Hund hört nicht, wenn Geschirr an

Diskutiere Hund hört nicht, wenn Geschirr an im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Meine Hündin hört nicht, wenn sie ihr Geschirr hat. Sitz und Bleib macht sie für z.B. Fleischwurst sehr gerne. Aber sobald das Geschirr an...
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Dani18718

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Meine Hündin hört nicht, wenn sie ihr Geschirr hat. Sitz und Bleib macht sie für z.B. Fleischwurst sehr gerne. Aber sobald das Geschirr an
ist und wir spazieren gehen wollen, hört sie auf kein Kommando mehr. Wir haben sie erst seit einer Woche, aber sie maßregelt uns etwas, sodass wir vorm Spazieren Gehen ein Sitz haben wollen. Wir versuchen das Sitz und wenn sie nicht hört, gehen wir aus der Situation raus und versuchen es danach erneut, aber ohne Erfolg. Hat jemand einen hilfreichen Hinweis für uns, wie wir das angehen könnten? Vielen Dank :)
 
07.02.2021
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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Nienor

Nienor

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Hey
Wie habt ihr sie an das Geschirr gewöhnt? Schlüpft sie freiwillig hinein?
Ist sie von Knochen und Muskeln gesund und kann ausgeschlossen werden, dass das Geschirr irgendwo Schmerzen verursacht?
 
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Dani18718

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Hey,
Danke für die Antwort! Wir haben sie nicht an das Geschirr gewöhnt, beim Vorbesitzer hat sie es ja auch getragen. Freiwillig schlüpft sie nicht hinein. Allerdings ist sie allgemein nicht die motivierteste Hündin (Shiba Inu), wenn sie im Bett liegt, bleibt sie manchmal auch demonstrativ liegen. Ich denke aber, das ist wieder ihre Art und zu Maßregeln.

Wir haben bereits ein neues Geschirr bestellt und werden dieses direkt positiv verbinden, sobald es da ist :)

Ausgeschlossen werden kann es nicht, da wir noch nicht beim Tierarzt waren mit ihr. Sie war beim Vorbesitzer zuletzt im Juli 2020 beim Tierarzt. Allerdings:

Wir haben gestern folgendes Prozedere durchgeführt:
Geschirr an, Leine an, durch die Wohnung gehen. Mittendrin sie ansprechen und das Sitz „versuchen“. Hat sie dann nicht gemacht. Nach etwa 3 Versuchen haben wir das Geschirr ausgezogen, uns ausgezogen und eine Pause gemacht. Das ganze nach 2-5 Minuten von vorne. Und siehe da, nach circa einer Stunde hat die Dame sich dazu entschlossen Sitz zu machen. Das haben wir direkt 5 mal gemacht, kein Problem, als hätte sie auf einmal kein Geschirr mehr an.

Sind dann raus, haben sie ausgetobt. Auf dem Rückweg im Treppenhaus der Wohnung hat sie dann auch wieder alles mitgemacht (Sitz, Platz, Bleib). Auf dem Hinweg (also quasi im Treppenhaus vor der Gassi Runde) haben wir es nicht probiert, da ich denke, dass sie es nicht gemacht hätte und wir erstmal mit dem Erfolg in der Wohnung zufrieden waren.

Was ist eure Einschätzung? Ist das nur ihre Art uns zu Maßregeln? Von wegen „ich mach eure komischen Kommandos nicht, wir gehen doch eh gleich Gassi“, und wir sollten da konsequent so durchziehen? Sie hatte vorher wohl keine Erziehung...
 
Nienor

Nienor

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Hey

Du kannst eigentlich davon ausgehen, dass den Hund dich nicht massregelt. Massregeln unter Hunden ist eher körperlich, anrempeln, wegdrücken ..
Einfach nichts tun, ist eher ein Zeichen von Überforderung, von Stress.

Wenn Hunde z.B. durch aversive Methoden erzogen werden, dazu zählen Leinenrucks, aber auch bedrohliche Körperhaltung, dann verknüpfen die das immer mit irgendwas. Gut möglich, dass sie das Geschirr mit solchen Trainingsmethoden verknüpft, das miese Gefühl bleibt erhalten und blockiert sie einfach innerlich. Gerade aversive Erziehungsmethoden hemmen die Hunde teilweise so sehr, dass sie lieber nichts machen, als etwas falsch zu machen, weil sie der Bestrafung entgehen wollen. Nichts tun, bzw. schnüffeln, wegschauen u.ä. ist zudem auch Beschwichtigung und soll auch helfen, Bestrafung zu entgehen. Gleichzeitig wird der Stresspegel so hoch, dass sie ins Freeze kommen und gar nichts mehr tun können.

