Welpenkauf Züchter Voraussetzungen

Diskutiere Welpenkauf Züchter Voraussetzungen im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben! :) Mein Freund und ich wollen uns einen Welpen vom Züchter holen (oder eventuell auch Tierheim), sind aber ein wenig...
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Moony_1998

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Hallo ihr Lieben! :)

Mein Freund und ich wollen uns einen Welpen vom Züchter holen (oder eventuell auch Tierheim), sind aber ein wenig verwundert, ob wir überhaupt einen bekommen würden. Bei einem Züchter für den wir uns interessieren wird direkt auf der Homepage geschrieben, dass man nicht Vollzeit arbeiten soll. Nun ist
es so, dass mein Freund Vollzeit arbeitet und ich bin Studentin und geringfügig angestellt, was natürlich auch nicht ewig so bleiben wird. Mein Vater würde allerdings auf den Hund aufpassen und ist Pensionist. Zudem kann mein Freund den Hund mit in die Arbeit bringen und er würde all unsere Zeit bekommen.
Unser zweites Problem: Wir haben bloß eine Wohnung und leider keinen Garten, der ja doch gern gesehen wird. Mein Vater hat ein Haus mit Garten wo wir auch öfter sein würden. Das Haus war früher mal ein Bauernhaus und im Garten steht viel Gerrümpel. Auf der Homepage steht, dass der Garten auf Sicherheit geprüft wird. Ich finde schon, dass das rumstehende Zeug gefährlich wirken könnte. Wir hatten aber immer schon Hunde in meinem Elternhaus und denen ist im Garten nie irgendwas passiert.

Was meint ihr? Hätten wir überhaupt eine Chance einen Welpen zu bekommen? Die Vergabe in Tierheimen ist ja auch recht streng.

Danke
 
04.01.2021
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demona

demona

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Hi,

seine Auswahlkriterien entscheidet jeder Züchter selber. Manche mögen keine Vollzeit, manche wollen einen Garten haben, Andere keine kleinen Kinder, etc., pp.

Muss es unbedingt dieser Züchter sein? Es gibt doch - je nach Rasse- unzählige Züchter in Deutschland, da muss man halt etwas weiter fahren wenn es passt. Oder wollt ihr eine so seltene Rasse, dass es nur einen Züchter in Deutschland gibt?

Ansonsten, einfach mal eine nette E-Mail hinschreiben oder anrufen, je nachdem, was euch mehr liegt. Viele Züchter haben auch ein Kontaktformular auf ihrer Seite. Einfach die Situation bei euch schildern und dann schauen, was der Züchter sagt. Sagt er Nein, habt ihr da halt Pech gehabt. Wie gesagt, es gibt normalerweise mehrere Züchter, da solltet ihr einfach mal schauen.

Meine Züchterin wohnt 400 Km weit weg. 😉

Was ich allerdings bei einem Züchter noch nie erlebt habe, ist eine Vorkontrolle. Wenn ich bedenkt wohin die Welpen meiner Züchterin gehen, wäre das gar nicht möglich. Da ist ein Welpe nach Russland gegangen. Vorkontrollen kenne ich so nur aus dem Tierschutz/Tierheim denn es ist ja nicht unüblich, dass Zuchtwelpen ans andere Ende von Deutschland vermittelt werden.
 
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Moony_1998

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Hi,

seine Auswahlkriterien entscheidet jeder Züchter selber. Manche mögen keine Vollzeit, manche wollen einen Garten haben, Andere keine kleinen Kinder, etc., pp.

Muss es unbedingt dieser Züchter sein? Es gibt doch - je nach Rasse- unzählige Züchter in Deutschland, da muss man halt etwas weiter fahren wenn es passt. Oder wollt ihr eine so seltene Rasse, dass es nur einen Züchter in Deutschland gibt?

