Freilaufender Hund

Diskutiere Freilaufender Hund im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Liebe Leser, ich möchte mich mit folgendem Problem an euch wenden: ich bin vor einem Jahr in eine ländliche Gegend gezogen und mache dort gerne...
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Kornblume

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Liebe Leser,

ich möchte mich mit folgendem Problem an euch wenden: ich bin vor einem Jahr in eine ländliche Gegend gezogen und mache dort gerne ausgedehnte Spaziergänge, meistens alleine. Nun ist es dabei bereits zum zweiten Mal in Folge zu einer Begnegnung mit einem freilaufenden, scheinbar herrenlosen Hund gekommen. Genau genommen handelt es sich um eine Deutsche Dogge, also einen sehr großen, für meine Begriffe "imposanten" Hund. Man muss dazu wissen, dass ich keinerlei Erfahrung im Umgang mit Hunden habe (hatte selber nie einen Hund) und noch dazu sehr große Angst vor Hunden habe.
Bei der ersten Begegnung auf freiem Feld waren mein Partner sowie zwei weitere Spaziergänger
dabei, die auch noch einen Hund (eine etwas kleinere Rasse) dabei hatten. Die Dogge ist damals direkt auf uns bzw. auf den anderen Hund zugelaufen und hat ihn lautstark angebellt. Es hat sehr bedrohlich gewirkt und die Dogge ist dann immer wieder weg und dann wieder zu dem Paar mit Hund hingelaufen und hat sie umkreist. Ich und mein Partner konnten uns zum Glück noch rechtzeitig entfernen, auch weil der andere Hund interessanter war als wir.
Heute haben mein Partner und ich beim Spaziergang am selben Ort den Hund wieder gesehen, diesmal aber (zum Glück) von weiter Ferne. Er lief wieder alleine rum, und in der Nähe befanden sich wieder andere Leute mit Hund, die ziemlich zu tun hatten die Hunde "in Schach zu halten". Wir haben sofort kehrt gemacht und einen weiten Umweg in Kauf genommen, um ohne Begegnung mit diesem Hund wieder nach Hause zu kommen.
Der Hund läuft übrigens immer auf dem zu unserer Wohnsiedlung angrenzenden Feld herum. Inzwischen haben wir über Nachbarn herausbekommen, wem der Hund gehört, und zwar einer Bauersfamilie im Nachbarort. Angeblich lassen die ihren Hund schon seit Jahren "alleine Gassi gehen" und keiner habe bisher was gesagt.
Ich würde euch gerne nach eurer Meinung fragen: was kann man in so einem Fall tun? Es kann doch nicht sein, dass ein noch dazu sehr großer, potentiell gefährlicher Hund ganz herrenlos rumrennt, sich teilweise bis zu 500 m von seiner Heimat entfernt? Sollte man mit den Besitzern einfach mal das Gespräch suchen?
Ich will nicht der Buhmann sein, weil ich ja noch nicht lange in diesem Ort lebe. Ich habe aber wie gesagt sehr große Angst vor Hunden (ob rational oder irrational sei jetzt mal dahin gestellt) und ich kann nicht dafür garantieren bei einer Begegnung alleine mit dem Hund ruhig zu bleiben und ich kann auch nicht dafür garantieren, dass es dann nicht zu einer Eskalation der Situation kommt.
Guter Rat wäre hier teuer!
 
20.02.2021
#1
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Hey,

Das ist absolut ein Fall fürs Ordnungsamt, ggfs. auch Polizei.

Das wird durch jahrelanges Stillschweigen der Nachbarn nicht richtig und ist grob fahrlässig.

Ich persönlich (!) würde das umgehend melden, wenn ich den Hund sehe, egal, ob der Halter mir bekannt ist oder nicht.
 
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Nienor

Nienor

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Hey

Melde auch, dass du dich durch die Anwesenheit und die Beobachtungen, die du gemacht hast, vom Hund bedroht fühlst und Angst hast.
Wenn das jahrelang so geht, kann es in ländlichen Gebieten auch sein, dass es auch von den Behörden geduldet wird und sie es dann einfach abtun, weil sich ja niemand dran stört.
 
Mr. Spock

Mr. Spock

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Melden beim OA, naja......immer gleich denunzieren fände ich jetzt wenig ok, aber das Gespräch mal suchen mit dem HH könnte einschätzen helfen wie der HH sonst so drauf ist. Das OA kann auch nur was machen wenn schon was passiert ist, leider.

Da fällt mir die alte Pferdedame ein, im ländlichen Hessen, die seit Jahren alleine ihren Tagesspaziergang macht, also quasi unter die Leute geht, im Verkehr aufpasst usw. ....,gegen abend läuft sie dann wieder heim. Es ist nie was gewesen, der Halter hat das ordentlich versichert und seine Pferdedame hat extra noch nen Zettel am Halfter, dass es ok ist wer ihr begegnet und die Polizei rufen erstmal unnötig ist.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Ich würde vielleicht auch beim Ordnungsamt nachfragen, was die dazu sagen.

