Katze und Kater vergesellschaften

Diskutiere Katze und Kater vergesellschaften im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo 🙂 Ich habe eine Frage die mir etwas auf der Seele brennt und wollte mir RatschlĂ€ge und Erfahrungstipps holen. Es geht um unsere Katze und...
Kim.ludolph

Kim.ludolph

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Hallo 🙂
Ich habe eine Frage die mir etwas auf der Seele brennt und wollte mir RatschlÀge und Erfahrungstipps holen.

Es geht um unsere Katze und unseren Kater :
Josie 4,5 Jahre (Weiß- Grau)
Ole 7,5 Monate (Dunkelgrau)


Erstmal zu Josie:
Josie haben wir mit ca. 2 Jahren bei uns aufgenommen, sie war immer schon Wohnungskatze und hat alleine bei ihrem Vorbesitzer (einem jungen Mann) gelebt.
Wir haben sie als Maine Coon gekauft, sind aber der festen Überzeugung dass sie auch Britisch Langhaar mit in ihrem Stammbaum hat, weil fĂŒr eine Maine Coon echt sehr klein geraten ist.
Sie ist sterilisiert.
Josie hat etwas lÀnger gebraucht bis sie sich an uns gewöhnt hat so ca. ein halbes Jahr und war dann sehr auf meinen Freund und mich bezogen (etwas mehr auf meinen Freund, ich vermute weil sie davor auch bei einem Mann gelebt hat).
Josie ist eine sehr liebe aber auch sehr dominante Katze die auch mal gerne kuscheln kommt (nach 2 Minuten aber wieder weg ist) und gerne ihren Willen durchsetzt, manchmal auch eine kleine Zicke.
Sie weiß dass sie unsere „Prinzessin“ ist und sie sehr geliebt wird.

Nun zu Ole:
Ole ist ein Maine Coon- Britisch Langhaar Mix Katerchen und wir haben ihn jetzt seit 2,5 Monaten. Er wĂ€re am Anfang fast nach einer Impfung gestorben (von dem Wurf haben nur er und sein Bruder ĂŒberlebt) und musste sehr aufgepĂ€ppelt werden.
Ole ist ein absolut Liebenswerter kleiner Kerl, er ist sehr auf
mich bezogen und liebt es zu kuscheln.... sogar noch mehr als zu spielen. Er ist mit einigen Katzen aufgewachsen.

Warum haben wir Ole dazu geholt ?
Weil wir fĂŒr Josie einen Freund haben wollten, damit sie nicht so einsam ist grade auch weil wir beide Schichtdienst haben.
Wir haben eher auf den Charakter als auf das Geschlecht geachtet, weil das ja auch eine wesentliche Rolle spielt.

Warum haben wir so eine kleine/ junge Katze geholt?
Weil wir gedacht haben das Josie eine kleine Katze wahrscheinlich weniger als Konkurrenz ansieht wie eine Àltere Katze.
Wir wussten ja dass sie eher Dominant ist und sehr auf uns bezogen.

Der erste Kontakt:
Wir hatten alles vorbereitet:
Feliway Orginal+ das Friends, ein zweites Klo, hatten sowieso schon 2 KratzbĂ€ume, ein neuer Korb fĂŒr Ole, ein neuer Liegeplatz, neue FressnĂ€pfe.
Oles Sachen waren erstmal alle im Wohnzimmer, Josie hatte die Restliche FlĂ€che von unserer 65qm Wohnung fĂŒr sich.

Nachdem wir Ole 360km entfernt geholt hatten und erst spĂ€t wieder gekommen sind haben wir ihm erstmal kurz die Wohnung gezeigt (Josie kurz ins Schlafzimmer gemacht) und dann im Wohnzimmer einquartiert, dort haben wir ihm dann erstmal eine halbe Stunde zum erkunden und Versteck suchen gegeben, bis wir gemerkt haben das er sich wohl fĂŒhlt und geschnurrt hat.

Ole war oben auf dem Kratzbaum, dann haben wir Josie rein gelassen... sie hat gefaucht und geknurrt und ihn beobachtet. Er war ganz ruhig und hat nur geschaut.

