brauche einen tipp

Diskutiere brauche einen tipp im Chinchilla Verhalten Forum im Bereich Chinchilla Forum; Hi! Also da einer meiner zwei Chinchilla vor wenigen Wochen verstorben ist habe ich für meinen Snowball zwei neue geholt. Bei Snowball und Chu ist...
Jakeoderso

Jakeoderso

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Hi! Also da einer meiner zwei Chinchilla vor wenigen Wochen verstorben ist habe ich für meinen Snowball zwei neue geholt. Bei Snowball und Chu ist soweit alles gut, sie sind noch nicht
die dicksten aber verstehen sich. Allerdings sind Yveltal und Snowball immer am streiten. Zwar kämpfen und jagen sie sich nicht mehr aber streiten sich um Futter, Platz und Yveltal lässt Snowball nicht in sein Haus. Ich habe einen Schnuppertest ganz am Anfang gemacht und es war auch chillig, danach die Auslaufmethode versucht und ab da gings dann los, ich habe noch mit der käfig Methode probiert und es wurde ein bisschen besser aber ging nicht groß weiter... Nun binn ich bei der Box-Methode aber es tut sich immernoch nicht viel.. Was kann ich noch tun?
 
02.10.2019
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Leitfaden Verhalten bei Chinchillas von NTV geschaut? Dort steht vieles Wissenswertes über das Verhalten, aber auch Ernährung, Pflege und Vermehrung. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
S

Schweinemama

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Alter, geschlecht der Tiere wäre interessant und ob kastriert oder unkastriert.

Kann mir vorstellen dass zwei Böckchen und ein Weibchen miteinander so gar nicht können. 1 Böckchen zwei Weibchen müsste passten, genauso wie 3 Weibchen (wobei es manchmal auch zickereien gibt- gerade bei Chins gibt es durchaus auch mal Rangkämpfe und das austesten wer denn nun die gruppe führt). Es könnten auch 3 böckchen miteinander, wobei die Vergesellschaftung schwieriger ist, wenn man nicht weiss woher die Tiere kommen, wie alt sie sind und welche Vorgeschichten sie haben.
 
Jakeoderso

Jakeoderso

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Chu und Yveltal sind ca. 5 jahre alt, snowball um die 7 alle drei sind männlich und unkastriert. Chu und Yveltal hab ich zusammen bekommen und Snowball war für einige wochen alleine, da sein Kumpel verstorben ist. Ich weiß nicht ob es wichtig sein könnte aber Snowball ist von Geburt an auf dem linken Auge blind. Die andern beiden haben keine Handicap..
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Huhu,

wie lange wurde welche Methode wie angewandt?
Grundsätzlich ist es ja schon mal super das sie sich halbwegs in einem Stall tolerieren und eine gute Basis.
 
S

Schweinemama

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Der verstorbene Chin war - Männlich oder weiblich (bei weiblichen könnte es natürlich sein, dass Snowball gewohnt ist aufzureiten - das akzeptieren andere Böckchen eher selten, ist aber bei Gewohnten Tieren auch ein antrainiertes Verhalten für Stressabbau - dh. das kann dann gefährlich werden).

Was du probieren kannst ist natürlich, dir einen neuen Käfig zuzulegen. Der "alte" Käfig riecht nach Snowball (und oder nach dem verstorbenen Chin) - dh. der ist dort geruchstechnisch "dominanter" wie die anderen beiden neuen Chinchillas. Dass dann so ein Möchte-Gerne oder "ist bereits Rambo" probiert sich was auszumachen wäre verständlich. Die Gerüche bekommst du aus solchen Käfigen kaum heraus - dass müsstest du mit jeder Menge Chemie behandeln (was dann auch wieder giftig ist).

Es gibt dann auch noch die Möglichkeit z.b. einen Waschlappen (trocken) zu nehmen, ein Tier mit dem Waschlappen mehr oder weniger "abzureiben" - auch an den Ohren - dort haben sie es sogar recht gerne, und dann zu dem jeweilig anderen Chinchilla hineinzulegen, bzw. diesen danach auch kräftig damit abzureiben. Ob das klappt weiss ich nicht, auf jeden fall wäre es der nächste Schritt zum "Geruchstest positiv". Denn wenn man gleich riecht wie der andere - sollte es ja kaum streitereien geben (einziges Manko - der Käfig der noch eine "Geruchbombe" ist.

Es wäre ein Versuch wert - einen "Neuen" Käfig zu nehmen (alternativ wäre natürlich ein Freilauf möglich - dort wo die Chins sonst nie laufen) , die Tiere sozusagen auf komplett "neutralen" Boden zu setzen, damit alle Tiere die gleiche Chance haben. Sie werden sicherlich sich gegenseitig "austesten" - es wird möglicherweise kleinere Raufhandlungen geben - aber es sollte kurz dauern und relativ schnell entspannt werden.

Die ersten Freiläufe habe ich immer so gestaltet, dass ich meinen Chinchilla, nach dem ersten Freilauf mehr oder weniger unters T-Shirt gestopft habe - den Bauchbund in die Hose gestopft habe sodass unten kein "feindliches Chinchilla sich hätte einnisten können" (das haben sie auch freiwillig gemacht, hatten sie recht gerne) - und den anderen frei laufen habe lassen. Somit konnte ich aber auch kontrollieren ob das neue Chinchilla "feindseelig" ist - gleich mal hinbeisst, neugierig ist , vorsichtig oder agressiv - oder gar interagieren will... meist hat dann mein alter Chin sowieso den Kopf aus Kragen oder Armloch gesteckt und hat auch mit dem Beschnuppern begonnen. In der Möglichkeit hast du natürlich sofort die Chance - das ganze abzubrechen sollte es zu Beissereien kommen. Und dein Tier (es ist ja auch blind) ist eher geschützt. Wann es dann zum Freilauf gemeinsam kommt - entscheidet sich. Wobei ich meistens weibchen und Männchen hätte (da war das nicht so schlimm). Aber natürlich gibt es auch dort die "Dominanzregel" und "wer bestimmt".
 
