Pferd dreht im Gelände bei Spaziergängen durch?

Diskutiere Pferd dreht im Gelände bei Spaziergängen durch? im Pferde Verhalten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo, erstmal zur Vorgeschichte: zum April 2021 habe ich eine zwischen 10 und 15 Jahre alte Shettystute, die vorher als Kutschpferd diente und...
BunnyLove123

BunnyLove123

Beiträge
13
Punkte Reaktionen
1
Hallo,
erstmal zur Vorgeschichte:
zum April 2021 habe ich eine zwischen 10 und 15 Jahre alte Shettystute, die vorher als Kutschpferd diente und dazu ein Wanderpokal war, geschenkt bekommen.
Sie ist sehr (kinder-)lieb, und wir sind laut meiner Trainerin ein eingespieltes Team.
Wir machen bis jetzt Bodenarbeit, momentan wird sie von meiner Trainerin eingeritten.

Der Offenstall liegt an einer Straße, jedoch führt eine längere Allee von der Straße weg zum Stall.

Jetzt war es so, dass ich Dezember in Quarantäne war. Selbstverständlich wurde sie von den andern Offenstallmitgliedern&Trainerin versorgt.
Als ich zurückkam, benahm sie sich schon beim Putzen merkwürdig. Als ich dann spazieren mit ihr spazieren ging, zog sie mich auf die Straße und auf eine Wiese, wo sie dann losgaloppierte und mich mitzog.
Sonst macht sie das Nie so!

Als ich dann Rat bei der Trainerin suchte, sagte sie, dass ich den Führstrick und nicht die Longe genommen hätte sollen, ich hatte da die Longe bei.

Als ich bei den nächsten Spaziergängen mit Strick ging, verhielt sie sich genauso.

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll um sie in den Griff zu kriegen. Stehenbleiben, die Führregeln beachten, am Halfter packen wenn sie durchdreht, alles schon versucht...

Liebe Grüße
 
  • #1
A

Anzeige

Guest
Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
Nienor

Nienor

Beiträge
38.018
Punkte Reaktionen
345
Stehenbleiben, die Führregeln beachten, am Halfter packen wenn sie durchdreht, alles schon versucht...

Das klingt sehr nach Druck, Dominanz und negativer Strafe. Klar, ein Shetty ist nicht riesig, aber trotzdem stärker als ein Mensch.
Warum nicht mit positiver Verstärkung und Kooperation arbeiten, damit es sich auch für das Tier lohnt, mit dir zu gehen?
 
BunnyLove123

BunnyLove123

Beiträge
13
Punkte Reaktionen
1
Das klingt sehr nach Druck, Dominanz und negativer Strafe. Klar, ein Shetty ist nicht riesig, aber trotzdem stärker als ein Mensch.
Warum nicht mit positiver Verstärkung und Kooperation arbeiten, damit es sich auch für das Tier lohnt, mit dir zu gehen?

Sonst lief ja alles gut und wir haben uns immer gut verstanden, ich habe die Führregeln beachtet, ohne dass sie durchgedreht ist
 
Nienor

Nienor

Beiträge
38.018
Punkte Reaktionen
345
Unterdrückung funktioniert halt nur so lang, bis der Unterdrückte merkt, dass er doch stärker ist.
Wäre nicht meine Art, wie ich mit einem Tier umgehen möchte - zumal das bei einem Pferd saugefährlich sein kann.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

Beiträge
2.937
Punkte Reaktionen
16
Hallo,

wo genau galoppiert das Shetty denn hin, wenn es losläuft? Auf die Wiese zum Fressen? Wie stoppst du es dann aus dem Galopp bzw. wie darf man sich das weiter vorstellen? Fängst du es ein und gehst wieder nach Hause? Gehst du weiter? Macht es das dann nochmal oder bleibt es bei diesem einen Mal?

Hast du das Shetty schon mal mit Trense spazieren geführt? Macht es das dann auch?

Was genau meinst du mit Führregeln?
 