Such dir bitte eine*n Hundetrainer*in, der/die nicht mit aversiven Methoden trainiert und sich die Situation anschauen kann. Da reichen in Zeiten des Lockdowns auch Videos, die euer Problemverhalten und die Zeit davor und danach gut abbilden. Da kann man schon erste Einschätzungen geben und erste Tipps.
Bezüglich des Geschirrs würde ich einen guten Hundephysiotherapeuten konsultieren, der sie gründlich abcheckt und den Sitz des Geschirrs mit und ohne Zug beurteilen kann.
 
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Dani18718

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Hey, danke für die Antwort :)
Das beschreibt sie eigentlich sehr gut. Wir werden das erstmal so weiter machen und später gegebenenfalls einen Profi ranholen. Wir konnten ja gestern schon erste Erfolge verzeichnen, vielleicht lässt sie sich ja auf uns ein :)
 
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A-Fritz

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Meine Hündin hört nicht, wenn sie ihr Geschirr hat. Sitz und Bleib macht sie für z.B. Fleischwurst sehr gerne. Aber sobald das Geschirr an ist und wir spazieren gehen wollen, hört sie auf kein Kommando mehr. Wir haben sie erst seit einer Woche, aber sie maßregelt uns etwas, sodass wir vorm Spazieren Gehen ein Sitz haben wollen. Wir versuchen das Sitz und wenn sie nicht hört, gehen wir aus der Situation raus und versuchen es danach erneut, aber ohne Erfolg. Hat jemand einen hilfreichen Hinweis für uns, wie wir das angehen könnten? Vielen Dank :)
Eine Woche ist noch nicht sehr lange zum eingewöhnen , vielleicht ist die Situation noch ungewohnt
und darum auch die Ablenkung noch zu groß .
Vielleicht gewöhnt sie sich schneller an das Geschirr ,
wenn sie es häufig, nur so im Haus an bekommt , ohne speziell nur zum spazieren gehen .

Ich würde die Kommandos so lange weiter trainieren , wenn sie nicht abgelenkt ist
und leichter auf die Wurst reagieren kann .

Ihr solltet abwarten, bis Sie durch ein regelmäßiges Training besser , stärker konditioniert worden ist ,
dann kann sie auch unter Ablenkung besser , sicherer auf ein Kommando reagieren.
Geduld , Ruhe und ein bestimmendes, sicheres Auftreten können beim Umgang mit dem Hund helfen ,
ihn auch bei Ablenkungen zu kontrollieren .

Auch wenn Ihr die Hündin vor dem Training nicht füttert ,
wird sie mit Hunger besser auf die Wurst reagieren können .

Hundevereine bieten ein Training mit Gleichgesinnten
und ein gemeinsames Training hat verschiedene Vorteile .

Fritz.
 
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Dani18718

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Eine Woche ist noch nicht sehr lange zum eingewöhnen , vielleicht ist die Situation noch ungewohnt
und darum auch die Ablenkung noch zu groß .
Vielleicht gewöhnt sie sich schneller an das Geschirr ,
wenn sie es häufig, nur so im Haus an bekommt , ohne speziell nur zum spazieren gehen .
Ja das stimmt. In der Wohnung klappt es super, draußen mittlerweile auch immer besser, wenn auch nicht immer. Wir bleiben dran.

Ihr solltet abwarten, bis Sie durch ein regelmäßiges Training besser , stärker konditioniert worden ist ,
dann kann sie auch unter Ablenkung besser , sicherer auf ein Kommando reagieren.
Geduld , Ruhe und ein bestimmendes, sicheres Auftreten können beim Umgang mit dem Hund helfen ,
ihn auch bei Ablenkungen zu kontrollieren .
Das motiviert, danke! :)
 
demona

demona

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Dir ist schon bewusst, was du da für einen Hund hast, oder? 🤔

Ein Shiba Inu ist kein Border Collie, der zwanzig Mal hintereinander Sitz/Platz/Pfötchen ausführt, nur weil du es gerne so hättest. Ein Shiba ist ein sehr eigenständiger Hund, den man nicht genauso erziehen kann. Bzw. kann man es schon, geht aber meistens nach hinten los.

Du schreibst, dass ihr sie erst seit 1 Woche habt und schon erwartet ihr das gesamte Repertoire an Kommandos und dazu noch dieser Schwachsinn von "Mein Hund maßregelt mich." Sorry, ne, kann ich nicht verstehen oder nachvollziehen. Der Hund ist nicht mal ansatzweise angekommen, kennt euch nicht und wird schon so extrem gefordert. Wenn sie ein Welpe wäre, würdest du doch auch nach 1 Woche kein perfektes Sitz erwarten, oder?

