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Diskutiere Youtube im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo :) Ich weiss nicht, ob von euch jemand die Trainer firstbzw die Youtube Kanäle "Zeitlose Hundetherapie" und "Vitomalia" kennt. Ich hab beide...
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Gast84631

Guest
Hallo :)
Ich weiss nicht, ob von euch jemand die Trainer
bzw die Youtube Kanäle "Zeitlose Hundetherapie" und "Vitomalia" kennt.
Ich hab beide vor paar Tagen auf YT entdeckt und finde die Ansätze garnicht schlecht, aber natürlich wieder nicht alles.
Bin mal gespannt :)
 
08.12.2019
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
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Schweinemama

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Solche Empfehlungen sind immer schwierig und hängen mit dem Wesen der Hunde zusammen.

Mein Rüde wurde vor kurzem mit einer Schütteldose beworfen. Ich mag einfach den Rütter wegen seiner blöden Ideen nicht. Die werferin war eine Besitzerin einer gerade läufigen Hündin, meine Rüde spielte gerade Ball. Mein Rüde unkastriert kennt häufige Hündinnen und lässt die wenn er mit mir arbeitet in Ruhe. Ich bin 2x wöchentlich am hundeabrichteplatz bei dem nur Hündinnen in der Stehzeit ausgeschlossen sind. Die erste Zeit war eine Herausforderung, mittlerweile ist es normalität. der Hund arbeitet fast genauso wie wenn neben ihm ein Rüde oder eine Hündin sitzen würde.
Die Dame die das geworfen hat, hat erst recht die Aufmerksamkeit des Rüdens geweckt. Passiert ist trotzdem nichts, hätte aber natürlich auch anders ausgehen können. Trotzdem hatte mein Rüde die häufige Hündin schon 30 Sekunden vorher in der Nase. Das Ballspielen deswegen abbrechen braucht man aber nicht.

Er hat die Schütteldose apportiert und ihr zurückgebracht, mit einem Rüden der ihr etwas vor die Füsse legt hat sie aber nicht gerechnet. Es ist eben manchmal Klischeedenken, das Rüden total durchdrehen müssen, wenn Hündinnen läufig werden. Es ist Klischeedenken, das Rüden unbedingt kastriert werden müssen, und es gibt oft nicht nur einen Weg aus einem "Unfolgsamen" oder "agressiven" Hund einen zu machen, auf den Verlass ist und den man einfach nur liebhaben kann.

Mich erschüttern immer wieder diese Videos - wie das dieses "Ballacks" - dem hochagressiven (er scheint eigentlich nur verunsichert zu sein) Rotweiler, da da zwischen Stangen gespannt hochgeht bis ihm die Puste ausgeht. Muss doch nicht sein, manchmal kann man Verständnis zeigen und mit weniger Agressiven Methoden einen Hund dazu bewegen sich einem anzuschliessen. Dauert möglicherweise länger, hat vielleicht nicht so hohe Einschaltquoten, aber für die Psyche eines solchen Hundes wahrscheinlich hilfreicher wie mit der Brechstangenmethode, weil dadurch lernt er ja nichts.
 
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Gast84631

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Genau diese Szenen finde ich eben auch nicht gut.

Aber sag mal, wieso MUSTE die Frau denn ne Dose nach deinem Hund werfen?
Ich hab Hunde schon mit Schlüsseln und Wurfketten abgeworfen, nach ihnen getreten, sie am Nacken durch die Luft gezogen..weil ich keinen Kontakt wollte oder die Hunde agressiv waren.

Also das versteh ich jetzt nicht?
 
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Schweinemama

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Genau diese Szenen finde ich eben auch nicht gut.

Aber sag mal, wieso MUSTE die Frau denn ne Dose nach deinem Hund werfen?
Ich hab Hunde schon mit Schlüsseln und Wurfketten abgeworfen, nach ihnen getreten, sie am Nacken durch die Luft gezogen..weil ich keinen Kontakt wollte oder die Hunde agressiv waren.

Also das versteh ich jetzt nicht?

Das Internet ist Segen und FLuch gleichzeitig.

