Läufigkeit von Hündinnen - Rüde

Diskutiere Läufigkeit von Hündinnen - Rüde im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Meinen "großen" hat die Läufigkeit einiger Hündinnen hier etwas den Kopf verdreht. Folgen funktioniert zwar immer noch, aber er ist ziemlich...
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Schweinemama

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Meinen "großen" hat die Läufigkeit einiger Hündinnen hier etwas den Kopf verdreht. Folgen funktioniert zwar immer noch, aber er ist ziemlich impulsiv, baut sich ständig auf und trabt durch die Gegend wie ein Lipizzaner.

Ich erziehe ihn zwar immer noch, aber derzeit geht so gut wie nichts weiter, wobei er sich immer noch bemüht. Derzeit haben wir auf unserer morgenrunde etwa 4-5 läufige
Hündinnen - teilweise mit direkten Kontakt, teilweise wohnen die dort (wohnung oder Garten) - aber selbst ohne Kontakt - der Urin und die Pinkelstellen machen es, er steigert sich da immer mal wieder rein (wobei ich ihm durchaus mal anweise weiterzugehen, wenn es mal zu lange dauert oder ihn auffordere mal ein paar Schnupperstellen auszulassen damit man weitergehen kann - funktioniert mal so).

Bin ja der Meinung, dass ein unkastrierter Rüde dennoch kontrollierbar bleiben sollte, interessieren darf ihn das durchaus, aber nach dem extrem Hundearmen Sommer ohne Hundekontakt, ist das nun anscheinend etwas overkill. Wie geht man um, soll man hormonell etwas unterstützen. Er frisst immer noch, hat auch so gesundheitlich keine Probleme - ausser dass er zu Sabbern und zu schäumen beginnt im Maul, er ist also Richtig aufgeregt. Ohne Leine lasse ich ihn sowieso nicht. Ich lass ihn so gut wie es geht aushalten, er darf die Umgebung beschnüffeln, bei Kontakt am besten beide Kurze leine. Er plagt sich derzeit einfach, er ist unkonzentriert, er ist impulsiv - aber er bleibt weiterhin relativ gut handelbar (ich forder das auch von ihm vehement ein).
 
05.09.2019
#1
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Mr. Spock

Mr. Spock

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*koppschüttel*….wenns derart heftig ist geht man am Besten ganz woanders Gassi anstatt mit der "Hormonkeule" zu schwingen.😱
 
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Gast84631

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Deine Frage ist, ob du ihm horminell deshalb was geben sollst?

Nein, derzeit nicht,...
 
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Schweinemama

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Deine Frage ist, ob du ihm horminell deshalb was geben sollst?

Nein, derzeit nicht,...
Hormonell oder homeopatisch. Ich überlege es derzeit wirklich. Er ist seit einigen Tagen immer in sich gekehrter geworden, früher lief er wie ein verrückter beim Spazierengehen rum, Ins wasser rein- wieder raus - Äste abbrechen ins oder aus dem Wasser rausziehen, Wurfzeugs holen oder selber so schütteln dass es fliegt und nun - "erwachsen"... seufz. Ich hoffe, dass das nun das erste mal ist- dass er die Läufigkeiten so mitbekommt und das sich das bessert. Sonst muss ich mal den Tierarzt befragen. Natürlich wird er älter und reifer, aber binnen 48 Stunden von total spieltrieb und ausgelassenes rumtollen auf "stocksteif gehen - fast schon militärisch". Ich hoffe das legt sich bald wieder, der bub hat ja sonst stundenlang mit dem Ball im Garten gespielt und alles was ball war (wollknäuel-Inferno hatten wir auch schon) - gestern habe ich ihm ein paar mal den Ball geworden - es hat ihn nicht sonderlic hinteressiert obwohl der Garten ja wirklich seine absolute Tollstrecke ist.

Komischerweise reagiert er sogar auf Rüden "liebevoller"; kein böses anknurren, er geht vorbei - stellt möglcherweise im Ansatz sein Nackenfell auf und gut ist es (früher gabs da noch eine Knurrerei und ein nachgucken).

Er ist auch nicht "Kopflos" oder "total daneben" - sondern eigentlich fast wie "krankheitsbedingt angeschlagen". Ich warte mal ein paar Tage und vielleicht hat er sich ja wirklich irgendwas geholt (fieber hat er keins, appetitt auch, kein Durchfall - wer weiss).
 