Ansonsten, einfach mal eine nette E-Mail hinschreiben oder anrufen, je nachdem, was euch mehr liegt. Viele Züchter haben auch ein Kontaktformular auf ihrer Seite. Einfach die Situation bei euch schildern und dann schauen, was der Züchter sagt. Sagt er Nein, habt ihr da halt Pech gehabt. Wie gesagt, es gibt normalerweise mehrere Züchter, da solltet ihr einfach mal schauen.

Meine Züchterin wohnt 400 Km weit weg. 😉

Was ich allerdings bei einem Züchter noch nie erlebt habe, ist eine Vorkontrolle. Wenn ich bedenkt wohin die Welpen meiner Züchterin gehen, wäre das gar nicht möglich. Da ist ein Welpe nach Russland gegangen. Vorkontrollen kenne ich so nur aus dem Tierschutz/Tierheim denn es ist ja nicht unüblich, dass Zuchtwelpen ans andere Ende von Deutschland vermittelt werden.
Naja also dieser macht eine Vorkontrolle und hab auch schon von Freunden gehört, dass das öfter üblich ist 🤔 und die geben die Welpen eben nur an Leuten ab die in der Nähe wohnen, die Rasse ist recht wenig verbreitet und pro Wurf gibt es auch nur ganz wenige Welpen (Shiba Inu). Aber danke für den Hinweiß, dachte schon, dass das dann bei allen Züchtern so ähnlich abläuft. :)
 
Syn

Syn

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Also ich lese das zum ersten Mal mit der Vorkontrolle.
Das ist definitiv nicht bei jedem Züchter so, aber ja, wenn das bei dem Züchter so ist, dann kann es durchaus sein, dass ihr für ihn dann nicht passt.

Zu dem Garten... wir haben unsere beiden Hunde auch geholt gehabt, als wir nur in einer Wohnung ohne Garten lebten und die Züchterin sagte mir damals, sie gibt die Hunde lieber an jemanden ohne Garten, weil sie so sicher sein kann, dass man wirklich mit dem Hund rausgeht und er nicht einfach im Garten versauert.

Du siehst.. da gibt es ganz unterschiedliche Meinungen und die Züchter bestimmen selbst, was ihnen wichtig ist.

Da ich selbst gerade auf Welpensuche bin, kann ich aber schonmal sagen, dass wegen Corona gerade die Post abgeht.. ich weiß nicht, wie die Lage bei Shiba Inus speziell ist, aber selbst viele Tierheime sind komplett leergefegt.

Ich hatte auch wieder viel Kontakt zu Züchtern in der letzten Zeit und einige meinten speziell in der Corona-Zeit nun, dass sie keine Hunde an Ersthundebesitzer geben, aus Angst, dass es nur wegen Corona ist. Also auch das kann nun auf euch zukommen. Aber auch das ist sicher wieder von Züchter zu Züchter unterschiedlich.

Irgendwo wartet auf jeden Fall der passende Züchter bzw. der passende Hund auf euch. Ich wünsche euch viel Erfolg.
 
demona

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Ich kenne einige Züchter und keiner macht eine Vorkontrolle und ein Züchter, der nur in die Nähe abgibt, weiß nicht, hat einen seltsamen Beigeschmack. 🤔 Würde für mich definitiv rausfallen, außer er hat DIE Topverpaarung.

Der Shiba ist jetzt keine sehr seltene Rasse, da gibt es wesentlich mehr Züchter von, muss man notfalls einfach weiter fahren. Aber was Syn anspricht, ist nicht zu verachten. Die Wartelisten sind gerade überall voll - auch Dank Corona - und die Züchter schauen jetzt noch genauer hin, wo der Welpe hingeht. Meine Trainerin hat einen Shiba und ist auch mit einigen Züchtern der Rasse in Kontakt und sie meinte vor ein, zwei Monaten, dass die Wartelisten teilweise für zwei Jahre voll sind.

