Gliederschmerzen nach längerer Kortisonbehandlung

Diskutiere Gliederschmerzen nach längerer Kortisonbehandlung im Gesundheit & Ernährung Forum im Bereich Smalltalk; Hallo an alle, ich war jetzt längere Zeit nicht mehr hier im Forum. Leider. Hatte verschiedene Gründe, aber ich möchte mal wieder aktiver werden...
Elkecita

Elkecita

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Hallo an alle,
ich war jetzt längere Zeit nicht mehr hier im Forum. Leider. Hatte verschiedene Gründe, aber ich möchte mal wieder aktiver werden.

Habe jetzt aber mal zunächst eine Frage im Gesundheitsforum: Von Anfang März bis Ende Juli habe ich Kortikoides genommen, anfangs in sehr hoher Dosis (1 1/2 Monate lang 100 mg,
danach allmähliche Reduzierung). Nun ist laut Blutanalyse alles wieder im Lot, ich bin gesund. Aber ich fühle mich nicht so 100 % gesund. Grund: Gliederschmerzen, vor allem, beim Aufstehen nach dem Sitzen oder in den Hüften beim Gehen und Laufen, Schmerzen im Fuss. Hat das etwas mit dem Kortison zu tun? Und vor allem: wird das mit der Zeit wieder besser? Ich bin recht sportlich, aber wenn ich nun schon mit 56 Jahren Sport nur noch unter Schmerzen machen kann, dann ist das für mich bedenklich.

Ebenso stelle ich in letzter Zeit starken Haarausfall fest. Laut meiner Ärzte hat das aber überhaupt nichts mit dem Kortison zu tun. Das sei nicht bedenklich. Aber ich habe jedesmal beim Kämmen einen Büschel Haare in der Bürste und ich merke auch, wie meine Haare immer mehr an Volumen verlieren.

Ansonsten geht es mir aber gut, und ich werde auch wieder über meine 3 Monster berichten.

Liebe Grüsse in die Runde
Elke
 
16.09.2019
#1
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Schweinemama

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Klingt nach Arthrose, ich würde das mit dem Arzt besprechen. Einerseits bekommt natürlich jeder in seinem Leben seine Wehwehchens irgendwann mal ab, andererseits ist eine Arthrose durchaus behandelbar. Mit etwas gezielten Sport und Muskelaufbau.

Habe ja selber Wirbelsäule kaputt, Hüftschaden, Knieschmerzen. Bei mir ist es eine Beinlängendifferenz von über 1 Zentimeter, das wurde in meiner Kindheit so nicht behandelt weil die differenz zu wenig war, heute sieht man die Auswirkungen (bemerkt wurde das bei meinem letzten Grossen Schub, 6 Wochen fast nur liegen da mein ganzer Rücken entzündet war, Diagnose mit fast 50 Jahren) . Ich merke es vor allem wenn ich mal länger krank bin und mich weniger bewege, dann beginnt die "Show", Gleitwirbel, Ischiasschmerzen, Hüftschmerzen wobei das im akuten Fall nicht mal operiert werden kann. Und das zieht sich dann wieder über Monate bis ich die Muskeln so gestärkt habe - dass wieder alles rund läuft. Operation ist derzeit noch nicht fällig, kommt aber irgendwann mal (neue Hüfte - neues Knie), bei mir braucht der Körper etwas um sich immer mal wieder neu auszurichten.
 
Elkecita

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Ach Shit, das hört sich ja nicht gerade aufbauend an bei Dir. Da sieht man mal wieder, wie die Medizin, und vor allem die Einschätzung medizinischer Probleme, sich mit der Zeit gewandelt hat. Ich wünsche Dir dahingehend alles nur erdenklich Gute.

Ja, Muskelaufbau ist wichtig. Bin ja auch wieder zurück bei meiner Zumba-Klasse, und zwinge mich zu längeren Spaziergängen mit den Hundis. Ich beisse die Zähne zusammen und denke, es MUSS ja besser werden. Aber klar, ich war das gesamte Frühjahr und den Frühsommer über gezwungen, mich so wenig wie möglich zu bewegen, dazu das Kortison, tja, da sind die Muskeln geschwunden.

