Tipps im Umgang mit erblindetem Hund gesucht

Diskutiere Tipps im Umgang mit erblindetem Hund gesucht im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, Nachdem wir heute vom Tierarzt bestätigt bekommen haben, dass unsere Anila wohl erblindet ist, bzw. nur noch (maximal) schemenhaft sieht...
Soma

Soma

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Hallo,

Nachdem wir heute vom Tierarzt bestätigt bekommen haben, dass unsere Anila wohl erblindet ist, bzw. nur noch (maximal) schemenhaft sieht, stellt sich für uns die Frage, wie wir ihr den Alltag
und die Umstellung erleichtern können.
Dass sich grundlegende Dinge nicht verändern sollten, wie ihr Platz und Napf, ist klar. Da wir aber auch zwei Kinder haben, ist es nicht hundertprozentig möglich, dass alles an seinem Platz, bzw. nie etwas im Weg liegt. Freigang nur noch mit Schleppleine? Und ich habe überlegt, ihr Kommandos für Schwellen und Treppenstufen beizubringen (hierfür nehme ich auch gern Tipps entgegen.)
Ist das überhaupt sinnvoll? Oder muss sie selbst ihren Weg finden, sich zurechtzufinden? Was kann ich noch tun?
Ich höre mir auch gerne Erfahrungsberichte an und bin für jeden Tipp dankbar.
 
23.09.2019
#1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
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Schweinemama

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Vermehrt um sie kümmern, schauen wo sie hilfe braucht und wo nicht.

Meine hat seit 3 Jahren zucker, leider hat sie auch grauen Star und das wird immer schlimmer. Sie darf in ihrer Umgebung bzw. die Wege die sie kennt frei laufen, wir haben uns einen Zweithund zugelegt- an dem sie sich orientieren kann, dh. er schlägt die Schneisen durchs Gemüse die sie dann durchwandert. Gleichzeitig kannst du jedoch schauen wie es ihr geht. Meistens funktioniert ja noch die Nase einwandfrei - dh. der Hund wird vermehrt hinter dir gehen - er hat dich ja "auf SPur", treppen steigen, Schwellen - ertasten die Hunde bzw. erkennen das mitunter auch noch wenn sie fast erblindet sind. Ich gebe meiner immer das Kommando "Stufe" - dann weiss sie dass da irgendwann mal was kommen wird (wobei sie die noch erkennt). Stufen werden ungern gegangen, am besten gehen die Kinderwagenstufen - bzw. Rollstuhlspuren - das tut auch nicht im Kreuz so weh. Meine hat ja 8 Kilo, dh. bei steilen Stufen, Wendeltreppen oder rutschigen Treppen hebe ich sie runter, hat sie zeit und genug Licht - geht sie noch selbstständig (Lichteinfall ist essentiell - dh. ist ein schlechtes Licht, geht der hund ungerner ist unsicherer und vor allem ist er unorientierter. Mit dem Handylicht auf Spaziergang - so hat sie immer licht und kann auch noch überall schnuppern.

Lass es langsam angehen, lass ihr zeit sich zu orientieren. Man muss nicht unbedingt immer im Renntempo mit dem Hund gehen. Langsam aber bedächtig geht es viel besser. Meine ist ja mittlerweile im 3ten Jahr in der Erblindung, ich sehe kaum unterschiede im Tempo zu unserem Labrador. Am Anfang wenn sie nicht genau weiss wo sie ist, ist sie langsamer und bedächtiger (sie hat auch etwas Arthrose). Sie kennt aber ihren Wald wie ihre Westentasche, auch unsere täglichen Spaziergänge geht sie gerne. Aber man soll sie halt nicht aus den Augen lassen, kann sein dass sie plötzlich orientierungslos wird, deine Spur aufnimmt aber in die entgegengesetzte Richtung geht. Die Hunde kommen zwar dann drauf - dass die Spur "weniger" wird - aber das dauert und verunsichert den Hund natürlich noch mehr... Also lieber im Umkreis von etwa 5 Meter bleiben. immer mal wieder warten bis der Hund aufgeschlossen hat und langsam, das Tempo kommt mit der Zeit, und meine weiss, dass ich auf sie Schaue - die bleibt bei mir, Eine Wurzel, ein Ast sage ich ihr an - Gestrüpp räume ich ihr aus dem Weg und bei "aufpassen" bleibt sie wie angewurzelt stehen (meist steht sie dann irgendwo im dickicht oder in den Brombeerstauden - ich hole sie da ohne zu überlegen raus).