Geschirr weder trainiert noch neu konditioniert - wenn sie das schon beim Vorbesitzer scheiße fand, warum sollte sie das bei euch besser finden? Mal von einer möglichen, körperlichen Ursache abgesehen.
Im Bett liegen bleiben vorm Gassi gehen - ja, sorry, würde ich auch machen bei dem Theater, dass ihr da veranstaltet. Da hätte ich auch keinen Bock drauf.
Allgemein im Bett liegen blieben - warum auch nicht? Wenn ihr nichts von ihr wollte, kann sie doch liegen bleiben. MUSS sie euch ständig hinterher laufen? Das ist nicht die Art vom Shiba. Viele HH trainieren hart daran, dass der Hund liegen bleibt wenn sie sich in der Wohnung bewegen wollen.
Dass sie das Sitz in der Wohnung nach einer Ewigkeit mal gezeigt hat, ist klar, ihr habt sie ja lange genug bearbeitet. Entschuldige aber 1 (!) Stunde für ein lächerliches Sitz? Dein Ernst?

KANN sie überhaupt Sitz aufs erste Kommando hin? Oder DENKT ihr, dass sie es kann? Ein Sitz in der Wohnung ist nicht das Gleiche wie ein Sitz im Treppenhaus oder draußen auf der Wiese. Ihr habt an diesem Tag wie oft Sitz gesagt? Was hat sie daraus gelernt? Garantiert nicht ein freudiges Sitz zu zeigen sondern nur, dass ihre Menschen sie so lange nerven bis sie ihren Willen haben.

Warum bringt ihr ihr die Kommandos nicht auf eine freudige Art und Weise bei? Was haltet ihr vom Clickern? Fördert das Denken und vor allem die Zusammenarbeit. Du kannst einen Shiba nicht zur Zusammenarbeit zwingen, das geht nach hinten los oder du bist ewig am Diskutieren.
Meine Trainerin führt einen Shiba Inu Rüden in drei Sportarten, macht Rally Obe, normales Obedience und Hoopers mit ihm und es ist ein Traum die Beiden zu beobachten. Dennoch ist und bleibt es ein Shiba und wenn der nicht will, dann will er nicht und dann muss man auch mal sich soweit zurücknehmen können um zu sagen, heute eben nicht. Meine Trainerin hat schon einen Turnierstart abgesagt, 10 Minuten vor Start weil der Hund an dem Tag absolut unkooperativ war. Mit viel Druck hätte der mitgemacht aber er hätte sein wahres Können nicht gezeigt und vor allem hätte das Vertrauen in meine Trainerin einen gewaltigen Knacks bekommen. Also zu Gunsten des Hundes auch mal verzichten.

Das klingt jetzt böser als es gemeint ist aber du hast da eine sehr eigenständige Rasse, die man mit Verständnis für die Rasseeigenschaften eher erzieht als mit 12 Millionen Wiederholungen einer Sache. Ein Will to please beim Shiba musst du dir hart erarbeiten, das ist nicht vorinstalliert. Und vorallem nicht nach einer soooo kurzen Zeit. Also tief durchatmen, ein,zwei oder auch fünf Gänge zurückschalten und am Besten alles nochmal neu aufbauen. Mit Geduld, Verständnis und ja, auch ner Menge Leckerlis. Aber belohnen, nicht bestechen.
 
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Dani18718

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Dir ist schon bewusst, was du da für einen Hund hast, oder? 🤔

Ein Shiba Inu ist kein Border Collie, der zwanzig Mal hintereinander Sitz/Platz/Pfötchen ausführt, nur weil du es gerne so hättest. Ein Shiba ist ein sehr eigenständiger Hund, den man nicht genauso erziehen kann. Bzw. kann man es schon, geht aber meistens nach hinten los.
Danke für die Antwort! Mir ist natürlich bewusst, dass sie sehr eigenständig ist. Heißt ja aber jetzt nicht, dass sie unerziehbar ist. Uns ist bewusst, dass das nicht so einfach wird wie bei manch andere Rasse.

Du schreibst, dass ihr sie erst seit 1 Woche habt und schon erwartet ihr das gesamte Repertoire an Kommandos und dazu noch dieser Schwachsinn von "Mein Hund maßregelt mich." Sorry, ne, kann ich nicht verstehen oder nachvollziehen. Der Hund ist nicht mal ansatzweise angekommen, kennt euch nicht und wird schon so extrem gefordert. Wenn sie ein Welpe wäre, würdest du doch auch nach 1 Woche kein perfektes Sitz erwarten, oder?
Natürlich ist sie noch nicht vollständig angekommen, aber wir merken ja bereits jetzt, dass ihr die Struktur und die Beanspruchung gut tut. Die Kommandos Sitz und Platz usw. macht sie ja nahezu perfekt, nur mit dem Geschirr ist sie wie eingefroren (noch zum Zeitpunkt des Verfassens des Beitrags, hat sich schon deutlich verbessert. Anfangs ist sie noch skeptisch, mittlerweile verhält sie sich genauso wie als wäre das Geschirr nicht an ihr :) ). Das mit dem Maßregeln war tatsächlich quatsch (zumindest an der Stelle).

Geschirr weder trainiert noch neu konditioniert - wenn sie das schon beim Vorbesitzer scheiße fand, warum sollte sie das bei euch besser finden? Mal von einer möglichen, körperlichen Ursache abgesehen.
Sind wir angegangen, bzw. trainieren wir immer noch. Beim Vorbesitzer klappte es wohl scheinbar ohne Probleme. Wir gehen das Problem an.