Ganz viele liebe Grüsse an Dich
 
S

Schweinemama

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Das Problem in der Medizin ist leider, jeder sieht "sein Stückchen" vom ganzen - aber das ganze eben nie.

Bin leider mit Schmerzen gesegnet, Trigenimusneuralgie habe ich auch, aber es muss auch irgendwo mal etwas schatten sein - man gewöhnt sich "dran".

Ich würde versuchen etwas mehr zu machen, gleichzeitig mit dem Orthopäden mal besprechen, dass er dich auf ein Training überschreibt. Das ist etwas, wo genau und gezielt geschaut wird, welche Muskeln fehlen und welche aufgebaut werden müssen. Das war das einzige was mich voriges Jahr wirklch wieder auf die Beine gestellt hat. Ich bin athletisch, ich bin muskulös - ich habe auch als Frau sehr viel Kraft und ausdauer. Bei mir waren es die Bauchmuskeln und die Brustmuskulatur die immer nur auf "Sparflamme" geschalten war- weil die Rückenmuskulatur um vieles kräftiger ist. Nur eben - wenn niemand dagegen hält - kracht es eben auch mal im Körper. Den Körper im gleichgewicht halten und am besten aufrecht.
 
Elkecita

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Ich werde wohl selber gezielt versuchen, meine Muskeln wieder auf Hochform zu kriegen. Auch dank der Zumba-Klasse, in der wir die zweite halbe Stunde gezieltes Zirkeltraining zum Muskelaufbau machen, denke ich schon, bzw. hoffe ich doch, dass ich langsam wieder "normal" werde.

Ich hatte ja auch bis vor kurzen dieses absolut typische Mondgesicht, sah aus wie ein Vollmond, dicke Backen, rund wie sonstwas. Das ist zum Glück wieder weg. Nach dem Urlaubsmonat haben mir alle meine Kollegen bestätigt, dass ich wieder "wie vorher" aussehe. Nur die 3 kg, die ich um Bauch und Hüfte zugenommen habe, die kriege ich nicht weg. Kein Gramm. Ärgerlich. Dabei haben mir alle gesagt, sobald Du das Kortison absetzt, werden auch die Pfunde wieder schrumpfen. Hahahaha, da war wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens.
 
M

Mr. Spock

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Ärzte...….fragen braucht man die eigentlich nicht,wird man eh bloß angeschwindelt oder haben keine Ahnung. Natürlich hat es mit dem Kortison zu tun,es macht gerade bei hoher Dosis die Knochen kaputt, Osteo bzw. Knochenschwund solltest du untersuchen lassen,eine Dichtemessung, und mach mal langsam,von "Zähne zusammen beißen" halte ich diesbezüglich gar nichts. Das mit den Haaren kenn ich ,ist aber dann eher der Stress.Bei mir ist das nie wieder besser geworden mit den dünnen Haaren.
 
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Elkecita

Elkecita

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Hm, jetzt machst mich aber denken. Ich hatte diese Gliederschmerzen und schnelle Ermüdung meiner Ärztin geschildert, die meinte, das sei ganz normal nach dem Absetzen von Kortison, das sei wie Entzugserscheinungen, das ginge aber mit der Zeit weg.
Nach einem 1-stündigen Gassi geh ich halt mal etwas "krumm", bzw. lauf ich, als ob meine Beine falsch eingehängt wären. Aber ich habe dem eigentlich bisher nicht allzuviel beigemessen, schalt mich empfindlich und schob es auf mein zunehmendes Alter.
 
W

wiesenfee

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Lese den Beipackzettel durch oder schau in Internet nach.

Ich musste Cortison einnehmen. Ich hatte Heißhunger, meine Hauterkrankung war weg ( während des Ausschleichen des Medi kam sie sehr schlimm zurück) und ein typisches Vollmondgesicht.
 
Elkecita

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Danke für den Artikel. Steht ja, man soll Vitamin D aufnehmen. Ich nehme zur Zeit Kapseln gegen Haarausfall, da ist auch Vitamin D drin. Und Avocados essen wir zu Hause regelmässig.
Nach den anfänglichen 100 mg wurde das Kortison ja dann relativ zügig aber doch vorsichtig reduziert und seit Ende Juli bin ich frei davon. Also so arg lange war das dann doch nicht.
 
