Die Pflege macht mich fertig:-(

Diskutiere Die Pflege macht mich fertig:-( im Familie & Freunde Forum im Bereich Smalltalk; Hallo, einige kennen ja nun schon die vielen Gesundheitsprobleme meiner Katze Yessi. Inzwischen sind es fast 9 Monate, wo es nur ganz seltene...
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flauschibär

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Hallo,
einige kennen ja nun schon die vielen Gesundheitsprobleme meiner Katze Yessi. Inzwischen sind es fast 9 Monate, wo es nur ganz seltene Wochen gibt wo wir nicht mindestens! einmal beim Tierarzt sind. Leider ist es in der Zeit, trotz 24 verschiedenen Tierärzten,
auch einige Spezialisten dabei, überhaupt nicht besser geworden. Viele geplante Untersuchungen die eventuell noch etwas Licht in die Sache brächten kann ich wieder und wieder nicht machen lassen, weil es ihr immer wieder zu schlecht dafür geht.

Die Sorgen um Yessi begleiten mich Tag und Nacht, ich kann nicht mehr richtig schlafen, meine Tage verbringe ich fast nur noch mit Arbeit (wo der Großteil des Geldes gleich wieder zum Tierarzt fließt), Tierarztbesuchen, medizinischen Maßnahmen und dem was eine Katze sonst noch will und braucht.

Alle sonstigen Aktivitäten werden so abgearbeitet, ich habe keinerlei Freude mehr, außer wenn es Yessi mal wieder besser geht, und ansonsten auch das Gefühl kein Leben mehr zu haben.

Was könnte ich tun um die Situation zu verbessern? Bin für jeden Rat dankbar.
 
23.09.2019
#1
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Guest

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A-Fritz

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Hallo,
ich kann nicht sagen, ob es noch eine Heilmethode gibt , um deine Katze zu retten ,
doch wenn die Situation aussichtslos ist und nur noch ein langsames Siechtum bevorsteht ,
ist vielleicht ein schnelles Ende, die bessere Alternative und für alle Seiten eine Erlösung .

Die Frage ist , wie groß , oder wie lange sollen medizinische Eingriffe und Behandlungen betreiben,
welchen Aufwand muß man aufbringen, wenn es bei einem kranken Tier nur zu einem längeren,
schmerzhaftem Leben führt ?

Ich denke, irgendwann kommt immer die Zeit , wo man loslassen und Abschied nehmen muß .

Fritz.
 
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Schweinemama

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Die Frage ist was willst du verbessern.

Meine Option wäre folgendes: Wenn dir die Pflege des Tieres so viel Energie und Kraft raubt, würde ich mir überlegen, das Tier Stationär in eine Tierklinik unterzubringen. Einerseits bringt dir das Zeit um dich etwas zu erholen (gerade Zeittechnisch ist es ja auch ein Wahnsinn, wenn man nicht schlafen kann, weil die Gedanken um die Krankheit, die Kosten der Behandlungen und die Vertretbarkeit des Weiterlebens der Katze kreisen). Das wäre für mich eine der letzten Instanzen die ich mit meinem Tier gehen würde, um herauszufinden an was das Tier leidet, ob die krankheiten "Noch" heilbar sind, bzw. wie die Lebenserwartung nach Heilung für das Tier aussieht. Keinem Tier ist geholfen, wenn man zwei Beine amputiert - aber es immer noch "schnurren" kann. Auch die Organe sind nach so langer Behandlungszeit oft angegriffen, Leber, Magen, Lunge und Herz - Kreislauf und Stoffwechsel. Das alles kann sich zwar regenerieren, aber manchmal eben nur noch teilweise. Einerseits wüsstest du deine Katze bestmöglichst betreut (im Krankenhaus kann ihr nicht viel passieren, die haben ja dort teilweise auch 7x 24 Stunden überwachung) und du hast Zeit dich zu erholen, mental und auch wieder Zeit zum Nachdenken was du mit deinem Leben machen willst, denn all diese Gedanken sperren sich ja, aus Liebe zur Katze und verdörren in der Aufopfernden Pflege des Tieres. Du musst wieder "durchatmen" lernen, schlafen lernen und auch wieder lernen mal etwas zu lächeln.

Gleichzeitig würde ich mir überlegen ob du dir nicht psychologische Hilfe suchst. Man ist natürlich sehr zerrissen, innerlich, einerseits will man das Tier so gut wie möglich pflegen und andererseits sieht man ja auch dass all deine Bemühungen der Katze nicht helfen, alles verläuft im Sand, der eine TIerarzt versucht das, der nächste Das, das Gesamtbild an Behandlungen "Liegt in deinem Kopf" und drückt dich immer nur mehr "hinunter". Es ist leider der Lauf des Lebens, dass an Tiere die Krank sind nicht immer heilen kann. Da kann weder das TIer noch der Besitzer etwas dafür. Schicksal, Charma, wie immer man das ausdrücken möchte. Wenn selbst die TIerärzte nicht mehr helfen können, und dir nicht den richtigen Halt geben können dich in deinen Überlegungen zu fördern - sind das ganz schlechte Tierärzte, leider.

