wer sind wir - was sind wir - wie kann ich helfen?

Diskutiere wer sind wir - was sind wir - wie kann ich helfen? im Kanarienvogel Forum Forum im Bereich Vogel Forum; Hallo zusammen, siehe bitte das Bild im Anhang. Ich war mir eigentlich sicher, daß das irgendwelche Finken sind, ein guter Freund meinte jetzt...
Audrey

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Hallo zusammen,

siehe bitte das Bild im Anhang. Ich war mir eigentlich sicher, daß das irgendwelche Finken sind, ein guter Freund meinte jetzt aber, daß das auch gescheckte Kanarienvögel sein können. Eure Meinung?

Die beiden stehen bei meinem
Papa im Altenheim neben der Rezeption - ich find das ja total schön, wenn die alten Leutchen so den Bezug zu Tieren behalten können. Unter der Woche ist da meiner Meinung nach auch alles ok, aber am Wochenende kümmert sich kein Mensch um die beiden. Wenn ich da mittags um 12 hinkomme ist die Schlafdecke noch drauf, das Wasser und Futter leer. Also roll ich die Schlafdecke zusammen und füll das Wasser auf. Aber was kann ich ihnen denn futtermäßig gutes tun? Einfach Exoten-Futter? Wenn ihr sonst noch Ideen habt wie ich ihnen unkompliziert und kostengünstig das Leben schöner machen kann natürlich auch gern her damit :)
 

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09.12.2019
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Hast du schon mal in dem Ratgeber von Thomas Haupt geschaut? Dort steht viel Interessantes zur Auswahl und Kauf, zur richtigen Haltung und Pflege, zur ausgewogenen Ernährung, zur abwechslungsreichen Gestaltung des Vogelheims sowie zur sinnvollen Beschäftigung. Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
Cerridwen

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Ich war mir eigentlich sicher, daß das irgendwelche Finken sind, ein guter Freund meinte jetzt aber, daß das auch gescheckte Kanarienvögel sein können. Eure Meinung?
Ja, das sind Kanaris. Sie gehören zu den Finken, sehen ihnen daher teils sehr ähnlich.

Die Haltung von Kanaris im Altenheim sehe ich sehr kritisch. v.a. wenn du beschreibst, dass sich so wenig drum gekümmert wird. Der Käfig sieht nicht artgerecht aus, täglichen Freiflug gibt es sicher nicht? Was gibt es neben dem Kanarienfutter noch, wird Frischfutter angeboten?
Für die Vögel wäre es am besten, sie kämen in artgerechte Haltung, und raus aus dem Altenheim. Ich sehe hier leider keine Möglichkeit, die beiden artgerecht zu halten.
 
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Amber

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Hallo Audrey,

wenn du kannst, währen unbehandelte Obstäste anstelle der Sitzstangen für die Füsse der Kanarienvögel nicht schlecht.

Kanarienvogelfutter werden die im Heim sicher auch haben (eins ohne Honig und Bäckereierzeugnisse ist gesünder), da reicht ein 1 Teelöffel pro Vogel.
Man kann den Napf nur leidet nicht einfach voll bis oben hin machen, weil Vögel nicht die leeren Körnerspelzen weg tun und sie dadurch nicht an das Futter darunter dran kommen kann.
Könntest du auch am Sonntag füttern?
An frisches mögen sie eigentlich gerne Gurke, Salate, frische Kräuter wie Petersilie oder Dill.

Bin auf dem Bild nicht sicher, aber wenn die Näpfe aus Plastik sind, währen welche aus Edelstahl hygienischer. Die Plastiknäpfe bekommt man nicht gut sauber.

Weist du zufällig ob sie Grit angeboten bekommen und einen Kalkstein in der Voliere haben?
Grit brauchen sie für die Verdauung, wenn zufällig auf dem Boden Vogelsand verstreut ist, haben sie Grit (im Vogelsand ist das da drin), ansonsten kann man den im Handel auch einzeln kaufen.

Die Voliere schaut wirklich leider etwas zu klein aus, weist du Ungefähr wie groß sie ist und ob die beiden auch frei Fliegen dürfen?


Liebe Grüße
Susan
 
Audrey

Audrey

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Danke euch für eure Antworten!

Cerridwen, ich kann da leider nicht sehr viel mehr machen, als ihnen eben das Leben etwas schöner zu machen, darauf zielte ja auch meine Frage raus :) (natürlich würd ich sie gern direkt mitnehmen, aber das ist in einem Katzenhaushalt jetzt auch nicht die allerbeste Idee...).

Die Näpfe sind auf jeden Fall aus Plastik, die kann ich austauschen, das ist kein Problem - werd ich gleich mal angehen. Die holen die leeren Hülsen schon aus dem Behälter - deswegen hab ich jedes Mal mit dem Getränkenapf zu kämpfen, weil sie das genau da gern reinlegen (also die leeren Hülsen in den Wasserspender), und der also jedes Mal verstopft ist ...