Und ich bin für persönliche Tierschutzvereinbarungen. Ein Hund wie Ballack ist nach dem ins Internet stellen einer 12 teiligen Serie über sein Missratenes Wesen ein Fall für den Abdecker. Ein Rottweiler kann einer von vielen sein, ein Australien Shepard in schwarz grau, gesprenkelt mit einem grünen und einem blauen Auge nicht. Beim Kinderschutz klappt es ja auch nicht. Den Hund auf youtube zu resozialisieren kann hiermit nicht nur etwas positives sein. Die Nachbarn die so einen Hund als Nachbarshund bekommen werden noch genauer schauen, der Hund hat es zwar "geschafft" steht aber immer mit 3 Pfoten unter dem Galgen und das sein Leben lang.

Die Frau war schlichtweg hysterisch, eine "alte Jungfer" sozusagen. Ich halte nicht viel davon Hundewegen Läufigkeit einzusperren. Die jungen Rüden sind natürlich oft eine Herausforderung, aber das ist kein Muss. Mittlerweile machen sich schon einige Hundeschulen daran, die Läufigkeit nicht als Krankheit anzusehen wie Ebola, sondern an eine Laune der Natur die das Tier sein Leben lang begleiten kann, wenn es kein anderes Problem damit hat. Die Stehtage sind natürlich eine Herausforderung für alle, aber auch da kann man Rüden sensibilisieren, dass sie nicht all ihre Manieren verlieren. Anderenfalls müsste man ihnen auch medizinisch unter die Arme greifen. Aber nochmals, eine Läufigkeit ist etwas normales, es ist keine Krankheit und schon gar nicht die Rache Gottes.
 
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Schweinemama

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Und ja, es kann schon sein, dass so eine Rütteldose notwendig sein kann. Aber auch hier ist die Psyche des Hundes zu kennen. An der Leine hatte sie auf jeden Fall ein erbarmungswürdiges Wesen, dass die Rütteldosengeschichte anscheinend bei jedem Spaziergang zu spüren und zu hören kriegt obwohl der hund ja eigentlich gar nichts gemacht hat. Also wem nützt nun diese Rütteldose... mein hund fand sie ja eigentlich nur cool und ist ihr entgegengelaufen.
 
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Gast84631

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Was sucht dein frei laufender Hund da?
Wenn der andere an der Leine ist, hat dein Hund da nix zu suchen.

Ballack ist dort im Therapiezentrum auf Lebenszeit.
Er wird nicht vermittelt.
 
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Simpat

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Solche Empfehlungen sind immer schwierig und hängen mit dem Wesen der Hunde zusammen.

Mein Rüde wurde vor kurzem mit einer Schütteldose beworfen. Ich mag einfach den Rütter wegen seiner blöden Ideen nicht. Die werferin war eine Besitzerin einer gerade läufigen Hündin, meine Rüde spielte gerade Ball. Mein Rüde unkastriert kennt häufige Hündinnen und lässt die wenn er mit mir arbeitet in Ruhe. Ich bin 2x wöchentlich am hundeabrichteplatz bei dem nur Hündinnen in der Stehzeit ausgeschlossen sind. Die erste Zeit war eine Herausforderung, mittlerweile ist es normalität. der Hund arbeitet fast genauso wie wenn neben ihm ein Rüde oder eine Hündin sitzen würde.
Die Dame die das geworfen hat, hat erst recht die Aufmerksamkeit des Rüdens geweckt. Passiert ist trotzdem nichts, hätte aber natürlich auch anders ausgehen können. Trotzdem hatte mein Rüde die häufige Hündin schon 30 Sekunden vorher in der Nase. Das Ballspielen deswegen abbrechen braucht man aber nicht.

Er hat die Schütteldose apportiert und ihr zurückgebracht, mit einem Rüden der ihr etwas vor die Füsse legt hat sie aber nicht gerechnet. Es ist eben manchmal Klischeedenken, das Rüden total durchdrehen müssen, wenn Hündinnen läufig werden. Es ist Klischeedenken, das Rüden unbedingt kastriert werden müssen, und es gibt oft nicht nur einen Weg aus einem "Unfolgsamen" oder "agressiven" Hund einen zu machen, auf den Verlass ist und den man einfach nur liebhaben kann.

