Katze verstorben - Neue Partnerkatze?

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nerd-chan

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Hallo liebes Tierforum!
Lange ist es her das ich mich hier hab blicken lassen.
Meine letzten (und einzigen) Beiträge handelten davon das ich zwei Katzen zu mir aufnehme - was nun schon 8 Jahre her ist.
Um es kurz zu machen - einer der beiden Katzen ist nun verstorben bzw. habe sie erlöst.

Jetzt melde ich mich weil ich nicht weiß was jetzt genau zu tun ist.

Kurz zu der Katze die jetzt noch da ist:
Sie heißt Penny, ist inzwischen 9 Jahre alt, getigert mit weißen und roten Flecken und unglaublich hübschen Pfoten und niedlichem Gesicht.
Als ich sie zusammen mit ihrer Schwester Jackie aufgenommen habe, war sie sehr scheu und hat meinen damaligen Partner und mich sogar angefaucht und hat sich anfangs auch nicht anfassen lassen.
Inzwischen, neue Wohnung, neuer Partner, hat
sie sich wunderbar über die Jahre entwickelt. Sie lässt sich steicheln und durchkneten und genießt es wenn man ihre Pfoten massiert.
Zu Fremden kommt sie bereits nach wenigen Minuten und schnuppert neugierig und lässt sich sogar anfassen, nur hoch genommen möchte sie nicht, auch nach wie vor nicht von meinem Partner oder mir.
Sie ist Aufmerksam und vorsichtig, wird aber niemals handgreiflich oder faucht, wenn sie keine Lust mehr auf einen hat geht sie einfach. Wenn sie was möchte kommt sie munter plaudernt auf einen zu.

Meine Frage ist jetzt, macht es Sinn sich eine Partnerkatze für Penny zu holen?

Immerhin war sie ihr lebenlang mit Jackie zusammen und sie ist eine reine Hauskatze ohne Möglichkeit raus gehen zu können, bzw. wir haben einen kleinen Balkon und Penny mag es auch darauf zu gehen, aber wirklich raus ist das ja nicht.
Jackie war auch der Chef der beiden und Penny die Zurückhaltende. Seit Jackie nicht mehr da ist, ab dem 7.6. war sie beim Tierarzt, erlöst am 9.6. , genießt Penny die Aufmerksamkeit und uns kommt es so vor als taue sie mehr auf.
Das Einzige was mir sorgen bereitet ist, das sie einsam ist. Mein Partner und ich gehen beide arbeiten und sind auch oft beide zeitgleich aus dem Haus.

Ich möchte einfach nur das richtige tun damit es Penny gut geht.

Für alle die es Interessiert was mit Jackie passiert ist:
Sie hat seit Ende Mai nicht mehr richtig gefressen, keine Futterumstellung etc, wir sind dann mit ihr zum Tierarzt (am 5.6.) und der meinte das sie wohl eine Entzündung im Magen/Bauch/Darm hat und sie hat darauf hin Medikamente bekommen. Es wurde auch ein Blutbild gemacht, die Werte waren alle okay, einzig die Körpertemperatur war etwas zu niedrig. Danach ging es ihr erstmal super, hat auch wieder gefressen. Am 7.6. von Sonntag auf Montag hat Jackie eleptische Anfälle bekommen und wir sind direkt zu einer Nottierarztstelle gefahren. Die haben auch verschiedene Werte genommen, auch mit dem anderen TA die Werte verglichen und haben eine Entzündung in der Bauchspeicheldrüse fest gestellt. Die eleptischen Anfälle kämen wohl aus dem Hirn, also entweder Entzündung oder Tumor. Sie hat auf das erste Mittel nicht reagiert und das zweite hat nur bedingt angeschlagen, sie hatte seit Sonntagnacht immer wieder erneut Anfälle. Am Dienstag, 9.6. haben wir sie erlöst, da Jackie inzwischen auch gar nicht mehr reagiert hatte. Ende Juni wird sie als Urne wieder zu uns kommen.
 
17.06.2020
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
S

Simpat

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Tut mir sehr leid,wegen eurem Verlust. Ich würde euch und Penny Zeit geben, um Jackie zu trauern und dann wieder nach einer geeigneten Partnerkatze für sie suchen. Gerade bei reiner Wohnungshaltung, da sie tagsüber auch längere Zeit alleine wäre und sie es auch nicht anders kennt, würde ich sie auf keinen Fall alleine lassen.

Die neue Katze sollte auch so 7-10 Jahre alt sein, bestens sozialisiert, Penny vom Wesen, Charakter und Temperament möglichst ähnlich und nicht dominant. Darf in dem Alter auch gerne ein Kater sein, vorausgesetzt, er ist kein Raufbold.
 
Audrey

Audrey

Moderator
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Tut mir auch sehr leid wegen Jackie :(

Wenn Jackie die "Chefin" war ist es klar, daß Penny jetzt mehr auftaut - jetzt hat sie ja keinen mehr, hinter der sie sich verstecken kann. Auch daß sie die Aufmerksamkeit genießt ist klar - sie kriegt ja sonst keine.
Will also sagen: das würd ich nicht unbedingt als positive Entwicklung ansehen.

