Welches Vibrationshalsband kaufen?

Diskutiere Welches Vibrationshalsband kaufen? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Leute, ich habe aktuell bei meinem Hund ein Verhalten, das ich nicht wirklich wegtrainiert bekomme. Der Hund darf gerne alleine in den...
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Modi

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Hallo Leute,

ich habe aktuell bei meinem Hund ein Verhalten, das ich nicht wirklich wegtrainiert bekomme. Der Hund darf gerne alleine in den Garten. Im Garten steht ein Pool und der Hund trinkt gerne aus dem Pool. Leider hat
der Hund ein "falsches" Verbot verknüpft, nämlich: Wenn Herrchen in Sichtweite ist, darf ich nicht aus dem Pool trinken. Wenn Herrchen nicht da ist, freie Fahrt.

An diesem Verhalten möchte ich mit einem Vibrationshalsband arbeiten.

Geplant ist, dass der Hund das HB erst einmal 2-3 Wochen einfach so trägt ohne dass etwas passiert. Und wenn ich dann mit einer Überwachungskamera sehe, dass der Hund sich dem Pool nährt mit der Idee etwas zu trinken, soll es am Hals vibrieren. Der Hund soll aber nicht verstehen, dass ich es bin, der die Vibration steuert.

Die Frage wäre nur, welches HB ist empfehlenswert? Denn es gibt zwischen 30 und 300€ irgendwie alles.

Hat da jemand eine Empfehlung?
 
09.06.2020
#1
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cherry-lein

cherry-lein

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Die Empfehlung wäre die Finger von so einem Ding zu lassen und den Hund einfach vernünftig zu erziehen oder den Pool für den Hund unzugänglich machen.
Mit diesen Dingern kann man so schnell ein Fehlverhalten antrainieren oder den Hund traumatisieren. Für den Hund ist das eine mega krasse Bestrafung auch wenn es nicht so aussieht, das ist wirklich harter Tobak.
Wenn ihr es allein nicht hinbekommt sucht euch einen Trainer der euch hilft oder setzt einen Zaun um den Pool.
 
M

Modi

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Mit diesen Dingern kann man so schnell ein Fehlverhalten antrainieren oder den Hund traumatisieren. Für den Hund ist das eine mega krasse Bestrafung auch wenn es nicht so aussieht, das ist wirklich harter Tobak.
Kannst du das mal bitte begründen. Meine Vorstellung ist:

Hund geht zum Pool, es passiert etwas unangenehmes.
Hund geht wieder zum Pool, es passiert wieder etwas unangenehmes.
Hund macht es noch ein paar Mal und merkt: Immer wenn ich zum Pool gehe, passiert etwas unangenehmes.
Also meide ich den Pool.

Wie soll da ein Fehlverhalten antrainiert oder der Hund traumatisiert werden? Vor allem wodurch?
 
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Foss

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Es kommt halt drauf an, wie sensibel ein Hund ist.
Es gibt Mimosen, die panisch reagieren und dann gibts Hunde, denen so ne Vibration einfach piepegal ist.
Frag bei nem guten Trainer an, ob er da Tipps u. Ratschläge für dich hat und schaut, was bei euch funktioniert und was nicht.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Hund guckt gleichzeitig zum Nachbarkind, erschreckt sich durch die Vibration, verknüpft aber nicht den Pool, sondern das Kind mit dem Schreckreiz.

Merkst du aber nichts von.

Dummerweise kommt dann bei nächster Gelegenheit das Kind auf den Hund zu, der dann dummerweise den Angstreiz weg haben will und im besten Falle nur wegläuft und nicht zubeißt.

Distanztrainingsgeräte, egal ob Vibration oder Strom, zielen darauf ab den Hund so sehr zu erschrecken, dass er Verhalten XY unterlässt, aber aufgrund der Distanz weißt du nie genau was da verknüpft wird.

Und das passiert verflucht häufig und solche Fehlverknüpfungen wieder auszubügeln ist richtig harte Arbeit.

Persönlich halte ich von diesen Trainingsmethoden übrigens schlicht und ergreifend gar nichts.
Pool sichern und gut ist.
 
