Ernährung für Hunde mit Diabetesneigung

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Schweinemama

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Gibt es da etwas spezielles zu beachten? Einerseits habe ich ja noch einen gesunden Junghund, andererseits mit einer genetisch höheren Wahrscheinlichkeit Diabetes zu bekommen.

Trockenfutter (soll zumindest bei katzen das Diabetesrisiko erhöhen), Dose (muss nicht immer sein, ab und an gerne), Frisch gekocht oder gebarft. Auf jeden Fall gibt es Unmengen
von Seiten über die ERnährung mit Diabetes, wie man die nicht bekommt - nur wenige. Gleichzeitig versuchen Futtermittelhersteller, Barfshops und Nassfutterhersteller jedem zu erklären, dass seine Ernährung die gesündeste ist (Dose weiss ich - Hunde kommen nicht mit eingebauten Dosenöffner auf die Welt).

Aus dem Barfshop habe ich heute geholt, wobei mir die Dame erklärt hat, das Diabetes beim Barfen erst gar nicht entstehen kann (stimmt das?).

Kutteln ungeputzt - roh aber gewolft,
Kuheuter
Kaninchen (das frisst er gerne zumindest gekocht)
Pferdefleisch (mit Pferdeinnereien gemischt).
Kernfett (Labrador ist schon etwas schlank, also noch weniger wäre ungesund)

Zur Zeit trauert der junge Mann etwas, er bekommt - heute noch etwas Elchbraten. Ich möchte erst einmal dass er wieder ein bisschen glücklicher ist, zur Zeit ist er auf der Suche und ziemlich geknickt. Dann möchte ich es aber beginnen mit der Gesunden ernährung für mich (bin auch etwas übergewichtig) und Labrador (damit er gesund bleibt).
 
11.01.2020
#1
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Guest

Hast du schon mal im Ernährungsratgeber für Hunde nachgelesen? Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
cherry-lein

cherry-lein

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In so einem Fall finde ich es sinnvoll einen THP bzw Barf- oder Ernährungsberater zu fragen, die kennen sich damit gut aus.
Eine Barfmahlzeit setzt sich aus 80% tierischem und 20% pflanzlichen Bestandteilen zusammen. Der tierische Anteil besteht aus 50% Muskelfleisch (mindestens 15% Fett), 20% Pansen, 15% Rohe fleischige Knochen und 15% Innereien wobei diese aus 33% Herz, 33% Leber, 11% Lunge, 11% Niere und 11% Milz bestehen. Der pflanzliche Anteil besteht aus 70-80% Gemüse und 20-30% Obst, das Gemüse sollte zu 50% aus Blattsalaten bestehen, der Rest Gemüse der Saison.
Man muss unbedingt auf geeignete Obst und Gemüsesorten achten.
Je nach Gemüse und Obst beeinflusst das schon den Blutzucker deswegen würde ich da einen Experten zu Rate ziehen.
 
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Schweinemama

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Nur wie entscheide ich wer davon eine Ahnung hat? Es gibt 1000sende Ernährungsberater. Ob die eine Ahnung von Diabetes haben bzw. wie man mit dem Thema umgeht ist fraglich. Da kenne ich mich einfach viel zu wenig aus. Die einen Füttern inkl. VItalpilze, die anderen sind totale Veggietypen (veggie ist nicht - dass sehe ich jetzt schon bei meinem Labi), die anderen arbeiten mit Microbazellen, Tofu und links und rechts gedrehten Jogurtkulturen (sind sie beidseitig gedreht - speiben sich wahrscheinlich die Hunde drauf an).

Es ist einfach für mich als absoluter Neuling sehr schwer wirklich "das richtige" zu finden, zumal ja jetzt der Grundumsatz steigt, wir gehen ein anderen tempo, ich schau zu, dass ich nicht so viel zu Hause bin, weil mir sonst die Decke auf den Kopf fällt und mir die Tipp-Tapp Geräusche meiner alten Dame fehlen. Also zuerst einmal "aktiver" werden und dann Ernährungsberatung?