BunnyLove123

BunnyLove123

Beiträge
13
Punkte Reaktionen
1
wo genau galoppiert das Shetty denn hin, wenn es losläuft? Auf die Wiese zum Fressen? Wie stoppst du es dann aus dem Galopp bzw. wie darf man sich das weiter vorstellen? Fängst du es ein und gehst wieder nach Hause? Gehst du weiter? Macht es das dann nochmal oder bleibt es bei diesem einen Mal?

Es läuft meist auf die Wiese und bleibt dann mittendrin stehen. Also ich halte es ja weiter fest. Dann gehe ich wieder sofort nach Hause.
Es hat es in letzter Zeit öfter gemacht.

Liebe Grüße
 
BunnyLove123

BunnyLove123

Beiträge
13
Punkte Reaktionen
1
Hast du das Shetty schon mal mit Trense spazieren geführt? Macht es das dann auch?

Es wird generell nur mit Halfter trainiert, es ist wird gebisslos geritten.
Eine Trense haben wir zwar zur Sicherheit, aber alles ist normalerweise mit Halfter.

Was genau meinst du mit Führregeln?
Ich musste die wichtigsten Regeln von folgender Webseite auswendig lernen und meiner Trainerin aufzählen:
Pferde richtig führen - Bodenarbeit (pferdchen.org)
 
SoylentGreen

SoylentGreen

Beiträge
2.937
Punkte Reaktionen
16
Es läuft meist auf die Wiese und bleibt dann mittendrin stehen. Also ich halte es ja weiter fest. Dann gehe ich wieder sofort nach Hause.
Es hat es in letzter Zeit öfter gemacht.

Du hast dein Pony damit quasi für sein Verhalten belohnt. Je öfter das passiert, desto mehr wird sich das Verhalten festigen.

Da du nicht die Kraft hast, das Pony zu halten, wenn es erstmal in Bewegung ist, musst du viel früher reagieren.

Es wird generell nur mit Halfter trainiert, es ist wird gebisslos geritten.
Eine Trense haben wir zwar zur Sicherheit, aber alles ist normalerweise mit Halfter.

Darf ich fragen wieso?
Gebisslos klingt immer so nett, ist es aber nicht unbedingt. Der Nasenrücken ist ein starrer Knochen, der Druck nicht nachgeben kann, anders das Pferdemaul bzw. die untere Lade. Da kann es bei gebisslosen Trensen schon auch zu Hämatomen auf der Pferdenase kommen. Wenn du englisches Reiten anstrebst, rate ich dir defintiv zum Gebiss. Gebisslose Trensen sind nur für kurze Impulse, aber keinen steten Zügelkontakt gedacht.

Kennt das Pony die Trense denn?

Ich musste die wichtigsten Regeln von folgender Webseite auswendig lernen und meiner Trainerin aufzählen:

Ah okay. Kann man machen.


Also... es gibt theoretisch mehrere Möglichkeiten, wie du das Problem angehen könntest. Die beste wäre, du schnappst dir deine Trainerin und übst mit ihr gemeinsam.


Ansonsten wäre das mein Weg: Bevor du spazieren gehst, arbeite mit dem Pony auf dem Platz oder in der Halle. Nur bitte keine trockene Führtrainingseinheit oder Dominanztraining. Ich halte davon einfach nichts. Das langweilt, wenn nicht sogar frustriert, die meisten ausgebildeten Ponys/Pferde - denn die sind nicht doof und wissen wie geführt werden funktioniert. Wenn man sowas macht, dann macht man das einzig für den Menschen.