Ich wünsche euch viel Glück bei der Suche aber versteift euch nicht auf diesen einen Züchter, sondern schaut auch mal etwas weiter nach eurem Traumhund. Was sind 400 oder 700 km für einen Hund, den ihr hoffentlich viele, viele Jahre habt. 🥰
 
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Moony_1998

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Also ich lese das zum ersten Mal mit der Vorkontrolle.
Das ist definitiv nicht bei jedem Züchter so, aber ja, wenn das bei dem Züchter so ist, dann kann es durchaus sein, dass ihr für ihn dann nicht passt.

Zu dem Garten... wir haben unsere beiden Hunde auch geholt gehabt, als wir nur in einer Wohnung ohne Garten lebten und die Züchterin sagte mir damals, sie gibt die Hunde lieber an jemanden ohne Garten, weil sie so sicher sein kann, dass man wirklich mit dem Hund rausgeht und er nicht einfach im Garten versauert.

Du siehst.. da gibt es ganz unterschiedliche Meinungen und die Züchter bestimmen selbst, was ihnen wichtig ist.

Da ich selbst gerade auf Welpensuche bin, kann ich aber schonmal sagen, dass wegen Corona gerade die Post abgeht.. ich weiß nicht, wie die Lage bei Shiba Inus speziell ist, aber selbst viele Tierheime sind komplett leergefegt.

Ich hatte auch wieder viel Kontakt zu Züchtern in der letzten Zeit und einige meinten speziell in der Corona-Zeit nun, dass sie keine Hunde an Ersthundebesitzer geben, aus Angst, dass es nur wegen Corona ist. Also auch das kann nun auf euch zukommen. Aber auch das ist sicher wieder von Züchter zu Züchter unterschiedlich.

Irgendwo wartet auf jeden Fall der passende Züchter bzw. der passende Hund auf euch. Ich wünsche euch viel Erfolg.
Danke für deine Antwort!
"Vorkontrolle"= sie kommen mit dem Welpen, damit sich der Welpe schon während dem Kennenlernen eingewöhnen kann..das ist echt nicht üblich? Ich glaube das würde auch eher dann in der Wohnung stattfinden.. Aber interessant zu sehen, welche verschiedenen Meinungen es da gibt! :) Ok, dass es mit Corona stärker geworden ist schockiert mich jetzt ein bisschen...die Homeoffice Zeit vergeht ja auch wieder..
Naja wie gesagt ich bin mit Hunden aufgewachsen und kümmer mich auch sehr viel um den Hund von meinem Vater, also ich würde mich nicht als Ersthundebesitzer bezeichnen. Und Dankeschön ich wünsche dir ebenfalls viel Glück bei der Welpensuche! :)
 
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Moony_1998

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Ich kenne einige Züchter und keiner macht eine Vorkontrolle und ein Züchter, der nur in die Nähe abgibt, weiß nicht, hat einen seltsamen Beigeschmack. 🤔 Würde für mich definitiv rausfallen, außer er hat DIE Topverpaarung.

Der Shiba ist jetzt keine sehr seltene Rasse, da gibt es wesentlich mehr Züchter von, muss man notfalls einfach weiter fahren. Aber was Syn anspricht, ist nicht zu verachten. Die Wartelisten sind gerade überall voll - auch Dank Corona - und die Züchter schauen jetzt noch genauer hin, wo der Welpe hingeht. Meine Trainerin hat einen Shiba und ist auch mit einigen Züchtern der Rasse in Kontakt und sie meinte vor ein, zwei Monaten, dass die Wartelisten teilweise für zwei Jahre voll sind.

Ich wünsche euch viel Glück bei der Suche aber versteift euch nicht auf diesen einen Züchter, sondern schaut auch mal etwas weiter nach eurem Traumhund. Was sind 400 oder 700 km für einen Hund, den ihr hoffentlich viele, viele Jahre habt. 🥰
Achso okay, naja wir sind aus Österreich, da gibt es halt so 3 Züchter gefühlt 😂 aber ansonsten hätte ich auch kein Problem damit weiter zu fahren. Wir suchen noch nicht lange und hatte eben nachdem ich das gelesen hab auf deren Homepage ein bisschen Angst, dass das überall richtig streng ist. 😅 Dem Hund würde es bei uns nämlich wirklich gut gehen. 🥰
 
demona

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"Vorkontrolle"= sie kommen mit dem Welpen, damit sich der Welpe schon während dem Kennenlernen eingewöhnen kann..das ist echt nicht üblich? Ich glaube das würde auch eher dann in der Wohnung stattfinden..
Kenne ich von keinem einzigen Züchter. 🤔 Ich persönlich kenne es so, dass der Interessent zum Züchter hinfährt und den Welpen abholt.

