Hund pinkelt wenn er was falsch gemacht hat

Diskutiere Hund pinkelt wenn er was falsch gemacht hat im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Mitglieder, ich bin etwas verzweifelt obwohl ich schon reichlich Erfahrung mitbringe 🙄 ich habe zwei Probleme... Erstmal zur...
OliviaundJax

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Hallo liebe Mitglieder,

ich bin etwas verzweifelt obwohl ich schon reichlich Erfahrung mitbringe 🙄

ich habe zwei Probleme...
Erstmal zur Situation:
Mein Jackson ist ein 13Monate alter Pitbull-Mix.
Sein erstes halbes Jahr verbrachte er in Italien und wurde dort vermutlich nicht so gut behandelt.. sprich hat Gewalt erfahren müssen. Danach lebte er ca 6Monate bei einer kleinen Familie mit 0 Durchsetzungsvermögen und durfte alles. Erziehung- keine oder fragwürdig..

er lernt schnell und versteht auch Fehler.
er ist sehr menschenbezogen, hat einen Beschützerinstinkt und starke Verlustängste. Er ist der dritte Hund wo ich bei der Erziehung mitwirke, Bzw hier die ausschlaggebende Rolle spiele.
Aufgrund seines Charakters und der starken
menschlichen Bindung habe ich entscheiden, dass er aufs Sofa darf - wenn ich es erlaube.
Bei allen anderen Hunden bisher gab es immer nur ein klares Sofa-Verbot, ohne Ausnahmen. Bei Jax soll das anders sein. Es funktioniert auch.. wenn ich auf dem Sofa sitze „fragt“ er. Anfangs indem er eine Pfote auf das Sofa legte, mittlerweile nur noch über Blicke..

zu meiner ersten Frage:
Gibt es hier jemanden dessen Hund mit Erlaubnis aufs Sofa darf? Und wo der Hund auch versteht, dass er es nicht darf, wenn er unbeaufsichtigt im Wohnzimmer ist, weil er dann die Erlaubnis nicht hat? Und wenn ja... wie habt ihr das geschafft?

(ich kenne bereits jemanden, möchte mir aber gerne weitere Erfahrungen einholen, da ich sehr unterschiedliche Meinungen hierzu zu hören bekam)

Nun ist es natürlich so, dass Jax noch nicht versteht, dass er ohne Erlaubnis nicht drauf darf, wenn ich gerade wo anders bin.
Heißt: ich war im Schlafzimmer und er hat es sich auf dem Sofa bequem gemacht. Ich habe das natürlich gehört, ihn ertappt, eindringlich „ääh ääh“ gesagt („nein“ gibt es bei mir nicht) und er hat gepinkelt, wie so oft, wenn er was falsch macht und das versteht. ABER er ging nicht runter.. er legte sich auf den Rücken und pinkelte. Ich weiß, dass es eine Geste der Unterwerfung war...
Aber es erfüllt seinen Zweck nicht versteht ihr? In dem Moment denkt er an nichts anderes als mir seine Unterwerfung zu demonstrieren (aus Angst??) wobei ich das „ääh ääh“ wirklich nicht netter sagen kann und „schimpfen“ oder laut werden wird den Sinn auch nicht erfüllen und halte ich davon abgesehen sowieso für falsch.

So
Wie bekomme ich ihn jetzt also zeitnah runter (möglichst ohne pinkeln, aber das ist erstmal zweitrangig. Hauptsache er verlässt das Sofa „freiwillig“, sprich durch Einsicht Bzw Erkenntnis)

Leckerchen? Wär das nicht sinnentfremdend?

Helft mir Bitte !! 😅😅
 
10.02.2020
#1
A

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demona

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Sorry, aber tu dir und vor allem dem Hund einen Gefallen und entscheide dich. Entweder Sofa oder nicht.

Der Hund ist seit 4 Wochen bei dir, der ist noch nicht mal richtig angekommen und zeigt so dermaßen starke Beschwichtigungszeichen und das Einzige, was dir einfällt, ist die Frage, wie er vom Sofa kommt? Da fasse ich mir - ehrlich gesagt - an den Kopf.

