Golden Retriever oder lieber Labrador?

Diskutiere Golden Retriever oder lieber Labrador? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; first Moin liebe Hundefreunde Wir brauchen eure Hilfe bzw. Rat. Wir wollen einen Hund und wünschen uns einen Labrador. Jetzt haben wir uns hier...
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de_Maddin

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Moin liebe Hundefreunde

Wir brauchen eure Hilfe bzw. Rat. Wir wollen einen Hund und wünschen uns einen Labrador. Jetzt haben wir uns hier Labrador Retriever Steckbrief und Welpen Kaufberatung über den Labrador retriever schlaugemacht und dann noch gesehen, dass der Golden Retriever ja ähnlich ist. Auch dort zu finden: Golden Retriever Hunderasse Steckbrief und Welpen Kaufberatung

Frage: Welche käme eher für die junge Familie in Frage? Gibt es überhaupt Unterschiede? Platz mit Garten ist vorhanden und wir haben auch etwas Erfahrung mit Hunden.

LG vom Maddin
 
12.01.2020
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
A

A-Fritz

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Hallo,
Den Labrador gibt es als Show- und Arbeitslinie , so wie in unterschiedlichen Farbschlägen .
Hunde der Arbeitslinie sind kleiner, leichter und beweglicher , das Zuchtziel sind Gebrauchshunde
für die Jagt ,oder für den Hundesport . Der gedrungene , kräftige Show- Hund soll ruhig und duldsam ,
aber auch sehr wesensfest sein, ingesamt ein eher gemütlicher Hund .
Die unterschiedlichen Farben sind schwarz , weiß und verschiedene Rottönungen, von gelb, braun ,
Leberfarben , bis Fuchs-rot .
Bei der Arbeitslinie , gibt es mehr Einsatzfreude und „Will to Please“ , aber auch manchmal gibt es einige
vorsichtige Vertreter , welche fremden Menschen lieber aus dem Wege gehen wollen.

Beim Golden Retriever gibt es nicht die verschiedenen Farben ,er hat aber längeres Fell und Pflegeaufwand,
ist etwas größer, mehr erblichen Krankheiten , hat im Durchschnitt eine etwas geringere Lebenserwartung.
Sonst sind die Unterschiede zwischen Labrador- und Golden- Retriever für mich nicht zu erkennen.

Fritz.
 
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Schweinemama

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Labrador retriever gibt es in blond, Braun, schwarz seit neuesten in grau. Alle Rassen sind extrem menschenbezogen und sicherlich keine Gartenhunde, die lieben und leben für Menschen. Labradore sind zudem noch "näher am Wasser gebaut" wie die Goldenretriever. Labrador Retriever haben den "Lotuseffekt" - dh. Dreck fällt, wenn getrocknet mehr oder weniger ab (ausgenommen klebrige sachen), sie sind besser isoliert gegen Kälte (Labrador), auch der Otterschwanz gilt als "Wasserwerkzeug". Die Zähne sind stumpfer - dennoch können diese Hunde beissen und auch Menschen verletzen (diese Hunde wurden für den FIschfang gezüchtet - dh. sie haben ein noch weicheres Maul - weichere Zähne - können also auch Fische fangen ohne sie zu beschädigen). Also mehr oder weniger fast "reine Wasserhunde" die für Kaltwasser perfekt geeignet sind, die stehen auch mal gerne 1/2 Stunde im 1 Grad kalten wasser und gehen dann noch eine RUnde schwimmen (da ist der Goldenretriever schon eingefroren). .

Für die Gartenhaltung sind beide Rassen ungeeignet. Das sind Tiere die sich bewegen wollen, laufen, radfahren, hochsportlich und relativ schnell.

Arbeitslinie bedeutet aber auch eine noch stärkere Menschenprägung. Sprich, assistenzhund, blindenhund etc.

