ZAHN-OP beim Hund - Nachsorge

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Nika1980

Nika1980

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Hallo,

unser Tierschutzhund Buddy hat eine chronische Zahnfleischentzündung und mehrere kaputte Zähne.
Der arme Bär hechelt oft hektisch und bekommt leicht Zahnfleischbluten. Er stinkt richtig aus dem Mund, kratzt sich und sabbert oft.
Lt unserem Tierarzt mussten wir noch den Sommer abwarten, aber am Dienstag darf
er nun endlich operieren gehen.

Bisher haben wir Buddys Futter eingeweicht, damit es nicht schlimmer wird. Manchmal hat er trotzdem dringend was
zum Zerbeißen gesucht wenn ihn etwas im Mund gestört hat.

Habt ihr irgendwelche Ideen zur Vor- und Nachsorge? Ich weiß derweil nur, dass er am OP-Tag nüchtern sein muss.
Er wird Mittags operiert und ich bekomme ihn erst Abends wieder. Ich hoffe es klappt alles.
Wisst ihr wann die Hunde dann wieder Essen können? Auf was sollte ich achten?

Kenne das leider noch nicht. Unsere Ronja hat gesunde Zähne (war auch schon als Baby bei uns)
und unsere Katzen hatten bis auf einen Kater damals auch nie Probleme. Der Kater konnte damals
gar nicht operiert werden weil er schon fast an der Narkose gestorben wäre.
Ich bin etwas nervös ob alles gut geht....

Lg,
Nika
 

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13.09.2019
#1
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Guest

Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
Nienor

Nienor

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Hey

In jedem Fall sollte der Arzt ein Dentalröntgen machen, um das ganze Ausmass zu sehen und hoffentlich CORL auszuschliessen (sehr ähnlich FORL bei der Katze).

Wann er wieder fressen kann, hängt ganz davon ab, wie er die Narkose weggesteckt. Das kommt auf das Narkosemittel an und auch auf den Hund selber. Das kann auch ein Tierarzt nur schwer vorhersagen. Aber er ist ja einige Stunden in Beobachtung, sodass du bei Abholung zuverlässige Informationen erhalten solltest.

Einweichen und vielleicht sogar recht flüssig füttern werdet ihr aber vermutlich schon die ersten Tage müssen. Wie lang, hängt auch davon ab, wie viel und was der Tierarzt machen musste, wie gut es abheilt ..
 
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Schweinemama

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Ich würde das mit dem Tierarzt besprechen. Einerseits wird mit dem eingeweichten Trockenfutter der Zahnbelag gefördert, andererseits können die tiere, wenn die Wunden im Maul richtig abgeheilt sind auch wieder "gut" kauen und beissen, und sich somit auch den Zahnbelag selber etwas "runterputzen".

Also bitte mit dem Zahnarzt besprechen, ob er Zahntaschen hat, ob er die geöffnet und gereinigt hat und wie es mit der Wundheilung aussieht.
 
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Dankeschön. Even solche Fragen zur Hand zu haben hilft mir auch schon weiter
 
Nika1980

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Heute ist der große Tag - Ich fürchte mich richtig.
 
Nika1980

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Buddy Bär ist Müde und noch nicht fit, aber es geht ihm glaube ich gut. Ich habe erst recht spät den Anruf erhalten und mir sorgen gemacht, aber er brauchte wohl ein Weilchen um wach zu werden. Ins Auto habe ich ihn reingehoben, er war so betruppert, er hat uns gar nicht begrüßt. Im Auto ist er wieder eingeschlafen und hat dann bis gegen 19 Uhr durchgeschlafen. Erst ganz ruhig dann hat er recht schnell geatmet. Dann waren wir ne Minirunde unterwegs. Gegen 22 Uhr war er endlich fitter und hat jede Menge Wasser getrunken. Ich habe ihm dann etwass Nassfutter püriert, das wollte er erst nicht, aber mit etwas warmen Kräutertee dazu war es wie suppe und wurde getrunken. Jetzt schleckt er dauernd an seinem Bein und hechelt den Schmerz weg. Armer Bär 😢❤
 
S

Schweinemama

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Gut dass ihr es hinter euch habt. Ich würde beim Tierarzt nachfragen wegen Schmerzmittel, und ihm auch das Maul / die zähne nach dem essen mit einem Tuch - möglicherweise einer weichen Bürste reinigen, damit nun nichts in den Wunden hängen bleibt (am besten fragst du den Tierarzt was er meint was du verwenden darfst).

Essen kannst du probieren, ob du ihm nicht die Schmerzmittel vorher in einem kleinen Bisschen Kalbsleberstreichwurst unterjubeln kannst. Sowas geht immer und überall. Je nachdem wie lange das zum "wirken" braucht, kannst du ihm dann danach ordentlich füttern.

Nach der Narkose immer etwas vorsichtig sein, Hund warm halten, nicht dass er irgendwo auf den kalten fliesen einschläft (danach schlafen sie ja immer noch sehr viel, ist ja auch anstrengend und so ein unterkühlter Bauch nach Narkose ist auch nicht gesund) , oder gar noch mehr schmerzen bekommt, weil er mit dem Maul im Schlaf auf den Kalten Fliesen gelegen hat... Am besten ein bisschen in Watte packen.
 
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Nika1980

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Hihi mein Buddy Bär war so gierig er hat die Schmerzmittel bisher immer brav gleich so verschlungen. In der Ersten Nacht hab ich bei ihm auf dem Boden geschlafen, da lag er mit ganz vielen Decken. (Danke für den Warmhaltetipp). Gestern Abend hat er dann schon wieder normal gespielt und getobt. Heute Abend probieren wir dann feste Nahrung, das erste mal seit Monaten mal keinen eingeweichten Gatsch :)
 
S

Schweinemama

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Toll dass es so gut geklappt hat, und jetzt "dran" bleiben. Dem Hund antrainieren sich ins Maul schauen zu lassen, mit Zahnbürste und Zahnpasta (optional) etwas reiben (da gibt es Finger"Linge", Zahnbürsten mit langem oder kurzem Stil und Zahnpasta mit Leberwurstgeschmack , damit die Beläge auch schon runtergehen, und irgendwann in ein paar Tagen mal sehen ob er auch Ochsenziemer, Schweineohren, oder Getrocknete Haut nimmt - damit er sich selber die Zwischenräume sauber machen kann.

Zahnpflege ist einfach eine Gewöhnungssache, es dauert ein paar Minuten, ist für den Hund nicht sonderlich schön- und für euch auch nicht, gehört aber genauso dazu wie das tägliche Gassigehen. Dann habt ihr auch viel längere intervalle was Zahnpflege beim Tierarzt angeht.
 
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Keine Sorge Schweinemama, das machen wir. Unsere Ronja (3,5) hat 0 Probleme mit ihren Zahndis und wird brav gepflegt und kaut auch gerne.
Getrocknete Rinderkopfhaut mag sie am liebsten.
Aber Buddy Bär kam Ende Mai schon mit total kaputten Zähnchen erstmal zur Pflege und im Juni fix zu uns und lt. TA sollten wir ihn lassen und dann im Herbst die OP machen.

Er tat mir so leid mit seinen ständigen Zahnschmerzen. Jetzt schaun wir, dass wir es so gut erhalten wie es eben geht.
 
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