Was könnte zu uns passen?

Diskutiere Was könnte zu uns passen? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, ich bin neu hier und – wie kann es anders sein – auch direkt mit einer Frage da. Bei mir uns meinem Mann steht die Überlegung im...
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Myriath

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und – wie kann es anders sein – auch direkt mit einer Frage da.

Bei mir uns meinem Mann steht die Überlegung im Raum, die Familie um einen Hund zu erweitern. Der Wunsch ist seit Jahren da und wir sind uns sicher, dass wir mittlerweile eine gute Ausgangssituation haben, mit der wir einem Hund gerecht werden können. Doch die große Frage lautet: Welche Rasse passt zu uns, bzw. welcher könnten wir gerecht werden? Natürlich haben wir schon ein wenig die Fühler ausgestreckt und unsere heimlichen Favoriten, aber ihr habt definitiv einen objektiveren Blick als wir.

Fragen zum Hund

Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?
Ich bin mit Hunden aufgewachsen, mein Mann hatte bisher noch keinen. Das wäre also unser erster eigener Hund. Begleitet habe ich schon Hunde aus dem Tierheim und auch Welpen vom Züchter (beim Welpen war ich 18 und daher aktiv bei der Erziehung dabei) und habe viel Zeit meines Lebens in der Hundeschule verbracht. Wir sind regelmäßig bei den Hunden meiner Eltern, passen auch mal auf die auf und fahren auch mal gemeinsam in den Urlaub und sind da dann aktiv bei den Hunden dabei. Ganz ohne Erfahrung sind wir also nicht, aber ein eigener Hund ist natürlich was ganz anderes.

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)
Am liebsten Welpe oder auch Junghund.

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?
Da sind wir offen. Die Tendenz geht jedoch zum Züchter.

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)
Ein leichter Hüte und/oder Jagdtrieb darf vorhanden sein, sollte jedoch nicht dominant ausgeprägt sein. Ich weiß, man kann auch die Wundertüte erwischen, wo das dann doch so ist, dann würden wir aber auch lernen damit klarzukommen. Schutz- oder Wachtrieb wäre weniger toll. Er sollte Fremden gegenüber grundlegend aufgeschlossen sein, darf aber
gerne zunächst zurückhaltend sein. Erstmal kennenlernen und so. ;) Er muss nicht schweigsam sein, sollte aber auch nicht alles zusammenbellen. Das wäre bei uns auch ein wichtiger Fokus im Training.

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?
Klein bis mittelgroß wäre super. Zu klein passt nicht zu uns, wie wir gemerkt haben und zu groß trauen wir uns auch nicht zu. In der Familie gibt es Kleinsthunde, falls das Relevant ist. Die würden wir von Beginn an aneinander gewöhnen, damit das gut klappt. Beim Fell gerne längeres Fell. Tendenziell tendieren wir beim Aussehen in Richtung Rassen der FCI-Gruppe 5. Ist aber kein Muss. Wie gesagt, was drin steckt, ist noch wichtiger.

Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)
Wir leben in einer Kleinstadt am Stadtrand. Um uns sind viele Felder. Allerdings wohnen wir zur Miete auf ca. 90qm. Wir haben einen kleinen Garten, den wir alleine nutzen und sichern können (eine Seite ist noch offen). Unser Wohnungseingang liegt auf der Rückseite des Hauses, das heißt, wir teilen uns keinen Flur mit den Nachbarn und allgemein ist das Haus gut isoliert (das Baby schräg über uns hören wir nicht schreien). Wir wohnen im EG und 1. UG. Der Erlaubnis des Vermieters ist in Klärung. Er ist grundlegend nicht dagegen, fragt aber, wie die Nachbarn (Eigentümergemeinschaft) denken. Da sind wir aktuell noch dran, haben aber bisher keine Absage bekommen, sondern die Idee wurde sogar begrüßt (direkte Nachbarn – Gartennachbarn). Also sind wir optimistisch und informieren uns schon mal weiter.

Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?
Wir haben keine Kinder. Aber die direkten Nachbarn haben einen Grundschüler mit Tierwunsch. Ich denke, da würden wir vorsichtig versuchen Kontakt herzustellen. Außerdem sollen irgendwann auch bei uns Kinder folgen, aber ob und wann steht in den Sternen.

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?
Keine. Relativ regelmäßig sehen wir zwei Freigängerkatzen im Garten.

