Katzenbaby mit schwierigem Hund bekannt machen

Diskutiere Katzenbaby mit schwierigem Hund bekannt machen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, wir werden uns in Kürze zwei Katerchen zulegen - eine große aber schöne Umstellung für uns. Wir möchten die beiden sehr gerne gleich von...
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Lilapple

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Hallo,
wir werden uns in Kürze zwei Katerchen zulegen - eine große aber schöne Umstellung für uns. Wir möchten die beiden sehr gerne gleich von Beginn an an verschiedene Eindrücke, Besuch von Freunden etc., gewöhnen. Etwas Bauchschmerzen haben wir im Hinblick
auf den Hund meiner Eltern. Dieser ist ein etwas schwieriger Terrier-Mischling, der mit 11 Jahren bereits ein Senior ist. Seine bisherigen Kontakte zu Katzen haben sich auf das lautstarke Anbellen aus der Ferne beschränkt. Natürlich würden wir uns sehr wünschen, dass Besuche meiner Eltern und des Hundes weiterhin möglich sind. Daher würden wir sehr gerne möglichst zeitnah den Versuch eines vorsichtigen Erstkontaktes wagen. Hierbei möchten wir natürlich alles möglichst richtig machen.
Ich wollte mich daher bei den Kundigen unter euch (ggf. aufgrund eigener Erfahrungen oder beruflicher Tätigkeit) informieren, welche Rahmenbedingungen in einer solchen Situation förderlich sein könnten und was wir optimieren können, um die Erfolgschancen in dieser Situation möglichst hoch zu halten. Habt ihr Tipps für uns?
Vielen Dank vorab!
 
21.09.2019
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Dondon96

Dondon96

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Mit einem ersten Kontakt würde ich warten, bis die Katerchen sich bei euch zuhause eingelebt haben und sicher fühlen. Sie sollten sich auskennen und Rückzugsorte kennen. Weißt du, ob die Kater schon Hunde kennen?
Den Hund deiner Eltern würde ich beim ersten Kontakt an der Leine lassen und schauen, wie er auf die Katzen reagiert. Die Katzen sollten in dieser Situation definitiv Rückzugsmöglichkeiten in einem anderen Raum haben und wenn sie sich dort zurück ziehen, dann dort auch in Ruhe gelassen werden.

Was genau verstehst du denn unter "schwierig" beim Hund? Ist er grundsätzlich erzogen, kennt wichtige Kommandos und ist normal ansprechbar?
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Terrier und Katzen,das ist so ein Thema......wenn deine Eltern den Hund erziehen konnten dann sollte Bellerei eigentlich abstellbar sein.Alles Andere/Experimente würde ich lassen,eure Katzen müssen auch bei Besuch sich in ihrem Zuhause sicher fühlen können. Deine Eltern können doch auch mal ohne Hund unterwegs sein....was als "schwierig" bezeichnet wird tät mich auch interessieren,zumal Terrier eh nicht so einfach sind.
 
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Lilapple

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Ja er kennt die gängigen Kommandos und ist normal ansprechbar, neigt aber zum (kaum zu unterbindenden) Kläffen, wenn er jemand fremdes oder eben eine Katze sieht. Ihn zunächst an der Leine zu lassen, halte ich auch für obligat. Ich hatte außerdem gedacht, ein ausgiebiger Spaziergang und eine Fütterung wären vorher vielleicht hilfreich. Ich habe die Hoffnung, dass er in unserer Wohnung nicht so sehr das "Revier verteidigen will".
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Der Reiz ist die Katze selbst, mit Revier verteitigen hat das gar nichts zu tun,Terrier sehen sie als Sportgerät für den Jäger,da kannst du vorher machen was du willst. Ich an deiner Stelle würde mir niemals so einen Kläffer ins Haus holen.
 
Dondon96

Dondon96

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Fütterung vorab ergibt für mich keinen Sinn. Würde ich sogar eher nicht machen. Bzw. woher kommt die Überlegung? Satter Hund jagt nicht? Denn da muss ich dich enttäuschen - das wird dem Terrier ziemlich egal sein :D. Terrier sind keine Löwen, die nach dem Fressen stundenlang rumliegen, während das "Frischfleisch" vorbei spaziert.
Auch Territorial würde ich mir da jetzt weniger Sorgen machen - die Katzen sind schlichtweg etwas zum Jagen und ein toller Reiz.
Das Kläffen wäre mir jetzt erstmal egal, wenn es sich unterbinden lässt. Und wenn es möglich ist, den Hund trotz Reiz wieder auf einen Menschen zu fokussieren und dadurch zu beruhigen. Wenn er aber dadurch total in Rage gerät und selbst extremen Stress hat stellt sich mir die Frage, ob man den Tieren den Stress dann wirklich antun muss.
Oder ob es dann nicht besser ist, deine Eltern lassen den Hund zuhause oder die Katzen sind während des Besuchs in einem extra Raum (in dem sie sich natürlich auch wohl fühlen und gerne sind!).
 
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Mr. Spock

Mr. Spock

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Mal ne andere Frage: wie werden die Katzen eigentlich untergebracht sein? werden sie nach Kastration auch Freigänger? Ich hab z. b. für meine 3 Kater ein Katzenzimmer,dort übernachten sie und ich hab sie nach Bedarf auch mal auf Nr. Sicher wenn zum Beispiel Handwerker ins Haus kommen oder es einen anderen guten Grund gibt. In dem Zimmer steht auch alles was Katzen so brauchen. Sowas würde ich dir empfehlen, dann gäbe es auch kein Theater mit dem Hund.
 
