Mutter will Hund weggeben

Diskutiere Mutter will Hund weggeben im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey Wir haben vor ca. 2 Wochen einen junghund aus dem Tierheim geholt(9monate alt). Er ist sehr verspielt und nimmt firsthalt immer unsere Sachen...
H

Hihi hi hi

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Hey
Wir haben vor ca. 2 Wochen einen junghund aus dem Tierheim geholt(9monate alt). Er ist sehr verspielt und nimmt
halt immer unsere Sachen zum Spielen... Meine Eltern haben gedacht, dass man ihn nicht mehr erziehen muss. Jetzt wird Ihnen das alles zu viel Stress und sie wollen ihn wieder weggeben. Aber jetzt gehört er doch schon zur Familie!!! Ich hab ihn schon so lieb!!! Wie kann ich sie überreden, dass wir ihn behalten? 😭😭
 
17.01.2020
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
S

Schweinemama

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Ich würde mich an deiner Stelle mal mit deinen Eltern zusammensetzen und darüber reden. Auch über die Ängste, du hast dir ja auch schon lange einen Hund gewünscht, ihr habt nun einen Hund bekommen - dennoch werdet ihr kompromisse machen müssen.

Ein Hund egal welchen Alters muss man grundsätzlich erziehen und in die Familie integrieren. Er muss lernen und verstehen - was bei euch erlaubt ist und was nicht. Sozusagen die Hausregeln für Hunde. Wie groß ist euer Hund? Etwas kleines - etwas großes? Ist der für euch Kinder denn überhaupt zu Handhaben (es ist ein Unterschied ob ein Dackel - oder eine Dogge an der Leine zieht, es gibt mitunter Rassen - bei denen bist du mit deinen 12 jahren fast gleichauf mit dem Gewicht des Hundes mit 9 Monaten).

Und dann ist natürlich deine Sozialkompetenz gefragt: Wie kannst du deinen Eltern mit dem Hund helfen. Je nach Stadt/Land gefälle und größe des Hundes ist es dir in der Stadt schon mal gar nicht erlaubt mit dem Hund auf die Strasse zu gehen (ich kann nur von Österreich sprechen - Mindestalter im Normalfall 16 Jahre ( wenn nichts passiert - kräht kein Hahn danach, passiert was mit eurem Hund und ihr Kinder seid auf der Strasse mit ihm alleine, ist auch deine Mutter verantwortlich) - bei Sogenannten Kampfhunden 18 Jahre inkl. abgelegter Hundeprüfung - hier sind die Regelungen viel strenger und vor allem - es schaut auch die Umwelt darauf, dass ihr nicht mit dem Hund alleine spazieren geht, da wird auch schon mal die Polizei gerufen - zumindest in Österreich ). Wir haben einen Labrador Retriever 2 Jahre alt, ich gehe gerne spazieren als Mutter, meine Kinder gehen mitunter auch mal gerne mit (die spielen gerne am Handy oder schauen fern). Sie dürfen mit mir mitgehen und den Hund an der Leine halten. Sie dürfen sich auch gerne durchsetzen lernen. Dennoch weiß ich, dass der Gewichtsunterschied zwischen Kind und Hund (42 kg versus 32 kg, dafür Allradantrieb und eine beschleunigung auf 40 km/h unter 5 Sekunden, da steckt ungebändigte Kraft dahinter - unserer hat vor kurzem mit dem Zuggeschirr ein Auto welches auf dem Eis stecken geblieben ist einfach mal so auf festen Boden gezogen und er hat sich nicht mal mächtig angestrengt, dank Krallen und Allrad) nicht reicht um im Notfall den Hund auch wirklich handeln zu können. aber sie fangen mal klein an und sind in ein paar Jahren soweit (und der Hund auch) - dass sie gemeinsame Spaziergänge auch geniessen können. Dann nämlich, wenn der Hund gelernt hat auf sich selbst und auch andere zu achten, und die Kinder natürlich auch.