Wenn sie grauen Star hat, lass dir AUgentropfen verschreiben. Die Augen werden empfindlicher trönen öfters, bzw. werden sie mitunter mal rot (ausserhalb der Irishaut - dem schwarzen). Immer mal wieder kontrollieren - auch mal vom Tierarzt den Augendruck messen lassen (der kann steigen - dadurch erblinden sie jedoch schneller).
Und Bereiche meiden wo es eben ins Dickicht geht, vorsichtig rufen wenn was ist- nicht dass sie den nächsten Ast ins Gesicht bekommt, sollte sie den Kopf drehen und ihr immer wieder zeigen (ich lasse sie zu mir "aufschliessen" - spreche sie an, streichele sie über den Kopf (ohne ansprechen würde sie erschrecken), und sag ihr wie toll sie das ganze nicht macht. Sie sieht halt "selektiv" - Häschen sieht sie noch, Katzen auch, alles andere verschwindet in einem Grauschleier. Futternapf findet sie überall (egal wo - der Geruchssinn ist ja nicht weg) - wasserschüssel steht meist immer dort wo ihr Wasserschüsselchen stehen soll (wobei sie das Wasser aus dem Labrador-Napf trinkt - das geht nicht so in den Nacken).

Und am besten ein "kleines Glöckchen " umhängen wenn ihr draussen seid. Manchmal passierts da bleiben die Hunde stehen oder gehen in eine Andere Richtung, Rufen funktioniert zwar meist - aber das "sehen" nicht mehr. Mit einem Glöckchen um den Hals - oder "Klirrenden Hundemarkerln" hörst du wenigstens wo du sie suchen musst.
 
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Soma

Soma

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Super, danke dir. Da ist schon mal einiges dabei, das ich nicht bedacht habe. Momentan fällt ihr alles recht schwer. Sie läuft oft irgendwo gegen, stolpert über schwellen oder fällt Treppenstufen runter oder rauf...
Wie hast du das Kommando Stufe aufgebaut? Sagst du Stufen einzeln an oder bedeutet Stufe quasi auch Treppe und sie erspürt dann, wo die Treppe zuende ist?
Anila segelt momentan selbst Treppen runter, die sie regelmäßig geht, weil sie einfach nicht zu merken scheint, wann sie zuende ist. 🙈
 
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Soma

Soma

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Achso,

Eine Diagnose haben wir noch nicht. Die Tierärztin hat uns heute empfohlen deshalb zu einem Augenspezialisten zu gehen, was natürlich auch Sinn macht. Darum wissen wir momentan noch nichts genaueres.
 
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Schweinemama

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Habt ihr rutschigen Stufen? Da gibts klebeteile oder solche halbrunden stoffaufsetzer (für Kinder auch praktisch). Blöderweise setzen unsichere hunde die krallen ein, dh. Die rutschen auf der Stufe aus und purzeln. Legen ihr anfangs mal hundekekse auf die Treppe, sie darf schnuppern, und legt ihr ein Keks nach dem anderen auf die nächste Stufe, sie muss lernen such mal mit der Nase die Räume wahrzunehmen. Hat sie eine Treppe erklommen, legst du das nächste Kekse auf die nächste Stufe. Lass ihr ruhig Zeit, es dauert. Aber besser sie hat die Schnauze unten und lernt Abtasten- hundekeks findet man sowieso. ,

Raufgehen ist einfacher wie runter, das selbe gilt natürlich fürs runtergehen, möglicherweise kannst du sie auch mit einer Pfote führen die Pfote umklammert und vorsichtig auf die nächste Treppe absetzen- dauert bis sie vertrauen hat, hat sie den Abstand, zieht sie die anderen Pfoten nach, wichtig ist, dass sie das treppenmass im Kopf behält, sie trainiert sich das an, das geht dann auch schneller, vor allem wenn sie mit Klebestreifen oder stoffkanten spürt wo Ende der Treppe ist.
 