Habe das letztes Jahr mit einer Katze meiner Freundin durchgemacht ,die Katze war alt, hatte keine Zähne, Herzschwäche, Lungenflügel "Unter Wasser", Krebsgeschwüre am ganzen Körper, 1/2 Jahr chemo hinter sich, und eigentlich war das Tier nur noch ein Wrack, das möglcherweise mal aufgewacht ist um zu essen, zum Urin absetzen oder Haufen machen ist es nicht mehr aufgewacht. Die Freundin hatte nicht Angst, dass das Tier irgendwann mal einschlafen wird und über die Regenbogenbrücke läuft, ganz unerwartet. Dazu wurde das Tier medizinisch zu gut überwacht. Die Freundin hatte mehr Angst, dass das Tier wieder aufwacht, und es "immer noch nicht geschafft hat, von selbst über die Brücke zu laufen": Letztendlich hat sie es erlösen lassen das Katzentier, im Hochsommer war es dann so heiss, dass das Tier innerlich vertrocknet wäre, wenn es nicht täglich "Flüssigkeiten per Infusion" bekommen hat. Ihr Tierarzt war auch nicht in der Lage die Entscheidung zu treffen, dass das "arme Wesen" endlich den letzten Atemzug tun darf.
 
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flauschibär

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Danke für eure lieben Antworten. Ich habe ja kein Problem damit sie erlösen zu lassen wenn es die einzig richtige Wahl ist, im Gegenteil, als bei meiner letzten Katze der Tierarzt sagte, dass die Einschläferung besser für sie wäre, habe ich keine Sekunde gezögert ja zu sagen. Der Tod an sich ist in meinen Augen auch nicht so eine schlimme Sache, dass man ihn unter allen Umständen hinauszögern müsste.

Das Problem ist ein ganz Anderes, Yessi ist nun knapp über 2 Jahre alt, wenn es ihr gut geht hüpft und rennt sie wie eine gesunde Katze (mit kleinen Einschränkungen wegen der Nase), hat guten Appetit und scheint auch recht glücklich zu sein. Allerdings häufen sich die Phasen der Erkrankungen und man hat das Gefühl, dass es immer so weiter gehen wird, eine Erkrankung auskuriert, nächste da.

Ich habe darüber nachgedacht mit dem Tierarzt bezüglich ihrer Zukunft intensiv zu reden, aber ich kenne die Tierklinik nun schon 11 Jahre, war mit all meinen Tieren dort, und sie haben mir immer gesagt wenn keine Hoffnung mehr besteht, deshalb denke ich sie haben auch noch die Hoffnung dass es wieder werden könnte.

Trotzdem bin ich momentan ganz fertig mit der Welt, es erscheint mir so aussichtslos:-(.

Nun ich werde heute nochmal mit dem Tierarzt sprechen wie er das sieht.
 
S

Schweinemama

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"Sie ist ja erst 2 Jahre" würde ich mal ausblenden. Die Lebenserwartung von einem Krebskranken Kind kannst du nicht mit einem 95 jährigen der nie schwer gearbeitet hat vergleichen.

Krank ist krank und es gibt Krankheiten die sind auch bei einer 2 jährigen Katze nicht mehr ausheilbar - bzw. verschlechtern sich ständig und man kommt egal wie auf keinen grünen ZWeig mehr. Der Kater meiner Freundin z.b. hatte höchstwahrscheinlich eine sauerstoffunterversorgung während der Geburt, der war zeit seines Lebens ein "Terroristenkater", "psychisch total im Eck" und hat der Besitzerin das Leben zur allergrössten Hölle gemacht (sie durfte niemanden einladen, nicht "Zu lange" ausgehen - der Kater hat ihr ins Zimmer gepinkelt und gegackt, Küchenarbeitsfläche, Herd, abwasch, Geschirr - dass die hygienischen Zustände ein Wahnsinn waren). Der Kater war absolut unverträglich mit anderen Menschen, anderen Tieren, selbst Katzen die draussen auf der Strasse gingen waren für ihn eine absolute Provokation die sanktioniert werden musste. Sie hat ihn so geliebt - sie hat alles verziehen, sie hat ihn so genommen wie er nunmal war. Sie hat ein Vermögen für das Tier ausgegeben, vom TIerkommunikator bis hin zum Katzenpsychologen, Neurologen, etc - statt besser wurde es schlechter und jede Veränderung des alltags war eine reine Katastrophe. Die Freundin hat sich imemr wieder mit dem Charma aufrecht gehalten " wer soll ihm denn ein Zu Hause geben, wenn nicht ich (sie ist zu Hause, in Pension dh. sie hat Zeit ohne Ende für dieses Tier)".

Vielleicht wäre es ja wirklch eine Idee das Tier mal einige Tage in der Tierklinik zu lassen, damit die sich dort ein Bild vom "Allgemeinzustand" machen können. Die sehen ja nur den "jetztzustand" - die sehen eine Kranke Katze, die sie mehr oder weniger wieder auf die Beine spritzen, verlässt du die Klinik, sind sie in der Hoffnung und sicherlich auch in der Überzeugung, dass deine Katze sich am Schoss liegend von den Strapazen erholt und sonst eigentlich wie immer, wie jede normale andere Katze eben auch lebt.
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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"Sie ist ja erst 2 Jahre" würde ich mal ausblenden. Die Lebenserwartung von einem Krebskranken Kind kannst du nicht mit einem 95 jährigen der nie schwer gearbeitet hat vergleichen.
Wirklich ein ganz großartiger Vergleich 🙄 Zum Rest enthalte ich mich, außer das es nicht ratsam wäre die Katze in der Klinik zu lassen - außer es wäre eine akute Notfallsituation die das erfordert. Meist verschlechtert dieser Stress noch mehr den Gesundheitszustand, deswegen nehmen manche Kliniken keine Tiere auf Verdacht auf.

