Wer hat welche Rechte an Welpen?

Diskutiere Wer hat welche Rechte an Welpen? im Hunde Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Hallo Leute, ich bin mir irgendwie relativ sicher, dass meine Hündin trächtig ist. Meine Hündin war im Freilauf, der Rüde war frei. Beide Hunde...
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Hallo Leute,

ich bin mir irgendwie relativ sicher, dass meine Hündin trächtig ist. Meine Hündin war im Freilauf, der Rüde war frei. Beide Hunde kamen zusammen und der Rüde war kurz auf meiner Hündin drauf, bis die andere Halterin den Rüden runter geholt hat. Es ist jetzt egal, wie lange der Rüde auf meiner Hündin drauf war und ob es sich nur
um eine Scheinträchtigkeit handelt. Nehmen wir mal an, sie wäre nun "richtig" trächtig. Was passiert jetzt?

Beide Hunde sind reinrassig von der selben Rasse, beide HD und ED frei, keine "Defekte". Und ich würde tatsächlich sehr gerne die Erfahrung machen, wie es ist, Welpen groß zu ziehen. Und Welpen aus Schwarz-Würfen gehen für ca. 700-800€ weg. Und ja, mir ist klar, dass für TA, Chip, Futter, etc. auch eine Menge Geld rausgeht.

Die Frage, die mich jetzt interessiert ist, wer hat nun welche Rechte an den Welpen. Kann die Halterin des Rüden ankommen und einen Teil des Gewinns "einsacken"?
Ich frage mal aus folgendem Grund: Ich sehe immer wieder in Kleinanzeigen Deckrüden, bei denen die Halter 400-500€ fürs Decken haben wollen. Bei einem Hund ohne Papiere und ohne Zuchtzulassung. Da ich plane auch einen Deckrüden zu halten, habe ich mich mit meiner Züchterin mal unterhalten. Und die meinte, dass ich beim ersten Mal um die 400€ als Decktaxe für einen Rüden mit Zuchtzulassung verlangen kann. Deshalb fürchte ich, dass die Erwartungen der Halterin nicht mit meinen übereinstimmen.

Deshalb würde mich mal interessieren, wie die Rechtssituation ist.
 
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A-Fritz

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Hallo, ich bin nun kein Richter , doch denke ich ,
einen Anspruch des Halters des Rüden besteht nur dann ,
wenn der Deckakt von beiden Hundehaltern , von Hund wie Hündin gewollt war .
Wenn der Deckakt gewünscht war aber keine besondere Vereinbarung besteht ,
kann der Besitzer des Rüden Anspruch auf einen Welpen geltend machen .

Geschah der Deckakt ungewollt und ohne Wissen und Willen der Tierhalter der Hündin ,
kann die zivilrechtliche Haftung des Tierhalters im Sinne von § 833 BGB greifen .
Dabei muß die Hündin auf dem eigenen Grundstück des Besitzers ,
oder Halters der Hündin ungewollt gedeckt werden,
oder dann wenn die Hündin angeleint war und der Halter des Rüden seinen Hund
nicht unter Kontrolle bringen konnte , kann dieser für die Folgen eines Deckaktes haftbar gemacht werden .

Fritz
 
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Wenn der Deckakt gewünscht war aber keine besondere Vereinbarung besteht ,
kann der Besitzer des Rüden Anspruch auf einen Welpen geltend machen .
Einen jetzt im Sinne von Anzahl?

Also wenn ich ehrlich bin, dann geschah der Deckakt.....
Beide Hunde kennen sich seit dem Welpenalter, beide Hunde waren im Park unterwegs, ohne Leine. Die Hunde sehen sich, rennen aufeinander los und der Rüde fängt an die Hündin zu decken.

Geplant war, dass meine Hündin etwa in einem Alter von 2 Jahren gedeckt wird.

Nur in dem Moment dachte ich mir irgendwie.... Ach wie geil wäre es jetzt Welpen um mich herum zu haben.... Und habe deshalb etwas gezögert. Die andere Halterin hat dann den Rüden runter geholt.
 
