Friert mein Malteser, weil er zittert?

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MalteMich

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Hallo an euch,

wie alle 6 Wochen wurde mein Malteser wieder auf 5mm geschoren und sieht schick aus. Allerdings zittert er jetzt öfter, auch im Wohnzimmer bei 20 Grad Raumtemperatur, wenn das Fenster geöffnet ist
und frische Luft einströmt. Er frisst und trinkt aber normal und verhält sich so wie immer aufmerksam und agil. Ich habe ansonsten keinen Anlass an Krankheiten zu denken.

Könnte es also sein, dass er lediglich wegen des geschorenen Fells zittert?

Ich habe ihm als erste Maßnahme für draußen bei 10 Grad Celsius einen Pullover unter das Geschirr gezogen, was er gerne annimmt. Nachts kann er in seiner Höhle kuscheln und gut schlafen.

Ich überlege ihm auch nachts einen Pullover anzuziehen.

Wird der Hund dadurch vielleicht empfindlicher gegen die Kälte, wenn ich ihn so "verwöhne"? Würde gerne mal ein paar Erfahrungen von euch sammeln!
 
20.10.2020
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Guest

Hast du schon mal im Unser Hund - fit und gesund nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
Windhundliebe

Windhundliebe

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Empfindlicher wird er dadurch nicht. Ihm ist kalt wie uns auch, es wäre ihm nur unfair gegenüber und echt gemein, wenn du ihm nicht anziehen würdest.
Meine Galga ist ja auch zart besaitet und daher bekommt sie auch ihr Leibchen an, sobald ich merke, das ihr kalt wird. Sie trägt auch jetzt bereits wieder seit einiger Zeit nachts ihr Hemdchen.
Also wenn dir dein Bauchgefühl sagt, er braucht jetzt was, dann zieh es an!
 
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MalteMich

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Super und vielen Dank! Ich kümmere mich um ihn! Er kriegt jetzt immer was zusätzlich um den Leib, sobald mir mein das Gefühl sagt! Habe schon drei neue Pullover bestellt! Nach deiner Antwort habe ich erst gesehen, dass es auch Hunde-Pyjama gibt!😊 Die Pullover sind nämlich fast zu warm.
 
Knopfstern

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Du solltest schauen das du deinem Hund Anfang November, wenn es beginnt, kalt zu werden, kein Fell mehr schneidest.

Ich halte pullover und co nur für sinnvoll, für Hunde, welche alt, krank operiert worden sind oder überhaupt keine unterwolle haben.

Hunde kommunizieren über ihr Fell. Dies kann zu Kommunikationsproblemen mit anderen Hunden führen.

Desweiteren baut sich durch das veränderte Wetter, ein ganz natürlicher Schutz auf. Hunde die draußen leben, haben eine ganz andere Felldichte zb.

Was du daraus machst, ist dir am ende selbst überlassen.

Wichtig ist aber auch, das du weißt, das Hunde ihre Wärme selber regulieren.

Einen Pullover nachts, halte ich persönlich sogar für gefährlich.
 
Windhundliebe

Windhundliebe

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Da habe ich ganz andere Erfahrung gemacht. Okay, ich hatte bisher keinen Hund, den ich geschoren habe, aber meine normalen kurz haarigen Hunde haben sich regelmäßig unterkühlt, wenn sie nichts an hatten. Also meine Galgos. Mein Rüde war schon immer eine Frostbeule. Der hat schon Anfang Herbst angefangen zu frieren und lag auch im Sommer unter der Decke. Meine Hündin dagegen fror erst wenn es zum Winter zu ging. Jetzt ist sie mit fast 11 schon Seniorin und friert auch schneller. Vor allem eben nachts. Bei ihr bemerkt man es durch umherlaufen, zittern, Zähneklappern oder eine unterkühlte Blase. Also einem bedürftigen Hund was anzuziehen finde ich fürsorglich. Gefährlich ist es nur, wenn der Halter es nicht tut und das Bedürfnis des Hundes ignoriert.
 
