Vergesellschaftung nach verstorbener Maus

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Jennieeeh

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Hallo, wir hatten zwei Farbmäuse. Hertha und Lulu, beide sind 1 1/2 Jahre alt.
Gestern ist Lulu verstorben.
Nun ist unsere Hertha alleine, weshalb wir gedacht haben noch 2-3 Mäuse zu holen, damit sie nicht alleine ist.
Nun hab ich aber gelesen das man bei einer "älteren" Maus eher nur eine dazu holen sollte, damit die ältere nicht soviel
stress hat.
Es kommt noch hinzu das Hertha einen Tumor hat. Sie wurde vom Tierarzt untersucht und da sie etwas moppeliger ist, meinte die Ärztin das eine OP schwierig wäre da sie mehr Narkosemittel bräuchte und eben die Gefahr besteht das sie dadurch stirbt. Da haben wir uns gemeinsam mit der Ärztin dazu entschieden sie nicht operieren zu lassen und ihr eben noch ein schönes Leben zu geben, soweit sie sich eben normal verhält und es ihr gut geht. Falls der Tumor zu groß wird und es Hertha nicht mehr gut geht, wird sie dann eingeschläfert.

Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll.
Soll ich jetzt noch Mäuse oder eben eine dazu holen damit Hertha nicht alleine ist oder soll ich es lassen um ihr nicht den Stress anzutun mit dem vergesellschaften?
Meine Sorge ist das es vielleicht zu viel Stress für sie ist und auch das sie dann vielleicht auch demnächst verstirbt oder eingeschläfert werden muss und dann wieder nur eine Maus da ist.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, mich für das richtige zu entscheiden.
 
16.07.2021
#1
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Selia

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Der größere Stress ist es für die Maus, allein zu sein. Mäuse sind ausgesprochen soziale Tiere und brauchen den Halt ihrer Gruppe- umso stärker, wenn sie krank sind. Glaub mir. Sie jetzt allein zu lassen würde ihr Leben nicht verlängern- sie würde nur traurig und einsam vor sich hin leiden. Ihr würden die Kameradinnen zur gemeinsamen Fellpflege, Kommunikation und zum kuscheln fehlen. Das ist kein Leben. Grade kranke Tiere blühen oftmals nochmal auf, wenn sie neue Freundinnen bekommen. In dem Sinne: Ja, es ist Stress, aber es ist positiver Stress.
Ein Mäuserudel fängt übrigens erst bei 4 Tieren an, du solltest also am besten mindestens 3 Mäuse dazuholen, damit sich alle wohl fühlen.
 
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Jennieeeh

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Der größere Stress ist es für die Maus, allein zu sein. Mäuse sind ausgesprochen soziale Tiere und brauchen den Halt ihrer Gruppe- umso stärker, wenn sie krank sind. Glaub mir. Sie jetzt allein zu lassen würde ihr Leben nicht verlängern- sie würde nur traurig und einsam vor sich hin leiden. Ihr würden die Kameradinnen zur gemeinsamen Fellpflege, Kommunikation und zum kuscheln fehlen. Das ist kein Leben. Grade kranke Tiere blühen oftmals nochmal auf, wenn sie neue Freundinnen bekommen. In dem Sinne: Ja, es ist Stress, aber es ist positiver Stress.
Ein Mäuserudel fängt übrigens erst bei 4 Tieren an, du solltest also am besten mindestens 3 Mäuse dazuholen, damit sich alle wohl fühlen.
Vielen Dank für die Antwort.

Wir hatten vorher mehr Mäuse. Eigentlich hatten wir vor nach Jahren dann keine Mäuse mehr zu halten, allerdings würde es uns nicht glücklich machen das alles aufzugeben außerdem möchte ich auch nicht das Hertha allein bleibt.
Deswegen möchte ich gerne noch welche dazu holen. Ich dachte nur das es vielleicht zuviel wäre für unsere Hertha.

Wir werden uns also nach Mäusen umsehen. 🥰
 
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