Was kannst du deiner Mutter bieten und vor allem - wie kannst du ihr helfen im Alltag. Weg mit dem Handy, freiwillig lernen, dein Zimmer aufräumen, Geschirrspüler ausräumen, am Abend kochen und hin und wieder mal Staubsaugen. Beim ersten Rufen der Mutter reagieren und nicht beim 25x mittlerweile schreien der Mutter mal anfragen was denn los wäre. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass deine Mutter mit so einem Jungen Hund und 2 Kindern etwas überfordert ist. Ein Hund in dem Alter ist nichts anderes wie ein etwa 3 -4 jähriges kind, das ständig vor einem sitzt und "bitte- bitte" schreit, sich ungeniert auf den Boden wirft - kreischt und strampelt (übertrieben - ein Hund zerlegt dafür die Einrichtung, Schuhe und andere Sachen die er so finden kann) - wenn man ihm nicht genug beachtung schenkt. Ihr müsst ihm alle noch etwas beibringen - die Benimmregeln im Haushalt, genauso wie das "wann gibts fressen" - "wann geht man Gassi" und "wann ist Zeit zum schlafen, sich zu beruhigen oder einfach mal den Tag ausklingen lassen". Euer kleiner Kerl ist noch sehr jung, hier hilft es bestimmte Zeiten beizubehalten - einen Stundenplan für den Hund zu machen - die Letzte Runde draussen um 21:00 (das wäre möglicherweise gut wenn die Mama macht) , die erste vielleicht sogar schon bevor ihr euch auf den Weg zur Schule macht. Der Hund ist kein Morgenmuffel und so eine frische kalte Brise in der Früh weckt auch in Kindern neue Lebensgeister, man muss sich nur überwinden. Es ist vieles machbar - wenn man einen Willen hat es zu tun, ohne gezwungen werden zu müssen.

Übernehmen von Verantwortung für den Hund, für den Haushalt und für deine Mutter. Man kann im Alter von 12 Jahren auch schon mal die Mama in Ruhe lassen, ihr mal eine Stunde Zeit gönnen oder sie überraschen, indem ihr ihr zeigt dass der Hund in eurem Haushalt keine zusätzliche Belastung für sie ist, sondern etwas das ihr teilweise übernehmen könnt. Am besten gleich jetzt am Wochenende anfangen, zeigt ihr was in euch steckt. Die Freizeit kann man sich einteilen wenn man genug davon hat. Es interessiert keinen mehr im Erwachsenenalter ob man mit 12 Jahren 3000 Levels von irgendwelchen Spielen "geschafft" hat, aber ein Spaziergang und ein Erlebnis mit einem Hund bleibt in Erinnerung - bis ins Hohe Alter.
 
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Zamonien

Zamonien

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Hallo,
Du bist ja wirklich noch "sehr jung" in Bezug auf die Verantwortung für ein Haustier. Ein riesen Haufen Arbeit wird einfach an deinen Eltern hängen bleiben, auch im Bereich der Erziehung.
Das deine Eltern such so wenig über Hunde(-erziehung) erkundigt haben, ist natürlich für alle Beteiligten, auch den Hund, sehr Schade.
Abhilfe schafft es, wenn du oenible Ordnung hältst und der Hund an verbotene Sachen erst gar nicht ran kommt.

Wenn du noch einmal mit deinen Eltern redest, solltest du versuchen ohne "ic will aber" und irgendwelche emotionalen Erpressung oder ähnliches auszukommen. Überlege Mal für dich, wo du deine Eltern (realistisch) unterstützen kannst und frage ob ihr als Familie zusammen mit dem Hund in die Hundeschule geht.
Manchmal ist es aber auch einfach besser wenn de Hund frühstmöglich wieder zurück geht.
 
