Trennung und Umzug

Diskutiere Trennung und Umzug im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Einen wunderschönen. Und zwar hat sich meine Freundin von mir getrennt und wir hatten 2 Katzen zusammen. Einer ihrer und der andere meiner. Nun...
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William.horr

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Einen wunderschönen.

Und zwar hat sich meine Freundin von mir getrennt und wir hatten 2 Katzen zusammen. Einer ihrer und der andere meiner. Nun ist es so das ich meinen mitnehmen
MUSSTE, weil sie ihn auf den Tod nicht abkonnte. Ich hätte ihn am liebsten da gelassen, da ich die beiden einfach nicht trennen wollte. Ihren wollte sie natürlich nicht hergeben. Somit blieb leider nur diese eine Möglichkeit. Am Montag, also vor 4 Tagen, habe ich ihn dann zu mir geholt. Jetzt ist er die ganze Zeit nur am plärren und miauen. Ich weiß nicht weswegen er das tut. Ob es am Umzug oder an der Trennung liegt. Ich denke aber an beiden. Über einen Rat wäre ich sehr dankbar.
 
23.07.2020
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Guest

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Simpat

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Hallo herzlich willkommen hier im Forum 😊

Ist natürlich keine schöne Situation und schade, dass deine Ex so egoistisch ist und nicht erstmal an die Tiere denkt.

Wie alt ist denn der Kater und wie alt war er beim Einzug, wie lange war er mit der anderen Katze zusammen und welches Geschlecht hatte die andere Katze? Waren es Geschwister? Woher stammten die Katzen?
 
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William.horr

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Tut mir leid, hab völlig vergessen das alles rein zu schreiben.
Ihren haben wir im Februar 2014 und meinen Ende 2015/Anfang 2016 geholt. Beide waren 5-6 Jahre alt. Beides mänchen. Haben sich auch immer super verstanden bis auf ein paar fetzereien.
 
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Simpat

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Ich denke es liegt an beidem Umzug und fehlender Artgenosse, er muss sich erstmal eingewöhnen. Aber gerade bei reiner Wohnungshaltung sollte er nicht allein bleiben müssen.

Dann würde ich an deiner Stelle nicht lange warten und dich mal im Tierheim umschauen, nach einen Katerkumpel für ihn im Alter von 6-9 Jahren, gut sozialisiert, nicht dominant und der ihm im Wesen und Temperament möglichst ähnlich ist. Wenn er in seinem Alter (dürfte dann ja so 9-10 Jahre alt sein) nicht mehr nach Katerart raufen und balgen will, kann es natürlich auch eine Kätzin sein, wenn die sich gut mit Katern versteht. Wichtig ist gut sozialisiert und ihm im Wesen und Temperament, wie schon gesagt, möglichst ähnlich.
 
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William.horr

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Da wäre das nächste Problem, was ich auch vergessen habe zu erwähnen. Ich bin mit meinem besten zusammen gezogen und der will keine zweite Katze..
 
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William.horr

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Was ich vielleicht noch dazu sagen muss ist, das er ganz normal aufs Klo geht, frisst, schmusen will und spielen. Ihm geht es also augenscheinlich nicht so schlecht.
 
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Simpat

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Da wäre das nächste Problem, was ich auch vergessen habe zu erwähnen. Ich bin mit meinem besten zusammen gezogen und der will keine zweite Katze..
Ist also wie bei deiner Ex, du fragst dich auch nicht, was für das Tier am besten wäre. Natürlich wird er sich über kurz oder lang mit der Situation irgendwie arrangieren und er allein zahlt den Preis dafür.

Du musst nur mal die Zeit rechnen wo du arbeitest, Einkaufen gehst, abends mit Freunden triffst oder sonst etwas unternimmst, während du schläfst usw. auch alles Zeiten, wo er ganz alleine ist. Einzelhaltung bei reiner Wohnungshaltung würde ich keiner Katze zumuten wollen, es sei denn es ist eine Katze, die aufgrund fehlender oder falscher Sozialisierung, jahrelanger Einzelhaltung usw. sich nicht mehr vergesellschaften lässt. Dein Kater war aber davor immer in Gesellschaft eines Artgenossen.

Manche Katzen entwickeln dann aber auch Verhaltensstörungen sind übermäßig auf den Katzenhalter fixiert, werden aggressiv, Unsauberkeit, Tapetenkratzen, Schwanz beißen, stänidges Mauzen usw. sind öfters Folgen von Einzelhaltung. Viele Katzen resignieren einfach mit der Zeit, finden sich damit ab und man merkt es ihnen gar nicht an, im Gegenteil die Besitzer sind der Meinung, dass es ihren Katzen wirklich gut geht, weil die Katze glücklich und zufrieden wirkt und dass sind sie auch, wenn der Besitzer da ist und sie Zuwendung und Aufmerksamkeit erhalten, auch wenn ihnen dennoch immer etwas fehlen wird, der Sozialkontakt zu einem Artgenossen, der die gleiche Sprache spricht, den kann nun mal kein Mensch mit noch soviel Liebe, Zeit und Aufmerksamkeit ersetzen.
 