Fahr eine klare Linie - entweder Sofa ja oder nein, oder leg ne Decke drauf und er darf nur auf die Decke. Woher soll er wissen, dass er nicht drauf darf wenn du nicht da bist? Und nein, das weiß er nicht, sonst würde er das nicht machen. Mein Hund weiß, dass er seinen Napf erst leeren darf wenn er das "Okay" bekommt. Da kann ich den Raum verlassen, 10 Minuten warten und der Köter sitzt immer noch davor und sabbert wie bekloppt. Der weiß es und macht es. Deiner weiß es schlicht und einfach nicht.

Der versteht nicht, was er in diesem Moment falsch macht - woher auch? - der merkt nur, "oh scheiße, die ist sauer" und reagiert entsprechend. Und die Heftigkeit überrascht mich, das ist keine Angst, dass ist Panik. Mein Köterli hat schon einige Anschisse kassiert, sogar sehr heftige, aber der hat noch nie unter sich gepinkelt vor Panik.

Wie hast du es ihm beigebracht? Also dass das Sofa in deiner Abwesenheit tabu ist? Oder setzt du das voraus? Wenn du rein kommst und er drauf hockt, kommentarlos runter und nicht noch extra "bestrafen" durch das "Ähäh", das kapiert er schlicht nicht. Du müsstest ihn erwischen wenn er gerade hoch will, quasi auf die Lauer legen und dann abbrechen. Und halt nicht aufs Sofa lassen wenn er "fragt" sondern ihn aktiv aufs Sofa holen, dass er versteht, "okay, Sofa nur wenn Frauchen einläd." Also dass die Entscheidung wann er auf dem Sofa liegt, nicht von ihm sondern von dir ausgeht.

Aber warum diese Unterscheidung? Warum nicht einfach entweder oder? Entweder er darf drauf oder er darf es nicht, macht es für alle Beteiligten einfacher. Lass ihn doch erstmal ankommen, das Sofa ist solange tabu und wenn er sich richtig eingelebt hat, kann man daran immer noch arbeiten.
 
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OliviaundJax

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Sorry, aber tu dir und vor allem dem Hund einen Gefallen und entscheide dich. Entweder Sofa oder nicht.

Der Hund ist seit 4 Wochen bei dir, der ist noch nicht mal richtig angekommen und zeigt so dermaßen starke Beschwichtigungszeichen und das Einzige, was dir einfällt, ist die Frage, wie er vom Sofa kommt? Da fasse ich mir - ehrlich gesagt - an den Kopf.

Fahr eine klare Linie - entweder Sofa ja oder nein, oder leg ne Decke drauf und er darf nur auf die Decke. Woher soll er wissen, dass er nicht drauf darf wenn du nicht da bist? Und nein, das weiß er nicht, sonst würde er das nicht machen. Mein Hund weiß, dass er seinen Napf erst leeren darf wenn er das "Okay" bekommt. Da kann ich den Raum verlassen, 10 Minuten warten und der Köter sitzt immer noch davor und sabbert wie bekloppt. Der weiß es und macht es. Deiner weiß es schlicht und einfach nicht.

Der versteht nicht, was er in diesem Moment falsch macht - woher auch? - der merkt nur, "oh scheiße, die ist sauer" und reagiert entsprechend. Und die Heftigkeit überrascht mich, das ist keine Angst, dass ist Panik. Mein Köterli hat schon einige Anschisse kassiert, sogar sehr heftige, aber der hat noch nie unter sich gepinkelt vor Panik.

Wie hast du es ihm beigebracht? Also dass das Sofa in deiner Abwesenheit tabu ist? Oder setzt du das voraus? Wenn du rein kommst und er drauf hockt, kommentarlos runter und nicht noch extra "bestrafen" durch das "Ähäh", das kapiert er schlicht nicht. Du müsstest ihn erwischen wenn er gerade hoch will, quasi auf die Lauer legen und dann abbrechen. Und halt nicht aufs Sofa lassen wenn er "fragt" sondern ihn aktiv aufs Sofa holen, dass er versteht, "okay, Sofa nur wenn Frauchen einläd." Also dass die Entscheidung wann er auf dem Sofa liegt, nicht von ihm sondern von dir ausgeht.