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Tompina

Tompina

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Ich habe zwar nur kastrierte Rüden zuhause, habe aber auch genug unkastrierte Wuffs im Umkreis. Und ehrlich gesagt, verstehe ich nicht ganz, was die Frage ist bzw. das Problem!?

Du sagst dein Hund nimmt Futter auf, ist ansprechbar und verliert sich - zumindest zuhause - nicht in völlig sinnlosem Verhalten wie Türen anstarren/anjaulen, stundenlangem Hin- und Herlaufen etc. Du sagst er ist für dich weiterhin kontrollierbar und macht auch im Hundekontakt keine dramatischen Probleme.

Was genau willst du denn dann ändern?

Du hast ein erwachsenes, geschlechtsreifes Lebewesen, das bei entsprechendem Umweltreiz mit entsprechendem Verhalten reagiert. That's life. ;-)

Mein kastrierter Rüde Tom reagiert auch 11 Jahre nach der Kastration weiterhin unverändert mehr oder weniger "heftig" auf läufige Hündinnen bzw. fremde Hündinnen im Allgemeinen. Er prüft Urinstellen, wenn ich ihn lasse, er flirtet mit eindeutigen Besteigeabsichten, wenn ich ihn lasse, er ist zuhause nach einem entsprechenden Hündinnenkontakt unruhiger als sonst usw. Wenn ich ihn nicht lasse, ist die Frustrationstoleranz etwas niedriger als bei anderen Verboten, aber ansonsten haben wir da eigentlich keine Diskussionen. Und warum sollte ich einem erwachsenen Rüden verbieten auch mal erwachsenes Rüdenverhalten an den Tag zu legen, wenn es sich in annehmbarem und kontrollierbarem Rahmen bewegt?

Mit Mittelchen (auch Homöopathie ist Behandlung, die den Organismus beeinflusst!) eingreifen würde ich nur bei einem Rüden, der völlig übersteigert reagiert und der auch trotz sitzender Erziehung und Bindung zum Besitzer jegliches Maß verloren hat. Der nicht mehr frisst, nichts mehr anderes im Kopf hat etc.
 
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A-Fritz

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Hallo,
auch Hunde haben sexuelle Gelüste, dieses ist keine Krankheit , sondern normal.
Sind diese Triebe im Norm- Bereich , sollte es auch, durch Erziehung möglich sein ,
diese zu kontrollieren .
Wenn bei Hunden der Grundgehorsam aber noch nicht richtig trainiert wurde,
kann es wohl manchmal Schwierigkeiten geben , dann kann man Zeit gewinnen ,
um so ein Training noch nachzuholen , in dem man den Hund, für eine Weile chemisch kastriert .

Fritz
 
demona

demona

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auch Hunde haben sexuelle Gelüste, dieses ist keine Krankheit , sondern normal.
Sind diese Triebe im Norm- Bereich , sollte es auch, durch Erziehung möglich sein ,
diese zu kontrollieren .
Wenn bei Hunden der Grundgehorsam aber noch nicht richtig trainiert wurde,
kann es wohl manchmal Schwierigkeiten geben , dann kann man Zeit gewinnen ,
um so ein Training noch nachzuholen , in dem man den Hund, für eine Weile chemisch kastriert .
Man kann ein Training auch "nachholen" ohne den Hund chemisch zu kastrieren, das erfordert nur etwas mehr Aufwand und Anstrengung vom Besitzer. Hast du einen Rüden? Kennst du dich damit aus oder ist es nur eine daher gesagte Floskel?

Das hier:
früher lief er wie ein verrückter beim Spazierengehen rum, Ins wasser rein- wieder raus - Äste abbrechen ins oder aus dem Wasser rausziehen, Wurfzeugs holen oder selber so schütteln dass es fliegt und nun - "erwachsen"... seufz. Ich hoffe, dass das nun das erste mal ist- dass er die Läufigkeiten so mitbekommt und das sich das bessert. Sonst muss ich mal den Tierarzt befragen. Natürlich wird er älter und reifer, aber binnen 48 Stunden von total spieltrieb und ausgelassenes rumtollen auf "stocksteif gehen - fast schon militärisch". Ich hoffe das legt sich bald wieder, der bub hat ja sonst stundenlang mit dem Ball im Garten gespielt und alles was ball war (wollknäuel-Inferno hatten wir auch schon) - gestern habe ich ihm ein paar mal den Ball geworden - es hat ihn nicht sonderlic hinteressiert obwohl der Garten ja wirklich seine absolute Tollstrecke ist.
klingt im übrigen nicht nach einem normalen Junghund sondern einem Hund, der mit irgendetwas völlig überfordert oder unterfordert ist. So ein Verhalten kenne ich vom Zwerg nur wenn er völlig drüber ist, wenn es zu viel Imput für den Moment war und Stundenlang mit einem Ball spielen, joah, fällt für mich fast schon unter Zwangsstörung. Sorry.