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cherry-lein

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In der Regel muss der Deckakt relativ lange dauern damit die Hündin trächtig wird, von einmal kurz passiert meist nichts.
Die Frage ist auch warum man eine läufige Hündin ohne Leine laufen lässt, das ist mega gefährlich, es wäre nicht die erste Hündin die vor ein Auto rennt während die nur Hormone in der Nase hat. Mal ganz davon ab das sie gedeckt werden könnte.
Ich hoffe sehr das du mit deiner Einstellung niemals Welpen bekommst, das ist absolut unverantwortlich wie du dich verhältst.
Bring deine Hündin zügig zum Tierarzt um das abzuklären denn falls, Gott bewahre, tatsächlich eine Trächtigkeit vorliegt muss die Hündin gesundheitlich streng überwacht und besonders gefüttert werden.
 
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Bei einem Hund ohne Papiere und ohne Zuchtzulassung. Da ich plane auch einen Deckrüden zu halten, habe ich mich mit meiner Züchterin mal unterhalten.
Dann bitte auch all entsprechenden FCI/ÖKV etc. Kurse in diese Richtung besuchen.
Angefangen von Genetik, über Tierschutzgesetze, über Ernährung bis hin zu auftretenden Geburtsproblemen.

Fragen, die du dir als künftiger Züchter stellen solltest:

- Hast du dich mit dem Stammbaum beschäftigt?
- Weißt du, welcher Hund in der Linie der Träger von Krankheit X ist?
- Weißt du, welche Linien man nicht zusammen bringen kann/darf bei bestimmten Farben/Gendefekten?
- Bist du bereit zur Erhalt der Linien und des Zuchtziels, entsprechende Hunde auch in Übersee zu besuchen und zu finden (USA, Australien,...)
- Bist du bereit, beim Tod der Hündin bei der Geburt die Welpen alle paar Stunden zu betreuen und zu füttern?
- Schaffst du das zeitlich auch zusätzlich mit deiner Arbeit, Kinder etc.?
- Kannst du die entsprechenden, foglenden Kosten tragen?

* Erstuntersuchung der Hündin/des Rüden ( je nach aufwand um die 300 €)
* Erbmateriel-Prüfungen auf bestimmte Krankheiten/Gene/Defekte (je nach Punkt um die 200€)
* Anmeldung in einem offiziellen Zuchtverein,
* Beantragung der Zwingerststätte (Quarantäne-Raum, Abahme durch den Amtstierarzt etc.)
* Besuch von Ausstellungen und Messen, um den Hund kören zu lassen und vorzustellen (falls er das schafft) inklusive Anfahrt, Übernachtung, Nenngeld, Verpglegung,...)
* Fahrt zum Rüden/zur Hündin inklusive Übernachtung, bei nicht gelungenem Dechakt mehrere Anläufe
* Tierärztliche Untersuchung der Mutterhündin
* Betreuung der Mutterhündin (Umstellung auf entsprechendes Futter etc.)
* Zusätzliche Tierarztkosten beim Tod der Mutterhündin während der Geburt
* Spezialfutter für die Welpen, Welpenmilch etc.
* Untersuchung der Welpen druch den TA und Bekanntgabe des Wurfes beim jeweiligen Verein samt Abnahme durch den zuständigen Vereinsmeister
* Kosten fürs Impfen (pro Impfung ca 20€/Hund bei 12 Welpen= 200+ Euro aufwärts)
* Sonderkosten bei kranken Welpen
* Erstausstattung (Halsband zur Unterscheidung der Welpen und co.), Spielzeut etc.)
* Welpengerechte Ernährung und breites Kennenlernen von Futter (Trockenfutter, Fleisch, Nassfutter)

- Wie geht ihr mit behinderten/kranken Welpen um?
- Wie mit Fehlfarben?
- Sozialisierung der Welpen (Bahn, Bus, Auto, Umgebung,...)
(Das ist ein sehr wichtiger Punkt, wenn man da nicht viel Ahnung hat, kann man nen Welpen für den Rest seines Lebens verkorksen. Die künftigen Besitzer werden sich freuen!)

- Was macht ihr mit den Welpen, wenn sie keiner will?
- Landen sie dann im Tierheim? (Auch das Tierheim will bezahlt werden, hier zahlt man pro abgegebenen Hund 200€ - bei zb: 12 Welpen= nochmal 200+€ nur für die Abgabe)

Das sind alles nur die rudimentärsten Stichpunkte, über die sich ein Züchter Gedanken machen sollte.