Schreibt den Züchter doch einfach mal an und erzählt nett von euch. Manchmal bringt es was, ansonsten halt einen anderen Züchter suchen. Ich drück euch die Daumen. 😊
 
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Syn

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Ich habe wie gesagt auch noch nie von so einer Art Vorkontrolle gehört. Nach zwei VDH/FCI-Hunden und jetzt wieder auf der Suche nach einem eben solchen, was jedes mal viele Gespräche mit vielen Züchtern bedeutete, kann ich sagen, dass das übliche Vorgehen ist, dass der Welpeninteressent einmal beim Züchter vorbeikommt, um sich persönlich vorzustellen. Die Welpen müssen zu dem Zeitpunkt noch gar nicht geboren sein. Es geht nur um das persönliche Kennenlernen. Danach dann eventuell nochmal, wenn die Welpen da sind, um sich einen auszusuchen und dann zum Abholen.

Das war quasi immer so... aktuell durch Corona ist das mit den Besuchen zum Kennenlernen nicht mehr so streng und unabdingbar, wie ich das von früher kannte, aber man merkt, dass es doch die meisten gerne noch so möchten.

Wie gesagt vielleicht auch Rassenspezifisch.
Ich habe Erfahrungen mit SWH-, Golden Retriever-, Flat Coated Retriever- und Pudelzüchtern.
 
Syn

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Schreibt den Züchter doch einfach mal an und erzählt nett von euch. Manchmal bringt es was, ansonsten halt einen anderen Züchter suchen. Ich drück euch die Daumen. 😊
Das sehe ich auch so. Ich habe schon mit soooo vielen Züchtern telefoniert und alle waren immer sehr nett und freundlich. Ich wurde nur einmal dumm angemault und das war, wie sich dann später herausstellte, ein typischer Vermehrer.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Meine Züchterin hat mir meinen Hund gebracht, weil sie wissen wollte wo und wie er dann lebt und hat auch durchaus Welpen wieder mitgenommen, wenn zB Angaben nicht stimmten o.ä., sofern umsetzbar finde ich das auch durchaus gut.

Eine Freundin von mir züchtet ebenfalls im VDH und mit einem einmaligem Vorgespräch käme da niemand an einen Welpen.
Die setzt mehrere Besuche + durchgehendes Interesse an der gesamten Aufzucht voraus, sonst gibt's keinen Hund.

Das ist auch bei entsprechender gleicher Zuchtordnung und allem einfach extrem unterschiedlich wie Züchtet das handhaben und mir persönlich ist das tatsächlich lieber, wenn ein Züchter wirklich prüft wohin seine Tiere gehen.

Im Gespräch erzählen kann man nämlich immer viel ;)
 
