Hund zum 4. Mal vom Nachbarshund angegriffen

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Hallo Ihr Lieben

Unsere Wohnsituation ist momentan etwas schwierig und ich würde sehr gerne eure Meinungen zu meiner Situation hören. *Vorsicht langer Text*

Ich lebe zusammen mit meinem Mann und unserem 4 Jahre alten Boxer Rüden Levi an einem seeehr ländlichen Ort in der Schweiz. Bei uns gibt es keinerlei öffentliche Verkehrsmittel und hier stehen gerade einmal 3 Häuser. In unserem Gebäude sind 3 Mietwohnungen, wir leben in der Obersten. (Unter uns wohnen 2 junge Frauen welche nicht sehr oft zuhause sind. Im Erdgeschoss wohnt das Ehepaar um welches es sich in diesem Post handelt). Neben uns stehen 2 Einfamilienhäuser (in dem einen leben pensionierte Landwirte welche man nie sieht und im anderen eine super nette Familie mit 2 kleinen Mädchen). Obwohl wir so abseits wohnen (direkt Wiese, Wald und Wasser vor der Haustür), verläuft eine Strasse an unserer Wohnung vorbei. (Viele Leute fahren hier wirklich schnell).

Am Gebäude befindet sich ein Pferdestall, welcher von den Nachbarn im EG mit 3 Pferden genutzt wird.
Zudem haben sie noch 3 Hunde (Malinois, Schäfer-Mischling und eine Franz. Bulldogge).

Seit diese Nachbarn bei uns eingezogen sind gibt es nur Ärger.
Zuerst hatten alle in der Nachbarschaft den Eindruck die Frau sei schüchtern weil Sie es nie für nötig hielt zu grüssen, geschweige denn sich vorzustellen/ sich zu unterhalten.
Wie sich mit der Zeit herrausstellte ist sie nicht schüchtern. Sie ist einfach nur unglaublich unfreundlich.
(Glaubt mir ich bin der wohl letzte Mensch auf Erden welcher andere Leute schlecht machen will oder streiten möchte, es ist aber einfach ein Fakt dass diese Frau die Unsymphatie in Person ist. Das findet jeder in der Nachbarschaft). Ich könnte hier Geschichten erzählen welche euch vom Hocker hauen würden aber das würde den Rahmen sprengen. Kurz zusammengefasst: Auch wenn du grüsst, sie grüsst nicht. Du kannst Ihr Pferd draussen einfangen und sie reisst dir die Zügel aus der Hand und flucht nur rum und bringt KEIN WORT über Ihre Lippen. Das selbe mit ausgebüchsten Hunden. Sie schreit Kinder an sie sollen nicht spielen AUF DEREN GRUNDSTÜCK weil ihr Pferd sonst nicht durchläuft. Sie hat absolut 0 Geduld mit ihren Tieren und schreit nur rum. Die Pferde flüchten sogar vor Ihr wenn Sie sie holen möchte. (Ich sehe in den offenen Pferdestall vom Fenster und vom Balkon aus). Und und und.

Wenn das alles wäre, könnte Ich damit leben.
Aber es geht weiter.
Anfangs liess sie Ihre Hunde immer alleine und vorallem der Mali bellte den ganzen Tag EXTREM und das ohne Pause. Zudem arbeitete Sie bis spät in die Nacht (bis Mitternacht.. manchmal auch um 03:00 Uhr noch) im Pferdestall (misten, wischen) und wir konnten nicht schlafen wegen dem Licht welches trotz geschlossener Vorhänge reinkam und dem Hundegebell. Ihre Hunde waren immer mit ihr draussen und vorallem wieder der Mali bellte halt alles zusammen. Und darauf antwortete sie noch mit Geschrei...
Ich ging also im Namen aller Beteiligten runter zu ihr und schilderte Ihr das Problem so lieb und sanft es nur ging. Zudem haben sie seit sie eingezogen sind nicht ein einziges Mal ihren Treppenhaus-Teil geputzt. (Bei uns putzt jeder seinen Teil, so steht es im Mietvertrag). Das hatte ich immer machen müssen weil es sonst niemand machte. Das meldeten wir auch dem Vermieter am Morgen bevor Ihr Hund meinen zum 4. Mal angriff. Aber dazu komme Ich jetzt:

Ihre Franz. Bulldogge ist ein Rüde wie mein Boxer. Der kleine geriet schon seit Tag 1 total ausser sich, sobald er meinen sah, roch oder hörte. (Ich muss ja zu raus uns rein gehen an der Scheune vorbei laufen in der er oft ist oder er sieht uns vom Pferdestall aus.)

