Hundekurs gebucht

Diskutiere Hundekurs gebucht im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ab Oktober wird mein kleiner Labi - Schul-Kind: Habe ihn nun auf einen Verhaltenskurs angemeldet, es wird Zeit, dass er seine Umwelt besser...
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Schweinemama

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Ab Oktober wird mein kleiner Labi - Schul-Kind:

Habe ihn nun auf einen Verhaltenskurs angemeldet, es wird Zeit, dass er seine Umwelt besser ausblenden kann, er hat schon sehr viel dazugelernt, er hat auch schon etwas an seiner Frusttoleranz rumgeschraubt - aber es ist mühsam. Gestern hat er erstmals sich selbst "runtergeschraubt", nachdem im Hundeauslauf 3 unkastrierte Rüden rumgetollt sind (wir sind gar nicht erst reingegangen) - er ja gerne hinein wollte - ihm aber die Rüden die im Auslauf waren deutlich zu erkennen gegeben haben - dass sie "böhse" sind. Und gegen Ende haben sie sich zwar brummenderweise angeschnuffelt, meiner hat sogar anstalten gemacht - nachzugeben und die Dominanz
eines Rüdens - zumindest durch den Zaun zu akzeptieren. (reingehen würde ich in der Situation nicht, er kennt das zu wenig und ist da auch einfach nur überfordert, wobei ich 3 gegen 1 nicht akzeptieren würde, das sollte eher geordneter ablaufen).

Angelangt sind wir zwei selber bei: Freilauf in der Hundeauslaufzone, wobei er es liebt mit maximal 2 Hunden rumzutollen, bei mehr wie zwei hat er so eine magische Grenze - dass er den Partyclown runterreisst und Reizüberflutet wird. Selbst Freilauf mit anderen unkastrierten Rüden ist möglich - wenn sich die zwei "aus dem Weg" gehen können - etwas miteiander rangeln und jeder den Freiraum des anderen akzeptiert, passiert definitiv nichts. In die Enge sollten sie sich nicht treiben (wobei meiner eher beschwichtigt - der greift nicht an sondern verteidigt sich nur). Freilauf mit Mädels ist ihm definitiv das liebste. Ich versuche das "Rüden miteinander laufen lassen" derzeit noch zu vermeiden maximal 1 Fremdhund - und kein Mädel in der Nähe ( weil einem nach einiger ZEit sicherlich fad wird) , arbeite noch immer weiter an der Bindung. Aber mal sehen ob es etwas bringt ihn da in den Verhaltenskurs zu stecken. Vielleicht komme ich auch raus mit der Gewissen, dass meiner ja eigentlich so gar keine Probleme hat, im betracht - was da andere Hunde für Päckchens mit sich rumtragen. Er lässt sich ja noch sehr gerne provozieren, und steigt dann wenn sich das ganze mal hochgeschaukelt hat ungerne wieder runter. Mit dem Kopf durch die Wand geht halt nur bei einem Labi-Hirn.

Auf jeden fall wird es für ihn ein Riesenspass, der Kursort liegt bei uns um die Ecke, und er wollte schon beim zusehen unbedingt rein um "Party" zu machen. Es wird Zeit dass er sich mit seinem eigenen Geschlecht auch mal auseinandersetzt, mein kleines Herkulesbaby, er ist längst dem "Kleinhund" Alter entwachsen. Wenn er es jetzt in seiner Hundepupsität nicht lernt - wird es schwierig. Eigentlch sollte er das ja im Welpenalter gelernt haben - hat er aber nie.
 
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Missymannmensch

Missymannmensch

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Oh, da wünsche ich euch ganz viel Spaß 😊
Das ist ja immer echt aufregend.
Berichte gerne. Bin ja so neugierig.
 
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A-Fritz

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Hallo,
ich denke, unabhängig von diesem Hundekurs , solltest Du dahin kommen,
immer fähig zu sein , Deinen Hund, auch in jeder Situation zu beherrschen
und ihn so abrichten, dass er auf deine Kommandos auch , bei Ablenkung , auf Distanz reagiert.

Natürlich ist es auch genau so wichtig , den Hund an eine ruhige und friedliche Begegnung mit allen anderen Hunden zu gewöhnen und dazu jede Gelegenheit zu nutzen .

