Welpen wieder abgeben??

Diskutiere Welpen wieder abgeben?? im Hunde Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Vorab, ich finde es ganz furchtbar wenn man sich einen Welpen zulegt und dann plötzlich keine Zeit mehr mehr dafür hat... Nun zu uns. Wir sind...
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Its-my-life

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Vorab, ich finde es ganz furchtbar wenn man sich einen Welpen zulegt und dann plötzlich keine Zeit mehr mehr dafür hat...

Nun zu uns. Wir sind eine Familie mit 2 Kindern ( 5 und 2 Jahre) und leben sehr ländlich auf einem Bauernhof. Wir wollten schon lange einen Welpen in unsere Familie integrieren. Haben uns für einen Australian shepherd / Labrador mix entschieden und vor 3 Tagen war es endlich so weit, wir durften sie holen. Wir hatten sie davor 4x besucht und uns tierisch gefreut!!!
Es klappt auch "eigentlich" super mit ihr, ABER ich gebe es zu, ich bin total überfordert allen gerecht zu werden. Bin nur noch am schimpfen mit den Kids, die ihre Sachen immer aufräumen müssen. Der kleine hat Angst vor dem Hund, weil, ja warum eigentlich,.... Und ich weiß nicht was ich tun soll... Ehrlich, steinig mich nicht. Am liebsten würde ich sie morgen zurück geben um ihr die Möglichkeit zu geben sich in einer anderen Familie wohl zu fühlen. Sie ist jetzt 10 Wochen alt.
 
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A-Fritz

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Hallo,
nun , ich denke, 3 Tage sind noch nicht so lange , dass sich der Kleine bei Euch schon richtig eingelebt hat
und wenn Du den Welpen wieder zurück geben willst , dann jetzt , so schnell wie möglich .

So ein kleiner Welpe ist wie ein Kleinkind , der muß alle 2 Std vor die Tür , und möchte, wenn er nicht schläft ,
auch ständig die volle Aufmerksamkeit . Ich kann mir vorstellen, welche Zusatzbelastung dieses ist ,
wenn man schon zwei kleine Kinder versorgen müssen und diese sich auch noch an einen Hund
gewöhnt werden solle .

Vielleicht versuchst Du es noch einmal mit einem Welpen, wenn deine Kinder etwas älter geworden sind
und sich auch selber einen Hund wünschen ?
In der Zeit, bis ein neue Hund in die Familie kommen soll , kannst Du die Kinder schon an den Umgang mit Hunden gewöhnen und Du hast auch noch die Möglichkeit, Dich ausführlich mit der Haltung von Hunden vertraut zu machen .

Mit einem Australian shepherd / Labrador mix , habt Ihr bestimmt eine gute Wahl getroffen ,
diese Mischung verspricht wohl ein familientauglicher Hund zu werden .

Fritz
 
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Mr. Spock

Mr. Spock

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Die "Arbeit", die man gerade mit einem Welpen hat , wird oft unterschätzt,ich hoffe ihr habt ihn wenigstens aus einer Zucht wo die Sozialisierung ordentlich ist. Du solltest dir dringend einen Verein suchen, eine Hundeschule um unnötige Fehler,die meist Schaden anrichten, zu vermeiden.
 
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Its-my-life

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So, aus mir spricht vermutlich der Schlafmangel, weil wir natürlich oft nachts raus müssen,...
Heute läuft es tatsächlich schon viel besser und meine Laune ist ebenfalls besser. Am Sonntag beginnt die Welpenschule. Einen Hunde Bereich (durch ein kamingitter) haben wir heute auch gebaut, was gut angenommen wird. So hab ich die Möglichkeit mit den Kids am Boden auch mal wieder ein Spiel zu spielen, ohne dass direkt wieder was im maul landet.

Wir gewöhnen uns sicherlich aneinander, sie ist ja wirklich brav, gelehrig und ein Wunsch Hund!!

Danke
 
W

Weende

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Vorab, ich finde es ganz furchtbar wenn man sich einen Welpen zulegt und dann plötzlich keine Zeit mehr mehr dafür hat...

