Welpe Schienbeimbrich nachdem ein ausgewachsener Labrador nachts auf sie zurannte

Diskutiere Welpe Schienbeimbrich nachdem ein ausgewachsener Labrador nachts auf sie zurannte im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen. Heute abend ist unsere 14 Wochen alte Welpe bei Dunkelheit von einem nicht angeleinten Labrador erschrocken, welcher auf sie...
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Delia93

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Hallo zusammen.

Heute abend ist unsere 14 Wochen alte Welpe bei Dunkelheit von einem nicht angeleinten Labrador erschrocken, welcher auf sie zurannte. Sie hat dabei aus
Angst sich leider das Schienbein gebrochen,da sie sich in Flucht selbst gegen eine Mauer die eine Betonkante ist gestossen hatte.

Nun ist meine Frage ob der Welpe nun seelisch eine Auswirkung davontragen wird, da sie dieses Ereignis mit dem Hund verknüpft oder wird dies keine Auswirkung haben. Sie ist ja noch mitten in der Prägungsphase. Wir haben Angst das sich dies als negativ Erfahrung im ihr festsetzt.

Danke für Eure Antworten. Vielleicht hat jemand Ahnung damit.

Lg
Delia
 
07.03.2020
#1
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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Nienor

Nienor

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Hey

Ob eine negative Erfahrung langfristig Auswirkungen haben wird oder nicht, hängt entscheidend davon ab, was der Hund davor und auch danach in ähnlichen Situationen für Erfahrungen macht. Das ist schlussendlich auch eine Lernsituation - und gelernt wird IMMER durch Wiederholungen. In der Prägungsphase sind einfach bei vielem weniger Wiederholungen für die Festigung nötig.
Es hängt aber auch davon ab, ob du in ähnlichen Situationen in Zukunft weiterhin gelassen agieren kannst oder nicht. Denn dein Hund liest dich und wenn du angespannt bist, merkt er sofort, dass an der Situation etwas nicht stimmt und reagiert entsprechend.

Wenn du unsicher bist, such dir Hilfe, um ähnliche Situationen mit dem Hund entspannt meistern zu können.
 
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Delia93

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Hey

Ob eine negative Erfahrung langfristig Auswirkungen haben wird oder nicht, hängt entscheidend davon ab, was der Hund davor und auch danach in ähnlichen Situationen für Erfahrungen macht. Das ist schlussendlich auch eine Lernsituation - und gelernt wird IMMER durch Wiederholungen. In der Prägungsphase sind einfach bei vielem weniger Wiederholungen für die Festigung nötig.
Es hängt aber auch davon ab, ob du in ähnlichen Situationen in Zukunft weiterhin gelassen agieren kannst oder nicht. Denn dein Hund liest dich und wenn du angespannt bist, merkt er sofort, dass an der Situation etwas nicht stimmt und reagiert entsprechend.

Wenn du unsicher bist, such dir Hilfe, um ähnliche Situationen mit dem Hund entspannt meistern zu können.
Danke für deine Rückmeldung. Sie hatte bisher nur positive Erfahrungen mit Hunden jeglicher Grössen erlebt. Bis auf dieses Ereignis. Denkst du demnach dass es möglich ist, dass sie diese Erfahrung nicht unbedingt fest prägen muss, da sie bisher nie schlechte Erfahrungen machte? Kann man den Hund da irgendwie unterstützen?

Sie wird heute Nachmittag operiert. Wir hoffen das sie bald Nachhause kann.

LG
 
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A-Fritz

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Hallo ,
das junge Hunde sich vor allem möglichen erschrecken können , ist wohl normal
und wird sich mit der Zeit und durch zunehmende Erfahrung ändern .
Allerdings befürchte ich , dass durch die Folgen und die Einschränkungen nach dem Beinbruch,
sich auch Störungen in der Entwicklung einstellen können .
Bei Hunden, die länger in ihrer Bewegung eingeschränkt werden
und dadurch kein normalen Umgang mit anderen Hunden pflegen können,
ist es wohl leicht möglich , dass diese dann keine normale Entwicklung durchlaufen.
Eine Schonzeit von 6- 8 Wochen nach einem Beinbruch , ist eine lange Zeit
für einen noch so jungen Hund .