Aber warum diese Unterscheidung? Warum nicht einfach entweder oder? Entweder er darf drauf oder er darf es nicht, macht es für alle Beteiligten einfacher. Lass ihn doch erstmal ankommen, das Sofa ist solange tabu und wenn er sich richtig eingelebt hat, kann man daran immer noch arbeiten.
Danke 😁
Also die ersten beiden Absätze waren echt unnötig und den Spruch hätte man sich auch verkneifen können 🤦🏼‍♀️
der dritte Absatz hat mir auch nicht wirklich was gebracht 😅

aber der letzte Teil war Teils doch hilfreich, wenn auch sehr unfreundlich formuliert

dennoch vielen Dank
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Wesenstest, Halteerlaubnis? Hundeschule?
 
Mr. Spock

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OK......ich denke ja ,dass es was mit Verunsicherung zu tun hat, gibt aber auch den Freudenpinkler.....vll. kannst du das Selbstbewußtsein stärken wenn er "Erfolge" beim Spiel z. b. erlebt....überhaupt erreicht man viel mit Lob statt schimpfen. Ich hab meine Hunde zwar schon mal angemotzt aber letztenendes eine Übung solange wiederholt bis es sitzt um dann "überschwänglich" zu loben.
 
demona

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Danke 😁
Also die ersten beiden Absätze waren echt unnötig und den Spruch hätte man sich auch verkneifen können 🤦🏼‍♀️
der dritte Absatz hat mir auch nicht wirklich was gebracht 😅

aber der letzte Teil war Teils doch hilfreich, wenn auch sehr unfreundlich formuliert

dennoch vielen Dank
Nur weil dir die Antwort nicht passt, war ich nicht unfreundlich. Das sieht definitiv anders aus.

Nein, die ersten Absätze waren nicht unnötig denn hier lesen auch Gäste mit. Und du stellst es leider so hin als wäre es völlig normal wenn ein Hund unter sich pinkelt und das ist es schlicht und einfach nicht.

Du schreibst, du hast Erfahrung aber weißt nicht, dass es ein Zeichen von Angst/Panik ist:
Dann siehst du das Zeichen von Panik als zweitrangig an und denkst nur daran, wie er von der Couch runter kommt:
möglichst ohne pinkeln, aber das ist erstmal zweitrangig. Hauptsache er verlässt das Sofa „freiwillig“, sprich durch Einsicht Bzw Erkenntnis)
Das spricht gegen Erfahrung oder für falsche Erfahrung.

Dein Hund versteht schlicht und einfach nicht, was du mit dem "Ähäh" in dem Moment von ihm willst. Was heißt Ähäh? Heißt es "Runter"? Heißt es "Du darfst nicht wedeln"? Heißt es "Mach Männchen"? Er weiß es nicht.

Ich stell mir das aus Sicht deines Hundes vor:
Er liegt auf der Couch - was du sonst immer erlaubst -. Du kommst, baust dich vor ihm auf und sagst Ähäh. Er weiß nicht, was du von ihm willst also beschwichtigt er, wahrscheinlich erst leicht und du sagst immer nur weiter Ähäh. Verunsicherung wird größer, Beschwichtigung auch bis er sich nicht mehr zu helfen weiß, auf den Rücken und pinkeln - die ultimative Unterwerfung aber du stehst nur da und sagst ähäh.

Er kann keine Gedanken lesen, er kann nicht wissen, dass das auf der Couch liegen gerade falsch ist. Es könnte auch die SEite der Couch sein, es könnte das wedeln sein, es könnte das schlechte Wetter sein, soll er eine Münze werfen?

Stell dir vor, jemand steht vor dir und brüllt dir die ganze Zeit "NEIN" ins Gesicht - wüsstest du, was du gerade falsch machst?

Natürlich funktioniert seine Unterwerfung in dem Moment nicht, weil du nicht reagierst. Du stehst nur da und sagst ähäh.

