Teilfütterung, Ganzjahresfütterung oder gar nicht ?

Diskutiere Teilfütterung, Ganzjahresfütterung oder gar nicht ? im Wildvogel Forum Forum im Bereich Vogel Forum; Habe mich hier gerade mal angemeldet um mich etwas auszutauschen. Zugegeben: der Titel könnte etwas provokativ aufgefasst werden, ist es aber...
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Katharina11

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Habe mich hier gerade mal angemeldet um mich etwas auszutauschen. Zugegeben: der Titel könnte etwas
provokativ aufgefasst werden, ist es aber nicht. Wildvögel, Gartenvögel, egal wie man es nennt, habe ich noch
nie gefüttert und bin ein purer Neuling. Dieses Jahr, so im Februar/März fielen mir Bodenläufer auf, die auf dem
Gehweg verzweifelt Futter suchten und in mein Vorgarten hüpften. Das ging Tage so. Irgendwann taten sie
mir unendlich leid und ich begann als erstes ein Emsa-Häuschen mit Futter aufzustellen. Aber sie waren plötzlich
alle weg und es dauerte ca. 3 Wochen bis ich bemerkte, dass das Emsa-Häuschen so langsam leer wurde.
Das erste
Futter war von Vital. Also bestes wo gibt. Das war der Anfang und alles ganz harmlos. Inzwischen habe ich ein
größeres Futterhaus mit Silo gekauft, in Hinblick auf schlechtes Wetter und Winter. Im Emsa wurde das Futter nass, die
Tiere rutschen ab und konnten sich schlecht halten. So weit, so gut........

Inzwischen sind es sehr viele geworden. Bodenläufer, Tauben usw..., wenn sie aufgescheucht werden, ist es wie eine
schwarze Traube die hochsteigt. Beobachten kann ich sie durch den Spalt der Gartentür. Inzwischen ist das aber egal.
Saß gestern auf der Bank und unterhielt mich, da kommen Schwärme als wären wir nicht da und gerade Amseln sind
ja sehr zutraulich. Mein Garten ist sehr klein, so 100qm und 3 kleine Yorkies gibt es da auch noch. Nun habe ich
erhebliche Zweifel an diesen Vorhaben. Ich mache nach Bedarf sauber mit heißem Wasser und Bürste. Das Vogel-Trink-
Bad wird mehrmals gereinigt am Tag und mehrmals Futter aufgefüllt. Die Vögel werden mehr, die Verunreinigungen auch.
Sie sind nicht nur im Garten, sondern auch vor meiner Tür, Pflaster und großen Vordach über den Eingang. Nebenher
explodieren auch die Ausgaben. Was ich nicht verstehen kann, dass sich fast alle Hersteller die 'Nase vergolden' lassen
und die Tierliebe der Menschen preislich, schamlos ausnutzen. Letztlich frage ich auch nach unserer Gesundheit.
Habe eine chronische Krankheit/Lunge und jedesmal wenn ich den Futterplatz fertig mache, juckt es im Gesicht.
Im Wasser zum sauber machen schwimmen zu Hauf die leichten, kleinen, schwarzen Vogelmilben, die ich sicher auch am
Futterplatz einatme und alles insgesamt, habe ich mir so extrem nicht vorgestellt. Habe heute begonnen, langsam und
vorsorglich zurückzufahren, weil es so nicht weiter gehen kann und ich keine Alternative sehe. Wer kann ähnliches berichten,
oder geht es jemanden genau so ? Anbei mal ein Bild: vorn Wasser, dann Emsa, dann Vogelhaus, in Koniferen Knödlis.😁




DSCN4536.JPG
 
22.05.2020
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Wildvögel am Futterplatz geworfen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
Midoriyuki

Midoriyuki

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Moin,

Grundsätzlich werden eben Vögel kommen, wenn du fütterst ;)

Aber du fütterst scheinbar Winter-Futter und Fett-Futter.
Das brauchen die Vögel gerade überhaupt nicht und gefährdet massiv Küken, die dann an Darmverschluss sterben, weil sie mit Nussstücken/Sonnenblumenkernen etc gefüttert werden, die sie noch gar nicht vertragen.