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Schweinemama

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Und lasst euch zwei Zeit, es ist eine andere Ebene des Vertrauens. Meine trabt und galoppiert auch mal gerne, aber eben nur mit mir. Wir gehen es langsam an, werden dann gemächlich, beschleunigen nach Kot und Pippi auf Schrittgeschwindigkeit, und nach Hause geht's doppelt so schnell. Keiner würde glauben dass sie nichts sieht, wenn man sie angreift erschrickt sie, also vorsichtig, erstmals ansprechen 1,2 sekundenlang warten und sich dann anschnupoern lassen. Dann klappt es auch mit dem denken.
 
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Schweinemama

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P.s: und rede viel mit ihr, das beruhigt und sie weiss wo du gerade bist. Ich latsche auch plaudernd durch den Wald - Hund hinter mir und so wandern wir teilweise bis zu 3 Stunden. Nur weil sie blind ist - heisst es ja nicht- dass ihr restlicher Körper auch versumpfen muss. Und ja- wenn sie mal "gut drauf ist" - hopst sie noch über umgefallene Holzstämme - wetzt über die wiese die so schön kitzelt über den Unterbauch und schmeisst sich in die nächstbeste Schlammlacke. Sie ist blind - aber sie hat durchaus noch ihre Art das Leben zu geniessen. Ich hoffe es bleibt so, und die guten Tage bleiben ihr bis zum Ende.
 
Dondon96

Dondon96

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Ich habe mich auch mal (nur kurz) mit dem Thema beschäftigt, weil bei Milow ein ähnlicher Verdacht bestand. Hatte sich aber nicht bewahrheitet, bzw. wäre es irgendwann gekommen, soweit kam es aber nicht mehr...

Jedenfalls habe ich da den Tipp gelesen, dass man am besten immer ein bestimmtes Radio o.Ä. laufen lassen sollte. Das würde dem Hund erleichtern, sich auch zuhause zurecht zu finden.
Könnte mir auch vorstellen, dass ein "Geruchsmarker" einen ähnlichen Effekt hat. Also zum Beispiel ein Lavendelkissen beim Hundekorb, damit sie sich von dort aus bei Bedarf auch wieder neu orientieren kann. Und dafür eben einen bestimmten Geruch verwenden, den ihr sonst nicht im Haus habt, damit sie sich daran eben gut orientieren kann.
Als weiteren Tipp habe ich noch gelesen, dass andere Tiere am besten ein Glöckchen tragen, damit der blinde Hund sie hören kann und weiß, wo sie sind. Je nach Alter der Kids vielleicht auch eine Möglichkeit, dass Anila diese erkennen kann? Außer sie sind sowieso immer (typisch Kleinkind) plappernd unterwegs, dann braucht es wohl kein zusätzliches Glöckchen :D. Oder sie haben wiederum schon ein Alter, in dem man erklären kann, dass sie den Hund nicht einfach anfassen dürfen, sondern sie vorher "warnen" sollen.

Treppen würde ich auch Stufe für Stufe üben. Erst mal hoch, dann runter. Eventuell zusätzlich an einem Geschirr führen um sie halten zu können, wenn sie stolpert. Natürlich nur, sofern ihr das Geschirr Sicherheit gibt. Wenn du das Gefühl hast, es verunsichert sie mehr, dann lass es lieber weg :).

Am Anfang ist beim Spaziergang eine Schleppleine sicher nicht verkehrt, kann mir vorstellen, dass sie auch Anila Sicherheit bietet. Und vielleicht solltest du sie zusätzlich mit entsprechendem Zeichen "markieren", damit andere Hundehalter entsprechend Rücksicht darauf nehmen können. Also zum Beispiel ein Geschirr mit Blindenzeichen oder ein Halstuch o.Ä. Zumindest jetzt am Anfang, wenn sie sich sowieso sehr schwer tut, ist das sicher eine gute Hilfe/Erleichterung.
Das Kommando "Stopp" würde ich zusätzlich auch nochmal gut üben. Um sie eben aus schwierigen Situationen recht einfach wieder rauszuholen. Da ist es wohl wichtig, dass sie dann nicht versucht zu dir zu kommen, sondern dass sie weiß: "Bei Stopp kommt Frauchen und holt mich ab." - vermutlich die bessere Alternative zum Rückruf.
 
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Schweinemama

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Ich habe mich auch mal (nur kurz) mit dem Thema beschäftigt, weil bei Milow ein ähnlicher Verdacht bestand. Hatte sich aber nicht bewahrheitet, bzw. wäre es irgendwann gekommen, soweit kam es aber nicht mehr...