S

Schweinemama

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Es ist immer schwierig wenn sich Hunde sachen einfach so nehmen. Aber auch hier hilft - nehmt Sachen die ihr nicht mehr braucht - z.b. einzelsocken die man mit anderen Einzelsocken ausstopfen kann - am Ende einen Knoten rein - und das ist Spielzeug für den Hund. Er hat euren Geruch (das ist für manche Hunde wichtig) - dafür ´lässt er möglicherweise andere Sachen in Ruhe die euch wichtig sind. Aber auch hier - Erziehung ist sehr viel - und sehr wichtig. Sich Sachen vom Tisch zu holen, weil es nicht "verboten" ist etc. Es gibt Hunde die machen sowas grundsätzlich nicht - es gibt aber auch Hunde die wie trotzige 5-6 jährige wirklich austesten wollen wie viel sie dürfen und was man ihnen durchgehen lässt ( die steigen je nach grösse mal auf den Sessel - gucken was du machst - vom Sessel dann eine Pfote auf den Tisch - es wird nochmals kontrolliert ob du das siehst - zweite Pfote - bis man sich dann als Belohnung die Wurststulle die da liegt nehmen darf. Und Hunde sind Kreativ - enorm kreativ, die werfen sich auch schon mal quietschend und Jaulend auf dem Boden wie ein Fussballer, weil sie ihren Kopf durchsetzen wollen). Hunde haben zwar grundsätzlich ein schlechtes Gewissen, aber mal antesten geht immer gerade wenn es ums Fressen geht . Das ist enorm anstrengend und man braucht jede Menge Selbstdisziplin (ich habe es nun nur von den Augenwinkeln gesehen- Schwamm drüber, jetzt trink ich erst einmal was - ist fatal - denn der macht das nochmal, Verbote und "schimpfen" bitte innerhalb von 2 Sekunden - sonst begreift der Hund nicht ). Man muss immer aufpassen bei solchen jungen Hunden, dass das - was sie jetzt machen - oder was man jetzt noch für ulkig abhandelt nicht irgendwann zu einem riesenproblem wird - und das mit Garantie. Beispiel wäre z.b. ein Schäferhund der als Welpe alle anspringt ( 7- 10 Kilo sind niedlich eine Plüschkugel) , im Erwachsenalter hat das Tier 35 Kilo und wirft auch 70-80 Kilo Menschen damit um. da braucht es gar keine Oma mit dem Rollator. vom TIsch betteln ist ähnlich, macht das ein Ausgewachsener Labrador nimmt der mal beim Aufstehen und Nase auf Schoss schieben den halben Tisch mit bzw. hebt er diesen auch gleich mal an. Alles was man jetzt noch "leicht" unterbinden kann, ist im Erwachsenenalter des Hundes wirklich sehr sehr schwierig wieder abzutrainieren. Was Hänschen nicht lernt, lern Hans nimmermehr. Unser Hund bekommt auch manchmal etwas von unserem Essen. Aber auch hier - er bettelt nicht vom Tisch - er legt sich möglicherweise im Abstand ab. Nach unserem Essen bekommt er sein Fressen - mit etwas übrig gebliebenen Braten, oder mal ein Stück Wurstbrot das keiner mehr essen wollte - auf seinem Fressplatz (keine Großen Mengen - aber so 2-3 Bissen für den Hund) . Nachdem wir alle fertig sind und der Tisch abgeräumt ist. Und auch hier - jeder in der Familie kontrolliert jeden. Wenn der Papa unüberlegt dem armen bettelnden Hund was unter die Tischplatte schieben will - etwas sagen. Es kann immer mal wieder vorkommen, dass man unüberlegt handelt - deswegen seid ihr ja auch da.
 
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Pocky-thedog

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Wie soll den der kleine nach 2 Wochen wissen und können was er darf und was nicht ??? Meiner bekommt das nun nach fast 4 Wochen noch nicht hin, und klaut mir immer noch meine Socken und Hausschuhe.

ich würde auch das Gespräch suchen, fang am besten an in dem du deine Eltern deregt nach dem Problem fragst. Sie sollen dir erklären woran es liegt. Wenn es wirklich nur darum geht das der kleine sich Sachen schnappt und diese zerkaut. Erinner sie kurz dran das sie sich ein Hundekind ins haus geholt haben und das er nun in einem neuem führ ihn total fremden zuhause ist. Da mus man auch ab und zu mal Nein sagen.
Bitte deine hilfe an mit der aussage das du mithelfen möchtest das der Kleine ein tolles zuhause hat.

vielleicht mag er euren Geruch und klaut darum Sachen. Könnt ihr im was überlassen was für ihn ok ist . Also was er sich oft holt? Meiner hat meine kuscheldecke bekommen . 5 tolle und teure Hunde Betten in der Wohnung und wo schläft er ? Auf der alten Decke 🤷🏻‍♀️.
Vielleicht kaut er auch auf Langeweile ? Biette dich an mehr mit ihm zu spielen das er ausgelastet ist .
Ich finde wichtig ist hier zu wissen wieso der Hund das macht und es ihm nicht nur zu verbieten. Da muss ne Alternative her .
die Idee mit der hundeschule find ich gut. Oder einem Trainer der euch mal besucht und deinen Eltern und dir paar tips geben kann. Manchmal bieten auch TA so besuche an.

wir bekommen in 2 Wochen besuch von unserer RA und hoffen das wir dan das Bellen und Schuhe vernichten unter Kontrolle bekommen

