Neuer Hund kotet Nachts in unsere Wohnung

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Bubblemann26

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Guten Morgen,

wir haben seit Freitag unsere Hündin Pepsi zu uns geholt. Wir haben sie aus einem Haushalt, indem 14 weitere Hunde waren und sie von ihnen verstoßen wurde. Im Vorhinein sind wir oft mit ihr Gassi gegangen und haben sie schon voher dreimal über ein Wochenende zu uns geholt damit SIe sich dran gewöhnt.

Seit dem sie Freitag ganz bei uns ist, hat sie erst jeden Tag über Nacht in unsere Wohnung gepinkelt
jetzt kotet sie leider über Nacht immer in unsere Wohnung, seit heute ist das pinkeln über nacht dafür weg. Wir gehen immer mit Ihr um 6:30, 14, 17 und 20: 30. Sie war bei den Vorbesitzern immer über Nacht mit im Bett, dies wollen wir nicht, daher haben wir Ihr bis letzte Nacht ein Körbchen in unser Schlafzimmer gestellt. Dies nahm sie auch ohne zu jammern an ist jedoch nachts mehrmals zu uns ans bett gekommen. Wenn wir sie wieder ins Körbchen geschickt haben ist sie direkt gegangen. Seit letzter Nacht haben wir die Idee gehabt das es ihr vielleicht zu viel Stress ist im Körbchen vor unserem Bett zu legen und haben unsere Schlafzimmertür zu gemacht und Ihr Körbchen vor die Tür gelegt. Auch das nahm sie toll an hat auch nicht mehr in die Wohnung gepinkelt aber kotet jetzt in die Wohnung auf unsere Badezimmermatte.

WIsst Ihr was wir noch machen können? Pepsi ist zurzeit läufig. Sollte man es vielleicht mal beim Tierarzt abklären lassen? Sie bekommt morgens und mittags nassfutter und hat den ganzen Tag bis Abends zugang zu Trockenfutter. Uns wurde gesagt wir sollen das Futter nach dem letzten Gassi gang wegstellen. Auch das erzielte keinen Erfolg.

Wenn wir mit Ihr gassi gehen kotet und pinkelt sie immer.

Vielen Dank für die Hilfe!
 
12.11.2019
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
A

A-Fritz

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Hallo,
ein Tierarztbesuch und eine allgemeine Untersuchung kann vielleicht klären, wie der Gesundheitszustand
bei dem neuen Hund ist , doch muß es kein Zusammenhang mit der Unsauberkeit haben.

Es kommt häufig vor , das Hunde in einer neuen Umgebung ein auffälliges Verhalten zeigen .
Vielleicht hilft es , wenn der Hund nachts nicht frei herumlaufen kann und er in irgend einer Form
an seinem Schlafplatz fixiert wird .
An ansonsten , solltet ihr dem Hund eine Möglichkeit geben , sich jetzt an seine neue Umgebung
bei Euch zu gewöhnen.

Fritz.
 
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Bubblemann26

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Hallo,

vielen Dank für Ihre Antwort. Das heißt nächste Nacht würden wir sie an den Korb leinen und wenn sie muss macht sie sich bemerkbar?
Wie können wir sie den an unsere Umgebung gewöhnen?

Das Problem ist auch nachts wenn Sie muss macht sie sich nie bemerkbar. Bei der alten Besitzerin soll sie immer gejault haben aber das tut sie nicht. Sodass wir nichtmal die möglichkeit hätten mit ihr rauszugehen.
 