Im Bett liegen bleiben vorm Gassi gehen - ja, sorry, würde ich auch machen bei dem Theater, dass ihr da veranstaltet. Da hätte ich auch keinen Bock drauf.
Allgemein im Bett liegen blieben - warum auch nicht? Wenn ihr nichts von ihr wollte, kann sie doch liegen bleiben. MUSS sie euch ständig hinterher laufen? Das ist nicht die Art vom Shiba. Viele HH trainieren hart daran, dass der Hund liegen bleibt wenn sie sich in der Wohnung bewegen wollen.
Mittlerweile springt sie auf, sobald sie die Leine hört. Nur beim Anblick des Geschirrs ist sie dann skeptisch, aber wie gesagt, da sind wir dran. Das Hinterherlaufen gehen wir momentan so an, dass wir sie ins Körbchen schicken, da liegt sie dann auch entspannt drin. Ist daran etwas auszusetzen, hier vielleicht einen Tipp parat, oder ist das OK so?

Dass sie das Sitz in der Wohnung nach einer Ewigkeit mal gezeigt hat, ist klar, ihr habt sie ja lange genug bearbeitet. Entschuldige aber 1 (!) Stunde für ein lächerliches Sitz? Dein Ernst?
Wie gesagt, das Sitz in der Wohnung war nicht das Problem, sondern das Sitz mit dem Geschirr. Aber macht sie jetzt mittlerweile auch :) Wir bleiben dran

KANN sie überhaupt Sitz aufs erste Kommando hin? Oder DENKT ihr, dass sie es kann? Ein Sitz in der Wohnung ist nicht das Gleiche wie ein Sitz im Treppenhaus oder draußen auf der Wiese. Ihr habt an diesem Tag wie oft Sitz gesagt? Was hat sie daraus gelernt? Garantiert nicht ein freudiges Sitz zu zeigen sondern nur, dass ihre Menschen sie so lange nerven bis sie ihren Willen haben.
Das Sitz klappt jetzt auch beim Gassi Gehen und im Treppenhaus. Was sollen wir sonst machen? Wenn wir das Sitz an der Stelle nicht durch bekommen, weiß sie ja, dass sie es eh nicht machen muss. Wenn sie es nicht gemacht hat, haben wir 2-5 Minuten gewartet und es nochmal probiert (mit Ruhe, nicht aggressiv oder laut geworden). Ich würde nicht sagen, dass wir sie genervt haben, sondern ihr eher vermittelt, dass wenn sie kooperiert, dass dann beide Seiten etwas davon haben.

Warum bringt ihr ihr die Kommandos nicht auf eine freudige Art und Weise bei?
Wer sagt denn, dass wir es nicht machen? :eek: wir bleiben ruhig und geduldig

Was haltet ihr vom Clickern? Fördert das Denken und vor allem die Zusammenarbeit. Du kannst einen Shiba nicht zur Zusammenarbeit zwingen, das geht nach hinten los oder du bist ewig am Diskutieren.
Das wollen wir dann auf dem Feld einführen, wenn sie sich ohne Leine bewegt. Würden dann aber eine Pfeife verwenden, damit sie uns später auch auf weite Distanz hört.
Meine Trainerin führt einen Shiba Inu Rüden in drei Sportarten, macht Rally Obe, normales Obedience und Hoopers mit ihm und es ist ein Traum die Beiden zu beobachten. Dennoch ist und bleibt es ein Shiba und wenn der nicht will, dann will er nicht und dann muss man auch mal sich soweit zurücknehmen können um zu sagen, heute eben nicht. Meine Trainerin hat schon einen Turnierstart abgesagt, 10 Minuten vor Start weil der Hund an dem Tag absolut unkooperativ war. Mit viel Druck hätte der mitgemacht aber er hätte sein wahres Können nicht gezeigt und vor allem hätte das Vertrauen in meine Trainerin einen gewaltigen Knacks bekommen. Also zu Gunsten des Hundes auch mal verzichten.
Wir berücksichtigen die Rasse auf jeden Fall, aber an gewissen Stellen kann ich eine Kooperation ihrerseits mit uns ja wohl verlangen. Immerhin sind wir ja quasi der Rudelführer. Wir überbeanspruchen sie natürlich nicht.
Das klingt jetzt böser als es gemeint ist aber du hast da eine sehr eigenständige Rasse, die man mit Verständnis für die Rasseeigenschaften eher erzieht als mit 12 Millionen Wiederholungen einer Sache. Ein Will to please beim Shiba musst du dir hart erarbeiten, das ist nicht vorinstalliert. Und vorallem nicht nach einer soooo kurzen Zeit. Also tief durchatmen, ein,zwei oder auch fünf Gänge zurückschalten und am Besten alles nochmal neu aufbauen. Mit Geduld, Verständnis und ja, auch ner Menge Leckerlis. Aber belohnen, nicht bestechen
Ja, aber ich weiß, dass du es nur gut meinst. Andererseits ist es auch schwer, einen Hund jetzt nur über meinen Text einzuschätzen. Shiba Inu ist zwar Shiba Inu, aber innerhalb der Rasse ist jeder Hund ja dann doch nochmal sehr unterschiedlich. Ich danke dir für deine Antwort, wir bleiben mit Geduld, Ruhe und gut getimten Belohnungen dran :)
 
demona

demona

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Das die Geschirrgewöhnung besser wird, freut mich sehr. 😊 Weiter so. 😊

