Angst vor der Diagnose

Diskutiere Angst vor der Diagnose im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben! Ich wende mich an euch, da ich panische Angst vor meinem TA Besuch heute Abend habe. Kurzfassung: Mein Hund ist ein 17 Jahre...
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Matthias704

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Hallo ihr Lieben!

Ich wende mich an euch, da ich panische Angst vor meinem TA Besuch heute Abend habe. Kurzfassung: Mein Hund ist ein 17 Jahre alter Jack Russell.
Ihm ging es trotz Herzkrankheit (Dank der Medis) sehr gut. Seit mehreren Tagen frisst er nicht und muss sich direkt übergeben. Er scheint hunger zu haben, ist interessiert am Essen, geht aber nach dem Schnuppern weg. Gestern hat er endlich etwas selbst gekochtes gegessen, leider musste er sich in der Nacht wieder übergeben. Ich habe panische Angst vor einer Nierenkrankheit und dass man mir heute sagen wird, dass der Hund eingeschläfert werden muss.
Hat jemand Erfahrungen mit Nierenkrankheiten oder kann mich gerade etwas beruhigen?

Vielen Dank schonmal,
Matthias
 
21.09.2019
#1
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Dondon96

Dondon96

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Hallo Matthias, mit solchen Erkrankungen habe ich leider keine Erfahrung. Aber ich möchte dir einfach ein wenig Kraft geben, ich habe mit meinem Hund erst vor kurzem etwas ähnliches durchgemacht. Aber egal was dein Hund hat, ohne die Hilfe eines Tierarztes kann man ihm nicht helfen.
Und gibt es sonst noch etwas, das auf die Nieren hindeutet? (Kenn mich mit Nierenerkrankungen beim Hund leider absolut nicht aus).
Trinkt er denn genug oder sogar sehr viel und wie sieht es mit Schonkost (gekochtem Huhn, Kartoffelbrei, gekochte Karotte) aus? Behält er die auch nicht drin? Hast du das Gefühl, dein Hund hat Schmerzen?

Egal was dein Hund hat, der Tiararzt wird ihm helfen können. Und so sehr es schmerzt, dein Hund ist mit 17 Jahren schon sehr alt und ihr hattet sicher eine wundervolle Zeit gemeinsam. Du solltest nicht direkt Angst davor haben, dass dein Hund direkt heute noch eingeschläfert werden muss. Vielleicht hat er nur einen total doofen Infekt, der sich noch behandeln lässt?
Ich wünsche dir jedenfalls für den Besuch beim Tierarzt heute Abend ganz viel Kraft und drücke die Daumen, dass dein Wauzi wieder fit wird :)!
 
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Matthias704

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Vielen lieben Dank für deine sehr netten Worte!
Bezüglich Schonkost.. auch die behält er leider nicht im Magen. Da die TA im Urlaub war, konnte ich sie nur telefonisch erreichen. Sie hat gesagt, dass ich das Wasser im Napf dosieren soll, damit er nicht zu viel trinkt. Durst hat er aber, aber auch das behält er nicht drin.
Ich hoffe auch stark, dass ich mich noch nicht verabschieden muss. Auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass er schon sehr alt ist. Schmerzen hat er übrigens nicht (sieht nicht danach aus). Er ist aber durch das hungern und erbrechen sehr schlapp und motivationslos. Ich hoffe das wird wieder. Nochmal danke!!! 😢
 
S

Schweinemama

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Ich würde das mit dem TIerarzt besprochen, klingt mir aber eher nach einem Leberproblem.

Es wird ihm wohl "schlecht" sein. Aber alles kein Problem, ich würde wirklich zum Tierarzt gehen. Gerade Leberprobleme in dem Alter sind schon fast "usus". Die Lebenserwartungen von Hunden sind ja andere wie bei Menschen, und vor allem in der Tiermedizin gibt es ja auch noch einen Besitzer der sich darum kümmert, dass er nicht allzuviel "falsches" bekommt. Meine hündin lebt seit 3 Jahren mit einer doppelt vergrösserten Leber und einer nicht mehr funktionierenden Bauchspeicheldrüse, das ist teilweise chronisch, und kommt nicht von heute auf morgen, genauso wenig dass es dem Hund plötzlich so schlecht gehen würde, dass es nur noch "erlösung" für ihn gäbe. Gäbe es sowas für Menschen, wären DIabetes, Fettleibigkeit etc alles ein Fremdwort.

Du kannst ruhig hingehen, mach dir keine Sorgen, du wirst sehen es ist alles halb so schlimm.
 
Maravilla

Maravilla

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Hallo,

bei unserem Kater waren die sich plötzlich gelb verfärbten Ballen und die Maulschleimhaut das Indiz dafür, dass die Leber ausgestiegen ist. Das ging wirklich über Nacht. Davor hatte er aber auch rasch abgebaut und die Nahrungsaufnahme deutlich eingeschränkt. Letztlich war der Gang zum Tierarzt der größte Liebesbeweis, den wir ihm erbringen konnten, denn Schmerzen und ein unnötiges rausgezögertes Leiden ist dem Tier gegenüber einfach nicht fair.
Wir haben auch eine Katze wegen einer Nierenerkrankung einschläfern lassen. Auch hier erfolgte die Verschlechterung dramatisch innerhalb weniger Tage. Neben der Abmagerung war der wirklich grauenhafte Geruch, den das Tier zum Schluss ausstrahle, das sichere Zeichen dafür, dass es kein Zurück gibt.

Ich kann verstehen, dass du Angst vor der Diagnose hast. Aber ich würde den Hund wirklich beim Tierarzt vorstellen. Vielleicht ist es ja wirklich was Harmloses. Und falls es eine ernstere Erkrankung ist, gibt es mitunter ja auch Behandlungsmöglichkeiten. Nur: Je länger du das rauszögerst, desto mehr Zeit verstreicht sinnlos.

Gute Besserung
Maravilla
 
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