Dein Bericht , wie sich Dein Hund verhält , wenn andere Hunde anwesend sind ,
lest aber darauf schließen , dass Du es als Schicksal ansiehst , wie dein Hund reagiert .
Ich glaube aber, Du solltest lieber mit Deinem Hund daran arbeiten, um leichter Einfluss nehmen zu können,
wenn dieser Probleme bei Begegnungen mit anderen Rüden macht .

Fritz.
 
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Schweinemama

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Bin auch schon sehr aufgeregt.

Grundsätzlich ist er ja auch verträglich, aber aufgrund der ganzen "Hundevorfälle" sind die Leute alarmiert. Die "Grossen" Hunde werden hier gemieden, die kleinen Hunde häufiger eingesammelt bevor er überhaupt schnüffeln gehen darf, er ist ja sogar kleinhunde gewohnt... aber - der könnte ja meinen Totbeissen.

Es ist schwierig hier - gleichgrosse Hunde zu finden, somit hat auch die ganze Sozialisierung nur in der Theorie geklappt. Nun gehen wir Richtung praxis. Heute hat er ein ganzes Rudel Maltester getroffen - selbst gegenüber des Rüdens war er freundlich, hat die alten Damen akzeptiert dass sie nicht mal beschnüffelt werden wollen, hat artig gewartet bis sich einige getraut haben rüberzukommen. Nur wie gesagt - wenn ich frage ob ich ihn von der leine... nehmen sie alle reissaus... seufz.

Gegenüber Grossrüden ist er soweit aufgeschlossen dass er sie sieht - dass er sie nicht weiter beachtet - sollten sie ihn nicht gerade anstarren. Wobei es schwierig wird, denn einige Aussies hier - haben ja durchaus schon den "starrenden Blick" - das verunsichert. Aber eben auch hier, Gleichaltrige sind schwer zu finden, und mit einem 8-10 jährigen Rüden mit entsprechender Lebenserfahrung ist nicht gut spielen - wenn der andere shcon mal vom Vorfeld brummelt - nur weil meiner wieder mal den Oberkasperl runterreisst, weil er statt erfürchtig - hingeht weil er meint - dass sich das der andere doch nochmal überlegen könnte, weil so "doof" ist er selber ja auch nicht. Ohne Leine würde meiner so einen Kontakt abbrechen, möglicherweise in die Nähe gehen um mal zu sehen - aber auf Drohgebärden anderer reflektiert er stark - und das heisst - man bleibt möglicherweise auf abstand und beobachtet, oder man bricht ab (theoretisch - praktisch ist - dass er auf abstand geht und guckt wie dumm - für den anderen ist das natürlich eine Provokation, für ihn ist es mehr oder weniger erlernen). Gelernt hat er das ja nie, es gab ja auch im Welpenalter gar keine Rüden in der Nähe, gerade mal ein Weibchen, und nun versucht er eben durch "Learning by doing" - Konfliktlösung zu betreiben. Er geht jetzt sozusagen auf einen "Benimmkurs" - wie benimmt man sich anderen Hunden gegenüber- Rückruf, abruf mit begleitung anderer Hund etc. Eben genau das - was bei uns auch das Problem ist, er kommt ja auch zurück - nur eben zeitverzögert, davor geht er lieber mal gucken - ob der Rüde der da blöd rumknurrt "es auch wirklilch ernst meint mit der Knurrerei".

Mit meiner alten Dame ist es so, dass sie solche "Dominanten Rüden" erst mal gar nicht zu ihm lässt, und den Labi selber mehr oder weniger am "Arsch und Genick" packt und dort wegjagt - bzw. jagt sie Rüden generell weg- die haben bei ihr auch nichts zu suchen , ist er alleine - wird es natürlich für ihn umso "Interessanter".