Jedenfalls habe ich da den Tipp gelesen, dass man am besten immer ein bestimmtes Radio o.Ä. laufen lassen sollte. Das würde dem Hund erleichtern, sich auch zuhause zurecht zu finden.
Könnte mir auch vorstellen, dass ein "Geruchsmarker" einen ähnlichen Effekt hat. Also zum Beispiel ein Lavendelkissen beim Hundekorb, damit sie sich von dort aus bei Bedarf auch wieder neu orientieren kann. Und dafür eben einen bestimmten Geruch verwenden, den ihr sonst nicht im Haus habt, damit sie sich daran eben gut orientieren kann.
Als weiteren Tipp habe ich noch gelesen, dass andere Tiere am besten ein Glöckchen tragen, damit der blinde Hund sie hören kann und weiß, wo sie sind. Je nach Alter der Kids vielleicht auch eine Möglichkeit, dass Anila diese erkennen kann? Außer sie sind sowieso immer (typisch Kleinkind) plappernd unterwegs, dann braucht es wohl kein zusätzliches Glöckchen :D. Oder sie haben wiederum schon ein Alter, in dem man erklären kann, dass sie den Hund nicht einfach anfassen dürfen, sondern sie vorher "warnen" sollen.

Treppen würde ich auch Stufe für Stufe üben. Erst mal hoch, dann runter. Eventuell zusätzlich an einem Geschirr führen um sie halten zu können, wenn sie stolpert. Natürlich nur, sofern ihr das Geschirr Sicherheit gibt. Wenn du das Gefühl hast, es verunsichert sie mehr, dann lass es lieber weg :).

Am Anfang ist beim Spaziergang eine Schleppleine sicher nicht verkehrt, kann mir vorstellen, dass sie auch Anila Sicherheit bietet. Und vielleicht solltest du sie zusätzlich mit entsprechendem Zeichen "markieren", damit andere Hundehalter entsprechend Rücksicht darauf nehmen können. Also zum Beispiel ein Geschirr mit Blindenzeichen oder ein Halstuch o.Ä. Zumindest jetzt am Anfang, wenn sie sich sowieso sehr schwer tut, ist das sicher eine gute Hilfe/Erleichterung.
Das Kommando "Stopp" würde ich zusätzlich auch nochmal gut üben. Um sie eben aus schwierigen Situationen recht einfach wieder rauszuholen. Da ist es wohl wichtig, dass sie dann nicht versucht zu dir zu kommen, sondern dass sie weiß: "Bei Stopp kommt Frauchen und holt mich ab." - vermutlich die bessere Alternative zum Rückruf.

Lavendelkissen und co ist zu stark. Die riechen ja auch ohne ihre Bettgeschichten. Radio kann sein, muss nicht sein, meine orientiert sich eher an den Strassenlärm, den kennt sie und weiss dann meist auch wo sie gerade ist. Im keller hat sie sich manchmal verlaufen, ist zu dunkel und zu ruhig. Dennoch hat sie sich selbstständig aus der Ecke wieder rausmanövriert.
 
Dondon96

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Lavendelkissen war das erste, was mir so spontan einfliel. Aber klar, zu intensiv sollte es nicht sein. Aber wenn ich mir zum Beispiel Finya anschaue, dann liegt die auch ständig an anderen Plätzen und ich denke ein Ort, um sich neu zu "kalibrieren" schadet nicht. Kommt natürlich auf den Hund an und ist vielleicht auch nicht dauerhaft notwendig. Denke aber, dass so ein Marker sicher nicht schaden kann.
Straßenlärm wäre bei uns zum Beispiel keine Option - in der Straße fahren vielleicht 10 Autos am Tag. Deshalb eben Radio o.Ä.
Mir geht es einfach darum, dass der Hund sich mit einem Fixpunkt (egal ob durch Geruch oder Geräusch) im Haus besser orientieren kann. Wie man diesen Fixpunkt setzt kommt auf den Hund und die Situation an. Man kann ja auch mit Ölen o.Ä. arbeiten, um den Schlafplatz zu markieren. Oder einfach eine (nicht brennende) Duftkerze o.Ä. Eben einfach ein markanter, sich im Haus nicht wiederholender Geruch.
Ist wie gesagt ja auch nur eine Idee. Keine Ahnung, ob das wirklich etwas hilft. Aber schaden wird es dem Hund definitiv nicht :).
 