Das Sitz klappt jetzt auch beim Gassi Gehen und im Treppenhaus. Was sollen wir sonst machen? Wenn wir das Sitz an der Stelle nicht durch bekommen, weiß sie ja, dass sie es eh nicht machen muss. Wenn sie es nicht gemacht hat, haben wir 2-5 Minuten gewartet und es nochmal probiert (mit Ruhe, nicht aggressiv oder laut geworden). Ich würde nicht sagen, dass wir sie genervt haben, sondern ihr eher vermittelt, dass wenn sie kooperiert, dass dann beide Seiten etwas davon haben.
Definiere es klappt. Sagt ihr Sitz und der Hund setzt sich freudig hin oder sagt ihr 20 Mal Sitz und irgendwann setzt sich der Hund hin?

Und ja, ich finde wenn ich eine Stunde immer wieder etwas abverlange, nerve ich den Hund. Was, wenn sie das nicht nach 1 Stunde gemacht hätte? Wie lange hättet ihr da "trainiert?" 2 Stunden? 3 Stunden? In dem Fall war es keine Kooperation in meinen Augen sondern sie hatte schlicht und einfach keine andere Wahl, die weiß ja nicht wie lange ihr das noch durchgezogen hättet.

Wer sagt denn, dass wir es nicht machen? :eek: wir bleiben ruhig und geduldig
Kann ich mir schwer vorstellen, dass man nach 1 Stunde immer noch so ruhig ist. Sei es nur in der Stimme oder in der Körperhaltung. Irgendwo ist man dann genervt weil es nicht klappt und übermittelt das irgendwie.

Das wollen wir dann auf dem Feld einführen, wenn sie sich ohne Leine bewegt. Würden dann aber eine Pfeife verwenden, damit sie uns später auch auf weite Distanz hört.
Clickern hat nichts mit der Pfeife zu tun. Die Pfeife ist normalerweise dazu da um Kommandos zu übermitteln. Z.B. Ein Pfiff - Rückruf, Doppelpfiff - Halt, Trillern - Stell dich auf den Kopf, etc.

Das Clickern ist einen Art der Bestätigung. Ein Hund wird erst auf den Click konditioniert - Click - Leckerli, Click - Leckerli, etc. bis er verstanden hat, dass es auf den Click hin eine Belohnung gibt. Es ist eine Ankündigung für eine Belohnung, damit kann man sehr viel genauer bestätigen als die meisten Leute es mit der Stimme schaffen. Ein Click ist immer neutral - egal wie geladen du bist und was sich auf die Stimme überträgt, ein Click ist immer neutral. Ein Click ersetzt KEIN Leckerli, es ist die Ankündigung.

Daraus kann man dann so lustige Sachen wie freies Shapen machen. Man denkt sich einen Trick - Sitz und Platz sind auch nur Tricks - aus, den man dem Hund gerne beibringen möchte und lässt den Hund dann selber denken. Für jeden Schritt in die richtige Richtung clickt man. So habe ich meinen Hund mit allen vier Pfoten in den Karton bekommen. 😁 Da kann man richtig tolle Dinge machen, wo der Hund selber denken kann und irgendwo dann auch selber denkt, dass es von ihm kommt. Die Box der 100 Sachen ist da sehr beliebt.

Wir berücksichtigen die Rasse auf jeden Fall, aber an gewissen Stellen kann ich eine Kooperation ihrerseits mit uns ja wohl verlangen. Immerhin sind wir ja quasi der Rudelführer. Wir überbeanspruchen sie natürlich nicht.
Nö, kannst du nicht. 😉 Kooperation muss man sich verdienen. Rudelführer ist derjenige, der sich so verhält. Warum soll sie mit euch kooperieren wenn es sich für sie nicht lohnt?
 
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Dani18718

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Definiere es klappt. Sagt ihr Sitz und der Hund setzt sich freudig hin oder sagt ihr 20 Mal Sitz und irgendwann setzt sich der Hund hin?
Also wenn sie nicht abgelenkt ist (Hund, Vögel ...) klappt es sofort. Bei Ablenkung versuchen wir es erst gar nicht, da wissen wir, dass wir sie in so einer Situation momentan nicht ansprechen können. Wenn es beim ersten Sitz nicht klappt, gehen wir aus der Situation raus und sagen es nicht 50 mal und belohnen sie dafür auch noch am Ende, das ist ja nicht der Sinn dahinter.