Mich erschüttern immer wieder diese Videos - wie das dieses "Ballacks" - dem hochagressiven (er scheint eigentlich nur verunsichert zu sein) Rotweiler, da da zwischen Stangen gespannt hochgeht bis ihm die Puste ausgeht. Muss doch nicht sein, manchmal kann man Verständnis zeigen und mit weniger Agressiven Methoden einen Hund dazu bewegen sich einem anzuschliessen. Dauert möglicherweise länger, hat vielleicht nicht so hohe Einschaltquoten, aber für die Psyche eines solchen Hundes wahrscheinlich hilfreicher wie mit der Brechstangenmethode, weil dadurch lernt er ja nichts.
Was hat denn der Rütter damit zu tun, dass dein Rüde mit einer Schütteldose beworfen wurde? Er hat auch nichts mit den Youtube Videos zu tun, von denen hier die Rede ist. Abgesehen davon ein Rüde hat eine läufige Hündin schon auf große Entfernung in der Nase nicht erst 30 Sekunden vorher, es sei denn er hat seinen Geruchsinn verloren. Wenn dein Rüde der Hündin keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt hat, hatte die Dame natürlich nicht den geringsten Anlass da in irgendeiner Weise aktiv zu werden und natürlich gehen solche Aktionen wie mit einer Schütteldose bewerfen überhaupt nicht, aber so etwas empfiehlt auch kein Martin Rütter, auf solche Ideen kommen nur Hundehalter, die sich ohne fachliche Anleitung in Hundeerziehung üben und dann einfach Sachen die sie gesehen haben, auf ihren Hund bzw. auf andere Verhaltensmuster und Situationen meinen übertragen zu können.

Ich halte von Internet Videos zur Hundeausbildung oder Verhaltenstherapie auch nicht viel, weil es immer auf den Hund, sein Wesen, Charakter und Temperament ankommt, man sollte da keine Methoden generalisieren und oft wird etwas falsch verstanden und/oder fehlerhaft umgesetzt und dann ist keiner da der korrigierend eingreift. Das Timing und da muss ich einem Herrn Rütter absolut recht geben, betont der immer wieder, ist das A und O in der Hundeerziehung jedes Lob oder Tadel zum richtigen Moment, dass ist wirklich wichtig bei der Hundeerziehung und natürlich noch vieles mehr.
 
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Schweinemama

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Was hat denn der Rütter damit zu tun, dass dein Rüde mit einer Schütteldose beworfen wurde? Er hat auch nichts mit den Youtube Videos zu tun, von denen hier die Rede ist. Abgesehen davon ein Rüde hat eine läufige Hündin schon auf große Entfernung in der Nase nicht erst 30 Sekunden vorher, es sei denn er hat seinen Geruchsinn verloren. Wenn dein Rüde der Hündin keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt hat, hatte die Dame natürlich nicht den geringsten Anlass da in irgendeiner Weise aktiv zu werden und natürlich gehen solche Aktionen wie mit einer Schütteldose bewerfen überhaupt nicht, aber so etwas empfiehlt auch kein Martin Rütter, auf solche Ideen kommen nur Hundehalter, die sich ohne fachliche Anleitung in Hundeerziehung üben und dann einfach Sachen die sie gesehen haben, auf ihren Hund bzw. auf andere Verhaltensmuster und Situationen meinen übertragen zu können.

Ich halte von Internet Videos zur Hundeausbildung oder Verhaltenstherapie auch nicht viel, weil es immer auf den Hund, sein Wesen, Charakter und Temperament ankommt, man sollte da keine Methoden generalisieren und oft wird etwas falsch verstanden und/oder fehlerhaft umgesetzt und dann ist keiner da der korrigierend eingreift. Das Timing und da muss ich einem Herrn Rütter absolut recht geben, betont der immer wieder, ist das A und O in der Hundeerziehung jedes Lob oder Tadel zum richtigen Moment, dass ist wirklich wichtig bei der Hundeerziehung und natürlich noch vieles mehr.

Diese Filme im Schnelldurchlauf "verstehe deinen Hund - Erziehe ihn und ihr seid dicke Freunde" machen leider oft genau das Gegenteil. Man hat als Hundebesitzer nie gelernt die Körpersprache des Hundes zu lesen, meint aber mit "hau mal drauf - wenn es nicht besser wird, kann es nur schlechter werden" Methoden einen Hund dazu zu bringen sich zu beugen (oder zu brechen).

