- Eine wenig gute Hundebegegnung -

Diskutiere - Eine wenig gute Hundebegegnung - im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo mal wieder , ich hatte vor kurzem, ein unschönes Erlebnis bei einer Hundebegegnung auf meinem Spazierweg , welches mich doch sehr lange...
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A-Fritz

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Hallo mal wieder ,
ich hatte vor kurzem, ein unschönes Erlebnis bei einer Hundebegegnung auf meinem Spazierweg ,
welches mich doch sehr lange ziemlich geärgert hat .

Meine Hündin - Mini - Ausie, spielte mit einem noch jüngeren Labradoodle- mix, auf einem Feldweg herum.
Zufällig kam noch eine junge Frau , mit einem Zwergpinscher dazu , alle Hunde liefen frei .

Als die beiden größeren Hunde, zufällig dem Zwergpinscher beim Spiel zu nahe kamen ,
wurde dieser plötzlich aggressiv und schnappte , bellend und knurrend ,
erst dem jüngeren Labradoodle in die Seite , dann biss er auch nach meiner Hündin .
Doch diese schnappte sich diesen und legte ihn gleich auf den Rücken .
Es gab nun eine richtige , kurze Beißereien, zwischen den beiden ungleichen Tieren .

Ein Abruf war für mich kaum möglich , solange der kleine Hund noch Gegenwehr leistet
und
meine Hündin darum noch so stark abgelenkt wurde .
Ich wollte mir meine Hündin nun greifen , doch es gelang mir nicht,
weil sich die beiden Tiere zu schnell hin und her bewegten ,
aber die junge Frau wollte nun auch ihren kleinen Hund verteidigen ,
sprang dazu und trat meiner Hündin ständig mit ihren Füßen in die Seite .
Nach einer Weile ließ meine Hündin auch von dem Kleinen ab , aber die Frau trat immer noch, voller Zorn weiter und weiter , bis ich mich endlich dazwischen stellten konnte .

Nun war der Ärger auf allen Seiten groß ,
ich sagte der Frau , das sie mit dem Treten, nicht nur meine Hündin sehr verletzen könne ,
sondern dass sie meinen Hund dadurch auch noch aggressiver machen könne
und dadurch die Gefahr bestünde , dass sich der Streit der beiden Hunde, so noch weiter verstärken könne .

Auch habe ich für mich gedacht , dass es bestimmt recht gut war , wenn der kleine giftige Zwergpinscher endlich mal eine Lektion bekommen hat .

Meine Hündin ist nun 2,5 Jahre alt und bislang sehr spielerisch geprägt , lässt sich allgemein gut abrufen ,
richtig aggressive Auseinandersetzungen gab es bisher kaum , nur einmal mit einem Jack Russell Terrier ,
der wohl auf Stöcke fixiert war und meine Hündin nicht in der Nähe haben wollte .

Allgemein gibt es aber keine Probleme, ob mit wenige Wochen alten Welpen , oder große Hunde, wie Doggen ,
auf alle kann sie ihr Spielverhalten einstellen , auch wenn es für sie, bei den großen, manchmal zu grob wird .

Ich denke auch , das der Panscher gewohnt ist ,
seine Angelegenheiten immer mit einem aggressivem Verhalten zu klären .
Wo dieser plötzlich hergekommen ist , kann ich auch nicht sagen , doch scheinbar kannten sich die beiden
Frauen von Pinscher und dem jüngeren Labradoodle bereits von früher.

Noch eine Anmerkung , nach der Auseinandersetzung mit meiner Hündin , gab es keine weiteren Probleme mehr zwischen den beiden Hunden ,
obgleich diese weiterhin frei und dicht nebeneinander gelaufen waren .
Auch die Besitzerin des Pinschers , widmete sich nur noch ihrem Handy ,
nach dem sie ihren Hund nach etwaigen Verletzungen untersucht hatte .

Natürlich könnte ich vorsichtiger sein und meine Hündin bei jeder Hundebegegnung
immer an die Leine nehmen ,aber dieses wird hier kaum von einem HH so gemacht
und nach Möglichkeit auch nicht von mir .
Dieses entspricht auch nicht meiner Vorstellung und der Erfahrung ,
welche ich bisher mit meinen Hunden und den Hunden aus meiner der Umgebung gemacht habe .