Nun zu uns. Wir sind eine Familie mit 2 Kindern ( 5 und 2 Jahre) und leben sehr ländlich auf einem Bauernhof. Wir wollten schon lange einen Welpen in unsere Familie integrieren. Haben uns für einen Australian shepherd / Labrador mix entschieden und vor 3 Tagen war es endlich so weit, wir durften sie holen. Wir hatten sie davor 4x besucht und uns tierisch gefreut!!!
Es klappt auch "eigentlich" super mit ihr, ABER ich gebe es zu, ich bin total überfordert allen gerecht zu werden. Bin nur noch am schimpfen mit den Kids, die ihre Sachen immer aufräumen müssen. Der kleine hat Angst vor dem Hund, weil, ja warum eigentlich,.... Und ich weiß nicht was ich tun soll... Ehrlich, steinig mich nicht. Am liebsten würde ich sie morgen zurück geben um ihr die Möglichkeit zu geben sich in einer anderen Familie wohl zu fühlen. Sie ist jetzt 10 Wochen alt.
Mir ging es genauso wie dir: ich habe mich monatelang eingelesen, mit dem Thema Hund intensiv auseinandergesetzt, habe sogar den theoretischen Hundeführerschein gemacht, weil das in Niedersachsen Pflicht ist und weil ich nie einen Hund hatte. Ich wusste, dass es anstrengend wird. Doch da ich auch eine Tochter habe, dachte ich, ich krieg das alles gut hin. Nach 4 Tagen schlaflosen Nächten und anstrengenden Tagen habe ich geheult - ich wollte nur noch eines: den Hund zurückbringen! Auch meine 12jährige Tochter sehnte sich zurück nach dem alten Leben. Wir haben gemeinsam geheult. Wir wollten sie behalten und gleichzeitig weggeben. Es war so furchtbar! Mein ganzer Körper vibrierte vor Stress und meine Tochter beschäftigte sich kaum noch mit dem Hund, sie kam kaum noch aus ihrem Zimmer raus, weil der Hund sie auch immer in den Fuß biss (wie halt Welpen so sind) und sie weinte. Ich hatte das Gefühl, der Hund "zerstört" unsere Familie. Alles schien außer Kontrolle. Und die Züchterin war nicht sehr kooperativ. Sie hätte wissen müssen, dass es sich um einen Welpenblues handelt. Ich wusste nicht, dass es sowas gibt. Das steht nämlich in keinem Hundebuch. Ich hatte so negative Gefühle dem Hund gegenüber, dass ich dachte, dass dies nicht in Ordnung ist für den Hund. Dabei war dieses Gefühl ganz normal. Ich hätte nur etwas durchhalten müssen. Vom 6. auf den 7. Tag habe ich die ganze Nacht kein Auge zugemacht und entschieden, dass wir den Hund zurückbringen. Die ganze Familie hat geweint - sogar mein Mann. Doch ich war glockenklar und zog es eisern durch. Mitsamt dem Körbchen, Kissen und Kuscheltieren, die ich dem Welpen besorgt hatte, gaben wir sie zurück. Heute weiß ich, dass es der größte Fehler meines Lebens war, sie zurückgegeben! Ich fühle mich soooooo schlecht, ich leide sehr darunter. Auch jetzt noch. So ein Verhalten ist sehr untypisch für mich. Ich bin sehr gefühlsbetont und liebevoll mit meiner Tochter und Mitmenschen. Ich kann nur jedem Hundeanfänger raten: sucht euch einen Züchter, der euch liebevoll begleitet in der Anfangszeit! Dann schafft ihr es, durch die anstrengende Zeit zu kommen. Ich hoffe, dass ich je darüber hinwegkomme. Meine Tochter und mein Mann sind heute froh, keinen Hund zu haben. Aber meine Sehnsucht bleibt. Da mich der Wunsch nach einer Fellnase nicht loslässt, überlege ich einen erwachsenen Hund aufzunehmen, der nachts durchschläft und nicht mehr so nervös ist.
 
Fumaiolo

Fumaiolo

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Liebe Weende ,

Gut zu lesen, dass du die vergangenen Erfahrungen so gut sortiert darstellen kannst und dass du dem Themen Ersteller Mut machst, durchzuhalten und nicht den gleichen Fehler zu machen, der dir passiert war 🌻🌼🌺
 
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Welpen wieder abgeben??

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