Ist wie mit dem Rückruf mancher Leute - nicht du aber als Beispiel - da wird gestanden und 2 Millionen Mal der Name gerufen. Und sich dann gewundert warum der Hund nicht hört? Der hört, der weiß wie er heißt aber er weiß schlicht und einfach nicht, was du von ihm willst. Wenn jemand meinen Namen ruft, renn ich auch nicht zu ihm hin.

Wie hast du ihm das Ähäh beigebracht? In welchen Situationen wendest du es an? Als Nein? Als Aus? Als Abbruch einer Aktion? Was genau soll ihm das Ähäh sagen?
 
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OliviaundJax

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So ich formuliere jetzt noch präziser um Fehlinterpretationen zu vermeiden...

„da pack ich mir an den Kopf“ definitiv unnötig und unfreundlich einen Menschen gegenüber dem man doch eigentlich helfen will, oder??

das Hund ist stark unsicher und sehr menschenbezogen, wie schon erwähnt.
Wie der Umgang mit ihm vorher aussah ist fragwürdig, wie ebenfalls erwähnt.
zum ähäh statt nein, dieses wurde mir von unserer Hundetrainerin empfohlen als Abbruchkommando, wenn man es so nennen mag. Wird der Hund „ertappt“ bei etwas was er nicht darf, reagiert man wie bei Kindern mit einem ähäh als „Warnung“ „nein“ ..

generell zu sagen ist, dass meine Erziehung konsequent ist und ich lieber geduldig bleibe statt meine Stimme zu erheben oder eindringlicher zu werden. Leckereien gibt es erst bei Erfolg (im Training). Mein Freund wird bei Kommandos lautee (schreit aber nicht) er erhebt einfach die Stimme etwas wenn der Hund nicht hört.
mich weiß, dass mein Freund und ich Kommunikationsbedarf haben was die Erziehung meines Hundes angeht, dies ist jedoch sinnlos und wir warten hier auf den Termin mit der Trainerin, daher bitte ich Kommetare hierzu zu unterlassen.danke.

generell ist der Hund eher auf mich bezogen und hört auch „lieber“ auf mich im Training oder in sämtlichen alltagssituationen.

der genaue Ablauf an dem Abend sah wie folgt aus:

ich kam ins Wohnzimmer m, schaltete das Licht ein. Hund auf dem Sofa. Ich: „Jackson ähäh“
Er lehnt sich schon leicht zurück.
Ich stelle mich neben sein Körbchen „(Jackson?) auf dein Platz)“
Er legt sich auf den Rücken.
Ich will zu meinem Freund gehen der mittlerweile etwa weiter hinter ihm stand und gehe somit auf ihn zu. Er pinkelt. Angst? Panik? Unsicherheit? Ja!

aber warum? Er soll/brauch keine Angst haben oder gar Panik. Er ist sicher. Wie kann ich ihm das zeigen?
er soll hören und auch ein nein ertragen können Bzw Ärger den er ja nichtmal bekommt,ohne Angst haben zu müssen.

weiter zur Situation:
Hund runter, wir ins Schlafzimmer.
Nach 10 Minuten mein Freund ins Wohnzimmer
Licht an, Hund auf dem Sofa.
Er: Jackson, runter.
Hund bewegt sich leicht
Mein Freund kommt näher und dann lauter „runter!“

🤷🏼‍♀️

wir das Sofa voll gestellt und am nächsten Tag ein sehr viel fluffigeres Körbchen gekauft.

neue Situation:
Haben es ausgepackt und es lag noch mitten im Raum da hat Jax sich schon drauf gesetzt, alles okay. Ich „runter“. Jax runter und am wedeln, als wär nie was gewesen.
später liegt es an seinem Platz und er drin. Ich komme auf ihn zu, er legt sich auf die Seite wie er es macht um gestreichelt zu werden.meine Hand hat ihn noch nicht ganz berührt, da hat er etwas Urin verloren....