Mein Freund war bei Josie und ich bei Ole und wir haben uns abgewechselt damit Josie nicht denkt dass sie nichtmehr im Mittelpunkt steht.
Josie hat sich in die KĂŒche auf den Schrank verkrochen.
Nach 15 Minuten haben wir uns dann entschieden erstmal Feierabend zu machen.
Ich habe dann mit Ole im Wohnzimmer geschlafen (wie die Folgenden 3 Tage auch) und mein Freund mit Josie im Schlafzimmer.

Am nĂ€chsten Tag haben wir die TĂŒren einfach offen gelassen... Josie war halt die ganze Zeit auf dem KĂŒhlschrank oder KĂŒchenschrank und hat Ole beobachtet... immer mal geknurrt und gefaucht aber alles im Rahmen.

Die weitere Zeit nach der ersten Begegnung:
Ole wollte nach einer gewissen Zeit dann mal an Josie’s hintern riechen aber sie hat ihm dann immer wieder eine gehauen.
Da Ole aber sehr selbstbewusst ist hat er es immer wieder versucht und auch wenn Josie ihn eine gehauen hat sich nicht einschĂŒchtern lassen. Auch er hat sie immer mal vorsichtig gehauen oder ist hinter ihr her gerannt aber das kam eher wie Spielen rĂŒber.
Sie können auch im selben Raum sitzen und sind entspannt aber sobald Ole ihr zu nahe kommt faucht oder knurrt Josie... auch zwischendurch wird er einfach mal vermöbelt aber lĂ€sst sich halt nicht einschĂŒchtern.

Wenn wir die gleiche Schicht haben und 8 Stunden weg sind liegen aber Gottseidank keine HaarbĂŒschel oder sowas herum.

Auch zu uns war Josie wieder wie am Anfang: kratzen, beißen, Krallen usw. und total auf Distanz ( langsam nĂ€hert sie sich aber wieder an).
Josie hat jetzt aber mittlerweile 2x in die Dusche und 2x auf die Sporttasche von meinem Freund gepinkelt.
Und auch nach 2 Monaten wird Ole noch gehauen, angeknurrt und angefaucht.
Auf den Bildern sind bisher mal welche der wenigen Momente wo beide mal zusammen liegen und sich verstehen bzw. nicht auf Distanz sind.
Da wo beide aneinander auf der Seite liegen hat Josie erst nach 10 Minuten bemerkt das Ole bei ihr liegt und ihn dann angefaucht und ist abgehauen.

Wenn wir die gleiche Schicht haben und 8 Stunden weg sind liegen aber Gottseidank keine HaarbĂŒschel oder sowas herum.

Beide gucken aber manchmal etwas traurig. (Bei Josie war das vorher aber auch schon teilweise so, da lag sie auf der Seite und hat einfach nur depressiv in den Raum gestarrt)

Nun zu meinen Fragen:
Ist die Vergesellschaftung gescheitert oder brauchen beide (insbesondere Josie) einfach noch Zeit um sich aneinander zu gewöhnen, weil sie bei uns ja auch lÀnger gebraucht hat?

Was können wir tun bzw wie können wir Josie unterstĂŒtzen damit sie sich mal etwas mehr entspannt und nicht weiter aus Protest Pinkelt?

Hat jemand einfach Tipps oder RatschlÀge was wir besser machen könnten ?

Warum ich Frage? :
Weil ich mir Sorgen mache das beide auf Dauer unglĂŒcklich sein könnten wenn es so weiter geht.
Ich habe auch etwas Angst das mir Ole „vereinsamt“ wenn Josie solches Desinteresse an ihm hat und ihn als auf Distanz hĂ€lt.
 