Mach stattdessen was tolles: Die meisten Ponys lieben z.B. Agility! Außerdem machts auch selber Spaß sich neue Hindernisse aufzubauen und zu erarbeiten oder einen ganzen Parcours zu absolvieren. Erst an der Hand und später dann vielleicht sogar frei....?
Oder erarbeite kleine Zirkuslektionen und longiere das Pony anschließend.
Oder mach ein kleines Schrecktraining und lass das Pony danach einfach ein wenig laufen.
Oder arbeite am Langzügel/ an der Doppellonge, wenn dus es kannst.
Egal was, Hauptsache: Das Pony soll sich auf dich konzentrieren UND auspowern (aber nicht völlig grogy machen...) können. Ihr beide müsst mit einem positiven Gefühl vom Platz/aus der Halle gehen. Und dann gehst du einfach eine kleine Runde (günstigenfalls ca. 15 Minuten) spazieren. An dieser Wiese vorbei oder drüber, wo auch immer es da genau lang geht, und zurück, aber erst wenn ihr weit über den Punkt, wo ihr aktuell normalerweise umdreht und nach Hause geht, hinaus seid. Ganz gesittet und locker. Am besten trägt das Pony dabei seine Trense.
Aus meiner Sicht vermittelt ein Halfter die "Bequemlichkeit des Stalls" und eben genau nicht, dass jetzt "Arbeitszeit" ist. Zumindest bis das Pony wieder verstanden hat, wann Drömeligkeit beginnt und Arbeit endet, würde ich die Trense benutzen (vorausgesetzt das Pony kennt diese).

Hab das Pony beim Führen im Auge und sobald du merkst, es denkt auch nur dran, dass es demnächst loslegen könnte, holst du seine Gedanken zu dir zurück durch z.B. durch leichtes Spielen am Zügel oder ein kurzes "Hey".
Meist merkt man die Zeichen viel eher, wenn man sich einfach nur darauf konzentriert und kann direkt gegensteuern. Sei es eine drückend Schulter oder ein leicht beschleunigter Schritt oder ein Beißen aufs Gebiss...
Vermeide heftige Reaktionen, insbesondere wenn du nur Anzeichen korrigierst. Das Pony hat dann ja schließlich auch nicht gleich die Tür eingetreten und verdient höchstens eine Ermahnung und kein Donnerwetter. Wenn ein Donnerwetter nötig ist, hat der Mensch gepennt und seinen Einsatz bereits verpasst.
 
BunnyLove123

BunnyLove123

Beiträge
13
Punkte Reaktionen
1
Super danke für die super Tipps!
Darf ich fragen wieso?
Es wurde schon von Geburt an mit Halfter trainiert und angeritten, die Trainerin meinte, es würde mit ihr kompliziert werden, sie umzustellen.
Ich finde das auch viel besser zu händeln so
 
ShiGi

ShiGi

Beiträge
5.750
Punkte Reaktionen
45
Ausschließlich ein Halfter zu nutzen, finde ich eigentlich ziemlich unproblematisch. Gerade mit einem (gut sitzenden) Stallhalfter kann man im Allgemeinen auch weniger Schaden anrichten als mit dem Gebiss - dass man jeden Ausrüstungsgegenstand missbrauchen kann, müssen wir denke ich nicht diskutieren.

Für mich klingt das leider ehrlich gesagt nicht so, als könnte dich deine Trainerin besonders gut unterstützen. Führregeln auswendig lernen kann man machen, erscheint mir aber wenig sinnvoll (sofern du das nicht für irgendein Abzeichen brauchst). Und ganz ehrlich, dein Pferd wird nicht die Weltherrschaft an sich reißen wollen, weil es ein Stück weit vor oder hinter dir geht. Wenn etwas schief geht, liegt das an anderen Problemen als an der Führposition oder daran dass du eine Longe anstatt einem Führstrick benutzt. Ich nutze übrigens auch lieber die Longe, wenn ein Pferd potenziell heftig reagieren könnte, einfach weil man damit viel mehr Spielraum hat.

Wo ich Soylent und Nienor zu 100% zustimme: Das Pony muss Spaß daran bekommen, mit dir zu "arbeiten". Soylent hat da ja schon super Vorschläge gemacht, die viel, viel sinnvoller sind, als die richtige Führposition zu üben. Versuche, Spaß mit deinem Pony zu haben. Ihr beide sollt eine tolle und abwechslungsreiche Zeit haben. Dann hat es auch keinen Grund mehr, wegzurennen oder dich über die Wiese zu zerren. Das Ziel ist, dass ihr zusammenarbeitet und nicht dass du Kommandos gibst und das Pony sie widerspruchslos ausführen muss.
Das heißt natürlich nicht, dass es keine Regeln geben soll. Aber diese Regeln sollten pferdegerecht sein und damit viel subtiler als die Führposition. Eigentlich solltest du dein Pony von jeder Position aus führen und dirigieren können, sonst hast du ja direkt in dem Moment verloren, wo dein Pony die spezifische Führposition verlässt. Ich meine damit zum Beispiel die Regel, dass dein Raum respektiert wird und du nicht über den Haufen gerannt wirst - und das fängt nicht erst dann an, wenn das Pony dir auf den Füßen steht, sondern schon wenn es beginnt, dich mit der Schulter abzudrängen (versuche mal darauf zu achten, ob Kopf und Bauch des Pferdes näher bei dir sind als die Schulter - das gilt natürlich auch nicht zu 100% starr, aber ist für den Anfang ein guter Indikator).

