Übergriffe auf meinen Hund .

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A-Fritz

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Hallo,
schon einige Mahle mußte ich erleben , wie orientalische Menschen nach meinen Hund traten
und mich beschimpften , weil mein Hund ihnen zu nahe gekommen war .

Gerade gestern gab es wieder einen solchen Zwischenfall , der mich sehr aufgeregt hat .
Eine südländische Gruppe von
verschiedenen Menschen mit Kindern,
überholte mich bei meinem Spaziergang am Ufer der Elbe,
meine Hündin , die gewohnt ist mit meinen Enkelkindern zu spielen,
ging vertrauensvoll auf eines der Kinder von 6-7 Jahren zu,
welches plötzlich, ohne jede Vorwahrung , mit dem Fuß in die Seite meiner Hündin trat .
Gleichzeitig beschimpften mich die Erwachsenen aus der Gruppe
und meinten ,dass ich meinen Hund sofort wegnehmen muß , wenn sie hier entlang geben wollen,
sonst würden sie beim nächstes Mahl noch ganz andere Sachen mit dem Hund machen.

Nun weiß ich , im Islam sind Hunde und Schweine unrein, doch so ein rücksichtsloses Verhalten ,
ist für mich nicht akzeptabel .

Nun habe ich diesen Artikel gefunden und hoffe aber trotzdem ,
dass sich zukünftig solche Vorfälle bei uns in Deutschland
nicht auch zu einer ständigen Provokation, für alle Hundehalter entwickeln mag .

The European

Fritz
 
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14.12.2019
#1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
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Schweinemama

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Es ist immer schwierig. Ich würde deiner Hündin beibringen, dass andere Kinder tabu sind. Ich mache es hier mit Labrador auch nicht anders. Es wird immer Menschen geben - egal welchen Glaubensbekenntnis die Angst vor Hunden haben (gebe dir aber mit dem Islam recht, meine Cairndame wurde mal mit einem Stock geschlagen, da lag sie gerade zwischen meinen Beinen und hat überhaupt gar nichts gemacht, im Fall dass sie sich gewehrt hätte - wäre ich Schuld gewesen - einfach so) . Bei mir haben die Woche Zeugen Jehovas geklingelt - ich dachte es wäre eines meiner Kinder (weils ziemtlich zeitnahe mit dem Zusammentreffen eines Ankunftstermins war) - und habe die Türe aufgedrückt und bin zurück in die Küche gelaufen, da ich gerade etwas rausgebraten habe , unddie Zeugen Jehovas sind sozusagen unbemerkt ins vorzimmer gekommen - sahen den riesigen Labrador und sind in Panik davongelaufen. ich möchte ja nicht wissen, warum man sich als Hundeängstlicher ein Türklingeln an diversen Haustüren antut - aber bitte. Und natürlich wurde Labrador leicht nervös und ist mit ihnen vor die Türe gegangen, hat aber dann abgebrochen, nachdem er bemerkt hat - dass diese Leute vor ihm anscheinend Angst haben (dauert bei ihm so 2-3 Sekunden - bis erbegreift). Er ist dann wieder zurück ins Haus. Die Zeugen Jehovas hätten fast die Polizei gerufen, da sie meinten, der hund hätte sie verfolgt (3-4 Schritte im schritt während die Leute aber gelaufen sind).

Also: andere Menschen sind tabu, es sei denn sie erlauben durch verbales Verhalten dass der hund näher kommt. Aber ich arbeite noch an der Lösung mit den Mitmenschen - die den Hund heranlocken wollen - aber ihres Alters gemäss nicht so stabil sind, dass ich angst haben müsste - dass der Hund sie beim stehenbleiben "Niederrempelt". Aber auch hier, ich habe die Verantwortung - weder die Leute die durch Pfeifen oder Oberschenkelklopfen den Hund zu sich rufen wollen. Mein Hund und meine Regeln. Diese Begegnungen funktionieren an der Leine einwandfrei (Kommando "vorsichtig" oder "aufpassen") - im Freilauf ist es noch problematisch - weil der Hund einfach zu "bullig" oder zu impulsiv reagiert, und so schnell auf meine Kommandos gar nicht reagiert wie ihm die Liebe und die Freude in die Glieder fährt.