Zum Thema Läufigkeiten: Hättest du die Möglichkeit mit einer läufigen Hündin dich zu treffen? Also mit einem vernünftigen Besitzer und etwas abseits? Ein reiner Leinenspaziergang, wo nicht viel gefordert wird außer annähernd normalem Verhalten. Dass er kapiert, okay, das ist was ganz Normales und nichts Besonderes.

Oder vielleicht so:
Der Zwerg hatte so eine Phase kurz bevor ich mir den Fuß gebrochen habe. Ihm hat diese Zwangspause (6 Wochen Gips) abseits der Wege und anderer Hunde sehr gut getan. Er konnte in aller Ruhe mit sich und seinen Hormonen klar kommen, das ist für einen jungen Hund ja auch eine gewaltige Umstellung und wenn dann auf jeder Seite noch die Versuchung der Damenwelt dazu kommt, wird es doppelt schwierig. Einfach um zu sich selbst zu finden.

Ansonsten durchhalten und den längeren Atem haben aber auch mal alle Fünfe gerade sein lassen. Manchmal können die Kerls nicht vernünftig hören, sie wollen zwar aber können nicht. Wir erinnern uns jetzt alle mal an unsere Pubertät und dann wissen wir, wie schwer di eZeit für die Köterlis ist. Die wissen ja nicht, was da passiert.
 
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Tompina

Tompina

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klingt im übrigen nicht nach einem normalen Junghund
Oh okay, ich dachte der Labi sei schon älter - hab da wohl was fehlinterpretiert.

Wobei sich an meiner allgemeinen Aussage nicht wirklich was ändert. Hunde sind nun mal voll entwickelte Lebewesen und da gehört Sexualität nun mal dazu. Gerade bei einem jungen Hund ist das eine wichtige Entwicklungsphase, die man ihm meiner Meinung nach nicht nehmen sollte. Bzw. es wenn möglich vermeiden sollte mit Medikamenten oder zu früher Kastration einzugreifen. Außer es nimmt eben Ausmaße an, die nicht mehr tragbar sind - tagelange Futterverweigerung, komplettes Schlafdefizit etc. (wobei wie auch schon von anderen geschrieben, hier einfach der Halter gefragt ist solches Verhalten so gut es geht zu kontrollieren - gibt immer Hunde da geht das nicht, aber das sind echte Ausnahmen)

An meinem Marte sehe ich, was eine Frühkastration / zu frühe Kastration - gerade bei eh schon beeinträchtigten Hunden - anrichten kann. Er ist insgesamt schlecht entwickelt (Knochenstruktur, kopfmäßig etc.) und ich bin mir sicher, dass seine soziale Inkompetenz auch in Teilen daher rührt, dass man ihm mit einem eh schon kaputten Hirn (zu wenig Sauerstoff bei der Geburt) auch noch viel zu früh (mit ca. 3-4 Monaten) wichtige Entwicklungskomponenten weggenommen hat. Außerdem ist er auch jetzt mit fast 7 Jahren immer noch extrem "kindlich" in seinem Verhalten. Maßlos, grenzentestend, rüpelig. Und ja, das kommt sicher auch durch seinen Matschkopf, seine lange unbehandelte Epilepsie, seine Kindheit im Tierheim usw. Ich bin mir aber sicher, dass die zu frühe Kastration auch eine Mitschuld hat.
 