Im Sommer brauchen Vögel feine Sämereien und sonst gar nichts.
(Wellensittich- und Kanarienfutter ohne Zusätze ist eine annehmbare Alternative).

Zur Veranschaulichung: Sonnenblumenkerne gibt es in der Natur erst im Herbst. Das hat auch seinen Sinn, wir füttern die aber schon im Frühjahr. Überhaupt nicht naturnah.

Was deine Gesundheit betrifft: wenn es dir nicht gut geht stell die Fütterung ein.
 
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Katharina11

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Danke für deine Aufklärung; so habe ich es noch nicht betrachtet. An sich schlüssig. Anfangs habe ich Fettfutter gefüttert, jetzt habe ich Sämereien und gebe Mehlwürmer dazu. Ich lasse es jetzt auslaufen und werde versuchen im Winter Lebenshilfe zu geben. Mal schaun, ob das besser passt.
 
Amber

Amber

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Aber du fütterst scheinbar Winter-Futter und Fett-Futter.
Das brauchen die Vögel gerade überhaupt nicht und gefährdet massiv Küken, die dann an Darmverschluss sterben, weil sie mit Nussstücken/Sonnenblumenkernen etc gefüttert werden, die sie noch gar nicht vertragen.

Im Sommer brauchen Vögel feine Sämereien und sonst gar nichts.
(Wellensittich- und Kanarienfutter ohne Zusätze ist eine annehmbare Alternative).

Zur Veranschaulichung: Sonnenblumenkerne gibt es in der Natur erst im Herbst. Das hat auch seinen Sinn, wir füttern die aber schon im Frühjahr. Überhaupt nicht naturnah.
Leider ist das Problem aber, dass die Natur nicht mehr genug natürliche Nahrung für unsere Wildvögel bietet.

Vogeleltern sind jedoch auch alles andere als dumm und wissen instiktiv, was ihre kleinen brauchen und verfüttern diesen daher nur das was den kleinen auch bekommt.
Die Sorge, dass Vogeleltern ihren kleinen Fettfutter und sowas verfüttern ist falsch und zu vermenschlicht.
Evtl. währen wir so faul und würden uns vorgesetztes Futter auch an unseren kleinen weiter reichen, Vogeleltern tun dies jedoch nicht!
Nicht umsonst wird dazu geraten, gerade im Frühjahr/Sommer unbedingt weiter zu füttern, denn das groß ziehen der kleinen ist kräfteraubend und da hilft nur reichlich Futter, auch in Form von Maisenknödel und schalenlosen Sonnenblumenkernen, denn Fett liefert Energie.
Alles Fettfutter den Vogeleltern weg zu nehmen ist nicht richtig und sollte nicht getahn werden, denn auch zu der warmen Zeit brauchen sie unbedingt Energie.

Die Maisenknödel sollten hierbei aus dem Plastiknetz raus. Diese Netze verwickeln sich leider häufig um die Zehen der Vögel und schnüren sich immer tiefer ins Fleisch, was dazu führt, dass die Zehen schmerzhaft absterben.
Im Handel gibt es glücklicherweise auch lose Knödel, die man gut zerbröckeln kann und wie normales Futter auslegen kann.

Die Milben im Futterhaus sollten hierbei dringend auch abgetötet werden. Neben, dass es dir damit nicht gut geht, wird es höchst Wahrscheinlich um die Nordische Vogelmilbe handeln, die sich auf die Wildvögel setzen und deren Blut saugen.
Die Tiere leiden extremst unter Juckreiz und werden auch gesundheitlich durch diese geschwächt und stecken höchst Wahrscheinlich auch ihre Kleinen und Partnertiere an.
Ein Tierarzt müsste dir da was empfehlen können oder du schmeißt das Holzfutterhaus, nach dem entwöhnen des Futters, komplett weg.

