Hund ja oder nein? ( Doodle )

Diskutiere Hund ja oder nein? ( Doodle ) im Hunde Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Hallo! Wir, Familie mit 2 Kindern, überlegen uns einen Hund anzuschaffen. Da wir natürlich eine artgerechte Haltung anstreben, wollen wir vorher...
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NiBo

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Hallo! Wir, Familie mit 2 Kindern, überlegen uns einen Hund anzuschaffen. Da wir natürlich eine artgerechte Haltung anstreben, wollen wir vorher alles gründlich bedenken. Wir haben ein eigenes Haus mit Garten. Unser Problem ist, dass der
Hund über mehrere Stunden am Stück allein sein müsste. Morgens wären wir da, bis ca. 7.30Uhr. Einer könnte Gassi gehen oder der Hund bekäme Auslauf im Garten. Dann wären wir alle auf Arbeit bzw. die Kinder in der Schule bis mindestens 13.30Uhr. Der Hund wäre dann für ziemlich viele Stunden allein. Nachmittags und Abends könnten wir uns intensiv mit dem Tier beschäftigen. Kann ein Hund (soll ein Labradoodle bzw. Bernedoodle werden) unter diesen Bedingungen glücklich in der Familie leben? Ich weiß, es gibt keine Pauschalantwort, aber trotzdem diese Frage... Habt ihr vielleicht Erfahrungen oder Tipps? Die meisten Menschen arbeiten ja mehr als 3/4Stunsen am Stück... Liebe Grüße
 
03.11.2019
#1
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Guest

Hast du es schon mal mit der Clickerbox versucht? Wir haben damit tolle Erfahrungen gemacht und viel Spaß gehabt!
demona

demona

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Hi,

wie alt sind die Kinder? Gerade Kinder sind öfters dafür bekannt, dass sie schnell das Interesse verlieren wenn etwas lästig wird. Gehen die Kinder wirklich jeden Tag um 13.30 raus? Länger raus? Gerade bei einem großen Hund, können sie ihn halten? Kennen sie sich aus? Sind da keine Freunde, die man nach der Schule noch trifft? Liebschaften, je nach Alter der Kinder? Hobbys? Eventuell bald ne Ausbildung/Studium?

Mein größter Albtraum sind Kinder mit einem 30 Kg Hund an der Leine und null Ahnung. 😨

Wollt ihr einen Welpen? Dann könnt ihr das vergessen. Der ist nicht stubenrein und 6 Stunden alleine sind definitiv zu viel für einen Welpen/Junghund. Das könnte mein fast 2 Jähriger mal ausnahmsweise aber 5 Tage die Woche? Nein, eher nicht.

Habt ihr jeden Morgen Lust und Zeit um 1 Stunde früher aufzustehen damit der Hund bespaßt wird? Sommer wie Winter? Auch die Kinder?

Zudem du schreibst "mindestens 13.30", das heißt, dass sie auch mal länger Schule haben, oder? Das heißt, der Hund wäre 5 Tage die Woche zwischen 6 und - sagen wir - 8 Stunden alleine. Finde ich persönlich zu viel. Vielleicht mit jemanden, der den Hund zum Mittag mal in den Garten lässt und ihn bespaßt, ja, dann schon. Aber so? Nein.

Zum Thema: Andere Leute arbeiten ja auch länger. Ja, tun sie. Aber meistens wird dann eine Lösung gefunden. Sprich Bespaßung durch Familienmitglieder, Gassigänger, Hund darf mit zur Arbeit, verschobene Schichten bei den Paaren, etc....

Von Doodels halte ich persönlich gar nichts. Was versprecht ihr euch gerade von diesen Mischungen, die ja sehr unterschiedlich sind? Warum kein Labrador? Warum kein Pudel? Warum kein Bernersennenhund? Warum diese Mischung?
 
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NiBo

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Hi,

wie alt sind die Kinder? Gerade Kinder sind öfters dafür bekannt, dass sie schnell das Interesse verlieren wenn etwas lästig wird. Gehen die Kinder wirklich jeden Tag um 13.30 raus? Länger raus? Gerade bei einem großen Hund, können sie ihn halten? Kennen sie sich aus? Sind da keine Freunde, die man nach der Schule noch trifft? Liebschaften, je nach Alter der Kinder? Hobbys? Eventuell bald ne Ausbildung/Studium?

