Hund gewöhnt sich nicht an mich

Diskutiere Hund gewöhnt sich nicht an mich im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, meine Freundin wollte unbedingt einen Hund, ich war eher kein Freund von dieser Idee, aber falls doch, wollte ich etwas gutes tun und aus...
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mSkill

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Hallo,

meine Freundin wollte unbedingt einen Hund, ich war eher kein Freund von dieser Idee, aber falls doch, wollte ich etwas gutes tun und aus dem Heim holen und einen, der sehr wenig haart,
weil ich mich wirklich vor vielen Hundehaaren an Klamotten, Teppich, Boden usw. ekel.

Seit April 2019 haben wir nun einen Dackelmischling, diesen Monat ist er genau 1 Jahr alt geworden.

Er ist extrem ängstlich und lebte davor auf der Straße in Ungarn und wurde kurz vor der Tötung gerettet.

Mit meiner Freundin versteht er sich schon sehr gut, aber auch gegenüber ihr ist er ab und zu auf einmal komisch und kommt z. B. nicht, wenn sie in ruft.
Zu mir kommt er sowieso nie, wenn ich alleine mit ihm bin und wenn meine Freundin dabei ist, braucht er eine Ewigkeit zum Kommen.
Auch wenn ich Leckerlis habe nähert
er sich kurz, dreht um haut ab, kommt wieder näher, haut ab und das geht sogar so über mehrere Minuten.

Was mich sehr nervt ist, dass er die Leckerlis nimmt und sofort flüchtet und wenn ich ihn mal streicheln kann, ist er dauerhaft angespannt.

Hatte ihn sogar zwei Wochen aus der Hand gefüttert, hat auch wieder sehr lange gedauert bis er kam, manchmal sogar wirklich fast 30 Minuten, so dass ich keine Lust mehr hatte und er eben nichts bekommen hat.
Hat natürlich meiner Freundin gar nicht gepasst, weil er ja im Wachstum sei und seine Nahrung braucht.

Habe ihn eine Zeit lang sogar ignoriert und auch in dieser Zeit ist er panisch vor mir geflüchtet. Sobald ich in seine nähe komme haut er ab und versteckt sich

Wir haben jetzt mit der Leine geübt, habe ihn gerufen und gezogen wenn er nicht kam. Lief erst gut und wurde besser für paar Tage, jetzt ist es wieder wie früher.
Der Hund hat einfach panische Angst vor mir, obwohl ich ihm nichts getan habe. Gegenüber Männern ist er an sich schon ängstlich, aber mir gegenüber sehr extrem.

Jetzt kommt das Interessante, draußen ist er komplett anders, da kann ich auch mit ihm spielen, er rennt vor mir weg und kommt wieder und möchte das ich ihn fange, wedelt mit dem Schwanz usw.
Sobald wir in der Wohnung sind, hat er wieder panische Angst.

Bin allgemein schon sehr genervt von dem Hund, streite mich mit meiner Freundin des Öfteren. Der Hund haart sehr, klar liegt es am Winterfell, aber im April haarte er auch extrem.
5-6 Monate im Jahr haart er also extrem. An allen Klamotten sind Haare, selbst im Bett, obwohl er nicht im Bett und Schlafzimmer schlafen darf, geht er natürlich tagsüber manchmal rein.
Im Teppich und Boden überall Haaren. Meine Freundin will den Hund auch weder trimmen noch sonst was machen, bürsten tut sie auch nicht regelmäßig und vor mir haut er ab, so dass ich ihn auch nicht bürsten kann.

Ich soll auch mein Verhalten ändern, Türen langsamer zu machen, mit weicheren Hausschuhen laufen, weil meine Schritte laut seien, mehr Geduld haben, mit sanfterer Stimme reden, rede ich mit sanfterer Stimme meint sie, ich soll aufhören den Hund zu veralbern.

Mittlerweile habe ich echt keine Lust mehr. Bin kurz davor diesen Hund einfach wieder komplett zu ignorieren und nichts mehr zu machen. Meine Freundin will einen Hundetrainer holen, ich bin nicht so ganz überzeugt davon, außerdem verlangen die zwischen 60 - 75 € die Stunde, plus Anfahrt.
 
19.11.2019
#1
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Son-Gohan

Son-Gohan

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Ich kann mir vorstellen, dass er spürt, dass du ihm gegenüber negativ eingestellt bist. Tiere haben ein feines Gespür dafür, weswegen er sich dir gegenüber so verhält.
Ihr beide sollt euch ganz dringend mal zusammen setzen und ein ernstes Wörtchen miteinander reden.
 
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mSkill

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Die ersten Monate war ich nicht so, nach dem dritten Monat habe ich auch die Lust verloren. Meine Freundin meint, ich soll mehr Geduld haben, bin mir aber ziemlich sicher, wenn der Hund ihr gegenüber so gewesen wäre, hätten wir den schon abgegeben :D.
 
