Streunender Hund

Diskutiere Streunender Hund im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; In unserer Nachbarschaft lebt ein älterer Mann der schon etwas verwirrt ist. Sein Jack Russel Rüde läuft schon seit mehreren Jahren frei herum und...
Scotty 0405

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In unserer Nachbarschaft lebt ein älterer Mann der schon etwas verwirrt ist. Sein Jack Russel Rüde läuft schon seit mehreren Jahren frei herum und keiner kümmert sich mehr um den Kleinen. Nur zum schlafen läuft
er nach Hause und legt sich vor den Hof. Er war sogar schon im Tierheim, doch der Besitzer hat ihn wieder zurückbekommen. Es haben schon mehrere Leute versucht mit dem Mann zu reden, doch er wird sehr schnell agressiv und beleidigend.Da Ich erst vor ein paar Monaten hergezogen bin habe ich den Hund erst einmal gesehen, er hat sehr viele Flöhe und vermutlich auch Würmer. Trotzdem scheint der Hund sehr zugänglich und will nur gestreichelt werden. Wir haben uns auch schon bei der Gemeinde gemeldet und mit dem Bürgermeister gesprochen, doch der hat auch nichts gemacht.
Hat jemand irgendeine Idee was ich noch versuchen kann?
 
29.07.2020
#1
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Guest

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Mr. Spock

Mr. Spock

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Das TH nochmals informieren was da nicht ok ist,vll. verstehen die ja dann,dass die Rückgabe falsch war und der Hund außerdem medizinische Hilfe braucht
 
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Scotty 0405

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Danke für die Antwort! Ich werde da gleich Anrufen.
 
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Cerridwen

Cerridwen

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In meiner Vergangenheit hatte ich auch einmal den Fall einer Verwahrlosung. Die Situation war etwas anders, dennoch brauchte der Hund Hilfe: Unser Nachbar sperrte den Hund ins Badezimmer und ließ ihn tagelang allein.
Wir halfen dem Hund, indem wir den Tierschutz einschalteten, parallel das Ordnungsamt und den Amtstierarzt. Dann ging alles sehr schnell. Nachdem wir nachweisen konnten, dass die Wohnung 3 Tage nicht geöffnet wurde (ein 2mm Streifen Tesa an den Türspalt geklebt), öffnete Polizei und Feuerwehr die Wohnung. Der Rottweiler kam in die Obhut des THs und der Mieter erhielt mehrere Anzeigen sowie die fristlose Kündigung.

Der örtliche Tierschutz ist idR die erste Anlaufstelle. Kann der nicht helfen, wende dich an das zuständige Veterinäramt. Hier ist es förderlich, wenn du a) Beweise vorlegen kannst und b) Zeugen deine Aussage unterstützen. Parallel kannst du bei der Polizei Anzeige erstatten wegen Tierquälerei. Steter Tropfen höhlt den Stein. Ist der Halter partout uneinsichtig, bleibt leider nur der harte Weg übrig, um den Hund vor weiterem Schaden zu bewahren.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Örtliche Tierschutzvereine sind idR ohne Befugnisse, die wirklich weiterhelfen.

Ämter sind diejenigen, die da effektiv handeln können und dürfen.

Davon abgesehen:

Herrenlos herumlaufend -> bringt ihn ins TH.
Jedes Mal.

Da wird er zumindest akut medizinisch versorgt und irgendwann fällt das sehr nachhaltig auf, dass der ständig "entläuft".

Davon ab: jedes Mal Ordnungsamt und ggfs Polizei, wenn der Hund eine Straße kreuzt.

Das ist brandgefährlich, wenn jmd wegen des Hundes einen Unfall verursacht.
 
Scotty 0405

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Danke für die Antworten!
Ich habe beim Tierheim angerufen und die haben auch gemeint ich solle ihn zu ihnen bringen.Wenn der Besitzer ihn trotzdem wieder abholt werde ich mich beim Amtstierarzt melden.
 
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A-Fritz

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Hallo,
hier zu meine Gedanken , einmal deutlich geschrieben !
Man muß nicht immer alles so verbissen sehen , wenn auch das Recht auf seiner Seite ist.
Solange der Hund keine körperlichen Mängel zeigt und es ihm soweit gut geht ,
sollte man dem alten Mann nicht auf die Nerven gehen , oder gar versuchen ihm seinen Hund wegzunehmen .

Mit Flöhen und Würmern kann ein Hund gut leben und mit den Gefahren durch den Straßenverkehr,
kann der Hund gut umgehen, wenn er bereits schon mehrere Jahre frei herum läuft .
Ich empfinde solche Einmischungen, für ein vermeintliches Tierwohl als eher blödsinnig
und als eine völlig falsch verstandene Tierliebe .
Es gibt bestimmt andere Probleme die wichtiger und sinnvoller währen.