Als guter Züchter, der weiß was er tut, hast du grundsätzlich Interesse daran, bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten in der Rasse zu erhalten.
Dafür braucht es wissen über die Stammbäume, über die Elternlinie, über mögliche Krankheiten...viele Züchter beschäftigen sich intensiv sogar mit den Labor-Ergebnissen weit hinauf in den Stammbaum der Hunde, sie interessieren sich für die Labortestst ihrer Welpen, die HD/ED Ergebnisse, haben immer ein Auge auf die Besitzer der Hunde, stehen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite,...

Zucht mit System, Wissen und Erfahrung: JA
Zucht einfach nur "mal Welpen haben" oder "man kriegt 400€ davon": NEIN!

Zum Tierarzt und wegspritzen (abtreiben) lassen :)

Und die meinte, dass ich beim ersten Mal um die 400€ als Decktaxe für einen Rüden mit Zuchtzulassung verlangen kann.
Das ist schwierig, es gibt durchaus Zuchtvereine, da fliegt man. Wnn es ans Licht kommt, dass Zuchthunde ohne Genehmigung (mal angenommen man ist im Zuchtverein) einen anderen Hund deckt, kann es sein, dass der Verein dich - entsprechend den Statuten - knallhart vor die Türe setzt bzw. den Hund (oder sogar beide) für weitere Zuchtgeschehen ausschließt. Im blödesten Fall lebenslang.
(Ist mal in nem Verein bei weißen Schäfern passiert. Hündin wurde fremd gedeckt - unabsichtlich - Hündin ging nicht mehr in die Zucht danach weil "Fremdzucht". Die Besitzerin weint bis heute darüber.

Sofern du in einem Verein bist, würde ich das aber hurtigst melden, die Hündin abtreiben lassen und dir damit - und auch dem Hund - ne Menge ersparen.
 
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A-Fritz

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Hallo Modi ,
so wie Du das beschrieben hast glaube ich nicht , das es zu einer erfolgreichen Deckung gekommen ist .


Die Paare hängen lange zusammen und dürfen auch nicht getrennt werden,
sonst kann es zu ernsthaften Verletzungen führen .

Fritz
 
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Modi

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Zum Tierarzt und wegspritzen (abtreiben) lassen :)
Das wird nicht passieren, egal was (außer medizinisches).

Fragen, die du dir als künftiger Züchter stellen solltest:
...
Das sind alles nur die rudimentärsten Stichpunkte, über die sich ein Züchter Gedanken machen sollte.
Eventuell ist es nicht rüber gekommen. Ich selbst will nicht züchten. Es geht um drei Hunde:

1) Meine Hündin - ist mir jetzt egal, was ihr sagt - soll ein Mal Welpen bekommen.
2) Der Rüde jetzt aus dem Deckakt, hab ich nix mit zutun.
3) Mein Rüde - ist momentan relativ Jung, ich habe ihn aber so ausgesucht, dass er das Potential hat, ein Deckrüde zu werden. Allerdings ist er noch weit weg von irgendwelchen 18 Monaten für die Zuchtzulassung. Ich will nur den Deckrüden halten und nicht selbst züchten.


Zucht einfach nur "mal Welpen haben" oder "man kriegt 400€ davon": NEIN!
Ja, ich akzeptiere deine Meinung. Zum ersten Thema habe ich jedoch eine andere.
Was passiert mit den Welpen? - Sollte es die geben. Es wird absolut kein Problem sein, die Welpen los zu werden, denn es gibt genug Leute, die sich keinen Hund für 2.000€ kaufen können.
Und was mache ich mit "kranken" Welpen. Jetzt ist nicht die Zeit sich um irgendwelche negativen Sachen Gedanken zu machen und die möglicherweise anzuziehen.
 
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Und was mache ich mit "kranken" Welpen. Jetzt ist nicht die Zeit sich um irgendwelche negativen Sachen Gedanken zu machen und die möglicherweise anzuziehen.
Mag sein - aber ein verantwortungsvoller Züchter macht sich - auch im Vorfeld - schon darum Gedanken.
Vor allem, wenn es um die eigene Hündin geht.