Und ja, ich finde wenn ich eine Stunde immer wieder etwas abverlange, nerve ich den Hund. Was, wenn sie das nicht nach 1 Stunde gemacht hätte? Wie lange hättet ihr da "trainiert?" 2 Stunden? 3 Stunden? In dem Fall war es keine Kooperation in meinen Augen sondern sie hatte schlicht und einfach keine andere Wahl, die weiß ja nicht wie lange ihr das noch durchgezogen hättet.
Hmm was wäre denn dein Vorschlag an uns?

Clickern hat nichts mit der Pfeife zu tun. Die Pfeife ist normalerweise dazu da um Kommandos zu übermitteln. Z.B. Ein Pfiff - Rückruf, Doppelpfiff - Halt, Trillern - Stell dich auf den Kopf, etc.

Das Clickern ist einen Art der Bestätigung. Ein Hund wird erst auf den Click konditioniert - Click - Leckerli, Click - Leckerli, etc. bis er verstanden hat, dass es auf den Click hin eine Belohnung gibt. Es ist eine Ankündigung für eine Belohnung, damit kann man sehr viel genauer bestätigen als die meisten Leute es mit der Stimme schaffen. Ein Click ist immer neutral - egal wie geladen du bist und was sich auf die Stimme überträgt, ein Click ist immer neutral. Ein Click ersetzt KEIN Leckerli, es ist die Ankündigung.
Funktioniert die Pfeife nicht zunächst genau so? Hund kommt - Pfiff - Belohnung. Irgendwann dann hoffentlich: Pfiff - Hund kommt - Belohnung.

Daraus kann man dann so lustige Sachen wie freies Shapen machen. Man denkt sich einen Trick - Sitz und Platz sind auch nur Tricks - aus, den man dem Hund gerne beibringen möchte und lässt den Hund dann selber denken. Für jeden Schritt in die richtige Richtung clickt man. So habe ich meinen Hund mit allen vier Pfoten in den Karton bekommen. 😁 Da kann man richtig tolle Dinge machen, wo der Hund selber denken kann und irgendwo dann auch selber denkt, dass es von ihm kommt. Die Box der 100 Sachen ist da sehr beliebt.
Klingt sehr gut, wir werden uns den Clicker auf jeden Fall mal aneignen, vielen Dank für den Tipp :)
 
demona

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Also wenn sie nicht abgelenkt ist (Hund, Vögel ...) klappt es sofort. Bei Ablenkung versuchen wir es erst gar nicht, da wissen wir, dass wir sie in so einer Situation momentan nicht ansprechen können. Wenn es beim ersten Sitz nicht klappt, gehen wir aus der Situation raus und sagen es nicht 50 mal und belohnen sie dafür auch noch am Ende, das ist ja nicht der Sinn dahinter.
Das Vorgehen könnte eventuell den Lernerfolg für den Hund haben, dass er nicht auf das Sitz hören muss weil ihr es nicht einfordert. Ich würde ein Sitz - oder jeden beliebigen Trick - so einfordern, dass ich sicher bin, dass es ausgeführt wird. Also erst alleine - daheim, Garten - dann abgelegene Orte und die Ablenkung immer weiter steigern. Aber vor allem würde ich es immer wieder ohne Ablenkung festigen und auch hochwertig belohnen. Viele Leute neigen dazu, nicht mehr zu belohnen wenn es an einem Ort klappt. Und ja, ich habe mich für ein banales Sitz auf einer Wiese ohne Ablenkung auch schon tierisch zum Affen gemacht weil ich den Hund so dermaßen gefeiert habe, mit Leckerlis, mit Spielen, mit richtig Party. Warum? Joah, warum nicht? Warum den Hund nicht mal richtig feiern auch wenn er nur was Banales macht? An dem Tag wurde mir das Sitz im übrigen ständig angeboten. 😅

Was Anderes wäre für mich (!) wenn der Hund das Kommando definitiv kann aber nicht will. Beispiel Bella. Der Hund konnte überall und jederzeit Sitz, egal was außenherum los war. Dann fiel der erste Schnee und bei 2 cm Schnee konnte sie plötzlich kein Sitz mehr. Joah, wir standen halt dann und ich habe das Sitz so lange wiederholt, bis sie saß. Verbales Lob, auf, weiter. Kurz drauf, nochmal probiert und zack, Hund saß wieder. Jeah, Party. Aber da war ich absolut sicher, dass sie es kann, was sie in vielen Monaten davor auch bewiesen hat. Danach war das Thema Sitz im Schnee nie wieder aktuell.

