Hund beißt ohne ersichtlichen Grund

Diskutiere Hund beißt ohne ersichtlichen Grund im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, ich bin ganz neu hier. Deshalb möchte ich mich erst einmal vorstellen. Ich bin Julia 27 Jahre, ich selber habe keinen Hund aber...
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Buddy 01

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Hallo zusammen, ich bin ganz neu hier. Deshalb möchte ich mich erst einmal vorstellen. Ich bin Julia 27 Jahre, ich selber habe keinen Hund aber meine beste Freundin hat seit ca. 4 Monaten einen Boxer.
Nun zu meinem bzw. dem Problem meiner Freundin.
Sie hat den Hund
mit 9 Wochen bekommen und er ist auch wirklich ein ganz toller Kerl.
Sie war mit ihm in der Welpenschule und auch danach weiter in der Hundeschule.
Das Problem ist aber das er von einer sekunde zur nächsten um schlägt und eines ihrer Kinder beißt. Ohne ersichtlichen Grund, ein Beispiel : wir saßen auf der Couch meine Freundin neben mir und der Hund neben ihr. Sie hat etwas gegessen und vor ihr stand ihr Kind, plötzlich hat der Hund dem kleinen ins Gesicht geschnappt.
Sie war schon bei drei Trainern und hatte auch schon eine Verhaltensterapeutin da, aber irgendwie kriegt sie es nicht in den Griff.
Einer der Trainer hat gesagt der Hund hat ein aggressives Rottweiler Verhalten.
Nun wissen wir langsam nicht mehr weiter und hoffen das wir hier vielleicht noch ein paar Tipps bekommen.

Viele Grüße Julia
 
11.10.2020
#1
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Mr. Spock

Mr. Spock

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Aggressives Rottweilerverhalten? da geht mir bei dem Stuzz schon wieder das Messer in der Tasche auf.....aus jedem Hund kann ein Beißer werden wenn was grundsätzliches nicht stimmt. DER Trainer hat nicht die Ahnung die ich von einem Trainer erwarte wenn ich einen Problemhund habe.
Der Boxer versucht durch Schnappen gegenüber dem Kind im Rang aufzusteigen.....stellt sich die Frage wie deine Freundin bei dem Fehlverhalten reagiert hat? Es stellt sich die Frage wie und ob sie das Gelernte umsetzt.
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Mr.Spock, das ist Quatsch und brandgefährlich so etwas mal eben im Forum zu diagnostizieren- Rangordnung ist dermaßen veraltet, dass es echt bestraft gehört damit inflationär um sich zu werfen.

Abgesehen davon gehört da erstmal gutes Maulkorbtraining her- ein aktuell beißender Hund gehört erst gesichert, dann kann man weiterschauen.

Auch wenn sie jetzt 3 mal ins Klo gegriffen hat: waren das auf die Thematik spezialisierte Trainer?

Es gibt Vereine, die da sehr fit sind und einem ggfs auch gute (!) Trainer empfehlen können.

Aber allein dran herumdoktorn kann echt gefährlich werden.

Fielen irgendwann mal im Kontext mit dem Verhalten Begriffe wie expansives oder exploratives Verhalten?
Das wäre der einzige Kontext in dem die Nennung mit Rottweilern auch nur den kleinsten Sinn machen würde...
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Jo und genau deshalb hatte ich mit meinem Rotti und KHCs nie Probleme, die TE aber schon obwohl sie sich "Hilfe" geholt hat, ich kenne solche Trainer aus Rotti Zeit nur zu gut...ein Schei** war das ohne Punkt und Komma........jo, nää, is klar....dich hab ich auch nichts gefragt sondern die TE.
 
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Buddy 01

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Hallo erstmal, also zu der Frage von Mr. Spock. Wir waren so erschrocken und haben sicher falsch reagiert, halt aufgeschrieben und uns natürlich erst einmal um das Kind gekümmert.
Meine Freundin hat den Hund auf seinen Platz geschickt und er war danach auch wieder ganz lieb. Sie hat wirklich alles was ihr die Trainer gesagt haben, auch versucht umzusetzen. Auf den Platz schicken, jedes Kommando wie Nein, Aus und sonstiges.
Er hört sehr gut, aber aus irgendeinem Grund schlägt er einfach um. Das ist es was sie sich nicht erklären kann.
 
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demona

demona

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Hallo und willkommen im Forum,

also erstmal, aggressives Rottweiler Verhalten ist jetzt kein wirklich sinnvoller Begriff, ein Rottweiler ist nicht aggressiver als andere Hunde. Dass erstmal dazu.

Dann: Es ist in solchen Situationen - gerade wenn Kinder involviert sind - extrem schwer bis fahrlässig Tipps übers Internet zu geben. Gerade wenn es nur eine so dürftige Beschreibung der Situation wie im ersten Post gibt. Wir wissen nichts über die Vorgeschichte, wie der allgemeine Umgang zwischen Hund und Kind ist, wie es mit Futteraggressivität aussieht, wie die "Rangordnung" - ja, absichtlich in "" geschrieben - ist, wie der Hund allgemein mit dem Kind klar kommt, welche Regeln gelten für das Kind im Umgang mit dem Hund, etc, pp.....