Persönlich würde ich dir Raten in dich zu gehen, ob du füttern möchtest oder nicht, denn Wildvögel nur im Herbst/Winter mit Nahrung zu unterstützen macht in der heutigen Zeit zwar Sinn, aber unsere Wildvögel brauchen auch im Frühjahr und Sommer unsere Hilfe, denn da haben sie leider auch nicht mehr ausreichend die Nahrung zu finden, die eigentlich ihrer Art entsprechen... dieses bisschen, was noch gefunden wird, wird an den Nachwuchs verfüttert.


Liebe Grüße
Amber
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Ich habe damit nicht die Sommerfütterung in Frage gestellt, ich füttere selbst ad libitum- aber nur das was sie aktuell selbst finden würden, wenn es genug Wiesen geben würde sprich Kleinsämereien.

Und doch, Erdnussbruch wird gefüttert.
Dann sitzen damit vollgestopfte Jungvögel in Nothilfen und sterben dran- die Eltern finden einfach nicht genug und vor Elend füttern die einfach alles.

Ganzjahresfütterung - Wildvogelhilfe.org

Meine Eltern haben nach zähen Verhandlungen übrigens auch umgestellt von Fett - und Winterfutter auf vernünftiges Wildvogelfutter mit Kleinsämereien und werden aktuell quasi überrannt.

Bei entsprechendem Angebot wird das mit Handkuss genommen.
 
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Katharina11

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Na ja, so schnell oder abrupt werde ich nicht aufhören. Heute morgen habe ich wieder gefüttert.
Gestern habe ich eine Stunde geduscht und nach dem gestrigen Regen, ist diese Krabbelei heute erträglich. Nur Regen ist eben nicht jeden Tag da. Ich werde versuchen, die ganze Sache so zu gestalten, das es für alle vernünftig ist. Ganzjahresfütterung erachte ich schon als notwendig. Im Grunde zahlen wir für die 'Sünden' anderer, aber der Erhalt von Leben geht vor; gerade bei den Schwächsten unserer Lebewesen. Das ist mir schon bewusst.

Was die Milben angeht, werde ich mich mal kümmern. Das Einfachste wäre eine Regulierung übers Wasser. Das große Vogelhäuschen wird zur Zeit nicht bestückt. Ansonsten schrubbe ich es mit heißen
Wasser. Die Meisenknödel werden ein Zeit so bleiben. Sie werden von mir oben und unten geknotet, da sitzt alles straff und kein Beinchen kommt rein. Hatte sie zuvor in solchen KnödelBoys, da hatten die
kleineren Vögel fast Null Chance und wurden von den Amseln gehackt und verdrängt. Jetzt ist wieder Beruhigung drin und die Kleinen trauen sich wieder.

Wenn wir nun artgerecht und sicher für Wildvögel füttern wollen, wäre auch Lebendfutter angebracht. Oder ? Das kann nicht jeder. Die Mehlwürmer sind trocken und für Schnäbel sperrig und so kann man es drehen wie man will, Gefahr besteht immer. Dem Internet konnte ich entnehmen, dass Fett und Protein ganzjährig immer richtig ist. Da dürften Knödlis und Erdnussbutter ausreichen.

Meine Eltern haben nach zähen Verhandlungen übrigens auch umgestellt von Fett - und Winterfutter auf vernünftiges Wildvogelfutter mit Kleinsämereien und werden aktuell quasi überrannt.
Welches Wildvogelfutter/Kleinsämereien nehmt ihr ?


Körnerfutter/Sämereien schmeißen oben Amseln raus, unten stehen Spatzen und picken es weg. Die Bodenläufer haben eine 'Ladung' Körner mit Mehlwürmern und einem zerdrückten Knödli bekommen. Alles alle. Sind Amseln da, füttern die Männchen die Weibchen, egal welchen Alters. Habe auch Hanf/England für die Nester ausgelegt, da stürzen sie sich auch drauf. Unterwegs ist ein Körner -und Weichfutter und Erdnussbutter mit Mehlwürmern, Meisenknödel sowieso.
War eben draußen und habe das Wasser erneuert. Das kann man stündlich machen.

