Angsthund

Diskutiere Angsthund im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo mein Name ist Tammi, wir haben jetzt seit 4 Wochen einen Rüden bei uns, Leo. Er wird im Oktober 2 Jahre und ist ein totaler Angsthund. Wir...
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Tammii

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Hallo mein Name ist Tammi, wir haben jetzt seit 4 Wochen einen Rüden bei uns, Leo. Er wird im Oktober 2 Jahre und ist ein totaler Angsthund.
Wir sind jetzt die 3 Besitzer von ihm wollen auch die letzten bleiben. Der Hund wurde uns schon am ersten Tag komisch vermittelt, man hat uns ihn in die Hand gedrückt, eine Tasche mit bisschen Fressen und einem Spielzeug überreicht und das wars. Obwohl wir eig erstmal nur schauen
wollten. Wir wussten das er etwas ängstlich ist gegenüber Geräuschen, Männern und manch anderen Dingen.
Bei dem meisten Dingen funktioniert es auch echt gut, wie zeigen ihm das er vor z.B einem Springbrunnen keine Angst haben muss, das er durch die Stadt gehen kann ohne das er dem schwanz einzieht und geduckt geht.
Aber wenn es Abends wird, ist es die Hölle. Es ging eine Zeit lang gut, aber jetzt will er so gut wie garnicht raus, obwohl er dringend muss. Wenn er ein Stückchen Rasen sieht, macht er sofort sein Geschäft. Er legt sich vor die Tür unten oder möchte nicht mal die Treppen runter gehen. Wir reden dann schon gut auf ihn ein, beruhigen ihn setzen uns hin mit ihm auf dem Gehweg damit er sieht das er keine Angst haben muss, es ist jedesmal eine lange Prozedur.

Ich frage mich was man da noch alles machen kann, damit diese Angst weg geht. Ich möchte ja auch nicht das er jedesmal so gestresst und verängstigt ist.

Ich muss dazu sagen er hat auch tierische Angst vor Sportauspüffen, Motorräder und generell lautem gegrolle, wie Gewitter. Beim Gewitter zerrt er einen nach Hause, wenn er schon spürt das da gleich was kommt. Bei den anderen Dingen, geht es am Tag gut und abends wiederum nicht.

Vllt. könnt ihr mir gute Ratschläge geben die helfen.
Lieben Dank, Tammi.
 
23.08.2020
#1
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Mr. Spock

Mr. Spock

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Ich möchte lieber nicht einschätzen was dem armen Kerl passiert ist aber ich finde du machst das alles ganz richtig mit ihm. Es wird viel Zeit und Geduld brauchen plus viele positive Erfahrungen und Verknüpfungen,gerade wenn er im Dunkeln richtig Angst zeigt.
 
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A-Fritz

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Hallo,
natürlich ist jetzt Geduld gefragt , doch auch ein gezieltes Training .

Ich weiß nicht , ob auch ein Mann in eurem Haushalt lebt ,
aber um das Problem mit Männern zu lösen , solle der Hund jetzt auch mit Männern positive Erfahrungen machen.
Es wäre gut , wenn ein Mann dem Hund das Futter geben kann und ihn irgend wann auch aus der Hand füttert.

Eine Idee wäre es , mit dem Hund abends, noch kurz vor dem Dunkelwerten zum Spaziereingehen auf zu bricht
und er so langsam, von der Dämmerung, in der Dunkelheit landet .

Bei allen Übungen sollte der Hund nicht überfordert werden , doch kann man vorsichtig an seine Grenzen gehen .
Es ist manchmal gut . den Hund bei Stress vom Geschehen abzulenken ,vielleicht mit Futtergaben ,
oder einem besonders gleichmütigem und energischem Verhalten der Begleitpersonen .

Auch ist die Ausbildung und ein Training der Grundkommandos , Komm , Sitz , Platz usw. vorteilhaft ,
so lässt sich der Hund leichter lenken und kontrollieren .

Aber man muß nicht unbedingt erwarten , dass es gelingen kann ,bei dem Hund alle Probleme zu beseitigen .

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hexogen10

Hexogen10

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Hi Tammi,

also mit einem Angsthund macht man anfangs keine großen Runden. Zumal er jetzt auch schon sehr viel Stress gehabt hat durch mehrere Wechsel. Das macht es nicht besser. Ich habe im Tierheim sehr viele Angsthunde betreut und gut rehabilitieren können. Meine beiden eigenen waren anfangs auch stark eingeschüchtert und sind inzwischen nur noch selten mal in ihren Ängsten. Lincy hatte drei Jahre lang arge Probleme mit Schleppleinen und Flexileinen. Seine eigene Leine durfte nie über seinen Kopf gehen. So lief er immer an kurzer Leine und die Schleppe meiner Hündin schliff auf dem Boden. Inzwischen haben wir es gelöst. Nuia kann an der Schleppleine oder Flexi sein, selbst er selbst kann so eine Leine dran haben und "taucht" ohne Schreien oder Panik in den Augen unter den Leinen durch.