Hoffe dass man das ganze normalisieren kann, einerseits lege ich es nicht darauf an - seine Spielchen bis zum Ende "durchzuspielen" - weil dann fetzt und donnert es gewaltig, andererseits ist es für ihn schwer - den abbruch zu akzeptieren (und das tu ich - weil auch die anderen Hundebesitzer keine blöde Klopperei wollen) - wenn er die Resultate seines tuns nicht sehen kann, weil er dadurch nichts lernen kann, und er geht ja systematisch vor, immer wieder das gleiche Programm. Die Hundeschule soll das bitte regeln und mir bitte zeigen wie ich damit umgehen kann. Mir wäre wichtig, dass er durchaus auch mal streckenweise ohne Leine gehen kann, er "kann" es ja - in Skandinavien hat er ja gezeigt wie er mit diesem Vertrauen gewachsen und explodiert ist - 7 Wochen kein einziges mal eine Leine gebraucht, und dann hier scheitert es mittlerweile nur noch an den Hundebegegnungen mit Rüden, alle Hunde checkt er im vorhinein ab - eine altbetagte Hündin blickt er kein zweites mal an - da weiss er schon - die will auch gar nichts von ihm. Ängstliche Hunde versucht er ganz vorsichtig zu motivieren, akzeptiert aber, dass sie Angst haben, und dann kommt wieder ein Rüde und er guckt, weil er sich was "abschauen" will, wie reagiert der auf mich - und wie reagiere ich auf ihn. und wenn ich nun auch brumme - was tut er denn nun...-> ach da ist wieder das Frauchen, das pfeift zurück....
 
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A-Fritz

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Wahrscheinlich ist es gerade für Hundehalter mit kleinen Hunden,
die schon schlechte Erfahrungen gemacht haben, eine Überwindung,
ihre Hunde mit großen Hunden unkontrolliert Kontakten zu lassen.

Schade, wenn sich die Situation unter den Hundehaltern in Deiner Umgebung so zum Misstrauen entwickelt hat,
bei mir ist es völlig anders.
Durch den Zwang einer allgemeinen Leinen- Pflicht und die Freigabe dieser,
in so genannten Freilaufzonen , sind alle Hundehalter gezwungen jede Hundebegegnung zu akzeptieren
und auch dafür zu sorgen , dass alles immer friedlich verläuft..
Da ich in der Nähe so einer Zone lebe, die besonders beliebt ist ,
treffen sich hier viele Hundehalter und so laufen hier manchmal 30, 40 Hunde
Kreuz und quer, durcheinander , ohne , dass es zu großen Aggressionen kommt .

Auch hier können die meisten Hundehalter ihre Hunde zurückrufen , wenn es nötig werden sollte .
Ich denke, darum könnte ich auf einen solchen Hundekurs verzichten ,
welcher den Kontakt von Hunden zum Thema hat .

Nun muß ich aber mit meiner Hündin spazieren gehen ,
hoffentlich gibt es keine Probleme , denn ich glaube ,
dass sie gerade läufig ist .

Fritz.
 
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Schweinemama

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Wahrscheinlich ist es gerade für Hundehalter mit kleinen Hunden,
die schon schlechte Erfahrungen gemacht haben, eine Überwindung,
ihre Hunde mit großen Hunden unkontrolliert Kontakten zu lassen.

Schade, wenn sich die Situation unter den Hundehaltern in Deiner Umgebung so zum Misstrauen entwickelt hat,
bei mir ist es völlig anders.
Durch den Zwang einer allgemeinen Leinen- Pflicht und die Freigabe dieser,
in so genannten Freilaufzonen , sind alle Hundehalter gezwungen jede Hundebegegnung zu akzeptieren
und auch dafür zu sorgen , dass alles immer friedlich verläuft..
Da ich in der Nähe so einer Zone lebe, die besonders beliebt ist ,
treffen sich hier viele Hundehalter und so laufen hier manchmal 30, 40 Hunde
Kreuz und quer, durcheinander , ohne , dass es zu großen Aggressionen kommt .

Auch hier können die meisten Hundehalter ihre Hunde zurückrufen , wenn es nötig werden sollte .
Ich denke, darum könnte ich auf einen solchen Hundekurs verzichten ,
welcher den Kontakt von Hunden zum Thema hat .

Nun muß ich aber mit meiner Hündin spazieren gehen ,
hoffentlich gibt es keine Probleme , denn ich glaube ,
dass sie gerade läufig ist .

Fritz.