AnhÀnge

25.02.2020
#1
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A

A-Fritz

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Hallo,
jede Vergesellschaftung ist anders und völlig individuell ,
manchmal gelingt es aber nur , dass es bei den unterschiedlichen Tieren zu einer gegenseitigen Duldung kommt .
Hier gibt es eine Àltere Katze , welche nicht an Gesellschaft gewöhnt ist und einem kleinen Kater,
welcher eigentlich noch gerne spielen möchte . Wie weit es gelingt , hier eine positive Verbindung herzustellen ,
kann wohl niemand vorhersagen , aber es scheint , daß die Katze bisher eine gewisse Duldsamkeit zeigt
und dem kleinen Kater einen gewissen Spielraum lĂ€ĂŸt , so daß es bisher zu keinen vernichtenden Auseinandersetzungen kommt .
Ich denke , hier kann man nur abwarten ob sich mit der Zeit noch eine bessere Gemeinsamkeit zwischen den beiden Tieren entwickelt . Ihr solltet jetzt aber darauf achten , dass es möglichst keine ernsthaften Streitigkeiten gibt
und beider Tiere einen gegenseitig , möglichst positiven Eindruck voneinander bekommen.

Das es in dieser gespannten Situation manchmal dazu kommt ,dass ein Tier irgendwo Urin oder Kot hin macht,
wo dieser nicht hingehört , wird eben durch dieser schlechten Stimmung der Tiere verursacht .

Fritz.
 
Son-Gohan

Son-Gohan

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Hallo,

leider habt ihr vieles falsch gemacht.
Das Alter passt eigentlich leider ĂŒberhaupt nicht. Und beide Katzen vom Vermehrer gekauft...sowas sollte man nicht unterstĂŒtzen.
Und dass eine schon unsauber wird, ist natĂŒrlich gleich nochmal belastend. Sollte wĂ€hrend einer Vergesellschaftung so nicht passieren. Am besten wĂ€re es gesesen, hĂ€ttet ihr ihr mit GittertĂŒr gearbeitet, da Josie ja keine anderen Katzen mehr kannte und die Katzensprache völlig verlernt hat.
Man sieht aber auf den Fotos, dass sie auch NÀhe zulassen. Wie verhalten sie sich denn da? Wird da geknurrt oder Àhnliches?

Ist denn der Kater noch nicht kastriert?
 
Kim.ludolph

Kim.ludolph

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Danke fĂŒr die Antwort 🙂
Ja dulden tut sie ihn, ich glaub sie ist manchmal einfach nur Überfordert mit der Gesamtsituation... ich dachte halt dass sich das irgendwann mal legt 😕
 
Kim.ludolph

Kim.ludolph

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Vielen Dank fĂŒr die schnelle Antwort.
Wenn wir Josie nicht genommen hĂ€tten wĂ€re sie wahrscheinlich im Tierheim gelandet, da ihr Vorbesitzer sie schnellst möglich „loswerden“ wollte.
Und Ole ist von einer HobbyzĂŒchterin und eigentlich auch eher „versehentlich“ entstanden.

Nun zu deiner Frage:
Also wenn sie im selben Raum sind, mit einem Gewissen Abstand sind beide gelassen und schlafen sogar oder kuscheln mit uns und schnurren.
Auf den Fotos wo sie beieinander liegen sind beide eigentlich auch immer relativ entspannt gewesen.
Die Aggressionen gehen ja auch eigentlich nur von Josie aus...Ole zeigt halt nur Interesse an Josie, weil er es von vorher nicht anders kennt und sich wahrscheinlich jetzt wundert warum Josie so böse zu ihm wird.

Nein, wir haben ihn noch nicht kastrieren lassen und er hat auch seine erste Impfung noch nicht bekommen, da er zurzeit Giardien hat und wir diese erstmal loswerden wollen. Da er nach der aller ersten Impfung fast gestorben wÀre wollten wir erstmal abwarten.
Das alles haben wir natĂŒrlich auch mit unserem Tierarzt besprochen und auch er hĂ€lt das fĂŒr richtig erstmal eine Baustelle zu bekĂ€mpfen statt 3.

LG
 
Son-Gohan

Son-Gohan

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Wenn er noch nicht kastriert ist, dann hÀtte ich sie noch gar nicht vergesellschaftet.
Potente Tiere stehen immer ĂŒber den kastrierten und wenn ihr Pech habt und er Geschlechtsreif wird, dann könnte er richtig rumstĂ€nkern. Auch wortwörtlich. Ggf fĂ€ngt er das markieren an und mit ganz viel Pech, hört er nach der Kastra damit nicht auf.
Zudem, wenn er Giardien hat, wÀre es nochmal besser gewesen, sie nicht zusammen zu setzen. So hat er ja auch irgendwo Stress, was sich auf das Immunsystem legt.
Kocht ihr die NĂ€pfe auch immer ordentlich aus? Benutzt ihr Halamid zur Desinfektion?
 
