11 Jahre alter, allein lebender Pennantsittich. Sozialisierung möglich?

Diskutiere 11 Jahre alter, allein lebender Pennantsittich. Sozialisierung möglich? im Sittich Forum Forum im Bereich Vogel Forum; Einen wunderschönen Tag liebe Tierforum Community! Mein Name ist Mirana und ich bin Besitzerin eines freundlichen, 11 jährigen Pennantsittich...
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Mirana3012

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Einen wunderschönen Tag liebe Tierforum Community!
Mein Name ist Mirana und ich bin Besitzerin eines freundlichen, 11 jährigen Pennantsittich. Sein Name ist Tommy und er lebte seit seinem ersten Lebensjahr bei mir und meinem Vater. Er hat einen großen Käfig welcher immer offen ist wenn wir im Haus sind und mag es allgemein bei uns zu sein und die
Wohnung zu entdecken. Leider ist mein Vater jedoch Anfang des Jahres verstorben und wir mussten umziehen. Tommy ist weiterhin ein eher ruhiger, freundlicher Vogel und allgemein eher auf der vorsichtigen Seite. Dennoch hat er sich eine lange Zeit außer mit uns zu 'reden und in seinem Käfig herum zu klettern ziemlich zurück gezogen. Er ist auf dem Weg der Besserung, er hat wieder angefangen zu erkunden und zu spielen, aber ich glaube trotzdem dass er von einem Freund oder Partner profitieren könnte damit er nie allein ist und der ihn ein bisschen aus seiner Schale holt. Aber die Frage ist, ist das in dem Alter überhaupt noch möglich wenn er 10 Jahre lang keinen Kontakt zu anderen Vögel hatte? Tommy mag Menschen sehr obwohl er was Berührungen angeht eher schüchtern ist. Er klettert trotzdem auf uns herum, er mag es nur nicht gegriffen zu werden. Zudem ist er wegen einem Gen-Glitch nicht der beste Flieger weil seine flugfedern mit Lücken nachwachsen. Könnte dem das im Weg stehen?

Ich bin für jeden Rat dankbar, liebe Grüße
 
26.12.2020
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Ann zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Amber

Amber

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Hallo und herzlich Willkommen, 🤗

mein Beileid um deinen Vater.😟

Eine vergesellschaftung sollte auch mit elf Jahren noch möglich sein, denn Penanntsittiche können fünfzehn bis achtzehn Jahre alt werden.
Wie sicher ist es denn, dass Tommy ein Männchen ist und er diesen Gen-defekt hat?
Wurde bei ihm mal bei einem Vogelkundigen Tierarzt eine DNA-Analyse, sowie das Gefieder untersucht um sein Geschlecht sicher zu bestimmen und eine Gefieder Erkrankung auszuschließen?
Wenn, dann sollte er lieber ein Weibchen bekommen, die seinem Alter ähnlich ist.
Wie haltet ihr ihn denn sonst so, größe der Voliere, welches Futter gebt ihr und stammt Tommy aus eine Handaufzucht oder Naturbrut?
Hab dein Thema mal zu den Sittichen verschoben.


Liebe Grüße
Amber
 
M

Mirana3012

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Hallo und herzlich Willkommen, 🤗

mein Beileid um deinen Vater.😟

Eine vergesellschaftung sollte auch mit elf Jahren noch möglich sein, denn Penanntsittiche können fünfzehn bis achtzehn Jahre alt werden.
Wie sicher ist es denn, dass Tommy ein Männchen ist und er diesen Gen-defekt hat?
Wurde bei ihm mal bei einem Vogelkundigen Tierarzt eine DNA-Analyse, sowie das Gefieder untersucht um sein Geschlecht sicher zu bestimmen und eine Gefieder Erkrankung auszuschließen?
Wenn, dann sollte er lieber ein Weibchen bekommen, die seinem Alter ähnlich ist.
Wie haltet ihr ihn denn sonst so, größe der Voliere, welches Futter gebt ihr und stammt Tommy aus eine Handaufzucht oder Naturbrut?
Hab dein Thema mal zu den Sittichen verschoben.


Liebe Grüße
Amber
Guten Abend liebe Amber!