Ich hoffe ja das du dich für den hund nicht nur einsetzt weil du ihn toll und süss findest. Wenn der hund bleibt . Dan nicht nur für Tage sondern für Jahre und als Familien Mitglied trägst auch du Verantwortung und um so älter du wirst um so größer wird die
 
S

Schweinemama

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Wie soll den der kleine nach 2 Wochen wissen und können was er darf und was nicht ??? Meiner bekommt das nun nach fast 4 Wochen noch nicht hin, und klaut mir immer noch meine Socken und Hausschuhe.

ich würde auch das Gespräch suchen, fang am besten an in dem du deine Eltern deregt nach dem Problem fragst. Sie sollen dir erklären woran es liegt. Wenn es wirklich nur darum geht das der kleine sich Sachen schnappt und diese zerkaut. Erinner sie kurz dran das sie sich ein Hundekind ins haus geholt haben und das er nun in einem neuem führ ihn total fremden zuhause ist. Da mus man auch ab und zu mal Nein sagen.
Bitte deine hilfe an mit der aussage das du mithelfen möchtest das der Kleine ein tolles zuhause hat.

vielleicht mag er euren Geruch und klaut darum Sachen. Könnt ihr im was überlassen was für ihn ok ist . Also was er sich oft holt? Meiner hat meine kuscheldecke bekommen . 5 tolle und teure Hunde Betten in der Wohnung und wo schläft er ? Auf der alten Decke 🤷🏻‍♀️.
Vielleicht kaut er auch auf Langeweile ? Biette dich an mehr mit ihm zu spielen das er ausgelastet ist .
Ich finde wichtig ist hier zu wissen wieso der Hund das macht und es ihm nicht nur zu verbieten. Da muss ne Alternative her .
die Idee mit der hundeschule find ich gut. Oder einem Trainer der euch mal besucht und deinen Eltern und dir paar tips geben kann. Manchmal bieten auch TA so besuche an.

wir bekommen in 2 Wochen besuch von unserer RA und hoffen das wir dan das Bellen und Schuhe vernichten unter Kontrolle bekommen

Ich hoffe ja das du dich für den hund nicht nur einsetzt weil du ihn toll und süss findest. Wenn der hund bleibt . Dan nicht nur für Tage sondern für Jahre und als Familien Mitglied trägst auch du Verantwortung und um so älter du wirst um so größer wird die

Das mit den Socken kann man ja auch umdrehen. Mein Labrador war früher nicht anders - überall lagen angeknatschte Einzelsocken rum - mit Löchern - in eInzelfäden - alles ganz fürchterlich. Mittlerweile trägt er den Kindern ihre Socken nach. Und das mit dem Speichelfluss hat sich auch auf ein minimum dezimiert (staubtrocken sind sie aber nicht - vor allem aussen) . Unser Hund ist nämlich supertoll und ganz gescheid.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Ich interpretiere mal deine anderen Threads:

Ihr habt eure Eltern so lange bequatscht bis sie nachgegeben haben.

Blöde Grundlage, wie du jetzt siehst.

Du bist 11 Jahre alt und sowas kommt dabei raus, wenn man auf Gedeih und Verderb seinen Willen durchsetzen will ohne die Konsequenzen zu bedenken.

Den Hund wieder abzugeben ist unter diesen Bedingungen die einzig richtige Entscheidung für den Hund.
 
blackdobermann

blackdobermann

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Kinder ningeln halt wenn es um Haustiere geht.... war bei mir nicht anders...

Mich stimmt es traurig dass der Hund zum Wanderpokal wird, nur weil die Eltern keine Lust auf die Verantwortung haben, die ein so junger Mensch noch nicht bewältigen kann....
 
S

Schweinemama

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Ich interpretiere mal deine anderen Threads:

Ihr habt eure Eltern so lange bequatscht bis sie nachgegeben haben.

Blöde Grundlage, wie du jetzt siehst.

Du bist 11 Jahre alt und sowas kommt dabei raus, wenn man auf Gedeih und Verderb seinen Willen durchsetzen will ohne die Konsequenzen zu bedenken.

Den Hund wieder abzugeben ist unter diesen Bedingungen die einzig richtige Entscheidung für den Hund.

So ist es aber auch wieder nicht. Du kannst keinem 11 jährigen erklären - dass er selber schuld ist. Also bitte fair bleiben!!!!!