Son-Gohan

Son-Gohan

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Mit so einer Einstellung kann das ja nix werden...
Vielleicht ist es besser, ihr gebt den Hund wirklich ab. Hunde aus der Tötung sind nunmal meistens Angsthunde, die sehr viel Zeit brauchen. April bis jetzt ist eigentlich noch keine Zeit. Solche Hunde brauchen länger, man kann nicht erwarten, dass sie nach ein paar Wochen schon 1A hören.
Unser Verein hatte auch aus Rumänien ab und an Angsthunde. Es gab viele, die mehr als ein Jahr gebraucht haben, zu merken, dass ihnen nichts böses mehr angetan wird. Solche Hunde haben meist ein sehr tiefsitzendes Trauma und da in solchen Ländern meistens Männer an solchen Quälereien beteiligt sind, sind sie denen gegenübern eben einfach panisch.
 
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Keisuke

Keisuke

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Heyho,

ohje, da läuft wohl einiges schief bei euch. Schade.

Also mal so. Mein Hund haart 12 Monate im Jahr. Frühjahr und Herbst nochmal mehr, dann kommen auch Schuppen dazu, aber generell haart er einfach immer. Damit muss man leben, vor allem bei Mischlingen.
Da hättet ihr euch besser einen reinrassigen Pudel anschaffen sollen - die haaren sogut wie gar nicht.
Keine Hundehaare auf dem Bett? Macht die Schlafzimmertür immer zu und dann hat sich das erledigt.
Für alles andere hilft einfach nur täglich saugen oder swiffern, die Fusselrolle ist mein bester Freund geworden.
Regelmäßiges Bürsten ist natürlich auch eine Idee, müsste dann aber deine Freundin machen.

Weiterhin ist er eben ein Hund mit ungewisser Vergangenheit. Angst vor Männern ist v.a. bei Auslandshunden nichts ungewöhnliches.
Viele Männer haben einfach eine recht bedrohliche Körperhaltung für Hunde. Sie sind größer und haben eine tiefere Stimme.

Wie redest du bspw. mit dem Hund? Beugst du dich über ihn? Redest du mit fester Stimme? Vielleicht sogar laut?
Sowas kann mein Hund z.B. auch gar nicht ab. Vor allem das über den Hund Beugen ist für Hunde oft sehr unangenehm und natürlich bekommt er dann Angst.

Das mit dem Ignorieren ist jetzt - kein Scherz - gar nicht mal so eine schlechte Idee. Natürlich darfst du nicht feindseelig ignorieren, sprich, wenn er zu dir kommt und Kontakt sucht, solltest du ihm diesen auch gewähren.
Aber wenn du aufhörst immer wieder mit ihm zu sprechen, ihn streicheln zu wollen und so weiter - ihn also nicht mehr bedrängt - dann kann er dich in seinem Tempo kennenlernen. Das macht ihm vermutlich weniger Angst, als Zwangsfüttern und Zwangsstreicheln.

Btw. ist Schwanz wedeln nicht immer Freude, es kann auch aus Unsicherheit zum Beschwichtigen passieren. Das ist ein feiner Unterschied.

Was ihr braucht ist Geduld. Die paar Monate sind wirklich noch GAR nichts. Der Hund hat vermutlich sehr viel mitgemacht und daher braucht er einfach sehr, sehr viel Zeit - und ihr eben Geduld.

Bedrängt ihn nicht, kein Zwangsstreicheln, auch aus der Hand füttern finde ich zu diesem Zeitpunkt nicht gut, wenn er dann zur "Strafe" nichts bekommt, wenn's zu lange dauert. Wirf ihm mal ein paar Leckerlis hin, auf Entfernung, und schau' wie er reagiert. Halte seinen Wohlfühlabstand ein. Das Tempo und der Abstand bestimmt der Hund - nicht ihr.

Dass der Hund nicht kommt, wenn ihr ruft, ist nun wahrlich nicht verwunderlich. Bis ein Abruf gut sitzt, dauert es eben seine Zeit, vor allem wenn man die wichtige Welpenzeit nicht gemeinsam verbracht hat. Aber darum könnt ihr euch, ganz ehrlich, später kümmern.

Erstmal müsst ihr Vertrauen zu euch aufbauen und das eben mit Abstand und Geduld - vor allem du.

Aber was noch wichtiger ist: Ihr müsst euch einig sein. Wenn du so unglücklich als Hundehalter bist und der Hund nur stört, dann spürt er das auch. Deine Antipathie ihmgegenüber spiegelt er nur wider.
Da solltest du dich mit deiner Freundin zusammensetzen und euch beraten, ob ihr so weitermachen wollt - oder ob eine Abgabe doch nötig ist.