Hatte vor kurzem eine ähnliche Diskussion, mit einer Hündin - 8 jährig, gesund laut Tierarzt, welche seit Wochen nur noch vor die Türe gezogen werden kann und nach Hause will sofern man die Haustüre aus dem Blickfeld verliert . Die Leute sind umgezogen und haben gemeint, dass sie dem Tier etwas gutes tun, wenn sie nun von den Innenbezirken in die Aussenbezirke ziehen. In den Aussenbezirken gibt es viel Grün - super Möglichkeiten für Hunde. Ihr Hund ist aber sehr in sich gekehrt und schüchtern. Man muss sie nun behandeln wie ein kleines Kind, und wenn sie sich auf der Angrenzenden Wiese mal entleert - ein sehr grosses Lob von sich geben. Nochmals - der Hund ist körperlich Gesund, der Hund ist geistig gesund, aber er hat anscheinend enorme Anpassungsschwierigkeiten. Hier mit Erziehungstipps aus dem Internet anzukommen hilft weder Hundebesitzer noch dem Hund. Es wird eine Zeit dauern und vielleicht wird sie es nie lernen die Vielfältigkeit hier im Grünen zu mögen, aber es ist ein Versuch. Und auch für den Hundebesitzer ist das ein Schlag ins Gesicht, denn eigentlich wusste er seit 8 Jahren dass der hund zu ihm vertrauen hat. Bis zum gestrigen tag war ihm das sehr bewusst. Heute nicht mehr, heute arbeitet er mit Hundekeksen und übermässiger Freude, wenn der Hund 2 Schritte weiter macht wie gestern und nicht in die Wohnung gackt, weil er nicht weiss wohin in seiner Furcht.
 
Keisuke

Keisuke

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Ich habe jetzt die Videos nicht gesehen, aber ich lese Hundefreundin jetzt schon seit einigen Jahren und denke nicht, dass sie hier einen Kanal empfiehlt, der "Hau drauf und brich den Hund" bewirbt. Also was hat deine Aussage mit dem hier genannten YouTube-Videos zu tun?

Ich gebe offen zu, dass ich schon YouTube Videos für alles mögliche genutzt habe; für's Abi, für die Ausbildung und ja auch für die Hundeerziehung. Im Prinzip sind das Foreneinträge nur als Bewegt-Bild: Ein Anreiz, eine Vorstellung einer Methode mit einem Hund. Man kann sich inspirieren lassen, lernen, aber sollte natürlich schon soweit sein Hirn einsetzen um das Gesehene auf seine eigene Situation zu übertragen und nicht einfach 1:1 nachzumachen.
Demnach finde ich solche YouTube-Videos genauso gut oder gefährlich wie ein Forum oder eine Facebook-Gruppe - dort kann ja auch Jede'r ungefiltert seine "Fach"Kentniss rausposaunen.

Natürlich ersetzt kein Video-Tutorial die Arbeit eines'r guten Hundetrainers'in, das sollte schon mal klar sein.

Das nur mal so allgemein zum Thema Hundetipps auf YouTube & Co - wenn ich Zeit finde, schaue ich mir mal das ein oder andere Video von den Kanälen an 😊
 
S

Schweinemama

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Ich habe jetzt die Videos nicht gesehen, aber ich lese Hundefreundin jetzt schon seit einigen Jahren und denke nicht, dass sie hier einen Kanal empfiehlt, der "Hau drauf und brich den Hund" bewirbt. Also was hat deine Aussage mit dem hier genannten YouTube-Videos zu tun?

Ich gebe offen zu, dass ich schon YouTube Videos für alles mögliche genutzt habe; für's Abi, für die Ausbildung und ja auch für die Hundeerziehung. Im Prinzip sind das Foreneinträge nur als Bewegt-Bild: Ein Anreiz, eine Vorstellung einer Methode mit einem Hund. Man kann sich inspirieren lassen, lernen, aber sollte natürlich schon soweit sein Hirn einsetzen um das Gesehene auf seine eigene Situation zu übertragen und nicht einfach 1:1 nachzumachen.
Demnach finde ich solche YouTube-Videos genauso gut oder gefährlich wie ein Forum oder eine Facebook-Gruppe - dort kann ja auch Jede'r ungefiltert seine "Fach"Kentniss rausposaunen.

Natürlich ersetzt kein Video-Tutorial die Arbeit eines'r guten Hundetrainers'in, das sollte schon mal klar sein.