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?
Wir sind beide berufstätig, aktuell Vollzeit und Ende 20, Anfang 30. Wir dürfen beide den Hund mit ins Büro nehmen (ist schon geklärt, es gibt auch Bürohunde bei beiden AG) und können flexibel HomeOffice machen, die Regeln hierfür werden sogar gerade gelockert, dass das langfristig noch häufiger geht.

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?
Wir schätzen, dass wir auf 1,5-2h Spaziergänge täglich kommen können und wollen zusätzlich noch Training machen. Da wir beide keine Hobbies, die zeitintensiv sind oder regelmäßig stattfinden, haben, halten wir den Plan für realistisch. Wir sind auch allgemein schon viel draußen unterwegs.

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
(Diese Frage dient in erster Linie als Denkanstoß, da man einen Rassehund mit Stammbaum nicht für 300 Euro bekommt. Muss also nicht zwangsläufig beantwortet werden.)
Uns ist bewusst, dass ein Hund meist um die +-1k in der reinen Anschaffung kostet, zzgl. „Zubehör“ und ggf. je nach Rasse noch etwas mehr in der Anschaffung.

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?
Unbedingt. Es gibt einige Hundeschulen in der Umgebung und der Besuch ist uns sehr wichtig. Welpengruppe, Grundgehorsam und dann mal gucken, was die Hundeschulen sonst noch anbieten.

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?
Spaziergänge, Fahrradtouren, gerne auch gemeinsame Wanderurlaube. Und gerne auch Tricks üben. Er soll aber auch zur Ruhe kommen können und mal einen Filmabend mit uns überstehen. ;) Aktiv, aber keine überdrehte Dauerbespaßung. Ein paar Pausen wären nett.

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)
Agility, THS oder Obedience fänden wir toll. Wenn der Hund da Bock drauf hätte, würden wir uns sehr freuen. Und es gibt ja einige Übungen, die den Kopf fordern sollen, das klingt auch spannend.

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?
Im Idealfall gar nicht. Wir würden aber üben, dass er auch mal alleine sein kann (Einkaufen und so).

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?
Freunde und Familie sind nach eigener Aussage auch bereit, im Notfall mal aufzupassen oder falls wir mal ein paar Stunden für uns wollen. Auch Hundesitting im Urlaub wurde angeboten, wobei wir Urlaub mit Hund bevorzugen. Aber natürlich ist es schön, die Möglichkeit zu haben.

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?
Für Tierarzt, etc. würde auch ein Rücklagenkonto eingerichtet. Und auch regelmäßige Kosten stellen kein Problem dar.

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?
Ich glaube ganz ehrlich, man hat manchmal einen etwas romantisierten Blick. Unsere Vorstellung ist, dass wir uns viel draußen aufhalten und da mit dem Hund üben. Abends auch mal gerne zusammen auf dem Sofa sitzen. Mit meiner Familie und deren Hunden gemeinsam wandern gehen. Und allgemein, dass der Hund ein Teil der Familie ist, dem wir viel Zeit widmen. In meiner Idealvorstellung sehe ich mich auch viel auf dem Hundeplatz, mit dem Hund Sport machen.


So, das war jetzt viel Info. Aber ich hoffe, dass das hilft, uns eine gute Antwort zu geben. Vielleicht sagt ihr ja auch, dass wir gar nicht für einen Hund geeignet sind. Wäre bitter, aber wenn es so ist, dann wäre es falsch, es zu verheimlichen. Schließlich soll es dem Hund bei uns gut gehen. Uns ist auch klar, dass das KO Kriterium Vermieter noch nicht zu 100% geklärt ist, aber wie geschrieben, sind wir sehr optimistisch.

Schon mal danke für jede Antwort.

LG Myriath
 
15.05.2020
#1
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Guest

Hast du schon mal im 400 Hunderassen von A-Z nachgelesen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
demona

demona

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Hi und willkommen im Forum,

das alles klingt super, finde ich. So die Umstände, die Gedanken davor, und das ganze Umfeld schreit gerade zu nach einem netten Hund. 😁

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)
Ein leichter Hüte und/oder Jagdtrieb darf vorhanden sein, sollte jedoch nicht dominant ausgeprägt sein. Ich weiß, man kann auch die Wundertüte erwischen, wo das dann doch so ist, dann würden wir aber auch lernen damit klarzukommen. Schutz- oder Wachtrieb wäre weniger toll. Er sollte Fremden gegenüber grundlegend aufgeschlossen sein, darf aber gerne zunächst zurückhaltend sein. Erstmal kennenlernen und so. ;) Er muss nicht schweigsam sein, sollte aber auch nicht alles zusammenbellen. Das wäre bei uns auch ein wichtiger Fokus im Training.