Es ist noch nicht sehr lange her , da war es völlig normal , dass auch in Deutschland die Hunde frei herumlaufen konnten, wie es auch in anderen Ländern heute noch üblich ist.
Nur weil es jetzt irgendwelche Verordnungen gibt , welche dieses nicht mehr erlauben,
muß so etwas nicht zum Drama gemacht werden , wenn diese nicht eingehalten werden..

Wenn jemand es so grausam empfindet , das ein Hund vielleicht Flöhe und Würmer hat ,
kann er ja den Halter fragen , ob er dem Hund ein Mittel gegen Würmer und Flöhe geben darf .

Nach meiner Ansicht , hat diese Hund sogar ein gutes Leben ,
jedenfalls besser als es vielen anderen Hunden ergeht ,
die in engen Behausungen leben müssen und irgendwann,
vielleicht nur kurz, dann an der Leine ausgeführt werden.

Fritz.
 
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Gast84631

Guest
Katzen leben hier genauso wie dieser Hund- richtig.
Bei uns im Dorf war das früher normal, teilweise ist es das noch.

Ich bin da in einer Zwickmühle, sowohl bei Katzen als auch bei Hunden.

(Das medizinische jetzt mal völlig beiseite gelassen)
 
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Gast84631

Guest
Achja... der Hund der früher hier frei lief darf es aufgrund von Beschwerden nicht mehr und lebt jetzt an einer 2 Meter Leine im Hof...
 
Cerridwen

Cerridwen

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Hallo Fritz,
Davon abgesehen, dass Parasiten für einen Hund sehr quälend sein können, besteht hier Gefahr für Leib und Leben, wenn der Hund auf eine Straße läuft. Man stelle sich einen Unfall mit Personenschaden vor, nur weil ein renitenter Halter sich nicht in der Lage fühlt, für seinen Hund zu sorgen.

Hier sollte also aus mehreren Gründen gehandelt werden.
 
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A-Fritz

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Hallo Cerridwen,
ich nehme an, dass alle Tiere, die in der Wildnis leben , auch häufig Parasiten haben ,
dieses ist eine völlig natürliche Sache .

Nun gibt es auch wohl viele Tiere und Menschen , welche auf eine Straße gehen könnten ,
auch meine Katze gehört dazu . Jeder Autofahrer muß immer mit so etwas rechnen
und aufmerksam wie brems bereit fahren . Wenn es nicht ein Hund ist , kann es auch ein Kind sein,
welches auf die Straße läuft . Unsere Welt ist nicht nur zum Autofahren da !


Wenn er schon jahrelang herumläuft , ist dieser Hund bestimmt überall bekannt
und jeder weiß wo er hingehört , auch die örtlichen Behörden sind informiert, wissen
dass er nicht herrenlos ist.

Wenn dieser Hund aber nun entführt wird und im Tierheim , im Hundeknast landet ,
in enger Käfighaltung leben muß , ist dieses für das besonders an die Freiheit gewöhnte Tier,
eine besondere Qual , welche man als im besonderen Tierfreund, keinem Tier zumuten darf.
Auch für den alten Mann muß es sehr schmerzlich und traurig sein , wenn sein Hund plötzlich gestohlen wird .

Menschen die so etwas machen , sollten wegen Diebstahl angeklagt werden ,
aber dürfen hier nicht noch als Wohltäter angesehen und bestätigt werden .

Fritz
 
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Mr. Spock

Mr. Spock

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Der alte Mann kommt seiner Fürsorgepflicht nicht nach. Punkt. Außerdem haftet er wenn wegen dem Hund auf der Strasse was passiert. Nochmal Punkt. Und ein herrenlos herum laufender Hund wird auch ganz sicher nicht gestohlen wenn er zum x-ten Mal eingefangen werden muss und im TH landet. Manche "Ansicht" hier sind wirklich nur noch verdreht....
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Frage des Tages:

Warum halten dann nicht alle ihre Hunde so, mh?

"Früher" wurden Hofhunde, die im Weg waren/Schäden verursacht haben schlicht entsorgt.
Das Gewehr mit dem sowohl eigene als auch fremde Hunde erschossen wurden bei o.g. Punkten lag bei meinen Großeltern bis zu deren Tod griffbereit inkl. der Haltung, dass Streuner gefälligst von ihrem Hof bleiben sollen.
Und das war "früher" Usus.

Hundehaltungsromantik von früher ist einfach lächerlich- diese von dir genannte Haltungsform bedeutete früh sterbende Tiere.
Punkt.

Wenn das so toll für den Hund ist steht es dir ja frei deinen Hund so zu halten, aber dann heul nicht, wenn sie dir eingeht.

Was ist das bitte für eine weltfremde und ignorante Haltung ggü seinen Mitmenschen?
 