Fritz
 
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Delia93

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Hallo ,
das junge Hunde sich vor allem möglichen erschrecken können , ist wohl normal
und wird sich mit der Zeit und durch zunehmende Erfahrung ändern .
Allerdings befürchte ich , dass durch die Folgen und die Einschränkungen nach dem Beinbruch,
sich auch Störungen in der Entwicklung einstellen können .
Bei Hunden, die länger in ihrer Bewegung eingeschränkt werden
und dadurch kein normalen Umgang mit anderen Hunden pflegen können,
ist es wohl leicht möglich , dass diese dann keine normale Entwicklung durchlaufen.
Eine Schonzeit von 6- 8 Wochen nach einem Beinbruch , ist eine lange Zeit
für einen noch so jungen Hund .

Fritz

Lieber Fritz.

Vielen Dank für deine Hilfe.

Meinst du Störungen in der Entwicklung im Hinsicht auf eine Bewegungseinschränkung des Hundes? Der Bruch scheint soweit nicht im Bereich einer Wachstumsfuge zu sein (Gottseidank).

Wenn man versucht Hundekontakte aufrechtzuerhalten meinst du/ihr das auch die Entwicklung nicht einigermassen "normal " ablaufen könnte. Natürlich müsste man leider das Spielverhalten eindämmen.

Unser Hund ist ein Kooikerhondje welche Rassetypisch eher zurückhaltens gegenüber Hunden ist.

LG
 
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A-Fritz

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Hallo,
gerade wenn eine Hunderasse ,wie das Kooikerhandje da zu neigt etwas zurückhaltend zu werden,
ist es wichtig schon frühzeitig , mit fielen Kontakten da gegen zu steuern .
Ich hatte zufällig auch eine Kooikerhündin , die leider aber schon verstorben ist
und diese hatte immer Probleme mit großen , schwarzen Hunden , welche ich auch nicht richtig abbauen konnte .
Hier hilft nur ein möglichst frühzeitiger , regelmäßiger Kontakt , schon im Welpenalter , mit allen Hunderassen , bevor so etwas zum Problem wird .
Wenn aber das Zeitfenster für solcher Art der Gewöhnung als Welpe , durch einen Beinbruch eingeschränkt ist, werden solche Bemühungen, wohl weniger gut gelingen können .

Fritz
 
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Delia93

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Guten Morgen.

Okey vielen Dank für deine Rückmeldung. Ja, wir haben bis jetzt immer ihr Kontakt mit allen Arten von Hunden hergestellt. Lief bis anhin auch ganz gut.

Leider ist das Bein gebrochen. Wir versuchen trotzdem unser möglichstes.

Ansonsten scheint man für den Moment nicht mehr tun zu können als es so anzunehmen wie es nun mal ist.

Vielen Dank und Liebe grüsse

Delia
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Gute Besserung....der Verursacher kommt hoffentlich dafür auf.....ich würde in Zukunft beobachten wie dein Hund reagiert wenn wieder ein Hund auf ihn zu gerannt kommt und ob er dann Angst zeigt.Dann musst du hinterher sein damit er lernt mit so einer Situation umzugehen.
 
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Delia93

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Danke dir.

Ja der Verursacher wird die Kosten mit seiner Haftpfluchtversicherung übernehmen. Die OP kostet 4000 Schweizerfranken. Leider sehr teuer in der CH.

Genau ich denke wir müssen schauen wie es in Zukunft bei ihr aussieht und sie darin unterstützen erneut Vertrauen zu fassen in solchen Situationen.

LG
 
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