Mein größter Albtraum sind Kinder mit einem 30 Kg Hund an der Leine und null Ahnung. 😨

Wollt ihr einen Welpen? Dann könnt ihr das vergessen. Der ist nicht stubenrein und 6 Stunden alleine sind definitiv zu viel für einen Welpen/Junghund. Das könnte mein fast 2 Jähriger mal ausnahmsweise aber 5 Tage die Woche? Nein, eher nicht.

Habt ihr jeden Morgen Lust und Zeit um 1 Stunde früher aufzustehen damit der Hund bespaßt wird? Sommer wie Winter? Auch die Kinder?

Zudem du schreibst "mindestens 13.30", das heißt, dass sie auch mal länger Schule haben, oder? Das heißt, der Hund wäre 5 Tage die Woche zwischen 6 und - sagen wir - 8 Stunden alleine. Finde ich persönlich zu viel. Vielleicht mit jemanden, der den Hund zum Mittag mal in den Garten lässt und ihn bespaßt, ja, dann schon. Aber so? Nein.

Zum Thema: Andere Leute arbeiten ja auch länger. Ja, tun sie. Aber meistens wird dann eine Lösung gefunden. Sprich Bespaßung durch Familienmitglieder, Gassigänger, Hund darf mit zur Arbeit, verschobene Schichten bei den Paaren, etc....

Von Doodels halte ich persönlich gar nichts. Was versprecht ihr euch gerade von diesen Mischungen, die ja sehr unterschiedlich sind? Warum kein Labrador? Warum kein Pudel? Warum kein Bernersennenhund? Warum diese Mischung?
Hallo! Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Die Kinder sind 6 und 9. Und die Kinder sollen sich nicht in erster Linie um den Hund kümmern, sondern wir Eltern. Klar, können und wollen die mal Gassi gehen. Und 13.30Uhr wäre ich zu Hause, manchmal auch später (aber dann fahre ich auch später zur Arbeit). Ich bin halt nur irritiert, dass in jedem Ratgeber und so steht, dass Hunde nicht länger als 4/5 Stunden allein gelassen werden... und ich glaube, dass nicht jeder irgend einen Hundesitter oder so hat?! Ist es sinnvoll, in dieser Zeit den Hund vielleicht dann draußen zu lassen? Bspw. in nem großen Zwinger mit Hütte, damit er dann vielleicht andere Menschen/Hunde sehen kann (Bitte keine grundsätzliche Zwingerdiskussion! Es betrifft nur die Stunden, wo niemand da ist). Oder doch im gewohnten Haus? Was die Rasse betrifft, sind wir uns noch nicht ganz sicher. Pudel finden wir auch toll! Da würden wir dann nochmal genau schauen, welche Rasse zu uns passt... es geht erstmal um den Grundsatz: Hund ja oder nein! Liebe Grüße
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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Ich finde den "Fragenkatalog" immer sehr passend, zum Anfang.

Hier können die User schauen, ob uberhaupr2 ein Hund passt und wenn welcher bzw. welche Rasse realistisch passt!

Bringt nämlich nichts, wenn man ne couch potato ist ( was vollkommen ok ist!!!), man jedoch einen ursprünglich gezüchteten Jagdhund ider Herdenschutzhund haben möchte!
 
demona

demona

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@Missymannmensch : Welchen Fragenkatalog? Magst du den verlinken, ich weiß gerade nicht was du meinst. 🤔


Die Kinder sind 6 und 9. Und die Kinder sollen sich nicht in erster Linie um den Hund kümmern, sondern wir Eltern. Klar, können und wollen die mal Gassi gehen.
Nein, können und sollten sie nicht. Je nach Bundesland dürfen sie es sogar nicht. Zwei Kinder in dem Alter sollten nicht alleine mit Hund unterwegs sein, vor allem nicht mit einem Großen. Die Kinder fallen ind em Alter - in meinen Augen - komplett aus der Hundeerziehung raus. Die können mal füttern, mal streicheln, mal ein Bällchen werfen aber die Arbeit wird an den Eltern hängen bleiben.