Im normalfall öffne ich nur einen Spalt und guck mal raus. Den Briefträger kennt er (der beschäftigt sich immer sehr gerne mit Labrador während ich was unterschreibe), Paketzusteller ebenfalls (kommen bei uns meist immer die Selben) - und auch andere Leute frage ich zuerst ob sie Angst haben, gegebenenfalls - schliesse ich den Windfang und hund muss eben drinnen warten.
 
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Nienor

Nienor

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meine Hündin , die gewohnt ist mit meinen Enkelkindern zu spielen,
ging vertrauensvoll auf eines der Kinder von 6-7 Jahren zu,
Dein Hund hat bei fremden Kindern einfach nichts zu suchen.
Führ deinen Hund nah bei dir, wenn dir Leute entgegen kommen oder dich überholen, wenn möglich splitte zusätzlich und gut ist.
doch so ein rücksichtsloses Verhalten ,
ist für mich nicht akzeptabel .
Genauso ist auch dein Verhalten, den Hund zu Fremden laufen zu lassen, rücksichtslos und damit inakzeptabel.
Jeder Hund kann lernen, Abstand zu halten. Das schafft selbst meiner, der jeden Fremden am liebsten direkt anspringen würde.
Also: andere Menschen sind tabu, es sei denn sie erlauben durch verbales Verhalten dass der hund näher kommt.
Fremde Menschen haben einen Hund nicht zu sich zu locken - da muss ein Hund auch lernen, zu widerstehen. Sonst rennt der irgendwann mal noch quer über ne Strasse, weil ein Kind ihn lockt.
Ausserdem kann man wie du selber merkst, das Temperament nicht unbedingt kontrollieren, wenn sie das Herankommen auslösen.
Nur wenn man ihn ruhig schicken kann, sollte man solche Kontakt zulassen - und das ist unheimlich abhängig von Umgebung und dem, was zuvor passiert ist - denn wenn der Hund aufgeregt ist, wird er kaum ruhig zu jemandem hintraben - sondern womöglich wie ein Panzer alles niederwalzen.
 
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Schweinemama

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Dein Hund hat bei fremden Kindern einfach nichts zu suchen.
Führ deinen Hund nah bei dir, wenn dir Leute entgegen kommen oder dich überholen, wenn möglich splitte zusätzlich und gut ist.

Genauso ist auch dein Verhalten, den Hund zu Fremden laufen zu lassen, rücksichtslos und damit inakzeptabel.
Jeder Hund kann lernen, Abstand zu halten. Das schafft selbst meiner, der jeden Fremden am liebsten direkt anspringen würde.

Fremde Menschen haben einen Hund nicht zu sich zu locken - da muss ein Hund auch lernen, zu widerstehen. Sonst rennt der irgendwann mal noch quer über ne Strasse, weil ein Kind ihn lockt.
Ausserdem kann man wie du selber merkst, das Temperament nicht unbedingt kontrollieren, wenn sie das Herankommen auslösen.
Nur wenn man ihn ruhig schicken kann, sollte man solche Kontakt zulassen - und das ist unheimlich abhängig von Umgebung und dem, was zuvor passiert ist - denn wenn der Hund aufgeregt ist, wird er kaum ruhig zu jemandem hintraben - sondern womöglich wie ein Panzer alles niederwalzen.

Es sind meist die Gassibekanntschaften - die ihn kennen. Teilweise aber auch VOlksschüler in Gruppen die Hunde kennen und lieben und im Nicht sichtfeld der Aufsichtspersonen den Hund zu sich locken wollen. Ich leine mittlerweile an - und lass absetzen. Vor kurzem hat er bei 20 Kindern einer Gruppe "High Five" oder "Gib Pfote" gespielt. Das macht natürlich eindruck, er war glücklich - stolz und selbstzufrieden - aber trotzdem darf er niemanden niederbügeln - seine überschwengliche Impulsivität darf er ja dann gerne an mir auslassen (ich halt das schon aus) - aber eben - andere Menschen sind nicht so "geeicht".