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Schweinemama

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Lavendelkissen war das erste, was mir so spontan einfliel. Aber klar, zu intensiv sollte es nicht sein. Aber wenn ich mir zum Beispiel Finya anschaue, dann liegt die auch ständig an anderen Plätzen und ich denke ein Ort, um sich neu zu "kalibrieren" schadet nicht. Kommt natürlich auf den Hund an und ist vielleicht auch nicht dauerhaft notwendig. Denke aber, dass so ein Marker sicher nicht schaden kann.
Straßenlärm wäre bei uns zum Beispiel keine Option - in der Straße fahren vielleicht 10 Autos am Tag. Deshalb eben Radio o.Ä.
Mir geht es einfach darum, dass der Hund sich mit einem Fixpunkt (egal ob durch Geruch oder Geräusch) im Haus besser orientieren kann. Wie man diesen Fixpunkt setzt kommt auf den Hund und die Situation an. Man kann ja auch mit Ölen o.Ä. arbeiten, um den Schlafplatz zu markieren. Oder einfach eine (nicht brennende) Duftkerze o.Ä. Eben einfach ein markanter, sich im Haus nicht wiederholender Geruch.
Ist wie gesagt ja auch nur eine Idee. Keine Ahnung, ob das wirklich etwas hilft. Aber schaden wird es dem Hund definitiv nicht :).

Warum muss immer alles so schnell sein. Passt ein blinder Hund nicht mehr ins Lebensbild von uns allen.

Alles mit weile und es dauert eben. Meine geht wie sehend durchs haus, sie mag trotz ihrer zunehmenden Blindheit keine Dunkelen Ecken, sie steht gerne im Leben, egal ob die Kinder nun raufen, eine Kissenschlacht machen oder beim allabendlichen Fernsehen - der Hund ist mit dabei. Meist kommt sie sogar aus dem Keller wieder hoch (wir haben unser Elternschlafzimmer im Keller) - weil ihr alleine ganz einfach zu fad ist und die Müdigkeit sie noch nicht übermannt hat. Sie ist blind, das ist keine Krankheit sondern eine Lebenssituation. SIe ist dadurch kein besserer oder schlechterer Hund geworden. Sie hat einfach in ihrem Leben zu viel gesehen und nun ist es Zeit die anderen Sinne zu schärfen. Welche sinne noch funktionieren oder nicht - hängt vom Hund ab, meist ist Verkalkung dabei, dh. das Gehör verschwindet dann auch zusehend, die Nase funktioniert meist bis zu letzt relativ gut. Egal welche Methodik der Hund anwendet - sie sollte so geschult werden dass sie funktioniert, dh. leider auch, dass ein Hund eben mal gegen eine geschlossene Türe geht, sich irgendwo anhaut, oder eben mal stehen bleibt weil er sich nicht traut die Treppe weiterzugehen. Ein alter Hund eben - er tut es nicht absichtlich - sondern er tut es weil er ganz einfach nicht in der Lage ist besser zu agieren.

Wenn die Hunde wollen, geht sehr viel von selber, nur nicht zu viel "verhätscheln" und "verpflegen", sonst passiert es nämlich wirklich dass ein Hund in einer Ecke steht und weder vor noch zurück kann, weil er sich damit nie befassen musste, weil Herrchen oder Frauchen den Hund gepackt haben und ohne weiteres aus Situationen rausgeholt haben.
 