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Schweinemama

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Ich behalte die Kastration im Hinterkopf. Sozial hat er sehr viel aufgeholt, einzig er lässt sich zu leicht ablenken, ist nicht bei der Sache und zumindest in der Grossstadt ist ein "Leine los" - nicht möglich - weil er mit seinem Hirn irgendwo ist, er lässt sich zwar dennoch abrufen - geht aber weiter weg und kriegt dann die Krise wenn er mich dann unter 30 Leuten die so rumstehen nicht erkennt. Dann ist das der Moment wo er die Nerven wegschmeisst und eine Überwurfhandlung nach der anderen werfen würde. Deshalb lasse ich das auch gar nicht zu, freilauf in der Hundezone werden wir demnächst wieder anfangen, zur Zeit ist er gerade bei Hundebekanntschaften immer noch "überdrüber", weil halt der Sommer im Wald so ganz Hundefreundschaftslos einerseits ihm sehr viel gebracht hat (er folgt ja wirklich wie eine 1 - wenn nicht die Umgebung wiedermal zuschlägt). aber nun heisst es wieder an seiner "gerade noch aushaltbar-Grenze" etwas zu schrauben - vorsichtig und nicht in dem Bereich wo er nervös werden könnte... er ist tüchtig, dass weiss er auch.

Von der Entwicklung her, hat er in den 7 Monaten extrem viel gelernt, sozial besser verträglich - auch schon mal mitarbeitend und seine kleine Denkerstirn benutzend (er wirft sein Hirn immer wieder in Falten), auch ist er nicht mehr so ungehobelt - sondern ein ganz feiner Kerl geworden. Manchmal geht es noch mit ihm durch - sein jugendliches Etwas - wenn er in Skandinavien zwischen Wasser und Sandhaufen herumgelaufen ist und am ende schwarz-weiss paniert war, aber ich lass ihm das ganz einfach mal - er hat sicherlich auch Probleme mit der Körperwahrnehmung, je stärker man ihn abklopft umso "besser" fühlt er sich, auch sein Halsband hat sicherlich mehr wie 250 Gramm, hat er es oben (nur beim spazieren gehen) wird er ganz "ruhig" und fokussiert. Auch ein befreundeter Hundekenner in Schweden (ein schmied mit Serviertellergrossen Händen und so ein richtiger über 2 Meter Riegel , der aussieht wie Tamme Hanken, hat ihn hochgenommen - in seinen armen auf den Rücken gedreht und ihn mal richtig durchgeknetet, der Hund war sowas von seelig - total geflasht, wie auf Drogen, sowas kann ich natürlich nicht, nehme ihn aber durchaus mal öfters in den "schwitzkasten" (beim Raufen eben so fixieren, dass er zurückgehen sollte - und er weiss das auch - aber er liebt dieses feste dranklebende und dranhängende) , am boden liegend umarme ich ihn mit meinem halben Körpergewicht - er braucht das teilweise wie ein bissen Brot.) Aber an der Körperwahrnehmung arbeite ich derzeit nur wenig, ein wenig balancieren, ein wenig böschung hoch und runterlaufen (mit Kralleneinsatz - Natursteine betoniert), ein bisschen noch das "wuchtige" rausnehmen, der ständige "ich muss frauchen an der Leine spüren - sprich angespannt", aber er ist halt eine kleine Dauerbaustelle aber man sieht schon strukturen.

Er ist einfach ein fürchterlich unsicherer kleiner Kerl, in Skandinavien ohne Leine war er total hilflos die erste Zeit, dann irgendwie stolz, er hat es ja so genossen ohne Leine Radzufahren, und auch das Selbstvertrauen von mir zu bekommen, wie gut er die ganze Sache denn macht. Aber das Leine weg und davonlaufen würde er sein Leben nicht ausprobieren - einzig - wenn die Umwelt wiedermal zuschlägt und andere Hunde seine Konzentration stören - dann klappt das leine weg gar nicht.

Er ist jetzt 21 Monate alt, ein 2 Tage vor Weihnachten kind.
 
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Gast84631

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Dauerbaustelle.... für mich klingt er wie ein toller Hund, der eben einiges hinter sich hat.
Hast du noch Fragen zum Thread?
 
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Schweinemama

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Mir geht es eigentlich um die Sabberei - wenn er mal die Fährte von einer läufigen Hündin aufnimmt. Nimmt das generell wieder ab - oder wird das ganze noch schlimmer.

Ich weiss zwar, dass das natürlich ein enormer Stress für die Hunde ist und die nunmal sabbern in diesen Situationen, da er aber sonst kaum noch sabbert - und ihm nun der Schlatz von der Nasenspitze bis in die Mundwinkel runterhängt - ist derzeit wahrscheinlch sogar das biologische Maximum erreicht.