Geht mit ihm zu Zeiten raus, wo er rausgehen KANN und dann auch nur kurze Runden. Am besten sogar anfangs immer die gleichen, damit es für ihn eine Sicherheit gibt. Regelmäßige Abläufe geben auch Sicherheit. Er muss ohnehin sehr viel verarbeiten und weniger ist mehr.
Einem Angsthund kann man nur durch Zeit, Geduld und Management helfen. Einem Kind kann man erklären, das Gewitter ist nichts schlimmes und gehört zum Wetter wie Sonne und Schnee. Mein Vater hat früher immer gesagt, dass Gott gerade ein Foto mit Blitz macht und das der Donner die Aufforderung zum Lächeln ist. Einem Hund kann man da nur helfen, indem man da ist, ihm sogenannten Social Support leistet (machen auch Hunde bei Gewitter) und vielleicht auch irgendwann positiv verknüpft.
Gut zureden, Körperkontakt etc. kann helfen, kann aber Situationen auch für den Hund erschweren. Dabei ist es sehr wichtig auf alle Ausdrücke des Hundes zu achten. Es gibt Hunde, die empfinden Zuneigung in Form von Sprache, Körperkontakt oder dergleichen eher als unangenehm. Wie viele Menschen gibt es, die nicht in den Arm genommen werden können, wenn es ihnen schlecht geht? Sehr, sehr viele und es gibt mehr als genug, die das nicht äußern können.
Nehmen wir die Gewöhnung an Sportauspuffe: ihr könntet euch an eine entsprechende Rennstrecke setzen und ihn da stundenlang diesen Geräuschen aussetzen. Das nennt sich flooding und der Hund wird mit diesen Reizen dermaßen überflutet, dass er sie irgendwann ausblendet und nur noch als Hintergrundgeräusch speichert. Jedoch hat er dabei nicht gelernt, dass dieses Geräusch auch etwas aussagt: z.B. geh an die Seite, da kommt ein Motorrad/Auto = es ist Gefahr im Anmarsch; ich persönlich lehne diese Methode ab, weil der Hund dadurch nichts lernt, sondern es schlicht erträgt, aber sich dabei kein bisschen besser fühlt. Wenn ihr dann auch noch die ganze Zeit streichelt, kann er das streicheln in dem Moment auch noch als unangenehm abspeichern, was natürlich nicht gewollt ist.
Was sich bei mir gut bewährt hat, gemeinsam vor dem Auslöser wegrennen und dann pendeln. Nuia reagierte anfangs sehr intensiv auf bellende Hunde, Geräusche aus dem Garten wie die Nutzung eines Spaten, eines Schubkarren oder ähnliches. Sie nahm reißaus und wenn ich sie nicht entsprechend gesichert hätte, wäre sie weggewesen. Wir sind dann zum Stressabbau einige Schritte gerannt und haben uns bei den Gartengeräuschen durch hin und her laufen (pendeln) dem Auslöser genähert, immer nur so weit wie sie es zuließ und noch aufnahmefähig ist. Nach zwei Wochen war das Thema durch. Bei Lincy war es die Brücke. Eine Woche lang lief er super mit, auf dem Hinweg nichts und plötzlich auf dem Rückweg verweigerte er, sprang auf die Straße, wollte sich aus Halsband und Geschirr ziehen und wenn hatte totale Panik, weil er diese Brücke überqueren sollte (Brücke über einen kleinen Bach). Auch hier haben wir gependelt, Leckerli gekullert (er ist total verfressen) und haben irgendwann diese Brücke überquert. Aber eben immer in seinem Tempo. Alles kann, NICHTS muss. Man hätte ihn auch mehrfach über die Brücke zerren können, aber was hätte er gelernt? Brücken sind verdammt kacke und ich will da nur so schnell es geht weg. Lincy begleitet mich mittlerweile auf alle Brücken und hohen Gebäude, die ich so erklimme. Offene Treppen und man kann vom Hochofen/Aussichtsturm bis in den Schacht unten schauen? Er ist dabei und hüpft fröhlich die Treppen rauf und runter, holt sich dann und wann einen Keks und rennt wieder vor. Aber alles mit positiver Erregung und keinerlei Angst. Dabei müsste ich Angst haben, dass er mir zwischen den Treppen durch rutscht, weil er so schlank ist und voller Freude auch mal wegrutscht auf den Treppen.

Vier Wochen sind nichts im Vergleich zu dem wie lange sich diese Ängste nun schon festigen konnten.
Sucht euch einen Trainer, der alle paar Wochen mal drauf schaut und euch Tipps geben kann. Immer mit dem Gedanken: was ist der Mehrwert für den Hund, was MUSS er tatsächlich im Leben können und was ist Luxus. Bei Damian waren es sehr wenige Dinge, die sein mussten. Hochheben und am Körper abtasten lassen (Auto, Tierarzt o.ä.), mitlaufen an der Leine in seinem Tempo und er lief stets von sich aus hinter mir, Stubenreinheit und alleine bleiben, während ich arbeiten bin. Dass er mit zum American Football konnte, was Luxus. Er hat da gepennt, obwohl er laute Geräusche, rennende Menschen und dergleichen total beängstigend fand.
Im Tierheim hatte ich einen Rüden, der hat mir am ersten Tag beim Anfassen die Hände ordentlich zerbissen. Krymeli und ich haben unseren Weg gefunden wie ich ihn hochheben, durch eine Gruppe von 30 Hunden tragen und ihn überall berühren durfte. Er hat mich vorher angestupst. Kam kein Stupser, wurde er nicht angefasst. Ich habe grundsätzlich alles kurz und knapp angekündigt und dafür Wörter genutzt, die er sonst im Alltag nicht gehört hat.