Ich weiß, das ist ziemlich doof, wenn wir Internetmenschen etwas völlig anderes empfehlen als deine Trainerin vor Ort. Am Ende können wir dir auch nur theoretische Hinweise geben und natürlich auch immer nur mit unseren subjektiven Vorstellungen, wie man mit Pferden (oder generell Tieren) umgehen sollte. Aber vielleicht hilft es dir ja trotzdem, um neue Ideen zu bekommen, wie du mit dem Problem umgehen kannst, und zu hinterfragen, was bisher falsch gelaufen ist, sodass es dazu gekommen ist.
 
BunnyLove123

BunnyLove123

Beiträge
13
Punkte Reaktionen
1
Vielen lieben Dank für alle gutgemeinten Ratschläge!
Den Tipp von @SoylentGreen fand ich wirklich gut das werde ich ausprobieren.
Ansonsten wäre das mein Weg: Bevor du spazieren gehst, arbeite mit dem Pony auf dem Platz oder in der Halle. Nur bitte keine trockene Führtrainingseinheit oder Dominanztraining. Ich halte davon einfach nichts. Das langweilt, wenn nicht sogar frustriert, die meisten ausgebildeten Ponys/Pferde - denn die sind nicht doof und wissen wie geführt werden funktioniert. Wenn man sowas macht, dann macht man das einzig für den Menschen. (Ausschnitt um das zu zeigen)

@ShiGi
Deine Meinung kann ich voll und ganz nachvollziehen.
Für mich klingt das leider ehrlich gesagt nicht so, als könnte dich deine Trainerin besonders gut unterstützen.
Ähm sorry. Das sehe ich wirklich an eine Beleidigung an.
Sie ist anerkannte Trainerin, die mir wirklich sehr gut hilft und als ich in Quarantäne war hat sie mein Pony vom Boden aus beschäftigt und wollte nichts dafür haben!
Dafür dass sie mehrere "Kunden" hat (3 Stück, zu jeden einmal die Woche ohne mich), fährt sie oft (alle 4 Tage) mit mir zum Stall und da wir sie schon vorher kannten, müssen wir noch nicht mal so viel zahlen oder findet ihr 800 Euro jährlich zu teuer??
Nee. Also gegen meine Trainerin kann man wirklich nichts sagen.
Will wirklich niemanden angreifen, aber das geht wirklich zu weit solche dreisten Aussagen über eine Person zu tätigen, die ihr nicht kennt. Wir vertrauen uns ehrlich und sind offen zueinander.
Also sorry, dass ich so einen "frechen" Rückschlag gebe, ist nicht böse gemeint.
 
SoylentGreen

SoylentGreen

Beiträge
2.937
Punkte Reaktionen
16
Vielen lieben Dank für alle gutgemeinten Ratschläge!
Den Tipp von @SoylentGreen fand ich wirklich gut das werde ich ausprobieren.
Bitte. Berichte gerne mal wie es dann gelaufen ist 😊

Ähm sorry. Das sehe ich wirklich an eine Beleidigung an.
Sie ist anerkannte Trainerin, die mir wirklich sehr gut hilft und als ich in Quarantäne war hat sie mein Pony vom Boden aus beschäftigt und wollte nichts dafür haben!
Dafür dass sie mehrere "Kunden" hat (3 Stück, zu jeden einmal die Woche ohne mich), fährt sie oft (alle 4 Tage) mit mir zum Stall und da wir sie schon vorher kannten, müssen wir noch nicht mal so viel zahlen oder findet ihr 800 Euro jährlich zu teuer??
Nee. Also gegen meine Trainerin kann man wirklich nichts sagen.