Insgesamt aber, stürzen sich so viel Anbieter mit Unmengen an Futter auf dem Markt und (fast) jeder verspricht, sein Futter sei geeignet für das ganze Jahr. Das irritiert Verbraucher und wirkliche Aufklärung gibt es nur begrenzt.

Hier mal die Sache in Betrieb. Kann nur im Türspalt fotografieren, deshalb nicht so optimal.

DSCN4554 (1).JPG
DSCN4556.JPG
Sind aber Wenige, da Tür aufsteht. Amseln sind da unempfindlicher. Habt ihr auch mal Bilder
von euren Futterplätzen ? *ichmalneugierigbin*
 
Nienor

Nienor

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Statt nur zu füttern könntest du auch entlang vom Zaun eine wilde Blumenwiese ansähen statt fein säuberlich geschnittenen Rasen im Garten zu haben. Darin werden sich dann Insekten auch vermehren und liefern Nahrung für die Vögel .. schau doch mal nach Bienen- und Schmetterlingswiesen-Samenpäckli. Und dann einfach in Ruhe und verwildern lassen.
Auch eine Ecke mit Brennnessel ist unheimlich wertvoll. Brennnessel ist das Raupenfutter für unzählige Schmetterlinge - und Raupen das Futter für zahlreiche Vogelküken.
Und wenn du Platz hast: Einheimische, beerentragende Sträucher. Da vermehrt sich ein Teil des Winterfutters quasi von allein.
 
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Katharina11

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Statt nur zu füttern könntest du auch entlang vom Zaun eine wilde Blumenwiese ansähen statt fein säuberlich geschnittenen Rasen im Garten zu haben.
Das wäre der Idealfall, nur leider ist alles sehr klein, die Wiese keine 100qm und den alten Garten habe ich für mehrere Tausend Euro räumen lassen. Ist eine Übernahme/Fachwerk und da konnte man keinen Schritt gehen, die Erde voller Ziegelsteine. Ansonsten überlasse ich dieses Thema denen, die sich so etwas räumlich leisten können. Aber danke, für den Hinweis.


Vielleicht können wir den Faden gemeinsam reaktivieren und mit Leben füllen. :)
Ich befürchte, dass wir dazu zu Wenige sind. Hatte danach schon gefragt, dass Ergebnis ist ernüchternd. Siehst du ja......😊
 
Amber

Amber

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Ich habe damit nicht die Sommerfütterung in Frage gestellt, ich füttere selbst ad libitum- aber nur das was sie aktuell selbst finden würden, wenn es genug Wiesen geben würde sprich Kleinsämereien.

Und doch, Erdnussbruch wird gefüttert.
Dann sitzen damit vollgestopfte Jungvögel in Nothilfen und sterben dran- die Eltern finden einfach nicht genug und vor Elend füttern die einfach alles.

Ganzjahresfütterung - Wildvogelhilfe.org

Meine Eltern haben nach zähen Verhandlungen übrigens auch umgestellt von Fett - und Winterfutter auf vernünftiges Wildvogelfutter mit Kleinsämereien und werden aktuell quasi überrannt.

Bei entsprechendem Angebot wird das mit Handkuss genommen.
Das hab ich auch so nicht verstanden, dass du die Sommerfütterung in Frage stellst. 🤗

Irgendwie bin ich aber immer noch verwirrt, denn aus dem Link geht doch auch hervor, das Fettfutter auch während der Brutzeit wichtig ist?
Auch hab ich das Buch von Herr Berthold und Frau Mohr hier und da steht selbiges.
Setz mal Bilder ein, wo der Teil zur Sommerfütterung drin steht, oder ist damit gemeint, dass man Erdnüsse verfüttern darf, aber kein Erdnussbruch?

