Lungenembolie?

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curandera

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Hallo, gestern habe ich meine geliebte Katze Lucy mit 16 Jahren verloren. Sie find plötzlich Mitte letzter Woche an, nicht mehr zu fressen. Ich kaufte überall Lieblingsfutter, ohne großen Erfolg. Wir gingen Freitag zum Tierarzt, der nix feststellen konnte, und ihr dann Magentabletten verordnete. Damit sollte
ich es versuchen bis nächsten Donnerstag. Am Sonntag fraß sie garnix und trank auch nichts. Sie lag nur noch in der Ecke.- Gegen Abend fuhren wir in eine Tierklinik und dort wollten sie ihr Blut abnehmen. Die Ärztin verletzte ihr Vorderbein, Lucy regte sich fürchterlich auf, sie wurde von einer Helferin mit großen schwarzen Handschuhen gehalten. Sie drehte durch, die Ärztin sagte, ach so eine bist du, und plötzlich rang sie nach Luft, die Augen quollen hervor und ich sagte, das wäre aber sehr komisch und sie sollten aufhören. Sie rannten los, um ihr Sauerstoff zu geben und dann kam die Ärztin und sagte, sie atmet nicht mehr selbständig und hat ganz unregelmäßige Herzschläge. Dann starb sie. Wir waren geschockt. Mein Mann sagte, das seien schlechte Tierärzte. Sie sagten, sie hätte wohl plötzlich eine Lungenembolie erlitten.Stehe immer noch unter Schock.
 
17.02.2020
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
Cerridwen

Cerridwen

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Hallo,
Tut mir Leid, dass ihr eure Miez verloren habt, als ihr doch nur helfen wolltet. Das tut weh.
Es ist leider nicht ungewöhnlich, dass v.a. geschwächte, vorerkrankte und ältere Tiere in Hochstresssituationen Probleme mit dem Kreislaufsystem bekommen. Aus deiner Beschreibung heraus kommen viele Ursachen in Betracht: Herzinfarkt, plötzlicher Kreislaufkollaps, Stammhirninfarkt, Lungenembolie. An letzterer akut zu versterben, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Fragst du mich, würde ich auf Herzinfarkt oder Stammhirninfarkt tippen, bei gleichzeitiger, möglicherweise unerkannter Vorbelastung. Daran könnt ihr im Nachhinein nichts ändern, nun ist die Miez im Katzenhimmel.
Pauschal die TÄ zu verunglimpfen, halte ich für eine verständliche, aber unbegründete Kurzschlussreaktion. Ohne die andere Seite gehört zu haben und Näheres zu wissen, wirkt das beschriebene Handeln der Fachkräfte auf mich gewöhnlich und professionell. In der eigenen Hilflosigkeit sieht man das aber oftmals anders. Vielleicht könnt ihr ja, wenn der erste Verlustschmerz erstmal abgeebbt ist, nochmal rückblicken und neu beurteilen, inwieweit ihr das Handeln der Tierklinik unprofessionell findet.
 
Nienor

Nienor

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Ohne die andere Seite gehört zu haben und Näheres zu wissen, wirkt das beschriebene Handeln der Fachkräfte auf mich gewöhnlich und professionell.
Gewöhnlich ja. Nach neuester wissenschaftlicher Forschung aber nicht mehr als professionell anzusehen. Leider ist dies aber noch nicht weit genug verbreitet, sodass die Mitarbeiter ziemlich sicher nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben.

Für die Zukunft: Sag vorher Stopp. Eine Katze sollte heute nicht mehr so fixiert werden, dass sie in Panik gerät. Das macht alles nur schlimmer.
 
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