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maluli

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Hallo Bubblemann,
Glückwunsch zu eurer Pepsi:) Wir haben seit Feb. unsren 1. Hund und er war anfangs auch nicht "stubenrein". Erst hatte er Durchfall durch die Lebensumstellung, und auch dann hat er noch ein paar Wochen immer mal wieder rein gemacht (mal Pipi mal Kacka..) wir gehen auch morgens, zwischen 6 und halb 8, dann gibts Frühstück, mittags zwischen 12 und 2, dann noch vor dem Abendessen zwischen 5 und 7 und dann nochmal ganz kurz vor dem Schlafengehen zwischen halb 10 und 11. Das haben wir von Anfang an so gemacht und irgendwann wusste er wohl, darauf kann er sich verlassen und dann hat das einfach aufgehört. Er hat sich übrigens auch nicht bemerkbar gemacht, wenn er nachts musste...
Habt ihr schon mal versucht abends später raus zu gehen? Von 20:30 bis 6:30 kommt mir ein bisschen lang vor? Vielleicht wäre das auch mal ein Versuch. Aber ansonsten habt noch ein bisschen Geduld, seit Freitag ist ja noch nicht lang :) Ich würde aber alle Teppiche für die nächsten Wochen wegräumen.
LG maluli
 
A

A-Fritz

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Hallo,
ich habe den Eindruck , dass Ihr noch keine große Erfahrung mit Hunden habt
und das Verhalten nicht gut einschätzen könnt .
Ihr solltet jetzt nicht ungeduldig sein , jeder Hund ist anders und es wird eine Zeit dauern ,
bis sich alles eingespielt hat und ihr den Hund verstehen lernt .

Um die Situation bei Euch besser beurteilen zu kommen , wäre es gut , noch etwas mehr zu erfahren,
Alter , Rasse , Vergangenheit des Hundes, usw..

Fritz.
 
Tompina

Tompina

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Hallo und willkommen.

erst mal herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied!

Ich versuche mal auf alle Punkte einzugehen, die mir aufgefallen sind.

1. finde ich 10h nachts durchhalten für einen Hund in einer neuen Situation (egal wie alt er ist und wie stubenrein er beim Vorbesitzer war!) ziemlich lange - ich würde die letzte bzw. erste Runde so machen, dass der Hund maximal 8h einhalten muss. Das spielt sich sicher mit der Zeit ein und man kann dann auch mal die Abstände länger lassen, aber in der Eingewöhnungsphase (der Hund muss ja auch erst mal lernen wann bei euch was und wie passiert) sollte man auch mit einem erwachsenen Hund öfters rausgehen!

2. solltet ihr euch gleich wieder abgewöhnen, dass das Futter dauerhaft zur Verfügung steht - das ist bei alten/kranken Hunden eine gute Maßnahme, wenn man da auf jedes Gramm achten muss, aber ein gesunder Hund hat mehr davon, wenn er 2-3 Mal am Tag eine entsprechende Mahlzeit bekommt und die restliche Futterportion beim Training erarbeiten muss. Je satter der Hund beim Training desto geringer der Reiz Futter als Belohnung zu akzeptieren und das macht es meiner Meinung nach unnötig schwer, wo sich doch die meisten Hunde gut durch Futter motivieren lassen. ;-) Also nicht nur abends weg, sondern ganz weg und nur zu bestimmten Zeiten eine bestimmte Portion füttern.

3. kann das natürlich irgendwie mit der Läufigkeit zu tun haben, kommt mir aber eher vor wie ein Umstellungsproblem - es schadet sicher nie mal beim TA vorstellig zu werden, den Hund vorzustellen, den TA kennen zu lernen etc. Im Zusammenhang mit dem Reinmachen sehe ich da jetzt aber erst mal keinen Bedarf.

Sollte der Hund trotz kürzerer Abstände zwischen den Gassigängen, reduziertem Futterzugang und längerer Zeit bei euch (3-4 Wochen mindestens) weiter in der Wohnung koten/urinieren, macht es durchaus Sinn beim TA mal einen Check machen zu lassen - wobei ich da vorher auch eher mal prüfen würde z.B. wie hochwertig das Futter ist. Billigfutter enthält meist viel "Stopfmasse", die wird gar nicht richtig verwertet und die Hunde müssen davon verhältnismäßig viel kacken.
 
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