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Gast84631

Guest
Ich hab halt jedes mal Schiss gehabt an entsprechenden Höfen oder in deren Nähe gewesen zu sein.

Es gab einen Bernersennen, der verteidigte zwar sein Hof, aber nur bis zum Zaun und danach war es ein höflich schnüffelnder Hund, der da aber niemals weg ging.

Andererseits hatten wir viele Kläffer da, und Susi hat auf die Art natürlich voll zurück gekontert und ich hatte keine Hilfe, da Bauernhofhund.

Vor 3 Tagen ist so ein XXL Bodenschleifer mit langen Ohren, Bloodhound? Cyrian die ganze Strasse hinterher geschnüffelt, wollte am liebsten in seine Hose kriechen Oo Cyrian hat Null Angst vor jeglichen Hunden, ich bin aber dazwischen und hab ihn weg geschickt- Mein kleiner hat panische Angst vor Hunden (vom Yorki bis zur deutschen Dogge!)

Wenn frei laufende Hunde uns entgegen kommen ist hier Land unter und auch Cyrians und meine Ruhe helfen da Null...

Also.
Im Prinzip finde ich es schon eine tolle Haltungsform.
Jedoch nicht mit der Umwelt kompatibel...leider
 
G

Gast84631

Guest
Vor Katzen hat Finni übrigens keine Angst- er weiß, dass sie draußen nicht zu ihm kommen und wenn doch, kommt er auf den Arm- es ist ein anderes Temperament
 
Cerridwen

Cerridwen

Moderator
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Für die Thematik dieses Forums ist es unerheblich, wie Tiere "früher" gehalten wurden. Früher ist nicht gleich besser. Vorrangige Problematik sind die Vernachlässigung des Tieres durch den Halter, wodurch dem Hund gesundheitliche Einschränkungen entstehen, sowie die Gefahr, die der unkontrollierte Freilauf für Hund und Menschen darstellt. Das bewusste Inkaufnehmen von Tier-, Personen- und Sachschäden kann und wird kein empfehlenswertes Ziel unserer Community sein.

Wenn es dir, Fritz, auf Natürlichkeit ankommt, empfehle ich, dass du dich fernab jeder Zivilisation in einem Walde niederlässt und auf sämtliche Errungenschaften der vergangenen 5000 Jahre verzichtest. Das ist eine völlig natürliche Sache. Bitte halte dich aber mit solchen gefährlichen Ratschlägen hier zurück. Deine Sichtweise ist in keinster Weise konform mit unserem Grundgedanken des Tierschutzes und hilft weder dem Hund, dem Halter, noch den Nachbarn und dem TE.
 
A

A-Fritz

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Hallo,
ich verstehe nicht , dass hier ständig auf irgendwelche Vorschriften hingewiesen wird , welche nur von einigen ängstlichen Menschen erdacht worden sein können , doch den Hunden bestimmt nicht nutzen , Wenn hier von verletzter Fürsorgepflicht geschrieben wird ,
welche aber nur die mögliche Freiheit der Tiere einschenken soll , kann ich hier keinen Sinn in einer notwendigen Fürsorge erkennen.

In den meisten Ländern , in denen Straßen Hunde leben , sind inzwischen die Hilfsorganisationen dazu übergegangen ,
solche Hunde zu Kastrieren, um sie dann, in ihrer gewohnter Heimat wieder frei zulassen .
Da es keinen Sinn macht , diese in eine ihnen völlig unbekannten Umgebung mit einer ihnen fremden Lebensweise umzugewöhnen.

Da frage ich mich , was für ein Vorteil dieser Hund hier in Deutschland davon haben soll , wenn er aus seinem vertrauten Umfeld
gerissen werden soll , obwohl dieser sogar eine feste Bleibe hat , wo er auch Futter und Unterkunft findet ?

Fritz
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Was du beschreibst ist schlicht der Not geschuldet, dass es außer Kastration und Fütterung nichts gibt was man tun kann, weil es einfach zu viele Hunde sind- frag mal solche Tierschützer wie alt diese Hunde werden und in welchem Gesundheitszustand.

Du scheinst ja ebenfalls zu den ängstlichen Menschen zu gehören- dein Hund lebt schließlich nicht so, oder?

Und was die Ängstlichkeit betrifft:

Dich möchte ich mal sehen, wenn ein Angehöriger von dir wegen eines Hundes auf der Straße ernsthaft zu Schaden kommt.

Es reicht schon, wenn ein Fahrer nur kurz abgelenkt ist, weil da ein Tier die Fahrbahn überraschend quert.

Und einfach weil du so herrlich von oben herab theoretisierst:

Meine 14jährige Cousine ist wegen einer so kleinen Ablenkung durch ein Tier tot.