Hexogen10

Hexogen10

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In Österreich sind die Bestimmungen ja inzwischen so, dass jeder Züchter, jedes Tierheim und auch jeder TSV nachweisen muss, dass er die Hunde auch zurücknehmen kann. Als Privatperson darf man ja gar nicht mehr vermitteln und meines Wissens nach darf ein deutscher TSV nicht mehr nach Österreich vermitteln, wenn er dort nicht auch einen Standort hat, wo der Hund im Fall der Fälle untergebracht werden kann, also ein Tierheim, eine Pension, mit der er fest zusammen arbeitet. Deswegen kann ich das schon verstehen, wenn der Züchter sagt: "bitte nur welche aus dem nahen Umkreis" So bekommt er auf jeden Fall schneller mit, wenn was ist und kann auch Hilfestellung geben.
Vorkontrollen sollten immer dort stattfinden, wo der Hund sich die meiste Zeit aufhalten wird und offiziell auch später gemeldet ist. Denn diese Daten stehen auch im Vertrag und wenn der Züchter mal eine Nachkontrolle macht und den Hund nicht antrifft und die Nachbarn sagen "der wohnt gar nicht bei denen" ist das echt blöd. Den Fall habe ich schon mehrfach im TS erlebt und auch im Tierheim wurde immer wieder gelogen. Da füllte dann die Enkelin den Fragebogen aus, hat all ihre Daten angegeben oder die Tochter für die Mutti usw. Ehrlichkeit wehrt am längsten. Schreibt den Züchter an oder ruf an und erkundige dich. Damit habt ihr immer noch keine Zusage für einen Hund, aber schon mal mehr Informationen, als das was auf der Homepage steht.
Ich suche derzeitig nach einem dritten Hund und muss mich immer wieder durch die Vermittlungsvoraussetzungen lesen. Es gibt nach wie vor Tierheime und TSV, die vermitteln nicht an berufstätige oder man muss einen HuTa Platz vorweisen (für einen Hund, den man noch nicht hat und eventuell auch nicht bekommt, kann man wohl keinen HuTa Platz reservieren oder? ) oder einen Dogwalker Vertrag haben. Andere vermitteln nicht an Alleinstehende usw.
Da ich selbst viele Jahre im Tierschutz gewesen bin, im Tierheim mitgeholfen habe und beide Seiten kenne, Adoptant und Vermittler, bin ich immer dafür kritisch zu sein.
Nuias Verein hat sie mir hergeschickt nach einem Telefonat, obwohl sie bereits fünf Mal wechseln musste und es kam auch danach nichts mehr an Kontrollen, obwohl ein befreundetes Tierheim von denen nur 20km von mir entfernt war und die locker eine Vorkontrolle hätten machen können. Der Verein lag 200km weit weg, aber auch da kann man eine VK oder NK organisieren. Lincys Verein hatte mehrfach Pflegehunde hier untergebracht bevor er kam und auch von denen fand nie eine VK statt. Insgesamt hatte ich eine Vorkontrolle, aber war für mehr als fünf Vereine tätig. Wobei die VK auch eher ein Besuch von der Vermittlerin war, die mir den nächsten Hund vorbei brachte. Mit ihr habe ich aber beinahe täglich auch Kontakt gehabt, was bei keinem anderen Verein so gewesen ist!


Corona hat die Tierheime leer gefegt, aber ich befürchte, dass sehr viele von den neu adoptierten Hunden, ob vom Tierschutz oder vom Züchter, von Privatleuten aus dem UpsWurf oder andere private Abgaben, in die Vermittlung (zurück)gehen, weil die Leute merken, dass ihr normaler Tagesablauf nicht mehr zu der Hundehaltung passt, der Hund nie gelernt hat, auch einige Stunden alleine zu bleiben usw. Denn leider sind sehr viele Hundeschulen geschlossen worden und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Hunde da schon mal dran zu knacken haben, wenn man längere Zeit immer Zuhause war und sie plötzlich wieder alleine sein müssen.