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Jakeoderso

Jakeoderso

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Die Auslauf-Methode für mehrere tage, hat aber nur zu Kämpfen und Beißereien geführt die Käfig-methode für ca. 1 tag dabei sind sie sich allerdings nur ausm weg gegangen oder haben sich nicht füreinander interessiert, später nur ums futter oder das haus gestritten... Ich bin seit gestern an der box Methode..
 
Jakeoderso

Jakeoderso

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Der verstorbene Chin war - Männlich oder weiblich (bei weiblichen könnte es natürlich sein, dass Snowball gewohnt ist aufzureiten - das akzeptieren andere Böckchen eher selten, ist aber bei Gewohnten Tieren auch ein antrainiertes Verhalten für Stressabbau - dh. das kann dann gefährlich werden).

Was du probieren kannst ist natürlich, dir einen neuen Käfig zuzulegen. Der "alte" Käfig riecht nach Snowball (und oder nach dem verstorbenen Chin) - dh. der ist dort geruchstechnisch "dominanter" wie die anderen beiden neuen Chinchillas. Dass dann so ein Möchte-Gerne oder "ist bereits Rambo" probiert sich was auszumachen wäre verständlich. Die Gerüche bekommst du aus solchen Käfigen kaum heraus - dass müsstest du mit jeder Menge Chemie behandeln (was dann auch wieder giftig ist).

Es gibt dann auch noch die Möglichkeit z.b. einen Waschlappen (trocken) zu nehmen, ein Tier mit dem Waschlappen mehr oder weniger "abzureiben" - auch an den Ohren - dort haben sie es sogar recht gerne, und dann zu dem jeweilig anderen Chinchilla hineinzulegen, bzw. diesen danach auch kräftig damit abzureiben. Ob das klappt weiss ich nicht, auf jeden fall wäre es der nächste Schritt zum "Geruchstest positiv". Denn wenn man gleich riecht wie der andere - sollte es ja kaum streitereien geben (einziges Manko - der Käfig der noch eine "Geruchbombe" ist.

Es wäre ein Versuch wert - einen "Neuen" Käfig zu nehmen (alternativ wäre natürlich ein Freilauf möglich - dort wo die Chins sonst nie laufen) , die Tiere sozusagen auf komplett "neutralen" Boden zu setzen, damit alle Tiere die gleiche Chance haben. Sie werden sicherlich sich gegenseitig "austesten" - es wird möglicherweise kleinere Raufhandlungen geben - aber es sollte kurz dauern und relativ schnell entspannt werden.
Fuzzle, der verstorbene Chin war ebenfalls ein unkastriertes Männchen. Nach seinen Tod hab ich den gesamten Käfig gründlich gereinigt inklusive der Platen, Deko, Häuschen, Napf, Flaschen, etc. Ich habe über die Tage immerwieder den Sand getauscht und einen neutralen raum ganz am Anfang probiert..
Für einen neuen Käfig fehlt mir momentan leider der Platz..
 
Luna & Artemis

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Ich hatte meine Tiere auch immer in dem "alten" Käfig. In der Regel nie ein Problem, wenn man diesen gut säubert (was man ja vorher eh aus hygienetechnischen Gründen macht).
Aufreiten bei eine VG hat nichts beim "aufreiten bei Damen" zu tun und ist ganz normales Verhalten in der Rangordnungsphase. Sogar Weibchen reiten auf.

Bitte kein Tier abwaschen, der Eigengeruch geht nicht verloren dadurch, eher schadet man dem Tier damit und eine VG zieht sich dadurch nur unnötig in die Länge. Auch diese Hosenmethode halte ich persönlich eher für gefährlich als alles andere. Bei den ersten Ausläufen so wenig Ablenkung wie möglich, am besten gar nichts um das die Tiere sich kloppen könnten in den Auslauf.

Dann bleib bei der Box Methode, bzw sollten sie nur einige Stunden in der Box sein. Ist es dort ruhig gehst du über zu der Käfig Methode. Beachten sie sich nicht: wunderbar! Am Besten erstmal gar nichts in den Käfig packen, weder Haus noch Futterschüsseln. Ein größeres Gefäß mit Sand, Futter einfach auf den Boden und natürlich eine Wasserzufuhr. Bleibt es eine Nacht ruhig kannst du ein Häuschen mit mehreren Ausgängen hinzustellen.
 
Jakeoderso

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Hallöchen, mitlerweile sind die drei im hauptkäfig und es war auch alles cool nur fängst yveltal nun wieder an snowball zu verscheuschen, jagen und ihn fell zu zupfen wenn snowball ihn zu nahe kommt oder an dem haus vorbei will in dem yveltal gerade schläft.. allersdings nur im käfig, wenn sie ihren auslauf kriegen ist alles gut..
 
Jakeoderso

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Snowball, badet nicht und sieht sehr zerrupft aus.. wenn ich es richtig gesehEn haben lässt selbst Chu ihn nicht mehr ins haus.. Fressen und trinken tut er noch und nimmt auch nicht ab.. Aber wirkt einfach nur traurig aus...
 
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