Meine Hündin ( 8 Monate alt ) zieht sobald wir vom spazieren nach Hause gehen

Diskutiere Meine Hündin ( 8 Monate alt ) zieht sobald wir vom spazieren nach Hause gehen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, bin zufällig auf diese Seite gestoßen, und ich fand Sie direkt sympatisch. Ich hoffe Ihr habt auch ein paar Tipps für mich. Meine...
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Bella92

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Hallo zusammen,
bin zufällig auf diese Seite gestoßen, und ich fand Sie direkt sympatisch.
Ich hoffe Ihr habt auch ein paar Tipps für mich.
Meine Hündin, Hollandse Herdershond ist 8 Monate alt. Sie zieht wie verrückt an die Leine, sobald sie weiß, dass es nach Hause geht.
Ich muss dazu sagen, wir haben Sie mit 4 Moanten bekommen. Sie kam aus einer schlechten Haltung und war nur im Zwinger.
Sie war sehr verunsichert und Ängstlich, mittlerweile haben wir es sehr gut unter Kontrolle und hat sich sehr Liebevoll entwickelt.
Leider gibt natürlich ein paar Dinge, die leider nicht sofort klappen, selbstverständlich. Alles hat seine Zeit.
Aber das ziehen sobald es nach Hause geht, ist wirklich sehr nervend. Habe alles ausprobiert, ein Spielzeug welches Sie nur erhält, wenn sie hört. Leckerlis funktioniert, aber auch nur für einen kurzen Moment. Wenn ich stehen bleibe kommt Sie direkt und macht Fuß. Die Richtung ändern funktioniert, aber auch nicht lange. Sie hat gelernt bei Fuß zu laufen, und es klappt wirklich sehr gut, sowie abruf und diverse kommandos.

Vielen Dank im Voraus

Liebe Grüße
 
14.01.2021
#1
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A-Fritz

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Hallo,
Mit einem Welpe der 8 Monate alt ist ,sollte man Geduld haben und nur ein regelmäßiges Training ,
kann langsam zum Erfolg führen .
Besonders wenn das Tier aus einer schlechten Haltung stammt , kann man nicht wissen welche Traumata
und Ängste sein Verhalten beeinflussen können , darum ist es möglich , dass eine Verhaltensänderung
besonders schwer von statten gehen kann .

Die Ansprechbarkeit und Aufmerksamkeit kann man beim Hund für das Training steigern ,
wenn er hungrig ist .
Wenn der Hund vor dem Training kein Futter bekommt , werden Leckerlies als Belohnung
besser funktioniert .

Wenn Du das Futtermänge für den Tag abwigst und nur zum Training benutzt , kann der Erfolg bestimmt verbessert werden .
Auch sollte das Training anfangs gennerell in einer Situation stadtfinden, in der es wenig Ablenkung gibt .

Leinenführigkeit :
Das Ziel ist , der Hund soll sich an dem Hundeführer orientieren und Aufmeksamkeit zeigen, um ihm zu folgen .
Wichtig ist , dass der Hund Aufmerhsamkeit und Interesse an dem Hundeführer hat ,
um an seiner Seite bleiben zu wollen .
Die Leine dient nur als Hilfe , um den Hund dabei besser kontrollierren zu können .

1.Übung - Anfangs geht es nur um die Aufmeksamkeit des Hundes an seinem Hundeführer .
2.Übung - Der Hund soll an der langen Leine dem Hundeführer folgen lernen , auch bei Richtungswechsel und verschidenen Geschwindigkeiten .

Wenn Dein Hund immer zieht, sobald es nach Hause geht ,
kannst Du die Übungen auch im eigenen Garten , oder vor dem Haus machen
und in dessen Nähe bleiben , so wie auch mit Futter unterstützen , wenn der Hund gut reagiert hat ,
oder um sich als Führer interressant zu machen .

Erst wenn der Hund einigermaßen gut auf die Leine reagiet , kann man die Leine auch kürzer nehmen ,
so dass der Hund immer schneller reagieren muß , wenn ein Richtungswechsel kommt .

Es kann nützlich sein , auch Kommandos wie - Sitz - ,oder -Platz- wärend der Übungen zur Leinenführigkeit
einzu setzen , damit der Hund auch zwischendurch wieder zur Ruhe kommen kann .

Ich hoffe , dass sich bald auch ein Trainingserfolg zeigen wird .

Frirz




.
 
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Mr. Spock

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Dann macht ihr Gassi gehen wohl im Mom keinen Spaß.
 
B

Bella92

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Hallo,
Mit einem Welpe der 8 Monate alt ist ,sollte man Geduld haben und nur ein regelmäßiges Training ,
kann langsam zum Erfolg führen .
Besonders wenn das Tier aus einer schlechten Haltung stammt , kann man nicht wissen welche Traumata
und Ängste sein Verhalten beeinflussen können , darum ist es möglich , dass eine Verhaltensänderung
besonders schwer von statten gehen kann .