Ich kann dich gut verstehen, ich hatte mit meinem Malley einen ähnlichen Weg drei Monate lang. War die eine Krankheit vorbei, ging die nächste los, Phasen von himmelhoch - mit 180 Sachen sich mit dem Katzenkumpel durch die Wohnung kloppend - bis unterirdisch tief- in der Ecke liegend nach Luft am ringen. Zum Schluss, wo es endlich gut aussah kam uns FIP in die Quere. Die ersten Wochen hab ich auch gemacht, getan, "funktioniert" um irgendwie alles unter einen Hut zu bekommen, mein Leben bestand eigentlich nur aus Fahrt zum Tierarzt, Zurück nach Hause und irgendwie durchhalten bis zum nächsten Tierarztbesuch - dazwischen irgendwie halbwegs arbeiten. Ich hab auch ganz nichts anderes mehr gemacht bzw. wollte auch nicht, weil es könnte Malley ja wieder schlechter gehen. Selbst einkaufen war nur eben zum Supermarkt hin, schnell irgendwas kaufen und wieder zurück. Irgendwann hat mich dann meine Tierärztin drauf angesprochen, wie es MIR eigentlich ginge. Sie hat mir dann geraten auch zu schauen, dass es mir gut geht. Tiere würden auf sowas auch sehr feinfühlig reagieren und sowas könnte einen Heilprozess auch hinauszögern.
Ich hatte damals eben furchtbare Angst das wenn ich nur kurz was anderes mache, ich es nicht mitbekomme das Malleys Zustand sich wieder verschlechtert oder er gar stirbt. Die TÄ hat mich dann ein wenig beruhigt das es natürlich immer sein kann, das sich der Zustand wieder verschlechtert, aber er bisher ja genau so viele Verbesserungen hatte und falls zweiteres eintreten würde, dass er dann wenigstens Zuhause im Kreis seiner Liebsten gehen durfte, sie nicht denkt das er da stundenlang Schmerzen aushalten müsste, sondern einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen würde. Wir könnten den Tod halt nicht aufhalten, wenn er käme. Das hat mir geholfen tatsächlich ein bisschen abzuschalten.
Was ist denn genau deine Sorge, wenn du z.B. mal was anderes machen würdest außer arbeiten und Yessi?
 
Tompina

Tompina

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Hallo,

ich fühle mit dir!

Ich hatte schon öfters Meerschweinchen-Intensivpatienten, die über Wochen gepäppelt wurden (auch nachts alle 2-3h) und ich habe meinen Marte (Hund), der nun schon öfters sehr intensive Pflege brauchte und bei dem erschwerend hinzukommt, dass er außer mir kaum jemanden an sicher heranlässt. Ich weiß, wie es ist, wenn man nur noch wie ein Roboter funktioniert und eigentlich nur noch existiert um zu arbeiten und die Tiere/das spezielle Tier zu versorgen.

Ich schließe mich allerdings Luna an und würde einen Klinikaufenthalt für die Katze nur dann in Betracht ziehen, wenn sie sich in einem akut lebensbedrohlichen Zustand befindet - alles andere ist gerade für Katzen mehr Stress als sonst was.

Was genau kann den passieren, wenn du mal nicht da bist? (um mich auch hier der Frage von Luna anzuschließen) Bzw. wie genau gestaltet sich die Pflege der Katze? Was muss man da wie oft machen?

Ich habe mir für Marte inzwischen zwei Leute "herangezüchtet", die mit ihm soweit klarkommen, dass er nicht ausflippt, wenn sie ihm zu nahe kommen und die ihn im Notfall auch ins Auto und zum Tierarzt bekommen und die ihm seine Tabletten geben können (er bekommt 4 Mal am Tag zu genau bestimmten Zeiten welche). Wenn ich mal wieder eine akute Phase mit ihm habe und merke, dass ich an mein Limit komme (bei 9-10h Arbeitstagen, hektischen Pausen zuhause, Feierabendprogramm beim Tierarzt ist das schneller erreicht als mir meistens lieb ist), dann passen diese beiden Leute mal stundenweise oder auch mal einen ganzen Tag auf Marte auf und ich kann in Ruhe arbeiten/einkaufen etc.

Ansonsten hat mir sehr geholfen mir immer wieder klar zu machen, dass Tiere im Hier und Jetzt leben und dass wir das auch öfters mal tun sollten ;-) Hier und Jetzt geht es dem Tier gut, dann sollten wir loslassen und uns um uns kümmern, damit wir dann wieder Kraft haben, wenn das Tier uns mal wieder braucht! Was morgen sein könnte und was übermorgen vielleicht passiert liegt nicht in unserer Hand, egal wie sehr wir versuchen zu planen, zu organisieren, alles zu bedenken!

Ich weiß, dass viele andere Menschen einen Hund wie Marte niemals aufgenommen hätten und ich weiß auch, dass viele andere Menschen ihn schon längst hätten einschläfern lassen (rein faktisch gesehen gab es bei ihm schon mehrfach Situationen, die das rein rational gerechtfertigt hätten), ich weiß aber auch, dass er genau deshalb bei mir gelandet ist und bei keinem anderen Menschen! ;-) Deswegen versuche ich wirklich mit meinen Kräften zu haushalten - wenn ich aus den Latschen kippe, hat er nämlich gar nichts davon! - das ist einfacher gesagt als getan, aber wir Menschen neigen tatsächlich dazu gerade bei kranken Tieren Situationen zu erschaffen, die aus Tiersicht gar nicht nötig wären, da Tiere mit Schmerzen, Stress etc. viel situativer und intuitiver umgehen als wir. Der Nachhall von starken Schmerzen oder einem akuten Gesundheitszustand ist meistens im Menschenkopf noch laut und deutlich vorhanden, wo das Tier schon längst wieder zum Alltag übergegangen ist ;-)

Vielleicht findest du ja eine praktikablen Weg Verantwortung sinnvoll abgeben zu können, damit du auch mal wieder real entspannen kannst und hoffentlich auch einen "Kopfweg" das Ganze für dich vielleicht "unstressiger" einzuordnen und mit einer anderen Grundhaltung an die Sache ranzugehen um dadurch auch ein bisschen Entspannung zu erfahren!
 