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?
Klein bis mittelgroß wäre super. Zu klein passt nicht zu uns, wie wir gemerkt haben und zu groß trauen wir uns auch nicht zu. In der Familie gibt es Kleinsthunde, falls das Relevant ist. Die würden wir von Beginn an aneinander gewöhnen, damit das gut klappt. Beim Fell gerne längeres Fell. Tendenziell tendieren wir beim Aussehen in Richtung Rassen der FCI-Gruppe 5. Ist aber kein Muss. Wie gesagt, was drin steckt, ist noch wichtiger.
Dazu ein paar Fragen:
- Was ist bei dir Klein bis Mittelgroß? Da gehen die Meinungen immer etwas auseinander, ich empfinde meinen 64 cm Hund nicht als groß, anderen wäre er schon zu groß. Viele sehen meine 45 cm Hündin als Mittelgroß an, ich empfinde ist als klein. DAher müsste man wisse, welche Größe ihr euch da genau vorstellt?

- Welche Rassen der FCI-Gruppe 5? Da gibt es sooooooooo viele und die sind soooo unterschiedlich. Da ist vom kleinen Shiba Inu über den Nackthund, Windhund bis zum Schlittenhund und dem Akita Inu alles dabei.
Was mir allerdings auffällt - alle Rassen haben teilweise stark ausgeprägten Jagdtrieb, sehr hohe Selbstständigkeit und teilweise bekanntermaßen hohe Artgenossenunverträglichkeit. Nur wenige dieser Rassen sehe ich als Bürohund und das ist ja bei euch gegeben. Am Ehsten sehe ich da einen Spitz oder den Eurasier, wenn ihr bei der Gruppe bleiben wollt.


Was haltet ihr von den "klassischen" Hunderassen, die gerne Anfängern empfohlen werden? Labrador und Golden Retriever? Das müssen keine distanzlosen Ballermaschienen sein, die können sehr nett und höflich sein wenn man sie passend erzieht. Sind für viele Sportarten zu begeistern, laufen aber auch gerne mal so ein paar Tage mit. Als Bürohund auch gut geeignet, wenn man mit den Haaren leben kann. Sie haaren halt wie sau. Liegen aber gerne bei 50 bis 60 cm, je nachdem ob Hündin oder Rüde.

Sheltie? vom guten Züchter sind es mehr als explodierte Plüschkissen, muss man aber etwas suchen bis man nervenstarke Exemplare erwischt. Aber gibt es durchaus, neigen aber zum kläffen. Ist eine Trainingssache aber sie sind sehr kommunikativ. Auch für vieles zu begeistern und machen auch so gut wie alles mit. Fellpflege ist weniger aufwendig als man denkt, regelmäßiges Bürsten und man hat es im Griff. Würden für mich in die Kategorie klein aber stabil fallen. Als Bürohund finde ich sie gut, muss man halt von Anfang an für Ruhe sorgen.

Die größeren Verwandten, Collie in Kurz oder Langhaar? Bei den LHC muss man auch auf den Züchter schauen, einige Briten sind mehr Fell als Hund, gibt aber auch tolle moderate Hunde. KHC sind da etwas besser gestellt. Kommunikativ sind beide Rassen, die KHC haaren wie Sau, die LHC schleppen mehr Dreck rein. Sportlich auch gut zu begeistern aber sehr sensibel im Umgang. Nett und freundlich Fremden gegenüber, manchmal etwas lästig aber kontrollierbar. Jagdtrieb kann vorkommen, muss aber nicht. Bürohund das Gleiche wie beim Sheltie.

Natürlich die FCI - Gruppe 9 - da ist von winzig bis groß alles dabei. Da sind alle mehr oder weniger geeignet, wenn man mal von den Qualzuchten Richtung Mops, Französische Bulldogge, etc, absieht. Beim Großpudel sollte man erwähnen, dass sie gerne Jagdtrieb mitbringen aber oft auch händelbar sind und mit einer nette 9 mm Schur auch sehr pflegeleicht. Waschen, Föhnen, abscheren - kann man daheim machen. Aber so gut wie alle würden - bis auf die Größe wahrscheinlich - auf eure Anforderungen passen. Du würdest dich wundern wie gut man Sport mit einem Chihuahua machen kann.