Ich glaube auch ,normale Hunde fallen auch nicht ständig übereinander her ,
wenn sie sich begegnen .

Was denkt Ihr über diesen unschönen Vorfall ?

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
26.12.2020
#1
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demona

demona

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Shit happens. 😉

Weder das Pinscherfrauchen mit dem Getrete noch du haben sich mit Ruhm bekleckert, beide Hunde haben schlicht und einfach nicht mehr gehört.

Der Pinscher hätte nicht so überreagieren müssen - weiß man aber auch nicht was er sonst durchmachen muss - und deine Hündin hätte ihn nicht auf den Rücken legen müssen sondern hätte auch weg gehen können. Ein souveräner Hund hat es nicht nötig jemanden auf den Rücken zu legen.

Die ganze Dynamik aus dem Spiel wurde schlicht und einfach unterschätzt und dem Pinscher scheinbar zu viel, dass das dann eskaliert ist klar. Und wenn dann noch die Menschen da rumbrüllen und treten, ist das Chaos perfekt. Ein schönes Beispiel, wie man es nicht machen soll.
Der Einzige, der sich schlau verhalten hat, ist der Labradoodle, denn der ist dem Kampf aus dem Weg gegangen.

Auch habe ich für mich gedacht , dass es bestimmt recht gut war , wenn der kleine giftige Zwergpinscher endlich mal eine Lektion bekommen hat .
Der hat keine Lektion bekommen, der hat sich verteidigt weil er dachte, die spielenden Hunde greifen ihn an. Dafür wurde er auf den Rücken gelegt. Nicht fair und nicht richtig. Der hat nur gelernt - vielleicht mal wieder - dass spielende Hunde, die sich ihm schnell nähern, eine weitere Gefahr sind.

Für mich war das eine Begegnung, wo beide Seiten nicht wirklich richtig gehandelt haben aber kein Weltuntergang. Es wurde keiner verletzt und scheinbar haben die Hunde es auch verkraftet. Das nächste Mal bei dem Pinscher vielleicht einfach das Spiel frühzeitig unterbrechen, den Pinscher passieren lassen und dann die Jungspunde weiter toben lassen. Ist für alle ruhiger und friedlicher.
 
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A-Fritz

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Shit happens. 😉

Weder das Pinscherfrauchen mit dem Getrete noch du haben sich mit Ruhm bekleckert, beide Hunde haben schlicht und einfach nicht mehr gehört.

Der Pinscher hätte nicht so überreagieren müssen - weiß man aber auch nicht was er sonst durchmachen muss - und deine Hündin hätte ihn nicht auf den Rücken legen müssen sondern hätte auch weg gehen können. Ein souveräner Hund hat es nicht nötig jemanden auf den Rücken zu legen.

Die ganze Dynamik aus dem Spiel wurde schlicht und einfach unterschätzt und dem Pinscher scheinbar zu viel, dass das dann eskaliert ist klar. Und wenn dann noch die Menschen da rumbrüllen und treten, ist das Chaos perfekt. Ein schönes Beispiel, wie man es nicht machen soll.
Der Einzige, der sich schlau verhalten hat, ist der Labradoodle, denn der ist dem Kampf aus dem Weg gegangen.



Der hat keine Lektion bekommen, der hat sich verteidigt weil er dachte, die spielenden Hunde greifen ihn an. Dafür wurde er auf den Rücken gelegt. Nicht fair und nicht richtig. Der hat nur gelernt - vielleicht mal wieder - dass spielende Hunde, die sich ihm schnell nähern, eine weitere Gefahr sind.

Für mich war das eine Begegnung, wo beide Seiten nicht wirklich richtig gehandelt haben aber kein Weltuntergang. Es wurde keiner verletzt und scheinbar haben die Hunde es auch verkraftet. Das nächste Mal bei dem Pinscher vielleicht einfach das Spiel frühzeitig unterbrechen, den Pinscher passieren lassen und dann die Jungspunde weiter toben lassen. Ist für alle ruhiger und friedlicher.
Hallo,
natürlich hätte man vielleicht einfach das Spiel frühzeitig unterbrechen können ,
doch wer kann schon damit rechnen , dass so n kleiner Giftzwerg dazwischen geht ,
wenn andere Hunde spielen .