Und noch so ein Gedanke von mir und das ist nur als Gedankenanstoß gemeint:
Ersthundehalter wärst du dennoch, wenn es dein erster eigener Hund ist. Jedoch wärst du erfahren im Umgang mit Hunden.
Es ist etwas anderes, als Kind/Jugendliche einen Hund zu begleiten oder selbst dafür verantwortlich zu sein, dass er bestimmte Dinge lernt, wirklich jede Runde zu gehen und nicht nur zwischendurch für einige Tage/Wochen, den Tagesablauf am Hund orientieren usw. Selbst für mich ist es jedes Mal wieder ein Unterschied, ob ich nur meine beiden habe oder gerade noch ein Pflegehund da ist. Die Erwartungshaltung von einem selbst an den Hund und an sich selbst, sowie anderer an dich und den Hund, sind anders.
Mal ein Beispiel von meiner Schwester. Sie ist gelernte Kindergesundheitspflegekraft und hat viele Jahre auf der Frühchenintensiv gearbeitet, auch sonst immer mit Kindern jeden Alters zu tun gehabt, zwar nie selbst ein Kind bekommen, aber eben auch sehr viel auf meine Cousins aufgepasst oder die Kids ihrer Freundinnen, und als sie im Spätsommer für einen Tag alleine mit ihrem Enkelkind war, hatte sie vorher schon Bedanken, ob das so klappt und sie hätte gerne jemanden dabei gehabt, damit sie entspannter ist. - Meine Schwester hat selbst keine Kinder, aber ihr Mann brachte eine Tochter mit in die Beziehung, die dann vor einem Jahr meine Schwester und meinen Schwager zu Großeltern machte. - Letztlich waren meine Eltern an dem Tag auch einige Stunden da. aber sie wollte eben nichts falsch machen mit dem Kleinen. Ihre Erwartungshaltung an sich selbst hatte sich geändert. Das darf man nicht unterschätzen oder vergessen.
Ich habe schon sehr, sehr viele Menschen kennen gelernt, die mit Hunden aufwuchsen und sich als erfahren bezeichneten. Von denen bekam ich dann die Hunde gebracht, weil es bei ihnen einfach nicht klappen wollte, trotz so viel Erfahrung. Wie ich immer zu sagen pflege: Mein Vater ist Elektriker, hat in seinem Leben schon zig Backöfen angeschlossen und besessen, aber weiß auch mit Mitte 60 nur, wie man sich eine Pizza darin warm macht ;)
Oder: mein Physiklehrer war gelernter Fernsehtechniker, aber wusste trotzdem nicht, wie man den Videorekorder an den Fernseher anschließen kann! Der hat das nicht nur vorgespielt, sondern der Sohn meinte mal zu uns, der kann das auch Zuhause nicht und schaut deswegen nie ein Video. :D Das war wohl auch der Grund, warum er kein Fernsehtechniker mehr ist ;)
 
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A-Fritz

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Hallo ,
es gibt in den unterschiedlichen Ländern auch Zuchtvereine solcher Hunde,
bestimmt gibt es dort eine Möglichkeit , Informationen zu bekommen ,
wer wo gerade einen Wurf hat , oder Würfe geplant hat und man kann Dir dort auch andere Fragen beantworten .

Shiba Club Deutschland e.V. oder Shiba Club Österreich (eÖSC)

Warum möchtest Ihr aber gerade einen Chiba- inu ? Was für Erwartungen verbindest Du mit diesen Hunden ?

Dieser kleine Hund ist sehr eigenständig, dickköpfig , nur bedingt erziehbar und sein starker Jagdtrieb ,
ist manchmal nicht zu kontrollieren , weshalb ein Freilauf häufig nicht möglich wird .

Hermann.
 