Die hunde sind gross, schwer und für ganz kleine Kinder bedingt handelbar.jetzt haben die kleinen Welpen ja noch 5 kg, in 12 Monaten liegt das Gewicht bei über 30-das sind schnellwachsende Rassen mit Begleiterscheinungen (die sind durchaus etwas tappsig und können ihre Liebe nich 100% kontrollieren, das selbe gilt für Kraft, grösse und Wucht. Das legt sich mit der Zeit, aber man kann ihnen beim wachsen zuschauen. Da ist Kraft dahinter, sprich der hund kann im Notfall Autos ziehen, also kinderwagentauglichkeit (nicht unbedingt Kinderwagen mit hund verbinden) ist nur bedingt möglich. Und natürlich verzeihen beide Rassen keine groben erziehungsfehler. Was bei einem Dackel mit hochnehmen quittiert wird, schaffst du mit einem 35-40 kg hund nicht mehr.

Golden Retriever sind aus dem "golden" - die sich etwas ruhiger und gutmütiger sind. Dh. ein bisschen weniger aktion - dennoch sind die Grundbedürfnisse dieselben.

beim Goldenretriever gibt es vermehrt Fellpflegebedarf (wobei beide Rassen haaren), bürsten - Kletten, etc. Wasser und langhaarig bringt natürlich nicht nur im Sommer Probleme, sondern auch im Winter (Labradore sind hingegen anders körperlich isoliert - dh. die halten die Kälte viel besser aus).

Dh. das Sind Familienmitglieder wie Kinder, man darf sie alleine lassen - aber man muss ihnen dafür etwas bieten. Es sind keine Hofhunde, und vor allem - die versuchen euch zu scannen um euch zu gefallen. Und je nachdem wieviel man sie beschäftigt - machen sie das ständig oder andauernd. Das kann sehr gut sein, andererseits ist es mitunter nervend, wenn der Hund vor dem Badezimmer wartet während man Duschen möchte (oder am besten noch vor der Glasduschwand abwartet). Eine Trennung für die Hunde ist möglich, aber generell etwas was dem Hund nicht so gefällt, da sie eher "Unselbstständig" sind. Hier muss viel gearbeitet werden um den Hund und Besitzer "glücklich" zu machen.
 
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Schweinemama

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P.s: ihr müsst es euch überlegen. Beide Hunde sind großartige apportierhunde, beide Hunde haben die Tendenz zum jagen, der Labrador ist eher eine Wasserratte, der Goldenretriever auch - aber nur bedingt (Isolierung).

Sie wollen am liebsten irgendwas im Maul haben- rumtragen - vom Ball bis hin zur Stoffpuppe (das dürfte genetisch sein). Mitunter bekommt das aber eine "autoditaktik" ala "im Maul was haben wollen, damit ich nichts anderes fresse, andere Hunde wegbeisse von meiner Beute etc etc (also eher eine "Störung"). Ob nun Arbeitslinienhunde für Kleinkindfamilien besser geeignet sind lasse ich dahingestellt. Dh. sie haben noch stärkere Ausprägungen. Dennoch sind natürlich Unterschiede zwischen dem Goldenretriever und Labrador-retriever erkennbar. Aber die Urform des "Retreives" haben beide. Dass heisst - der Will to please - leicht erziehbare Hunde, aber dennoch mit einer der stärksten Prägungen zu ihren (oder manchmal auch ihrem) Menschen den es in der Hundewelt gibt. Das kann für manche Menschen geeignet sein, manche Menschen werden von solchen Hunden regelrecht "erdrückt" weil sie immer alles beim und mit dem Menschen tun wollen- wenn man sie nicht regelrecht "ausbremst".
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Ob nun diese beiden Rassen oder etwas anderes,es sind Modehunde mit allerlei angezüchteten Gesundheitsmängeln ,daher nicht empfehlenswert. Da ich euch nicht kenne kann ich auch keine bestimmte Rasse empfehlen aber besser wäre schon einen eher kleinen Hund bis 12 kg ohne zu kurze Schnauze. Vll. schaut ihr auch mal im Tierheim vorbei,da kann man euch direkt beraten was zu euch passt.
 