Die Ansprechbarkeit und Aufmerksamkeit kann man beim Hund für das Training steigern ,
wenn er hungrig ist .
Wenn der Hund vor dem Training kein Futter bekommt , werden Leckerlies als Belohnung
besser funktioniert .

Wenn Du das Futtermänge für den Tag abwigst und nur zum Training benutzt , kann der Erfolg bestimmt verbessert werden .
Auch sollte das Training anfangs gennerell in einer Situation stadtfinden, in der es wenig Ablenkung gibt .

Leinenführigkeit :
Das Ziel ist , der Hund soll sich an dem Hundeführer orientieren und Aufmeksamkeit zeigen, um ihm zu folgen .
Wichtig ist , dass der Hund Aufmerhsamkeit und Interesse an dem Hundeführer hat ,
um an seiner Seite bleiben zu wollen .
Die Leine dient nur als Hilfe , um den Hund dabei besser kontrollierren zu können .

1.Übung - Anfangs geht es nur um die Aufmeksamkeit des Hundes an seinem Hundeführer .
2.Übung - Der Hund soll an der langen Leine dem Hundeführer folgen lernen , auch bei Richtungswechsel und verschidenen Geschwindigkeiten .

Wenn Dein Hund immer zieht, sobald es nach Hause geht ,
kannst Du die Übungen auch im eigenen Garten , oder vor dem Haus machen
und in dessen Nähe bleiben , so wie auch mit Futter unterstützen , wenn der Hund gut reagiert hat ,
oder um sich als Führer interressant zu machen .

Erst wenn der Hund einigermaßen gut auf die Leine reagiet , kann man die Leine auch kürzer nehmen ,
so dass der Hund immer schneller reagieren muß , wenn ein Richtungswechsel kommt .

Es kann nützlich sein , auch Kommandos wie - Sitz - ,oder -Platz- wärend der Übungen zur Leinenführigkeit
einzu setzen , damit der Hund auch zwischendurch wieder zur Ruhe kommen kann .

Ich hoffe , dass sich bald auch ein Trainingserfolg zeigen wird .

Frirz




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Hallo,
das sind sehr wertvolle Tipps. Ich habe gerade, als wir vom Spaziergang nach Hause waren, Kommandos, wie Sitz, Platz und Abruf, es hat gut geklappt, sie zog nicht mehr ganz so schlimm. Super vielen Dank. Werde jetzt jeden Tag die Übung mit einbeziehen.
Liebe Grüße
 
*Mischling*

*Mischling*

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Hey,

wie verhält sie sich denn vom Haus weg? Bleibt sie nah da, ist sehr aufmerksam/wachsam?
Klingt für mich, als hätte sie draußen angst. Dann ist nicht Leinenführigkeit das primäre Problem, sondern Sozialisation, das Erleben der Umwelt. Dabei sollte man den Hund natürlich auch nicht überfordern. Ich würde euch einen Hundetrainer ans Herz legen, der sich das vor Ort anschaut.
 
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Bella92

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Dann macht ihr Gassi gehen wohl im Mom keinen Spaß.
Hey,

wie verhält sie sich denn vom Haus weg? Bleibt sie nah da, ist sehr aufmerksam/wachsam?
Klingt für mich, als hätte sie draußen angst. Dann ist nicht Leinenführigkeit das primäre Problem, sondern Sozialisation, das Erleben der Umwelt. Dabei sollte man den Hund natürlich auch nicht überfordern. Ich würde euch einen Hundetrainer ans Herz legen, der sich das vor Ort anschaut.
Hallo,
vielen Dank für deine Antwort.
Du hast recht, das stimmt allerdings. Ich hatte eine Hundetrainerin, Sie war sehr oft da, aber hat zu keinen Erfolg geführt. Sie ist mit dem Hund die Straße hoch und runter gelaufen, war auch anfangs alles gut gewesen, nur irgendwann hat mein Hund dann in die Leine gebissen und hat zwei Leinen vernichtet, weil Sie es durchgehen lassen hat.
Es ist wirklich schwer jemanden zu finden. Einige sind derzeit auch von den Terminen voll. Ich muss leider warten bis ich dran komme.
Vielleicht hast du ja einen wertvollen Tipp für mich?
Liebe Grüße
 
Nienor

Nienor

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Hey

Wieso führt eine Trainerin deinen Hund? Was soll denn das bringen? Hunde lernen extrem situativ uns selbst wenn es mit der Trainerin geklappt hätte, was hätte euch das genutzt? Nix, weil der Hund gelernt hätte, dass es mit der Trainerin geht - auf euch überträgt er das nicht automatisch.
Ein guter Hundetrainer trainiert nicht den Hund, sondern der Halter. Er informiert euch darüber, wie ihr die Situationen handeln könnt.