Aber ich finde, du solltest auch an deiner Angst arbeiten. Gerade in ländlichen Gegenden gibt es ja viele Hunde, ich weiß nicht, wie dich das sonst einschränkt. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, habe keine Angst, scharf auf eine Begegnung mit fremdem Hund ohne Besitzer in der Nähe wäre ich aber auch nicht. Wenn man den Hund aber "lesen" kann, verringert sich die Angst aber.
 
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Midoriyuki

Midoriyuki

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Es ist schlicht nicht erlaubt und fertig.

Wer einen Hund hält, hat verdammt noch mal die Aufgabe dafür zu sorgen, dass dieser niemanden stört und unter Aufsicht ist.

Wer das grundsätzlich nicht versteht darf mMn gern mit den Konsequenzen leben.

Läuft eine Dogge mal vor ein Auto ist definitiv Schluss mit lustig.
 
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Kornblume

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Danke euch allen für eure Antwort!
Da waren viele gute Anregungen und Ratschläge dabei.

Ich denke ich würde jetzt einfach in einem ersten Schritt mal mit der Hundehalterin sprechen und schauen, ob man da vielleicht auch schon weiter kommt. Danach kann man ja das Ordnungsamt immer noch einschalten. Was meint ihr?
Mir ist durchaus an einem guten Auskommen mit den Nachbarn gelegen und ich denke es ist eher ein Zeichen von Stärke Dinge offen anzusprechen und dabei Gesicht zu zeigen. Ist ja immer die Frage wie man was formuliert. Ob ich jetzt hauptsächlich mit meiner Angst argumentieren soll? Natürlich ist meine Angst mein Hauptproblem und es ist ja bei sowas oft das Beste in Ich-Botschaften zu reden, auch um niemandem auf den Schlips zu treten. Aber das kann auch leicht gegen einen verwendet werden?! Immerhin ist es ja, wie Midoriyuki richtigerweise sagt, nicht erlaubt.

Naja, man muss wohl einfach mal schauen wie einsichtig diese Bauern sind. Im Übrigen mache ich mir nicht nur um mich selber Sorgen, sondern auch um den Hund. Was wenn er vor ein Auto läuft (Hauptstraße nicht weit entfernt)?! Finde ich nicht sehr verantwortungsvoll.

Ah ja, an meiner Hundeangst möchte ich übrigens arbeiten. Ich hatte bisher nur mit Katzen zu tun und kann sie am besten einschätzen. Hab schon überlegt mal in einer Hundeschule nachzufragen, ob die einen an den Umgang mit Hunden heranführen.
 
Michse89

Michse89

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Wir hatten hier ebenfalls mal einen uneinsichtigen Halter... habe andauernd die Feuerwehr kommen lassen, der diesen dann ins tierheim gefahren hat, weil er mir fast vors Auto gelaufen ist

Nach dem dritten Mal wurde es dem Halter anscheinend zu teuer 🤷‍♀️ und er hat gelernt, das man auch leinen kaufen kann
 
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Monika71

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Ich denke auch, es ist besser erst mal mit den Hundehaltern zu reden. Wenn es wie du sagst Bauern sind, sind sie halt mit Tieren aufgewachsen und sind sich vielleicht gar nicht bewusst, dass der Hund für irgendjemand ein Problem darstellen könnte. Vor allem, wenn sich noch niemand beschwert hat. Ich würde erst mal in Ruhe erklären, dass du Angst vor Hunden hast und auch die beiden Situationen beschreiben, in denen er auf andere Hunde losgegangen ist. Wenn sie nicht einsichtig sind, kannst du immer noch OA einschalten.
Was die Hundeangst selbst angeht, ist eine Hundeschule vielleicht wirklich eine gute Anlaufstelle. Vielleicht kannst du ja da mal ein bisschen zuschauen und dich langsam an Hunde heranführen lassen. Oder, falls du jemanden kennst, der einen ganz lieben Hund hat, einfach mal mit auf den Spaziergang oder sonst versuchen, Zeit mit dem Hund verbringen.
 
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Kornblume

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Also ich habe jetzt mit der Hundebesitzerin gesprochen: sie war eigentlich ganz freundlich, meinte, dass ich nicht die erste sei, die sie darauf hinweise und dass sie es jetzt "auf dem Schirm haben würde". Mal sehen, ob sich nun was ändert...
Ich glaube tatsächlich auch, dass viele Hundebesitzer sich gar nicht vorstellen können, dass es Menschen gibt, die wirklich Angst haben vor Hunden.