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Dondon96

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Wer hat denn gesagt, dass alles schnell gehen muss? Finde deine Unterstellung gerade ziemlich frech und unterste Schublade. Mir geht es nur darum, dem Hund zu helfen! Ein blinder Hund passt genau so in mein Lebensbild, wie ein tauber, dreibeiniger oder gesunder Hund. Aber auch wie ein blinder Mensch - der auch erst mit der neuen Situation zurecht kommen muss. Aber warum sollte man die neue Situation nicht erleichtern, wenn man die Möglichkeit dazu hat? Und nur darum geht es in diesem Thread. Ich habe in keinem Satz gesagt, dass ein blinder Hund weniger Wert ist als ein sehender Hund, oder dass man ihr schnell, schnel helfen muss, weil es ja ach so schlimm ist.
Soma wollte wissen, wie sie ihrer Anila helfen kann. Das sind meine Tipps dazu. Wenn sie dir nicht passen, dann ist das nicht mein Problem, aber ich will lediglich helfen und Ideen und Tipps einbringen, die Anila den neuen Alltag erleichtern können.
Genau so wie ein Stock einem Blinden den Alltag erleichtern kann, kann auch ein solcher Fixpunkt den Alltag eines blinden Hundes erleichtern. Klar findet sich ein Hund sicherlich auch ohne im Haus zurecht. Aber was, wenn mal niemand da ist? Also ich stelle es mir schlimm vor, nicht mehr zu wissen wo ich bin. Und wäre froh, über die Möglichkeit, mich wieder neu orientieren zu können. Natürlich spielt sich vieles im Laufe der Jahre ein und der Hund kommt mit der neuen Situation besser zurecht. Aber wenn es nicht sein muss, muss er bis dahin ja nicht mehrmals täglich mit dem Kopf gegen eine Wand donnern oder vollkommen ohne Orientierung auf Hilfe warten.
 
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Schweinemama

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Wer hat denn gesagt, dass alles schnell gehen muss? Finde deine Unterstellung gerade ziemlich frech und unterste Schublade. Mir geht es nur darum, dem Hund zu helfen! Ein blinder Hund passt genau so in mein Lebensbild, wie ein tauber, dreibeiniger oder gesunder Hund. Aber auch wie ein blinder Mensch - der auch erst mit der neuen Situation zurecht kommen muss. Aber warum sollte man die neue Situation nicht erleichtern, wenn man die Möglichkeit dazu hat? Und nur darum geht es in diesem Thread. Ich habe in keinem Satz gesagt, dass ein blinder Hund weniger Wert ist als ein sehender Hund, oder dass man ihr schnell, schnel helfen muss, weil es ja ach so schlimm ist.
Soma wollte wissen, wie sie ihrer Anila helfen kann. Das sind meine Tipps dazu. Wenn sie dir nicht passen, dann ist das nicht mein Problem, aber ich will lediglich helfen und Ideen und Tipps einbringen, die Anila den neuen Alltag erleichtern können.
Genau so wie ein Stock einem Blinden den Alltag erleichtern kann, kann auch ein solcher Fixpunkt den Alltag eines blinden Hundes erleichtern. Klar findet sich ein Hund sicherlich auch ohne im Haus zurecht. Aber was, wenn mal niemand da ist? Also ich stelle es mir schlimm vor, nicht mehr zu wissen wo ich bin. Und wäre froh, über die Möglichkeit, mich wieder neu orientieren zu können. Natürlich spielt sich vieles im Laufe der Jahre ein und der Hund kommt mit der neuen Situation besser zurecht. Aber wenn es nicht sein muss, muss er bis dahin ja nicht mehrmals täglich mit dem Kopf gegen eine Wand donnern oder vollkommen ohne Orientierung auf Hilfe warten.

Du kannst jedoch das menschliche Denken nicht auf das der Tiere umsetzen. Ein Hund der BLind ist, hadert nicht mit dem Schicksal, sondern er lebt im heute und im jetzt und macht das beste draus. Er sieht nichts mehr, er hat noch Ohren, Nase - und seinen Körper. Meine alte-taube, Arthrosekranke Hündin - die auch schon etwas verkalkt im Hirn ist, hat sich heute neu verliebt. So ein Labradorgrösse Langhaarhund, ungarisch... Sie ist mit dem ohne Arthrose durch die Wiese gewetzt, 10 Minuten bis sie geschnauft hat wie eine Dampflok, aber sie hat es sehr genossen. Ist doch schön, wenn man sich mit 100 Menschenjahren täglich neu verliebt. Die Mitmenschen leiden, wenn man so krank ist, dass man niemanden mehr kennt, dem Betroffenen ist es vielleicht sogar recht egal. Etwas dusselig ist sie manchmal, mitunter etwas eigen, aber das andere Geschlecht ist derzeit fürchterlich interessant - ich nehme an, sie durchlebt gerade "Frühlingsgefühle". DIe 2-3 jährigen RÜden sind super, die älteren Rüden braucht sie gar nicht (alt ist sie selber). Ja so ist das eben.... Wünsche mir ja auch mit 100 Jahren noch so rüstig zu sein.