Saromo

Saromo

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Es mĂŒssen jetzt beide Katzen gegen Giardien behandelt werden, am besten mit Spartrix. Das ist eine einmalige Gabe. nach 3 Wochen nochmals eine 3Tage Kotprobe abgeben und eventuell nochmals wiederholen. Der Test sollte in einem externen Labor gemacht werden.
LG Barbara
 
Kim.ludolph

Kim.ludolph

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Da er ja sowieso noch nicht Geschlechtsreif ist, haben wir gedacht dass wir ihn dann spÀter Kastrieren lassen... das mit den Giardien kam erst spÀter beim Tierarzt heraus, da hat er schon bei uns gewohnt
... die Antibiotikatherapie ist schon gelaufen und er hat nochmal welches gespritzt bekommen.

Josie hat keinen Durchfall und ihr die Tabletten zu geben ist eine heillose Katastrophe weshalb wir es dann gelassen haben.

Ja, Katzenklos werden tÀglich mehrfach gereinigt und NÀpfe ausgekocht.
Der Trinkbrunnen wird auch alle 2 Tage gereinigt.
 
Kim.ludolph

Kim.ludolph

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Danke fĂŒr die Antwort 🙂
Die Antibiotikatherapie ist schon gelaufen, Ole hat es aber anschließend nochmal gespritzt bekommen.

Josie die Tabletten zu geben war eine Katastrophe.... sie hat angefangen zu spucken und ist so durch die ganze Wohnung gerannt mit einem „Spuckebart“.... das haben wir uns 3x angeschaut nachdem wir danach auch etwas lĂ€diert aussahen, da sie ihre Krallen in meinen Arm gehauen hat und sich festgekrallt hat und das mehrfach.
 
S

Simpat

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Hallo herzlich willkommen hier im Forum 😊

Wie es in Zukunft klappen wird, kann euch keiner vorhersagen, aber auf jeden Fall wĂŒrde ich den kleinen Kater baldmöglichst kastrieren lassen, bevor er ins Flegelalter kommt und vor allem bevor er potent wird, sonst könnte es wirklich zu ernsthaften Auseinandersetzungen zwischen den beiden kommen.

Zu der Kombination ausgewachsene Katzen und Kitten: Bei Katzen gibt es keinen Welpenschutz, es ist nur manchmal in der Tat so, dass die ausgewachsene Katze ein Kitten nicht gleich als ernsthafte Konkurrenz bzw. Bedrohung wahrnimmt und daher in manchen FĂ€llen, dann weniger aggressiv reagiert, wenn doch hat man noch zusĂ€tzlich das Problem, dass die eine Katze der anderen schon allein körperlich haushoch ĂŒberlegen ist. Doch was hat man damit gewonnen, wenn sie erstmal weniger aggressiv reagiert, eigentlich nicht viel ein bisschen Zeit, weil das Problem mit der Rangordnung frĂŒher oder spĂ€ter trotzdem kommt, sobald der Neuzugang selbstbewusster und grĂ¶ĂŸer wird. Abgesehen davon hat man je nach Altersunterschied dann oft schon nach kurzer Zeit, egal wie gut sie sich vertragen, dann zwei "unglĂŒckliche" Katzen da sitzen, ein unterfordertes Kitten und ein ĂŒberfordertes Alttier. Kitten spielen und gehen ganz anders miteinander um, auch 4-5 jĂ€hrige Katzen können nicht mehr mit dem Spieltrieb eines Kitten mithalten. Als mein Felix im Alter von gut 5 Monaten bei mir eingezogen ist, wurde Sue gerade erst ein Jahr alt und Murphy war 3 Monate zuvor ein Jahr geworden, der Altersunterschied war also nicht mal ein ganzes Jahr und trotzdem hat man bereits Unterschiede im Spielverhalten beobachten können. Eigentlich sollte je jĂŒnger das Kitten ist, desto geringer sollte der Altersunterschied sein. Man muss sich ja nur mal die eigene Kindheit ohne andere gleichaltrige Kinder vorstellen.