M

Modi

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Distanztrainingsgeräte, egal ob Vibration oder Strom, zielen darauf ab den Hund so sehr zu erschrecken, dass er Verhalten XY unterlässt, aber aufgrund der Distanz weißt du nie genau was da verknüpft wird.
Dem Trainer zufolge mit dem ich zusammenarbeite (leider nur Remote), beruht das Prinzip eben nicht auf einem Angstreiz, sondern dass es dem Hund unangenehm ist. Die Verknüpfung ist, jedes Mal, wenn ich zum Pool gehe, wird es unangenehm für mich. Deshalb geht es bei dem Vibro-Impuls nicht darum, dass dem Hund gleich der Kopf wegfliegt, sondern dass es ihm unangenehm ist.

Hund guckt gleichzeitig zum Nachbarkind, erschreckt sich durch die Vibration, verknüpft aber nicht den Pool, sondern das Kind mit dem Schreckreiz.
Wie gesagt, der Hund soll keinen Schreckreiz bekommen, sondern nur ein unangenehmes Gefühl empfinden. Und wenn er dabei irgendein Kind anschaut, wird daraus auch kein Drama, wenn er es nicht jedes Mal sieht, wenn er zum Pool rennt.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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...und das stellst du wie sicher, dass exakt die emotionale Resonanz erfolgt, die du planst?

Man kann sich das natürlich schön reden, dass das alles gar nicht so schlimm ist, aber was genau spricht gegen koordinierte Erziehung und Sicherung des Pools?

Remote heißt per Onlineberatung?
Sprich Empfehlung von Distanzgeräten ohne den Hund zu kennen und auch nur ansatzweise einschätzen zu können?

Bin da einfach echt kein Fan von, weil ich ständig verkorkste Hunde im Training hatte, die "sich bestimmt nicht erschreckt" haben.
 
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A-Fritz

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Hallo,
bis her habe ich selber noch keine Erfahrungen mit solchen Halsbändern gemacht ,
doch ein Bekannter hat so etwas bei seinen Hunden manchmal angewendet .
Dabei ging es um die Futteraufnahme am Strand , wenn dort Abfälle , oder Kot herum lag .
Dieses konnte er aus einer gewissen Entfernung bei seinen Hunden nicht verhindern ,
obwohl er dieses mit lauten Rufen verbieten wollte . Wenn er nahe genug bei den Hunden war,
war es kein Problem , seine Hunde von der Aufnahme solcher Dinge abzuhalten
und mit dem Einsatz eines entsprechenden Halsband, gelang es ihm später auch .

Darum glaube ich es wäre vielleicht besser , wenn Du so ein Halsband verwendest,
diese vorher mit einem Abbruchsignal zu verknüpfen,wenn es geht,
auch in Verbindung mit dem Schwimmbad ,
dann wird der Hund auch wissen was gemeint ist und
nicht vielleicht irgendwie falsch verstehen .

Ich denke es kann auch nicht schaden, dem Hund eine andere Möglichkeit zum Wasser trinken zu ermöglichen ,
dann wäre er nicht auf das Wasser im Schwimmbecken angewiesen .

Bei der Wahl so eines Vibrationshalsbandes , solltest Du es vielleicht einmal an Dir ausprobieren ,
so kannst Du besser entscheiden was das geeignete wäre , aber wenn es verfügbar ist ,
könnte man auch ein Halsband wählen , welches in seiner Intensität unterschiedliche Stufen hat.


Fritz
 
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Nienor

Nienor

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obwohl er dieses mit lauten Rufen verbieten wollte
Ganz typisches Erziehungsproblem. Verbieten allein hilft oft nicht. Zuerst muss ein Alternativverhalten trainiert werden, damit der Hund auch weiss, was er machen soll.
In dem Fall gehört eigentlich ne Schleppleine an den Hund und ein Anzeigetraining gemacht. Wenn die Hunde Abfall finden dürfen, ihn anzeigen und dafür hochwertig belohnt werden, müssen sie ihn nicht schnell runterschlucken, weil sie Angst vor dem wütenden Besitzer haben müssen.

