Angst vor anderen Hunden

Diskutiere Angst vor anderen Hunden im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, wir haben seit 5 Tagen einen sehr süssen Tierschutzhund , aus Rumänien . Er ist ca. 1,5 Jahre jung und hat draussen noch vor...
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TanjaW.76

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Hallo zusammen,
wir haben seit 5 Tagen einen sehr süssen Tierschutzhund , aus Rumänien .
Er ist ca. 1,5 Jahre jung und hat draussen noch vor unterschiedlichen Sachen Angst .
Aber vorallem hat er riesen Angat vor anderen Hunden .

Wer kann uns diesbezüglich mit Tipps helfen, wie wir das genau trainieren sollen?
 
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Guest
Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
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Wuschelmonsterchen

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Hi 😊 Mit 5 Tagen ist der kleine ja noch ganz frisch hier und ist vermutlich total verunsichert. Ich würde ihm erstmal mit viel Geduld begegnen und ihm die Zeit zum einleben lassen. Wie äussert sich denn seine Angst gegenüber anderen Hunden und wie reagiert ihr darauf?
 
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TanjaW.76

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Hallo,
ja genau, er ist noch sehr unsicher.
Hat panische Angst vor Hunden jeder Grösse.
Hocke mich dann immer hin und lasse ihn kommentarlos bei mir Schutz suchen.

Vielleicht gibt es weitere Übungstips von jemandem ..
 
demona

demona

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Hi und willkommen im Forum,

wie genau reagiert er denn? In welchen Situationen? An der Leine? Freilauf? Wie reagiert er wenn andere Hunde an ihm dran sind? Ist dabei die Größe/Geschlecht/Kastriert irgendwie relevant?

Ohne ein paar mehr Infos kann man dir nicht helfen. Ist es eine normale Unsicherheit, die durch den Umzug, neue Welt, neue Bezugspersonen, etc. ausgelöst ist oder ist es eine generelle Angst vor Hunden.

Ich persönlich würde Hundekontakt streng managen. Sprich, an der Leine gar keinen Kontakt, im Freilauf nur mit bekannten Hunden, die man selber einschätzen kann. Kein Fremdhundekontakt von einem Hund, den man noch nie gesehen hat. Kein Hund muss jeden Fifi der Welt begrüßen. Eine gute Hundeschule könnte da sehr helfen, aber bitte nicht mit einer "Die regeln das unter sich"- Spielstunde sondern mit einem netten Training in der Gruppe. Hat mehrere Vorteile: Hund lernt mit Frauchen zu arbeiten ist toll und fremde Hunde sind zwar da, kommen aber nicht zu mir und tun mir nichts.

Mal davon ab, dass 5 Tage wirklich noch gar nichts sind. Da braucht es auch mehr Zeit und er muss lernen, dass er sich auf dich verlassen kann. Kommt einer meiner Hunde zu mir, blocke ich den anderen Hund denn wenn einer der zwei Deppen Schutz sucht, bekommt er ihn auch. Sprich, der andere Hund kommt definitiv nicht an meine ran.
 
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Wuschelmonsterchen

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Kommentarlos Schutz bieten finde ich schon mal gut! Der Hund soll lernen, dass er bei Angst nicht schutzlos ausgeliefert wird sondern bei dir sicher ist. Ich habe einen ängstlichen Chihuahua und bei anderen Hunden hilft es ihm sehr wenn ich mich "deutlich" also etwas breitbeinig vor ihn hinstelle und so kein Hund zu ihm hin kann. Ausserdem deine Aufmerksamkeit und deinen Blick auf den anderen Hund richten (also jetzt nicht starren oder so, einfach im Auge behalten 😄) Aufdringliche Hunde kann man auch mal abblocken, wegschieben oder wegschicken. Kontakt zu Fremdhunden würde ich grundsätzlich vermeiden, ich bin eh kein Fan von Fremdhundekontakt und bei einem unsicheren Hund schon garnicht. Meine Hunde haben ihre Hundekumpels die sie schon lange kennen und oft sehen, mehr brauchen sie nicht.

Zu einer Hundeschule würde ich dir auch raten. Im besten Fall eine, die auf die Psyche des Hundes und den Hintergrund des Verhaltens eingeht. Ich hatte damals leider das Pech, an eine zu geraten, die bei jedem unerwünschten Verhalten das "Wundermittel" Wasserflasche oder "eine mit Kies gefüllte Flasche werfen" angewendet hatte ohne überhaupt zu schauen, warum der Hund zb. bellt.. hab das da zum Glück nicht lange mitgemacht 😅
 
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A-Fritz

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Hallo zusammen,
wir haben seit 5 Tagen einen sehr süssen Tierschutzhund , aus Rumänien .
Er ist ca. 1,5 Jahre jung und hat draussen noch vor unterschiedlichen Sachen Angst .
Aber vorallem hat er riesen Angat vor anderen Hunden .