Elkecita

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Hahaha, ja Heisshunger, kenn ich. Im Krankeinhaus bekam ich salzloses Essen (weil Prednisona den Blutdrich hochtreibt). Schmeckte nach gar nichts, aber ich stürzte mich immer gierig drauf. Jetzt ess ich aber wieder normal und bewege mich viel, die Pfunde bleiben aber da, wo sie sich festgesetzt haben.
 
M

Mr. Spock

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Auch hier bewirkt das Kortison nicht nur Gewichtszunahme,der Stoffwechsel gerät "durcheinander",da kannste diäten wie du willst.....eine Nachbarin von mir muss auch Kortison nehmen weil man bei ihr Rheuma/Entzündungen festgestellt hat und DAS auch nicht gerade wenig. Innerhalb einiger Monate hat sie sich "verdoppelt" plus Vollmond und alle schlimmen NW, die das Ganze am Ende nicht besser machen. Kortison würde ich niemals verteufeln, es ist ein Notfallmedikament,ohne Frage,aber manchmal wird es leichtfertig angewendet und richtet mehr Schaden an als das es nützt.
 
Elkecita

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Bei mir war es lebensrettend.
Ich hatte schwerste Hämolytische Anämie. Kam von einem Tag auf den anderen. Innerhalb weniger Tage stürzte mein Hämoglobin von meinem normalen Standard von 14,2 auf 5. Beim Stand von 9 wurde ich ins KH eingeliefert, sofort auf 40 mg Kortikoides gestellt, half nichts, 2 Tage später war ich auf 5 und brach bewusstlos in der Dusche zusammen. Danach 100 mg in Vene während 10 Tagen. Ich war total gelb im Gesicht, meine Augen waren auch gelb. Ohne Kortikoides wär ich wohl an Infarkt gestorben.
 
Elkecita

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Heute morgen, mein Blutdruck im Keller und mein Puls auf 95.
Alt werden ist nicht schön. Ich überlege grad, ob ich gleich noch was Büroschlaf hintendran hänge 😜 💤
 
Elkecita

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Der Sport tut mir gut, auch wenn ich hinterher fix und fertig bin. Am nächsten Morgen tut mir do ziemlich alles weh beim Aufstehen, aber das geht vorbei sobald ich anfange mich zu bewegen.

Hat da jemand Erfahrung und kann mir sagen, ob diese Ermüdungserscheinungen, Schwere in den Beinen und Hüftschmerzen mit der Zeit besser werden? Ich denke doch, dass das mit dem Muskelaufbau verschwinden sollte. Oder sollte ich eventuell den Sport wechseln? Yoga oder im Fitness-Studio an die Geräte gehen?
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Habe ich es überlesen? Was machst du denn für Sport?

Generell hilft gegen müde/schwere Beine schwimmen hervorragend, weil es zeitgleich eine sanfte Lymphdrainage ist.
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Jo, überlesen...
Neben schwimmen würde ich gezieltes Muskeltraining empfehlen und Pilates/Yoga/Thai chi-Qui gong.
 
Elkecita

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Ich geh zweimal die Woche in Zumba. Ich liebe Musik, Tanz, Aerobic, macht einfach Spaß mit den Choreographien. Aber es ist eine geteilte Stunde, die erste halbe Stunde Choreos, die zweite Muskeltraining (Beine, Po, Bauch, Arme). Ich finde das eine gute Kombination.
Schwimmen tu ich im eigenen Pool, jetzt aber nicht mehr lange 🙄. Ansonsten langweile ich mich tödlich beim Schwimmen, so eine Bahn nach der anderen.

Gestern im Zumba merkte ich schon, dass es schon leichter geht, hatte unbändige Lust mich zu bewegen.
 
Elkecita

Elkecita

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Jetzt hab ich seit dem Wochenende auch noch einen geschwollenen und schmerzenden Zeh, linker Fuß, 4. Zehe. Hinke durch die Gegend. Ist wohl Arthrose, genau wie in den Fingern. So ein Shit. Da muss ich durch, kenn es ja von den Fingern, bewegen des Gelenks ist wichtig und abwarten, geht von alleine wieder weg.
Ach ja, alt werden ist nicht schön 😰
 
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Gliederschmerzen nach längerer Kortisonbehandlung