Eltern zu Hund aus Tierheim überreden.

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Hallo erstmal,
Ich bin 12 (werde in einem Monat 13) Jahre jung und lebe mit meinen Eltern in einem großen Haus.
Wir haben einen sehr großen Garten, genügend Geld und leben auch zufrieden zusammen🥰
Zu der wesentlichen Frage:
Ich wünsche mir seit ich 6/7 bin einen Hund.
Wir hatten mal einen kleinen Hund (er lebte auf einem Bauernhof und wurde uns geschenkt).
Meine Mutter wollte von Anfang an
keinen Hund, aber meine Oma hat sie überredet, so das wir ‚Mailo‘ gekauft haben.
Irgendwann kam er zu meinen Großeltern,
Und wurde leider schlussendlich eingeschläfert (er fiepte nur noch, hat nichts mehr gegessen und getrunken)
Im Großen und Ganzen hatte er denke ich aber ein schönes Leben,
mit viel Aufmerksamkeit und Liebe💗.

In dem Tierheim aus unserer Stadt ist ein 9 Monater junger Border-Collie Mix.

Da ich regelmäßig/zwischen durch (je nachdem wie es passt) mit meinem Nachbarshund gehe habe ich auch Erfahrungen im Gassi gehen.

Mein Vater arbeitet 8/9 Stunden pro Tag und meine Mutter ist den ganzen Tag zu Hause (bis auf Einkäufe und so)

Ich selbst gehe von 8-13 Uhr in die Schule.

Danach hätte ich sehr sehr viel Zeit für Hundesport, dutzende Tricks und Spaziergänge.

Mein Vater wäre im Großen und Ganzen nicht gegen einen Hund,
Im Gegenteil. Er liebt Hunde.

Meine Mutter hat gesagt „Wir hätten genug Geld für einen Hund, ich habe nur keinen Lust auf einen“

Wie kann ich meine Mutter überzeugen?

Reden hilft zwar viel aber sobald man das Thema anspricht lehnt sie ab oder geht einfach.

Ich hoffe es waren nicht zu viele Rechtschreibfehler und man konnte alles verstehen🙂

Viele liebe Grüße und noch einen schönen Tag,
Sina
 
17.06.2020
#1
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Hast du es schon mal mit der Clickerbox versucht? Wir haben damit tolle Erfahrungen gemacht und viel Spaß gehabt!
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A-Fritz

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Hallo,
wenn deine Mutter keinen Hund haben möchte ,
gibt es wohl leider keine Möglichkeit für Dich einen Hund zu bekommen .

Wenn es noch möglich ist , vielleicht nehmen ja deine Großeltern wieder einen Hund .

Fritz
 
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Keisuke

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Hey und willkommen,

ich sehe das leider ähnlich wie Fritz.

Dein Vater mag zwar Hunde mögen, aber deine Mutter wäre hauptverantwortlich für den Hund. Sie würde sich um den Hund kümmern, wenn du in der Schule wärst, wenn du krank wärst, auf Klassenfahrt, wenn der Hund zum Tierarzt müsste und so weiter.

Schon allein, dass euer vorheriger Hund zu euren Großeltern gegeben wurde, zeigt eventuell, dass deine Mutter einfach nicht für die Hundehaltung gemacht ist (oder gab es da andere Gründe?)

Wenn sie keinen Hund will, dann wirst du sich nicht überreden können - vor allem nicht zu einem recht anspruchsvollen, jungen Hüte-Mix aus dem Tierschutz. Da sehe ich keine Chance.

So leid es mir tut: Du wirst dich weiter mit Gassi-Hunden begnügen müssen und warten, bis du erwachsen bist und ein Hund in dein Leben passt.

LG
 
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Son-Gohan

Son-Gohan

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Hallo,

muss mich da leider den anderen anschließen.
Zumal und das kann ich sagen, weil ich selbst in einem Tierheim arbeite, unter den Bedinungen euch wahrscheinlich auch kein Hund gegeben wird. Weil es müssen ALLE konform damit gehen. Und wenn deine Mutter keine Lust hat und sie aber die einzige ist, die anscheinend Zuhause ist...wer gewährleistet denn, dass sie sich auch richtig kümmern wird? Und dann auch noch ein Welpe?
Wer weiß, ob er denn schon stubenrein ist? Das müsste er erst lernen bzw da müsste deine Mutter öfters mit ihm raus, als sie vielleicht möchte.
Überreden ist in solchen Fällen einfach ganz, ganz schlecht.

