Wer trägt die Verantwortung ? Lebende Tiere sind vom Umtausch ausgeschlossen !

Diskutiere Wer trägt die Verantwortung ? Lebende Tiere sind vom Umtausch ausgeschlossen ! im Tierhilfe Forum Forum im Bereich Tier Ecke; Wer hat den schwarzen Peter ? Ein Fehler im System ? Wehrend ein Umtausch normalerweise immer Möglich wird , werden aber lebende Tiere...
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A-Fritz

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Wer hat den schwarzen Peter ? Ein Fehler im System ?

Wehrend ein Umtausch normalerweise immer Möglich wird ,
werden aber lebende Tiere meistens vom Umtausch ausgeschlossen
und vielleicht wird manchmal sogar auch noch
eine Rückgabe, auch ohne Geld verweigert .

Dieses mag für den Verkäufer günstig und vorteilhaft sein ,
aber für die Käufer , oder auch, im besonderem für die Tiere nicht .
Im allgemeinen ist hier immer der Käufer der Dumme und muss eine Lösung für seinen Fehlkauf finden ,
obwohl dieser häufig unerfahren ist und wohl wenig Möglichkeiten hat, das Tier auch richtig zu versorgen .

Notfalls kommt das Tier in ein Tierheim der Kommune
und die Allgemeinheit übernimmt jetzt die Verantwortung .

Ich denke , hier ist ein umdenken dringend nötig
und der Umtausch sollte hier gesetzlich verpflichtend möglich gemacht werden ,
was meint Ihr dazu ?

Fritz
 
Zuletzt bearbeitet:
21.01.2021
#1
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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
B

Brightside

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Ich denke, am sinnigsten wäre es, den Lebendtierverkauf in Geschäften vollkommen einzustellen.
 
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Simpat

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Der Fehler im System ist doch schon, dass überhaupt Tiere von irgendwelchen Verkäufern angeboten werden dürfen. Ich bin dafür, dass Tiere wenn überhaupt nur im Fachhandel und auch nur von wirklich dafür geschulten Fachkräften veräußert werden dürfen. Der Käufer muss belegen, dass er über die Haltungsbedingungen der Tiere Bescheid weiß und auch gewillt ist diese zu bieten.

Dann kommt es natürlich darauf an, warum der Käufer das Tier zurückgeben will, wurde es einfach nur nach der Farbe ausgesucht und jetzt verhält es sich nicht so, wie erwünscht, weil es ein Tier ist und kein Dekogegenstand ist und natürlich kommt es auch auf den Zeitrahmen an. Nach wenigen Tagen würde ich in dem Fall sagen, auf jeden Fall zurücknehmen, aber keinesfalls Umtausch!
 
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A-Fritz

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Es gibt die unterschiedlichen Quellen , wo man Tiere erwerben kann,
ob Im Zoogeschäft , bei ebay Kleinanzeigen , von Hobby- u.Berufs- Züchtern , bei Importen- aus dem Ausland ,
oder auch Tiere aus zweiter Hand werden jedem Interessenten angeboten .

Auch die beste Beratung , oder auch eine vorbeugende Überprüfung von Fachleuten,
kann nicht verhindern , dass es zu gravierenden Problemen beim T.H. kommen kann .

Besonders junge Menschen, bei der 1, Tierhaltung, können dann Überraschungen mit den Tieren vorkommen,
von denen sie in mannigfacher Weise überfordern werden und nur die Rückgabe der Tiere kann jetzt noch schlimmes verhindern .

Es ist natürlich auch so , nur wenn der Halter eines Tieres zufrieden und glücklich mit seinem Tier ist ,
kann auch das Tier dauerhaft gut versorgt werden und der Halter sich begeistert für das Tier einbringen .
Andernfalls , wäre es für Halter und sein Tier nur Mühsal und Qual, eine Abgabe wäre hier , so bald wie möglich bestimmt immer die beste Lösung .

Darum denke ich ,sollte auch ein Umtausch ,innerhalb einer Frist für jeden der ein Tier erworben hat ,
auch noch möglich sein .