Ich glaube @ShiGi wollte nur darauf hinaus, dass Regeln auswendig zu lernen einen nicht unbedingt voran bringt.
Ich finde, das stimmt, finde aber auch, dass es ja nicht schaden kann.

Rein anhand von Preisen kann man nun wirklich keine gute oder schlechte Trainerin erkennen. Wichtig ist, was sie dir vermittelt.
Solange das, was sie dir und deinem Pony beibringt mit Freude für alle Beteiligten und Sachverstand erfolgt, passts doch.

Ich weiß nicht genau wie und was ihr am Boden mit dem Pony übt. Ich kann dir daher nur den guten Rat geben, dass du etwas üben solltest, was auch für das Pony spaßig ist. Führregeln üben, hilft wie gesagt nur dir. Dass du es üben solltest, dein Pony korrekt zu führen, steht außer Frage, aber lieber 5 Minuten pro Tag einfach so nebenbei, als ne halbe Stunde am Stück.
Z.B. wenn du das Pony in den Stall/ auf die Weide oder auf den Platz/ in die Halle führst. Da ist alles dabei: Führen, anhalten, evtl. rückwärts oder seitwärts korrigieren, Vorhand-/Hinterhandwendung oder korrekte Wendung am Tor. Genau für diese Momente übst du das doch schließlich 😉
 
H

horseiiiiiii

Beiträge
7
Punkte Reaktionen
1
Hallo,
erstmal zur Vorgeschichte:
zum April 2021 habe ich eine zwischen 10 und 15 Jahre alte Shettystute, die vorher als Kutschpferd diente und dazu ein Wanderpokal war, geschenkt bekommen.
Sie ist sehr (kinder-)lieb, und wir sind laut meiner Trainerin ein eingespieltes Team.
Wir machen bis jetzt Bodenarbeit, momentan wird sie von meiner Trainerin eingeritten.

Der Offenstall liegt an einer Straße, jedoch führt eine längere Allee von der Straße weg zum Stall.

Jetzt war es so, dass ich Dezember in Quarantäne war. Selbstverständlich wurde sie von den andern Offenstallmitgliedern&Trainerin versorgt.
Als ich zurückkam, benahm sie sich schon beim Putzen merkwürdig. Als ich dann spazieren mit ihr spazieren ging, zog sie mich auf die Straße und auf eine Wiese, wo sie dann losgaloppierte und mich mitzog.
Sonst macht sie das Nie so!

Als ich dann Rat bei der Trainerin suchte, sagte sie, dass ich den Führstrick und nicht die Longe genommen hätte sollen, ich hatte da die Longe bei.

Als ich bei den nächsten Spaziergängen mit Strick ging, verhielt sie sich genauso.

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll um sie in den Griff zu kriegen. Stehenbleiben, die Führregeln beachten, am Halfter packen wenn sie durchdreht, alles schon versucht...

Liebe Grüße
Hallo es gibt eine youtuberin (Ariane Telgen) Sie arbeitet mit „problempferden“ dein Pony ist wahrscheinlich kein problempferd aber es gibt ein Problem wenn Mans mal so sagen kann 😅😂sie arbeitet mit Pferden und hatte da auch Pferde die da ganz gerne mal losrennen vllt schaust du dir da mal ein paar Videos an und kann’st vllt mal versuchen ihre Methode zu übernehmen sie macht da eine bestimmt halfterführung und geht sehr konsequent ran
Man kann sie auch anschrieben für Hilfe 😅
 
S

Sprotte92

Beiträge
4
Punkte Reaktionen
1
Vielen lieben Dank für alle gutgemeinten Ratschläge!
Den Tipp von @SoylentGreen fand ich wirklich gut das werde ich ausprobieren.


@ShiGi
Deine Meinung kann ich voll und ganz nachvollziehen.

