8jährige Rottidame (Hofhund)

Diskutiere 8jährige Rottidame (Hofhund) im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Da wir am Freitag ja unseren Hund einschläfern lassen mussten, habe ich nun eine 8jährige Rottidame, die als reiner Hofhund lebt, als Gassihund...
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Da wir am Freitag ja unseren Hund einschläfern lassen mussten, habe ich nun eine 8jährige Rottidame, die als reiner Hofhund lebt, als Gassihund genommen.

Nun habe ich ein Problem und Betonung ICH habe das Problem. Eigentlich habe ich durch nicht ganz so tolle Erfahrungen mit dem Rottweilerrüden - inzwischen verstorben - einer Nachbarin Angst vor Rottweilern. Egal wie sehr mein Verstand sagt, dass das Blödsinn ist, so kann ich gegen das Gefühl nicht an. Einmal beim TA z.B. kam von hinten ein Rottweiler an mich ran und schnüffelte an mir. Es war deutlich, dass er freundlich gesinnt war, trotzdem bekam ich
Herzrasen und Schweißausbrüche.
Das ist bei der Rottidame nicht so, einfach weil ich sie eigentlich von Welpe an kenne, auch wenn ich sie nie oft gesehen habe und manchmal auch eine sehr lange Zeit zwischen zwei Kontakten lagen. Ein mulmiges Gefühl habe ich bei ihre aber auch immer, obwohl sie zu mir immer sehr freundlich war und ich auch nie etwas "böses" von ihr erlebt habe, ich weiß aber, dass sie mindestens schon 2 x gebissen haben muss.

Nun hat das Tierchen mal ansatzweise Erziehung genossen, allerdings nicht auf eine wünschenswerte Art.
Als dann am Samstag der Spruch des Besitzers kam "vielleicht hört sie dann auch endlich mal wieder", musste ich schwer schlucken. Warum immer ich? Na ja, das weiß ich ja. Für die, die mich "kennen": Die Rottidame stammt aus der Familie wo auch damals Bella herkam - die große Liebe unseres Marleys.

Nun hätte ich gerne ein paar Ratschläge.

1. Was kann ich tun, damit mein dummes - völlig unlogisches Gefühl - verschwindet?
2. Wie "erziehe" ich am Besten eine 8jährige Rottidame, die wirklich nur Hof kennt? Der Unterschied zwischen ihr und Bella ist, dass Bella frei im Dorf rumlief, während die Rottidame nun in einem Gehege lebt. Bella hatte also immer viel Menschenkontakt und Hundekontakt und war einfach nur lieb. Aber wie gesagt, ich kenne die Rottidame auch nur als lieb.
Mein Problem ist einfach, dass ich nicht wirklich weiß, wie ich einem alten Hund schonend, ohne dass mein Herz Panik schiebt, etwas beibringe oder je nachdem auffrische. Vor allem habe ich einfach Angst schlechte Erinnerungen zu wecken. Ich habe die Erziehungsmethoden zwar nie live mitbekommen, aber ich weiß, dass es eine Zeitlang ein Teletakt dort gab.
Ich hatte bisher nur mit jungen Hunden oder aber mit einer offenen Bella was zu tun und bin nun etwas überfordert - vor allem wegen meinem mulmigen Gefühl.
 
11.02.2020
#1
A

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Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Midoriyuki

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Moin,

Klingt jetzt doof, aber am Gefühl kannst du jetzt gerade nicht viel tun außer dich an sie zu gewöhnen.

Du kannst natürlich auch Mini-Reorientierungsübungen machen um dich selbst wieder zu erden, aber das wird am Grundthema vermutlich wenig ändern.

Kann dir sonst gern ein paar Dinge vorschlagen.

Davon abgesehen würde ich mit der Hündin wohl auf Distanz und über etwas arbeiten was sie nicht kennt- da bietet sich clickern bzw Markertraining total an.
Damit kannst du Körperkontakt meiden im Erziehungskontext und ihr könnt ganz locker mit etwas starten das sie sicherlich noch nicht kennt und ihren Kopf fordert - auch mit 8 Jahren ist da Potenzial, wenn man in Mini-Schritten arbeitet :)
 
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Danke für Deine Antwort. Ich musste dadurch gerade kräftig über mich selbst lachen.