Schuld sind die Eltern, weil sie meinen, dass so ein Hund von einem Kind erzogen werden kann. Ich habe hier ein solches Beispiel zu Hause - Hund wurde von Kindern grossgezogen bis er 1 Jahr alt war, seelische Grausamkeiten inkl. "Ein Gartenhund" - "Ein Zwingerhund", für eine Hunderasse die am Menschen lebt, die Mensche nliebt wie keine andere, die Menschliche Nähe braucht wie ein bissen Brot. Sie haben es wohl nicht besser gewusst (ich verurteile sie nicht dafür, es waren nette Menschen die nach reiflicher Überlegung das beste für das Tier gemacht haben - sie haben es weitergegeben nachdem sie mit diesem Kraftprotz nicht mehr zurecht kamen, eine sehr weise Entscheidung und für das Tier das beste). - trotzdem überdenke ich in der Anschaffung als Erwachsener nicht "wie lieb das Tier denn ausschaut" - sondern ich informiere mich darüber, was das TIer braucht, welche Ansprüche eine Rasse hat und vor allem wenn es ein Kinderhund sein muss - wieviel arbeit muss ich als Erwachsener da reinstecken. Ich denke keine Behörde (kein Tierheim, kein Züchter - kein Privatvermehrer) in Deutschland erlaubt es unmündigen Kindern einen Hund zu halten - oder zu besitzen - so auf dem Papier als "Eigentümer". Ich arbeite am verhalten seit nun fast 1 Jahr um das wieder zu biegen zu kneten und "richtig" zu stellen, es sind schwerwiegene Schäden an dem Hund passiert, ob man sie ganz Glattbügeln kann, weiss ich bis heute nicht. Mit sehr viel Liebe und verständnis geht da aber noch was. Und wenn meine 40 Jahre Hundeerfahrung nicht reichen - hole ich mir einen Experten - oder eine gut etablierte Hündin - die ihm unter ihre Fittiche nimmt. Und dennoch, ein 10-12 jähriges Kind mit einem ungestümen Hund in der grösse eines ausgewachsenen Labrador auf der Strasse spazieren zu lassen - ist eine Allgemeingefährdung.

Und nun nochmals an die Eltern: es dürfte euch entgangen sein, dass in den letzten 10 Jahren ein großes "nein zu Haustieren unter dem Weihnachtsbaum" ausgebrochen ist. Hier in Wien wird vor Weihnachten überhaupt nichts mehr vermittelt - da gehen selbst in den überfülltesten Tierheimen die Rolläden runter. Kriegt man nicht - nicht um Weihnachten - nicht als "Geschenk" - nicht als "Ding" - sondern ein Tier ist ein Lebewesen.
 
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Hundefreundin12

Hundefreundin12

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Kinder ningeln halt wenn es um Haustiere geht.... war bei mir nicht anders...

Mich stimmt es traurig dass der Hund zum Wanderpokal wird, nur weil die Eltern keine Lust auf die Verantwortung haben, die ein so junger Mensch noch nicht bewältigen kann....
Ich hab mit 10 Jahren so lange rum geheult, bis ich mein Kleintier hatte.. nicht aus böser Absicht, ich fand einfach total unfair und war sehr sauer.
So sind Kinder eben... da jetzt das Kind an den Pranger zu stellen, lohnt sich nicht wirklich.
Wichtig ist, was die Eltern machen und wenn sie sich Pro Hund entscheiden, haben sie eine Verantwortung!
 
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Schweinemama

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Ich hab mit 10 Jahren so lange rum geheult, bis ich mein Kleintier hatte.. nicht aus böser Absicht, ich fand einfach total unfair und war sehr sauer.
So sind Kinder eben... da jetzt das Kind an den Pranger zu stellen, lohnt sich nicht wirklich.
Wichtig ist, was die Eltern machen und wenn sie sich Pro Hund entscheiden, haben sie eine Verantwortung!