Indem du dir das verweigerst, disqualifizierst du dich sowieso schon im Bereich Zucht, da man auch in diese Richtung Verantwortung hat.
"Das machen wir wenns passiert" - ist verdammt blauäugig.
(Bin selbst mentaler Trainer nach Tepperwein, verstehe Deine Gedanken daher durchaus - aber dennoch gilt es darüber nachzudenken.)

1) Meine Hündin - ist mir jetzt egal, was ihr sagt - soll ein Mal Welpen bekommen.
Genau das selbe.
Joar...im blödesten Fall stirbt deine Hündin bei der Geburt weg...und dann ist das Geheule sicherlich auch wieder groß.
Aber auch das sollte man bedenken - sofern man "züchtet" und nicht einfach angeblich gesunde Hunde zusammensetzt nur um Mal Welpen zu haben ;)
Ein Punkt - unter den aufgelisteten minimalen - wurde rausgegriffen....wow.
EDIT: Bzgl.der rechtlichen Sache, wende dich am besten an einen Anwalt für Tierrecht - der kann dich sicherlich diesbezüglich am besten beraten :)
Bezüglich deines Deckrüden: pass bloß besser auf ihn auf, wenn er unter der FCI etc. mal ordentlich züchten/decken soll. Wenn das Ganze ohne Genehmigung des entsprechenden Vereins passiert, dann biste draußen. Sei daher mit deinemzukünftigen Rüden verantwortungsbewusster und voraussschauender.

In Züchterkreisen kann es - je nach Absprache sein, dass ein Welpe nach Wahl an den Rüdenbesitzer geht.
Mit zusätzlicher Decktaxe oder ohne. Das ist je nachdem verbale Absprache oder ggf. steht es in den Vereinsstatuten.
 
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Modi

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Indem du dir das verweigerst, disqualifizierst du dich sowieso schon im Bereich Zucht, da man auch in diese Richtung Verantwortung hat.
Wofür hat man Verantwortung? Sich Gedanken zu machen, was passieren könnte, sollte mal der ein Welpe krank sein? Tut mir Leider, aber NEIN!
Ich bin dann in der Verantwortung zu handeln! Aber nicht um mir schon jeden negativen Aspekt vor Augen zu führen.

(Bin selbst mentaler Trainer nach Tepperwein, verstehe Deine Gedanken daher durchaus - aber dennoch gilt es darüber nachzudenken.)
Also Law of Attraction nur da, wo es dir gefällt?
Mal eine Gegenfrage an den mentalen Trainer: Zu dir kommt eine schwangere Frau zu Coaching. Würdest du es ihr empfehlen darüber nachzudenken, was wäre, wenn das Kind krank oder behindert ist? - Ich wette, dass du nie und nimmer so etwas sagen würdest. Wieso dann bei Hunden?


Joar...im blödesten Fall stirbt deine Hündin bei der Geburt weg...und dann ist das Geheule sicherlich auch wieder groß.
Auch hier kann ich deinen Standpunkt nicht verstehen, vor allem dann nicht, wenn du dich als mentaler Trainer geoutet hast. Ja, sollte der Hund bei der Geburt sterben, wird das Geheule groß sein. Eben weil es ein Verlust ist. Es ist aber eine andere Geschichte die Verantwortung dafür zu übernehmen. Zu sagen: Ich habe mich entschieden, dass die Hündin die Welpen bekommen soll, es ist auch meine Verantwortung, wenn die Hündin dabei stirbt.

Aber auch das sollte man bedenken - sofern man "züchtet" und nicht einfach angeblich gesunde Hunde zusammensetzt nur um Mal Welpen zu haben ;)
Du - und die anderen - sprechen hier von Züchten. Ich spreche hier von: "Meine Hündin bekommt Welpen". Und ich weiß nicht genau, was man hier in Deutschland so dagegen hat. Überall sonst auf der Welt vermehren sich Straßenhunde, bei denen beide Elternteile fragwürdige Gesundheit und Genetik haben. Die haben dann niemanden, der sich um sie kümmert und landen - wenn die gefangen werden - auch in Tötungsstationen. Hier sind es Welpen zweier kerngesunder Hunde, die nach den Ahnentafeln nicht miteinander verwandt sind. Bei denen ich garantieren kann, dass ich in kürzester Zeit genug Interessenten haben werde, die sich um das Tier kümmern werden. Einziges Manko: Die Hunde sind keine zwei Shows gelaufen und haben keine Zulassung durch irgendein Verein.