Mir ist bewusst und ich stehe auch dazu, dass ich nicht immer alle Latten am Zaun habe, aber wie schlimm es wirklich ist, dies war mir bis gerade nicht klar.
Wenn ich sie holen gehe und raus lassen muss, habe ich immer ein ungutes Gefühl oder wenn ich sie etwas "lenken" will oder oder oder, aber andererseits kriegt sie von mir Küsschen und lass ich mir von ihr Küsschen geben. Sprich, so unsicher wie ich bin, dennoch darf sie mit ihr Schnauze in mein Gesicht. Ich bin doch echt völlig gaga in der Birne.
Ich fasse sie also durchaus an, schmuse sie auch, würde aber z.B. nie an ihren Bauch oder ihre Beine gehen, weil ich nicht weiß wie sie reagieren würde. Dass sie am Hals über den Rücken usw. mag, das weiß ich, das mach ich auch.

Vielleicht wären so Übungen gar nicht schlecht, denn ganz eindeutig bin ICH das Problem und nicht der Hund.

Also alles was liebevoll ist und nach ihrem Willen geht - damit hab ich gar kein Problem. Ich bin nur verunsichert, wenn ich nicht weiß, ob ihr das genehm ist. Das liegt wirklich an dem verstorbenen Rottirüden von nebenan, der zugebissen hat, ohne jegliche Vorwarnung, was er einmal in meiner Anwesenheit bei meinem Freund versucht hat und einmal auch bei mir selbst. Und irgendwie hat sich in meinem Gefühl jetzt eingenistet, dass ein Rottweiler einfach so ohne Warnung ohne Grund zubeißt, auch wenn mein Verstand weiß, dass das Blödsinn ist. Dass nur weil ein Rotti nen Schaden hatte, es nicht alle haben.

Ich darf mit der Dame auf keinen Fall mit Leckerchen als Belohnung/Motivation arbeiten, denn die Dame ist eine Wurst auf 4 Beinen. Klar könnte ich darum bitten, dass sie etwas weniger Futter bekommt, damit ich mit Leckerchen arbeiten kann, nur ob das dann auch gemacht bzw. daran gedacht wird ist eine andere Sache.
Bestes Beispiel gestern: Ich hatte vorgestern extra gefragt, ob sie morgens den Strom auslassen. Ja klar, kein Problem, Vater kommt ja am späten Vormittag und würden den dann einschalten. Was soll ich sagen? Wurde vergessen und zack bekam ich den Stromschlag. Gut, lieber ich als der Hund, aber trotzdem doof.

So oder so muss ich wohl wirklich an meinem Gefühl arbeiten, damit ich mit ihr wie mit einem normalen Hund umgehen kann, was sie ja auch ist.
 
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Mr. Spock

Mr. Spock

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Es heißt zwar es ist egal welche Rasse,Hund ist Hund, aber in Sachen Rottweiler,den ich vor Jahren selber hatte, muss ich da doch "protestieren",denn so ganz stimmen tut das dann doch nicht. Rottis sind äußerst feinfühlige Kerle,der merkt sofort wenn du Schiss hast was leicht Folgen haben kann,nämlich das er das Ruder übernimmt. Mit so einem Hund sicher umgehen bedeutet "mentale Stärke" die er akzeptieren muss. Meinen Zeus damals hab ich nur anschauen brauchen und er wußte was er zu tun hat. Da gabs auch keine "Diskussionen".Wenn die Rottidame schon mal gebissen hat wäre es wichtig mal zu klären welche Umstände das waren,ansonsten kann ich nur sagen lass die Finger davon. Bist du überhaupt abgesichert wenn dir was passiert? Oder jemand Anderes? Klär erstmal das ab,alles andere wäre grober Leichtsinn seitens Besitzer.
 
Midoriyuki

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Was die Übungen betrifft würde ich dir am Wochenende mal eine PN schicken :)

Versicherung etc solltest du aber wirklich nochmal abklären- ihr habt ja vermutlich keine offizielle Vereinbarung, sondern eher per Handschlag, oder?

Und welcher Strom?
Vom Tele? O.O
 
Mr. Spock

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Ach noch was,Rottis sind Listen Hunde.....
 
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@Mido: Danke, über eine PN mit Anregungen würde ich mich sehr freuen.

Nein, kein Tele. Das hatte sie vor Jahren mal bzw. habe ich es vor Jahren das letzte Mal gesehen. Würde sie das tragen, dann hätte ich mich auch geweigert mir ihr zu gehen.
Ihr Gehege ist mit Strom gesichert. Sie hat keinen richtigen Zwinger oder dergleichen sondern ein Stück vom Grundstück abgetrennt mit Schnüren und da eben Strom drauf.