Der Hund wird im Übrigen schnell lernen, dass er die Vibration nur spürt, wenn er das Halsband trägt.

Was hast du denn bisher getan, um das Trinken im Pool abzustellen?
Und warum tut er es? Weil es schmeckt? Weil er Durst hat? Bevor man nicht die Ursache kennt, kann man oft nicht gut am Problem arbeiten. Aber es ist "leichter", direkt aversive Methoden zu wählen, weil man sich dann die ganze Beobachtungs- und Denkarbeit sparen kann ...
 
cherry-lein

cherry-lein

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Es reicht nicht dem Hund etwas zu verbieten, wie Nienor schon sagte muss ein Alternativverhalten antrainiert werden um den Impuls umzuleiten, nur so kann man langfristig Erfolg haben.
Bei einem Hundetrainer der sowas empfiehlt ohne den Hund gesehen zu haben wäre ich das letzte Mal gewesen.
Das Problem ist auch das viele Hunde diesen Schreckreiz nicht richtig einordnen können, so kommt es, wie oben schon gut erklärt, schnell zur Fehlprägung oder der Hund kann es einfach nicht verknüpfen. Im schlimmsten Fall verknüpft dein Hund Trinken = Schreckreiz und dann stellt der vor Angst das Trinken ein. Außerdem braucht man dazu ein extrem genaues Timing und das haben die allermeisten Hundebesitzer nicht.
Du siehst also das ist definitiv nicht nur ein bisschen unangenehm, das ist eine wirklich üble Sache für den Hund.

Stell dir bitte mal vor du gehst z.b. an den Kühlschrank und willst nach einem Joghurt greifen und plötzlich tritt dir jemand ohne Vorwarnung in den Arsch, du siehst aber niemanden und bist allein. Das nächste Mal machst du den Kühlschrank nur auf und kriegst nen Tritt weil jemand falsch getimet hat. Das passiert dir jetzt jedes Mal am Kühlschrank, mal nur wenn du Joghurt willst, dann aber auch wenn du nach dem Käse greifst oder nur die Kühlschranktür aufmachst. Du verstehst gar nicht was das soll, der Tritt tut nicht sehr weh, ist aber extrem unangenehm und irgendwann lässt du einfach ganz die Finger von Kühlschrank weißt aber eigentlich gar nicht warum, du hast nur Angst wieder getreten zu werden.
Wie würdest du das finden? Ich denke nicht sehr schön...
Wenn aber jemand kommt und dir erklärt dass du den Joghurt nicht haben darfst, dafür aber Quark haben kannst wirst du es verstehen und kannst entstehend handeln.
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Auch wenn sowas frei verkäuflich ist muss die Nutzung von so nem Sch e i ss nicht erlaubt sein,wie so viele andere Sachen auch im "Tierbedarf", das ist als Tierquälerei genauso verboten wie ein Stachelhalsband.
 
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A-Fritz

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Auch wenn sowas frei verkäuflich ist muss die Nutzung von so nem Sch e i ss nicht erlaubt sein,wie so viele andere Sachen auch im "Tierbedarf", das ist als Tierquälerei genauso verboten wie ein Stachelhalsband.
Hallo, auch wenn hier alle so ein Halsband verdammen,
kann ich nicht so viel Schlimmes daran erkennen .

Eine Vibration mag direkt auf den Körper eines Hundes einwirken ,
doch wenn ich dem Hund z. B. dei Krallen kürze , oder kämme , geschieht dieses ebenfalls
und dieses ist für manche Hunde sehr unangenehm .

Aber ist das Kämmen eines Hundes auch eine Tierquälerei ?

Gerade bei meinem Hund , dem ich manchmal die Unterwolle heraus kämmen muß,
ist dieses für meinen Hund sichtbar unangenehm .

Ich denke , das Vibrieren eines Halsbandes ist bestimmt weniger unangenehm für einen Hund ,
wie ein Kamm auf seiner Haut beim kämmen, oder das Trimmen.