Man kann ganz einfach die Hundehaltung von damals als wir Kinder waren mit dem heute nicht mehr vergleichen. Wir hatten als ich noch ein Kind waren - einen belgischen Schäfer, der uns Kinder mit seinem Leben beschützt hätte, der teilweise extrem Rüdenagressiv war. Und ich bin ab 10 Jahre jeden Tag mit dem Rüden unterwegs gewesen, Radfahren in der Siedlung. Meine Eltern sind auf Urlaub gefahren - ich hatte die Verantwortung. Wie groß das Tier war - für mich war er damals riesig, meine Mutter meint, dass der Labrador ein stückchen größer wäre wie unser alter belgischer Schäfer. Im Urlaub hatte er im Dorf den ganzen Tag freilauf, er konnte dort Katzen jagen - dass möglicherweise ein Auto hätte ihn überfahren können. Pech - diesen recht grossen markanten Hund hat man aber durchaus gesehen. Es war mehr "egal" - oder " so ist das Leben" wie es heute überhaupt vorstellbar sein könnte. Dass der große Belgier in jungen Jahren einem Kind einen Bauchbiss verpasst hat, weil sich Das Kind in meinen Kinderwagen gelehnt hat um mal nach dem Baby (ja das war wohl ich) zu schauen. Die Polizei hat erklärt: das hätten die Eltern dem Kind beibringen müssen, dass man wenn man so einen großen Hund neben dem Kinderwagen angeleint sieht - nicht einfach hingehen darf. Dem Hund trifft keine Schuld. Keine Anzeige, keine "körperverletzung" - kein "zum ewigen Maulkorbtragen verdammt", sondern der Hausverstand hat gesagt, dass das Kind schuld gewesen wäre, weil es anscheinend meinte - man dürfte da in jeden Kinderwagen hinein (so wie es heute üblich ist) und der Hund hat "gehorsam" zu sein.

Es sind einfach nur andere Zeiten, ich musste gestern zur Polizei wegen Anzeige schreiben, weil ich gebissen worden bin vor Weihnachten. Tatbestand: schwere Körperverletzung. Ob es denn wirklich eine "schwere Körperverletzung" wäre wenn mit der Hund gezwickt hat, ich habe ja nicht mal geblutet. Es gibt keine andere Möglichkeit - sagt der gesetzgeber. Laut Gesetz ist nunmal ein "Hundebiss" eine schwere Körperverletzung und mit dem Schlagstock auf einen anderen Menschen einzuschlagen - etwa gleichzusetzen.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Natürlich sind Eltern in letzter Konsequenz verantwortlich, aber 11jährige können auch ruhig mitbekommen, dass Handlungen Konsequenzen haben.

Zumal in den anderen Threads genau das bereits thematisiert wurde.

Das wird jetzt vermutlich für alle eine blöde Erfahrung, aber Kinder in Watte zu packen a la "Du hattest gar keinen Anteil und nur deine Eltern sind furchtbar!" ist genau so unfair.
 
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Hundi27

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Hey
Wir haben vor ca. 2 Wochen einen junghund aus dem Tierheim geholt(9monate alt). Er ist sehr verspielt und nimmt halt immer unsere Sachen zum Spielen... Meine Eltern haben gedacht, dass man ihn nicht mehr erziehen muss. Jetzt wird Ihnen das alles zu viel Stress und sie wollen ihn wieder weggeben. Aber jetzt gehört er doch schon zur Familie!!! Ich hab ihn schon so lieb!!! Wie kann ich sie überreden, dass wir ihn behalten? 😭😭
ich wohne bei meinen Eltern und wir haben uns auch einen Hund angelegt. Wir haben uns den als Welpen gekauft. Anfangs hatten wir sehr viele Probleme mit dem Hund. Die hat unsere Latschen aufgefressen unsere Couch demoliert und so weiter. Sie war sehr unerzogen. Der ganze Stress war für meine Mutter nicht mehr auszuhalten und sie wollte den Hund auch weggeben. Ich habe genug Gespräche mit meiner Mutter geführt um sie zu überreden aber sie ist ihrer Meinung treu geblieben. Ich konnte die Sitatiuon jedoch lang genug herauszögern, aber am ende hat es wirklich nciht mehr geklappt. Ich muss aber auch ehrlich dazu sagen, dass ich dem ganzen auch kein Stand leisten kann. Der Hund war auch sehr unerzogen, wir haben viel ausprobiert aber es hat leider nciht geklappt. Letztenendes haben wir den Hund schwerenherzen abgeben müssen. Aber wir sind uns sicher, dass es ihr jetzt besser geht.

Rede am besten mit Deinen Eltern darüber und versuch eine Lösung zu finden.
 