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flauschibär

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Hallo,
und vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Also in der Tierklinik werde ich sie auf keinen Fall lassen, da sie sehr! stressempfindlich ist und bei jeder Kleinigkeit gleich Herpes bekommt. Da ich wenig Leute in meiner Umgebung habe, die für die Versorgung kompetent genug sind, werde ich über einen Katzensitter nachdenken.

Meine Angst, wenn ich nicht da bin ist, da Yessi wegen ihrer dauernden Blasenentzündungen zu Anämie neigt, was in der Regel mit ihrem Fressen gut kompensiert wird, aber sie kann ja auch nur fressen, wenn man dabei ist, da sie aufgrund ihrer kurzen Nase nicht einfach so alles aus dem Napf lecken kann, man muss immer kleine Türme bauen zum fressen. Wenn ich dann länger nicht da bin, habe ich Angst dass ihr etwas passiert wegen der Anämie, wenn es wieder schlimmer ist.

Ihre Pflege: morgens Augentropfen, dann bekommt sie per Tablettengeber ihre Immuntablette, dann Futter, anschließend bekommt sie des öfteren Metacam ins Mäulchen gespritzt.

Danach muss man Augen und Nase putzen, da sie vor allem mit der Nase sonst weder richtig atmen, noch riechen kann.

Sie muss 5x am Tag gefüttert werden und bekommt dazu noch Miamor Trinkfein. Da sie nicht allein essen kann, muss man dabei sein. Das Trinkfein niest sie dann in der Gegend umher als jeden Tag 90m2 von Flecken befreien.

Und natürlich oft Nase putzen.

Zur 2ten Mahlzeit bekommt sie dann Grünlippenmuschelpulver und Maltpaste, welche man ebenfalls direkt ins Maul injizieren muss.

Bei der dritten bekommt sie dann was gegen das Auftreten von Herpes. Die 4 und die 5 sind ohne Medikamente, solange nichts vorliegt, was in letzter Zeit allerdings oft der Fall war.

Abends dann wieder Augentropfen.

Ansonsten muss man ja nichts tun, außer sehr genau darauf achten wie es ihr geht und dann halt den Tierarzt aufsuchen. Leider hat keiner meiner Freunde die Fähigkeit Augentropfen oder Tabletten, Paste zu verabreichen, also bleibt mir das alleine, Nase putzen traut sich auch keiner, also brauche ich definitiv Profis.

Mein Tag beginnt in der Regel damit, dass ich um 5:30 aufstehe, mit ihr spiele, sie füttere usw. dann muss ich gezwungenermaßen 1 1/2 h Krankengymnastik machen, danach mache ich mich für die Arbeit fertig, welche ca. 9:30 beginnt, dann so bis 13:30 dauert, dann kaufe ich für Yessi ein, gehe nach Hause, versorge sie und mache mich um 15:00 wieder auf den Weg zur Arbeit welche ich so gegen 20-21:00 wieder verlasse, dann komme ich heim, spiele mit Yessi, füttere sie, putze, räume auf, und versuche gegen 22:30-23:00 ins Bett zu kommen.
 
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flauschibär

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Mein einziges Glück ist, dass ich Selbständig bin, so kann ich viel Arbeit mit nach Hause nehmen, die Zeit ab und zu etwas freier einteilen und mich noch meiner Tochter widmen.
 
Tompina

Tompina

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Wow okay, das ist schon ein ordentliches Programm.

Was genau stimmt denn nicht mit ihrer Nase? Also hat sie die Verstopfungsprobleme wegen der Anatomie ihrer Nase oder hat sie ein chronisches Schnupfenproblem? Kann mir das gerade noch nicht so ganz vorstellen, was genau da das Thema ist und warum genau sie dann nicht mal alleine fressen kann. Das ist nicht böse gemeint! Ich hab nur grad echt keinen Plan, wie ich mir das vorzustellen habe.

Und was genau ist denn die Prognose des TA? Wird sie (nach Abheilung von was auch immer) irgendwann wieder selber fressen können? (blöde Frage: sehr flüssiges/püriertes Futter geht auch nicht? Oder nimmt sie nicht?) Bzw. ist das Spülen von Nase/Augen etwas, was man den Rest ihres Lebens machen muss? Hat sie denn eine genaue Diagnose, also eine benennbare Krankheit mit Folgen XY usw. oder ist das eher so ein schwammiges, allgemeines Gesundheitsproblem mit diversen Baustellen, die sich abwechseln?

Jemand katzenkompetentes, der dich entlastet, wäre sicher nicht verkehrt. Natürlich ist es schwer, jemanden zu finden, dem man vertraut und dem man auch all das zutraut, von dem man ausgeht, dass nur mal selbst es wirklich kann (ich kenne das von mir ;-) ). Aber du solltest auf jeden Fall versuchen für dich ein bisschen Freiraum zu schaffen!