@Mr. Spock: Bei uns gibt es keine Listen.

Und ich werde den Hund nicht im Stich lassen. Sie freut sich so und ist so happy, dass sie mal raus darf. Da der Fehler ja bei mir und nicht bei ihr liegt, werde ich nicht so einfach aufgeben.

Die Beißvorfälle sind Jahre her. Einmal war es im Haus (früher durfte sie abends ab und an ins Haus), da war es die neue (und auch noch aktuelle) Freundin des Besitzers. Die hat aber Null Angst vor dem Hund, also wird sie wohl was falsch gemacht haben und es wissen.
Das zweite Mal war jemand aus dem Dorf, der einfach auf das Grundstück gelatscht ist. Sie ist halt ein Wachhund. Okay, beißen sollte sie trotzdem nicht sofort.
Aber in beiden Fällen ist nichts schlimmes passiert. Soweit ich weiß floß nicht mal Blut.

So lange sie sich mir gegenüber nicht komisch verhält, werde ich sie nicht hängen lassen. Ich hab sie gestern mehrmals "Sitz" machen lassen - klappte.
Sie kommt, wenn ich rufe - na gut, ich locke mehr, aber sie kommt (selbstverständlich ist sie an der Leine und bleibt das auch).

Sie hat bisher nichts falsch gemacht, es ist mein dummes Geühl was falsch läuft - also mein Fehler, nicht der des Hundes.
 
Son-Gohan

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Ach noch was,Rottis sind Listen Hunde.....
Nicht überall ;)
Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen haben ihre Listen abgeschafft. Nur als Beispiel :)

Barcelos, ich kann zum Thema selber nicht viel beitragen, muss aber sagen, dass ich es klasse finde, wie du dich immer so bemühst und versuchst, dich zu kümmern.
Du schaffst das :)
 
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Danke Son-Gohan.

Ich muss sagen, dass es inzwischen hervorragend klappt. Ja, ab und an bin ich doch noch ein klein wenig mit einem mulmigen Gefühl gestraft, aber zu 98 % läuft es super.
Sie macht das so super. Sie freut sich so und hat so viel Spaß und versucht alles richtig zu machen.
Es gibt allerdings Situationen, da muss ich echt aufpassen. Also ich bin mir nach der kurzen Zeit schon sicher, dass mir niemand etwas tun dürfte, wenn sie dabei ist. Ich glaub, da würde sie zum Monster werden. Wenn wir jemanden begegnen kann ich zwar normal an der Person vorbeigehen, ich kann auch mal mit jemandem reden, aber sie läßt die Leute keine Sekunde aus den Augen.

Es läuft jedenfalls so toll, dass ich gestern für kleine kurze 5 Sekunden sogar mit dem Gedanken gespielt habe doch wieder einen eigenen Hund anzuschaffen und sogar für 2 Sekunden über einen Rotti nachgedacht habe.
Aber den Gedanken habe ich sehr schnell wieder in die Tonne gekloppt. So wie es ist, ist es gut und außerdem kann ich die Kleene jetzt doch nicht im Stich lassen nur weil ich auf die Idee komme doch wieder einen Hund anzuschaffen.

Und entweder kann/konnte sie mehr als ich dachte oder aber sie ist sehr intelligent. Ich hätte schwören können, dass sie so was wie bei Fuß gehen nicht kennt. Wozu auch, wenn man nur auf dem Hof leb? Aber schon nach 2 Tagen macht sie das richtig schön und hat kapiert was ich von ihr möchte.
An ihren Beinen war ich inzwischen auch - notgedrungen, denn sie hatte sich mit der Leine verheddert. Auch das alles kein Problem.
Sie ist echt ein Schatz.
 
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So, mal ein paar Bilder von der Dame:

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Gestern morgen ist sie mir in den Slot gefallen. Sie wollte was trinken und rutschte rein. Bis auf den Kopf war sie im Wasser, fand sie gar nicht lustig.
Dann sind wir an Schafen vorbeigekommen. Als die los rannten erschrak sich die Dame zu Tode. Dabei kennt sie Schafe eigentlich. Aber schön war, dass sie direkt zu mir gerannt kam und Schutz suchte.
Aber ansonsten ist sie so als wäre sie schon immer rausgekommen. Fahrräder, 1 Jogger und Fußgängern sind wir schon begegnet - alles kein Problem. Autos und Trekker an sich auch nicht, da muss ich nur darauf achten, dass sie nicht vor die Fahrzeuge rennt. Das ist sie vom Hof her so gewohnt an/vor/hinter den Fahrzeugen rumzuspringen.
 