Fritz.
 
Miss.Piggy

Miss.Piggy

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Ich hole meine Tiere von wenigen Züchtern oder aus dem Tierschutz. Wenn die Vergesellschaftung nicht klappt, ist da die Rückgabe kein Problem. Tiere, die ich aufnehme von privat, sind mein eigenes Risiko - aber das waren oft Tiere, die ich nicht dort lassen konnte, wo sie waren. Einmal musste ich deshalb eine2. Guppe aufmachen. Das ist dann halt so.
 
Nienor

Nienor

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Besonders junge Menschen, bei der 1, Tierhaltung, können dann Überraschungen mit den Tieren vorkommen,
von denen sie in mannigfacher Weise überfordern werden und nur die Rückgabe der Tiere kann jetzt noch schlimmes verhindern .
Wenn die Tiere aus seriöser Quelle geholt werden, ist das i.d.R. gar kein Problem, dass das Tier zurück kann oder zumindest bei der Weitervermittlung geholfen wird.
Aber heutzutage muss es ja schnell gehen, es muss billig sein und unangenehme Fragen will keiner beantworten. Deshalb kommen die Tiere dann nicht aus dem Tierschutz oder vom Züchter, sondern vom Vermehrer, unseriösen Händlern oder anderen Leuten, die nicht mehr erreichbar sind, wenn das Geld den Besitzer gewechselt hat - von einer Rücknahme ganz zu schweigen.

Wobei ich mich bei der Diskussion auch frage, warum so ein schlechtes Bild von Tierheimen vorherrscht? Wenn man ein Tier nicht zurück geben kann und eine Haltung aus welchem Grund auch immer nicht mehr geht, kann man das Tier zur Weitervermittlung einem Tierheim übergeben. Dafür sind Tierheim da, sie helfen in der Not - egal ob Mensch oder Tier in Not geraten ist.
Aber manchmal scheint es, als wäre es mit dem Gang zum Schlachter gleichzusetzen, wenn man ein Tier ins Tierheim "abschiebt".

und der Umtausch sollte hier gesetzlich verpflichtend möglich gemacht werden ,
Da lege ich vehement mein Veto ein. Ein Tier umtauschen? Gehts noch?
Rückgabe ok, gern auch ohne, dass Geld zurück geht, weil man ja auch was aus der unüberlegten Anschaffung lernen soll.
Aber ein Tier einfach gegen ein anderen austauschen? Soweit kommts noch. Eher sollten Leute, die auf solche Ideen kommen, auf schwarzen Listen geführt werden und nie wieder ein Tier erhalten.
 
Miss.Piggy

Miss.Piggy

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Ich lehne ein Umtauschrecht strikt ab- ich war relativ fassungslos, wie mir vor vielen Jahren eine Züchterin genauso fassungslos folgendes erzählte. Sie hatte 2 Meerschweinchen- wie sie glaubte, in gute Hände- abgegeben. Jetzt kamen die neuen Tierhalter und wollten ein Tier umtauschen, weil das Tier heruntergefallen war und nun kaputt ist. Das Tier hatte ein gebrochenes Bein. Sie hat die Tiere zurück genommen und keine neuen hergegeben.
 
Hexogen10

Hexogen10

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Umtausch (egal ob Geld oder gegen ein anderes Tier): nein
Rückgabe, weil man überfordert ist, Todesfall in der Familie oder einem anderen nachvollziehbaren Grund, ohne Rückgabe der Schutzgebühr oder Kaufgebühr: ja

Warum?
Ein Tier ist kein Mantel oder Schuh mit dem man Zuhause ausprobiert wie es passt und bei nicht gefallen wieder zurück gegeben werden kann
Jeder TSV, jeder Züchter und jedes Tierheim sollte verpflichtet sein eine Möglichkeit zur Unterbringung ihrer vermittelten Tiere vorweisen zu können.