Nienor

Nienor

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Hey

Ich finde auch, dass du den Hund zu dieser Jahreszeit nicht mehr so kurz scheren lassen solltest .. Das ist ja schon fast gemein, wenn er bei dir in der Wohnung friert.
Lass ihm lieber mehr von seinem Fell im Winter, sodass dieses ihn isoliert.

Da habe ich ganz andere Erfahrung gemacht. Okay, ich hatte bisher keinen Hund, den ich geschoren habe, aber meine normalen kurz haarigen Hunde haben sich regelmäßig unterkühlt, wenn sie nichts an hatten. Also meine Galgos.
Galgos haben doch auch keine Unterwolle, oder? Dann gehören sie ja zu den Hunden, für die auch Knopfstern wärmende Kleidung für sinnvoll erachtet ;)

Ich halte pullover und co nur für sinnvoll, für Hunde, welche alt, krank operiert worden sind oder überhaupt keine unterwolle haben.
 
Mr. Spock

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Den Sinn, einem Hund das Fell runter zu scheren, erkenne ich bis heute nicht, wohl aber sehe ich regelmäßig so einige Probleme,die dadurch entstehen. Da ist Frieren noch harmlos. Ohne echte Not sollte man sowas genauso wenig bis nie machen wie Baden.
 
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MalteMich

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Danke für die Antworten! Ich werde im Winter wohl nicht mehr so kurz scheren lassen!

Ich passe auf meinen Snowie auch nachts auf, da er direkt neben mir liegt! Es kann ja auch sein, dass ihm der Pullover zu warm ist, so dass ich ihn ihm ausziehen muss!

Das Fell zu scheren ist natürlich für mich bequem, weil der Hund dann nicht so oft gekämmt werden muss, das Fell nicht verfilzt und auch nicht "angepullert" wird. Der Hund fühlt sich ganz besonders in der warmen Jahreszeit viel besser, da ihm nicht die Hitze nicht so zusetzt.
 
Mr. Spock

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Im Sommer schützt das Fell vor Hitze ! DAS hat mir unser TA schon mal bestätigt, weil ich für jemanden nachgefragt hatte.
 
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MalteMich

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Im Sommer gehe ich mit Snowie nicht in die Sonne, damit er bei kurzem Fell keinen Sonnenbrand bekommt. Aber ich spüre, dass der Hund sich mit langem Fell in der Hitze quält. Da er eine Herzschwäche hat, gehe ich im Warmen nach Absprache mit dem TA nur ganz wenig raus, nur früh oder abends.
 
Knopfstern

Knopfstern

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Ich habe einen Husky Mischling. Wenn ich diesem Hund im Sommer nicht das Fell runter nehmen würde, würde er kläglich sterben. Das haben mir unabhängig voneinander, mehrere Tierärzte geraten. Wir haben es zwei Sommer versucht. Das leid, was dieses Tier hatte, war eine Katastrophe... Bis wir ihn erlöst haben und das Fell runter kam. Und er nicht mehr überhitzt ist.

Selbst wenn wir ihn scheren, dann hat er immer noch eine unfassbar dicke Wolle drauf. Wir gehen mit unseren Hunden nie bei Hitze in die Sonne. Geschweige, das wir unsere Tiere der prallen Sonne überhaupt aussetzen.

Ja, richtig, Hunde benötigen diese zum Schutz vor Sonne. Aber eben auch vor Kälte. Wo eine Jacke drauf liegt, kann sich keine vernünftige unterwolle aufbauen.

Ich halte das scheren, für... Sieht einfach besser aus... Absolut nicht sinnvoll.

Nur leider hat der Mensch die Hunde zum teil so verzüchtet bzw gemixt, das manche Tiere drunter leiden.
Unser Hund hatte bisher noch nie Probleme. Und er wird jetzt 10 Jahre alt.
Den Sinn, einem Hund das Fell runter zu scheren, erkenne ich bis heute nicht, wohl aber sehe ich regelmäßig so einige Probleme,die dadurch entstehen. Da ist Frieren noch harmlos. Ohne echte Not sollte man sowas genauso wenig bis nie machen wie Baden.
 