als Nebeninfo: als wir ihn ganz neu hatten hat er auch gepinkelt, als ich kurz runter gegangen bin um den Müll weg zu bringen und er 5 Minuten mit meinem Freund alleine war. Oder als er in der Küche versucht hat an sein Futter zu gehen und wir ihn ins Wohnzimmer gerufen haben mit den Worten „Jax komm mal her“. Da kam er mir dann im Flur entgegen und hat dort etwas verloren.
Die Häufigkeit der Fauxpas hat sich also gelegt. Und aufgrund seiner Sensibilität gehen wir recht vorsichtig mit ihm um.

die Situation auf dem Sofa jedoch hat mich schockiert/ratlos gemacht/überfordert.
 
demona

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Das klingt aber schon definitiv anders als der Post am Anfang. 😉

Wie habt ihr das Ähäh aufgebaut? Er weiß ja in diesem Moment nicht, dass er nicht aufs Sofa darf.

Wird der Hund „ertappt“ bei etwas was er nicht darf, reagiert man wie bei Kindern mit einem ähäh als „Warnung“ „nein“ ..
Da liegt wahrscheinlich der Kruks. Ihr müsstet ihn ertappen wenn er gerade aufs Sofa gehen will, dann Abbruchkommando und Alternativverhalten anbieten. Wenn er schon liegt wenn ihr kommt, ist es zu spät für ein Abbruchkommando - das versteht er nicht und ist noch verunsicherter. Es ist ein Abbruchkommando - quasi übersetzt, "Was auch immer du da gerade tust, hör auf damit!"

Ich würde ihn kommentarlos runter vom Sofa schieben, ruhig, gelassen, ohne etwas zu sagen. Und halt nur auf explizite EInladung aufs Sofa wenn ihr das so haben wollt. Sprich, Hund "fragt" ob er aufs Sofa darf, Nö, darf er nicht. Erst wenn du/ihr ihn explizit auffordert, darf er aufs Sofa.

Haben es ausgepackt und es lag noch mitten im Raum da hat Jax sich schon drauf gesetzt, alles okay. Ich „runter“. Jax runter und am wedeln, als wär nie was gewesen.
Also hast du am Sofa schlicht das falsche Kommando genutzt. Kein Ähäh, sondern ein Runter oder halt kommentarlos runter tun.

Aber mal ganz blöde gefragt, warum soll das überhaupt so sein? Würde es nicht reichen wenn er den Platz räumt wenn ihr euch setzen wollt? Warum darf er in eurer Abwesenheit nicht drauf? Jetzt sag bitte nicht wegen irgendeinem Dominanzgedöns, oder?

Der Köter hier darf uneingeschränkt auf die Couch, muss aber meinen Platz - den er leider auch bevorzugt - sofort räumen wenn ich mich setzen will. Klappt super. Gerade bei so einem unsicheren Hund ist doch der Kontakt zum Halter was ganz wichtiges.
 
OliviaundJax

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Ja genau das ist mein Problem. Ihn eigentlich zu mir zu lassen um ihm zu zeigen dass er sicher ist und alles gut ist aber trotzdem soll er sich an meine Regeln halten.

wenn du nun auf dem Sofa sitzt nachdem dein Hund deinen Platz geräumt hat. Darf er dann, wenn du ihn holst/rufst zu dir zum kuscheln??

ich wollte halt dass Jax das Sofa nicht als SEINEN Platz sieht sondern als meinen den ich mit ihm teile. Was das angeht war mein Denken falsch und ich könnte durchaus damit leben wenn er meinen Platz räumt. Das zu erreichen werde ich versuchen mit runter oder weg schieben wenn er nicht hört. Wobei ich vermute, dass er auch hier pinkeln wird 🤔


sorry aber war mein erster Post und dadurch dass ich nicht verstanden habe, wo das Problem lag habe ich wohl nicht ausreichend Informationen zur Einschätzung gegeben ..
 
demona

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Mein Hund kuschelt nicht wirklich mit mir, der macht Kontaktliegen aber so wirklich kuscheln, tut er nur mit meinem Mann. Da auch quer über ihn drüber. 😁







Meinen Mann stört das nicht, ich persönlich möchte das nicht. Er darf bei mir liegen, entweder vorne an die Füße oder rechts an der Seite, links die Seite gehört meiner kleinen Katze, da darf er nicht liegen.