Sie haben eine Sepia-Schale und Vogelsand im Käfig, der Sand scheint auch regelmäßig gewechselt zu werden.

Auf dem Foto ist nur ein Bruchteil der Voliere zu sehen, also die ist in echt bestimmt 4x so groß. Freiflug wüßte ich nicht, kann ich mir aber auch nicht vorstellen.

Ich besuch meinen Papa jeden Samstag und jeden Sonntag, also ich kann die Grundversorgung am Wochenende (solang ich nicht im Urlaub bin, was aber auch nur 2-3x im Jahr vorkommt) auf jeden Fall sicherstellen.
 
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Cerridwen

Cerridwen

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Dann müssen wir mal überlegen, wie man den beiden das Leben angenehmer gestalten kann.
- die Stangen sollten durch Naturäste verschiedener Stärken ersetzt werden. Es bieten sich ungespritzte Obstbäume an (kein Kernobst), ich habe am liebsten Korkenzieherweide und -hasel verwendet. Am besten ist noch frisches Laub dran, das können sie stundenlang von den Zweigen zupfen.
- mehrere Futter- und Wasserspender anbieten, die Wasserspender habe ich immer höher angebracht als die Futternäpfe
- Kolbenhirse in rot und gelb wild in der Voliere aufhängen, sodass sie sich ihr Futter erarbeiten müssen
- im Winter weniger, im Sommer mehr Frischfutter anbieten. Besonders beliebt waren bei meinen Kanaris Wiesenkräuter (Löwenzahn, auch die Blüten, Hirtentäschel, Vogelmiere, Grassamen, Gänseblümchen), Salate, Apfel, Gurke. Zuckerhaltiges Obst eher vermeiden, das macht dick und krank.
- eine Bademöglichkeit. Kann man in die Öffnungsluken der Voliere ein Badehaus einhängen? Vor allem im Sommer und in der Mauser haben meine jeden Tag leidenschaftlich gern geplanscht.
- im Sommer haben meine Vögel zeitweise gerne ein ausgiebiges Sonnenbad genommen. Vielleicht kann man die Voliere so an ein Fenster stellen, dass eine Ecke besonnt wird, aber genug schattige kühle Rückzugsecken bestehen bleiben.
- generell haben meine Kanaris gerne aus dem Fenster geschaut, stundenlang Mensch-TV gesehen.

Wie verhalten sich eigentlich die Bewohner den Vögeln gegenüber? Dürfen sie direkt an die Voli ran? Gerade demente Menschen können in ihrer distanzlosen Aufdringlichkeit von Kanaris schnell als Bedrohung empfunden werden.
 
Audrey

Audrey

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Danke liebe Cerridwen!

Wegen den Ästen - das leuchtet mir absolut ein, da muß ich mir aber die Voliere vorher nochmal anschauen, ob ich mich traue die zu öffnen und wo ich da wie an welche Stangen überhaupt hinkomme (trauen im Sinne von: ich kann furchtbar tollpatschig sein und seh schon wild umherfliegende Vögel vor mir :D)

Futterspender haben sie bisher 2, und Wasserspender einen. Da kann ich gerne noch aufstocken. Wenn Du sagst Du hast die Wasserspender immer etwas höher gehängt - das erinnert mich an einen Gedanken und damit zusammenhängende Frage: der Wasserspender hängt bisher direkt neben dem einen Futterspender. Dann ist das vielleicht echt nicht so günstig? Ich denk da natürlich nicht in "kätzischer" Denkweise (bei Katzen soll man das Wasser ja nicht direkt neben das Futter stellen, weil es dann ignoriert wird), sondern eben, weil der Wasserspender gern mit Futterresten verstopft ist.

Kolbenhirse haben sie sogar immer drin hängen, die scheint auch öfter erneuert zu werden (wie leere Hirse ausschaut weiß ich noch von meinem Welli)

Frischfutter krieg ich hin - ich könnte auch das dortige Küchenpersonal wegen Salat- und Gurkenresten etc. fragen.

Bademöglichkeit: siehe oben, da muß ich die Voliere mal gescheit anschauen.

Von den Bewohnern hab ich noch NIE jemanden an der Voliere gesehen. Wirklich demente Personen sind mir da aber auch noch nicht aufgefallen, die die ich sehe, haben "nur" körperliche Einschränkungen.

Und noch eine blöde Frage: erkennen die Kanaris einen? Also können die Mensch von Mensch unterscheiden?
 