Bezüglich deines Deckrüden: pass bloß besser auf ihn auf, wenn er unter der FCI etc. mal ordentlich züchten/decken soll. Wenn das Ganze ohne Genehmigung des entsprechenden Vereins passiert, dann biste draußen. Sei daher mit deinemzukünftigen Rüden verantwortungsbewusster und voraussschauender.
Da sind wir wieder beim Punkt "Verantwortung" übernehmen. Und ganz ehrlich, wenn ich zu dem Zeitpunkt entscheide, dass der Rüde etwas tun darf, dann stehe ich zu der Entscheidung und lasse mich da nicht durch irgendwelche Vereinsregelungen einschränken.
 
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Gast84631

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Du willst dir deine Blümchenwiese nicht zerstören lassen.
Naiv, kindisch.

Du wirst dich nicht abhalten machen ;)
 
Foss

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Wofür hat man Verantwortung? Sich Gedanken zu machen, was passieren könnte, sollte mal der ein Welpe krank sein? Tut mir Leider, aber NEIN!
Ich bin dann in der Verantwortung zu handeln! Aber nicht um mir schon jeden negativen Aspekt vor Augen zu führen.
Natürlich. Wenn man verantwortungsvoll züchten will, heißt es genau das.
Sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten.
Ich erlebe es oft genug, dass im Hundebereich dann planlos den Leuten die Decke auf den Kopf fällt - oder auch hier im Dorf.
Und wer muss es dann ausbaden? Tiere, nichts dafür können - weil die Halter nicht nachdenken.
Vor zwei Jahren wurden mir Dackelwelpen angeboten weil "meine Hündin muss einmal Welpen bekommen".
Was passierte? Es gab keine Abnehmern, also wurde hier nen Dorf weiter die Welpen kurzerhand vom Bauer beinhart erschlagen.
Tolle Tierliebe, was?

Mal eine Gegenfrage an den mentalen Trainer: Zu dir kommt eine schwangere Frau zu Coaching. Würdest du es ihr empfehlen darüber nachzudenken, was wäre, wenn das Kind krank oder behindert ist? - Ich wette, dass du nie und nimmer so etwas sagen würdest. Wieso dann bei Hunden?
Da ich derzeit nicht als Coach arbeite, erübrigt sich die Frage sowieso ;)
Wenn du darauf ne ernste Antwort willst: Nein! Weil es auf das Thema des Coachings ankommt.
Und das tut hier bei deinem Thema nichts zur Sache. Wenn man mich aber explizit danach fragt: Ja würde ich.
Ich persönlich würde bei mir auch abtreiben, wenn klar ist, dass mein Baby schwerst behindert auf die Welt kommen würde.
Zudem arbeite ich nach Tepperwein, nicht nach LoA.. Mittlerweile gibt es da ja echt viel.

Ich als Beispiel möchte aus diversen Gründen nie im Leben Kinder haben - deshalb gibt's Verhütung zum Nutzen.
Aber auch das tut hier nichts zum Thema ;)
Wenn es dich wirklich interessiert, melde dich gerne per PN - ich finde das Thema durchaus interessant und diskutabel, auch wenn es für die Öffentlichkeit nichts ist.

Überall sonst auf der Welt vermehren sich Straßenhunde
Und das macht es richtiger...?
Es läuft verdammt viel schief auf der Welt....Kinder werden missbraucht, es gibt Kindersoldaten, Männerrudel fallen über Frauen in Indien her...
Ist das die Rechtfertigung "In anderen Teilen der Welt...?"
Da kommt jetzt sich gleich der Aufschrei: "Aber das kann man nicht vergleichen!"
Doch...kann man.