Das nur mal so allgemein zum Thema Hundetipps auf YouTube & Co - wenn ich Zeit finde, schaue ich mir mal das ein oder andere Video von den Kanälen an 😊

Es geht nicht um Hau drauf, sondern es geht um ein Tier, das durch Monatelange oder Jahrelange Fehlerziehungen "gerade gebogen" werden muss. Nur welche Fehlerziehung dem Hund widerfahren ist, ist von Hundeleben zu Hundeleben unterschiedlich.

zur Zeit suchen sie wieder hier in Österreich: Jäger nimmt sich Weimaraner Welpen weil er seit Jahren Jagdhunde selber ausbildet. Diese Junge Hündin dürfte aber nicht so zu sein, wie seine vorigen Hunde oder wie Weimaraner eben Handelsüblich sind. Nun wird für eine 6 monatige Hündin gesucht, sie wäre schüchtern, sie hätte ständigen Durchfall und ist viel viel zu dünn. Wenn man mit 6 Monaten schon so überfordert ist, kann ja eigentlich das Leben nur noch besser werden. Und nein im Alter von 6 Monaten haben sich angeblich bereits 3 Hundetrainer an ihr versucht. Wenn ich Kapazitäten hätte, mir tut so ein Geschöpf leid, das mit 6 Monaten schon geformt werden muss, damit es zum "Standard" passt.
 
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Gast84631

Guest
Keisuke, danke :)

Allerdings muss ich da kurz zwischen funken:

Beide Trainer arbeiten wie ich mitbekomme sehr unterschiedlich.

Beide arbeiten ohne körperliche Gewalt, sondern mit Absicherung, Maulkorb.
Die zeitlose Hundetherapie arbeitet viel mit "ich lenke alles, Futter muss raus gerückt werden usw".
Die Hunde sind meist Listenhunde, denen wenn sie etwas verteidigen nebenbei echt Probleme drohen zwecks Beißen usw.
Jedoch arbeitet sie da eben mit Körpersignalen und Stimme.
Ob ich das gut finde, den Hund so zu reizen?
Nein.

So, Vitomalia arbeitet so wie ich bisher mitbekomme auch mit Mauli, aber mehr mit "die Hunde helfen sich gegenseitig".
Beispiel Artgenossenagression: da wird der Hund an der Leine an einen ruhigen Hund ran geführt und es wird gewartet, bis er sivh beruhigt hat.
Laut Vitomalia sind es die Ängste und Emotionen, die der Hund in dem Moment raus lassen muss und die Erfahrung, dass nichts passiert.
Ausserdem arbeiten sie viel mit den Stärken und Hobbys der Hunde-Futter, welches- jetzt hatten sie getrocknete Fischhaut- oder Spielzeug, was für Spielzeug..
Das Problem sind halt später wieder die respektlosen Hundebesitzer, denn wir wissen alle, wie viele Tut nixe draussen rum laufen.

Ich finde beide auf ihre Art und Weise gut, aber es gibt wie bei allen Trainern eben Kritikpunkte.
Genauso wenig wie wir perfekt sind- nur ist das Nachahmen eben bescheiden..
 
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Schweinemama

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Keisuke, danke :)

Allerdings muss ich da kurz zwischen funken:

Beide Trainer arbeiten wie ich mitbekomme sehr unterschiedlich.

Beide arbeiten ohne körperliche Gewalt, sondern mit Absicherung, Maulkorb.
Die zeitlose Hundetherapie arbeitet viel mit "ich lenke alles, Futter muss raus gerückt werden usw".
Die Hunde sind meist Listenhunde, denen wenn sie etwas verteidigen nebenbei echt Probleme drohen zwecks Beißen usw.
Jedoch arbeitet sie da eben mit Körpersignalen und Stimme.
Ob ich das gut finde, den Hund so zu reizen?
Nein.

So, Vitomalia arbeitet so wie ich bisher mitbekomme auch mit Mauli, aber mehr mit "die Hunde helfen sich gegenseitig".
Beispiel Artgenossenagression: da wird der Hund an der Leine an einen ruhigen Hund ran geführt und es wird gewartet, bis er sivh beruhigt hat.
Laut Vitomalia sind es die Ängste und Emotionen, die der Hund in dem Moment raus lassen muss und die Erfahrung, dass nichts passiert.
Ausserdem arbeiten sie viel mit den Stärken und Hobbys der Hunde-Futter, welches- jetzt hatten sie getrocknete Fischhaut- oder Spielzeug, was für Spielzeug..
Das Problem sind halt später wieder die respektlosen Hundebesitzer, denn wir wissen alle, wie viele Tut nixe draussen rum laufen.

Ich finde beide auf ihre Art und Weise gut, aber es gibt wie bei allen Trainern eben Kritikpunkte.
Genauso wenig wie wir perfekt sind- nur ist das Nachahmen eben bescheiden..