Eines Nachts kam Ich von meiner Abendrunde und Ihr Hund hatte irgendwo ein Loch gefunden und rannte von da aus auf die Strasse und auf uns zu. (Ich erkannte erst gar nicht was es war). Er griff meinen Hund an und die beiden waren "Maul an Maul" und knurrten und machten. Ich Schrie und Sie kam angerannt, nahm ihren Hund und verschwand ohne 1 Wort wieder im Stall. 1. Angriff.

Beim 2. Angriff kam Ich erneut vom Spaziergang um die Ecke und Ihr Hund schoss Ihr diesmal durch die Haustüre raus direkt auf meinen zu. Mir rutschte jedes Mal das Herz in die Hose und Ich versuchte so gut es ging meinen grossen starken Hund zurückzuhalten und irgendwie zu verhindern dass er den kleinen mit der Schnauze erwischt. Der Kleine Hund schnappte nach Ihm im Brust/Halsbereich, konnte Ihn allerdings nicht richtig packen weil seine Besitzerin ihn wieder packte und mitnahm. Erneut Wortlos.

Beim 3. Angriff wieder vom Spaziergang um die Ecke zum Eingang und diesmal kommt der Hund durch die offene Pferdestalltür. Mein Hund wollte sich selbstverständlich verteidigen aber ich versuchte es so gut es ging wieder zu verhindern. Der Hund war zu klein und zu weit von mir entfernt als dass Ich ihn mit de Fuss irgendwie abwehren konnte oder der gleichen. Ich schrie wieder aber bis sie kam hatte Ihr Hund meinen Rüden in den Hinterschenkel gebissen und mein Hund schrie und warf sich zu Boden. Sie kam, zog Ihren Hund, welcher nicht ablassen wollte weg, und verschwand - wie solls auch anderst sein - wortlos.

Vor 2 Wochen passierte es zum 4. Mal. Er rannte Ihr wieder von der Eingangstür raus und griff unseren Hund an. Ich stand diesmal direkt vor der Tür und konnte den Hund 2-3x mit dem Fuss abwehren doch er liess nicht ab und stürzte sich auf meinen Hund. Es ging sehr schnell. Ihr Hund biss zu, meiner Schrie vor Schmerz und Ich ging (ja ich weiss das sollte man nicht aber in so einem Moment überlegst man nicht, man handelt im Adrenalinrausch) mit meinem Arm dazwischen in der (blöden) Hoffnung Ihr Hund würde ablassen. Fehlanzeige. Er erwischte mich am Arm, welchen Ich gerade noch rechzeitig wegziehen konnte bevor er schlimmer zubeissen konnte. Dann schnappte er erneut nach meinem Hund. Der Kleine hatte ein riesen Glück dass ihn mein grosser nicht packen konnte weil der Kleine so schnell war. Die Besitzerin kam wie immer (diesmal fluchend und schreiend) und zerrte Ihren Hund wie immer weg und verschwand wieder ohne ein Wort in ihrer Wohnung.

Mein Mann war an dem Tag arbeitet. Alle 3 Male haben wir nichts gemacht oder gesagt. Aber er meinte damals wenn das noch 1x passiert, rufen wir die Polizei. Hab ihm auf der Arbeit angerufen und er verständigte die Polizei welche ca. 1h später bei mir eintraf um mich zu befragen. Ich schilderte den Vorfall genau und es wurde protokolliert. Ich entschied mich für eine Anzeige (auf Empfehlung der Polizei). Ich hätte davon abgesehen hätte sie sich einfach nur entschuldigt. Aber nichts. Wie immer. Es musste etwas getan werden und sie sollte etwas ändern!