Cerridwen

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Und noch eine blöde Frage: erkennen die Kanaris einen? Also können die Mensch von Mensch unterscheiden?
Ich kann nur für meine ehem. Kanaris sprechen: Ja, die erkannten mich sehr genau. Meinen Freund haben sie nur sehr widerwillig akzeptiert, und andere Personen gar nicht. Waren bspw. Freundinnen, ein Handwerker oder der Ableser für die Heizung in der Wohnung, haben sie komplett Panik bekommen und frei gedreht. Man weiß ja, dass Vögel extrem gute Augen haben und teilweise besser gucken können als Menschen. Aus ihrem Verhalten kann ich nur schließen, dass sie also genau wussten, wer ich bin, und wer nicht.
 
gallus

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Na ja, betrete ich den Zuchtraum in dunkler Kleidung, schwarz, braun oder grau, so nehmen mich die Vögel ohne besondere Aufregung zur Kenntnis.
Trage ich einen roten Pulli oder ein weißes Hemd, so geraten sie in Panik. Also erkennen meine Vögel nicht mein Gesicht, sondern reagieren auf meine äußere Erscheinung.
Grüße
 
Cerridwen

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Auf Verkleidung reagieren sie, klar. Das habe ich mir zunutze gemacht, wenn ich sie einfangen musste, bspw. zum Krallenschneiden. Aber Quintessenz war dass ich mein Gesicht maskieren musste. Denn ich lief ja nun zu Hause in zig verschiedenen Outfits rum, ohne dass es meine Kanaris gestört hätte. Aber fremde Personen haben sie stets erkannt, und wurden nervös sobald sie den Raum betraten. Dazu musste noch nicht mal ein Wort gesagt werden (sonst hätte ich auf Stimmerkennung getippt). Die haben es einfach auf optische Weise erkannt, dass da nicht ich stehe.

(Mein letzter Hahn, Bruno, war allerdings ein ganz Cleverer. Er wusste genau, was es bedeutet, wenn ich mich mit erhobener Reitgerte ins Wohnzimmer stelle und immer wieder "Geh nach Hause" gesagt habe. Dann ist er schnurstraks in die Voliere verschwunden. Er brauchte nur wenige Tage, um zu lernen, dass die Reitgerne Stress bedeutet, wenn er sitzen bleibt, und der Stress nachlässt, wenn er sich der Voliere nähert. Nach einer Woche hatte er den Dreh raus, dass ein Heimkehren in die Voli die Stresssituation sofort beendet, denn die galt als stressfreier Raum, in dem sie nie bedroht wurden. Seine Tochter hat sich das fix von Papa abgeschaut.)
 
Amber

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(Mein letzter Hahn, Bruno, war allerdings ein ganz Cleverer. Er wusste genau, was es bedeutet, wenn ich mich mit erhobener Reitgerte ins Wohnzimmer stelle und immer wieder "Geh nach Hause" gesagt habe. Dann ist er schnurstraks in die Voliere verschwunden. Er brauchte nur wenige Tage, um zu lernen, dass die Reitgerne Stress bedeutet, wenn er sitzen bleibt, und der Stress nachlässt, wenn er sich der Voliere nähert. Nach einer Woche hatte er den Dreh raus, dass ein Heimkehren in die Voli die Stresssituation sofort beendet, denn die galt als stressfreier Raum, in dem sie nie bedroht wurden. Seine Tochter hat sich das fix von Papa abgeschaut.)
Würde drum bitten, sowas nicht nachzumachen.
Die Tiere haben mit sowas nicht nur Stress sondern auch angst, wenn man sie permanent herum scheucht, bis sie in den Käfig zurück kehren.

Es gibt sanftere möglichkeiten, den Tieren den weg in den Käfig zu weisen.
Dunkelt man das Zimmer ab, ziehen sich die meisten von sich aus schon dahin zurück. Ebenso, wenn man immer nur abends füttert oder ihnen besondere Leckereien wie Hirsekolben in den Käfig hängt.

Sie zu scheuchen, sollte meiner Meinung nach wegen des nicht in den Käfig zurück kehren, nicht empfehlen, weil sie völlig in parnik geraten.
Zu not lässt man dann ein kleines Licht an für die Nacht und spätestens zum Frühstück werden sie wieder in den Käfig zurück kehren.


Liebe Grüße
 
Cerridwen

Cerridwen

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Nein, weiterempfehlen würde ich das nicht. Ich habe das für mich so gemacht, weil ich meine Tiere lesen kann, weiß, wie man sie konditioniert, und erkenne, wann man abbrechen muss. Das als Generalrezept möchte ich nicht unterschreiben.
(Ich orientiere mich dabei am Prinzip der Horsemanship. Dort ist das Arbeiten mit Druck und Entspannung ähnlich.)
 