Und 13.30Uhr wäre ich zu Hause, manchmal auch später (aber dann fahre ich auch später zur Arbeit). Ich bin halt nur irritiert, dass in jedem Ratgeber und so steht, dass Hunde nicht länger als 4/5 Stunden allein gelassen werden... und ich glaube, dass nicht jeder irgend einen Hundesitter oder so hat?
Es geht meistens darum, dass der Hund sich lösen kann, mal die Beine strecken, einfach mal bewegen. Es gibt Hunde, denen sind die 6/ 8 Stunden alleine völlig egal aber wenn der Hund mal krank ist/älter wird und nicht mehr so lange einhalten kann, wird es halt ein Problem. Könnte jemand aus der FAmilie den Hund Mittags in den Garten lassen?

Ist es sinnvoll, in dieser Zeit den Hund vielleicht dann draußen zu lassen? Bspw. in nem großen Zwinger mit Hütte, damit er dann vielleicht andere Menschen/Hunde sehen kann (Bitte keine grundsätzliche Zwingerdiskussion! Es betrifft nur die Stunden, wo niemand da ist)
Zwingerhaltung ist an Auflagen geknüpft, die im Tierschutzgesetz verankert sind und wenn man die dann verdoppelt, könnte ich sogar damit leben. Zwinger muss man mögen und der Hund muss damit klar kommen. Gibt auch Hunde, die im Zwinger bei Sicht mit Autos/Menschen/Hunden so richtig abgehen und dann kläffen wie blöd. Oft steigert sich das dann im Laufe der Zeit und wird schlimmer. Ist halt die Frage wie lange die Nachbarn das mitmachen wenn der Hund ständig anschlägt weil Frau Meier im Nachbargarten Blumen gießt. Dann schon lieber im ruhigen Haus.


Ich persönlich - auch wenn ich den Wunsch mehr als nachvollziehen kann - würde es nicht machen. Außer (!) es gäbe die Möglichkeit, dass jemand den Hund zum Mittag mal raus lässt. Du musst halt auch immer alles einberechnen. Weg zur/von der Arbeit, Einkaufen, Arztbesuche - gerade bei zwei kleinen Kindern -, da werden aus 6/8 Stunden schnell mal wesentlich mehr.

Ich habe 15 Jahre auf einen Hund gewartet, seit ich von daheim ausgezogen bin weil nie alles gepasst hat und ich zum Wohl des Hundes entschieden habe.
 
Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Bin zwar nicht Missy, aber in den Tiefen des Forums, genauer gesagt im Hunderassen UF haben wir einen Fragenkatalog zur Hundeanschaffung/ Rassenberatung :

Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)

Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
(Diese Frage dient in erster Linie als Denkanstoß, da man einen Rassehund mit Stammbaum nicht für 300 Euro bekommt. Muss also nicht zwangsläufig beantwortet werden.)

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?
 
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NiBo

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Nochmals Lieben Dank für alle Antworten! Den Fragenkatalog bin ich durchgegangen, wie auch schon so manchen Test im Internet. Da kam in der Regel immer raus, dass wir geeignet sind für eine Hundehaltung ;-). Da wurde auch nie gefragt, wie viele Stunden am Stück der Hund allein sein wird, sondern eher, wie viel Zeit man investieren möchte... Alle anderen Faktoren sprechen dafür. Also, dass wir Erwachsen für den Hund verantwortlich sind, ist mir klar. An sich könnte ich mir vorstellen, dass mein Sohn mit 9 Jahren bzw 10 Jahren (wollen ja nicht gleich morgen einen Hund) mit ihm Gassi gehen könnte. Er war auch schon mit Nachbarshunden los. Aber das sei dahingestellt... Das ist für uns kein ausschlaggebender Grund. Ansonsten haben wir ein Haus auf dem Dorf mit da. 600m2 Grundstück direkt am Wald und sind eher eine aktive Familie. Wenn nur das Problem mit dem Job nicht wäre :-/. Hilfsbereite Nachbarn und mein Vater im Nachbarort haben wir auch. Aber ich möchte das nicht von vorn herein einplanen, denn wir wollen uns für ein Hund entscheiden und nicht mein Papa. Aber wenn der Hund mal krank sein sollte oder ich aus irgendeinem Grund mal später kommen muss, würde sich da sicherlich jemand finden. LG
 
Missymannmensch

Missymannmensch

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@demona

Ja den meine ich.
Habe ich den falsch verlinkt?