Zum anderen wird hier vermutlich auch das unterschiedliche Sozialverhalten Kater und KĂ€tzin, weshalb gerne und oft zu gleichgeschlechtlich geraten wird, welches vor allem in jungen Jahren, bei vielen Katzen deutlich zu beobachten ist, eine Rolle spielen. Die meisten Kater balgen und raufen nun mal gerne nach Katerart miteinander und sind auch im Umgang miteinander deutlich körperbetonter und ruppiger. Die meisten KĂ€tzinnen hingehen balgen nur in den ersten Wochen mit ihren Geschwistern und spĂ€ter stehen sie meist gar nicht auf so wilde Balgereien und bevorzugen eher Jagdspiele. Aber es gibt auch zurĂŒckhaltende Kater und weibliche Raufbolde. Am wichtigsten ist, dass die Tiere sich vom Wesen, Charakter und Temperament möglichst Ă€hnlich sind. Wurde darauf bei der Auswahl des Katers geachtet, dass das eher kein Raufbold ist?

Die KĂ€tzin ist leider jetzt jahrelang allein gehalten worden, also nicht so gut sozialisiert und da kommt dann so ein kleiner junger Kater an und will mit ihr nach Katerart raufen und balgen, ich denke nicht, dass sie da mitmachen wird, dabei will der kleine Kerl doch einfach nur spielen und was bekommt er dafĂŒr, er wird "vermöbelt" wenn er ihr zu nahe kommt.

Ganz wichtig, ihr mĂŒsst euch mehrmals tĂ€glich mit ihnen beschĂ€ftigen, der kleine Kater muss so richtig ausgepowert werden und sie muss sehen, dass sie immer noch die Nr.1 ist und bleibt und dass sie mindestens genauso viel, wenn nicht noch mehr Aufmerksamkeit bekommt wie er, natĂŒrlich nicht, dann wenn sie ihn gerade anfaucht oder sonst wie auf ihn losgeht. Sobald beide friedlich im gleichen Raum sind, findet ganz viel positives statt, da fliegen die Leckerchen, da wird gespielt, geschmust usw. und sobald sie ihn anknurrt, werden beide ignoriert.

Am besten und schönsten fĂŒr ihn wĂ€re natĂŒrlich, wenn da noch ein zweiter Jungkater einziehen wĂŒrde, dass er einen gleichalten Spielkameraden und Raufkumpanen bekommt. Sie scheint ja selbstbewusst und dominant genug zu sein, dann wird sie es auch mit 2 Katern aufnehmen, die haben ja einander zum toben und balgen und werden dann sicher gut akzeptieren, wenn Madame lieber ihre Ruhe haben will.

Aber erst mĂŒssen die Tiere wieder ganz gesund sein. Bei Giardien ist es sehr wichtig, dass beide Tiere behandelt werden, sonst stecken die sich immer wieder gegenseitig an. Ich wĂŒrde noch weitere zusĂ€tzliche Klos aufstellen, um der Unsauberkeit zu begegnen.

Vom Aussehen her wĂŒrde ich sagen, eher Maine-Coon-Mixe kann da vom Körperbau und vom Fell her, recht wenig Briten erkennen. Es gibt ja bei den Maine Coons auch kleinere Linien, wobei es hier ja ohnehin Mixe sind, da war vermutlich keine einzige wirklich reinrassige Katze beteiligt, dass sind typische Mixe. Aber hier gibt es halt zu Bedenken, dass gerade die Maine-Coon-Mixe hĂ€ufig krank sind, weil die Rasse durch die vielen Vermehrer und SchwarzzĂŒchter schon ganz krank gezĂŒchtet worden ist. Selbst bei den reinrassigen Maine Coons gibt es leider einige Linien mit Krankheitsproblemen und Gendefekten, durch die ĂŒbertriebene Zucht immer noch grĂ¶ĂŸerer Tiere.
 