Es wird immer versuchungen geben - von der Kindergruppe mit Ball bis hin zur jausnenden Kindergruppe die auf der WIese sitzt. Aber generell hat ein Hund bei Kindern und Erwachsenen nichts zu suchen. Man darf sie sehen - man darf sich darüber freuen - aber eben alles in Kontrolle und in "homeopatischen Dosen".
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Niemals würde ich zulassen,dass mein Hund auf fremde Leute/Kinder zugeht,egal welche Nation man da vermutet......das du noch erwähnen musst es handele sich um Islamleute u.ä. ist übrigens genauso daneben.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Nur mal so als Gedankenanstoß:

Es gibt Menschen, die Angst vor Hunden haben.
Surprise, surprise.

Was deinen Hinweis auf "orientalische" Menschen betrifft:

Ich als Deutsche hätte die ordentlich den Marsch geblasen wäre dein Hund in die Nähe meines Kindes gekommen.

Davon abgesehen, um auf diese sehr schwache Entschuldigung deinerseits einzugehen, ist es in bestimmten Regionen sehr sinnvoll Hunde sehr massiv abzuwehren, nämlich da wo es Straßenhunde gibt.
Das hat nichts mit rein oder unrein zu tun.

Gute Freunde von mir, die doch tatsächlich Araber sind, empfinden die meisten Hunde tatsächlich als extrem bedrohlich eben weil es Leute wie dich gibt, die ihre Hunde nicht im Griff haben, die ihnen zu nahe kommen und es da ganz andere Erfahrungen mit frei laufenden Hunden gibt.

Die ganze Thematik wäre obsolet, wenn man seinen Hund im Griff und Respekt vor anderen Menschen unabhängig von ihrer (vermuteten) Herkunft hätte
 
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Hundefreundin12

Hundefreundin12

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Hier bei uns weiß ich, dass HIER 100% der Türken usw (..) Angst vor großen schwarzen Hunden haben, die ich bisher traf (hat mir auch schon SEHR geholfen!)

Jedenfalls wussten wir das seit Welpenzeit von Susi und dementsprechend waren wir immer sehr, sehr respektvoll ihnen gegenüber.

Meine Mum hatte früher panische Angst vor ALLEN Hunden, vielleicht auch deshalb hat sie uns so erzogen, auf die Ängste sehr rücksichtsvoll zu reagieren.
Ihr wurde früher immer das gleiche wie Hhs mit agressiven Hund zu gerufen.

Der tut nix...
 
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Schweinemama

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Nur mal so als Gedankenanstoß:


Die ganze Thematik wäre obsolet, wenn man seinen Hund im Griff und Respekt vor anderen Menschen unabhängig von ihrer (vermuteten) Herkunft hätte
Das möchte ich aber auch nicht so stehen lassen. Es geht um Respekt nicht nur vor anderen Menschen - sondern auch vor anderen Sachen - mitunter auch anderen Hunden (Hunde sind vor dem Gesetz eine Sache).

Respektvoller Umgang ist keine Einbahnstrasse und den Respekt den ich anderen gegenüber aufbringe - wird mir wahrscheinlich auch irgendwann entgegen kommen. Und jein, es wird bei Hunden immer eine Gewisse Fehlertoleranz geben, ein Hund der 1000x an einem Menschen vorbeigeht - springt ihn beim 1001x an. Man kann kein Lebewesen wie einen Hund draussen spazieren führen und sich 100%ig sicher sein, dass man in keine Situationen kommt die er nicht kennt und wo er ganz einfach falsch reagiert. Andererseits müsste man den Hund in einem Plexiglascontainer hinter sich herrollen - dann wäre er zu 100% vor sich und vor anderen geschützt. Mir ist vor einem Monat ein Kleinkind mit Fahrrad entgegen gekommen, der anscheinend nicht wirklich gut geschaut hat auf seinem Weg und der mit seinem Rad vom Gehsteig auf die Fahrbahn gepurzelt ist. Kind hat angefangen zu schreien, mit Hund hat sofort hingezogen blieb aber etwa 1 Meter abstand stehen und beobachtete. Er ist weder agressiv noch "sensationsgeil" - er kümmert sich einfach nur um "arme" Lebewesen und weinen bedeutet für ihn "armes" Lebewesen. Er hat ja nichts gemacht, er hat wirklich nur geschaut - dennoch hat der Hund daran etwas gelernt. Nämlich dass seine Hilfe nicht gerade nötig ist - aber "gesehen" hat er dass mehr oder weniger alles in Ordnung war mit dem Kind. Wo bitte soll ein Hund sowas sonst erlernen wenn nicht "Situationsbedingt": Und auch ich habe gelernt, der Hund hat sich nicht eingemischt, nachdem er gesehen hat, dass ich das Kind aufgehoben habe - es wieder zurück auf den Gehsteig gestellt habe und das Rad aufgestellt hat. Aber auch hier - das sind Situationen die nur durch "Learning by Doing" erlernt werden können, hätte genauso sein können, dass mein Hund über das arme Kind herfällt und es trösten möchte, genauso wie er es zu Hause in der Familie macht (aber andere Kinder sind nicht familie - dass hat er anscheinend gut begriffen).
 