Nienor

Nienor

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Wurde denn in den 11 Jahre, die der Hund nun schon lebt, irgendwann mal mit ihm trainiert, dass er Katzen zumindest ignorieren kann?
Oder hat der Zeit seines Lebens immer voll Action gemacht, war immer komplett aus dem Häuschen und an Beruhigen war nicht zu denken?

Ich würde KEINEN Hund, der so auf Katzen reagiert, ohne gescheites Training mit erheblichen Fortschritten dem enormen Reiz aussetzen, den Katzen in einer Wohnung nunmal bilden.
Davon hat keiner was, weder Hund (Dauerstress!), die Katzen noch die Menschen, die von der Situation auch nur genervt sein werden.

Daher stellt sich die Frage: Will man mit dem Hund an dem Problem arbeiten oder nicht?
 
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Lilapple

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Der Gedanke mit dem Füttern war halt einfach, dass sich danach tendenziell Entspannung und auch ein wenig Müdigkeit einstellt (daher auch der lange Spaziergang). Aber kann natürlich auch Unsinn sein. Die beiden Kater werden in der Wohnung gehalten werden (da Stadtmitte) und eine große Terrasse mit einem Zaun zur Verfügung bekommen. Die Wohnung ist eher offen geschnitten, hat insgesamt 115 qm , daher würde sich als reiner Rückzugsraum ein eher kleiner Raum anbieten, der daneben aber auch als Büro und Fitnessraum fungiert, also nicht so ganz ideal.
Und nein, leider hat der Hund in den bisherigen 11 Jahren keine besonders strenge Hand erfahren. Er würde niemals beißen, dafür ist er viel zu ängstlich, aber das aggressive Bellen würde die Katzen halt potenziell verschrecken und das will ich ihnen in ihrem Revier wirklich nicht zumuten... Es wäre halt einfach so schön, meine Eltern z.B. auch mal an Weihnachten einladen zu können. Ich hatte einfach die Hoffnung, dass jemand vielleicht noch Tipps und ggf. Erfahrungen mit solchen Situationen hat.
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Bei 115qm² würde ich das etwas entspannter betrachten. Ich würde in so einem Fall dafür sorgen, dass der Hund eben bei euch z.b. im Wohnzimmer bleibt und die Katzen frei entscheiden können wo sie sich aufhalten. Wir haben auch ab und an Hundebesuch (haben zwar keine Kitten, aber eher ängstliche Katzen) und der Hund stromert dann eben nicht durch die Wohnung, sondern bleibt beim Besitzer im Wohnzimmer. Die Katzen verziehen sich dann meist ins Schlafzimmer, aber nicht allgemein wegen dem Hund, sondern weil sie da dann mehr Ruhe haben. Ich würde nur drauf achten, dass die Katzen nicht am Wohnzimmer lang müssten um z.B. zum Katzenklo oder Fress-/ Trinknapf zu gelangen.
 
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Mr. Spock

Mr. Spock

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Wieso könnt ihr die Eltern nicht ohne Hund einladen? stellt er dann die Bude auf den Kopf?
 
Luna & Artemis

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Ich finde das gar nicht so wichtig warum es nicht ohne Hund geht. Z.B. ist es mit Hund einfacher, weil man nicht zeitlich dann an den Besuch gebunden ist, weil ja der Hund nicht so lange alleine bleiben sollte.
 
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Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Mein Beitrag war eher auf den von Mr. Spock bezogen. Wir hatten früher auch einen Hund und wenn wir irgendwo eingeladen waren kam dieser, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. größere Familienfeiern mit vielen Menschen) immer mit. Trixie hätte nie die Bude auf den Kopf gestellt, irgendwas kaputt gemacht oder gebellt und trotzdem war es einfacher sie mitzunehmen, weil man nicht zeitlich gebunden war, nicht das "schlechte Gewissen" hatte das der Hund zuhause wartet oder halt auch mal eben kurz mit dem Hund raus konnte.
 
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Lilapple

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Ja tatsächlich ist es etwas schwieriger, ihn länger alleine zu Hause zu lassen (tatsächlich ist es das für meine Mutter, ich glaub der Hund fände das gar nicht so schlimm..), ist alles etwas kompliziert. Meine Mutter hat letztlich einfach keine Ruhe, wenn sie weiß der Hund ist alleine. Und allein deshalb wäre es schon schön, wenn er einfach mit dabei sein könnte.
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Ja tatsächlich ist es etwas schwieriger, ihn länger alleine zu Hause zu lassen (tatsächlich ist es das für meine Mutter, ich glaub der Hund fände das gar nicht so schlimm..), ist alles etwas kompliziert. Meine Mutter hat letztlich einfach keine Ruhe, wenn sie weiß der Hund ist alleine. Und allein deshalb wäre es schon schön, wenn er einfach mit dabei sein könnte.
Das kann ich nachvollziehen, ich für meinen Teil habe Hunde eigentlich eher als Wächter gesehen wenn wir nicht zu Hause waren,allerdings kommt es da auch darauf an was man für einen Hund hat.
 
Thema:

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