Der Labradoodle war noch recht jung , wohl erst 10 - 11 Monate alt
und wahrscheinlich deshalb leicht zu verunsichern ,
ob schon dieser natürlich , im Verhältnis zu den beiden anderen Hunden viel größer war .

Mag sein , dass der Pinscher ein Angstbeißer war , doch wer soll damit rechnen .

Natürlich kann man als Außenstehender , mir leicht vorwerfen ,
dass Ich mich umsichtiger verhalten haben müßte, wenn ich meinen Hund schonfrei laufen lasse .

Trotzdem ärgert es mich sehr , wenn ein Fremder meinen Hund mit den Füßen tritt .

Wahrscheinlich wird man als Halter von so einem kleinen Hund wohl schon große Angst bekommen ,
wenn diesen , von einem doppelt so großen anderem Hund flach legt wird,
doch , ich weiß nicht , darf man dann, als HH , mit den Füßen einen fremden Hund treten ??

Fritz
 
Nienor

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doch wer kann schon damit rechnen , dass so n kleiner Giftzwerg dazwischen geht ,
wenn andere Hunde spielen .
Beobachten hilft. Der Hund wird nicht von absolut gelassen zu Verteidigungsschnappen wechseln, sondern vorher schon Verunsicherung zeigen.
Und solang der nicht gezielt auf andere zugeht und reinzwackt, ist das kein Giftzwerg. Der hat die Hunde als Bedrohung wahrgenommen und sich gewehrt. Die sind zu ihm!

Der Labradoodle war noch recht jung , wohl erst 10 - 11 Monate alt
und wahrscheinlich deshalb leicht zu verunsichern
Woran machst du aus, dass er verunsichert war? Er kann genau gut sozialisiert und nett sein. Der Pinscher hat gezeigt, dass ihn das zu nah war bei der Intensität. Das kann ein Hund auch akzeptieren und gelassen drauf reagieren.

Trotzdem ärgert es mich sehr , wenn ein Fremder meinen Hund mit den Füßen tritt .
Ehrlich gesagt würde ich das wohl auch machen, wenn ein Hund derart auf meinen los geht. Hab auch schon neun Boxer von mir wegtreten müssen, weil der auf uns los ist. Der hat aber zum Glück keine wirklich Verletzungsabsicht gehabt und kam schnell zur Besinnung - wäre sonst wohl nicht gut für mich ausgegangen, weil ich am Boden lag - Neo hat ich losgelassen, dass er sich in Sicherheit bringen konnte. Aber aufgestauter Frust ist nie gut und oft ne explosive Mischung.
 
demona

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Natürlich kann man als Außenstehender , mir leicht vorwerfen ,
dass Ich mich umsichtiger verhalten haben müßte, wenn ich meinen Hund schonfrei laufen lasse .

Trotzdem ärgert es mich sehr , wenn ein Fremder meinen Hund mit den Füßen tritt .
Ich schrieb, dass sich beide Seiten nicht mit Ruhm bekleckert haben. Beide HH haben da Fehler gemacht, nicht nur du sondern die Pinscherhalterin ebenso. Wäre hier ein Schaden entstanden, würden die Versicherungen wohl 50:50 sagen weil alles frei lief.

doch , ich weiß nicht , darf man dann, als HH , mit den Füßen einen fremden Hund treten ??
Um mich selber zu verteidigen, darf ich deinen Hund sogar mit einem Gegenstand schlagen. Die Frau müsste nur sagen, dass sie sich von deinem Hund bedroht fühlte und schon rechtfertigt sich das. Kein Gericht wird ihr einen Strick daraus drehen, vor allem nicht bei dieser Sachlage. Davon ab, dass es das trotzdem nicht besser macht. Treten sollte man nur in absoluter Notlage, ob die hier vorlag, kann ich nicht sagen, war ja nicht dabei.