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Schweinemama

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Ob nun diese beiden Rassen oder etwas anderes,es sind Modehunde mit allerlei angezüchteten Gesundheitsmängeln ,daher nicht empfehlenswert. Da ich euch nicht kenne kann ich auch keine bestimmte Rasse empfehlen aber besser wäre schon einen eher kleinen Hund bis 12 kg ohne zu kurze Schnauze. Vll. schaut ihr auch mal im Tierheim vorbei,da kann man euch direkt beraten was zu euch passt.

Das Problem mit Gesundheitsproblemen haben mittlerweile fast alle Hunde, West Highlandterrier / Cairnterrier (Bauchspeicheldrüse - Leber), Schäfer - Hüfte bzw. Wirbelsäule, Dackel - Wirbelsäule inkl. Dackellähmung, Hängeohren werden so gezüchtet dass sie nicht mehr belüftet werden, kurzschnäuzige Hunde so "eingedellt" - dass sie mit 6 Monaten fast schon Wasser in der lunge haben - weil sie es nicht mehr derschnaufen etc etc. Es artet mittlerweile schon aus, ein Basset, 1 jährig hat bereits 3 Operationen hinter sich, zweimal Augen (Hängeaugen) - einmal Ohr - aufgrund der zu lange und zu schwer gezüchteten Ohren - Thrombose.

Es muss nicht unbedingt immer ein Hund sein der "von der Stange" - ala Züchter gekauft werden muss. Es gibt so viele Arten von Mixen und Mixe- der Mixe in die man sich verlieben kann. Und die "Noch etwas mehr geeignet zu sein scheinen" - wie ein mittelgroßer bis Großer reiner "Arbeitshund". Denn das "Retrieve" bedeutet arbeit am Hund - man kann ihn leicht leiten- dennoch muss man sich abgrenzen - sonst isoliert der Hund einen (das wiederum bedeutet - Training, Arbeit, in Treuherzige bettelnde Augen schauen müssen und gleichzeitig schimpfen - denn solche Hunde haben nur ein Ziel im Leben - ihren Menschen zu lieben und zu gefallen). . Aber eben diese Tendenz ist bei den oben genannten Rassen schon durchaus ins "extreme" gezüchtet. Es gibt Huskys - die selbstständig sind, Schäferhunde die ein guter Mix zwischen Arbeitshund und selbstständigkeit haben, und dann natürlich noch die "Fun-dogs" - von Plüschkugel bis hin zum Rollmops. Hunde die auch eine Existenzberechtigung haben, die Familienhunde sind (und zwar ausgesprochene) - einen leichten Hang zum Schosshund haben, aber dennoch Begleithunde und einen ganz leichten Drall zum Schutzhund haben können (Labi und Goldi sind keine Schutzhunde - ich befürchte das ist in der Genetik ins Wasser gefallen).
 
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Zamonien

Zamonien

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Hallo,
beide Hunde haben natürlich die grundsätzlichen Retrievereigenschaften, viele sind wasserliebend, Bringfreude, Steadiness (okay, ist bei einigen Showzüchtungen flöten gegangen), will to please, ....Insgesamt finde ich den Unterschied bei den Standardhunden eher gering. Insgesamt habe ich in meinem Umfeld festgestellt, dass die Labradore distanzloser sind und häufig wuseliger, bei den Golden treffe ich hier in der Ecke auf erschreckend viele Schlaftabletten. Größer als der Unterschied zwischen Golden und Labrador, dürfte der Unterschied zwischen den Einzelnen Linien /Züchtungen sein:
Standardzucht, (spezielle) jagdliche Leistungszucht, Field and Trial Linie (FTW, FTCH), Dual Purpose,...

Mich persönlich würde das lange Fell beim Golden stören^^

Für eine reine Gartenhaltung ist keiner der Hunde geeignet. Und für einen reinen Begleithund würde ich auch von Leistungszuchtne /Arbeitslinien Abstand nehmen.
 
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