Außerdem: Vielleicht ist der Hund ja auch schon anderweitig vergeben?
 
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Hey und willkommen,

ich sehe das leider ähnlich wie Fritz.

Dein Vater mag zwar Hunde mögen, aber deine Mutter wäre hauptverantwortlich für den Hund. Sie würde sich um den Hund kümmern, wenn du in der Schule wärst, wenn du krank wärst, auf Klassenfahrt, wenn der Hund zum Tierarzt müsste und so weiter.

Schon allein, dass euer vorheriger Hund zu euren Großeltern gegeben wurde, zeigt eventuell, dass deine Mutter einfach nicht für die Hundehaltung gemacht ist (oder gab es da andere Gründe?)

Wenn sie keinen Hund will, dann wirst du sich nicht überreden können - vor allem nicht zu einem recht anspruchsvollen, jungen Hüte-Mix aus dem Tierschutz. Da sehe ich keine Chance.

So leid es mir tut: Du wirst dich weiter mit Gassi-Hunden begnügen müssen und warten, bis du erwachsen bist und ein Hund in dein Leben passt.

LG
Ich kann es sehr gut nachvollziehen. Ja es gab Gründe warum Mailo zu meinen Großeltern kam (mit der Haltung und so weiter kamen wir aber zu Recht)
Wir haben ihn nicht abgegeben weil meine Mutter nicht mehr wollte oder konnte etc, sondern weil es ihr nicht mehr gut ging (sie hat MS ~ Multiple Sklerose) und das wurde ihr einfach zu viel (Mein Vater ging aber immer mit Mailo Gassi).

Meine Nachbarin und ich überlegten jedoch, das vieles einfach (natürlich auch vieles anstrengender/schwerer für sie werden könnte).

Wir könnten zb einen Hund kaufen der ihr helfen könnte. Mit dem sie entspannende Spaziergänge machen könnte und der ihr das Leben verschönert.

Ich denke da nicht nur aus meiner Perspektive, ihr würde es sicher etwas das Leben erleichtern.

Da würde ich aber wahrscheinlich keinen Border Collie kaufen. Eher einen extra dafür trainierten Hund oder sowas wie einen Golden Retriever.

Danke jedenfalls für deine Meinung.
Viele Grüße,
Sina
 
Foss

Foss

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Da würde ich aber wahrscheinlich keinen Border Collie kaufen. Eher einen extra dafür trainierten Hund oder sowas wie einen Golden Retriever.
Grüß dich,
So ein "fertig trainierter" Hund ist mal nicht eben für Lau zu haben. Ausgebildete Hunde kosten da locker um die 7000 bis 13000 Euro und mehr aufwärts.
 
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Hexogen10

Hexogen10

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Hi,

Du bist jetzt 13. Dein Stundenplan wird irgendwann mehr Stunden aufweisen und du somit mehr Stunden in der Schule und an den Hausaufgaben sitzen. Unterschätze es nicht. Die eigene Ausbildung plus die eines Hundes sind sehr zeitaufwendig.

Der Gedanke, deiner Mutter einen Helfer auf vier Pfoten an die Seite zu setzen, ist gut gemeint,, aber noch nicht komplett durchdacht. Einen fertig ausgebildeten Hund bekommt ihr nicht im Tierheim. Die Krankenkassen holen z.B. Blindenführhunde wieder zurück, wenn es zwischen dem Hund und dem Halter nicht passt. Manchmal ist das einfach so und bis dann wieder ein Hund soweit ist und die Eingewöhnungsphase statt finden kann etc. dauert es. Neben dieser Tatsache ist es auch eine sehr kräftezehrende Zeit sich aufeinander einzulassen. Das darf man nicht unterschätzen.
Auch andere ausgebildete Hunde wird man nicht im Tierschutz finden. Und wie Foss schon sagt, die Kosten für einen fertigen Hund belaufen sich auf durchschnittlich 10.000€. Aber auch das ist kein Garant dafür, dass es dann auch so läuft wie ihr euch das vorstellt.