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William.horr

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Sorry, aber deinen ersten Satz finde ich mehr als lächerlich. Warum sollte ich wie meine ex sein? Mir blieb doch erstmal nichts anderes übrig als ihn mitzunehmen. Hätte ich mir das aussuchen können, wäre er da geblieben.

Naja also der ist ehrlich gesagt sowieso nicht ganz der hellste 😅.
An Tapeten gekratzt hat er in der alten Wohnung schon und wenn ich ehrlich sein soll weiß ich nicht ob ich es übers Herz bringen könnte ihn einfach weg zu geben. Tierheim kommt erstmal nicht in Frage, weil er auch dort erstmal alleine wäre. Ohne mich, seine Bezugsperson. Wenn, müsste ich nach jemandem suchen, der schon eine Katze hat. Was anderes macht da keinen Sinn.

Tut mir den gefallen und stellt mich hier nicht gleich an den Pranger. Ich bin mir sehr wohl bewusst das es für ihn nicht das beste ist alleine zu leben. Jedoch gibt die momentane Situation nicht mehr her.
 
-Tiffy-

-Tiffy-

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Ich verstehe deine Situation und du kannst absolut nichts dafür, dass diene Ex deinen Kater nicht aufnehmen mag und auch nichts für die Abneigung gegen ein 2. Tier deines Mitbewohners. Was für deinen kater am besten ist, das ist dir auch sehr wohl bewusst. Nämlich ein Partner. Aber nicht alles ist in jeder Situation durchführbar und das eigene Tier, welches einen schon jahrelang begleitet abgeben ist eine offensichtlich wirkende Lösung, aber vllt auch nicht die Beste. Ich habe das Gefühl, dass einige vergessen, dass das Tier auch an einem hängt und es für einige Tier eine wahnsinnige Umstellung ist in einen neuen Haushalt. Ich vermenschliche Tiere absolut nicht, aber bei der Katze von meinem Freudn bin ich zb Absolut überzeugt davon, dass sie durchdrehen würde, wenn er sie woanders hingibt. SIe ist absolut auf ihn fixiert. Und nein Sie ist nicht alleine. Ich kann solche Vorschläge verstehen, aber das ist nunmal auch nicht immer DIE Lösung für alles und nicht jeder kann in jeder Situation sofort eine zweite Katze dazu holen. Und beim TE war es ja eine nicht wirklich vorhersehbare Situation!

Und die Ex gleich and en Pranger zu stellen finde ich auch äußerst gecshmacklos. Nicht jeder harmoneirt mit jedem Tier. Bei aller Tierliebe und artgerechter Haltung, die ich wirklich immer penibel verusche umzusetzen, ich habe auch schon Katzen und Hudne kennengelernt mit denen KÖNNTE ich nicht zusammenleben, weil ich sie absolut nicht mochte oder auch nur ansatzweise auch nur die minimalste Bindung gespürt hab. Es steht nirgends geschrieben dass ein Hudneliebhaber jeden Hund mögen muss, egnauso wie ein Katzenliebhaber nicht jede Katze toll finden muss. das selbe gibt es übrigens auch andersrum- nicht jedes Tier kann mit jedem Menschen!

Ist es denn geplant, dass du länger da wohnen bleibst? Vielleicht braucht dein Mitbewohner einfach ein bisschen Zeit, bis er sich daran gewöhnt, dass jetzt ein Tier ist und es ist garnicht so selten, dass sich jemand so sehr daran gewöhnt, dass es früher oder später absolut kein Problem ist ein zweites Tier dazu zu holen. Wenn du vor hast da lange zu bleiben, lässt er sich vielleicht dann darauf ein, wenn er mit aussuchen darf? Also ja mir ist bewusst dass er nicht sofort ja sagen wird, wenn er jetzt dagegen ist aber es geht ja darum, dass er sich LANGSAM damit anfreundet und dann findet er die Idee vielelicht selbst gut sobald er sich an deinen Kater gewöhnt hat?
Du könntest auch parralel für die Zeit es mit einem Feliway Stecker versuchen.

Also langristig gesehen muss schon ein 2. Kater her. Aber MOMENTAN ist es dir schlichtweg nicht möglich. Du musst wirklich viel Zeit mit deinem Kater verbringen, solange du ihm das was er wirklich braucht nicht bieten kannst. Neues Spielzeug, Abwechslung, vllt mit Clickertraining beschäftigen, Feliway. Vielleicht kannst du so die Zeit etwas überbrücken, bis das mit dem 2. Kater geht.
 
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Simpat

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An Tapeten gekratzt hat er in der alten Wohnung schon
Kann man ihnen meistens recht gut abgewöhnen, in denen man ihnen genügend Alternativen anbietet und die Tapeten sollten auch möglichst glatt sein, dass animiert weniger. Dann muss man die Stellen wo sie angefangen haben zu kratzen auch mit einem Enzymreiniger behandeln, weil es auch zum Markierverhalten zählt und die ihre Markierungen sonst immer wieder erneuern wollen. Am besten stellt man anfangs irgendwelche Gegenstände vor die Stellen, wo er gekratzt hat, um sie ihm unzugänglich zu machen oder man bringt einfach gleich ein Kratzbrett an der Stelle an, dann wie gesagt genügend Alternativen Kratzbäume, Kratzbretter, Sisalteppiche usw. anbieten und immer loben, wenn diese genutzt werden.
 
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