Ich hatte ja einen ganz ähnlichen Fall: auch Geschwisterkatzen (Katze und Kater), den Kater mußte ich dann 2016 mit 12 Jahren erlösen lassen (Zungentumor). Lilly war danach auch ganz anders. Sie hat gefressen, und sie hat es genossen, beschmust zu werden, aber sonst ist sie einfach nur rumgelegen. Innerhalb eines Monats hatte ich statt einer schlanken, agilen Katze eine richtig dicke, phlegmatische Katze. Länger wollte ich dann nicht warten, also hab ich 2 jüngere (3 Jahre alte) Katzen dazugeholt (mit 12 war Lilly ja auch nicht mehr ganz jung, und ich wollte nicht dauernd Katzen nachholen müssen). Der neue Kater ist dann (ich hatte damals echt einen Lauf...) nach nur 2 Wochen bei mir an einem unerkannten Herzfehler gestorben. Also hatte ich dann eine junge und eine ältere Katze. Lilly war absolutely not amused! Aber auf einmal hat sie wieder am Leben teilgenommen, sie hatte ja was womit sie sich beschäftigen konnte, wenn ich weg war - und sei es nur die "Kleine" zu ärgern oder gar bekämpfen. Und schwup, hatte ich wieder eine lebhafte und sehr schnell auch schlanke Katze, die jetzt mit stolzen 16 Jahren auch noch ihre verrückten 5 Minuten auslebt. Inzwischen haben sich die beiden übrigens sehr gut arrangiert, auch wenn sie sicher nie zusammen kuscheln werden.

(Sehr) lange Rede, kurzer Sinn: ungünstige Konstellation, aber trotzdem alles richtig gemacht. Ich würde Deine Penny nicht allzu lang allein lassen.
 
S

Simpat

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Ist natürlich auch eine Lösungsmöglichkeit, aber wenn man jüngere Tiere zu einer älteren Katze setzt, sollten es dann halt 2 Katzen sein. 😉
 
nerd-chan

nerd-chan

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Erstmal danke für die Antworten.

Jackie war zwar der Chef der beiden, aber die haben sich super verstanden und Penny wurde von uns auf keiner Weise benachteiligt.
Ein Beispiel:
Sobald ich ins Bett gegangen bin, aber noch nicht geschlafen habe (Switch spielen, Buch lesen) sind beide zu mir ins Bett gekommen. Jackie lag meistens zwischen meinen Knie und Penny hat sich auf die Decke meines Partners gelegt, etwa auf Brust/Kopfhöhe von mir. Jetzt hat Penny sich angewöhnt sich direkt auf meine Brust zu legen.
Ich kann nicht nachvollziehen warum das eine nicht positive Entwicklung sein soll?

Für zwei Kitten hätten wir hier keinen Platz. Die Wohnung ist etwa 55m² groß, zwei Zimmer, kleines Bad, extra Küche, kleiner Flur, kleiner Balkon.
Und der wichtigste Grund, mein Partner möchte keine insgesamt drei Katzen in der Wohnung haben.

Wie sucht man am besten nach einer geeigneten Partnerkatze/kater? Ruf ich am besten in der Nähe liegende Tierheime an und erläutere mein Anliegen?
 
S

Simpat

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Wie sucht man am besten nach einer geeigneten Partnerkatze/kater? Ruf ich am besten in der Nähe liegende Tierheime an und erläutere mein Anliegen?
Genau, du schilderst dein Anliegen, beschreibst deine Katze so gut wie möglich und in einem guten Tierheim, können sie dir dann schon gleich passende Vorschläge machen, weil sie ihre Tiere kennen. Problem ist nur, dass in manchen Tierheimen nur sehr wenige, manchmal auch gar keine reine Wohnungskatzen sind. Bei den Tierheimen in meiner Stadt, da werden obwohl es in der Stadt ist, Katzen eigentlich nur in Freigang vermittelt, Wohnungshaltung ist da eine ganz große Ausnahme, aber es ist sehr unterschiedlich in den einzelnen Tierheimen und Regionen, man muss es halt versuchen. Es werden immer mal wieder gerade auch schon etwas ältere Tiere abgegeben, auch aus Wohnungshaltung und da spricht ja dann auch nichts dagegen, dass sie wieder in reine Wohnungshaltung vermittelt werden. Du kannst dich dann auch noch nach Pflegestellen umschauen in deiner Region oder im Internet, bei "Rassekatzen in Not" z.B. werden öfters Tiere in reine Wohnungshaltung vermittelt.
 
Audrey

Audrey

Moderator
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Petra, 2 jüngere Katzen wäre ja auch der Plan gewesen ;)

Ich hab mein Quiekie durch einen privaten Tierschutzverein - da sind die Katzen eben auf Pflegestellen untergebracht (oder, soweit möglich, sogar im alten zu Hause bis zur Abgabe),. Gibt es sowas bei Dir in der Nähe, Nerd-Chan? Der Vorteil ist, daß sie halt ihre Pappenheimer durch die private Unterbringung wesentlich besser kennen und einschätzen können. Und Wohnungshaltung ist da gar kein Problem, da wird so vermittelt wie's die Katzen bis dahin halt kannten.
 
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