Wie gut, dass du nicht vor hast zu züchten ;)

es ist auch meine Verantwortung, wenn die Hündin dabei stirbt.
Das finde ich übrigens sehr gut.Zwar schade um den Hund dann - falls es eintreten sollte - aber du hast damit die Verantwortung gewusst/gekannt
Und genau das meine ich einfach mit vorrausschauendem Denken/Handeln :)
Zudem sind unsere Haustiere auf uns angewiesen und müssen die Fehler ausbaden, ob sie wollen oder nicht.
Ein Mensch/Halter kann sich im Vorfeld diesbezüglich Gedanken machen, weil er ein Hirn zum weitläufigen Denken hat.

Bezüglich Rechtsanwalt in Sachen Hund/Tier spuckt Google sicherlich einige gute aus. Sofern du hier in Ö lebst, kann ich dir auch eine gute Adresse per PN nennen.

PS: Richtiges mentales Training hat nichts mit "sich alles nur schön denken und das Negative ausblenden" zu tun ;)
 
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Luna & Artemis

Luna & Artemis

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Du willst dir deine Blümchenwiese nicht zerstören lassen.
Naiv, kindisch.

Du wirst dich nicht abhalten machen ;)
Bitte unterlasse solche Posts. Es ist ein hochsensibles Thema, aber man muss da nicht noch extra Salz in die Wunden streuen und provozieren oder gar beleidigen, wenn man sonst nichts zum Thema einbringt. Du hattest erst vor ein paar Tagen diesbezüglich eine PN bekommen. So klärt man keine anderen User auf sondern verschreckt sie höchstens.
 
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Gast84631

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Zu der zitierten Frage von Foss: schon in den Schwangerschaften meiner Kinder habe ich gesagt, dass ich meine Kinder so annehme und liebe wie sie sind.
(Wenn du Abtreibung nicht für sinnvoll hältst, hättest du das auch einfach so schreiben können).
Ich hab deshalb nie eine zusätzliche Untersuchung machen lassen, warum auch, wenn für einen selber die Entscheidung fest steht.
Würdest du die Welpen behalten? Interessiert mich wirklich,....
 
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Zu dem Rest schreibe ich nachher mal etwas, jetzt aber mal etwas zu diesem Thema:
Vor zwei Jahren wurden mir Dackelwelpen angeboten weil "meine Hündin muss einmal Welpen bekommen".
Was passierte? Es gab keine Abnehmern, also wurde hier nen Dorf weiter die Welpen kurzerhand vom Bauer beinhart erschlagen.
Tolle Tierliebe, was?
Woran lag es, dass keiner die Tiere haben wollte? Gerade werden angeboten: Für 700€ VB Dackel-Mischling und für 950€ Dackel ohne Papiere. Deshalb fällt es mir schwer zu glauben, dass man gute Hunde nicht "los wird". Ich würde den Spieß ehrlich gesagt an der Stelle auch umdrehen und sagen: "Wer die Welpen von einem Bauern töten lässt, der hat auch nichts in die Welpen investiert. Vor allem Emotional!" Ich weiß, wie die Welpen meines Züchters aufgewachsen sind. Wie viel Kraft er da rein investiert hat. Und eher würde ich die Welpen alle behalten, als die umbringen zu lassen oder ins Tierheim zu geben.
 
Foss

Foss

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Zu dem Rest schreibe ich nachher mal etwas, jetzt aber mal etwas zu diesem Thema:
Mach dir bitte keinen Stress, du kannst auch gerne per PN antworten oder so. Alles ganz entspannt -es ist Wochenende. ;)

Woran lag es, dass keiner die Tiere haben wollte?
Das kann ich dir leider nicht beantworten, das ich nicht der Bauer bin. Die Leute merken aber aufgrund der stumpfen Vermehrerei, dass Billigwelpen und sinnloses Vermehren ohne Zucht und Verstand nicht das Gelbe vom Ei sind und die Welpe dann darunter leiden.
Da findet langsam ein Umdenken statt - gott sei Dank.
Wir haben hier in Ö aktuell recht strenge Tierschutzgesetze, die Leute werden sensibler und achten auf das Thema Zucht, Stammbaum und Herkunft der Eltern.