LG
 
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mSkill

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Er ist ja nicht seit ein paar Wochen bei uns, sondern seit acht Monaten und ich merke keinen Unterschied zum Anfang, außer das Verhalten zu meiner Freundin, die zwei verstehen sich super.

Er ist zwar tatsächlich Männern gegenüber ängstlicher, aber nur bei mir so extrem panisch.

Ich knie mich vor dem Hund und rede mit meiner normalen Stimme, manchmal auch mit höherer Stimme, aber dann findet meine Freundin ja, dass ich rum blödel und den Hund ärgern möchte. Schmeiß ich ihm ein Leckerli hin, geht er ängstlich darauf zu, schnappt dann zu und haut sofort ab. Zu meiner Freundin kommt er sehr gut, wenn sie ruft. Manchmal hat er auch bei ihr seine Phasen und kommt nicht.

Meine Freundin will den Hund auf keinen Fall abgeben, auch wenn es mit dem Hundetrainer nichts wird. Richtig stören tun mich die Haare, ich wasche meine Sachen und obwohl ich den Fusselsieb regelmäßig reinige, sind meine Klamotten voller Haare.
 
Keisuke

Keisuke

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Hey,

dann ist doch erstmal gut, wenn er das Leckerli auf Abstand nimmt. Hey- ein Anfang! Vielleicht wirfst du es nochmal ein Stück weiter weg, dass er sich nicht so stressen muss.

Hinknien ist erstmal keine so schlechte Idee, kann aber tatsächlich auch bedrohlich sein. Wenn du ihm einfach zu nah bist, ihn anstarrst oder intensiv in die Augen schaust, das ist für manche Hunde auch schon zu viel.

Ich vermute mal, ihr habt da einen sensiblen Angsthund und der ist eben nicht einfach zu händeln. Mit deiner Freundin scheint es ja schon gut zu gehen - freut euch erstmal darüber! - dass er dich akzeptiert braucht eben einfach tatsächlich noch Zeit.

Und nein, acht Monate sind wirklich noch keine Zeit.

So zum Vergleich: Mein Hund ist zwar auch Rumänien, aber kein Angsthund, sondern relativ stabil zu uns gekommen. Ich schätze es hat ca. 1 - 1,5 Jahre gedauert, bis er richtig angekommen ist und seinen wahren Charakter gezeigt hat.
Beim Einzug sagte man uns auch, dass es durchaus auch 2 Jahre dauern kann, bis sich ein Auslandshund richtig eingelebt hat.

Du brauchst wirklich sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen für den kleinen Wurm. Er macht das nicht, um dich zu ärgern, sondern weil er einfach nicht gelernt hat, dass Männer nett zu ihm sind.

Zum Thema Haare kann ich dir echt nicht viel sagen. Das ist halt so. Fusselbürste hilft. Oder die Klamotten in den Trockner geben, das soll auch helfen.

Alternativ könntet ihr mal schauen, ob es am Futter liegt. Oder eben am Stress, könnte also sein, dass er irgendwann weniger haart, wenn er entspannter ist.

LG

P.S. habt ihr zufällig ein Bild von dem Süßen? Wir sind hier alle etwas fotosüchtig...
 
Windhundliebe

Windhundliebe

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Ui, das klingt nach einer verfahrenen Situation. Ich habe jetzt aus dem Text herausgelesen, dass deine Freundin dich mehr oder minder zu einem Hund überredet hat. Und jetzt hat der Hund Angst vor dir und haart tierisch. Ich kann mir vorstellen, dass das ganz schön an deinen Nerven zerrt. So stellt man sich - vor allem als Hundeanfänger - kein Zusammenleben mit einem Hund vor. Bei nicht haarenden Hunden hatte ich auch sofort an den Pudel gedacht oder auch sowas wie einige Gesellschaftshunde, wie Shih Tzu etc. Es heißt leider nämlich nicht unbedingt, nur weil der Hund kurzhaarig ist, dass er kaum haart. Ich muss auch sagen, dass ich etwas langhaariger Hunde besser finde als kurzhaarige. Die langen Haare kann man besser aufsammeln und die kurzen stecken sich überall schnell fest.