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Inzwischen bin ich so dankbar, dass ich meine anfänglichen Ängste überwunden habe und einfach mit ihr losgestiefelt bin. Ich bin froh und glücklich, dass ich noch etwas Hundekontakt habe und auch sie ist so glücklich über das Rausgehen und etwas Aufmerksamkeit. Ich nenne sie nur noch Happy Hipo.

Letzte Woche hab ich sie mal gebürstet. Habe mir gedacht, dass sie sich das bestimmt gefallen lässt, weil sie ja so gerne schmust und siehe da: sie war begeistert. Gut, dass sie sich vor lauter Begeisterung immer auf den Rücken schmeißt ist beim Bürsten nicht gerade hilfreich, aber was solls.

Ich mach auch inzwischen alles mit ihr, also fasse sie überall an (ich leg sogar meine Hand in ihr Maul, was für mich vor 2 Monaten undenkbar gewesen wäre), hab auch keine Angst mich neben ihr auf den Boden zu setzen und überhaupt. Das Vertrauen ist inzwischen da. Nur eins mache ich nicht und das ist ihr was aus dem Maul nehmen. Das werde ich niemals machen, egal ob es sich um was fressbares oder Spielzeug handelt. Da wird sie nämlich grumpfig. Ich habe es nie versucht, habe es aber vor Jahren mal mitgekriegt wie sie da reagiert. Ich habe keine Ahnung wie weit sie gehen würde oder ob sie nun bei mir auch so reagieren würde, aber ich probiere es nicht aus.

Unterwegs ist kaum was ein Problem. Nur Hunde, aber denen gehe ich komplett aus dem Weg (was hier zum Glück möglich ist, auch wenn ich dafür manchmal ewig weit zurüklatschen muss), aber da auch nicht alle.
Aber sonst klappt inzwischen alles super. Sitz machen am Rand, wenn Fahrrad, Auto, Meschen kommen. Bei mir sitzen bleiben, wenn ich mich unterhalte..... alles inzwischen ohne Probleme. Auch wenn auf einer Wiese ein Kaninchen, eine Katze, Schafe, Ziegen oder was auch immer rumrennen - sie dreht nicht durch. Ja sie schaut aufmerksam und ist auch einen Tick aufgeregt, aber das darf sie ja sein so lange sie auf Ansprache reagiert.

Alles in allem sind wir also eigentlich 2 Happy Hippos.
 
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Am Freitag musste eine 9jährige Schäferhündin aus dem Dorf wegen Krebs eingeschläfert werden. Ich kannte den Hund auch.

Das hat mich mal wieder richtig geschockt und im ersten Moment habe ich mich gefragt wieso ich so blöd war mich näher auf einen 8jährigen Rottweiler einzulassen. So schrecklich lange wird sie wohl auch nicht mehr unter uns weilen, auch wenn sie kerngesund scheint.
Der zweite Gedanke war dann aber doch, dass es gut war. Und wenn es nur für ein paar Monate wäre, so hätte ich der Rottidame in der Zeit trotzdem eine große Freude bereitet und mir selbst ja auch.

Es läuft auch weiterhin sehr gut mit ihr. Ich bin wirklich beeindruckt von ihr.
 
Barcelos

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Hat jemand einen Rat für mich, wie ich die Dame, jetzt wo es immer wärmer wird, etwas abkühlen kann?

Ich musste jetzt schon oft den Spaziergang abbrechen, weil ich das Gefühl hatte, dass sie nicht mehr konnte bzw. dass es ihr einfach zu warm ist.
Mit den eigenen Hunden war das easy, da ging ich halt ganz früh oder ganz spät länger, aber an die Rotti-Dame komme ich vor 9.00 Uhr morgens (sonntags nicht vor 10.00 Uhr) nicht ran und spät abends eben auch nicht. Und da sie Wasser nicht mag, kann ich sie auch nicht zwischendurch zur Abkühlung ins Wasser schicken/lassen. Vorderpfoten nass machen im Wasser sind bei ihr das Höchste der Gefühle.

Ich seh es schon kommen, dass ich nach dem Sommer wieder eine Wurst auf 4 Pfoten habe (zu dick ist sie immer noch, aber nicht mehr so schlimm wie am Anfang), weil ich einfach nicht mit ihr gehen kann, wenn denn nicht jemand eine funktionierende Idee hat.
 