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Moony_1998

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In Österreich sind die Bestimmungen ja inzwischen so, dass jeder Züchter, jedes Tierheim und auch jeder TSV nachweisen muss, dass er die Hunde auch zurücknehmen kann. Als Privatperson darf man ja gar nicht mehr vermitteln und meines Wissens nach darf ein deutscher TSV nicht mehr nach Österreich vermitteln, wenn er dort nicht auch einen Standort hat, wo der Hund im Fall der Fälle untergebracht werden kann, also ein Tierheim, eine Pension, mit der er fest zusammen arbeitet. Deswegen kann ich das schon verstehen, wenn der Züchter sagt: "bitte nur welche aus dem nahen Umkreis" So bekommt er auf jeden Fall schneller mit, wenn was ist und kann auch Hilfestellung geben.
Vorkontrollen sollten immer dort stattfinden, wo der Hund sich die meiste Zeit aufhalten wird und offiziell auch später gemeldet ist. Denn diese Daten stehen auch im Vertrag und wenn der Züchter mal eine Nachkontrolle macht und den Hund nicht antrifft und die Nachbarn sagen "der wohnt gar nicht bei denen" ist das echt blöd. Den Fall habe ich schon mehrfach im TS erlebt und auch im Tierheim wurde immer wieder gelogen. Da füllte dann die Enkelin den Fragebogen aus, hat all ihre Daten angegeben oder die Tochter für die Mutti usw. Ehrlichkeit wehrt am längsten. Schreibt den Züchter an oder ruf an und erkundige dich. Damit habt ihr immer noch keine Zusage für einen Hund, aber schon mal mehr Informationen, als das was auf der Homepage steht.
Ich suche derzeitig nach einem dritten Hund und muss mich immer wieder durch die Vermittlungsvoraussetzungen lesen. Es gibt nach wie vor Tierheime und TSV, die vermitteln nicht an berufstätige oder man muss einen HuTa Platz vorweisen (für einen Hund, den man noch nicht hat und eventuell auch nicht bekommt, kann man wohl keinen HuTa Platz reservieren oder? ) oder einen Dogwalker Vertrag haben. Andere vermitteln nicht an Alleinstehende usw.
Da ich selbst viele Jahre im Tierschutz gewesen bin, im Tierheim mitgeholfen habe und beide Seiten kenne, Adoptant und Vermittler, bin ich immer dafür kritisch zu sein.
Nuias Verein hat sie mir hergeschickt nach einem Telefonat, obwohl sie bereits fünf Mal wechseln musste und es kam auch danach nichts mehr an Kontrollen, obwohl ein befreundetes Tierheim von denen nur 20km von mir entfernt war und die locker eine Vorkontrolle hätten machen können. Der Verein lag 200km weit weg, aber auch da kann man eine VK oder NK organisieren. Lincys Verein hatte mehrfach Pflegehunde hier untergebracht bevor er kam und auch von denen fand nie eine VK statt. Insgesamt hatte ich eine Vorkontrolle, aber war für mehr als fünf Vereine tätig. Wobei die VK auch eher ein Besuch von der Vermittlerin war, die mir den nächsten Hund vorbei brachte. Mit ihr habe ich aber beinahe täglich auch Kontakt gehabt, was bei keinem anderen Verein so gewesen ist!


Corona hat die Tierheime leer gefegt, aber ich befürchte, dass sehr viele von den neu adoptierten Hunden, ob vom Tierschutz oder vom Züchter, von Privatleuten aus dem UpsWurf oder andere private Abgaben, in die Vermittlung (zurück)gehen, weil die Leute merken, dass ihr normaler Tagesablauf nicht mehr zu der Hundehaltung passt, der Hund nie gelernt hat, auch einige Stunden alleine zu bleiben usw. Denn leider sind sehr viele Hundeschulen geschlossen worden und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Hunde da schon mal dran zu knacken haben, wenn man längere Zeit immer Zuhause war und sie plötzlich wieder alleine sein müssen.