Scheinbar verstehe ich nicht so ganz warum das für dich kein Problem darstellt, also erleuchte mich doch bitte mal warum es gut ist Tiere ohne natürliches Meideverhalten Menschen ggü. herrenlos herumlaufen zu lassen.
 
Scotty 0405

Scotty 0405

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Ich werde nun versuchen den Kleinen einzufangen und dann ab ins Tierheim!
Er könnte auch Tollwut haben, da er sich sein essen selber fängt oder er könnte erschossen werden da der Jäger das Recht dazu hat, wenn der Hund wildert.
Es ist nicht alles schön und gut wenn der Hund frei herumläuft. (Vom Straßenverkehr mal abgesehen)
 
Hexogen10

Hexogen10

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Es ist ja nicht nur die Gefahr durch den Autoverkehr. Ein Hund, der in ein Fahrrad rennt, kann dem Fahrer, auch wenn dieser deutlich langsamer als ein Auto unterwegs ist, enormen Schaden zufügen. Einmal über den Lenker absteigen mit Kopf nach vorne und vielleicht noch an der Bremse oder Klingel hängen bleiben, gibt sehr unschöne Verletzungen, die weitreichende Folgen haben können. Selbst bei einer Vollbremsung durch den Radfahrer kann dem Hund sehr viel passieren. Wer den Hund zum Tierarzt bringt, muss dann auch die Kosten übernehmen. Ja super, da soll ich dann auch noch dafür zahlen, dass da jemand seiner Aufsichtspflicht nicht nachgekommen ist?
Flöhe übertragen nun mal auch Würmer auf den Menschen und wenn der Hund so zutraulich ist, streicheln ihn sicherlich auch viele Kinder, die schleppen die Flöhe mit nach Hause und bis man die bekämpft hat, dauert, da man ja immer nur die derzeitig aktiven abtötet, nicht aber die Larven und Eier, die sich bereits in den ganzen Bodenspalten, Türrahmen usw. befinden.

Wenn der Hund offenbar auch nicht mehr Zuhause rein gelassen wird und sich sein Futter selbst fängt, wird er ja offensichtlich auch nicht mehr gefüttert. Auch das ist eine Anzeige beim VetAmt wert.

Für mich ist es kein Diebstahl, wenn man sich um ein Tier kümmert. Er ist nicht wild geboren worden, wie viele andere Hunde in Spanien, Rumänien, Bulgarien und Co. sondern wurde quasi verwildert. Das ist ein elementarer Unterschied.

Vor vier Jahren bekam ich einen Hund aus der Vermittlung zurück, der den Haltern auch immer wieder ausgebüxt ist um sich sein Essen selbstständig zu suchen. Weder Ordnungsamt, Tierärzte, Feuerwehr oder Polizei sahen sich in der Verantwortung den Hund dort wegzuholen, obwohl der Hund das doppelte seines Sollgewichtes hatte, immer wieder durch sie eingesammelt und den Haltern zurück gebracht wurde (meine Tierärztin schaute ganz verdutzt, als ich mit dem Hund rein kam und sie nicht nur den Chip auslesen sollte, sondern er geimpft werden musste, da sie ihn in den zehn Monaten mehrfach in der Praxis hatte zum auslesen) und der Hund, obwohl er nicht hörte, immer ohne Leine unterwegs war, was aufgrund der 20/40 Regelung in NRW schon jedes Mal eine Ordnungsmaßnahme hätte bekommen müssen. Wie viele Leute mir erzählt haben, dass sie ihn mindestens einmal pro Woche zurück gebracht haben und wo sie ihn so aufgegabelt hatten, wurde mir übel. Warum er dann doch aus der Vermittlung zurück kam und bei mir gelandet ist: sein Herrchen starb und Frauchen wollte ihn (GsD!) nicht mehr. So konnte er gute zehn Kilo abspecken, wurde gegen alles behandelt und endlich mal erzogen. Er ist nicht ein einziges Mal weggelaufen und musste woanders abgeholt werden und das wo ich ihn auch an einigen stellen, wo ich es durfte, ohne Leine laufen ließ. Hätte ich den Hund, der keine Unterwolle hatte und in so manchen Nächten unter null Grad draußen im Garten ausharren musste, mitgenommen, damit er nicht friert und da endlich wegkommt, dann hätte ich einen Diebstahl begangen, weil ich dafür auf das Grundstück hätte gehen müssen. Läuft ein Hund aber immer frei in einem Dorf, wird nie egal bei welcher Wetterlage rein gelassen, besteht schlicht und ergreifend ein Verstoß, denn auch einem Hofhund, einem Hund im Zwinger und auch Hütehunden/Herdenschutzhunden muss die Möglichkeit eines witterungsbeständigen Unterschlupfs gegeben sein, soweit ich informiert bin. Das gilt für alle Witterungen inkl. Hitze
 
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