Egal wie lange das Tier allein sein wird. Das ausfüllen hilft anderen Usern dir einen Rat zu geben!
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Was Kinder betrifft:

Was soll ein Kind tun, wenn es zu einer Beißerei kommt?
Oder der Hund reißt sich los und rennt vor ein Auto?
Ein Labradoodle und auch bzw gerade ein Bernsdoodle haben Masse und Kraft, das darf man nicht unterschätzen.

Zudem sehen Hunde Kinder (zu Recht) als "Jungtiere", die man im Zweifelsfalle kontrollieren und schützen muss. Da reicht dann ein Hund, der ungut gelaunt ist für oben genannte Beißerei.

Auch versicherungstechnisch ist das ganz dünnes Eis.


Davon abgesehen:

Die hier gezüchteten Doodle jeglicher Art stammen von Elterntieren ohne Zuchtzulassung von anerkannten Vereinen sprich es gibt keine verpflichtenden Gesundheitstest etcpp.

Gerade der Berner glänzt inzwischen mit Gelenks- und Herzproblemen.

Einen Züchter dieser Modeerscheinung zu finden, der auch nur grundlegende Qualitätsstandards berücksichtigt ist ein sehr nobles Unterfangen, ist mir bisher noch nicht gelungen.

Dagegen kenne ich einige Züchter, die mit 5-6 Hündinnen gleichzeitig "liebevoll sozialisierte Familienmitglieder" produzieren von deren Welpen ich einige kenne und keiner (!) ist komplett gesund geschweige denn verhaltensunauffällig.

Da muss man im Zweifelsfalle bei der Auswahl noch mehr aufpassen als eh schon.

Schaut euch stabile Grundrassen an deren Optik und Wesen auch nur ansatzweise abschätzbar ist- Doodle sind übrigens durch den Pudel nicht selten ziemliche Jäger.
Auch nicht jedermanns Sache- zumal der Labrador das auch nicht abschwächt.
 
A

A-Fritz

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Hallo,
ich kenne verschiedene Hybridhunde in meiner Umgebung , ob diese Hunde irgendwelche Krankheiten haben ,
konnte ich nicht feststellen, doch alle diese unterschiedlichen Doodle - Mischlinge zeigten einen guten Charakter ,
waren leicht ansprechbar, gelehrig und ausgeglichen.
Ob nun solche Hunde tatsächlich bei betroffenen Menschen weniger, oder keine Allergien auslösen können,
ist wohl nicht sicher, dieses kommt immer auf den jeweiligen Einzelfall an.

Bei Hybriden in der F1 Generation, entsteht meist ein homogener Phänotyp , mit gleichen Anteilen der Elterntiere ,
doch der besondere Effekt bei solchen Hybriden, ist der Heterosis- Effekt ,
welcher eine überproportionale Verbesserung der Vitalität verspricht.
Auch wenn viele Züchter und Liebhaber von Reinzucht - Hunderassen dieses nicht gut finden mögen,
hat die Hybridzucht besondere Vorteile.

Ob wohl es nicht ideal ist, wenn Hunde 6-8 Std alleine bleiben sollen, wird solches häufig praktiziert ,
doch bei Welpen , oder noch jungen Hunden ,ist dieses mit Sicherheit keine Option,
dieses kann dann bei betroffenen Tieren starke Fehlentwickelten entstehen lassen.

Auch wenn Hunde häufig frei und ohne Aufsicht im Garten verweilen müssen,
können solche Hunde Aggressionen gegen Außenstehende und andere Fehlverhalten entwickeln, welche wenig förderlich sein können.