Das mit der Hundeschule hab ich fest vor. Ich mag nämlich eigentlich Hunde (im Grunde genommen alle Tiere) und freue mich auf eine Gelegenheit diese Spezies ein bisschen näher kennen zu lernen. Vielleicht kommt man ja so auch mit Hundebesitzern in Kontakt, die einen mal mit spazieren gehen lassen.
 
earl

earl

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Ich drück die die Daumen. Das mit der Hundeschule ist wirklich eine gute Idee.
 
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A-Fritz

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Liebe Leser,

ich möchte mich mit folgendem Problem an euch wenden: ich bin vor einem Jahr in eine ländliche Gegend gezogen und mache dort gerne ausgedehnte Spaziergänge, meistens alleine. Nun ist es dabei bereits zum zweiten Mal in Folge zu einer Begnegnung mit einem freilaufenden, scheinbar herrenlosen Hund gekommen. Genau genommen handelt es sich um eine Deutsche Dogge, also einen sehr großen, für meine Begriffe "imposanten" Hund. Man muss dazu wissen, dass ich keinerlei Erfahrung im Umgang mit Hunden habe (hatte selber nie einen Hund) und noch dazu sehr große Angst vor Hunden habe.
Bei der ersten Begegnung auf freiem Feld waren mein Partner sowie zwei weitere Spaziergänger dabei, die auch noch einen Hund (eine etwas kleinere Rasse) dabei hatten. Die Dogge ist damals direkt auf uns bzw. auf den anderen Hund zugelaufen und hat ihn lautstark angebellt. Es hat sehr bedrohlich gewirkt und die Dogge ist dann immer wieder weg und dann wieder zu dem Paar mit Hund hingelaufen und hat sie umkreist. Ich und mein Partner konnten uns zum Glück noch rechtzeitig entfernen, auch weil der andere Hund interessanter war als wir.
Heute haben mein Partner und ich beim Spaziergang am selben Ort den Hund wieder gesehen, diesmal aber (zum Glück) von weiter Ferne. Er lief wieder alleine rum, und in der Nähe befanden sich wieder andere Leute mit Hund, die ziemlich zu tun hatten die Hunde "in Schach zu halten". Wir haben sofort kehrt gemacht und einen weiten Umweg in Kauf genommen, um ohne Begegnung mit diesem Hund wieder nach Hause zu kommen.
Der Hund läuft übrigens immer auf dem zu unserer Wohnsiedlung angrenzenden Feld herum. Inzwischen haben wir über Nachbarn herausbekommen, wem der Hund gehört, und zwar einer Bauerntfamilie im Nachbarort. Angeblich lassen die ihren Hund schon seit Jahren "alleine Gassi gehen" und keiner habe bisher was gesagt.
Ich würde euch gerne nach eurer Meinung fragen: was kann man in so einem Fall tun? Es kann doch nicht sein, dass ein noch dazu sehr großer, potentiell gefährlicher Hund ganz herrenlos rumrennt, sich teilweise bis zu 500 m von seiner Heimat entfernt? Sollte man mit den Besitzern einfach mal das Gespräch suchen?
Ich will nicht der Buhmann sein, weil ich ja noch nicht lange in diesem Ort lebe. Ich habe aber wie gesagt sehr große Angst vor Hunden (ob rational oder irrational sei jetzt mal dahin gestellt) und ich kann nicht dafür garantieren bei einer Begegnung alleine mit dem Hund ruhig zu bleiben und ich kann auch nicht dafür garantieren, dass es dann nicht zu einer Eskalation der Situation kommt.
Guter Rat wäre hier teuer!
Hallo,
natürlich ist wohl das Recht auf Deiner Seite , doch die Regelungen , Bestimmungen und Verordnungen für die Hundehaltung ist Länder und Gemeindesache , welche Richtlinien es bei Euch gibt , da musst Du Dich erkundigen .

Doch solltest Du vielleicht auch versuchen , an Deinen Ängste zu arbeiten .
Auch wenn der große Hund für Dich potentiell gefährlich erscheint , muss das nicht so sein .
Auch spricht für die Harmlosigkeit , dass der Hund ja schon so lange ohne jeden ernsthaften Vorfall frei herumgelaufen ist . Gerade Deutsche Doggen , sind vorwiegend sehr freundliche Hunde .

Ich denke , Du solltest ohne großen Zorn und Emotion mit der Bauerstfamilie sprechen
und versuchen eine Lösung zu finden .
Aber auch den Geritzt entwickeln und Dir den Hund aus der Nähe ansehen , oder ihn auch mal zu streicheln .
Ich bin davon überzeugt , mit gutem Willen , wird es Dir gelingen , Deine Ängste zu überwinden
und eine Freundschaft mit dem Hund zu beginnen .
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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@A-Fritz : Manchmal hilft es auch, die Post, die schon da sind, zuerst zu lesen, dann schreibt man nicht nochmal alles, was schon geschrieben wurde -.-
 
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