Das kann für alles gut sein, muss es aber nicht. Einem Agressiven Hund der keinen Maulkorb bis jetzt getragen hat, in eine Hundekonfrontation mit Maulkorb zu jagen ist brutal. Er hat ja zu dem Hundeführer nicht mal vertrauen. Es hat somit alles seine vor und Nachteile. EIn Hund der mit 3 Jahren an Sozialkontakte gewöhnt wird, reagiert anders wie ein 4 monate alter Welpe. Dass ein 3 jähriger in der Konfrontation mit einem Hund, den er möglicherweise gar nicht mag ausflippt ist vorprogrammiert. Da kann er andere noch so "super sozialisiert" sein. Überforderungen sind aber bei jedem Lebewesen zu vermeiden.

Ob man mit "Futter" alles lenken kann glaube ich nicht. Bei jedem Strassenhund aus RUmänien ist nämlich schon vor der Futteraufnahme schluss mit "Vertrauen":
 
S

Simpat

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Diese Filme im Schnelldurchlauf "verstehe deinen Hund - Erziehe ihn und ihr seid dicke Freunde" machen leider oft genau das Gegenteil. Man hat als Hundebesitzer nie gelernt die Körpersprache des Hundes zu lesen, meint aber mit "hau mal drauf - wenn es nicht besser wird, kann es nur schlechter werden" Methoden einen Hund dazu zu bringen sich zu beugen (oder zu brechen).

Hatte vor kurzem eine ähnliche Diskussion, mit einer Hündin - 8 jährig, gesund laut Tierarzt, welche seit Wochen nur noch vor die Türe gezogen werden kann und nach Hause will sofern man die Haustüre aus dem Blickfeld verliert . Die Leute sind umgezogen und haben gemeint, dass sie dem Tier etwas gutes tun, wenn sie nun von den Innenbezirken in die Aussenbezirke ziehen. In den Aussenbezirken gibt es viel Grün - super Möglichkeiten für Hunde. Ihr Hund ist aber sehr in sich gekehrt und schüchtern. Man muss sie nun behandeln wie ein kleines Kind, und wenn sie sich auf der Angrenzenden Wiese mal entleert - ein sehr grosses Lob von sich geben. Nochmals - der Hund ist körperlich Gesund, der Hund ist geistig gesund, aber er hat anscheinend enorme Anpassungsschwierigkeiten. Hier mit Erziehungstipps aus dem Internet anzukommen hilft weder Hundebesitzer noch dem Hund. Es wird eine Zeit dauern und vielleicht wird sie es nie lernen die Vielfältigkeit hier im Grünen zu mögen, aber es ist ein Versuch. Und auch für den Hundebesitzer ist das ein Schlag ins Gesicht, denn eigentlich wusste er seit 8 Jahren dass der hund zu ihm vertrauen hat. Bis zum gestrigen tag war ihm das sehr bewusst. Heute nicht mehr, heute arbeitet er mit Hundekeksen und übermässiger Freude, wenn der Hund 2 Schritte weiter macht wie gestern und nicht in die Wohnung gackt, weil er nicht weiss wohin in seiner Furcht.
Verstehe aber immer noch nicht, warum du jetzt den Martin Rütter diesbzgl. da ins Thema gebracht hast. Der gibt keine Hundeerziehungstipps per Video.
 
Roli2190

Roli2190

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Hallo!
Ich kenne beide Kanäle und wie hier schon gesagt wurde, gibt es (wie bei allem) positives und negatives. Ich habe insbesondere die Videos vom Rottweiler "Ballack" bei Zeitlose Hundetherapie verfolgt. Laut der Trainerin hat er seinen ehemaligen Besitzer (recht großer und kräftiger Mann was ich im Video gesehen habe) spitalsreif gebissen, er hatte angeblich lebensgefährlichen Blutverlust.
Das sind Hunde, die wahrscheinlich eingeschläfert werden, würde es nicht Leute wie diese Trainerin geben, die sich darüber traut. Sie sagte selbst, ein blöder Fehler kann bei diesem Hund lebensgefährlich sein. Für mich sind das zum großen Teil keine Videos zum nachmachen, aber leider machen viele Leute einfach irgendwas nach ohne sich wirklich Gedanken zu machen.