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Kim.ludolph

Kim.ludolph

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Vielen lieben Dank fĂŒr die Antwort🙂
Ja, wir haben sehr auf den Charakter geachtet.... Ole ist ein ruhiger Kerl und eigentlich komplett gar kein Raufbold, er spielt vielleicht mal 5 Minuten und dann eher mit der Katzenangel oder so einem Spiel wo er ein BÀllchen durch eine Bahn anschiebst . Aber das auch mal nur so 5 Minuten und dann möchte er aber lieber kuscheln aber das ist von Anfang an so.

Ein zweiter Kater kommt leider nicht infrage, das möchte mein Freund nicht.
LG
 
A

A-Fritz

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Hallo,
ich habe bei meinen Katzen schon lange auf Medikamentengaben in Tablettenform verzichtet
und liebe Spritzen vom TA geben lassen,da Tabletteneinname , meistens bei den Katzen
nur mit Gewalt möglich war. Vorher habe ich die Katzen , um Verletzungen vorzubeugen in
einen JackenÀrmel gesteckt , so das nur noch der Kopf der Katze herausragte und die Krallen
noch im Ärmel waren .
Es ist nicht ratsam , Kater sehr frĂŒh schon zu Kastrieren , diese sollten ersteinmahl die Gestalt eines Katers
bekommen , welches nur mit mÀnnlichen Hormonen funktioniert und nach einer Kastration
je doch nicht mehr richtig möglich wĂ€re. Ich denke, eine Kastration beim Main - Coon Kater mit 6 - 8 Monaten, ist frĂŒh genug.

Fritz.
 
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Kim.ludolph

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Ja, wir haben Ole dann auch das Antibiotikum spritzen lassen... weil die Tabletten haben nicht gewirkt...

Ja, wir hatten daran gedacht ihn eventuell so mit 12 Monaten kastrieren zu lassen bzw. dann wenn die Giardien weg sind und er die Impfung gut ĂŒberstanden hat.
Da haben wir nÀmlich etwas Respekt vor nachdem er nach der aller ersten Impfung fast gestorben wÀre.
 
S

Simpat

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Wenn ihr wartet bis der Kater ins Flegelalter kommt und bis er ganz potent ist, riskiert ihr bloß, dass es zu neuen Konflikten zwischen den Katzen kommt. Abgesehen davon, wenn man Kater rechtzeitig kastrieren lĂ€sst, fangen die meist erst gar nicht an zu markieren, wenn er allerdings vor der Kastration mit markieren anfĂ€ngt, ist nicht gesagt, dass er nach der Kastration wieder damit aufhört.

Der Kater meiner Schwester wurde frĂŒhkastriert also schon mit 13 Wochen, mein Felix wurde kurz nach seinem Einzug mit 5 Monaten kastriert und Murphy mit 9 Monaten (war schon Ă€lter beim Einzug und ursprĂŒnglich als Deckkater vorgesehen), alle 3 sind richtige Kater, da war kein Unterschied in der Entwicklung zu beobachten.
 
Kim.ludolph

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Das mag ja gut möglich sein und ist bei ihren Katzen sicher gut gewesen, da Ole aber fast gestorben wÀre nach einer Impfung ist er wahrscheinlich anfÀlliger.
Wir wollen erstmal die Giardien loswerden und ihn anschließend Impfen lassen und danach wird er Kastriert, weil lieber ein markierender Kater als ein toter.
 
Son-Gohan

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Ich wĂŒrde ihn zu aller erst kastrieren und dann impfen lassen. Ist fĂŒr die Konstellation und das VerhĂ€ltnis der Katzen einfach besser.
 
Kim.ludolph

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Ja, aber erstmal mĂŒssen eh die Giardien weg sein
 
Son-Gohan

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Eigentlich nicht. Wir kastrieren im Tierheim unsere Tiere auch, wenn sie gerade gegen Giardien behandelt werden. Gestorben ist da bisher nie jemand.
 
Kim.ludolph

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Bei Ole ist es aber eine andere Sache, weil er eh empfindlicher ist. Unser Tierarzt möchte ihn erst kastrieren wenn die Giardien weg sind
 
Son-Gohan

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Ich hÀtte mir da lÀngst ne Zweitmeinung geholt. Aber egal, ich bin hier raus.
 
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