Jetzt in eurer Situation ist es natürlich noch schwieriger, dass ihr euch einen ängstlichen Hund geholt habt. Generell finde ich, kann man damit auch als Anfänger wachsen, aber wenn du und deine Freundin da nicht auf einer Wellenlänge seit und die Voraussetzungen auch nicht optimal sind, dann ist es nochmal gleich schwieriger. Und ich weiß genau, wie frustriert du bist, weil auch unsere Galgohündin noch nach 4 Jahren teilweise vor meinem Mann zurückgeht. Er war die ersten Monate SO frustriert, denn sie ging ihm weiträumig aus dem Weg, ließ sich nicht rufen und was noch alles dazu gehört. Es brauchte wirklich lang, bis sie sich auch neben ihm auf der Couch entspannen konnte und auch nicht mit dem Fressen aufgehört hat, wenn er in der Nähe war (bestimmt ein Jahr). Wie schon geschrieben wurde, haben vor allem Auslandshunde schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht, so dass sie auch im Leben Männern meist skeptisch bis ängstlich eingestellt sind. Je nach Trauma und Charakter des Hundes geht es schneller oder nicht, bis der Hund merkt, dass keine Gefahr von demjenigen ausgeht. Unser Galgorüde (mittlerweile leider verstorben) hatten wir damals direkt aus Spanien adoptiert. Er war auch ängstlich. Ließ sich auch von mir eher anfassen als von meinem Mann und rannte vor ihm weg. Doch er gewöhnte sich schnell an meinen Mann. Auch nur in unserer Familie (wir haben noch drei Kinder) war unser Rüde ein Clown und super entspannt. Bei anderen Menschen in seinem ganzen Leben nicht.

Mein Tipp an dich/euch wäre, dass ihr euch das nochmal genau überlegt und vielleicht eure Konsequenzen daraus zieht oder dass ihr gemeinsam an einem Strang zieht, dem Hund wirklich viel Zeit lasst und euch Hilfe holt und das auch du Geduld hast. Wie schon gesagt wurde, 8 Monate ist noch keine Zeit!
Ignorieren finde ich auch erstmal ganz gut. Bedrängen ist meist der falsche Weg. Die Leute denken immer, dass das gut geht, aber bei Hunden mit wirklicher Angst löst das meist das Gegenteil aus. Wenn er bemerkt, dass du immer da bist und nichts machst, wird er langsam auftauen. Wenn du nach ihm greifen musst (wegen anleinen oder so), dann lasst vielleicht eine kurze Leine am Hund auch in der Wohnung dran. Dann greifst du nicht direkt auf ihn zu und du kannst die Situation entspannt lösen. Vielleicht hilft es bei ihm auch, wenn du an ihm vorbei gehst, das du immer mal einfach unkommentiert und "ausversehen" Leckerlies fallen lässt. Wenn er sie nicht nimmt, okay, wenn ja, wird er merken, dass von dir immer was leckeres kommt. Und das ohne Zwang und Bedrängung. Und wenn es draußen ganz gut klappt, kannst du dort Leckerlies werfen, wenn du ihn an der Leine hast. Immer von dir weg. Aber nicht nach vorn. Eher seitlich oder nach hinten. Das klappt natürlich an einer Schleppleine am besten. Von einem Angsthund so wenig erwarten wie möglich. Irgendwann kommen sie dann von selbst. Und generell wird es ihm gut tun, wenn ihr möglichst immer gleiche Abläufe habt, an denen er sich orientieren kann. Das heißt, beim Halsband/Geschirr anlegen immer der gleiche Ablauf oder beim Schlafengehen oder oder, was ihr eben so für Rituale aufbauen könntet. Draußen dann auch ehern die gleichen Gassirunden gehen.
 
Tompina

Tompina

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Hallo und willkommen im Forum mSkill!

Puh, alles in allem scheint ihr da eine recht festgefahrene Situation zu haben, die sich sicher nicht "mal eben schnell" lösen lässt. Deshalb gleich zu Anfang: wenn ihr euch nicht einig seid, was den Hund angeht, die Prioritäten in Bezug auf ihn und euren Alltag und den Umgang, dann wird sich an der Situation auch in weiteren acht Monaten nichts ändern.

Zum einen, weil Angsthunde bzw. Hunde mit "nicht alltagstauglichen" Vorerfahrungen eine große Aufgabe sind. Bestimmte Lernprozesse kann ein solcher Hund im adulten Alter nicht nachholen und es wird immer ein Thema sein ihn mit Dingen zu konfrontieren, die er im Welpenalter/jugendlichen Alter nicht kennen gelernt hat. Vor allem das NICHT Kennenlernen ist ein Problem, das NEGATIV Kennenlernen lässt sich meist besser "ausbügeln"!

Zum anderen, weil du von vorneherein nicht wirklich zu 100% hinter dem Projekt Hund gestanden hast und ihr ja scheinbar von Beginn an sehr unterschiedliche Vorstellungen hattet, was den Umgang/das Zusammenleben angeht.

Wenn euer Ziel ist, dass der Hund eine Beziehung zu dir aufbaut und du ihn händeln kannst, gibt es in meinen Augen nur einen Weg - und zwar konsequent die nächsten Wochen und Monate! - nämlich du wirst Hauptbezugsperson und deine Freundin ignoriert den Hund. Du fütterst, streichelst, spielst. Deine Freundin macht nichts mit dem Hund. Der Hund braucht einen triftigen Grund seine Angst vor dir zu überwinden und zu verstehen, dass er den Kontakt zu dir braucht. Das funktioniert aber in Form eines nachhaltigen "Umlernens" nur, wenn ihr das wirklich durchzieht und das auch beide wollt.