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MalteMich

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Das ist echt gut argumentiert! Danke!👍
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Ein Husky ist ja auch eine Rasse,die eigentlich nicht hierher gehört.Hier gehts auch gar nicht um solchen Hund UND was TÄ manchmal so raten ist oft genug ein ziemlicher Blödsinn wie z. b. auch Trofu geben oder Einzelhaft einer Katze.
 
karl-käfer

karl-käfer

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Den Sinn, einem Hund das Fell runter zu scheren, erkenne ich bis heute nicht, wohl aber sehe ich regelmäßig so einige Probleme,die dadurch entstehen. Da ist Frieren noch harmlos. Ohne echte Not sollte man sowas genauso wenig bis nie machen wie Baden.
Ich denke nicht, dass man es so pauschalisieren kann. Bei manchen Rassen gehört eine regelmäßige Schur aus meiner Sicht zur fachgerechten Fellpflege dazu. Bei unserem Hund (Pudel) habe ich den Eindruck, dass sie sich gerade in den Sommermonaten nach der Schur deutlich wohler fühlt. Im Herbst und Winter bleibt das Fell deutlich länger. Bei Regen oder tiefen Minusgraden gibt es auch einen Anzug.
Ungeschoren filzt das Fell trotz bürsten sehr schnell, gerade unter den Achseln, die Haare wachsen in die Augen und verursachen Entzündungen, sie kann gerade auf glatten Böden nicht mehr gut laufen, weil die Haare die Ballen bedecken...

Im Winter sind wir bei ca. 16 mm. Bei den Temperaturen sind 5 mm schon sehr kurz. Vielleicht probierst du es das nächste Mal mit 13 oder 16 mm. Hast du verschiedene Aufsatzkämme?
 
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MalteMich

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Wir gehen mit unserem Hündchen immer zum Hundefriseur! Trauen uns das alleine nicht. Ich werde über den Winter aber wirklich ein längeres Fell stehen lassen!

Ansonsten ist es bei unserem Snowy genauso wie du von deinem Pudel schilderst:
Das längere Fell ist oft hinderlich, wächst auch in die Augen und sammelt die Tränenflüssigkeit, sodass es braune Strähnen gibt.
 
karl-käfer

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Selber Scheren ist gar nicht so schwer und man hat mindestens 4 x im Jahr einen neuen Hund😁.
Wenn das Fell länger ist,muss man halt mehr aufpassen das es keinen Filz gibt.
Im Winter schneide ich hauptsächlich Gesicht, Po, Pfoten - das reicht.
 
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MalteMich

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Ich habe mir seit Corona eine Haarschneidemaschine und eine Krallenzange zugelegt, beste Qualität. Die Hundefriseuse fiel nämlich eine Zeit lang aus.

Jetzt habe ich diese Sachen auf Reserve liegen. Ausprobieren würde ich das Scheren mal. Aber ich habe "Schiss": Der Hund zuckt beim Schneiden der Schnauze und ich würde ihn verletzen! Bei der Friseuse zittert er auch vor Angst und beißt ab und zu in die Schere! Sie meistert das aber souverän, weil sie es kann!

Jetzt sind wir beim Scheren nicht mehr dabei und die Friseuse erzählt, der Hund mache das richtig gut!

Frage also: Wie schneidet man die Schnauze und um die Augen?
 
Nienor

Nienor

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Bei der Friseuse zittert er auch vor Angst und beißt ab und zu in die Schere! Sie meistert das aber souverän, weil sie es kann!
Eine gute Hundefriseuse "meistert" sowas nicht einfach souverän, sondern arbeitet mit dem Hunde daran, dass er seine Ängste ablegt .. wie oft war schon da? Bessert sich das gar nicht? Dann würde ich eine andere suchen. Du kannst den Hund doch nicht sein leben lang regelmässig seine Ängste durchstehen lassen.
Du bist dem Hund schuldig, dass er eine solche Situation, die ihn sein Leben lang begleiten wird, so kennen lernen kann, dass er keine Angst mehr haben muss. Ausgeliefert sein, weil es ja bei Kleinsthunden so gut geht, hilft da wenig.
 
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