Hmm was wäre denn dein Vorschlag an uns?
In der Situation damals?
Puh. Ich hätte kein Sitz mit Geschirr gefordert, ganz einfach. Ich hätte erst das Geschirr positiv belegt oder es als Normal eingeführt, dann hätte sie das Teil halt einfach anbehalten. Und jedes Mal wenn sie durch Zufall sitzt, Click, Belohnen. Wäre ein Weg des freien Shapens.

Und mir mehr Zeit gelassen, der Hund ist gerade einmal 1 Woche da, da hätte sie genug damit zu tun die Haushaltsregeln und den Alltag zu lernen. Für Tricks ist später noch genug Zeit. Platz hat mein Hund erst mit knapp 6 Monaten gelernt, und? Bei der BH war er einer der Wenigen, die bombenfest lagen.

Funktioniert die Pfeife nicht zunächst genau so? Hund kommt - Pfiff - Belohnung. Irgendwann dann hoffentlich: Pfiff - Hund kommt - Belohnung.
Nein denn du willst ja, dass der Hund "Kommen = Pfiff" verbindet. und das irgendwann ersetzt also auf den Pfiff hin kommt. Beim Clickern soll der Hund "Click = Belohnung" verbinden. Der Pfiff ist im Endeffekt das Kommando "Komm her" und der Click ist kein Kommando sondern die Bestätigung. Geht auch mit Markerwort denn mal ehrlich, wie oft entflutscht einem ein Fein, Super, gut gemacht und es folgt kein Leckerli oder sonstige Belohnung. Auf eine Click gibt es immer eine Belohnung, ist halt für den Hund wesentlich kontinuierlicher. Und - zumindest bei HH, die gerne quasseln so wie ich 😁 - hört der Hund den Click auch im Geschwafel raus. 😅

Ich arbeite mit Markerwort und Clicker - je nachdem ob ich dran denke - und finde es praktisch. Gerade im Winter brauch ich manchmal länger um Leckerli oder Spielzeug raus zu holen, kann den Hund aber dennoch punktgenau bestätigen. Weil beide gelernt haben, sobald das Markerwort/Click erklingt, hast du etwas ganz toll gemacht.
 
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Dani18718

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Das Vorgehen könnte eventuell den Lernerfolg für den Hund haben, dass er nicht auf das Sitz hören muss weil ihr es nicht einfordert. Ich würde ein Sitz - oder jeden beliebigen Trick - so einfordern, dass ich sicher bin, dass es ausgeführt wird.
Danke für den Tipp, werden wir uns merken :)


An dem Tag wurde mir das Sitz im übrigen ständig angeboten.
Was genau heißt das? Unsere fängt an, das Sitz schon ohne unsere Aufforderung zu machen... 😅


Nein denn du willst ja, dass der Hund "Kommen = Pfiff" verbindet. und das irgendwann ersetzt also auf den Pfiff hin kommt. Beim Clickern soll der Hund "Click = Belohnung" verbinden. Der Pfiff ist im Endeffekt das Kommando "Komm her" und der Click ist kein Kommando sondern die Bestätigung. Geht auch mit Markerwort denn mal ehrlich, wie oft entflutscht einem ein Fein, Super, gut gemacht und es folgt kein Leckerli oder sonstige Belohnung. Auf eine Click gibt es immer eine Belohnung, ist halt für den Hund wesentlich kontinuierlicher. Und - zumindest bei HH, die gerne quasseln so wie ich 😁 - hört der Hund den Click auch im Geschwafel raus. 😅

Ich arbeite mit Markerwort und Clicker - je nachdem ob ich dran denke - und finde es praktisch. Gerade im Winter brauch ich manchmal länger um Leckerli oder Spielzeug raus zu holen, kann den Hund aber dennoch punktgenau bestätigen. Weil beide gelernt haben, sobald das Markerwort/Click erklingt, hast du etwas ganz toll gemacht.
Du überzeugst uns immer mehr mit dem Clicker :D das Argument, dass das Leckerli im Winter mal zu lange braucht ist sehr gut ..
außerdem wäre es für sie auch was neues, was wir dann direkt von Anfang an richtig machen können... sie war ja 2 Jahre beim Vorbesitzer, da wissen wir auch nicht genau, welche Wörter wofür benutzt wurden... in den ersten Tagen hat sie beim Sitz schon automatisch ihre Pfote gegeben, was sie heute ab und zu immer noch reflexartig macht, ohne dass sie es wirklich will. Da kann man sich ja denken, was sie vorher beim Vorbesitzer an Kommandos gemacht hat...
 
demona

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Was genau heißt das? Unsere fängt an, das Sitz schon ohne unsere Aufforderung zu machen... 😅
Genau das, als der Zwerg das Sitz einmal kapiert hatte, hat er es in jeder Gelegenheit gemacht weil er was haben wollte. 😅 Dann halt die Ablenkung steigern.
Und ja, ich gestehe, er kriegt von mir auch mal ein Leckerli wenn er was von sich aus anbietet. Meistens machen wir dann noch ein paar Übungen, die ich vorgebe und dann geht es weiter.