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Mr. Spock

Mr. Spock

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Ich bin zu Kindertagen mal von einem gestörten Schäferhund angefallen, verkrallt und in die Schulter/Gesicht gebissen worden und der HH hat mich einfach bewußtlos liegen lassen....jemand anderes half,dass ich nach Hause konnte. Ab dem Zeitpunkt hatte ich Angst und wenig Verständnis/Hilfe in der Familie.Später als ich längst verheiratet war und mein Sohn da war,haben wir unseren 1. Hund,ein Rotti, zu den Persern zugelegt.Mir gings damals darum,dass mein Sohn den richtigen Umgang mit Hunden, Katzen,Vögeln usw. lernt....hat auch funktioniert, einschl. meine Angst überwinden.
 
Hundefreundin12

Hundefreundin12

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Was Kleinkinder auf Fahrrädern oder Laufrädern betrifft: da würde ich meinen Hund IMMER zu mir holen.
Auch Cyrian wartet dann an der Seite bzw neben mir, weil ich WEISS, dass die Koordination der Kleinen oft noch zu wünschen übrig lässt und viele Eltern die Verantwortung auf andere schieben.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Es ist nicht der Job deines Hundes das zu kontrollieren. Höchstens deiner.

Oder ist das Kind schuld, weil es nicht richtig geguckt hat?

Auch da:
Würde mein Kind stürzen und Halter und Hund stehen direkt daneben stehen- da würde ich sehr unfreundlich werden.

Im Übrigen vermenschlichst du deinen Hund ziemlich.
Hunde sind, wie du selbst sagst, nie 100% einschätzbar, bei einem stürzendem schreiendem Kleinkind hat der Hund nicht bis auf einen Meter da hin zu ziehen!

Da würde mein Hund zur Not mal am Geschirr auf größere Distanz befördert werden, wenn er sich da nicht sofort auf Signal entfernen würde- allein schon für den Fall, dass der am Boden liegende Mensch Angst hat.
 
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A-Fritz

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Hallo,
ich denke , man sollte Kindern grundsätzlich nicht erlauben , irgendwelchen Tieren in die Seite zu treten
und kann auch nicht erwarten , das Hunde jedem Menschen gleich aus dem Weg gehen .

Der Weg war bestimmt 6 m breit und hatte noch einen Grünstreifen von 2-3 m,
da hätte diese Gesellschaft, unserer neuen Bürger , noch genügend Platz zum vorbeigehen gehabt ,
ganz ohne in den Bereich zu geraten, in dem sich ein Hund an einer Leine bewegen kann .
Auch wäre es wohl auch nicht zufiel verlangt , sich von hinten bemerkbar zu machen ,
wenn man Angst hat und meint, man müsse einen größeren Platz benötigen ,
damit man mit einem größeren Sicherheitsabstand, am Hund vorbei kommen kann.

Ich bin auch der Meinung, das Respektvoller Umgang, keine Einbahnstraße ist
und es ist auch egal , welche persönliche Wertschätzung jemand gegenüber Hunden hat ,
oder ob man aus Gewohnheit einen Hund treten muß , der im Wege ist .