Nach mir wurde auch noch sie im Stall befragt. (Ich hörte dank des Fensters den Grossteil davon). Sie leugnete die vorherigen Angriffe Ihres Hundes und sagte das sei das erste mal gewesen...Zudem schob Sie mir sie Schuld für den Angriff zu, weil WIR DORT OBEN immer diese blöde Eingangstüre vom Treppenhaus offen lassen würden.

Das beste ist, nachdem die Polizei ging, ca. 1h später, bemerkte Ich durch ihr Geschrei "MÖÖ! NEIN KOMM HER!!", dass Ihr der Hund gleich erneut ab ist. Und zwar ist er gezielt dort hin gerannt von wo er uns erwartet hätte. Wären wir wieder dort gewesen wäre es gleich wieder zum Angriff gekommen.

Als Ihr Mann nach Haus kam hörte Ich sie reden. Dass Ich so dumm sei und dazwischen gegriffen habe. Ob Ich das nicht gelernt hätte. Man solle die Hunde machen lassen usw. (Ich möchte nicht wissen was los gewesen wäre hätte Ich meinen starken Hund "machen lassen" und er ihren kleinen Hund womöglich schwer verletzt hätte!! Da ist schnell mal ein Genickbruch oder ähliches passiert!)

Und von der Leine hätte Ich ihn erst recht nicht lassen können weil sie sonst noch auf die Strasse gerannt wären...

Ich bin echt verzweifelt. Es ist schwer einen grossen starken Hund im Verteidigungs/Beschütz - Kampfmodus davon abzuhalten den anderen Hund zu erwischen und ebenso wenig möchte Ich dass mein Hund verletzt wird. Ein gezielter Biss in den Hals/Pulsschlagader o.ä und es könnte schlimm enden.

Die Hundebesitzer sind jedenfalls uneinsichtig.
Das ganze geht jetzt soweit ich verstanden habe vors Gericht und ans Veterenäramt.

Wir gehen uns nun noch mehr aus dem Weg als sonst schon. Hab sie 2x gesehen seither. Beim 1x entsorgte sie Mist als Ich gerade dort stand und als sie mich sah knallte sie die Stalltür hinter sich gleich wieder zu. Beim 2. Mal sah ich sie draussen mit dem Hund und kehrte sogleich um und lief in die andere Richtung.

Alle anderen Nachbarn sind absolut ensetzt. Keine Einsicht. Kein Entschuldigung.

Ich hoffe SEHR dass das nie mehr vorkommt! Es ist ein schreckliches Gefühl. Die Zeit bleibt stehen. Und ich weiss nicht ob Ich es beim nächsten Mal wieder schaffen werde ein schreckliches Ende zu vermeiden...

Wenn es aber doch wieder passieren sollte... soll ich meinen Hund sich wehren lassen? Es ist nicht fair dass der arme Kerl immer angegriffen wird und Schmerzen leiden muss, sich aber nicht wehren kann...(Nur könnte sein wehren aufgrund des Imensen Grössenunterschieds fatale Folgen haben...)

Ich bin so verzweifelt. Die Stimmung im Haus ist so unangenehm. Was meint Ihr zu dem ganzen?...
Danke an alle die sich die Zeit genommen haben alles zu lesen! (Und zu antworten)
 