Im letzten Punkt sehe ich in eurem Fall, aber das größte Problem. Dein Geschriebenes wirkt jedenfalls so, als würdest du das nicht wirklich wollen. Vor allem nicht, als hättest du die Nerven und die Lust dich die nächsten Monate ausschließlich um den Hund zu kümmern.

Wenn ihr weiter macht wie bisher oder du dazu übergehst den Hund komplett zu ignorieren, wird sich vielleicht im nächsten Jahr eine gewisse Gewöhnung einstellen von Seiten des Hundes und er wird vielleicht nicht mehr komplett panisch werden, wenn du was von ihm willst. Eine vertrauensvolle Beziehung und ein entspanntes Handling macht das aber nicht möglich. So etwas aufzubauen ist Arbeit. Viel Arbeit. Gerade bei einer doch sehr angekratzten Basis wie in eurem Fall.

Auch dass es draußen recht gut läuft und drinnen gar nicht, ist nicht ungewöhnlich. Draußen hat der Hund vermutlich das Gefühl besser ausweichen/flüchten zu können. In der Wohnung ist er sich bewusst, dass er nur eingeschränkt weg kann. Da spielt es auch keine Rolle wie leise du läufst, wie klein du dich machst etc. Wenn er zum einen unsicher ist im Allgemeinen und zum anderen deine Ablehnung spürt, wird er sich immer bedrängt fühlen in deiner Nähe.

Da hilft wie gesagt nur geduldige, konsequente Beziehungsarbeit zwischen euch beiden mit komplettem Ausklammern deiner Freundin (ich wieder hole das, weil das wichtig ist!). Du bist die einzige Futterquelle, du bist die einzige Möglichkeit Gassizugehen usw. Sobald da dann etwas Routine entstanden ist, kann man anfangen Nähe aufzubauen. Alles in allem ein langer Prozess - und ein Prozess den jemand vor Ort begleiten sollte. Deshalb finde ich die Idee eines Hundetrainers wirklich gut! (so habt ihr jemanden, der direkt und vor Ort einschätzen kann was Sache ist und nicht so wie wir aus Geschriebenem mögliche Varianten ableiten muss!)

Als Beispiel aus der eigenen Erfahrung:

Meine eine Hündin kam mit 6 Monaten zu mir und hatte nahezu keine Alltagserfahrungen sammeln können (fremde Menschen, laute Geräusche etc. pp). Erfahrungen mit Kindern und anderen Hunden waren tendenziell negativ belastet und ich hatte die ersten Monate ein reines Nervenbündel zuhause. An mich hat sie sich vom ersten Moment an gebunden, hat Schutz bei mir gesucht und bis auf die ersten 1-2 Wochen nie den Versuch unternommen etwas alleine zu regeln (Beißen oder Flucht), sondern immer gleich den Kontakt zu mir gesucht und auf eine Lösung meinerseits gehofft.

Sämtliche anderen Menschen konnten sie nicht mal anschauen ohne dass sie anfing zu zittern, zu sabbern, unter sich zu machen und sogar zu schreien. Auch Menschen, die täglich mit ihr zu tun hatten, alles berücksichtigt haben, was möglich ist (klein machen, kein direkter Augenkontakt, leckeres Futter etc. pp) und grundsätzlich eine gutes Gespür für Hunde mitbrachten (u.a. Tierpflegerkollegen). Besuch robbte bei mir anfangs bäuchlings über den Boden und verzierte sich selbst mit Käsewürfeln, nur um den Hund für eine Sekunde unter dem Bett hervorzulocken. Gerade durch die wachsende Bindung zu mir, wurde dieses Verhalten anderen Menschen gegenüber sogar nochmal um einiges heftiger und schlimmer!

Hätte ich zu dieser Zeit einen Menschen in meinem Leben gehabt, der mit dem Hund hätte umgehen müssen als weitere Bezugsperson, wäre uns nichts anderes übrig geblieben, als das oben Beschriebene. Ich hätte mich rausnehmen müssen und der andere alles machen. Ich war nicht in der Situation, somit habe ich heute - 11 Jahre später - immer noch einen Hund, der ohne mich ziemlich aufgeschmissen ist und der sich grundsätzlich nur von gut bekannten Menschen komplett händeln lässt, aber dank anderer Hunde im Haushalt und einer doch mit den Jahren gewachsenen Gelassenheit auch in doofen Situationen relativ ruhig bleibt. Ein nervenfester, komplett alltagstauglicher Hund ist sie aber auch nach dieser langen Zeit nicht! Ich muss immer ein besonderes Auge auf sie haben und vor ihr erkennen in welche Richtung bestimmte Situationen kippen können.