Er wird anscheinend wirklich erwachsen, früher hat er oft der Cairndame beim Fressen den Vortritt gelassen und die hat rigoros zugeschlagen. Gestern abends habe ich ein kleines "Summen" von ihm gehört aus der Küche, da wollte die Cairndame sich wieder mal über sein Essen hermachen - Pansen gibt es ja auch nicht alle Tage... Mein Labi - ein Revoluzzer. (ich unterbinde es sofort wenn sie an seinen Napf geht - geht ja auch nicht anders - aber früher hätte er sinnbefreit zugeschaut - egal was gutes drinnen war).
 
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Jacky83

Jacky83

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Sam sabbert auch, sodass der Schleimige Speichel fast bis zum Boden hängt oder er sich kurz schüttelt der ganze Rotz über der Nase hängt. Ich mach das mit Tempo weg und gut ist. Ich guck aber schon das es gar nicht soweit kommt. Häufige Hündinnen haben ihn nicht zu interessieren. Wenn ich merke er schnüffelt sich fest, (und das mein ich Wortwörtlich, da er sich steif wie ein Brett macht, 40 kg da weg zubekommen ist schon ein Kraftakt) dann ziehe ich ihn mit. Da gibts einmal ne deutliche Ansage und dann schnüffelt er nicht mehr.
 
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Schweinemama

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Sam sabbert auch, sodass der Schleimige Speichel fast bis zum Boden hängt oder er sich kurz schüttelt der ganze Rotz über der Nase hängt. Ich mach das mit Tempo weg und gut ist. Ich guck aber schon das es gar nicht soweit kommt. Häufige Hündinnen haben ihn nicht zu interessieren. Wenn ich merke er schnüffelt sich fest, (und das mein ich Wortwörtlich, da er sich steif wie ein Brett macht, 40 kg da weg zubekommen ist schon ein Kraftakt) dann ziehe ich ihn mit. Da gibts einmal ne deutliche Ansage und dann schnüffelt er nicht mehr.

Ich denke dass werde ich auch so regeln, schnüffeln erlaubt, das stundenlange stehen vor einer Duftmarke ist sowieso nicht so meins. Vor allem stachelt das anscheinend auch meine alte Hündin auf- die dann bei jedem Hundemädchen eine ganz klare ansage macht (gehört mir - punkt). Heute geh ich mal in den Wald mit den zwei (b)engeln... da gibts so viel besseres wie der Urin anderer Hunde... Pilze suchne.
 
Tompina

Tompina

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aber er ist halt eine kleine Dauerbaustelle aber man sieht schon strukturen.
Okay. Ich finde dieser Satz zeigt sehr gut wie individuell und subjektiv Wahrnehmung sein kann bzw. wie schwer es ist aus reinem Geschriebenem wirklich herzuleiten wie die Situation sich tatsächlich darstellt.

All deine Beschreibungen des Labis in sämtlichen Themen fallen für mich persönlich unter Kategorie junger bzw. unerfahrener Hund mit etwas Bedarf zur Anlehnung/Anleitung in diversen (durchaus von ihm als berechtigt stressig empfundenen) Situationen. Eine Dauerbaustelle ist für mich etwas Anderes. Aber da sieht man mal wie wichtig es ist zu begreifen, dass jeder Mensch andere Dinge an einem Hund gut/schlecht findet und jeder Mensch andere Sachen als schwer/mühsam etc. empfindet, wenn es um das Zusammenleben geht.

Für mich erklären sich dadurch auch einige deiner sehr extremen Reaktionen auf eigentlich normales Verhalten. Für dich scheint das halt schon schwer zu ertragen zu sein und da kannst du einfach echt froh sein, dass dein Labi so ist wie er ist und du nicht sowas wie meinen Marte oder meine Lupina abbekommen hast. ;-)