Auch wenn fremde Menschen, mit völlig anderer Meme, Kultur und eigenen Vorstellungsbilden mir begegnen,
erwarte ich ebenfalls Respekt , genauso meinem Tier gegenüber , auch , wenn dieses nur ein kleiner Hund ist .

Wäre hier ein schwarzer , möglichst großer Hund, vielleicht besser ,
wenn solcher selber Respekt einflößend wirkt ?

Fritz.
 
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Schweinemama

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Schau ich bin gestern "gebissen" worden, mein Hund war an der Leine mit Maulkorb und ein anderer - nicht mal halb so großér Hund hat ihn attackiert. Und ich bin so froh, dass meiner zufälligerweise mit beidem ausgestattet war, da ich ihn zuerst in den Freilauf geben wollte (anderer Faden).

Es zahlt sich ehrlich gesagt nicht aus, sich mit solchen Menschen anzulegen. Mich hat der hund gezwickt, ich musste ihn mehr oder weniger mit dem Fuss "runterdrücken" (weil er sich zuerst wirklich in die Schulter bzw. den Schultergurt meines Labis verbissen hat und zwar nicht nur hingefahren sondern wirklch verbissen - keine Anzeichen zu überlegen oder abzubremsen - sondern der ist hingefahrne wie eine Dampflok, der Frau ist er von der Hand geruscht (3 flexleinen in einer Hand) und hing binnen 1 Sekunde am Brustgeschirr vom Labi ohne dass er sich wehren konnte) - er ist dabei seitlich gelegen - er hat sich losgerissen und hat mich dann attackiert - ich hatte beide hunde an der Leine und hinter mir. Die Scherereien die man hat, wenn der Hund beisst, egal warum, ich bin "etwas" selber schuld, weil ich ja meine Hunde schützen wollte und mit dem Fuss mehr oder weniger den Hund umgerempelt habe und dann wirklich mit dem Fuss fixiert habe. Ich kann das- weil ich einen Umgang mit den Hunden kenne und natürlich - ich habe ihn fixiert ohne Hände (da hatte ich ja die Leinen), denn in die Hände ungeschützt ohne Jeans wären blutige Wunden dabei rausgekommen.- und nicht nur eine.

Bei mir war die gegnerische Hundehalterin auch uneinsichtig, hätte sie sich entschuldigt, hätte sie gesagt, dass ihr das leid tut - hätte ich da ganze thema vergessen. ein Bluterguss in der Wade ist ehrlich gesagt eine Bagatell-verletzung, andererseits sähe so eine Verletzung im Sommer mit freier Wade natürlich auch ganz anders aus.

Mir ist es passiert auf einem Waldtrampelpfad etwa 1 - 1,5 Meter breite - links und rechts gestrüpp, eine Frau kam mit 3 Hunden an der Leine an - und der kleinste hat sich losgerissen und sofort meinen Labrador, der hinter mir abgesetzt war attackiert, ich stand bereits eh schon im Gestrüpp (Gott sei dank mit Maulkorb und Leine - und als er dann zum knurren begonnen hat - das das Kommando "sofort aus" - gesessen wie eine imaginärer Klaps). Man stelle sich vor - mein "großer" hätte sich den kleinen wenn er den Maulkorb nicht getragen hätte vorgenommen - ein Biss und das Genick wäre ab gewesen (war so ein etwa gleichgrosser hund wie ein Cairnterrier - vielleicht 5-10 cm länger - aber mit längeren Füssen). Über die Problematik die dann auf mich hereinbrechen würde - möchte ich gar nicht nachdenken (/brav hats der Labi gemacht - ich bin unendlich stolz auf ihn - dass er die Sache mich hat regeln lassen - und auf das "sofort aus" wirklich wie eine 1 reagiert hat. )

Großer Hund ist nicht immer alles, großer Hund ist auch zu führen, er hat mehr kraft - mehr schwung und benötigt noch ein bisschen mehr konsequenz und durchsetzungsvermögen wie ein "kleiner" den man Notfalls am Geschirr packt und wegtragen könnte.
 