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Amber

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Klingt für mich nach keiner harmonischen Beziehung zwischen Mensch und Tier.
Die Tiere haben angst, wenn man sie scheucht und das muss nicht sein und kann doch nicht im sinne der Tiere sein.
Kannst du dich nicht in sie hinein versetzen?

Meinem empfinden nach erreicht man mit positiver verstärkung, ohne strafen oder druck, mehr.
 
Cerridwen

Cerridwen

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Ich kann dich beruhigen, die Beziehung zu meinen Kanaris war sehr harmonisch. Sie zeigten arttypisches Verhalten und waren angstfreier, als es jeder Ratgeber beschreibt.
Ich differenziere zwischen Angst und Druck. Schon mal bei der Ausbildung eines Jungpferdes (-> Close-up) oder Abrichtung eines Hundes o.a. Tieres (-> Shaping) zugesehen? Dort wird viel nach dieser Methode gearbeitet. Man macht dem Tier nicht Angst, aber Druck: Schau her, mit diesem Verhalten (X) machst du es dir schwer, und mit diesem Verhalten (Y) erfolgt die Belohnung. In der Verhaltenspsychologie ein verankertes Grundprinzip. Das Tier lernt von sich aus, wie es sich verhalten soll, ohne dass man tiefer eingreifen muss, als das zu belohnen, was in die richtige Richtung geht. Nicht anders habe ich gearbeitet. Google mal nach Shaping - das ist das, was ich getan habe. Weltweit werden so Tiere dressiert. Ohne darunter psychisch zu leiden. Wird übrigens auch in der Psychotherapie eingesetzt. Ich habe das Fachgebiet studiert und gelernt, ich glaube ich weiß was ich tue.

Allerdings glaube ich nicht, dass meine Art Tiere zu konditionieren, hier im Thread Thema sein soll.
 
Hundefreundin12

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Otto, aber der Rütter macht das beim Hundetraining.
Letzte Sendung erst, im Haus soll der Hund nicht im Raum von der Haustür sein und das erzeugte er durch Angstaufbau und Druck DORT und sobald er halt da weg war beschwichtigte er dem Hund.
Die Besitzerin stand dabei.

....
 
Hundefreundin12

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OT sollte es heißen.

Scheint also modern zu sein.
 
Amber

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In der Psychotherapie kann man als Mensch jedoch den Mund auf machen und sagen, wann es für einen gerade zu viel ist und sich die Zeit nehmen, die man braucht.
Und auch da wird in kleinen schritten gearbeitet und auf das Tempo des einzelnen eingegangen (ist mein Eindruck).

Vögel kann man mit Hunden nicht vergleichen und nur weil etwas gerade in mode ist, bedeutet es nicht, dass man diese modeerscheinung blindlinks nach eifern muss.

Es gibt sanftere Wege um ans Ziel zu gelangen. Mit Druck arbeiten, muss man nicht.
Ich persöhnlich würde so etwas meinem Tier, egal ob Vogel, Kaninchen oder Hund niemals antun, weil ich selbst weiss, wie mies sowas ist, wenn permanend druck und stress aufgebaut wird.


Liebe Grüße
Amber
 
Hundefreundin12

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Was die Mode und auch die andere Ansicht angeht, stimm ich trotzdem drüber ein und klar kann man Vergleiche ziehen, dass es einfach ein No Go ist.
Bei jedem Lebewesen.
 
Midoriyuki

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Freunde der Sonne, jede Form von Form Training arbeitet mit Druck.

Ausschließlich positives Arbeiten gibt es schlicht nicht- wenn mein Hund für Verhalten X mit Leckerlie belohnt wird und sonst nichts bekommt ist das nicht gezeigte Verhalten durch das Vorenthalten bestraft durch das Vorenthalten der Belohnung.

Eine Situation unangenehm zu gestalten unterhalb einer massiven Stress- und Schmerzgrenze ist der normale Ablauf bei Motivation zu bestimmten Verhalten.
In jedem Kontext.

So lernen alle Lebewesen- wie kann ich einen für mich angenehmen Zustand herstellen?

Was die Kanaris betrifft:

Könnte man vllt jmd vom Personal gewinnen zusammen mit den Bewohnern etwas für die Vögel zu gestalten?

Es gibt sicherlich Angebote für demente Bewohner und man kann da hervorragend zB Kräuter züchten, Futtermischungen zusammen stellen, Äste entrinden lassen, Näpfe töpfern lassen...alles Sachen, die ich im Altenheim für die dortigen Vögel mit einer Kleingruppe gemacht habe inkl des Versorgens (täglich) mit zwei interessierten Bewohnerinnen.
 
Hundefreundin12

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Es geht um Angst machen, Körperliches Bedrohen.
Nicht darum, etwas vorzuenthalten.
 
Midoriyuki

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Ich weiß :)


Ging mir nur darum, dass es keine rein positive Trainingsmethode gibt.
 
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