Puh, was kenn ich noch für Rassen persönlich? Leider nur unpassende, entweder starker Wachtrieb, Jagdtrieb oder sie wollen Menschen oder andere Hunde fressen. 🤔 Oder Rassen, die ich keinem Anfänger empfehlen würde - aber auch vielen Hundehaltern nicht.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Kurze Anmerkung: Spitz und Eurasier sind auch sehr bellfreudig ;)

Ansonsten würde ich an eurer Stelle einfach wirklich mal die FCI -Gruppen von vorne bis hinten durchgehen und rein nach Bauchgefühl eine Liste erstellen.

Dann kann man immer noch gucken was passt :)

Die Grundbedingungen sind ja ideal.
 
Windhundliebe

Windhundliebe

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In der Gruppe 5 sind windhundähnliche Hunde aufgeführt. Die Windhunde selbst sind ja FCI 10. Und die aufgeführten windhundähnlichen Rassen sind völlig anders und nicht zu vergleichen mit beispielsweise einem Galgo.

Ansonsten finde ich schon auch, dass ein Hund dieser Gruppe als Bürohund funktioniert. Ist ja auch alles ein Ding der Erziehung, Gewöhnung und nicht zuletzt des Wesens des Hundes. :)
 
demona

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Und die aufgeführten windhundähnlichen Rassen sind völlig anders und nicht zu vergleichen mit beispielsweise einem Galgo.
Darf ich mal fragen, in wie weit? Es sind starke, unabhängige Hetzjäger, die darauf selektiert wurden eigenständig Beute aufzuspüren, zu verfolgen und zur Strecke zu bringen. Also Vollgebrauchsjagdhunde. Genau das, was die TS nicht will, deswegen habe ich sie ausgeschlossen.

Dass das tolle Bürohunde sein können, ist klar, aber es wurde ja nach Hunden mit wenig bis händelbaren Jagdtrieb gefragt und Sport soll auch möglich sein. Man möge mich korrigieren aber ich persönlich halte den Arbeitswille im Sport bei Windhunden für, naja, überarbeitungswürdig. Klar, Agility mit einem Whippet könnte ich mir vorstellen aber von den vier Vertretern der FCI 5, nein, definitiv nein. Coursing und Rennen sind natürlich eine andere Liga.
 
Windhundliebe

Windhundliebe

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Mein Post war auch nur auf das Wesen bezogen und als Hinweis für die TE gemeint, dass sie nicht denkt, dass dort die Windhunde mit reinzählen. :) vom Gebrauch sind sie gleich, das stimmt schon.
Einen Podi zu führen oder aber z. B. einen Galgo macht einen großen Unterschied. Sie sind vom Wesen her so anders. Ich bin definitiv zum Beispiel kein Podi Mensch. 🤣
Podis könnte man durchaus aber schon sportlich führen.

Aber darauf wollte ich jetzt gar nicht hinaus. Mein Post diente lediglich als Hinweis. 🤗

Ps: der Xolo ist ein ein toller Hund. 😍
 
demona

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Ah, okay, dann hatte ich das falsch verstanden. 😊 Ich hatte sie "aussortiert" wegen des Jagdtriebes, der ja nicht wirklich erwünscht ist. Versteh ich auch. 😁

Jetzt muss ich mal - aus reiner Neugier - fragen, in welchem Sport werden Podencos geführt? Gerne auch per PN um den Thread nicht zu sprengen. 😊
 
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A-Fritz

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Hallo,

jeder Mensch wählt nach seinem Geschmack nach seinem speziellen Traum-Hund , ich hatte vor nicht allzu

langer Zeit mit ähnliche Vorstellungen , einen Hund zu finden versucht.

Bei der Wahl meines Hundes spielen unterschiedliche Faktoren mit , es sollte einen kleiner, bis mittleren Hund

sein.

Für mich war es aber auch wichtig , dass der Hunde möglichst leicht erziehbar ist , wie man heute sagt ,

aus einer Hunderassen mit viel Will to Please , doch nicht nur ein Schmuse - , oder Schoßhund ,

sondern auch ein Hund für Aktivitäten .

Also sollte es ein möglichst vielseitiger, aber moderater Arbeitshund sein.

Bei den intelligenten Jagt und Treibhunden , gibt es Hunderassen , die viele unterschiedliche

Kommandos lernen müßen , doch häufig , besonders in den Arbeitslinien ,für mich doch wohl etwas zu

ausgeprägt sind , was ihre Arbeits-- und Bewegungsfreude betrift , bei denen auch der Jagt -,oder Hüte-rieb

nicht zu beherrschen ist.