Luna & Artemis

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wie orientalische Menschen nach meinen Hund traten
und mich beschimpften
da hätte diese Gesellschaft, unserer neuen Bürger , noch genügend Platz zum vorbeigehen gehabt
Kommen hier noch weiter solche Sätze bzw Bemerkungen werde ich den Thread schließen. Man muss nicht immer wieder neu aufrollen das die Menschen eine andere Nationalität haben, ein kurzer Hinweis hätte vollkommen genügt. Genau so hättest du einfach Abstand halten können wenn dir doch so bewusst ist, das sie keine Hunde mögen/ akzeptieren.
 
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Nienor

Nienor

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ich denke , man sollte Kindern grundsätzlich nicht erlauben , irgendwelchen Tieren in die Seite zu treten
Sollte man - aber das ist Sache der Eltern, darauf hast du als aussenstehende Person keinen Einfluss.

und kann auch nicht erwarten , das Hunde jedem Menschen gleich aus dem Weg gehen .
Wenn du weisst, dass dein Hund das nicht von sich aus macht (gibt tatsächlich Hunde, die einfach nicht mit Fremden am Hut haben wollen und das von sich aus machen, andere haben das einfach gelernt): Ins Fuss rufen, als Puffer dazwischen laufen und gut.
Dann erlaubst du den Kindern auch nicht, nach deinem Hund zu treten, weil sie gar nicht dran kommen.

Gestern ist uns auch eine Dame mit ähnlicher Einstellung wie du sie hast begegnet: Mein Hund tut nix, also darf der alles. Egal wie es andere empfinden.
Wir sind im Dunkeln im Wald unterwegs, plötzlich sehen wir zwei Augen aufleuchten, es wurde bald klar, dass es ein Hund ist, der ohne den Blick abzuwenden langsam auf uns zu ging.
Glücklicherweise hat der Hund (Appenzeller Mix), als er wenige Meter vor uns war, angefangen den Blick abzuwenden, sonst hätte mein Hund (an der Leine!) ausgelöst - und dann hätte ich den womöglich auch wegtreten müssen, um die zwei zu trennen. Kurze Zeit später kam dann Frauchen auf Krücken hinterher gehumpelt, rief ihren Hund, der kurz über die Schulter schaute "Ah, Frauchen kommt auch noch, gut, kann ich weiter machen" .. die meinte dann zu uns, wir hätten einfach weiter gehen sollen .. joar, auf einen Hund mit erhobener, steifer Rute, der mit starrem Blick langsam direkt auf uns zu läuft - und einem Hund an der Leine, der diese Provokation nicht aushält. Mein Partner meinte noch zu ihr, sie hätte doch einfach den Hund auch an der Leine halten können, wenn er schon nicht hört, wenn sie ihn ruft.
 
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Schweinemama

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Kommen hier noch weiter solche Sätze bzw Bemerkungen werde ich den Thread schließen. Man muss nicht immer wieder neu aufrollen das die Menschen eine andere Nationalität haben, ein kurzer Hinweis hätte vollkommen genügt. Genau so hättest du einfach Abstand halten können wenn dir doch so bewusst ist, das sie keine Hunde mögen/ akzeptieren.

Es ist ein schwieriges Thema. Einerseits soll der Hund doch alles kennenlernen dürfen, das betrifft nun auch Menschen mit ausländischen Wurzeln, gleichzeitig wird davor gewarnt, dass der Hund in einer Blase leben sollte und hauptsache auf den eigenen Besitzer hören sollte. Wenn ein Hund seine Umgebung kennt und für gut Erachtet - ist auch die Konzentration beim Menschen. Gibt es etwas neues - etwas was neugierig macht - dass kann natürlich auch ein Mensch mit dunkeler Hautfarbe sein - macht das gerade bei jungen Hunden sehr aufmerksam. Das wollen die Hunde einfach kennenlernen.

Wie entscheidet man sich "richtig" - Hund wegführen, Hund schnüffeln lassen, mitunter gibt es einen verbalen Kontakt davor - im Freilauf ist es schwierig, wenn der Hund beginnt sich zu nähern.