Du überzeugst uns immer mehr mit dem Clicker :D das Argument, dass das Leckerli im Winter mal zu lange braucht ist sehr gut ..
außerdem wäre es für sie auch was neues, was wir dann direkt von Anfang an richtig machen können... sie war ja 2 Jahre beim Vorbesitzer, da wissen wir auch nicht genau, welche Wörter wofür benutzt wurden... in den ersten Tagen hat sie beim Sitz schon automatisch ihre Pfote gegeben, was sie heute ab und zu immer noch reflexartig macht, ohne dass sie es wirklich will. Da kann man sich ja denken, was sie vorher beim Vorbesitzer an Kommandos gemacht hat...
Pfote geben ist ein sehr beliebter Trick weil fast jeder Hund ihn irgendwann kapiert und es die Menschen süß finden. Dann kommt die Verknüpfung beim Hund "Sitz - Pfote - Leckerli" Also wartet der Hund nicht mehr, bis der Mensch Pfote sagt sondern führt es gleich aus.
Wenn Hunde viele Tricks kennen aber keinen so wirklich, kann es passieren, dass sie - wenn der Hh was sagt - gar nicht genau zuhören sondern einfach alle Tricks hintereinander abspielen. Quasi nach dem Motto, "Wird schon das passende dabei sein."

Übe ich jetzt ganz viel Sitz - Platz- Wechsel, kann es passieren, dass der Hund ohne Kommando sofort ins Platz geht und das Sitz schlampig ausführt, da muss man halt dann aufpassen und im Notfall korrigieren.

Man sagt, ein Hund braucht bis zu 5000 Wiederholungen eines Kommandos an den unterschiedlichsten Orten, mit den unterschiedlichsten Ablenkungen, etc, bis er ein Kommando wirklich begriffen hat.
 
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Dani18718

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Und ja, ich gestehe, er kriegt von mir auch mal ein Leckerli wenn er was von sich aus anbietet. Meistens machen wir dann noch ein paar Übungen, die ich vorgebe und dann geht es weiter.
Böse böse böse 😁 das versuchen wir momentan auch zu vermeiden 😅 wir versuchen ihr beizubringen, dass sie sich ihr Essen erstmal erarbeiten muss, das musste sie bei den Vorbesitzern wohl selten ...

Pfote geben ist ein sehr beliebter Trick weil fast jeder Hund ihn irgendwann kapiert und es die Menschen süß finden. Dann kommt die Verknüpfung beim Hund "Sitz - Pfote - Leckerli" Also wartet der Hund nicht mehr, bis der Mensch Pfote sagt sondern führt es gleich aus.
Ja genau, die Kinder haben das bestimmt gefeiert und bei Gästen kommt es auch gut an. Schade eigentlich

Man sagt, ein Hund braucht bis zu 5000 Wiederholungen eines Kommandos an den unterschiedlichsten Orten, mit den unterschiedlichsten Ablenkungen, etc, bis er ein Kommando wirklich begriffen hat.
oh na dann machen wir gleich mal 5000 mal Sitz, damit das drin ist 💪🏽
 
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Böse böse böse 😁 das versuchen wir momentan auch zu vermeiden 😅 wir versuchen ihr beizubringen, dass sie sich ihr Essen erstmal erarbeiten muss, das musste sie bei den Vorbesitzern wohl selten ...
Denkt immer dran, am Ende des Tages sollte der Hund satt sein, egal wie gut das Training läuft. Ist zumindest meine Meinung. Wenn es gut läuft, hat er sein Futter schon weg. Wenn es schlecht läuft, hakt man den Tag ab und der Hund kriegt trotzdem Abends sein Futter.

Ja genau, die Kinder haben das bestimmt gefeiert und bei Gästen kommt es auch gut an. Schade eigentlich
Och, da kann man viel draus machen. Abwechselnd Pfote geben, im Stehen auf die Hinterpfoten ausweiten, Winken, mit beiden Pfoten in deine Hand und dann aufstehen aus dem Sitz, das lässt sich wunderbar ausbauen.

oh na dann machen wir gleich mal 5000 mal Sitz, damit das drin ist 💪🏽
Immer mit der Ruhe. 😅
 
D

Dani18718

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Denkt immer dran, am Ende des Tages sollte der Hund satt sein, egal wie gut das Training läuft. Ist zumindest meine Meinung. Wenn es gut läuft, hat er sein Futter schon weg. Wenn es schlecht läuft, hakt man den Tag ab und der Hund kriegt trotzdem Abends sein Futter.
Ja das ist klar, das steht über allem.


Och, da kann man viel draus machen. Abwechselnd Pfote geben, im Stehen auf die Hinterpfoten ausweiten, Winken, mit beiden Pfoten in deine Hand und dann aufstehen aus dem Sitz, das lässt sich wunderbar ausbauen.
Das kommt irgendwann 😁


Ich danke dir vielmals für die vielen hilfreichen Tipps! :)
 
Thema:

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