Ich arbeite in der Behindertenhilfe. Ich kenne durch meine Arbeit sowohl Assistenzhunde (Autismus Begleithund, Diabetes- oder Epilepsiewarnhund, Blindenführhund, Rollstuhlbegleithund usw.), Schulhunde als auch Besuchshunde. [habe sicherlich nicht immer die korrekte Bezeichnung genommen, aber man weiß, was gemeint ist].
Man kann dem Hund vieles beibringen, aber wenn er kein Interesse daran hat, Dinge zu apportieren oder an Seilen (o.ä.) zu ziehen, wäre er tendenziell ungeeignet einem Rollstuhlfahrer als Assistenzhund begleiten und ihm zum Beispiel durch ziehen an einem Seilstück eine Tür zu öffnen oder die Socken vom Boden aufzuheben und seinem Halter in die Hand zu geben. Dafür muss man aber das Auge haben und das hat nicht jeder Trainer, weil denen die Erfahrung fehlt.
Nehmen wir mal Hunde, die für die Polizei, den Zoll oder die Bundeswehr ausgebildet werden. Mal abgesehen von den gesundheitlichen Faktoren müssen die Hunde sehr viel mitbringen, um geeignet zu sein. Die Kriterien sind streng und wenn es nicht zu 100 Prozent passt, werden sie ausgemustert. Bei Schulhunden sind die Kriterien nicht so streng, aber für die Ausbildung als Assistenzhund müssen die Hunde einiges auf dem Kasten haben! Die Trainer dieser Hunde spezialisieren sich in der Regel auf die Ausbildung bestimmter Bereiche, weil es sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und man noch viel mehr bedenken muss, was es alles für Situationen gibt. Die Person einen Tag begleiten oder ein Gespräch führen, welche Anforderungen der Hund erfüllen soll, reicht da nicht.
Bei den Tierschutzhunden aber auch bei denen vom Züchter, die gezielt ausgesucht wurden, können schon in jungen Jahren oder später körperliche Faktoren dazu führen, dass der Hund "aus dem Dienst" genommen werden muss. Sowohl im privaten Bereich als auch bei den Behörden. Das ist ein Risiko, was man auch als normaler Hundehalter immer hat. Nur was ist dann mit dem Hund in deinem Fall? Darf er bleiben oder muss er ein neues Zuhause bekommen?

Doch ich hätte eine Idee für dich:
Warum engagierst du dich nicht in einem Verein für Hundesport und lernst dadurch schon mal einiges über Verhalten, Erziehung und dich selbst? Ein Hundesportverein, der nichts zu verbergen hat, wird dich als Nachwuchshundehalter mit offenen Armen beherbergen.
Ich habe acht Jahre lang ehrenamtlich Tierheimhunde begleitet (und seit sechs Jahren bin ich Notfallpflegestelle für Rückläufer im Tierschutz) und so viel gelernt über Hunde, deren Erziehung und Auslastung und sehr viel über mich selbst. Dank einer guten Freundin, die zufällig Hundetrainerin ist, konnte ich dann auch noch viele theoretische Elemente lernen. Sie lernte ich erst nach fünf Jahren im Tierheim kennen. ;)
Ich kenne aber einige Jugendliche, die Mehrhundehalter auf den Plätzen unter die Arme greifen und dann erste Erfahrungen mit bereits ausgebildeten Hunden machen können. Wenn du dir dann nach der Schule/Ausbildung/Studium aus eigenen Kräften einen Hund leisten kannst und nicht mehr bei deinen Eltern lebst, hast du zumindest schon mehr Erfahrung und weißt eher, welchen Typus Hund du möchtest und was zu deinem Leben passt. Verschaff dir einen Überblick über die verschiedenen Rassen durch kennen lernen der Rassen und nicht nur durch bloßes Lesen der Beschreibungen. Lern viele Vertreter der einzelnen Rasse kennen und mach dir dein Bild. Nutz die Zeit bis du deinen eigenen Hund in einigen Jahren zu dir holen willst.

LG Hexe
 
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