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Hundefreundin12

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Huhu.
Ich füttere bis zum Frühjahr.
Man kann aber normales Vogelfutter was man zb im Rewe bekommt auch verfüttern?
Dann würd ich nämlich wieder was aufhängen:)
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Ich habe mich, glaube ich, zu unklar ausgedrückt :)

Mir ging es hauptsächlich um die fast überall erhältlichen "Ganzjahresfutter" etc., die fast immer Unmengen an Erdnüssen etc enthalten und um den Aspekt, dass das eben durchaus an Jungtiere verfüttert wird.
Genau so Meisenknödel- ganz abgesehen davon, dass ich persönlich (also wirklich nur meine eigene subjektive Wahrnehmung) es irritierend finde massenhaft Rindertalg o.ä. zu verfüttern an Wildtiere, die zu so einer Fettquelle normalerweise keinen Zugang hätten.

Da sind aufgetaute Futterinsekten in Zweifelsfalle wesentlich näher dran an einer "naturnahen" Fütterung.

Ist zumindest für mich irritierend, dass wir Haustiere mit einem irren Aufwand so bedarfsorientiert und naturnah wie möglich füttern und unseren Wildtieren werden dann Dinge hingekippt, die sie so nie finden würden geschweige denn unterschiedliche Jahreszeiten berücksichtigen.
 
Hundefreundin12

Hundefreundin12

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Ah gut, danke!:)

Dann werde ich heut mal zum Fressnapf Stiefeln.
Die Mäusschen freuen sich dann auch ;)
 
McLeodsDaughters

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Ich füttere ganzjährig, aktuell überwiegend Insekten (eingefrorene, getrocknete sind nix und lebende wollen meine Eltern nicht im Haus haben). Ich werde demnächst noch Kleinsämereien besorgen, die sind nicht schädlich für die Jungen.
 
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Katharina11

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Habe eben die 3. Ladung für Bodenläufer ausgelegt plus die Erdnussbutter. Das Emsa ist gleich leer.
Die Knödlis in Arbeit. Meine Güte: was für ein Hunger....... 😊 An ein leeres Netz habe ich eine Aufhängung gebastelt, da ist der Hanf für Nester drin:



020.JPG022.JPG
In der Nähe die Knödlis................

024.JPG
Gesamtansicht....Emsa voll, noch...........

Nun geht es weiter mit Weich -und Körnerfutter und Mehlwürmer habe ich zugemischt. Das ist für die Jungvögel-Aufzucht. Das Körnerfutter zuvor von zooplus mit Mehlwürmern, haben sie auch weggesaugt.

Die Sache mit dem Futter ist ja die, dass (fast) jeder seins als 'das Ganzjahresfutter' anbietet. Dazu kommt, dass Erdnuss-Stangen, leckere Mix-Nussbeutel u.a.m. angeboten wird. Wer sich jetzt nicht schlau macht, kauft und vertraut. Und fast in jeden Futter sind Erdnüsse oder Bruch davon, Sonnenblumenkerne u.a. Schmankl. Selbst in meinen jetzt, sind Nüsse, Beeren drin. Aber ich kann mir locker vorstellen, dass zu große Stücke, und das sind insbes. Erdnüsse, zu Darmverschluss führen. Habe sie auch gegeben mit einem ...oh,oh....weil sie eben mal mit im Futter waren. Das war ein Beutel, wonach ich instinktiv eher, zu Körnerfutter griff. Deshalb bin ich ja hier, um es künftig besser zu machen. Fett und Proteine brauchen sie auch im Sommer. Komischerweise ist in den Knödlis vom Fressnapf tatsächlich Rindertalg drin und sie stehen drauf wir verruckt.
Nun werde ich mich mal um Buffallos und solche Sachen kümmern. Gefrostet dürfen sie sein. 😊
 
Amber

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Bitte lass doch diese furchtbaren Netze weg. ☹
 
McLeodsDaughters

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Und bitte auch Fettfutter und das Hanfzeug. Das wickelt sich um die Füße der kleinen.

Für den Nestbau ist Moos geeignet, wir haben welches vom Vertikutieren liegen gelassen und das wurde fleißig eingesammelt.