25.09.2020
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Hexogen10

Hexogen10

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Hi,
oh das ist eine richtige Sche**situation.
Damit deiner den anderen nicht verletzt, könntest du pro forma einen Maulkorb aufsetzen. So bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, dass deiner den anderen nicht verletzen kann und hinterher du die schuldige bist. Es ändert leider nichts daran, dass er eventuell durch die Bulldogge verletzt wird. :( Das blöde ist, wenn du in dem Moment dich selbst auch verteidigst oder deinen Hund verteidigen willst, nach dem Hund trittst oder etwas wirfst, kann sie dir das hinterher auch ankreiden, obwohl du dich nur gewehrt hast. Einige Jogger nehmen Pfefferspray mit, aber damit kann sie dich dann auch anzeigen. Meine Hündin wurde hier zwei mal von einer freilaufenden Labradormixhündin angegriffen. Beim zweiten Mal meinte ich zu Herrchen, noch mal und das Ordnungsamt kommt dich besuchen. Seitdem leint er seine Hündin an und sie trägt manchmal Maulkorb (meist wenn sie scheinschwanger ist).
Jedoch gebe ich dir den Hinweis: dokumentiere alles mit Fotos, geh zum Tierarzt und lass jedes Hämatom, jeden Kratzer oder sogar Bissverletzungen, die durch den anderen Hund entstanden sind, von ihm begutachten und als Bericht aushändigen. Das hilft euch, wenn es zum Veterinäramt geht.
Dokumentiert alles, was möglich ist. Gebell, Lärm durch Stallarbeit, den Umgang mit den Hunden und Pferden (wann sind sie mal wieder stiften gegangen) usw. Das untermauert eure Aussagen und wenn ihr das nächste Mal das Pferd oder den Hund einsammelt. Fotografiert es. Holt alle Nachbarn, die ebenfalls schlechte Erfahrungen gemacht haben mit ins Boot.
Damit euch nicht mehr unterstellt wird, ihr lasst die Haustüre offen stehen: schließ sie jedes Mal ab, wenn ihr da durch geht. ;) Oder veranlasst durch den Vermieter eine Leinenpflicht im Haus und auf dem Grundstück. Macht euch schlau wegen einer Mietkürzung, denn eure Lebensqualität wird dadurch beeinträchtigt.
Kauf dir eine Kamera zur Befestigung an der Brust, die du nur noch einschalten brauchst, damit sie das Geschehen aufzeichnet, wenn die franz. Bulldogge mal wieder angerannt kommt oder eines der anderen Tiere abgängig ist.

Es ist natürlich auch für dich und auch den Hund jedes Mal eine beschissene Situation, wenn ihr diese Erfahrung macht. Da würde auch die Entschuldigung der Frau nichts bringen, weil die Hunde sich deswegen trotzdem nicht verstehen werden und die Frau ja offenbar auch absolut uneinsichtig ist. Wie ehrlich so eine Entschuldigung gemeint wäre, wenn sie sogar Polizisten belügt...
 
Nienor

Nienor

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Hey

Hast du mal beim Veterinäramt nachgefasst?
Die Polizei ist verpflichtet, übermässig aggressives Verhalten direkt weiterzuleiten, sodass das Gefahrenpotential des Hundes eingeschätzt wird und zukünftige Vorfälle verhindert werden können.
Das endet zwar meist nur erstmal nur mit einer Ermahnung an die Aufgaben und Pflichten als Hundehalter, aber zumindest ist der Hund schonmal aktenkundig und beim nächsten mal passiert mehr.

Und da ihr zur Miete wohnt: Wie sieht denn der Zusatzvertrag für die Hundehaltung aus? Besteht Leinenpflicht auf dem Grundstück? Wenn ja, melden. Jede Situation melden. Auch die Ruhestörungen. Wenn genug Beschwerden da sind, könnte er ihr auch die Hundehaltung verbieten.

Wenn es aber doch wieder passieren sollte... soll ich meinen Hund sich wehren lassen?
Auf keinen Fall! Ein falscher Schnapper reicht und ihr habt den Ärger mit dem Veterinäramt.
Ich würde sogar überlegen, wenn du dir nicht sicher bist, dass er in der Situation nicht zubeissen würde, ihn mit einem Maulkorb zu sichern, dass ihr dem Ärger entgehen könnt. Als Halter von grossen Hunde ist man immer am A****, selbst wenn er sich nur wehrt.

Jedoch gebe ich dir den Hinweis: dokumentiere alles mit Fotos, geh zum Tierarzt und lass jedes Hämatom, jeden Kratzer oder sogar Bissverletzungen, die durch den anderen Hund entstanden sind, von ihm begutachten und als Bericht aushändigen. Das hilft euch, wenn es zum Veterinäramt geht.
Der Tierarzt muss Verletzungen durch Hunde so oder so dem Veterinäramt melden. Das gibt dann jedes Mal den nächsten Fall, der in die Akte kommt und irgendwann hoffentlich den Stein ins Rollen bringt.

wenn ihr das nächste Mal das Pferd oder den Hund einsammelt.
Nicht einsammeln, der Polizei melden. Ist schliesslich eine Gefahr, selbst wenn die "nur" vor ein Auto rennen.
 