*edit - bitte keine genauen Medikamentennennung inkl. Dosierung, auch wenn der Tierarzt das so empfohlen hat. LG Luna & Artemis*
Und ist doch herrlich wenn man in dem Alter noch so knackig ist. Hätte sie Schmerzen, wäre ihr schlecht oder übel - oder hätte sie starke körperliche altersbedingte Beschwerden - würde sie nie so laufen und würde auch kein Interesse an sowas zeigen . SIe verletzt sich nicht, sie rennt nirgendwo dagegen - es geht ihr lediglich mal die Puste aus. Sie weiß nicht, dass sie alt ist, dass sie einiges vergisst, das sie blind ist und dass ihr Kreuz mal zwickt, weil ihre Bandscheiben alt sind. Und dass sie irgendwann in den nächsten 5 Jahren über die Regenbogenbrücke läuft - weiss sie auch nicht. Das wissen nur sie als Hundebesitzer - damit müssen sie aber leben und nicht der Hund.
 
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Tompina

Tompina

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@Soma: Ich persönlich würde als Erstes das Stopp-Kommando (oder sollte Stopp bereits als Kommando vergeben sein ein anderes ähnliches kurzes, prägnantes Kommando) aufbauen, als absolutes "Einfrier-Kommando". Heißt du rufst "Stopp" und der Hund soll genau da wo er ist stehen/sitzen bleiben und auf weitere Anweisungen warten. Das ist in so vielen Situationen hilfreich, wenn der Hund selber - aus welchen Gründen auch immer - in der Orientierung eingeschränkt ist, die Ohren aber noch voll funktionieren. So kann man einfach vor Gefahren warnen - gerade am Anfang, wo der Hund selber noch ausprobieren muss, was noch geht und was nicht. Selbst, wenn du sie an der Schlepp hast, kannst du sie so vor Löchern im Boden, Hindernissen etc. warnen.

Des Weiteren hat Dondon ja schon einige gute Tipps gegeben, was die Orientierungshilfen angeht. Die blinde Hündin einer Bekannten hat z.B. zwei "Schnuffeltücher" (liegen immer bei ihr auf der Decke bzw. sind zeitweise am Halsband oder so direkt am Hund befestigt), die wenn dann abwechseln gewaschen werden bzw. wenn nicht nötig gar nicht. So kann sie ihrer Hündin auch in fremden Umgebungen einen Platz zuweisen, der nach ihr riecht und von dem aus sie sich orientieren kann. Ich kann aus Erfahrung berichten, das funktioniert für Hundenasen auch in einem Haus, wo es quasi überall nach vier anderen Hunden, Meerschweinchen, Kaninchen und sonst was "stinkt" ;-) Das hat auch nichts mit Vermenschlichung oder Herabwürdigung des Hundes zu tun (@Schweinemama) das ist eine Erleichterung für den Hund vollkommen ohne optische Orientierung auszukommen und die Fähigkeiten seiner Nase voll auszuschöpfen!

Wichtig wäre es auch bei einem Kinderhaushalt die Kinder entsprechend zu sensibilisieren, dass der Hund immer angesprochen wird und dass der Hund auf Platz X liegen in Ruhe gelassen wird. Heißt Platz X gehört ganz dem Hund und wenn er da ist, wird er von dort nur weggerufen, wenn es wirklich nötig ist mit dem Hund in diesem Moment zu interagieren. Direkte Interaktion an Platz X ist tabu. Das ist vor allem auch wichtig, wenn Besuchskinder da sind, das man sich da drauf verlassen kann, dass deine Kinder da quasi die Regeln für die anderen Kinder vorgeben. (ist meiner Meinung nach auch bei einem gesunden Hund das A und O, aber bei einem eingeschränkten Hund noch zehn Mal wichtiger um einfach blöde Situationen für alle Beteiligten zu vermeiden)