Ich habe das für uns so geregelt - dass ich verbal anfrage. Auch bei Menschen mit offensichtlichen "Behinderungen", wir haben hier eine Behindertenwerkstatt in der Nähe, Gehbehindert, Trisomie - Menschen mit Rollstuhl, damit der Hund sich das ansehen kann, mal schnüffeln kann und begreifen darf - dass nichts gefährlich ist, sondern das das ganz normale Menschen sind, liebenswerte Menschen - und dass es eben egal bei welchen Personen es einige gibt die Angst haben - und da heisst es - nicht nachlaufen sondern sofortiger abbruch wenn das bemerkt wird.
 
Luna & Artemis

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Ich habe zwar keinen Hund, aber der müsste keine Menschen mit denen wir eh wahrscheinlich nie wieder begegnen irgendeinen Umgang, außer mit genügend Abstand locker flockig vorbei laufen, lernen. Gucken kann er auch mit 5m Entfernung und wenn ich da gerade nicht ein riesen Thema drauß mache, wird Hund auch keins machen 🤷

Vielleicht seh ich das als Katzenmensch einfach lockerer bzw anders, weil ich mit meinen Katzen nicht täglich mehrmals raus muss und meine Katzen entweder "Fremde" (wir kennen diejenigen natürlich) ignorieren oder sie als lebende Heizung nutzen, die einen noch streichelt, aber ich würde das auch eigentlich fast so auf den Hund ummünzen. Es reicht mir vollkommen wenn mein Hund nicht ausflippt oder vor Angst wegläuft sobald ein Rollstuhl oder ein z.B. ein Mensch mit Spastik am Horizont auftaucht bzw generell Menschen in der Nähe sind. Er soll auch sich eigentlich gar nicht groß auf diese Menschen fixieren, beobachten reicht und fertig. Wenn es dann Mal einen netten Kontakt gibt, dann ist es in Ordnung, aber er braucht und soll gar nicht X Menschen begrüßen und abschnüffeln.

Vielleicht bin ich da die Ausnahme, aber ich finde es auch teilweise unangenehm und störend, wenn ich irgendwo bin und dort ein aufdringliches Haustier ist, mal kurz zur Begrüßung abchecken finde ich okay. Fremde Tiere draußen blocke ich eh meist ab. Ich brauche aber nicht über mehrere Stunden für mich fremde Tiere auf dem Schoß. Unser Besuch weiß auch das er die Katzen immer "wegschicken" (also z.b. vom Schoß) darf und genauso das er den Katzen nicht einfach hinterher rennt, wenn die keine Lust drauf haben. 🤷
 
Nienor

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Ich habe das für uns so geregelt - dass ich verbal anfrage. Auch bei Menschen mit offensichtlichen "Behinderungen", wir haben hier eine Behindertenwerkstatt in der Nähe, Gehbehindert, Trisomie - Menschen mit Rollstuhl, damit der Hund sich das ansehen kann, mal schnüffeln kann und begreifen darf - dass nichts gefährlich ist,
Das kann ein Hund auch in einer guten Hundeschule - dort kann er sich Rollstuhl, Rollator und Co. in aller Seelenruhe aus nächster Nähe anschauen, später werden die bewegt und Menschen, auf die man Einfluss hat, zeigen dem Hund, dass er keine Angst haben muss. Das müssen keine wildfremden Leute sein, auch dem Hund bekannte Menschen irritieren ihn, wenn sie sich komisch benehmen, komisch laufen etc. Ein unsicherer Hund braucht keinen Menschen, der sich anders als gesunde Menschen bewegt, in einem Rollstuhl, wenn ihm schon der Rollstuhl Angst macht. Und nett ist es auch nicht, wenn ein Hund vor Angst solche Leute dann anbellt, weil sie einem erlaubt haben, dass er mal schauen darf - und dann auch schauen musste.
Neo kann mittlerweile Rollkoffer, Rollatoren, Trottinett, Personen mit Walking Stöcken oder Krücken und Co. problemlos ignorieren, obwohl er NIE zu fremden Menschen mit diesen Gegenständen gehen musste, um diese draussen zu untersuchen.
 