Bei Vitomalia habe ich mich gefragt, ob der APBT wirklich einer ist, die sollen ja extrem selten sein in Deutschland. Ich finde, sie erklären ihre Sachen ziemlich gut, auch wenn ich nicht mit allen übereinstimme. Ich finde, gerade bei Rassen, die in der Öffentlichkeit leider keinen allzu guten Ruf haben, muss man nicht öfentlich auf einer Wiese "Fass" auf den Beuteärmel machen, auch wenn es natürlich rein gar nichts mit "Schärfe" zu tun hat. Das wird in diesem Video zwar gut erklärt, aber alleine der Anblick genügt bei vielen Leuten, um sich in ihrer Meinung, diese Hunde sind alle brandgefährlich, bestätigt zu fühlen.
 
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Schweinemama

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Hallo!
Ich kenne beide Kanäle und wie hier schon gesagt wurde, gibt es (wie bei allem) positives und negatives. Ich habe insbesondere die Videos vom Rottweiler "Ballack" bei Zeitlose Hundetherapie verfolgt. Laut der Trainerin hat er seinen ehemaligen Besitzer (recht großer und kräftiger Mann was ich im Video gesehen habe) spitalsreif gebissen, er hatte angeblich lebensgefährlichen Blutverlust.
Das sind Hunde, die wahrscheinlich eingeschläfert werden, würde es nicht Leute wie diese Trainerin geben, die sich darüber traut. Sie sagte selbst, ein blöder Fehler kann bei diesem Hund lebensgefährlich sein. Für mich sind das zum großen Teil keine Videos zum nachmachen, aber leider machen viele Leute einfach irgendwas nach ohne sich wirklich Gedanken zu machen.

Bei Vitomalia habe ich mich gefragt, ob der APBT wirklich einer ist, die sollen ja extrem selten sein in Deutschland. Ich finde, sie erklären ihre Sachen ziemlich gut, auch wenn ich nicht mit allen übereinstimme. Ich finde, gerade bei Rassen, die in der Öffentlichkeit leider keinen allzu guten Ruf haben, muss man nicht öfentlich auf einer Wiese "Fass" auf den Beuteärmel machen, auch wenn es natürlich rein gar nichts mit "Schärfe" zu tun hat. Das wird in diesem Video zwar gut erklärt, aber alleine der Anblick genügt bei vielen Leuten, um sich in ihrer Meinung, diese Hunde sind alle brandgefährlich, bestätigt zu fühlen.
Das natürlich. Es macht Angst und solche Videos geraten in Vergessenheit und werden erst wieder Brandaktuell, wenn z.b. in Österreich ein Hundeführer mit Erfahrung von 2 auf Menschen scharf gemachte Hunde zerfleischt wird (wobei einer eine Bisshemmung hatte und untauglich war). Hundemenschen verstehen, dass nicht jeder Hund ein auf Menschen scharf abgerichteter Hund ist, ein Mensch der Angst vor Hunden hat, hat dieses Wissen nicht und ist verstört nach solchen Szenen.

Heute sind solche Videos unlöschbar, vielleicht gibt es verschiedene Erziehungsmethoden, und möglicherweise ist das Anfüttern für Kunststückchen im nächsten Jahr bereits wissenschaftlich überholt. Trotzdem sind diese Videos auch die nächsten 500 Jahre sichtbar und abrufbar.
 
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Schweinemama

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Verstehe aber immer noch nicht, warum du jetzt den Martin Rütter diesbzgl. da ins Thema gebracht hast. Der gibt keine Hundeerziehungstipps per Video.

Es geht um Fallbeispiele. Der Hund reagiert auf Klimperdosen, ein anderer wieder nicht. Wird ein Hund vom anderen gebissen, ist der gebissene deprimiert, wird agressiv oder ängstlich, noch einer vergisst das ganze und legt es in die Schublade "blöd gelaufen". Und die anzeichen können fast die gleichen sein - nur die Reaktion ist eine andere. Es wird pauschaliert und das ist das Gefährliche in der Hundeerziehung.
 
Nienor

Nienor

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Beispiel Artgenossenagression: da wird der Hund an der Leine an einen ruhigen Hund ran geführt und es wird gewartet, bis er sivh beruhigt hat.
Das ist im besten Fall CAT - hoffentlich erklären die das gut. CAT ist aber nichts für Laienhände, da man Körpersprache extrem gut lesen können muss - und weil es gefährlich sein kann. CAT ist aber sehr effektiv, wenn eine Gegenkondition (noch) nicht möglich ist. Und erst wenn man in die Gegenkonditionierung kann, kommen Leckerlis ins Spiel. Vorher belohnt man Entspannung effektiver, indem man das akute Distanzbedürfnis befriedigt - das hat psychologisch Vorteile.
 