Und als Anmerkung am Rande:
Ich kann und will ganz sicher nichts beurteilen, was ich nicht gesehen/erlebt habe, aber ich denke, dass du einfach mal in dich reinhören solltest und in Abhängigkeit von eventuell bestehenden tierärztlichen Prognosen und dem Stresslevel auf dem ihr beide euch momentan befindet, überlegen solltest, was du dir und ihr auf Dauer (ich weiß ja wie gesagt nicht, was die Prognose ist) zumuten kannst, willst und solltest! (fixe Tablettenzeiten, hin und wieder mechanische Behandlungen sind nichts Dramatisches, definitiv nicht - ich persönlich finde aber, das bei einem Tier, dem man bei vollkommen alltäglichen Dingen dauerhaft helfen muss (pinkeln/kacken, fressen, Fortbewegung) ein Graubereich erreicht ist, bei dem man einfach nochmal genauer und auch gezwungen rationaler schauen sollte, was Sinn macht und was nicht, wie gesagt, einfach nur meine ganz persönliche Meinung, die auch allgemein gilt und nicht spezifisch auf dich/euch gemünzt ist!)
 
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flauschibär

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Nun das Problem mit der Nase ist, dass sie mit einer geboren wurde die kaum vorhanden ist, also ein dauerhaftes Problem. Sie kann das Futter aus anatomischen Gründen nicht wie eine normale Katze aufnehmen, weil sie immer schauen muss, dass ihre Nase nicht voll drin hängt, also dass sie beim Fressen gleichzeitig atmen kann. Die Beschaffenheit des Futters ist nicht relevant, man muss bei jedem Futter Türmchen machen. Des weiteren hat sie chronischen Katzenschnupfen was zu einer häufigen Sekretbildung führt also Nase putzen.

Das mit dem Fressen wusste ich vorher, das mit dem chronischen Schnupfen auch, allerdings war sie bei den Vorbesitzern nicht sehr schnupfig und bekam dann immer Antibiotika, welches dank der vielen chronischen Blasenentzündungen jetzt auch als Reserveantibiotikum nicht mehr anschlägt, also ist sie immer schnupfig, also immer Nase putzen.

Was ihre Blasenentzündung angeht, also medikamentös sind wir am Ende, alle möglichen anderen Sachen haben wir schon probiert. Die neue Theorie des Tierarztes ist jetzt, dass sie ihr Hormonchip stresst wegen der Hormonschwankungen und wir es mit einer echten Kastration versuchen sollten.

Nun ich denke über einen Katzensitter nach, allerdings fällt es mir wirklich schwer wen ich bedenke was meinem früheren Hund in der Hundebetreuung geschehen ist.
 
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Schweinemama

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Wow okay, das ist schon ein ordentliches Programm.

Was genau stimmt denn nicht mit ihrer Nase? Also hat sie die Verstopfungsprobleme wegen der Anatomie ihrer Nase oder hat sie ein chronisches Schnupfenproblem? Kann mir das gerade noch nicht so ganz vorstellen, was genau da das Thema ist und warum genau sie dann nicht mal alleine fressen kann. Das ist nicht böse gemeint! Ich hab nur grad echt keinen Plan, wie ich mir das vorzustellen habe.

Und was genau ist denn die Prognose des TA? Wird sie (nach Abheilung von was auch immer) irgendwann wieder selber fressen können? (blöde Frage: sehr flüssiges/püriertes Futter geht auch nicht? Oder nimmt sie nicht?) Bzw. ist das Spülen von Nase/Augen etwas, was man den Rest ihres Lebens machen muss? Hat sie denn eine genaue Diagnose, also eine benennbare Krankheit mit Folgen XY usw. oder ist das eher so ein schwammiges, allgemeines Gesundheitsproblem mit diversen Baustellen, die sich abwechseln?

Jemand katzenkompetentes, der dich entlastet, wäre sicher nicht verkehrt. Natürlich ist es schwer, jemanden zu finden, dem man vertraut und dem man auch all das zutraut, von dem man ausgeht, dass nur mal selbst es wirklich kann (ich kenne das von mir ;-) ). Aber du solltest auf jeden Fall versuchen für dich ein bisschen Freiraum zu schaffen!


Und als Anmerkung am Rande:
Ich kann und will ganz sicher nichts beurteilen, was ich nicht gesehen/erlebt habe, aber ich denke, dass du einfach mal in dich reinhören solltest und in Abhängigkeit von eventuell bestehenden tierärztlichen Prognosen und dem Stresslevel auf dem ihr beide euch momentan befindet, überlegen solltest, was du dir und ihr auf Dauer (ich weiß ja wie gesagt nicht, was die Prognose ist) zumuten kannst, willst und solltest! (fixe Tablettenzeiten, hin und wieder mechanische Behandlungen sind nichts Dramatisches, definitiv nicht - ich persönlich finde aber, das bei einem Tier, dem man bei vollkommen alltäglichen Dingen dauerhaft helfen muss (pinkeln/kacken, fressen, Fortbewegung) ein Graubereich erreicht ist, bei dem man einfach nochmal genauer und auch gezwungen rationaler schauen sollte, was Sinn macht und was nicht, wie gesagt, einfach nur meine ganz persönliche Meinung, die auch allgemein gilt und nicht spezifisch auf dich/euch gemünzt ist!)

Den Unteren Absatz unterschreibe ich sofort. Du machst dich ja wirklich kaputt. Und was ist wenn, dir beim heimfahren jemand ins Auto fährt, du hast definitiv keinen der sich um die Katze kümmern könnte. Du fällst aus, wirst krank, hast fieber, musst ins Krankenhaus.