Aktuell gehen über alle möglichen Kanäle Tiere in Haushalte u.a. leider auch bei Zoo Zajac in Duisburg. Der verdient sich derzeit eine goldene Nase und sagt selbst in Interviews "wenn die Tiere nach dem Homeoffice wieder abgegeben werden ist es nicht mein Problem, ich nehme die Tiere nicht zurück" und das geht gar nicht. Auch die TSV und Tierheime werden Platzprobleme haben, wenn nach dem Lockdown der normale Alltag beginnt und die angeschafften Hunde und Katzen Probleme haben, wenn sie alleine bleiben müssen, in die Pubertät kommen usw. Dazu kommen jetzt bald noch die ganzen Frühlingskitten und das Chaos ist perfekt.
Wenn man hier im Forum liest, findet man einige Neutierbesitzer, die sich vor Übernahme ihres Tieres nicht darüber schlau gemacht haben, was sie sich da ins Haus holen. Hilfe, mein Beagle jagt, oh nein, mein Otschawka bewacht den Hof, mein 12 Wochen junger Hund pieselt in die Wohnung, mein 5 Monate alter Kater zerkratzt mir das Sofa und markiert überall usw.

In Österreich ist es seit wenigen Jahren Pflicht, dass jeder TSV eine stationäre Möglichkeit hat seine Tiere unterzubringen. Private Weitergabe von Hunden und Katzen ist untersagt und sämtliche online Plattformen meines Wissens nach so eingestellt, dass man nur als Verein mit Möglichkeit zur Unterbringung dort inserieren darf. Muss man sein Tier abgeben, führt kein Weg daran vorbei, sich an eine öffentliche Stelle zu wenden zur Vermittlung.

Aufklärung im Vorfeld muss besser laufen, die Begleitung durch die Vereine und Tierheime muss verbessert werden und die Vermittlung eingegrenzt, die Texte ehrlicher verfasst und nichts verschweigen. Jeder TSV und jedes Tierheim müsste einen Trainer im Team haben, damit qualifizierte Tipps kommen und keine Laienantworten. Ich erinnere mich da an ein Telefonat vor 1,5 Jahren wo mir eine Tierschutzanfängerin erklären wollte wie ich anfangs mit meinem Pflegehund agieren muss und die hatte selbst noch nicht einen einzigen Hund direkt aus dem Ausland an der Leine gehabt geschweige denn Mal eine Transportankunft mitgemacht!
Pflegestellen müssen besser geschult werden und nicht jeder Hinz und Kunz einfach nur weil er ein großes Herz hat einen Pflegehund bekommen geschweige denn adoptieren dürfen.
Kurse verpflichtend machen wo man sich über das Tier richtig informiert und den richtigen Umgang lernt. Begleitung bei Gassirunden mit Tierheimhunden und eine Mindestanzahl von Stunden, die man dort gelaufen ist bevor man sich einen Hund holen darf. So kommen die Tierheime an Gassigänger und der Tierschutz/Züchter kann einen Nachweis verlangen, dass es keine spontane Entscheidung ist, sondern man sich schlau gemacht hat.
Sich einfach Mal davon verabschieden, dass man Tiere spontan zu sich holen kann, weil alle seriös arbeitenden sich auf bestimmte Vorgaben einigen und ALLE eine Möglichkeit bieten, wenn es zu Problemen kommt, das Tier auch zurück zu nehmen, aber ohne die Schutzgebühr oder Kaufgebühr zu erstatten.

Ich kenne alle Seiten und würde mir eine komplette Umstrukturierung der Branche wünschen zum Wohle der Tiere. Denn es gibt zu viele TSV, die alle ihre eigene Suppe kochen. Aus einem Verein, der sich auflöst entstehen drei neue usw. Erst wenn alle mal begriffen haben, dass es um Tiere geht, die Bedürfnisse haben und Anforderungen stellen, die sich einleben und Charakter haben, und nicht um eine Ware, die nach zwei Tagen doch nicht mehr gefällt, weil es Arbeit macht oder man doch nicht so viel Dankbarkeit (vom Hund) und Anerkennung durch Freunde und Familie für die Aufnahme dieses Lebewesens erhält, erst dann wird sich nachhaltig etwas ändern.
 
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