Fritz.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Gut gemachte Hybridzucht kann Sinn machen, ja, aber wie gesagt ist es schlicht sehr schwierig so einen Züchter zu finden.

Und die wenigsten Besitzer durchgetesteter Hunde von Vereinen werden ihre Hunde für "Projekte" zur Verfügung stellen, wenn damit die Zulassung für den Verein dahin ist.
 
A

A-Fritz

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Hallo Midoriyuki ,

ist es nicht schon recht traurig , wenn die sogenannten ,etablierten Hundezuchtvereine und Verbände, wie der VDH,
den Anspruch erheben, nur bei Züchtern die ihnen angeschlossen sind , können gute Hunde züchten werden
und auch noch den Eindruck erwecken möchten , dass alle fremden, nicht bei ihnen geborenen Welpen überhaupt keine Rassenhunde sind .

Hybridhundezucht, ist für sie wohl besonders schlecht und verwerflich , obwohl es häufig nur durch die Einkreuzung ,
von noch relativ gesunden Hunderassen gelingt , den besonders stark, wie extrem gezüchteten Rassehunden vom VDH ,
wieder ein normales Hundeleben zu ermöglichen.
Die Mopse, welcher mit immer platteren Nase gezüchtet werden , sind ein trauriges Beispiel dafür .
Eine Lösung ist die Verpaarung mit Beagle, oder anderen Hunden.
Der Retro- Mops, welcher bei so einer Paarung entsteht, zeigt ,
wie es gelingt, solchen besonders kranken, wie lebensuntüchtigen Hunde- Rassen , noch eine Chance
auf ein gesundes und aktives Leben zu geben.

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
demona

demona

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Da wurde auch nie gefragt, wie viele Stunden am Stück der Hund allein sein wird, sondern eher, wie viel Zeit man investieren möchte...
Ich kann mich auch 3 Stunden am Stück mit dem Hund intensiv beschäftigen und sperr ihn danach die restlichen 21 Stunden in einen Raum mit Hundeklo. Hatte er 3 Stunden Beschäftigung aber die Haltung wäre trotzdem scheiße. 😉 Ich hoffe, du verstehst was ich mein.

Also, dass wir Erwachsen für den Hund verantwortlich sind, ist mir klar. An sich könnte ich mir vorstellen, dass mein Sohn mit 9 Jahren bzw 10 Jahren (wollen ja nicht gleich morgen einen Hund) mit ihm Gassi gehen könnte. Er war auch schon mit Nachbarshunden los. Aber das sei dahingestellt... Das ist für uns kein ausschlaggebender Grund.
Das sollte kein ausschlaggebender Grund sein, ich persönlich (!) halte es nur für sehr unfair dem Kind gegenüber wenn man einem 9/10 jährigen Bub die Verantwortung für ein Lebewesen aufbürdet. Was soll dein Sohn machen wenn ein 40 Kg Hund auf ihn zukommt und euren Hund beißen will? Was macht dein Sohn wenn euer Hund - locker 30 kg - an der Leine auf die Straße zieht weil auf der anderen Seite eine Katze/der beste Hundekumpel/er sich erschrickt? Was soll dein Sohn machen wenn euer Hund sich mit einem Anderen prügelt?

Damit sind viele Erwachsene schon überfordert, wie soll das ein kleiner Junge schaffen?

Zudem die Versicherung sowas auch nicht gerne sehen. In meiner Versicherung sind nur volljährige Personen versichert, in viele Versicherungen ist ein Mindestalter von 16 Jahren angegeben. Wenn dann was passiert, haftet ihr persönlich denn die Versicherung wird sich weigern zu zahlen und Unfälle mit Hunden können sehr, sehr teuer werden.

Kinder mit Hunden an der Leine sind mir - ich gehe seit 17 Jahren Gassi mit verschiedenen Hunden - bisher im besten Fall lästig und im schlimmsten Fall gefährlich geworden.