Und wieso reagiert er dann mit Leinenbeissen? Was an der Situation hat ihn überfordert? War es nur das Handling der Trainerin?
Oder sind es vielmehr die Reize, die auf ihn einprasseln > Dann meidet das Laufen an der Strasse, fahrt raus, wo wenig ist und tastet euch langsam an stressigere Orte. Der Hund darf nicht in die Überforderung kommen, sonst kann er nicht lernen. Er kann dann nur noch extrem gut verankerte Verhaltensweisen ausführen, meist ist das nur angeborenes Verhalten, nichts erlerntes mehr.
Wenn dein Hund umweltunsicher ist, dann hilft es, Strecken zu laufen, keine Rundwege. Man läuft den gleichen Weg zurück. Das gibt dem Hund Sicherheit, weil er den Weg kennt. Der Rückwegbonus ist bei solchen Hunden oft extrem, sie sind viel weniger angespannt, ansprechbarer und damit wird das Laufen viel angenehmer (solltet ihr schon den gleichen Weg zurück gehen, dann sollte das Stück davor unbedingt angeschaut werden - wie hoch ist die Erregung? Gibt es ein Cool Down nach Training, Spiel, Action?). Zusätzlich hilft es bekannte Strecken aufbauen, die ihr immer wieder lauft. Weniger neue Umgebung ist da mehr. Mit der Zeit können dann unbekannte Abschnitte oder ganze Strecken dazu kommen. Aber am Anfang muss der Stresslevel erst wieder runter, der Hund muss sich regenerieren, eh er wieder aufnahme- und lernfähig wird.

Ich habe gerade, als wir vom Spaziergang nach Hause waren, Kommandos, wie Sitz, Platz und Abruf, es hat gut geklappt, sie zog nicht mehr ganz so schlimm.
Bekannte Signale geben dem Hund unheimlich viel Sicherheit, weil sie Vorhersagesicherheit geben. Mensch sagt Sitz und der Hund weiss ganz genau, wenn ich mich jetzt setze, passiert nichts schlimmes, sondern ich werde belohnt.
Das Gegenteil erreicht man mit Leinentraining, das über unangekündigte Richtungswechsel funktionieren soll. Der Hund wird so verunsichert und gezwungen, seine Aufmerksam dauerhaft auf dir zu haben, dass es ihn extrem stresst. Daueraufmerksamkeit auf dem Spaziergang ist extrem anstrengend und verhindert die Bedürfnisbefriedigung des Hundes, weil er gar nicht mehr dazu kommt, sich intensiver mit Gerüchen zu beschäftigen oder einfach Hundedingen nach zu gehen. Am Ende hat man einen unsicheren, unselbstständigen Roboter - wenn man Glück hat. Andere Hunde machen das nicht mit, werden frustig oder zeigen andere Verhaltensauffälligkeiten.

Da tut sich die Frage auf: Wie agierst du, wenn du das nicht "durchgehen lassen" willst?

Vielleicht hast du ja einen wertvollen Tipp für mich?
Schau doch mal, ob du hier jemanden findest: Trainer - Umkreissuche
 
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Ich kann mich Nienor nur anschließen. Wir haben uns am Anfang nahe des Hauses aufgehalten (ruhige Gegend allerdings), sind einmal am Tag auf die Felder oder in den Wald, ab vom Schuss. Nachher zweimal. Am Anfang hat sich meiner auf den Feldern nicht mal gelöst. Ich finde es schwierig, ´weitergehende Tipps zu geben, weil wir den Hund nicht sehen und die Umgebung nicht kennen. Daher der Vorschlag mit dem Hundetrainer. Aber wie Nienor schrieb, bringt das so nix.
Bis ihr einen habt, würde ich erstmal auf den Wohlfühlfaktor setzen. Also nicht überfordern, dorthin gehen, wo sich der Hund wohl fühlt, mit ihm beschäftigen und auch nicht zu viel erwarten. Beobachtet den Hund mal und schaut, welche Signale für Unsicherheit euch auffallen. Dann könnt ihr früher eingreifen und etwas tun, damit er sich wohl fühlt.
 
snakeeye25

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Ein so junger Welpe braucht noch viel Erziehung und sollte nicht gehetzt werden. Gib ihm etwas Zeit sich daran zu gewöhnen Befehle anzunehmen und begegne ihm mit Verständnis. Mit der Zeit sollte er sich an deine Führungsrolle gewöhnen und kann dann auch leichter korrigiert werden. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. :)
 
Thema:

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