Jeder Second-Hand Hund ist da aber auch anders. Ich will damit nur sagen, dass die Erwartungshaltung sein sollte für alle Entspannung reinzubringen, aber eben nicht nach X Wochen einen Hund zu haben der schwanzwedelnd alles und jeden toll findet! ;-)
 
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mSkill

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Vielen Dank erst mal für die schnellen und hilfreichen Antworten.

Nein, ich liebe Hunde und eigentlich lieben mich Hunde auch, wollte aber nie selber einen halten, weil ich eben andere Interessen habe als gerne Gassi zu gehen usw.
Und wenn eine Frau irgendwas unbedingt will bringt es nichts zu diskutieren :).

Sie wollte einen reinrassigen Dackel, gab es eben in keinem Heim und so kam der Dackelmischling. Sie stören die Haare gar nicht, sie ist auch mit Hunden aufgewachsen, mich stört es sehr, an jedem Kleidungsstück, vor allem an den Unterwäschen Haare zu haben.

Ich hatte ihn ja wirklich für ein paar Monate ignoriert, hat ihn nicht interessiert, er war in seinem Versteck und ich im Büro. Meine Freundin meinte dann, ich müsse mich schon um ihn kümmern, damit er sich an mich gewöhnt.

Mir fehlt ehrlich gesagt die Zeit und im Anschluss auch die Lust mich groß mit dem Hund zu beschäftigen. Meine Freundin geht sehr gerne mit ihm Gassi, sogar vor ihrer Frühschicht um 5 Uhr und kann gleich nach der Frühschicht mit ihm um 14:30 zum Gassi. Mir macht es einfach auch gar keinen Spaß früh morgens mit dem Hund raus zu gehen, als ich es einmal machen musste, waren wir 5 Minuten draußen, zum Glück erledigt er sein Geschäft schnell^^.

Zwei Wochen lang habe ich es durchgezogen und meine Freundin ihn mehr oder weniger ignoriert, es hatte sich nichts geändert. Natürlich sin dzwei Wochen keine Zeit, aber bin was das Thema angeht leider echt nicht geduldig, weil ich eben keinen Spaß daran habe. Mit dem Jagdhund von meinem Opa hatte ich richtig Spaß, dem musste ich auch nichts beibringen, weil er das meiste konnte. Mit dem bin ich gerne am Bach entlang gelaufen und haben Stöcke werfen gespielt, aber musste eben auch nicht morgens oder abends Gassi gehen, sondern einfach nur wenn ich Lust hatte^^
 
Tompina

Tompina

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Ich denke auch nicht, dass das Grundproblem bei euch fehlende Hundeliebe oder Ähnliches ist, sondern die Grundkonstellation, die von Beginn an einfach schief gelaufen ist.

Es ist auch mit einem easy going - Hund immer eine Konfliktbasis da, wenn zwei oder mehr Menschen zusammen leben und dann ein Hund dazu kommt, den aber eigentlich nur einer dieser Menschen wirklich haben will bzw. wenn die Erwartungshaltungen an das Leben mit Hund auseinander gehen. (und das ist bei euch ja ziemlich deutlich der Fall)

Wenn der Hund dann noch "Probleme" mitbringt, ist es vorprogrammiert, dass Frustration aufkommt auf allen Seiten. Schade finde ich es auch, dass es scheinbar im Vorfeld gar nicht möglich war das wirklich aus zu diskutieren und es darauf hinauslief, dass du nachgegeben hast um des Friedens Willen. Und das vor allem auch die Hundeauswahl auf rein einseitigen Kriterien getroffen wurde.

Du sagst, du willst dich gar nicht mit dem Hund beschäftigen und einen kompletten Bezugspersonenwechsel habt ihr auch maximal zwei Wochen durchgehalten...dann kann ich nur sagen, dass ihr dann wohl mit der Situation wie sie ist leben müsst. Und der Hund leider auch.

Ganz grundsätzlich hat da eigentlich keiner was davon, aber es scheint ja dann doch darauf hinauszulaufen, dass du den Hund möglichst ignorierst, deine Freundin einzige Bezugsperson im Haushalt bleibt und du dich somit nicht nur mit einem Hund, der Angst vor dir hat, sondern auch mit den Haaren und anderen Dingen, die ein Hund nun mal ins Leben bringt, arrangieren musst. Wie "gesund" das für sämtliche Beziehungskonstellationen (Mensch-Mensch / Mensch-Hund) ist, will und kann ich nicht beurteilen.