Und ich werde mich mal einlesen in die ganze Materie, Zur Zeit bin ich sowieso froh, wenn er was frisst ( er ist nicht krank, er trauert, er spielt mit keinen anderen Hunden, er lässt sämtliche Rüden links liegen und er dreht sich immer wieder um ob die alte Dame.... ) , er hat heute 3x 100 Gramm gefressen und da bin ich neben ihn gesessen und habe ihn gestreichelt, dafür gabs einen elchknochen (tiefkühl) - da hab ich ihm aber dann letztendlich das Innenleben rausgeputzt - weil er versucht hat einfach so den Röhrenknochen zu knacken. Er meidet sämtliche Leckerlis, und er hat ja immer gewartet bis die alte Dame bekam - jetzt ist er total von der Rolle.
 
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Mein Tipp: gib ihm hochwertiges Trofu und/oder Nafu, bis ihr euch beide erholt habt und steuert dann richtig das Thema Barf an.
 
cherry-lein

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Ich würde einen Barfberater nach Swanie Simon empfehlen, die bekommen alle die gleiche Ausbildung und sind in der Regel sehr kompetent (Ausnahmen bestätigen die Regel). Während dieser Ausbildung werden auch Krankheiten besprochen.
Bei einem gesunden Hund ist ein Barfplan kein Hexenwerk und sehr einfach auch selbst er erstellen wenn man die Thematik verstanden hat aber bei kranken Hunden muss man da ein besonderes Augenmerk haben.
Bis dahin würde ich auf hochwertige Dose zurückgreifen, damit ist der Hund gut versorgt bis die Rohfütterung startet.
 
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Schweinemama

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Mein Tipp: gib ihm hochwertiges Trofu und/oder Nafu, bis ihr euch beide erholt habt und steuert dann richtig das Thema Barf an.

Er kriegt derzeit eines der besten Dosenfutter vom letzten Jahr test. Ich habe sogar die Mini-nochbesserDosen gekauft - für meine Hündin. Er hat immer versucht noch die ausgeschleckten Futterschüsseln von ihr auszuschlecken. Es steht da, es steht ein zweites Nassfutter da, es steht Elchbraten da (bei dem hat er noch vorgestern geschlabbert bis die Sabberfäden flogen). Ein Brathuhn haxerl hat er gefressen, meine alte Dame hat vor dem Einschläfern, noch 3 Stück davon verdrückt (war aber nur die Entspannung durch die Tabletten und das absenken der Bauchmuskulatur - der Magen bekam mehr platz - sie dafür hunger - aber das war nur ein kurzfristiges Hurra).
 
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Was bekommt er denn für Futter?
 
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Schweinemama

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Derzeit: Cesar - und Pedigree... Aber eben - ich habe die Cesar-Döschen da, ich möchte sie nur nicht mehr sehen, oder ich kann sie nicht mehr sehen. Er frisst es nicht (mehr) - vor 3 Tagen hätte er sich beide Ohren dafür abschneiden lassen. Mangelhaft! Stiftung Warentest rügt Hundefutter

Dazu brathuhn mit Reis und etwas sauce (weil er es doch möglicherweise mit dem Magen...). Aber wie gesagt - er frisst lustlos - ich denke er trauert. Er benimmt sich total komisch, ist schmusig, sanft, er geht ohne Leine bei Fuss - es reicht ein "lass den in Ruh" - selbst seine Ärgsten Feinde und Prügelknaben - er geht vorbei und schaut das er wegkommt indem er dann doch etwas schneller geht sobald er sie passiert hat. Er der kleine Rambo... also arg geknickt. In der Nacht ist er in mein Bett gekrochen.
 
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Also... das ist wohl weit entfernt vom besten Hundefutter..
Du liest selbst viel mit hier.
Ich finde Platinum, Real Nature, Josera ganz gut.
Einzig als Nassfutter.
3 der 4 Marken bekommt man vor Ort.
 
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Einzig als Nassfutter.
 
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Ach man.

R I N T I.
Mein Handy und die Worterkennung..(neues Handy).
 