Missymannmensch

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Bei meiner alten Rottimixdame und danach auch bei Missymann habe ich beide im Sommer mit Wasser aus der Flasche abgeduscht.

Dabei Leine unter dem Fuß, bei der Rottidame-Missy hat Wasser geliebt, und mit der Hand das Wasser schön einmassiert.
Massiert und gekrault werden haben beide geliebt und so konnte ich es gut bis auf die Haut bringen.
Natürlich dabei kein eiskaltes Wasser nehmen ;)

Ich habe dabei auf die Verdunstungskälte vertraut und bin damit immer gut gefahren.
 
Missymannmensch

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Ggf würde ich dem Hund auch ein nasses T-shirt anziehen, damit er gekühlt wird.

Bin bekanntermaßen aber auch etwas meschugge :)
 
McLeodsDaughters

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Die verstorbene Hündin (Berner Mix) meiner Großeltern ist immer in Wasser, aber nur bis knapp unter den Bauch. Das ist ja dann aber trotzdem irgendwie Abkühlung. Da fielen die Spaziergänge im Sommer sehr kurz aus. An den Bach und wieder nach Hause, vielleicht max. 20 min.
Da sie auch Hofhund war, hatte sie als "Zwinger" einen alten Schweinstall, da war auch noch der Futtertrog (so ein alter, schwerer aus Stein) drin. Da lag sie im Sommer immer drin.

Vielleicht wäre ein nasses Handtuch eine Option, wenn sie auch nicht mit den Pfoten in Wasser geht.
 
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Danke für die Ideen. Das mit dem Wasser einmassieren aus der Flasche, das probiere ich mal. Den gekrault/beschmust werden, das liebt sie total.

Mit dem T-Shirt das habe ich früher mit Bella (gehörte der gleichen Familie) gemacht, aber ich glaube, ich traue mich das bei der Rotti-Dame nicht. Ich traue mich inzwischen ja echt viel bei ihr, aber ob das dazugehört, das weiß ich noch nicht so genau.

Aber mit Wasser vorsichtig aus einer Flasche - das könnte klappen.
 
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Tompina

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Also ich habe das bei Giotto damals (herzkrank) auch immer mit Beine, Flanken etc. unterwegs nass machen gelöst. Er ging zwar auch ins Wasser, aber im Wald ist ja nicht immer Wasser, somit gabs Flaschenduschen.

Gleiches bei Sonny. Wobei die jedes noch so kleine Wasser gefunden hat und beim Loslaufen schon immer gleich einmal ausgiebig im Bach neben dem Haus geplanscht hat.

Würde einfach ausprobieren wie die Dame auf nass machen aus der Flasche reagiert. Entweder direkt spritzen/gießen oder eben mit den Händen beim Streicheln dranschütten.
 
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Hm, also sie lässt es sich zwar gefallen, aber Begeisterung sieht anders aus. Es hilft ihr leider auch nicht wirklich. Ich hoffe, dass es echt einfach eine blöde Mischung aus dem Alter, der Fellfarbe, dem Übergewicht und der fehlenden jahrelangen Bewegung ist und nicht, dass sie irgendwie krank ist.

Ich gehe jetzt einfach nur noch ganz ganz kurz mit ihr. Eigentlich rentiert sich das überhaupt nicht, aber ich möchte, dass sie weiß, dass ich immer komme und wenn es eben nur für sehr kurz ist.

Dummerweise ist sie die letzten 2 Tage sehr grantig geworden. Vorgestern war ich echt völlig irritiert über ihr Verhalten. Dass sie auf macnhe Fahrräder komisch reagiert und die anspringen will, das weiß ich ja, aber dass sie bei jedem Fahrrad total durchdreht und sogar knurrt - das kannte ich noch nicht von ihr. Jagdtrieb ist an dem Tag anscheinend auch erwacht - wegen der Kaninchen auf der Wiese war sie überhaupt nicht mehr ansprechbar. Auch das kannte ich noch nicht von ihr, Kaninchen (und anderes Getier) haben so eine Reaktion bisher noch nie ausgelöst. Interessiert war sie natürlich immer und hat auch mal ein Schrittchen in die Richtung unternommen, aber bisher war sie immer ansprechbar gewesen.

Die Hitze bekommt ihr echt nicht. Hoffe ich zumindest, dass es nur das ist, denn die Hitze geht ja auch irgendwann wieder vorbei. Und dann gibt es auch wieder mehr Bewegung.
 
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