Wenn man die Vibration mit dem Halsband recht vorsichtig aufbaut ,
so dass sich ein Hund nicht plötzlich davon erschrickt ,
dann kann ich mir vorstellen, ist dieses auch aus der Entfernung ein Signal,
oder kann vielleicht auch ein Kommando sein .

Fritz.
 
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Gast84631

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Beim Kämmen gibt es kaum Alternativen, sonst würden deine Haare verfilzen.
Beim Kühlschrank sieht es anders aus ;)
 
Keisuke

Keisuke

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Aber ist das Kämmen eines Hundes auch eine Tierquälerei ?
Also 1. kämmt man einen Hund ja auch nicht einfach so. Man übt das auch mit ihm, dass es nicht so schlimm ist. Mein Hund liebt kämmen/bürsten übrigens (Kurzhaar, das ist wie streicheln oder eine Massage^^)
2. bin ich beim Kämmen ja in der Nähe. Jedenfalls mein Hund sucht gern die Nähe seines*r Halter*in oder anderen Bezugspersonen, wenn etwas gruseliges/unangenehmes passiert. Beim Vibrationshalsband ist der Hund aber allein und hat keine Chance, sich an seinem Halter zu orientieren.
3. ist Kämmen etc. einfach notwendig und kann nicht ersetzt werden. Das Trinken aus dem Pool schon.

Man könnte z.B. den Pool absichern, dass der Hund da nicht dran kommt. Man könnte den Hund auch schlicht nicht mehr allein im Garten lassen.
Man könnte sich auch fragen, warum der Hund überhaupt da säuft. Hat er Wasser draußen stehen? Wie sieht der Napf aus? Ist er groß genug? Ist er vllt. aus Metall und wird im Sommer heiß?
Wenn ein Napf da steht, würde ich bei jedem Saufen aus dem Pool, den Hund eben zum Wassernapf schicken. Ihm eine Alternative bieten.

Das Problem bei dem Vibrationshalsband ist einfach, dass es sehr schnell falsch genutzt wird und gern als (für den Menschen) einfache Alternative benutzt wird.
Die Gefahr den Hund zu verschrecken - weil er eben keine Ursache dafür ausfindig machen kann, er kann auch keinen Schutz bei seiner Bezugsperson suchen - ist einfach gegeben.
Und wir Menschen neigen dazu, falsch zu timen. Die Gefahr, das Ding falsch einzusetzen, ist eben einfach da und kann mitunter Folgen haben, die man schwer wieder ausbügeln kann.

Also: Was wurde bisher getan, um das Trinken abzustellen? Vielleicht finden wir hier ja einen anderen Ansatz, den du noch versuchen könntest.

LG
 
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A-Fritz

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Hallo,
ich meine es jetzt prinzipiell und unabhängig von dem Fall mit dem Schwimmbecken .

Warum soll man so ein Vibrationshalsband nicht als Mittel für die Kommunikation mit seinem Hund benutzen ?

Wenn man den Hund nicht gleich damit alleine lässt und ihn im unmittelbarem Beisein des Hundeführers ,
vielleicht sogar noch im Zusammenhang mit Streicheleinheiten an die Vibrationen gewöhnt ,
warum soll dieses später, nach Eingewöhnung ,
auch auf Distanz so schlimm , oder erschreckend für den Hund sein ?

Die Vibration durch ein Halsband ist nicht schmerzhaft ,
ähnlich wie eine Schermaschine , auch nicht erschreckend ,
wenn man seinen Hund in Zusammenhang mit Streicheleinheiten vorsichtig daran gewöhnt hat .
Ich denke darum , so eine Vibration könnte auch eine Trillerpfeife ersetzen ,
oder in Verbindung mit einer Überwachungskamera Kommandos an den Hund vermitteln .

Fritz
 
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demona

demona

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Jain. 🤔

Ein Vibrationshalsband kann (!) richtig aufgebaut (!) für bestimmte Hundetypen wirklich hilfreich sein. Nicht wie hier - da würde ich auch den Pool absichern und ein Alternativverhalten auftrainieren - aber z.B. bei tauben Hunden finde ich das extrem hilfreich.