doch wer kann schon damit rechnen , dass so n kleiner Giftzwerg dazwischen geht ,
wenn andere Hunde spielen .
Der Pinscher ist - nach deinen Erläuterungen - nicht dazwischen gegangen sondern die anderen Beiden sind aktiv zu ihm gegangen. Ihm wurde das zu viel, er hat sich dazu geäußert - wahrscheinlich wurden im Spiel die netteren Aufforderungen sich zu verpissen, übersehen - und wird dann noch dafür auf den Rücken gelegt. Nicht nett.
Meine Gassihündin hätte auch gekeift wenn ihr zwei spielende Hunde rein krachen und die hätte sich nicht auf den Rücken legen lassen, die wäre dagegen gegangen. Manche Hunde mögen dieses wilde, unkontrollierte Spiel schlicht nicht.

Stell dir vor:
Du gehst spazieren. Etwas entfernt von dir boxen zwei Menschen und in ihren Bewegungen kommen sie auf dich zu. Du willst das nicht, sagst, "geht bitte weg" aber sie hören dich nicht weil beschäftigt. Irgendwann schubst du einen davon weg weil er dir viel zu nah ist und als Dank haut der Mensch dir so dermaßen in die Fresse, dass du auf dem Boden liegst.

Bei wem ist jetzt die Überreaktion?

Es ist einfach eine doofe Situation gewesen und ja, ich hätte das Spiel an der STelle unterbrochen als das Pinscherfrauchen aufgetaucht ist. Kurz warten - nicht jeder Hund will mit zwei rüpeligen Junghunden spielen - und danach kann es weiter gehen.
 
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A-Fritz

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Hallo, Ihr mögt mich bestimmt für sehr uneinsichtig betrachten und wenig rücksichtsvoll ,
doch ich kann meinen Standpunkt nicht ändern .

Im Prinzip , ist es vielleicht richtig , seinen Hund beim spielen zu unterbrechen , wenn andere in der Nähe sind .

Doch in einer urbanen Umgebung , ist es wohl sehr selten , dass einer vielleicht mal alleine auf weiter Flur ist .
Auch gibt es ständig andere Hundehalter , welche auch ihre Hunde frei laufen lassen , da ist es nur schwerlich möglich , immer alles im Auge zu behalten , spielende Hunde tollen schon in einem größeren Radius herum und verfallen dann vielleicht irgendwo in einen Nahkampf .Es kommt nicht selten vor , dass dann auch weitere Hunde plötzlich dazukommen und sich an der gegenseitigen Jagt beteiligen.

Jetzt kann man vielleicht einwenden , man solle mit Rücksicht auf die Allgemeinheit , dann überhaupt , generell
auf den Freilauf von Hunden verzichten , doch wer macht dieses schon ?
In Hamburg , gilt eine allgemeine Leinenpflicht für alle erwachsenen Hunde, doch mit einem " Hundeführerschein ",
ist Freilauf möglich . In der allgemeinen Praxis , wird es aber weniger streng genommen .
Man kann sich vielleicht vorstellen , dass es in einer Großstadt, an Bereichen , wo es keinen Autoverkehr gibt,
sich die Hundehalter gerne versammeln , um ihren lieben etwas Bewegung zu ermöglichen .

Nun ist es jedoch selten , das dort ausgerechnet, auch solche Hunde frei laufen können,
die damit Probleme haben können und mit einer so niedrigen Reizschwelle ausgestattet sind ,
dass sie gleich auf andere Hunde losgehen , wenn diese nur in ihre Nähe kommen .

Ich denke , jeder Hundehalter kann seinen Hund am besten beurteilen und ermessen ,
wann diese Probleme machen könnte .

😇 ☝Darum komme ich , bei der Schuldfrage , in meinem Fall , zu einem anderen Urteil !

Die Frau mit dem Mops hätte ihren Hund an der Leine halten sollen ,
niemand kann. ahnen , welche besonderen Macken ein fremder Hund mitbringt .