Für mich persönlich wäre das nichts - nachvollziehen kann ich es nur aus dem Blickwinkel mir vorzustellen, dass ein mir wichtiger Mensch bei mir einzieht und im Prinzip ohne mich wirklich zu fragen Katzen mitbringt (ich habe grundsätzlich überhaupt nichts gegen Katzen, ich will nur keine in meinem direkten Umfeld haben, weil das zu mir und auch meinen Hunden einfach nicht passt) und ich dann mit allem Leben muss, was damit meinen Alltag komplizierter etc. macht.

Ich drücke die Daumen, dass ihr vielleicht doch mal in Ruhe miteinander reden könnt und du noch zu einer Motivation findest dich dem Hund zu liebe auf die ganze Prozedur - auch für länger als zwei Wochen! - einzulassen. Denn der Hund hat sich euch nicht ausgesucht, der MUSS bei euch sein ob er will oder nicht, da finde ich hat er eigentlich schon verdient, dass man versucht das Zusammenleben vor allem aus Hundesicht zu entspannen...
 
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Ich liebe Hunde, mein Opa hatte einen Jagdhund mit dem ich viel Spaß hatte oder mit dem Hund meiner Eltern. Vom Charakter her bin ich aber eine Person, der mit Hunden spielen möchte, aber die Verantwortung nicht tragen möchte, weshalb ich über die Anschaffung eines Hundes nie nachgedacht habe.

Habe nun mal eher andere Hobbies und Interessen, als einem Hund alles beizubringen, dafür umso mehr Spaß wenn sie mit sich spielen lassen.

Meine Freundin möchte einen Trainer engagieren, dieser kostet leider auch 60 - 75 € die Stunde zzgl. Anfahrtskosten (die Stundensätze hätte ich auch gerne).
Bin mal gespannt wie viele Stunde er uns aufschwätzt :)
 
Tompina

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Meine Freundin möchte einen Trainer engagieren, dieser kostet leider auch 60 - 75 € die Stunde zzgl. Anfahrtskosten (die Stundensätze hätte ich auch gerne).
Bin mal gespannt wie viele Stunde er uns aufschwätzt :)
Du sagst, du willst dich gar nicht mit dem Hund beschäftigen (solange er nicht in dem Rahmen agiert, den du dir vorstellst - Stöckchen holen, spielen und sonst keine "Bezugspunkte"), geschweige denn mit ihm trainieren.

Wozu soll der Trainer dann kommen?

Hat deine Freundin auch Baustellen bei dem Hund? Dann macht es, sollte sie da alleine nicht weiterkommen, durchaus Sinn mal jemanden drauf schauen zu lassen. Geht es alleine um das Thema, dass der Hund sich nicht auf dich einlassen will, bringt euch auch der beste und teuerste Trainer nichts, solange du nicht bereit bist mit und für den Hund zu arbeiten. ;-) Nur als Tipp bevor ihr Geld ausgebt und dann noch frustrierter seid...
 
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Ja der Hund hat manchmal seine Phase wo er auch nicht mehr auf sie hört und sie in die Büsche gehen muss, um ihn raus zu holen. Er springt sie auch manchmal heftig an vor Freude und tut ihr weh, bei mir wäre es kein Problem, aber nun gut.

Ich verstehe Frauen sowieso nicht. Sie möchte dass ich mich unbedingt mit ihm verstehe, obwohl ich schon gesagt hatte, dass es doch egal ist, ich meinen Weg gehe und der Hund seinen gehen soll. Es würde sie traurig machen, dass wir uns nicht verstehen.
 
Tompina

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Gut, dann soll deine Freundin den Trainer nutzen um an ihren Baustellen zu arbeiten, das macht sicher Sinn.

In Bezug auf dich sollte sie sich vielleicht vom der allzu menschlichen Sichtweise und Wunschvorstellung lösen, dass der Hund euch beide "lieb haben" muss. Letztlich hat sie den Hund mehr oder weniger gegen deinen Willen geholt, sich als Hauptbezugsperson etabliert, dann muss sie auch damit leben, dass es zwischen euch nicht wirklich gut läuft. Ändern kannst das nur du, wenn du das willst. Da können der Hund, ein Trainer und die Wünsche deiner Freundin nichts ausrichten. ;-)
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Nur so als Einwand:

Klärt doch erstmal auf der Paar-Ebene, das ein Kompromiss nicht heißt, dass einer auf Gedeih und Verderb seinen Willen durchsetzt ;)

Das klingt nämlich sehr durch- es ist IHR Hund.
Punkt.