Grundsätzlich kannst du dich drauf verlassen, dass ein blinder Hund sehr gut zurecht kommen wird! Sie braucht selber Zeit um das zu verschalten und gewisse Dinge einfach vorsichtiger/bedachter zu tun, die man sehend quasi ohne zu denken ausführt - auch als Hund. Absicherung durch Schnuppern/Tasten mit den Pfoten o.Ä. macht kein gesunder Hund, wenn er sich in gewohnter Umgebung bewegt, das muss sie einfach neu einschätzen lernen. Auch hier macht es das für sie natürlich einfacher, wenn z.B. gefährliche Punkte wie Treppen von euch abgesichert werden und sie auch da immer wieder akustische Hilfe bekommt, wie z.B. "Vorsicht" (das ist bei der Hündin meiner Bekannten das Signal, dass etwas in der Nähe ist, was potentiell weh tut/gefährlich ist und sie bewegt sich dann meistens deutlich langsamer und bedachter, muss aber nicht wie beim Stopp stehen/sitzen bleiben) - je nach Hund kann man da auch für verschiedene Gefahren/Hindernisse Benennungen einführen und die Hunde können das dann durchaus unterscheiden.

Man sagt ja immer "rede nicht soviel auf deinen Hund ein". Macht auch Sinn. Bei einem blinden Hund, darf man aber gerne etwas mehr reden als normal. ;-) Akustische Hilfe, wer da ist, wo derjenige sich befindet und wie es demjenigen geht (ja Stimmlagen sind verräterrisch ;-) ).

Mein Marte ist zwar nicht blind - hat aber eine deutliche Orientierungseinschränkung. Seine Augen reagieren z.B. auf Lichtreize langsamer als die Augen gesunder Hunde und er ist geistig einfach "nicht ganz so verschaltet" wie gesunde Hunde, sodass ich vieles bei ihm auch akustisch löse, weil er darauf einfach am ehesten reagiert. (anfassen ist bei ihm nämlich auch doof XD) Leider ist er nicht die "hellste Kerze am Baum" und er braucht sehr lange um Dinge final zu begreifen bzw. manches ist trotz stetiger Wiederholung immer wieder neu für ihn, d.h. ich arbeite nicht mit zig verschiedenen Kommandos. Bei uns heißt "Stopp" das oben genannte (da er aber nicht sehr zuverlässig ist, was die Ausführung angeht, läuft er nur in bekannter Umgebung an der langen Schlepp (ganz frei, wäre undenkbar)) und "Vorsicht" ist die allgemeine Warnung, die er tatsächlich in 99% der Fälle registriert...in den anderen 1% fällt er dann halt mal kopfüber in den Bach XD Ich kann also sagen auch die "doofste Kartoffel" kann das, dann wird eure Anila das mit links meistern! :)
 
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Schweinemama

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Es ist schwer für sehende zu verstehen, aber man hat seine Schritte die man immer wieder abspult. Der Hund kennt die geräusche und merkt das. Mein Hund bleibt auch stehen, wenn sich ein Fahrrad nähert, bzw. weicht auf die Wiese aus. Er erkennt es an den Erschütterungen, und teilweise auch am "spritzenden Schotter" - auch auf eine Entfernung von mehr als 10 Meter. Sie hat ja auch einiges immer gesehen, wie z.b. die Gehsteigkanten - die hier in Österreich zumeist mit anderen Beton oder Stein eingefasst sind. Tritt sie drauf, weiss sie dass wir uns der Strasse nähern, das heisst - bei fuss gehen (das einzige was sie auch konsequent macht - dass sie hier nicht hinter mir läuft sondern beschleunigt und neben mir auftritt - der autos wegen) - auf dem Gehsteig lässt sie sich dann gerne mal etwas zurückfallen und folgt mir auf einer Entfernung von bis zu 5 Metern, sie weiss ja auch oft wohin wir gehen bzw. wie ich gehe - sie erkennt meine gehweise unter allen anderen Menschen heraus (stehen bleiben ist immer doof - da wird dann auf Nasen-Schnüffelsuche umgestellt - dauert länger - manchmal gehts auch kurzfristig in die entgegengesetzte richtung - gefunden hat sie mich immer) . Ob ich nun mit Crocs, Turnschuhen oder Stöckelschuhen dahindackel - sie hat das irgendwo noch im Hirn - sie weiss wie ich gehe und kann die Geräusche die meine Schuhe machen zuordnen. Somit erkennt sie auch ob ich nun auf die Fahrbahn trete, ob ich nun eine Stufe hinauf oder hinabsteige oder ob ich links oder rechts abbiege... Total cool. Und vor allem das Hirn wird trainiert - das ist besser wie jeder Hunde-Denk-Spiel.
 
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