Ich nehme an dass es sich um eine Zucht handelt, wo "Leider" die Schönheit der katze über den Gesundheitsaspekt gestellt wurde, oder eben eine Katze die Missbildungen "so" hat. Du hast eigentlich einen 7x24 Stunden Pflegefall zu Hause, und bist damit "ganz ganz" alleine. Meine Freundin ist durch ihren Kater mehr oder weniger in eine Art komplette Depression verfallen, das Tier hat sie mehr oder weniger in Einzelhaft gesetzt. Keine Kontakte mehr, ausgenommen am Telefon, kein weggehen mehr - maximal mal ein Einkauf - Kino Essen gehen mal am Abend zu einer Veranstaltung - ihr Kater hält das nicht aus , in allergrösster Not mal ein eigener Arztbesuch, Urlaub, meine Freundin war 12 Jahre nicht weiter wie 50 Kilometer von ihrem Wohnort weg... ihr Kater . Das ist doch nicht mehr gesund, auch für einen Menschen nicht.
 
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flauschibär

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Also für den Ausnahmefall hat mein Exmann einen Schlüssel für die Wohnung um sie wenigstens zu füttern und medizinische Betreuung zu organisieren. Ich trage immer einen Zettel bei mir mit der Bitte ihn im Notfall zu informieren. Was ihre Nase angeht, es war ein unvorhergesehener Defekt, niemand wollte das.
 
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Schweinemama

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Hast du jemanden, der dir zuhört und der mit dir zum Tierarzt gehen kann. Ich würdejemanden nehmen dem du vertraust und der nicht nur zuhört sondern die Situation von aussen sieht.

Habe gerade im anderen Faden nachgelesen, Blasenentzündung nicht behandelbar dh. Das kriecht langsam die harnleitern rauf und landet in den Nieren. Du kriegst möglicherweise demnächst ein neues Problem.

Ich verstehe durchaus die aufopfernde Pflege, dennoch bricht ja auch für dich im Moment die Hoffnungen an die Medizin regelrecht weg. Und der Tierarzt sollte seine Meinung kundtun, nicht wie es dem Tier geht, sondern wie du leidest.
 
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flauschibär

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Also ich habe schon Freunde mit denen ich wöchentlich darüber rede, und das ist auch gut. Zum Tierarzt gehe ich lieber alleine, da habe ich schlechte Erfahrungen mit „Betreuern“ und die brauche ich auch nicht.

Nun da die Kastration unsere letzte Hoffnung ist, werde ich das machen lassen sobald es etwas besser ist.
Ich werde alles tun, was man noch an Untersuchungen usw. in Narkose machen kann, sollten diese zu keinem Ergebnis führen und auch die Kastration nicht, dann lasse ich sie einschläfern
 
Amber

Amber

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Hallo Flauschibär,

das ist irre, was ihr da durch macht. ☹

Mit dem Schnupfen und der Nase könnt ihr nichts zu, aber hast du mal probiert, das Futter so schmal auf einen Teller oder Brett auszulegen, von links nach rechts, dass Yessi mit ihrer Nase nicht im Futter hängt oder braucht sie die Türmchen um überhaupt Futter aufnehmen zu können?
Warum braucht sie denn überhaupt 5 mal am Tag Futter oder ist das bei Katzen immer so häufig?

Wurde mal wegen der Blasenentzündungen Urin ins Labor zur bakteriellen Untersuchung gegeben und wie lange habt ihr denn jeweils immer mit dem Antibiotikum behandelt?
Kann man ggf. nicht auch mit Penicillin behandeln, um die Bakterien mal richtig abzutöten?
Wie steht es mit dauergabe von Propolis? Dürfen Katzen das?
Denke, dass das mehr bringen würde gegen den Schnupfen und der Blasenentzündung als diese Immuntablette, weil das ebenfalls das Immunsystem stärkt aber auch manche Bakterien abtötet.

Sorry, dass ich so viel frage, aber was ist denn mit ihren Augen? Sind die entzündet?
Mir fällt nämlich da auf, dass du nur 2 mal am Tag Tropfen gibst, hab selbst ein Kaninchen mit Augenproblemen (und auch chronischem Schnupfen und Ohrenentzündungen) und mir sagten Tierärzte jedesmal, egal bei welchem Tropfen, Gelen oder Salben... mind. 3 mal am Tag, sonst hilft das nicht.


Wünsche euch alles gute, auch für die Kastration.


Liebe Grüße
 
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flauschibär

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Hallo Flauschibär,

das ist irre, was ihr da durch macht. ☹

Mit dem Schnupfen und der Nase könnt ihr nichts zu, aber hast du mal probiert, das Futter so schmal auf einen Teller oder Brett auszulegen, von links nach rechts, dass Yessi mit ihrer Nase nicht im Futter hängt oder braucht sie die Türmchen um überhaupt Futter aufnehmen zu können?
Warum braucht sie denn überhaupt 5 mal am Tag Futter oder ist das bei Katzen immer so häufig?

Wurde mal wegen der Blasenentzündungen Urin ins Labor zur bakteriellen Untersuchung gegeben und wie lange habt ihr denn jeweils immer mit dem Antibiotikum behandelt?
Kann man ggf. nicht auch mit Penicillin behandeln, um die Bakterien mal richtig abzutöten?
Wie steht es mit dauergabe von Propolis? Dürfen Katzen das?
Denke, dass das mehr bringen würde gegen den Schnupfen und der Blasenentzündung als diese Immuntablette, weil das ebenfalls das Immunsystem stärkt aber auch manche Bakterien abtötet.