Doch was für Hunde gibt es , welcher gerade solche Eigenschaften besitzen ?

Ich kam auf die Idee , mich unter den Hunderassen , die besonders gut als Therapiehund geeignet sind

einmal um zuschauen .

Dazu gehören : Malteser und auch der Mops , welche für mich überhaupt nicht in frage kommen .

Dann auch die verschiedenen Pudel , welche ich auch für mich als geeignet betrachte .

Magyar Vizsla, erscheint mir zu sensibel und auch zu bewegungsfähig .

Ein Border-Collie, kann auch in seinem Arbeitseifer für mich zu eifrig werden.

einen Schäferhund halte ich für zu groß und zu krank , Berner Sennenhund , Bernhardiner, Leonberger,

Neufundländer, währen zu groß.

Dann werden auch noch Beagle benannt , meine Frau findet den Beagle besonders sympathisch ,

doch solche Hunde haben häufig einen unkontrollierten Jagttrib und sind auch sehr eigenständig .


Ich habe jetzt einen Australian Shepherd , diese Hunde können zwar ähnlich wie Bordrt -Collie einen

ausgeprägten Hüte- trieb haben , aber der Miniature American Shepherd , hat für mich die gewünschte Größe

und neigt weniger dazu , einen Hüte-trieb zu zeigen . Da mein Hund auch zu kleinen Kindern passen soll,

war es in allen Belangen für mich die richtige Wahl .


Ich habe auch schon an einen Nova Scotia Duck Tolling Retriever gedacht ,

da ich vorher einen Hund mit ähnlichen Aufgaben gehabt habe , ein Kooikerhondje, welcher leider recht

frühzeitig verstorben ist .

Dieser Hund hate auch die richtigen Eigenschaften und war leicht führig , ist für jeden Hundesport geeignet,

doch er neigte bei mir dazu, manchmal bestimmte Ängste zu endwickeln ,

welche auch durch geduldiges Training nicht völlig verschwunden sind.


Fritz
 
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Myriath

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Hallo zusammen,

wow. Ich hätte nicht mit so vielen Reaktionen in so kurzer Zeit gerechnet. Dafür schon mal vielen Dank.

Wir haben jetzt die Nachbarn durch und keiner hat was dagegen. Teilweise kam eher sowas wie „Ich hätte auch gerne einen Hund“. Das hat uns schon mal ziemlich erleichtert. Der Vermieter ist darüber informiert und jetzt warten wir auf die Antwort. Aber eigentlich dürfte er da ja gar nichts sagen.

Ich hoffe, ich übersehe keine der Rückfragen.

Zur Größe: Mittelgroß wird ja eher in der Regel 40-59cm definiert, wenn ich das richtig sehe. Gefühlt hätte ich wahrscheinlich 35 bis 50/55 um den Dreh gesagt.

Aussehen: Ich bin die Liste FCI-5 nochmal durch gegangen. Ihr habt recht, da ist wirklich alles dabei. Die Tendenz geht eher in Richtung „laufende Fellkugel“. Wobei Lundies auch wunderschön sind (die sind einfach faszinierend mit ihrer Historie) und auch der Xolo hat optisch was für sich.

Herzenshund ist bei uns seit Jahren der Samojede. Aber von dem, was wir bisher so gelesen haben und wie das im Gespräch auf der „Hund & Pferd“ klang, sollten wir da zum aktuellen Zeitpunkt die Finger von lassen. Dem können wir derzeit nicht gerecht werden, zumindest klang es danach, dass man viel Erfahrung braucht und die sehr viel Auslastung und Platz benötigen. Aber das heißt ja nicht, dass das nicht eines Tages anders sein wird.

Labrador und Golden Retriever sollten wir uns wirklich vielleicht nochmal angucken. Irgendwie bin ich da aus dem erweiterten Umfeld vorurteilsbelastet (ausnahmslos überfütterte, träge Tiere, für die lange Spaziergänge eher eine Seltenheit sind). Daher fliegen die bei mir/uns bisher unterm Radar. Aber wir werden uns mal einlesen.
Den Kurzhaar Collie gucken wir uns auch mal an.

Uns ist auf jeden Fall klar, dass wir nicht die komplette Wunschliste erfüllt bekommen können. Irgendeinen „Haken“ gibt es immer. Ein Traum wäre es, den Hund, da wo es erlaubt ist, auch mal frei laufen zu lassen. Bei zu starkem Jagdtrieb war bisher meine Sorge, dass wir das niemals erreichen können.