Es gab in einem anderen Forum mal eine Userin mit einer tauben Dalmatinerhündin und die hat ihre Hündin auf so ein Halsband trainiert. wirklich extrem schön gefüttert. Die Hündin war auf Handkommandos trainiert aber sie hatte immer das Problem, dass sie ihre Hündin nicht frei laufen lassen konnte weil sie sie schlicht und einfach nicht immer gesehen hat. Also hat sie sie auf das Halsband trainiert. Wenn es vibriert - wende dich mir zu denn dann will ich was von dir. Hat keine zwei Monate gedauert und die Hündin hatte es verstanden. Sobald es vibriert hat, blieb sie stehen, suchte den Blickkontakt und konnte dann das entsprechende Handzeichen bekommen.

In so einem Fall finde ich ein Vibrationshalsband sehr sinnvoll, erhöht die Lebensqualität des Hundes ohne auf seine Sicherheit zu gehen. Oder auch bei älteren Hunden, die nicht mehr hören können aus körperlichen Gründen.

Als sinnlosen Strafreiz - wobei ich nicht glaube, dass das lange helfen würde - geht es natürlich gar nicht. Aber richtig angewandt, mit Sinn und Verstand, warum nicht?
 
cherry-lein

cherry-lein

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Wenn man den Hund an die Vibration gewöhnt ist der Effekt weg den man haben will. Hier will man den Hund bestrafen, das geht nur über den Schreckreiz den das Halsband mit Vibration auslöst.
Hat der Hund gelernt "es ist nicht schlimm" funktioniert diese Methode nicht mehr deswegen ist es nicht zu vergleichen.

Ein sinnvoller Einsatz bei z.b. gehörlosen Tieren ist ja eine ganz andere Nummer die einen ganz anderen Aufbau erfordert.

Die Vibration mit kämmen zu vergleichen ist auch in diesem Zusammenhang Unsinn. Du kämmst den Hund ja nicht zur bewussten Strafe bei unerwünschten Verhalten. Der Hund hat von Anfang an gelernt das kämmen keine Strafe ist (sollte zumindest die Grundvoraussetzung sein), die Bezugsperson ist dabei anwesend und es kommt nicht völlig unerwartet ohne Vorwarnung.
Meine Hündin hüpft auch nicht vor Freude im Dreieck wenn ich mit der Bürste komme, sie mag das auch nicht sonderlich aber sie weiß es ist nichts dramatisches.
 
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demona

demona

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Ich glaube, das war missverständlich. 🙂

Mein Post bezog sich auf diese Thematik:
Warum soll man so ein Vibrationshalsband nicht als Mittel für die Kommunikation mit seinem Hund benutzen ?

Wenn man den Hund nicht gleich damit alleine lässt und ihn im unmittelbarem Beisein des Hundeführers ,
vielleicht sogar noch im Zusammenhang mit Streicheleinheiten an die Vibrationen gewöhnt ,
warum soll dieses später, nach Eingewöhnung ,
auch auf Distanz so schlimm , oder erschreckend für den Hund sein ?
Ne, es ist schlicht und einfach Faulheit.
Also auf den grundsätzlichen Gebrauch eines Vibrationshalsbandes, was ich halt teilweise sehr sinnvoll finde.

Als Schreckreiz - wie vom TS gewünscht - finde ich es genauso sinnlos bis blödsinnig wie die Meisten hier, es ging mir lediglich darum, dass es auch wirklich sinnvolle Anwendungsgebiete für so ein Halsband gibt.
 
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Gast84631

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Das habe ich auch schon gehört- das sind dann wohl ganz sanfte "Kommunikationssignale".
Glaube, das kam mal im TV? Ist aber schon viele Jahre her.

In dem Fall eines tauben Hundes finde ich es ggf auch nicht so verkehrt, wenn es wie geschrieben, sehr sanft ist und der Hund die geeignete Charaktereigenschaft dafür besitzt!
 
Thema:

Welches Vibrationshalsband kaufen?

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