Sorry, dass ich so viel frage, aber was ist denn mit ihren Augen? Sind die entzündet?
Mir fällt nämlich da auf, dass du nur 2 mal am Tag Tropfen gibst, hab selbst ein Kaninchen mit Augenproblemen (und auch chronischem Schnupfen) und mir sagten Tierärzte jedesmal, egal bei welchem Tropfen, Gelen oder Salben... mind. 3 mal am Tag, sonst hilft das nicht.


Wünsche euch alles gute, auch für die Kastration.


Liebe Grüße

Hallo,

vielen Dank für deine Antwort.

Also um mal mit deinen Fragen zu beginnen, ja Yessi braucht die erhöhten Türmchen um überhaupt Futter aufnehmen zu können.

Was die Häufigkeit der Fütterung betrifft, eine Katze die immer Futter zur Verfügung hat, ist weniger gestresst, was ja gut ist, außerdem leidet Yessi wegen der dauernden Blasenentzündungen unter Anämie, was durch gute Futteraufnahme kompensiert werden kann.

Also Urinuntersuchungen machen wir prinzipiell jedes Mal, sowohl in der Klinik selbst als auch für weitere Tests im Fremdlabor. Außerdem hatten wir schon 5 Blasenultraschall und unzählige Röntgenbilder, sowie eine Urethrografie.

Yessi wurde inzwischen, auch über mehrere Wochen, teilweise 6 Wochen lang mit allen Antibiotika behandelt die man an Tieren anwenden kann, auch mit den verfügbaren Reserveantibiotika.

Ob man Propolis Katzen geben kann weiß ich jetzt nicht, aber wir sind wegen ihrer Augen bei einem absoluten Spezialisten und der hat ja ständig mit chronischen Fällen zu tun, soweit ich weiß schlägt es normalerweise an bei den meisten (also die Immuntabletten), Yessi ist halt schon genetisch vorbelastet.

Da Yessi unter chronischem Herpes leidet würden andere Tropfen oder eine häufigere Gabe nichts bringen, denn es ist nicht heilbar. Die normale Behandlung dafür ist ein Hornhautschützendes Augengel welches sie 2x am Tag zur Befeuchtung bekommt, in akuten Fällen bekommt sie noch Antivirusmittel, aber sehr selten da es auch dort sehr schnell Resistenzen gibt.

Das mit dem Propolis werde ich mal recherchieren.

Danke für deine Tipps und deine Anteilnahme.

Liebe Grüße
 
F

flauschibär

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Also habe mal nachgesehen, gibt es tatsächlich für Katzen das Propolis. Werde es gleich testen, Danke!
 
Amber

Amber

Moderator
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Ist das denn bei Yessi generell mit der Katzenrasse das Problem, dass diese ohne Menschliche Hilfe nicht fressen könnten oder ist bei ihr damals irgendwas schief gelaufen, dass sie im Grunde durch ihre Anatomie eigentlich gar nicht selbst lebensfähig währe?

Wie hat das denn der Vorbesitzer gemacht mit dem fressen oder wie machen das andere Halter solcher Katzen?
Ich denke, dass es durchaus einen anderen Weg gibt ihr das fressen zu ermöglichen, ohne, dass du ständig dabei sitzen musst, um ihr Futter in Türmchen zu bauen?🤔
Vielleicht auf einem Holzbrett, was man für Fleisch oder Gemüse scheiden nutzt, ganz viele Türmchen bauen, so dass es über den Tag über reicht und dann abends aus den Platten Resten eine letzte Mahlzeit Turm anbieten, wenn man den Rest als letzten Turm stapelt?
Auf so Holzbretter zerläuft das Nassfutter vielleicht auch nicht so, wie im Fressnapf?

wenn diese Immuntabletten nicht helfen bei Yessi, kann man ihr und Dir den Stress der Gabe doch auch gut weg lassen, oder?
Grünlippenmuschepulver und Maltpaste, kannst du die nicht auch in eines der Futtertürme untermischen?
Bzw. wozu bekommt sie beides? Maltpaste ist soweit ich weiß gegen Haarballen im Magen oder, aber die Erbrechen doch Katzen sowieso von selbst wieder (dachte ich zumindest immer?)?

Ich frag mich halt nur gerade, ob man es ihr und Dir nicht vereinfachen könnte, wenn man alle Dinge die sie zwingend ins Maul bekommen muss, ihr mit einem Abwasch ins Maul gibt, das Futter so verteilt, dass sie ohne Hilfe fressen kann und so den Rest des Tages, bis eben auf die Augentropfen und abends nochmal den Futterturm bauen ihre Ruhe haben könnte, weist du wie ich das meine?

Ich stell mir das nämlich auch nicht wenig stressend für sie vor, wenn sie an den drei Mahlzeiten etwas an Medis verabreicht bekommt und bei der 5 wieder die Augentropfen bekommt.

Mit meiner Nemesis muss ich ihr ja auch immer 2 Medikamente ins Maul geben und bei Mücke eben Ohren sauber machen, dass mach ich dann aber immer abends und das wissen sie auch, flüchten dann, aber dafür wissen sie dann aber auch, dass Rest des Tages Ruhe ist und da flüchten sie auch nicht immerzu vor mir, sondern nehmen leckerchen oder bleiben in Ruhe liegen.

Aber wegen der Blasenentzündung nochmal.
Hast du da mal den Tierarzt gefragt ob man Katzen ggf. auch Blasen-Nierentee geben könnte oder ginge das nicht? Weil da sind doch auch Heilkräuter enthalten, die bei dem Problem helfen könnten?