Ähm sorry. Das sehe ich wirklich an eine Beleidigung an.
Sie ist anerkannte Trainerin, die mir wirklich sehr gut hilft und als ich in Quarantäne war hat sie mein Pony vom Boden aus beschäftigt und wollte nichts dafür haben!
Dafür dass sie mehrere "Kunden" hat (3 Stück, zu jeden einmal die Woche ohne mich), fährt sie oft (alle 4 Tage) mit mir zum Stall und da wir sie schon vorher kannten, müssen wir noch nicht mal so viel zahlen oder findet ihr 800 Euro jährlich zu teuer??
Nee. Also gegen meine Trainerin kann man wirklich nichts sagen.
Will wirklich niemanden angreifen, aber das geht wirklich zu weit solche dreisten Aussagen über eine Person zu tätigen, die ihr nicht kennt. Wir vertrauen uns ehrlich und sind offen zueinander.
Also sorry, dass ich so einen "frechen" Rückschlag gebe, ist nicht böse gemeint.
Ich glaube weniger das ShiGi die Trainerin als schlecht bezeichnen wollte, als dass ShiGi nur anregen wollte zu überdenken, ob das die richtige Trainerin für das Pony und dich ist.
Nicht jeder Trainer kann mit jedem Pony-Mensch-Gespann und andersrum. Das heißt nicht, dass der Trainer dann schlecht ist, nur dass es halt einfach nicht passt.
Und da würde ich ShiGi beipflichten. Eventuell brauchst du, vielleicht auch nur in Bezug auf dieses Verhalten, jemanden, der dich anders unterstützen kann.
Klar kannst du Führtraining machen, kannst du statt der Longe den Führstrick nehmen, wobei ich sagen muss dass ich der Ansicht bin, dass es meinem Pony egal sein sollte, ob ich einen Strick, Zügel oder die Longe dabei hab. Wenn es sich aber dadurch nicht ändert stehst du am selben Ausgangspunkt.
Meine RB ist auch so ein kleines Losreißerchen. Allerdings nur noch, wenn ich nicht zu 100% aufmerksam bin. Achte auf die kleinsten Signale. Abgesehen von Schreckmomenten geht kein Pferd durch, ohne dass es das Vorher anzeigt. Und DAS musst du lernen zu merken. Und DANN schon zu agieren. Sobald du das kleinste bisschen Unachtsamkeit bei deinem Pferd bemerkst, hol dir die Aufmerksamkeit zurück. Wir machen das zb durch direktes Stehen bleiben, rückwärtsrichten, 5 Schritte gehen, wieder stehen bleiben usw., bis das Pony sich wieder auf mich konzentriert und an mir orientiert.
Schau mit deiner Trainerin, ob sie dich da unterstützen kann. Schauen kann, was die kleinsten Anzeichen sind bei deinem Pferd, dass es NICHT mehr bei dir ist. Und schau mit ihr, wie du dann die Aufmerksamkeit zurück bekommst.
Und wenn dich deine Trainerin in der Sache nicht ausreichend unterstützend kann, schau dich um nach jemandem, der es kann. Denn wie gesagt, dass heißt nicht, dass deine Trainerin schlecht ist, sondern nur, dass es in der Sache zusammen nicht passt.
 
T

Tinkerliebe

Beiträge
12
Punkte Reaktionen
0
Das klingt sehr nach Druck, Dominanz und negativer Strafe. Klar, ein Shetty ist nicht riesig, aber trotzdem stärker als ein Mensch.
Warum nicht mit positiver Verstärkung und Kooperation arbeiten, damit es sich auch für das Tier lohnt, mit dir zu gehen?
Das stimmt!
 
T

Tinkerliebe

Beiträge
12
Punkte Reaktionen
0
Wie groß bist du, und wie groß ist die Trainerin?
Es klingt alles nach sehr viel Druck, aber genau das ist das falsche! Du musst mit sehr großer Gelassenheit trangehen, egal ob es nachher was wird! Warst du sehr angespannt, agressiv or sonst was (andere Körperspannung?)?
 
Thema:

Pferd dreht im Gelände bei Spaziergängen durch?

Oben