Ich habe selbst einen weißen Schäfer von einem Vermehrer und würde es nie wieder so machen.
Hyperaktivität hoch Drei, keine Konzentration, 5 Trainer durch. Ich bekam ihn als Geschenk meines Vaters damals.
Wie es in der USA so war: Zwingerhaltung der Eltern, Akos wurde mit 6 Wochen schon abgegeben und saß dann bei meinem Vater im Garten. Durfte nie ins Haus weil "macht man in der USA halt so. Hunde haben nur draußen zu sein."
Bindung an Menschen gleich Null. Er würde auch alleine gut klarkommen, wenn er die Chance dazu hätte.
Ich habe dann extrem viel nachholen müssen - Sozialisation in Unmengen.
Er hat bei vorbeifahrenden Autos die Bürste aufgestellt. Er kannte keinen Bus, keine Straßenbahn, keine Fernlichter.
Ich ging monatelang um 23 Uhr hier neben der Landstraße, damit er sich an Autos, Geräusche und Lichter gewöhnt.
Ich hatte 5 Trainer durch, keiner davon hat bei Akos einen Ansatz gefunden um mit ihm zu arbeiten. Einer meinte sogar: "Verkauf ihn! So verhält sich kein Schäfer."

Da ich selbst miterlebt habe, was für einen Hund man bekommen kann, wenn der Züchter sich nicht auskennt, bzw. es einem einfach egal ist, rate ich davon absolut ab, ins Blaue hinein "einfach mal Welpen zu haben".
Als nachfolgender Besitzer kann man ein Leben lang Probleme mit dem Hund haben, wenn der Züchter schon von Welpe an alles vermurkst und die Sozialisation flöten geht.
 
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demona

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Wieso wird dieses Thema überhaupt diskutiert? 🤔 Sinnlose Vermehrerei ist laut Forenregeln verboten, der Thread gehört geschlossen.

Wenn ich mir überlege was ich für Anstrengungen unternehmen musste um einen lizensierten Zuchtrüden zu erhalten, ist es ein Schlag ins Gesicht für jeden verantwortungsvollen Züchter und Zuchthundebesitzer wenn ich so etwas lese. Verpaarung ohne Sinn und Verstand und natürlich rein zufällig zwei "reinrassige" Hunde. Das ist genauso wahrscheinlich wenn ein Labrador ganz rein zufällig von einem Pudel gedeckt wird und man dann ganz rein zufällig ganz viel Geld für die Doodles kassieren kann. Wenn man schon so eine Scheiße baut, sollte man es wenigstens zugeben. Ja, ich wollte mal Welpen um damit Geld zu verdienen und alle, die was Anderes sagen, sind ganz doll pöhse zu mir. 🤬

Sollte die Hündin wirklich trächtig sein, wünsche ich dir eine extrem komplizierte Geburt, mit Kaiserschnitt und extrem hohen Tierklinikkosten - genau das Gleiche was ich jedem wünsche, der einfach mal so sinnlos Hunde vermehrt nur um etwas Geld zu verdienen. Denn um nichts anderes geht es dabei.
 
cherry-lein

cherry-lein

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Warum soll die Hündin denn unbedingt Welpen kriegen? Da draußen gibt es tausende Hunde die ein Zuhause brauchen und keins finden, wie kann man da nur auf die Idee kommen noch mehr Hunde in die Welt zu setzen?
Der einzige Grund kann doch nur purer Egoismus und/oder Profitgier sein, was anders kann da gar nicht dahinter stecken denn Tierliebe ist das definitiv nicht.
Sinnloses vermehren müsste echt unter Strafe gestellt werden, das ist so mega unverantwortlich 😡
 
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Cerridwen

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Wieso wird dieses Thema überhaupt diskutiert? 🤔 Sinnlose Vermehrerei ist laut Forenregeln verboten, der Thread gehört geschlossen.
Danke dass du diesen Hinweis bringst. Da ich aus den Worten vom TE die Absicht herauslese, dass eine Vermehrung ohnehin ganz klar geplant ist:

Geplant war, dass meine Hündin etwa in einem Alter von 2 Jahren gedeckt wird.
... kollidiert das mit unseren Forenregeln, die die/der TE bei Anmeldung gelesen und bestätigt hat. Deswegen ist hier jetzt geschlossen. Bei Fragen, liebe/r TE, wende dich bitte an einen Zuchtverband und deinen TA, der dich fach- und sachkundig zum Thema Zucht beraten wird.
 
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