Ja, leider ist es so geworden in WIen. Hundekontrollen an jeder Ecke, Leinen, oder Maulkorbpflicht - wobei Maulkorbpflicht beinhaltet - dass der Hund mehr oder weniger absolut abrufbar sein muss (das wird von der Polizei auch getestet, die verlangen auch von den Hundebesitzern den Hund zu sich zu rufen, und der hund hat xx Sekunden zeit ). Es hat dann auch gar keinen Sinn mehr - einen Hund- Hund sein zu lassen.


Der Dame, der wir das alle hier in Österreich zu verdanken haben, hat im übrigen - Trotz Hundehalterverbot wieder einen Hund. Man überlegt den Hund abzunehmen (wobei das der Hund des Lebensgefährten ist, aber anscheinend im gleichen Haushalt lebt). Und eigentlch sollte sie eine Strafe bis zu 20.000 Euro bekommen (als Arbeitloser Sozialfall - wird sie das sicherlich auch zusammenkratzen können). In Österreich mahlen die Justizia-Mühlen ja langsam, man wird sehen ob sich das durch die Neue Regierung verbessert oder gar noch verschlechtert, wobei schlechter gehts eh fast nicht mehr.

. Andererseits - hier gibt es ja auch sehr viele Möglichkeiten sich aus dem Weg zu gehen. Man geht in den Wald und hat seine Ruhe. Und andererseits im Wald trifft man halt dann die Typen hunde die "Nicht alle Tassen im Schrank haben" - dafür aber Zeit und Platz um die zwei miteinander laufen lassen zu können. Wie man es hat - hat man es leider nicht richtig. Deshalb Hundeschule, gezielt Hunde miteinander laufen zu lassen, und schon auch mal den einen oder anderen schwierigen Charakter dabei.

Hundekontakte hat er immer wieder, auch gibt es zwei Hündinnen mit denen er "Leinenlos" rumfetzt. Wobei ich den Freilauf mit einer mittlerweile unterbinde, die hat nämlich ein frisch geborenes Baby in der Bauchtrage, nicht auszudenken, mein Oberrüpel - rempelt sie an. Er ist zwar vorsichtig, aber so in der Hitze des gefechtes mit anderen wilden Hunden weiss ich nicht - ob es nicht doch passieren würde.
 
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Schweinemama

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Heute war er in der Freilaufzone - zum ersten mal seit dem Urlaub. Und siehe da, eine Hündin die aber sehr kurze Zeit später gegangen ist, und 3 ausgewachsene mächtige Rüden, die harmlos waren - aber durchaus von ihrem Gehabe her als "imposant" zu betrachten waren. Nachdem er gemerkt hat, dass er mit Spielauffordern nicht wirklich weit kam- die Rüden waren alle deutlich älter so ab 8 Jahre und aufwärts , hat er sich mal beschnuppern lassen, ist dann sogar von der Gruppe weggegangen und so ging es etwa 15 Minuten, . Irgendwann hat er sich dann auch beruhigt, wobei ihn die Rüden eher gemustert haben - da gabs auch kein Brummen oder Haare aufstellen von den anderen (er kam daher wie ein halber Hirokese, hat ihn dann aber nach den ersten Minuten wieder glattgestriffen). Dann gegen Ende, als er dann merkte, dass er anscheinend die falsche abteilung erwischt hat - wollte er den Pensionistenklub etwas aufschaukeln, hat er gemeint einen herausfangen zu wollen und mal versuchen seinen Kopf in richtung des anderen Schulters zu bewegen. Habe dann abgebrochen, nachdem ich gemerkt habe, dass das dem anderen Rüden auch nicht sonderlich recht war - und der zu knurren begonnen hat.

Aber was soll ich sagen, man hat sich geduldet - man ist heil und lebend dort rausgekommen und vor allem - es war "lauftechnisch" nicht viel zu machen, sondern kopftechnisch sehr anstrengend. Aber er hat auch sofort abgebrochen wo ich ihn "gemassregelt" habe. Nur wusste er dann auch nicht so ganz, wie er das ganze entschärfen sollte, sondern stand so halbdumm - neben den mächtigen Rüden rum- ist weder weggegangen noch weiter hingegangen - sondern hat gewartet bis ich bei ihm war.
 
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