Mach dir jetzt aber wegen seinem pubertärem Getue bei Hündinnen nicht so einen Stress - das merkt er ja auch, dass dich das stresst! ;-) Er ist ein Kerl. Und er darf auch ein Kerl sein! Achte einfach drauf, dass er sich nicht im Getue "verliert", achte aber auch drauf, dass du nicht zu sehr mit Kanonen auf Spatzen schießt und zu viel "an ihm rumdokterst" - im Zweifel ist ignorieren und stur weiterlaufen die beste Variante, bevor man unnötig auf den Hund einredet, ihn mit Spielzeug oder sonst was abzulenken versucht etc. Und auch zuhause solltest du dich daran gewöhnen, dass die "rabiate" Kommunikation zwischen deinen Hunden zunimmt, wenn der Kerl anfängt definitiv Grenzen zu testen auch bei deinem zweiten Hund. ;-)
 
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Schweinemama

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Okay. Ich finde dieser Satz zeigt sehr gut wie individuell und subjektiv Wahrnehmung sein kann bzw. wie schwer es ist aus reinem Geschriebenem wirklich herzuleiten wie die Situation sich tatsächlich darstellt.

All deine Beschreibungen des Labis in sämtlichen Themen fallen für mich persönlich unter Kategorie junger bzw. unerfahrener Hund mit etwas Bedarf zur Anlehnung/Anleitung in diversen (durchaus von ihm als berechtigt stressig empfundenen) Situationen. Eine Dauerbaustelle ist für mich etwas Anderes. Aber da sieht man mal wie wichtig es ist zu begreifen, dass jeder Mensch andere Dinge an einem Hund gut/schlecht findet und jeder Mensch andere Sachen als schwer/mühsam etc. empfindet, wenn es um das Zusammenleben geht.

Für mich erklären sich dadurch auch einige deiner sehr extremen Reaktionen auf eigentlich normales Verhalten. Für dich scheint das halt schon schwer zu ertragen zu sein und da kannst du einfach echt froh sein, dass dein Labi so ist wie er ist und du nicht sowas wie meinen Marte oder meine Lupina abbekommen hast. ;-)

Mach dir jetzt aber wegen seinem pubertärem Getue bei Hündinnen nicht so einen Stress - das merkt er ja auch, dass dich das stresst! ;-) Er ist ein Kerl. Und er darf auch ein Kerl sein! Achte einfach drauf, dass er sich nicht im Getue "verliert", achte aber auch drauf, dass du nicht zu sehr mit Kanonen auf Spatzen schießt und zu viel "an ihm rumdokterst" - im Zweifel ist ignorieren und stur weiterlaufen die beste Variante, bevor man unnötig auf den Hund einredet, ihn mit Spielzeug oder sonst was abzulenken versucht etc. Und auch zuhause solltest du dich daran gewöhnen, dass die "rabiate" Kommunikation zwischen deinen Hunden zunimmt, wenn der Kerl anfängt definitiv Grenzen zu testen auch bei deinem zweiten Hund. ;-)
Für mich ist er eben eine "Dauerbaustelle"; die letzten 20 Jahre hatte ich hündinnen, davor einen total relaxten Rüden (Neapoletaner), und ich bin mit zwei Rüden (beide unkastriert aufgewachsen). In der Doppelhundhaltung ist es schwer, einerseits den Hund "dort hin bringen zu wollen" - wo eine 14 jährige "hochspeziell auf mich abgerichtete" Hündin dahertrottet, und andererseits zu akzeptieren, dass er noch sehr viel "lernen" muss. Er kann auch noch sehr viel gar nicht können, weil er einfach noch nicht die "reife" hat, die Lebenserfahrung oder gar die Intuition - das Frauchen ihn als Hund nie und nimmer fallen lassen würde. Für einen "jungen" Hund ist er prima, und er ist nicht so "verdorben" wie es am Anfang ersichtlich war. Mittlerweile liebt er sich abduschen lassen (wir waren heute 2 Stunden im dauerregen im Wald), er weiss mittlerweile dass er rein und rausgehoben wird aus der Dusche und er haut sich auch nicht mehr den Kopf am Waschbecken an. Nachdem es heute so geregnet hat, und er nicht aussteigen wollte, habe ich ihn aus dem Auto gehoben, und er hat sich neben der Türe abgesetzt. Beim weggehen habe ich ihn gerufen - er kam kurz hinter dem Auto hervor, ist wieder zum auto verschwunden und hat sich wieder hingesetzt... Das war der Moment wo ich begriffen habe, dass ich ihm beigebracht habe nicht ohne Leine auszusteigen. Gut zu wissen dass er sich vom Auto nicht entfernt.
 
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