Und noch so ein Gedanke von mir und das ist nur als Gedankenanstoß gemeint:
Ersthundehalter wärst du dennoch, wenn es dein erster eigener Hund ist. Jedoch wärst du erfahren im Umgang mit Hunden.
Es ist etwas anderes, als Kind/Jugendliche einen Hund zu begleiten oder selbst dafür verantwortlich zu sein, dass er bestimmte Dinge lernt, wirklich jede Runde zu gehen und nicht nur zwischendurch für einige Tage/Wochen, den Tagesablauf am Hund orientieren usw. Selbst für mich ist es jedes Mal wieder ein Unterschied, ob ich nur meine beiden habe oder gerade noch ein Pflegehund da ist. Die Erwartungshaltung von einem selbst an den Hund und an sich selbst, sowie anderer an dich und den Hund, sind anders.
Mal ein Beispiel von meiner Schwester. Sie ist gelernte Kindergesundheitspflegekraft und hat viele Jahre auf der Frühchenintensiv gearbeitet, auch sonst immer mit Kindern jeden Alters zu tun gehabt, zwar nie selbst ein Kind bekommen, aber eben auch sehr viel auf meine Cousins aufgepasst oder die Kids ihrer Freundinnen, und als sie im Spätsommer für einen Tag alleine mit ihrem Enkelkind war, hatte sie vorher schon Bedanken, ob das so klappt und sie hätte gerne jemanden dabei gehabt, damit sie entspannter ist. - Meine Schwester hat selbst keine Kinder, aber ihr Mann brachte eine Tochter mit in die Beziehung, die dann vor einem Jahr meine Schwester und meinen Schwager zu Großeltern machte. - Letztlich waren meine Eltern an dem Tag auch einige Stunden da. aber sie wollte eben nichts falsch machen mit dem Kleinen. Ihre Erwartungshaltung an sich selbst hatte sich geändert. Das darf man nicht unterschätzen oder vergessen.
Ich habe schon sehr, sehr viele Menschen kennen gelernt, die mit Hunden aufwuchsen und sich als erfahren bezeichneten. Von denen bekam ich dann die Hunde gebracht, weil es bei ihnen einfach nicht klappen wollte, trotz so viel Erfahrung. Wie ich immer zu sagen pflege: Mein Vater ist Elektriker, hat in seinem Leben schon zig Backöfen angeschlossen und besessen, aber weiß auch mit Mitte 60 nur, wie man sich eine Pizza darin warm macht ;)
Oder: mein Physiklehrer war gelernter Fernsehtechniker, aber wusste trotzdem nicht, wie man den Videorekorder an den Fernseher anschließen kann! Der hat das nicht nur vorgespielt, sondern der Sohn meinte mal zu uns, der kann das auch Zuhause nicht und schaut deswegen nie ein Video. :D Das war wohl auch der Grund, warum er kein Fernsehtechniker mehr ist ;)
Vielen Dank für deine Ansichten!
Da hast du natürlich recht und ich bin auf jeden Fall auch dafür kritisch mit den Interessenten zu sein!

Ersthundehalter bin ich dennoch nicht, denn einer unserer Hunde war auf meinen Namen gemeldet und eben "mein" Hund. Ich hab damals eben noch bei meinen Eltern gelebt. Natürlich ist es etwas anderes einen Hund als Familie zu adoptieren, als meine jetztige Situation. Ich habe meinen letzten Hund von Verwandten übernommen und bin deshalb für viele Tipps offen und möchte mich herzlich für deine Nachricht bedanken.
 
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Moony_1998

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Hallo ,
es gibt in den unterschiedlichen Ländern auch Zuchtvereine solcher Hunde,
bestimmt gibt es dort eine Möglichkeit , Informationen zu bekommen ,
wer wo gerade einen Wurf hat , oder Würfe geplant hat und man kann Dir dort auch andere Fragen beantworten .

Shiba Club Deutschland e.V. oder Shiba Club Österreich (eÖSC)

Warum möchtest Ihr aber gerade einen Chiba- inu ? Was für Erwartungen verbindest Du mit diesen Hunden ?

Dieser kleine Hund ist sehr eigenständig, dickköpfig , nur bedingt erziehbar und sein starker Jagdtrieb ,
ist manchmal nicht zu kontrollieren , weshalb ein Freilauf häufig nicht möglich wird .

Hermann.
Vielen Dank für den Tipp! Ja wir haben uns in den Charakter des Shibas verliebt und schätzen diese Eigensinnigkeit. Es ist eine wunderschöne, intelligente Rasse. :) Mit Hunden die einen ausgeprägten Jagdtrieb haben bin ich auch bereits erfahren.
 
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Moony_1998

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Wir werden übrigens einen Spazierg mit den Shibas von besagtem Züchter ausmachen. Eine tolle Möglichkeit um die Rasse und verschiedene Züchter (geben nämlich auch Tipps zu anderen Züchtern) kennenzulernen. 😄
 
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