Natürlich brauchen die Elterntiere Energie, aber wenn sie nicht genug Futter für die kleinen finden, dann füttern sie diese damit und es gibt immer wieder kleine, die daran sterben.
Füttere den Eltern Kleinsämereien, Hirse und so.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Heute noch gesehen beim Futterhaus:

Da kann man sich loses Futter für Waldvögel abfüllen- das sah ziemlich gut aus und werde ich auf jeden Fall demnächst mitnehmen :)
 
Amber

Amber

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Nur aus interesse, weil zurzeit füttere ich leider nicht mehr.
Wenn man am Futterhaus von beidem ganz viel anbietet, also auch Kleinsämereien, so wie es eigentlich auch empfohlen wird.
Füttern die Eltern dann trotzdem Nüsse oder Knödel, kann ich mir nicht vorstellen?
Ich fänds bloß hart, komplett auf Energiefutter zu verzichten, nur aus der sorge heraus, dass es womöglich an die kleinen verfüttert wird, weil so nimmt man den Elterntieren doch erst recht die Kraft von selbst auf natürliche Nahrungssuche zu fliegen?
 
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Katharina11

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Bitte lass doch diese furchtbaren Netze weg. ☹
Ja, dann nehme ich Knödelboys, da bleiben sie mit dem Kopf drin stecken.
Jedes einzelne meiner Knödel wird straff mit Herlitz Faden zweiseitig abgebunden. Die ganz Kleinen sitzen auf Ästen, die mittleren direkt drauf und bei Amseln sind alle weg. Bis jetzt geht es ganz gut.
Gestern hat sich der erste Wauwi erbrochen. Der Garten ist einfach zu klein und der Dreck von den Vögeln nimmt überhand. Unzumutbar. Gestern habe ich 2 mal alles abgeschrubbt. Normal geht anders. Von daher werde ich das nach und nach einstellen und über den Winter nachdenken.

Und bitte auch Fettfutter und das Hanfzeug. Das wickelt sich um die Füße der kleinen.

Für den Nestbau ist Moos geeignet, wir haben welches vom Vertikutieren liegen gelassen und das wurde fleißig eingesammelt.

Natürlich brauchen die Elterntiere Energie, aber wenn sie nicht genug Futter für die kleinen finden, dann füttern sie diese damit und es gibt immer wieder kleine, die daran sterben.
Füttere den Eltern Kleinsämereien, Hirse und so.
In meinem Rasen habe ich leider kein Moos. Ich kann den Hanf aber weglassen. Gestern hat eine Amsel, ein noch dickere und größere aus dem Fettfutterglas direkt gefüttert. Kleinsämereien, Hirse und so füttere ich schon seit Wochen mit dem Erfolg, dass Kleinsämereien breit liegenbleiben, übrigens auch im großen Futterhaus. Wenn ich heute nichts auslege, gehen sie evtl. ran an die 2 Stellen.


Ich fänds bloß hart, komplett auf Energiefutter zu verzichten, nur aus der sorge heraus, dass es womöglich an die kleinen verfüttert wird, weil so nimmt man den Elterntieren doch erst recht die Kraft von selbst auf natürliche Nahrungssuche zu fliegen?
Wie ich eben schrieb, nehmen die Vögel sich allein das Fettfutter. Das sind die Amseln, die Spatzen gar nicht. Sie brauchen zur Brut und Aufzucht Protein und Fett, das kann man überall nachlesen.

@ all.......
Nun gut........wenn ein Teil sich hier angetriggert fühlt, Fragen nicht beantwortet und vermeintliche Fehler rauspickt, wo am Ende nur 50% verwertetes Vogelfutter übrig bleibt, dann habe ich mich wohl falsch ausgedrückt und keinen Mehrwert für die bei mir befindliche Vogelwelt erreichen können. Dennoch, vielen Dank für hilfreiche Hinweise und Beiträge.
 
Thema:

Teilfütterung, Ganzjahresfütterung oder gar nicht ?