Wo er liegt, wenn ich nicht da bin, kann ich dir nicht sagen, da muss er sich mit den Katzen streiten.

Darf er dann, wenn du ihn holst/rufst zu dir zum kuscheln??
Der Kerl rutscht gerade so viel, dass ich mich setzen kann. Dann wird schwer geseufzt und sich an meine Seite geklebt. 🥰 Aufs Sofa drauf rufen, tu ich nicht weil er das Sofa frei nutzen darf. Wir haben so ein U-Sofa und ich brauche ja nur eine Seite, den Rest darf er nutzen wie er lustig ist. Wenn mein Mann mit daheim ist, muss er die Plätze räumen wenn wir das wollen, mein Mann setzt sich aber auch schon mal neben ihn und lässt ihn auf seinem Platz liegen.

Wenn er auf deinem Platz liegt und du dich setzen willst, könntest du ihn auch mit Leckerli rüber "ziehen". Quasi das Kommando sagen - bei uns ist es "rutsch mal" - und mit Leckerli rüber ziehen. Wenn er dann da liegt, wo du ihn haben willst, loben und Leckerli geben. Nach ner Zeit wird er aufs Kommando von selbst rutschen weil es ja was gibt, dann kann man die Leckerlis wieder ausschleichen. Haben wir auch so gemacht. An Leckerlis ist nichts falsches, gerade bei unsicheren Hunden ist gleich ein Alternativverhalten sinnvoller als erst Abbruch und dann Alternativ.

Wir hatten eine einzige Situation wo er hochkant von der Couch geflogen ist. Ich wollte mich setzen, sage "Rutsch mal" und berühre ihn am Popes. Mit einem Finger! Da dreht er sich um, legt die Zähne an meine Hand - quasi als Warnung. Da hat es hier richtig gerabbelt und das Sofa war erstmal tabu. Nach so 30 Minuten habe ich ihn eingeladen und das Thema war durch. Da war er 15 Monate alt und voll im Pubertätsschub, der wollte halt mal testen ob er "seinen" Platz verteidigen kann/darf. Ähm, nö, darf er nicht, mein Platz. War danach auch nie wieder Thema.

Ich glaube, ein Hund wird das Sofa nicht als "seines" ansehen wenn die restliche Beziehung stimmt. So ein Sofa ist schlicht und einfach total bequem und weich. 😁
 
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Mein Hund kuschelt nicht wirklich mit mir, der macht Kontaktliegen aber so wirklich kuscheln, tut er nur mit meinem Mann. Da auch quer über ihn drüber. 😁







Meinen Mann stört das nicht, ich persönlich möchte das nicht. Er darf bei mir liegen, entweder vorne an die Füße oder rechts an der Seite, links die Seite gehört meiner kleinen Katze, da darf er nicht liegen.

Wo er liegt, wenn ich nicht da bin, kann ich dir nicht sagen, da muss er sich mit den Katzen streiten.



Der Kerl rutscht gerade so viel, dass ich mich setzen kann. Dann wird schwer geseufzt und sich an meine Seite geklebt. 🥰 Aufs Sofa drauf rufen, tu ich nicht weil er das Sofa frei nutzen darf. Wir haben so ein U-Sofa und ich brauche ja nur eine Seite, den Rest darf er nutzen wie er lustig ist. Wenn mein Mann mit daheim ist, muss er die Plätze räumen wenn wir das wollen, mein Mann setzt sich aber auch schon mal neben ihn und lässt ihn auf seinem Platz liegen.

Wenn er auf deinem Platz liegt und du dich setzen willst, könntest du ihn auch mit Leckerli rüber "ziehen". Quasi das Kommando sagen - bei uns ist es "rutsch mal" - und mit Leckerli rüber ziehen. Wenn er dann da liegt, wo du ihn haben willst, loben und Leckerli geben. Nach ner Zeit wird er aufs Kommando von selbst rutschen weil es ja was gibt, dann kann man die Leckerlis wieder ausschleichen. Haben wir auch so gemacht. An Leckerlis ist nichts falsches, gerade bei unsicheren Hunden ist gleich ein Alternativverhalten sinnvoller als erst Abbruch und dann Alternativ.