Was wir in letzter Zeit näher betrachtet haben, wären der Mittelspitz und der Finnische Lapphund. Wobei das Herz eher in Richtung Lappi schlägt. Aber wie immer liest man da sehr unterschiedliche Dinge, bis man schlussendlich gar nichts mehr weiß.

@demona Bei deinem Kommentar mit dem Chihuahua und Sport musste ich schmunzeln. Der Hund aus der Familie, mit dem ich bisher die engste Bindung hatte, war tatsächlich ein Chihuahua, mit dem ich eine Zeit lang THS gemacht habe. Bis auf manche Höhen bei den Hindernissen, war da echt kaum ein Unterschied. Leider musste er vor kurzem viel zu früh gehen.
 
A

A-Fritz

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Hallo,
bei unterschiedlichen Rassenhundevereinen , oder deren Verbänden gibt es Veranstaltungen ,
bei denen die entsprechenden Hunde in großer Zahl zusammen kommen,
ebenso auch bei den entsprechenden Hundeausstellungen .
Hier hat man die Möglichkeit, die Hunde der entsprechenden Rassen zu beobachten
und ein Bild von diesen zu bekommen.
Ich habe anfangs , als ich noch auf der Suche war für mich einen passenden Hund zu finden,
häufig solche Veranstaltungen besucht .
Neben den Hunden , gibt es dann auch gleichzeitig oft die Möglichkeit , entsprechende Züchter
zu treffen , mit denen man auch Hintergründe und Details aus dem Zuchtgeschehen der Hunde
erfahren kann.

Fritz.
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Somjeden sind halt recht ursprüngliche Hunde, aber unter den gegebenen Bedingungen sehe ich allerdings keinen tatsächlichen Grund, die auszuschließen ;)

Man muss halt sehr viel Fell mögen und es sollte einem klar sein, dass man ab einer gewissen Temperatur das Thema Sport vergessen kann.

Ich finde die tatsächlich richtig genial, wenn man einfach bereit ist sich mit dem durchaus selbstständigen Wesen zu arrangieren :)

Wesentlich mehr Platz/Auslastung o.ä. als andere Hunde brauchen auch diese Hunde nicht.

Im Übrigen braucht kein Hund stundenlangen Marathondrill oder Hochleistungssport.

Hunde, auch extreme Spezialisten, brauchen Haltungsbedingungen und Menschen, die zu ihnen und ihrem Naturell passen :)
 
M

Myriath

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Die Idee mit den Veranstaltungen finde ich super. Ist nur die Frage, ab wann das wieder möglich ist. Momentan ist das ja eher schwierig.

Ich habe jetzt mal einige Züchter „in der Nähe“ angeschrieben und gefragt, ob ein Besuch möglich ist, um die Rassen kennenzulernen. Hoffentlich antwortet da jemand positiv drauf. Wäre ja schön, wenn das klappt, dann könnte man auch direkt Fragen stellen zu den vielen verschiedenen Informationen, die man überall so findet. Das hilft wahrscheinlich besser bei der Entscheidung.
 
karl-käfer

karl-käfer

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Eine Überlegung vielleicht noch...
Du schreibst, dass der Hund mit ins Büro soll. Vielleicht im Vorfeld noch zu klären wäre, ob einer der Kollegen Allergieprobleme hat.
Stark haarende Hunderassen sind im Büro vielleicht auch nicht so toll.

Mittelgroß, sportlich, wenig haarend - Lagotto Romagnolo, Spanischer oder portugisischer Wasserhund, Pudel (geht auch ohne Puscheln...)

Momentan gestaltet sich Hundesuche extrem schwierig. Viele Leute scheinen der Meinung zu sein, da man momentan mehr Zeit zu Hause verbringt, braucht man auch einen Hund.
Auf allen gänigen Suchportalen finden sich mehr Gesuche als Angebote. Bei den Züchtern, die ich kenne, laufen die Telefone heiß. Manche Anzeigen sind keine Stunde im Netz und der Markt wird überschwemmt von kleinen niedlichen Auslandsschutzhunden, die nur darauf warten von uns gerettet zu werden...
Freunde sind gerade auf der Suche und ich konnte mir nicht vorstellen, dass es wirklich so schwierig ist. Nach 1 Woche gemeinsamen Suchens weiß ich es besser.
 
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