Hilfsbereite Nachbarn und mein Vater im Nachbarort haben wir auch. Aber ich möchte das nicht von vorn herein einplanen, denn wir wollen uns für ein Hund entscheiden und nicht mein Papa. Aber wenn der Hund mal krank sein sollte oder ich aus irgendeinem Grund mal später kommen muss, würde sich da sicherlich jemand finden
Das nennt sich Plan B. 😁 Du würdest dich wundern wie viele Hh ihren Hund mit einem festen Plan B anschaffen. Daran ist nichts verwerfliches sondern einfach Planung. Daran ist nichts auszusetzen und hat nichts mit abschieben zu tun.

Zum Heterosiseffekt:
Damit dieser Effekt auftritt, müssen die Elterntiere extrem homozygot gezogen sein. Ein Inzuchtkoeffizient von mindestens 50 über mehrere Generationen hinweg damit die gewünschten Eigenschaften wirklich homozygot sind. Solche Hunde wirst du in europäischer Zucht nicht finden, dementsprechend fällt ein Heterosiseffekt so gut wie gar nicht auf. Und auch wenn es noch so oft von Fritz hier hervorgehoben wird, wird es nicht wahrer sondern ist und bleibt Blödsinn.

Bei allen Mischlingen - egal ob sogenannte Hybridzucht oder Doodellei - kann alles raus kommen. Es können wunderbare Familienhunde bei raus kommen, es können furchtbar aggressive Hunde raus kommen. Du hast keine Garantie. Die Hunde können die schlechtesten Eigenschaften der Elterntiere bekommen. Die Hunde können die besten Eigenschaften der Elterntiere bekommen. Die Hunde können die Erbkrankheiten BEIDER Ausgangsrassen bekommen. Oder gar keine Krankheiten.

Gerade mit kleinen Kindern finde ich so ein Überraschungs-Ei sehr gefährlich. Dann entweder einen Hund vom vernünftigen Züchter mit wesensfesten Elterntieren und wo man schon die Grundzüge des späteren Hundes erkennen kann. ODER einen erwachsenen Hund aus dem Tierschutz. Der auf einer Pflegestelle mit Kindern lebt und wo man weiß, wie er mit Kindern reagiert.
 
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Mäuselady

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Hallo,
Auch ein kleiner Hund braucht viel Auslauf! In der Früh und am Nachmittag bzw. früher Abend muss man Gassi gehen! Über die Mittagszeit sollte er etwas Auslauf haben... Es wäre auch wichtig zu wissen ob ihr eine Hundeklappe anbringt bzw habt... Denn so könnte man ihn auch länger alleine lassen was aber auch wichtig ist, ist das Klo! Ohne werdet ihr nach Hause kommen und alles verwüstet wiederfinden.... Ebenso die Hundeschule muss gemacht werden oder ihr bringt ihm "Sitz","her kommen", und weiteres bei da dies sehr wichtig ist auch das er Stubenrein wird. Ihr könnt Zeitung übereinander legen dort kann er auch aufs klo gehen oder eben ein Hundeklo!
Lg.
Hoffe es war hilfreich
Bye!
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Hallo,
Auch ein kleiner Hund braucht viel Auslauf! In der Früh und am Nachmittag bzw. früher Abend muss man Gassi gehen! Über die Mittagszeit sollte er etwas Auslauf haben... Es wäre auch wichtig zu wissen ob ihr eine Hundeklappe anbringt bzw habt... Denn so könnte man ihn auch länger alleine lassen was aber auch wichtig ist, ist das Klo! Ohne werdet ihr nach Hause kommen und alles verwüstet wiederfinden.... Ebenso die Hundeschule muss gemacht werden oder ihr bringt ihm "Sitz","her kommen", und weiteres bei da dies sehr wichtig ist auch das er Stubenrein wird. Ihr könnt Zeitung übereinander legen dort kann er auch aufs klo gehen oder eben ein Hundeklo!
Lg.
Hoffe es war hilfreich
Bye!
Wofür braucht ein Hund ein Klo und eine Hundeklappe? Letzteres macht vielleicht Sinn, was aber nicht bedeutet, dass der Hund deswegen länger allein sein kann. Und ein Klo schützt nicht vor "Verwüstung", denn das macht der Hund weil er alleine ist und es nicht gelernt hat.
 
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