Freut euch darüber, dass er alles so klar zeigt, dass er an der Leine läuft und legt den Fokus mehr auf das, was er zu leisten bereit ist und was er bereits kann. Jeder kleine Schritt nach vorne ist super. Ihr solltet ihn aber nicht aus purem Mitleid behalten, nur damit die Odysee der Halterwechsel ein Ende hat. Ein Angsthund ist keine leichte Aufgabe und wird auch noch Monate oder sogar Jahre beschäftigen! Ängste kann man nicht ausstellen. Man kann sie nur erträglicher machen, damit zu leben. :) Dazu ist die positive Verstärkung das Mittel der Wahl gewesen bei mir.
Es gibt auch sehr schöne Bücher dazu.

noch ganz wichtig: Keine Handfütterung!!!!!! Weder von euch noch durch fremde!
lies dir hierzu mal bitte durch, was ich im Thread "Bindungsaufbau beim Tierheimhund" Bindungsaufbau beim Tierheimhund geschrieben habe.
 
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Tammii

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Ich möchte lieber nicht einschätzen was dem armen Kerl passiert ist aber ich finde du machst das alles ganz richtig mit ihm. Es wird viel Zeit und Geduld brauchen plus viele positive Erfahrungen und Verknüpfungen,gerade wenn er im Dunkeln richtig Angst zeigt.
Von einem seiner Vorbesitzer wurde er immer mit der Leine geschlagen, wenn er sich zsm gekauert auf den Boden gelegt hat. Ich denke mal das dass die ganze Situation auch nochmal verschärft hat. Wir zeigen ihn auch immer, das er davor keine Angst haben brauchen, führen ihn hin oder zeigen ihm das dann auch. Setzen uns abends auf die Wiese mit ihm um einfach die Geräusche auf ihn wirken zu lassen, da fahren des öfteren auch Autos vorbei dir gerne mal aufs Gas treten. Wohnen ja auch in der Stadt, zwar mit viel grünem aber auch vielen eindrücke die er auf dem Dorf nicht hatte.
An manchen Tagen funktioniert es auch echt super, aber wenn er schon bei dem ersten Metern einen lauten auspuff oder gegrolle hört, ist vorbei und er geht nur noch geduckt durch die Gegend.
 
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A-Fritz

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Von einem seiner Vorbesitzer wurde er immer mit der Leine geschlagen, wenn er sich zsm gekauert auf den Boden gelegt hat. Ich denke mal das dass die ganze Situation auch nochmal verschärft hat. Wir zeigen ihn auch immer, das er davor keine Angst haben brauchen, führen ihn hin oder zeigen ihm das dann auch. Setzen uns abends auf die Wiese mit ihm um einfach die Geräusche auf ihn wirken zu lassen, da fahren des öfteren auch Autos vorbei dir gerne mal aufs Gas treten. Wohnen ja auch in der Stadt, zwar mit viel grünem aber auch vielen eindrücke die er auf dem Dorf nicht hatte.
An manchen Tagen funktioniert es auch echt super, aber wenn er schon bei dem ersten Metern einen lauten auspuff oder gegrolle hört, ist vorbei und er geht nur noch geduckt durch die Gegend.
Manchmal sollte man auch einfach das Verhalten beim Hundes ignorieren und unbeeindruckt weitergehen .
 
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miwok

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Manchmal sollte man auch einfach das Verhalten beim Hundes ignorieren und unbeeindruckt weitergehen .
Das ist bei einem Angsthund nicht sinnvoll.

@Tammii
Der Hund hat scheinbar schon vieles mit gemacht. Das hat ihn verängstigt und unsicher gemacht.
Nun ist er bei euch erst wenige Wochen und muss erst Vertrauen in eure Familie, in seine nächste Umgebung und in sich selbst aufbauen.

Das erfordert sehr viel Geduld und leider auch Rückschläge

Ich denke aber, ihr seid auf einem guten Weg.

Wenn ihr nicht weiter kommt, würde ich zu einem Trainer, der sich mit Angsthunden gut auskennt, Kontakt aufnehmen
 
BenTheAussie

BenTheAussie

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Mit Angsthunden hat man schnell mal einen Schritt in die falsche Richtung gemacht.

Ich persönlich würde in so einem Fall, auf professionelle Hilfe zurückgreifen.
 
E

EliasLeon

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Ja, am besten bringen Sie Ihren Hund zum Tierarzt.
 
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