Das kann über allgemein niedrige Frustrationstoleranz - Hund will JETZT was von dem Essen - über ein Abschnappen als Korrektur - Hund denkt, Kind hat was falsch gemacht und will es korrigieren - über eine mögliche Futteraggression - Hund sieht Kind als Konkurrent ums Essen an - bis hin zu einem einfach unerzogenen Hund oder einer allgemein angespannten Situation zwischen Kind und Hund alles sein. Da wirklich umsetzbare Tipps übers Netz zu geben, halte ich für extrem gefährlich.

Erster Ansatz bei mir wäre ein vernünftiger Maulkorb ordentlich auftrainieren - viel, viel Leberwurst 😁 - und Kind und Hund erst mal konsequent trennen. Vernünftiger Maulkorb heißt, dass der Hund normal hecheln kann, den Kopf ordentlich ablegen kann und nirgends etwas piekst oder ins Auge drückt.

Zweiter Ansatz wäre ein Besuch beim Tierarzt. Hat der Hund irgendwo plötzlich Schmerzen? Sind die Organe in Ordnung? Krebs ist öfters mal bekannt dafür urplötzliche Verhaltensänderungen hervor zurufen. Das würde ich abklären lassen.

Dritter Ansatz ein vernünftiger (!) Trainer, der keine Dominanzschiene fährt, nichts von Rudelstellung oder Alphatier - samt Wurf und Rolle - faselt. Vielleicht auch mal in einem Verein anfragen. Das muss sich einfach einer vor Ort anschauen, wie der allgemeine Umgang mit Hund und Kind aussieht.

Meiner (!) Erfahrung nach, beißt ein Hund in den allerseltensten Fälle wirklich ohne jede Vorwarnung zu. Sei es, dass sich da schon über Wochen oder Monate was angestaut hat, oder dass man die körperlichen Signale in diesem Moment übersehen hat oder ignoriert hat oder, dass man die Signale falsch gedeutet hat. Diese lustigen, ach so süßen Bilder, wo kleine Kinder bei den Hunden um den Hals hängen, halb drauf liegen oder auf den Rücken sitzen, lösen bei mir jedes Mal ein Schleudertrauma vor Kopf schütteln aus. Fast immer sieht man stark beschwichtigende Hunde, Ohren angelegt, Augen abgewandt, züngelnd, schleckend, gähnend, wedelnd und alle finden es ach so süß und niedlich. Dass diese Hunde kurz vor einer körperlichen Korrektur am Kind sind, wollen viele Leute nicht sehen und ja, dann kommt ein Biss plötzlich sehr unerwartet. Aber das liegt nicht am Hund.
 
A

A-Fritz

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Hallo,
ich glaube auch ,bei jungen Hunden ist es ein normales Verhalten , wenn diese mal zuschnappen ,
wie es unter jungen Hunden üblich ist .
Eigenteich sollten es schon kleine Welpen lernen , wo die Grenzen sind und dass sie dieses bei Menschen ,
auch beim spielen nicht dürfen .
Nur bei kleinen Kindern , die nicht entsprechend darauf reagieren können , müß dieses durch die Erwachsenen
übernehmen werden .
Kleine Kinder sollten niemals ohne Aufsicht mit den Hunden alleine bleiben ,
aber besonders mit jungen Hunde nicht ,
solange diese nicht gelernt haben , wie sie sich verhalten dürfen .
Genauso , ist es wichtig , den Kindern einen richtigen Umgang mit Hunden zu vermitteln .

Boxer sind eigentlich recht verspielt und nicht immer ganz diszipliniert ,
aber ihren Menschen gegenüber sehr anhänglich und treu .
Es ist schwer , jetzt noch zu ergründen , wie die " Beißattacke " bei diesem Hund ausgesehen haben mag
und was der Anlaß dazu gewesen ist.
Man sollte auch wissen, wie der Hund allgemein reagiert und welches Verhältnis er zu Kindern hat ,
wenn man versuchen möchte, an dem Verhalten des Hundes etwas zu ändern .

Ich glaube aber,
wenn Deine Freundin gerade etwas gegessen hat und das Kind kam dazu ,
kann es sein , dass der Hund das Kind als Futterkonkurrenz wahrgenommen hat ,
weil er selber gerne von dem Futter etwas abhaben wollte .
Hier sehe ich keinen Kampf, um einen Rang , sondern der Hund fühlt sich dem Kind überlegen
und möchte hier das Kind streng zurückweisen .

Doch da ist deine Freundin gefragt , sie muß dem Hund zeigen , daß das Kind unter ihrem Schutz steht
und der Hund dieses zu respektieren hat . Da zu muß Deine Freundin sofort reagieren
und den Hund zurück weisen .
Es ist nicht leicht , aber sie sollte dem Hund wohl gar nicht beim Essen erlauben ,
in ihre Nähe zu kommen , besonders nicht , wenn das Kind da ist .

Dieses ist aber nur eine Vermutung , es gibt auch alle möglichen , anderer Gründe ,
warum der Hund gerade in diesem Moment, dem Kind ins Gesicht gebissen hat .

Fritz.










.
 
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Buddy 01

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Hallo, ich möchte mein bei allen hier bedanken für die vielen Tips. Wir haben jetzt einen Trainer gefunden der meiner Freundin hilft ihren Hund zu erziehen.
Ich hoffe das sowas wie mit dem schnappen nach den Kindern nicht mehr passiert.

Viele dank und viele Grüße
 
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