Wer kann uns diesbezüglich mit Tipps helfen, wie wir das genau trainieren sollen?

Ängste lassen sich nur mit Konfrontation behandeln , darum sollte man Begegnung mit anderen, gutwilligen Hunden suchen.
Wenn möglich die Bekanntschaft mit einigen Hunden pflegen und für gemeinsame Spaziergänge, wie dergleichen sorgen .
Bei Spaziergängen kann man den Abstand zwischen den Hunden allmählich verringern und auch irgendwann einen Freilauf in einem einzäunten Areal probieren .
 
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Wuschelmonsterchen

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Mit den Übungsbegegnungen würde ich aber sehr gut aufpassen, nur ausgewählte und wirklich soziale Hunde dafür nehmen.. Durch erzwungene Hundebegegnungen bzw Konfrontationen, in denen der Hund nicht mehr selber entscheiden kann, was er will und was er tut (weil er zb. an der Leine ist) kann Angstagression und letztendlich ein Angstbeisser entstehen. Konfrontationstherapie also sehr behutsam und besser zusammen mit Trainer/in durchführen 😇

Und nicht vergessen, nicht jeder Hund muss andere Hunde mögen! Er soll lediglich mindestens damit leben können, dass die anderen auch noch existieren. Wenn er aus dem Weg gehen und nichts von den Hunden wissen will, ist das völlig okay!
 
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TanjaW.76

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Es ist ja bei einem Spaziergang nicht einfach nur auserwählte Hunde zu treffen.
Wir machen aufjedenfall immer einen Bogen drum und konfrontieren ihn nicht bewusst.
Geben ihm Schutz indem wir uns runter knien.
Dann setzt er sich meist dazwischen.
 
demona

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Es ist ja bei einem Spaziergang nicht einfach nur auserwählte Hunde zu treffen.

Doch, ist es. Einfach alles unbekannte blocken und gut ist. 🤷‍♀️

Ich habe es damals mit Welpen geschafft, dass er 4 Monate keinerlei Fremdhundekontakt draußen hatte. Geht, wenn man es wirklich will. Er hatte nur mit ausgewählten, erwachsenen Hunden Kontakt und in der Hundeschule mit Welpen.
 
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TanjaW.76

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Ich meinte ja auch nur generell die Kontakte...auch die, die auf Abstand an einem vorbei gehen.
Er hat ja auch Angst wenn der andere auf der anderen Strassenseite kommt.
Ich lasse keinen nah ran, dass ist klar und mache ich sowieso.
 
demona

demona

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Abstand vergrößern bis er wieder ansprechbar ist. Und dann in sicherer Entfernung - die legt er fest - bestätigen. Und dann langsam wieder ran arbeiten.

Der Hund ist noch soooooo kurz da, der braucht einfach noch viel Zeit und wahrscheinlich viel Management am Anfang. Wenn ihm halt zwei Meter Abstand zu wenig sind, muss du halt mehr Abstand rein bringen.

Man könnte über Zeigen und Benennen arbeiten - habe ich noch nie gemacht, soll aber sehr zielführend sein.
 
Nienor

Nienor

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Ergänzend zu dem noch: Parks und Pinkelmeilen meiden, lieber raus in die Pampa fahren. Da triffst du auch weniger andere Hunde. Ausserdem würde ich nach einer schlechten Begegnung sofort umkehren und nach Hause gehen. Der Stress ist dann so hoch, da braucht er erst wieder Zeit zum Erholen ...
 
Hexogen10

Hexogen10

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Abstand halten, von anderen Hunden weggehen, Individualdistanz erkennen und ernst nehmen.
Vertrauen aufbauen und zeigen: ich sehe, dass du Angst hast und wir gehen dann jetzt. Nicht "wir halten das jetzt aus" denn das zeigt dem Hund letztlich nur, dass du nicht als Vertrauensperson geeignet bist und die Reize überfluten einfach das Gehirn, es kann nicht mehr gut verarbeitet werden, vor allem kann nicht gelernt werden.
Viel Zeit zum Verarbeiten im Schlaf/Ruhephasen geben. Kurze Runden gehen, Reize so niedrig wie möglich halten. Keine Märsche machen, dafür bleibt später noch ganz viel Zeit.

Clicker-/Markertraining kann super als Unterstützung dienen und hat mir mit den Hunden immer geholfen, weil man punktuell den Hund bestärken kann.
 
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