Hexogen10

Hexogen10

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ich wohne bei meinen Eltern und wir haben uns auch einen Hund angelegt. Wir haben uns den als Welpen gekauft. Anfangs hatten wir sehr viele Probleme mit dem Hund. Die hat unsere Latschen aufgefressen unsere Couch demoliert und so weiter. Sie war sehr unerzogen. Der ganze Stress war für meine Mutter nicht mehr auszuhalten und sie wollte den Hund auch weggeben. Ich habe genug Gespräche mit meiner Mutter geführt um sie zu überreden aber sie ist ihrer Meinung treu geblieben. Ich konnte die Sitatiuon jedoch lang genug herauszögern, aber am ende hat es wirklich nciht mehr geklappt. Ich muss aber auch ehrlich dazu sagen, dass ich dem ganzen auch kein Stand leisten kann. Der Hund war auch sehr unerzogen, wir haben viel ausprobiert aber es hat leider nciht geklappt. Letztenendes haben wir den Hund schwerenherzen abgeben müssen. Aber wir sind uns sicher, dass es ihr jetzt besser geht.

Rede am besten mit Deinen Eltern darüber und versuch eine Lösung zu finden.
Ihr habt einen Welpen geholt, also ein Baby. Ich bin mir sicher, dass du auch nicht auf die Welt gekommen bist und sofort dein Zimmer ordentlich gehalten hast, die Wäsche erledigt oder Einkäufe erledigt hast oder bereits eine Enzyklopädie gelesen hattest. Alle Lebewesen kommen unerzogen zur Welt und man muss ihnen die Regeln des Lebens beibringen. Wie Kinder lernen beim Essen nicht auf dem Tisch zu hüpfen, sondern dies auf einem Trampolin zu machen, lernen Hundekinder, dass das Tischbein nicht zum Knabbern da ist, aber ein Schweineohr sehr wohl. Aber da sind die Erwachsenen gefragt, die sich das Baby ins Haus holen ihm die erlaubten Alternativen aufzuzeigen und nicht die der Kinder.
Ich bin seit vierzehneinhalb Jahren im Tierschutz aktiv und es gibt leider viel zu viele Erwachsene, die denken, ein Hund ab einem bestimmten Alter oder aus zweiter Hand braucht keine Erziehung mehr, ist schon fertig so wie der Kaffee to go, den man nur noch trinken braucht. Passt es nicht, wird der Hund/die Katze zurück gegeben. Ätzend. Deswegen sind ausführliche Vorgespräche immer angebracht beim Züchter, beim Tierschutz/Tierheim. Auch wenn man vermeintlich unangenehme Fragen stellt, mir sind Interessenten lieber, die sich noch einmal in Ruhe zusammen setzen und den Familienrat tagen lassen, als "der ist so niedlich und sie sind total kacke" Interessenten.
 
S

Simpat

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Die Lösung ist nicht immer einfach zu finden, leider unterschätzen die meisten was es bedeutet einen Welpen sich ins Haus zu holen, die sind nicht nur zuckersüß, die machen auch verdammt viel Arbeit, da müssen alle an einem Strang ziehen und sehr konsequent sein. Vor allem wäre es wichtig, sich im Vorfeld ausreichend zu informieren, was alles auf einen zukommt und sich genügend Tipps und Ratschläge von erfahrenen Haltern zu holen, eine Hundeschule besuchen - die muss aber auch gut ausgewählt sein, Hundeschulen sind leider nicht alle gleich gut - notfalls rechtzeitig sich Hilfe dazuholen und vor allem muss man genügend Zeit haben vor allem in den ersten Monaten, aber auch später als Tierhalter gibt es keinen Feiertag, Wochenende, Urlaub usw. dass ist man das ganze Jahr, Tag für Tag.

Und wenn dann die ersten Monate vorbei sind, man glaubt man ist auf einen guten Weg und der Hund folgt auch schon ganz gut, dann kommt er in die Pubertät und die Geschlechtsreife stellt auch wieder eine große Herausforderung da. Hunde laufen nicht so einfach nebenbei und es funktioniert nicht von allein, dass geht nicht auf Knopfdruck, selbst wenn der Hund schon älter ist und einen gewissen Grundgehorsam hat, kommt es immer darauf an, was man daraus macht.

Vor allem sollte man sich im Vorfeld wirklich umfangreich informieren, welcher Hund es denn sein soll, ob der auch zu Euch und eurem Leben überhaupt passt, was erwartet man von dem Hund, was kann man leisten, wird man seinen Bedürfnissen gerecht und und und ...................
 
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