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Nur nassfutter, trockenfutter frisst er als Leckerli zwischendurch- normalerweise. Da hab ich sogar wolfsblut zu hause
 
Michse89

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Eines der besten dosenfutter?
Das diese Marken nur in der Werbung gut aussehen und die Tests sich eigentlich nur nach der Zusammensetzung und dessen wirkliche Inhaltsstoffe drehen, sollte bekannt sein... für den Preis, was diese Dosen kostet, kriegt man sogar schon hundefutter, welches wirklich gut ist 😅
 
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Wolfsblut finde ich noch besser als meine o.g.
 
cherry-lein

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Ich hoffe sehr das Brathuhn war noch nicht gebraten 😕
Erhitzte Knochen splittern extrem und können sehr gefährlich werden.
Zu Cesar und Pedigree ist ja schon alles gesagt, ganz grausig.
 
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Schweinemama

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Ich hoffe sehr das Brathuhn war noch nicht gebraten 😕
Erhitzte Knochen splittern extrem und können sehr gefährlich werden.
Zu Cesar und Pedigree ist ja schon alles gesagt, ganz grausig.
Kommts meine lieben! Ich glaube ihr braucht mich nicht als kompletten Vollidioten hinzustellen. Ich denke Hühnerkeulen gekocht bestehen hoffentlich nicht nur aus Knochen. Und das man gekochte Knochen nicht füttert - ist hoffentlich mittlerweile bekannt.
 
Michse89

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Du gibst auch markknochen obwohl die Gefahr bekannt sein sollte 🤷‍♀️ von daher finde ich cherrys Frage sehr berechtigt
 
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Schweinemama

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Du gibst auch markknochen obwohl die Gefahr bekannt sein sollte 🤷‍♀️ von daher finde ich cherrys Frage sehr berechtigt
Es kommt bei Hunden sehr wohl darauf an, was sie gelernt haben oder wie gierig sie sind. Meine beiden Tiere sind und waren nie gierig oder unkontrollierbar beim fressen. Dass man markknochenscheiben nicht zerbeissen kann, hat sogar mein etwas minderbemittelter LABRADOR kapiert. Er lutscht sie aus, zieht beinhaut und fleischreste ab und bringt mir die Teile mit den Worten fertig. Je nach markknochengrösse kann fast nichts passieren, die Teile werden aber auch nicht in den Garten getragen etc. Ist noch was dran, wird es mit dem Messer abgeschraubt und in der Hand rübergereicht. Ich kaufe auch nur die Scheiben bei denen ich weiss, dass keine Gefahr ausgehen kann, das war bei der cairnhündin markknochenmarkkanäle bis 2 cm weniger wie ihre Kieferbreite und beim labrador ist es auch so.
 
Michse89

Michse89

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Du empfiehlst tragende Knochen zur Fütterung.... bleibe also dabei, die Frage ist mehr als berechtigt 😅
 
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Schweinemama

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Du empfiehlst tragende Knochen zur Fütterung.... bleibe also dabei, die Frage ist mehr als berechtigt 😅
Gerne. Meine hunde haben ein ausgezeichnetes Futtergehorsam. Muss ich zugeben. Der faschierte Rinderlungenbraten fuhr zwischen beiden Hunden am 24. Dezember 2 Stunden im Auto mit, und ich war die Hälfte der Zeit gar nicht im Auto. Das selbe gilt für im Haus liegengelassene brote, Würste oder gar Buletten. Die hunde dürfen mir gerne so etwas zeigen und Anfragen. Selbstbedienung ist aber nicht. Labrador weigert sich auch jetzt noch aus Csienterrierdames hundeschüsseln Wasser zu trinken oder gar Nahrung aufzunehmen. Das könnte theoretisch wochenlang vor seiner Nase liegen.

Die einzigen nicht tragenden knochenteile im tier sind Hammer, Amboss und Steigbügel. Die Knochen stehen ja auch nicht dumm irgendwo im Körper Rum und haben nur den Zweck auf ein Raubtier zu warten. Die Frage ist, versteht der hund, dass man Knochen nur bedingt fressen kann oder ist er so dumm, dass er sich trotz schwerer Schmerzen durch Oberschenkelknochen nagen muss. Spielen ja, auslutschen beknabbern ja, Knochen knacken nein, ich hatte mastinos die solche Knochen ohne weiteres hätten knacken können. Aber auch hier, die Knochen brechen, Splittern und der Inhalt ist mehr oder weniger nicht der Mühe Wert. Die mastinos selbst haben das 1x gemacht und für den Rest ihres Lebens war das kein Thema mehr.
 
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