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Foss

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Kauf dir eine Kamera zur Befestigung an der Brust, die du nur noch einschalten brauchst, damit sie das Geschehen aufzeichnet, wenn die franz. Bulldogge mal wieder angerannt kommt oder eines der anderen Tiere abgängig ist.
Würde ich aufpassen, ist rechtlich auch nicht so einfach. Dashcams und co. sind bei uns ja auch verboten. Genauso wie das Filmen von öffentlichem Raum wenn man zb. die eigene Überwachungscam auf das Gartentor richtet und damit den gehweg/öffentl. Raum mit filmt.

Es gibt auch Hunde, die sich permanent nicht riechen können und es immer Stunk geben wird.
Vielleicht ist das bei euch so ein Fall?
Habe hier auch einen anderen Rüden, den Akos am liebsten zerfleischen würde - bei allen anderen Hunden egal ob Chi, Malteser oder Herder einer Kundin ist er der beste Spielpartner ever.

Wie Nienor schon schrieb: involviert die öffentlichen Behörden, Vermieter und dergleichen damit ihr im Fall der Fälle auf der sichereren Seite steht.
Eventuell der Person einen Brief schreiben?

Die meisten Menschen reagieren auf Kritik - vor allem wenn es um das vielgeliebte Haustier geht - sofort mit einem Abwehr- und Verteidigungsverhalten.
Der Gegenüber ist dann sofort ein Feind weil er MEINE Familie angreift.

Vielleicht kommt ihr daher mit gewaltfreier Mediation weiter?
Statt "Ihr Hund tut und xy" lieber es mit: "Wir fühlen uns unwohl weil" versuchen?

Stress ist auch für diese Halterin sicherlich nicht schön, sie fühlt sich garantiert auch sehr unwohl, unter Druck gesetzt und es geht ihr vermutlich genauso beschissen wie euch.
Nutzt daher vielleicht die Möglichkeit einer Privat-Mediation die entsprechend geführt wird.

LG Fossi
 
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Erstmal vielen Dank für eure ausführlichen Antworten! 🙂

Ich bin ehrlich: ich fände es nicht richtig meinem Hund einen Maulkorb zu verpassen weil er sich selbst schützen möchte. Eigentlich sollte lieber SIE Ihrem Hund einen Maulkorb anziehen sobald sie ihn auch nur mit in den Stall nimmt. (Sie hats ja nicht so mit Erziehung und Türen schliessen ist scheinbar auch zu viel verlangt also könnte Sie ihm wenigstens einen Maulkorb anziehen). Schliesslich könnte Ihr Hund ebenso auch andere Hunde anfallen und verletzten.
Ich kann meinen Hund schon irgendwie davon abhalten ihren zu erwischen, nur blutet mein Herz dabei ihn sich selbst nicht verteidigen lassen zu dürfen sondern sich ausgeliefert von einem anderen Hund verletzen lassen zu müssen. Das ist in meinen Augen einfach nicht fair. Körpergrösse hin oder her.

Im Internet habe ich mehrfach gelesen dass der Hund sich verteidigen darf und soll. Und man am besten die Leine loslassen soll damit er auch ausweichen kann. (Nur haben wir hier ja diese Strasse direkt nebenan...)

Das mit der Kamera ist generell eine gute Idee aber mir extra so ein Ding kaufen und bei jedem Spaziergang umzuschnallen in der Hoffnung man erwischt was - nein. 🙄 und wie von Foss angemerkt weiss Ich auch nicht ob das erlaubt ist.