An deiner Stelle würde ich auch maximal mit ihm spielen ;)
 
cherry-lein

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Entschuldige bitte aber mir tut dieser Hund unendlich leid. Da wurde mal wieder nur und ausschließlich auf die Bedürfnisse des Menschen geguckt, keiner schert sich einen Dreck um die Bedürfnisse des Hundes. Ja der Hund ist da aber sich damit beschäftigen? Nö, dazu hat man keinen Bock.... also sorry das geht einfach gar nicht.
Du hast doch zugestimmt (wenn auch nur für den Frieden) das ein Hund ins Haus kommt, mit allen Konsequenzen also musst du dich auch adäquat drum kümmern. Klar macht es keinen Spaß wenn der Hund nicht so "funktioniert" wie man das haben will aber dann muss man daran arbeiten. Das ist doch kein Kuscheltier das man in die Ecke stellen oder ignorieren kann wenn man keine Lust mehr drauf hat.
Das Tier kann nichts dafür das es offensichtlich starke Probleme hat und es kann erst recht nichts dafür das es jetzt bei euch sein muss. Selbst wenn der Hund irgendwann mal so wird wie du ihn haben willst, hast du dich mal informiert was ein Dackel alles braucht und ob diese Bedürfnisse auch zu euch passen? Stichwort Auslauf, sinnvolle rassetypische Arbeit und Beschäftigung usw.
Bitte sprecht im Sinne des Hundes miteinander und überlegt euch ernsthaft ob ihr BEIDE Lust habt euch dieser Aufgabe ERNSTHAFT zu stellen und auch mal auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen. Ist das nicht der Fall, und so sieht es ja gerade aus, sucht bitte ein vernünftiges Zuhause für den Hund wo man Lust und Zeit hat sich diesem armen Tier anzunehmen und mit ihm zu arbeiten. Ich finde es sollte keine Option sein das der Hund unter den aktuellen Bedingungen bei euch bleibt. Es wird immer wieder Streitpunkte wegen dem Hund geben, der Hund wird vermutlich auch weiterhin darunter leiden (Stichwort Angst an der nicht gearbeitet wird weil keine Lust drauf). Ich finde es auch nicht optimal das die einzige Person die sich um den Hund kümmert 9,5 Stunden weg ist, das ist einfach zu lange zumal ja auch noch Dinge wie Arzttermine, Einkaufen und Co dazu kommt wo er nicht mit kann.
Also nochmal kurz und knapp: Ändere deine Einstellung zu deinem Tier oder sucht ein schönes Zuhause wo sich alle Beteiligten gern um das Tier kümmern und auf seine Bedürfnisse achten, was anderes bleibt euch meiner Meinung nach nicht übrig.
 
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Mr. Spock

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Wenns alles in allem nicht zusammenpasst.......liegt doch auf der Hand was am Ende rauskommt,da kann man nichts mehr raten,finde ich. Tut mir für alle leid.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Nur fürs Protokoll:

Hunde kommen durchaus damit klar, wenn sie eine Bezugsperson haben und der andere bespaßt nur.

Das ist dem Hund durchaus egal, wenn die Bedürfnisse abgedeckt sind.

Diese Unklarheiten auf Paar-Ebene sorgen für Stress, der dann auf den Hund übertragen wird.
DIE sollte man definitiv klären und bei der nächsten Entscheidung - siehe oben.

Definition Kompromiss mal nachschlagen, besonders, wenn es um Lebewesen geht.
 
Keisuke

Keisuke

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Ich stimme da Mido zu - der Hund MUSS ja nicht zwei Bezugspersonen haben, er muss den TE ja nicht lieben oder so.

Der TE muss sich auch nicht groß mit ihm beschäftigen oder trainieren, weil er da a) keine Lust zu hat und b) die Chemie zwischen ihm und dem Hund nicht zu passen scheint.

Was jedoch Ziel sein sollte ist, dass der Hund stressfrei/angstfrei in der Nähe vom TE sein kann - und Nähe ist dabei relativ. Wenn er stressfrei im Wohnzimmer rumliegen kann und der TE im Büro, dann wäre das ja auch in Ordnung.

Ich würde vor allem erstmal mit deiner Freundin reden. Sie erwartet denke ich einfach zu viel von dir bzw. habt ihr andere Vorstellungen vom Hundehalterdasein.
Sie ist Dackels Frauchen und du bist eben mal ab und zu da und bespaßt ihn - das ist für den Hund absolut okay. Es ist nur wichtig, dass es für euch beide okay ist.

Nur wenn ihr euch einig seid, wie du mit dem Hund zusammenleben kannst, wird sich der Stress mindern. Was jetzt eben stört ist, dass deine Freundin dir Druck macht (du redest falsch mit dem Hund, du beschäftigst dich nicht genug etc pp) - du allerdings keine Geduld hast, dem Hund das zu geben was er braucht -> du bist genervt, deine Freundin ist genervt und das verunsichert den Hund.

Ihr solltet die Regeln klar machen: Sie ist Hundeführer. Sie trainiert, umsorgt und betüddelt den Hund. Du bist nur Unterstützer - spielt mit ihm, bist halt einfach nur dabei.

Da solltest du wirklich nochmal mit deiner Freundin drüber reden.
 
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Hund gewöhnt sich nicht an mich

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