Dass Propolis geht freut mich sehr. Evtl. hilft es auch gegen den Herpes ein wenig, weil das Mittel allgemein gegen Bakterien, Viren und Pilzen wirkt, auch wenn die Frage offen bleibt, ob es auch speziell jetzt gegen die Erreger von Yessi wirkt, aber probieren würde ich es bei ihr wohl auch mal, denn zu verlieren habt ihr wohl nichts mehr.


Liebe Grüße
 
F

flauschibär

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Ist das denn bei Yessi generell mit der Katzenrasse das Problem, dass diese ohne Menschliche Hilfe nicht fressen könnten oder ist bei ihr damals irgendwas schief gelaufen, dass sie im Grunde durch ihre Anatomie eigentlich gar nicht selbst lebensfähig währe?

Wie hat das denn der Vorbesitzer gemacht mit dem fressen oder wie machen das andere Halter solcher Katzen?
Ich denke, dass es durchaus einen anderen Weg gibt ihr das fressen zu ermöglichen, ohne, dass du ständig dabei sitzen musst, um ihr Futter in Türmchen zu bauen?🤔
Vielleicht auf einem Holzbrett, was man für Fleisch oder Gemüse scheiden nutzt, ganz viele Türmchen bauen, so dass es über den Tag über reicht und dann abends aus den Platten Resten eine letzte Mahlzeit Turm anbieten, wenn man den Rest als letzten Turm stapelt?
Auf so Holzbretter zerläuft das Nassfutter vielleicht auch nicht so, wie im Fressnapf?

wenn diese Immuntabletten nicht helfen bei Yessi, kann man ihr und Dir den Stress der Gabe doch auch gut weg lassen, oder?
Grünlippenmuschepulver und Maltpaste, kannst du die nicht auch in eines der Futtertürme untermischen?
Bzw. wozu bekommt sie beides? Maltpaste ist soweit ich weiß gegen Haarballen im Magen oder, aber die Erbrechen doch Katzen sowieso von selbst wieder (dachte ich zumindest immer?)?

Ich frag mich halt nur gerade, ob man es ihr und Dir nicht vereinfachen könnte, wenn man alle Dinge die sie zwingend ins Maul bekommen muss, ihr mit einem Abwasch ins Maul gibt, das Futter so verteilt, dass sie ohne Hilfe fressen kann und so den Rest des Tages, bis eben auf die Augentropfen und abends nochmal den Futterturm bauen ihre Ruhe haben könnte, weist du wie ich das meine?

Ich stell mir das nämlich auch nicht wenig stressend für sie vor, wenn sie an den drei Mahlzeiten etwas an Medis verabreicht bekommt und bei der 5 wieder die Augentropfen bekommt.

Mit meiner Nemesis muss ich ihr ja auch immer 2 Medikamente ins Maul geben und bei Mücke eben Ohren sauber machen, dass mach ich dann aber immer abends und das wissen sie auch, flüchten dann, aber dafür wissen sie dann aber auch, dass Rest des Tages Ruhe ist und da flüchten sie auch nicht immerzu vor mir, sondern nehmen leckerchen oder bleiben in Ruhe liegen.

Aber wegen der Blasenentzündung nochmal.
Hast du da mal den Tierarzt gefragt ob man Katzen ggf. auch Blasen-Nierentee geben könnte oder ginge das nicht? Weil da sind doch auch Heilkräuter enthalten, die bei dem Problem helfen könnten?

Dass Propolis geht freut mich sehr. Evtl. hilft es auch gegen den Herpes ein wenig, weil das Mittel allgemein gegen Bakterien, Viren und Pilzen wirkt, auch wenn die Frage offen bleibt, ob es auch speziell jetzt gegen die Erreger von Yessi wirkt, aber probieren würde ich es bei ihr wohl auch mal, denn zu verlieren habt ihr wohl nichts mehr.


Liebe Grüße
Hallo,

also was ihre Nase betrifft, nein das ist nicht so bei der Rasse, es muss irgendwo in der Erblinie gewesen sein, ihre Eltern und Großeltern hatten aber normale Nasen. Die Vorbesitzer waren daheim und haben auch immer Türmchen gebaut.

Früh Türmchen zu bauen und es dann den Tag über stehen zu lassen würde nichts bringen, da sie sofort Durchfall bekommt wenn das Futter älter als 2-3 h ist. Und Holzbrettchen verändern auch etwas den Geschmack.

Naja weglassen kann man sie nicht, denn bekommt sie sie nicht, wird sie noch schneller wieder krank, sie bleibt halt nur nicht gesund dadurch. Maltpaste bekommt sie wegen der Gefahr dass nicht alle Haare so abtransportiert werden können, was bei ihren vielen Haaren leicht vorkommt, und dann Haarballen im Magen bilden was ohne OP tödlich sein kann.

Grünlippenmuschelpulver bekommt sie wegen der Gag‘s zum Schutz der Blasenschleimhaut und wegen der Hüftgelenksdysplasie.

Nun bei Yessi kann man nicht alles auf einmal geben, weil dann der Stress des Festgehalten werdens für sie viel zu groß ist, so sind es immer nur ein paar Sekunden, das erträgt sie besser.

Wegen dem Tee könnte ich mal schauen, gute Idee, Danke. Propolis probieren wir so oder so, im schlimmsten Fall hilft es nicht.

Liebe Grüße
und Danke
 
Thema:

Die Pflege macht mich fertig:-(