S

Simpat

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Es geht um Fallbeispiele. Der Hund reagiert auf Klimperdosen, ein anderer wieder nicht. Wird ein Hund vom anderen gebissen, ist der gebissene deprimiert, wird agressiv oder ängstlich, noch einer vergisst das ganze und legt es in die Schublade "blöd gelaufen". Und die anzeichen können fast die gleichen sein - nur die Reaktion ist eine andere. Es wird pauschaliert und das ist das Gefährliche in der Hundeerziehung.
Aber dass ist doch nicht die Schuld von Martin Rütter, ich verstehe den Zusammenhang immer noch nicht auf den du hinaus willst.
 
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Schweinemama

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Das ist im besten Fall CAT - hoffentlich erklären die das gut. CAT ist aber nichts für Laienhände, da man Körpersprache extrem gut lesen können muss - und weil es gefährlich sein kann. CAT ist aber sehr effektiv, wenn eine Gegenkondition (noch) nicht möglich ist. Und erst wenn man in die Gegenkonditionierung kann, kommen Leckerlis ins Spiel. Vorher belohnt man Entspannung effektiver, indem man das akute Distanzbedürfnis befriedigt - das hat psychologisch Vorteile.

Ich nenne das Impulskontrolle. Ein Hund kann nur so viel aushalten wie er konditioniert ist. Wenn er etwas verweigert und nicht kann, warum muss man ihm dann einen Hund vor die Nase stellen. Ich lasse meinen Hund ja auch nicht von 3 Meter in die Tiefe springen, weil ich mir einbilde dass er das können muss. Man könnte ja auch mal mit 20 cm höhe Herunterspringen anfangen. Ein Hund der von sich bei einmal von 3 Meter runterspringen verletzt - springt auch nicht mehr von 20 cm runter - weil das ein Lerneffekt war. Jeder Hundetrainer der nun wieder anfängt an den RÄdchen zu drehen, haut dir dann noch den Hund zusammen, wenn der Hund nicht will und sich nicht traut und man schupst ihn liebevoll runter hat er auch schon gleich das Vertrauen zum Menschen verloren.

Und ich bin hoffentlich wie viele andere hier der Meinung, nicht jeder Hund muss mit jedem Hund ganz dick Freunde sein. Es ist kein muss, und auch kein Willen aufzwingen. Sondern ich darf mir auch aussuchen mit wem ich spreche, also warum sollte ich es meinem Hund aufzwingen.
 
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Gast84631

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Das ist im besten Fall CAT - hoffentlich erklären die das gut. CAT ist aber nichts für Laienhände, da man Körpersprache extrem gut lesen können muss - und weil es gefährlich sein kann. CAT ist aber sehr effektiv, wenn eine Gegenkondition (noch) nicht möglich ist. Und erst wenn man in die Gegenkonditionierung kann, kommen Leckerlis ins Spiel. Vorher belohnt man Entspannung effektiver, indem man das akute Distanzbedürfnis befriedigt - das hat psychologisch Vorteile.
Sie halten die Videos oft an, erklären die Körpersprache usw
Es ist wirklich gut gemacht.

Was für mich die Videos bringen ist noch mehr Körpersprache lesen zu können bei kupierten/kurznasigen Hunden und eben das Interessante an der Sache selber.
Ansonsten gibt es nicht zu lernen- einfach, weil man selber seine Flossen da weg lassen sollte.
Wenn dann jmd in die Kommis schreibt "bei meinem Hund funktioniert das nicht", geht bei mir die Hand aufs Gesicht...

Man muss sich nur mal die Leinenbegegnung vorstellen: ein Laie da draussen macht das mit Maulkorb bei seinem Hund.
Der andere Hund wehrt sich.
Da is die Sache gegessen.
Deshalb... ja wie gesagt, interessant, aber eben als Video.


Ballack wurde übrigens vom Besitzer geschlagen zwecks Trainingsmethode und in den Kommis eines Videos schrieb sie, dass er bei ihr bleibt, weil der Hund sonst glaube ich beschlagmahmt wird in ÖS oder den Behörden eben übergeben wird oä

Damit wäre das Schicksal eh besiegelt.
Ich verurteile ihn nicht und bin wirklich froh, dass er da bleibt und ER braucht dieses "ich mach alles, du nix", so wie andere Hunde dort auch.
Wobei sie auch so einzelne Resozialisierungshunde hat, Mia ist ein Boxer und ein Deeskalationskracher :D
Aber eben eine andere Schiene als Vito.
 
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