Wir hatten eine einzige Situation wo er hochkant von der Couch geflogen ist. Ich wollte mich setzen, sage "Rutsch mal" und berühre ihn am Popes. Mit einem Finger! Da dreht er sich um, legt die Zähne an meine Hand - quasi als Warnung. Da hat es hier richtig gerabbelt und das Sofa war erstmal tabu. Nach so 30 Minuten habe ich ihn eingeladen und das Thema war durch. Da war er 15 Monate alt und voll im Pubertätsschub, der wollte halt mal testen ob er "seinen" Platz verteidigen kann/darf. Ähm, nö, darf er nicht, mein Platz. War danach auch nie wieder Thema.

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Mein Hund kuschelt nicht wirklich mit mir, der macht Kontaktliegen aber so wirklich kuscheln, tut er nur mit meinem Mann. Da auch quer über ihn drüber. 😁







Meinen Mann stört das nicht, ich persönlich möchte das nicht. Er darf bei mir liegen, entweder vorne an die Füße oder rechts an der Seite, links die Seite gehört meiner kleinen Katze, da darf er nicht liegen.

Wo er liegt, wenn ich nicht da bin, kann ich dir nicht sagen, da muss er sich mit den Katzen streiten.



Der Kerl rutscht gerade so viel, dass ich mich setzen kann. Dann wird schwer geseufzt und sich an meine Seite geklebt. 🥰 Aufs Sofa drauf rufen, tu ich nicht weil er das Sofa frei nutzen darf. Wir haben so ein U-Sofa und ich brauche ja nur eine Seite, den Rest darf er nutzen wie er lustig ist. Wenn mein Mann mit daheim ist, muss er die Plätze räumen wenn wir das wollen, mein Mann setzt sich aber auch schon mal neben ihn und lässt ihn auf seinem Platz liegen.

Wenn er auf deinem Platz liegt und du dich setzen willst, könntest du ihn auch mit Leckerli rüber "ziehen". Quasi das Kommando sagen - bei uns ist es "rutsch mal" - und mit Leckerli rüber ziehen. Wenn er dann da liegt, wo du ihn haben willst, loben und Leckerli geben. Nach ner Zeit wird er aufs Kommando von selbst rutschen weil es ja was gibt, dann kann man die Leckerlis wieder ausschleichen. Haben wir auch so gemacht. An Leckerlis ist nichts falsches, gerade bei unsicheren Hunden ist gleich ein Alternativverhalten sinnvoller als erst Abbruch und dann Alternativ.

Wir hatten eine einzige Situation wo er hochkant von der Couch geflogen ist. Ich wollte mich setzen, sage "Rutsch mal" und berühre ihn am Popes. Mit einem Finger! Da dreht er sich um, legt die Zähne an meine Hand - quasi als Warnung. Da hat es hier richtig gerabbelt und das Sofa war erstmal tabu. Nach so 30 Minuten habe ich ihn eingeladen und das Thema war durch. Da war er 15 Monate alt und voll im Pubertätsschub, der wollte halt mal testen ob er "seinen" Platz verteidigen kann/darf. Ähm, nö, darf er nicht, mein Platz. War danach auch nie wieder Thema.

Ich glaube, ein Hund wird das Sofa nicht als "seines" ansehen wenn die restliche Beziehung stimmt. So ein Sofa ist schlicht und einfach total bequem und weich. 😁
Danke 🙏🏽
Wird direkt umgesetzt 😁
 
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Maddin123

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Bring dem Hund ein positiv ankonditioniertes Abbruch Signal bei mit einem neuen Wort. Dann kannst du sei Verhalten kontrollieren und bei deinem Hund werden Glückshormone freigesetzt wenn er das Wort hört statt Angst oder Frustration.
Und das mit dem Sofa kannst auch noch klären wenn der Hund erwachsen ist bis dahin tabu..
 
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