Midoriyuki

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Es spricht ja nichts dagegen, wenn Hunde Menschen aller Formen, Größen und was weiß ich kennen lernen, der Punkt ist eben die gegenseitige Rücksichtnahme.

Und ausschlaggebend ist, dass mein Hund auch bei Neugier oder Unsicherheit bei mir bleibt.

Damit will ich übrigens nicht in Abrede stellen, dass Hunde gerade auf Menschen mit sehr dunkler Hautfarbe anders reagieren können, wenn sie das noch nie zuvor gesehen haben, aber deswegen müssen diese Leute nicht als unfreiwillige Übungsobjekte herhalten.
 
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Schweinemama

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Ich denke trotzdem dass man den Hund nicht auf alles vorbereiten kann. Mein Hund kennt Drachen, er mag sie nicht gerne - findet er etwas spooky, vor den großen fast schon Fallschirmen die gestern auf der Wiese gestiegen sind (sowas was man auf Surfbrett spannen kann damit man fliegen kann) - nicht nur spooky sondern Angst. Schlagende Planen habe ich ihm damit abgewöhnt dass er es anschauen konnte - zwei mal geguckt - einmal daneben stehengeblieben als es "geknallt" hat - alles roger. Es wird immer wieder verschiedene Typen von Hunden geben - meiner geht dafür sehr wenig auf Geräusche, dafür aber auf Gesichter - er ist das gegenteil von Gesichtsblind - der wird schon nervös, wenn sich meine Tochter zu viel schminkt oder ich mit tropfnassen haaren und handtuch kopfüber aus der Badezimmertüre tappe (mittlerweile weiss er dass ich das bin, aber die ersten male - Jesus christ...

Und ja - es gibt "behinderte" Hunde, meine Cairndame ist beispielsweise immer wieder dunkelhäutige Menschen angegangen (nein - sie hat sich immer sehr gut abrufen lassen - das Gehorsam von ihr war grenzgenial) wenn man sie im Dunkeln angetroffen hat. Die Erklärung, dass sie grauen Star hat und im Dunkeln nicht mehr gut sieht, wurde von allen akzeptiert, teilweise nahmen die sich auch zeit und haben sich hingestellt zum anschnüffeln lassen, damit sie danach den Hund auch vorsichtig streicheln durften. Hat nichts mit der Rasse zu tun, meine hunde sind alle nicht rassistisch - bei ihr ist es und war es der Graue Star. Mittlerweile geht sie im dunkeln an der leine (weil sie sonst irgendwo über das Gestrüpp purzelt wenn sie nicht gerade am Betonweg entlangläuft) - und es gibt das Kommando "achtung - Mensch" ( weil sie mittlerweile die hellhäutigen auch nur erkennt wenn sie 2 Meter vor ihr stehen). Alles geregelt und tja - mein Hund wird blind - und trotzdem ist er kein rassist. Mittlerweile laufen wir mit Taschenlampenlicht rum - da fühlt sie sich wohler. Mittlerweile wissen die Leute dass unser Hund blind ist und sprechen sie relativ laut von einer gewissen entfernung an - damit sie weiss dass da wer näherkommt.

Und ja, ich lasse meine Hunde gerne "begreifen"- die dürfen mit erlaubnis auch zu älteren Hunden gehen um zu schnüffeln (Labi z.b.), damit er auch sieht, dass diese Hunde älter sind und nicht spielen wollen. Durch mehrmaliges durchführen der Übung erkennt er nun ältere Hunde auf der Entfernung und geht auch sehr vorsichtig vorbei. Gespielt wird mit denen nicht, auch wenn sie sich teilweise ducken, oder versuchen ihn zum Spielen aufzufordern (er ist mir da zu wild - er hat gelernt - tut man nicht). Mittlerweile begreift er - wenn er zum "Spielen" auffordert (eh schon vorsichtig) kommt meist ein ängstlicher Quietscher vom anderen Hund. Also warum sollte er darauf einsteigen, es gibt viele andere Hunde die nicht so unkaputtbar sind.
 
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Thema:

Übergriffe auf meinen Hund .