Die von ihr angesprochene Eingangstüre im Treppenhaus wird ab jetzt immer geschlossen und die Lärmbelästigungen haben wir damals dem Vermieter gemeldet (Auch im Sinne der beiden Damen unter uns) und seit dem ist es bis auf einige "Ausnahmen" kein Thema mehr. Der Vermieter ist über die allgemeine Situation informiert und weiss sehr wohl dass auch alle anderen Nachbarn sich von ihnen gestört fühlen. (Der Vater vom Vermieter welcher sich hier ein wenig um die Wiesen und Äcker mitkümmert mag sie übringens auch nicht wirklich).

In unserem Mietvertrag besteht keine Leinenpflicht oder der gleichen und die Polizei hat ein Foto von meinem Arm gemacht was ebenfalls ans Veterenäramt weitergeleitet wird. Ich solle abwarten und weitere Vorfälle melden hiess es.

Alle hier würden sich wünschen wenn diese Nachbarn wieder ausziehen würden. Bevor sie hier einzogen war alles friedlich und gut.
Wir überlegen ernsthaft ob wir nicht einfach ausziehen sollen...Jeden Tag schauen ob sie echt zuhause ist und wo genau sie gerade sein könnte um mit dem Hund raus zu gehen und zu hoffen, dass es nicht wieder passiert wenn ich um die Ecke komme oder Ich ihr allgemein begegnen muss, ist einfach nur noch belastend...
 
DSL7

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Kurzes Update:

Soeben hat mich eine Frau von der Gemeinde angerufen und wollte dass Ich den Fall erneut schildere. Sie meinte der Fall würde vorraussichtlich im Oktober im Gemeinderat besprochen und man würde schauen welche Massnahmen angebracht sind damit das nicht mehr passiert...sie wollte noch wissen was mein Hund für eine Rasse sei "wegen dem Grössenunterschied". (Wieso auch immer sowas wichtig sein sollte?)
Sie meinte entweder bekommen wir eine schriftliche Aufforderung den Fall nochmals schriftlich zu schildern oder sie fragen bei der Polizei nach da diese ja einen Protokollbericht haben.

Nun heisst es abwarten. Und hoffen dass sich in der Zwischenzeit nichts mehr ereignet. 🙄
 
Missymannmensch

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Was ich dir empfehlen würde, ist nicht immer von deinem Hund als starken Hund zu schreiben oder, falls du es tust, reden. Ersetze es lieber mit mein "armer" Hund.
Nicht das dir da noch ein Strick draus gedreht wird, weil ein boxer ja schon mal potentiell ein großer "fast" Kampfhund ist.

Nebenbei, nötigenfalls einen Tennisschläger oder ähnliches mitnehmen um den Hund auf Entfernung zu halten.(eigenrtlich will ich Töle schreiben aber der kann ja nichts für fehlende 'Erziehung oder Sozialisierung)
Sollte Frauchen dazu kommen, kann man Ihr und dem Hund auch mal einen "klaps" damit geben...
 
Cerridwen

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Nebenbei, nötigenfalls einen Tennisschläger oder ähnliches mitnehmen um den Hund auf Entfernung zu halten.(...)
Sollte Frauchen dazu kommen, kann man Ihr und dem Hund auch mal einen "klaps" damit geben...
Ich hoffe dass du diesen Ratschlag nicht ernst meinst und ihn niemand ernst nimmt. Empfehlungen zu Tätlichkeiten gegen Tier und Mensch unterstützen wir in keiner Weise.
 
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Nein, ich meine damit nicht, dass man den Hund damit prügeln soll-eher den Besitzer ;)
Mit einem z.B. Tennisschläger, Golfschläger oder auch dickerem Stock kann man den Hund ggf. auf Entfernung halten, ohne dabei selbst in Gefahr zu begeben.

Ich hoffe mal, dass mein letzter Satz so angekommen ist, wie er gemeint war-ironisch.
 
A

A-Fritz

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Ich hoffe dass du diesen Ratschlag nicht ernst meinst und ihn niemand ernst nimmt. Empfehlungen zu Tätlichkeiten gegen Tier und Mensch unterstützen wir in keiner Weise.
Was Ihr als ethischer Grundsatz steht , ist sehr interessant ,
doch welches Verhalten ist in diesem Fall angebracht ?

Hunde können auch als Waffen gebraucht werden ,
gegen die man sich auch verteidigen muß .

Fritz.
 
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