Zunächst einmal, danke für deine Hilfe, ich weiß sie sehr zu schätzen. Wir haben Tommy erhalten als ich gerade die 4. Klasse begonnen hatte. Direkt danach haben wir ihn bei einem Kleintierartzt komplett untersuchen lassen um sicherzustellen, dass auch alles in Ordnung ist. Damals wurde uns im Zuge dessen gleich der DNA Test angeboten. Soweit ich mich erinnern kann wurde uns da mitgeteilt dass aufgrund seiner Gene ein unregelmäßigen Feuerwuchs auftreten kann (außerdem dass er männlich ist und ansonsten alles ok scheint). Das war immer mal mehr mal weniger auffallend. Manchmal war es hauptsächlich der Federbereich am Schaft und manchmal nur ganz wenige vereinzelte Lücken an den Schanz und Flugfedern. Letztes Jahr war er das letzte Mal beim Arzt, es sind also keine Milben und auch nicht durch knabbern verursachte Lücken. Tommy ernährt sich aus einem gewöhnlichen Sittich-Futtermix mit Hirse, Sonnenblumenkernen ect. Und hauptsächlich Obst und Gemüse. Soll heißen er bekommt jeden Morgen zusammen mit frischem Wasser ein Finger dick Futter in seinen Napf und zu allen Mahlzeiten und manchmal zwischendurch Früchte und Gemüse in seine Futterspirale. Da er immer sehr viel Spaß an Rätseln und Knabbern hatte habe ich entschieden mal eine Woche auszuprobieren ob er daran Interesse hat und sich damit beschäftigt und er liebt es seit dem! Das mit den Mahlzeiten machen wir deswegen weil er ein Gesellschaftsesser ist. Er würde auch ohne uns essen aber er genießt es mehr wenn wir da sind. Zu seiner Herkunft: er ist eine mehr oder weniger Handaufzucht eines Deutschen Züchters. Das heißt er ist nicht in Freiheit geboren, ist aber nicht speziell von einem Menschen gefüttert und erzogen worden sondern von seinen Eltern und einem Schwarm bis er alt genug war. Soweit ich weiß haben sie in einer großen Voliere mit Türen usw. Gelebt. Da haben wir ihn jedenfalls abgeholt. Meine Erinnerung ist da etwas schwammig.

Du meinst also das wäre einen Versuch wert? Natürlich weiß ich dass mir niemand ein zwingendes ja oder nein geben kann weil jedes Tier charakterlich unterschiedlich ist, aber ich wollte keine Fehler aufgrund von Unbedachtheit machen. Kleine Zusatzfrage, stimmt die Empfehlung einen Vogel der selben Art zu holen wenn es dazu kommt? Denn ich habe über andere Pennantsittiche gelesen dass sie durchaus auch aggressiv und territorial reagieren können. Gäbe es eine friedliche Vogelart etwa in seiner Größe damit keiner dem anderen überlegen ist die man empfehlen könnte?

Liebe Grüße von mir an alle!
 
Amber

Amber

Moderator
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Es ist schon sehr gut, dass das Geschlecht von ihm sicher ist und er aus keiner Handaufzucht stammt. So würde ich unbedingt versuchen ihn mit einem anderen Penanntsittich zu vergesellschaften, denn wie sich die Tiere Naturgemäß verhalten untereinander, hat er gelernt (Bei einer Handaufzucht wäre es ebenfalls möglich, nur etwas, was ggf. noch mehr Zeit und viel Geduld braucht).
Ich würde an deiner Stelle auch ruhig bei seiner Art bleiben, allerdings unbedingt dann ein Weibchen.
Dass sie aggressiv und territorial werden können, davon würde ich mich nicht abschrecken lassen. Männchen und Weibchen harmonieren in der Regel gut miteinander.
Wichtig ist nur, dass du die neue Henne nicht gleich in die Voliere des Männchens setzt. Wenn du einen zweiten Käfig hast, könntest du sie erstmal dort rein setzen und allgemein ist es zum Schutz vor ansteckenden Erkrankungen nie verkehrt zuvor 3 Tage Kot von der neuen zu sammeln (Backpapier auf dem Boden und in einer Gefriertüte den Kot sammeln und diese geschlossen im Kühlschrank verwahren) und dann mit den Proben und mit der neuen zum Vogelkundigen Tierarzt fahren damit dieser den Kot und einen Kropfabstrich auf eventuelle Erkrankungen untersuchen und untersuchen lassen kann im Labor.
Sind alle Befunde negativ (nichts an Erkrankungen gefunden), kann man den Käfig im selben Raum wie die Voliere des Männchens stellen und sie ausserhalb der Voliere/des Käfigs (Türen öffnen, wenn sie untereinander friedlich erscheinen in den Behausungen), im Freiflug kennen lernen lassen.
Wenn man mag kann man da auch was neues anbieten, zum Beispiel eine neue Schaukel, Kletterbaum oder neue Freisitze.


Liebe Grüße
Amber
 
Thema:

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