Fritz.
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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>> doch ich kann meinen Standpunkt nicht ändern . <<

Ja dann ist hier um Rat fragen eigentlich hinfällig.....wenn dir eine ehrliche Einschätzung nicht gefällt.
 
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A-Fritz

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>> doch ich kann meinen Standpunkt nicht ändern . <<

Ja dann ist hier um Rat fragen eigentlich hinfällig.....wenn dir eine ehrliche Einschätzung nicht gefällt.
Mir liegt sehr viel, besonders an einer ehrliche Einschätzung ,
doch warum stört Dich mein Widerspruch , wenn mir deine Einschätzung nicht gefällt ?
Natürlich wäre es mir lieber , wenn ich recht behalten könnte .

Es geht mir hier auch nicht unbedingt um Deinen Rat ,
sondern darum , ob ich mit meine Vorstellung völlig falsch liege .
Als Betroffener , ist der eigene Blickwinkel oft eingeengt und man ist befangen .
Da ist es gut , die Meinung von anderen Menschen zu kennen , die weniger befangen sind .
Doch eine weitere Erläuterung von meiner Seite , kann doch nicht schaden und sollte doch noch erlaubt sein .

Fritz.
 
Mr. Spock

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Ich habe es mir ja auch gespart dir einen Rat zu geben,das hat doch demona schon ausreichend getan....
 
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Die Frau mit dem Mops hätte ihren Hund an der Leine halten sollen ,
niemand kann. ahnen , welche besonderen Macken ein fremder Hund mitbringt .
Und du hättest deine spielende Hündin davon abhalten können in den angeleinten Hund zu krachen? Wohl kaum. Dann wäre die Situation noch beschissener für den Pinscher gewesen.

Aber solange man den größeren Hund hat, hat man ja immer Recht, gell? Ich frage mich, ob du die Situation auch noch so entspannt sehen würdest wenn es statt eines Zwergpinschers ein Großhund von 40 Kg gewesen wäre, der deiner Hündin dann erklärt hätte, dass ihr Verhalten absolut überzogen, unangepasst und asozial ist.
Auf eine Abwehrreaktion - Pinscher wehrt sich - mit einem Angriff zu reagieren, ist schlicht und einfach asozial. Eine weitere Abwehrreaktion - bis hierher und nicht weiter - oder ein einfaches Weg gehen, wäre der richtige Weg gewesen.

Aber gut, ich spare mir den Rest, du hast Recht, dein Hund ist super und ohne jeden Makel und ich bin froh, dass du sehr weit weg wohnst. Hoffentlich gerät deine Hündin mal an den Richtigen, der ihr zeigt, dass das Verhalten scheiße ist.
 
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Nienor

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Nun ist es jedoch selten , das dort ausgerechnet, auch solche Hunde frei laufen können,
die damit Probleme haben können und mit einer so niedrigen Reizschwelle ausgestattet sind ,
dass sie gleich auf andere Hunde losgehen , wenn diese nur in ihre Nähe kommen .
Dann meidest du mit deiner Hündin, die offensichtlich auch eine kurze Zündschnur hat, diese Bereiche? Dann ist ja gut - sehr rücksichtsvoll von dir.
 
Midoriyuki

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Anmerkung: das Legen auf den Rücken ist eine aktive Handlung.
D.h. der Pinscher hat sich aktiv unterworfen und deine Hündin ist nicht abgerückt.

DAS sollte dir zu denken geben.
Der vorgeblich dominante Hund dreht den anderen nicht (!) um, sondern der in dieser Situation unterliegende Hund tut das selbst als starkes Beschwichtigungsverhalten.
Tut ein Hund das doch mit körperlicher Kraft etc hat er Tötungsabsicht.

Du solltest also ausschließlich kontrollierte Kontakte zu lassen mit Hunden, die dir bekannt und durch dich einschätzbar sind.

Meine Pinscherhündin hätte zum Zeitpunkt der Übernahme von den Vorbesitzern trotz des Größenunterschiedes in so einer Situation deinen Hund so sehr verletzt, dass weitere Handlungen deinerseits obsolet gewesen wären.

Größe oder eben deren Mangel heißt nicht, dass deine Hündin da immer "siegreich" vom Platz geht.
 
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