2 Katzen in 27qm Wohnung mit Auslauf mit Geschirr

Diskutiere 2 Katzen in 27qm Wohnung mit Auslauf mit Geschirr im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo zusammen, ich werde bald 2 Katzen adoptieren (jeweils ca. 3 Jahre alt) und wie es das Studentenleben und die Mietpreise nicht anders...
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Miauzgenau

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Hallo zusammen, ich werde bald 2 Katzen adoptieren (jeweils ca. 3 Jahre alt) und wie es das Studentenleben und die Mietpreise nicht anders hergeben wohne ich momentan in einer ca. 27qm großen 1-Zimmer Wohnung.
Ich habe mir lange Gedanken über das Thema gemacht und dachte ich frage hier Mal nach euren Erfahrungen :)
Ich möchte die Wohnung selbstverständlich so Katzengerecht wie möglich einrichten (Katzentreppen, hohe Kratzbäume etc.) und zusätzlich mit den beiden Harnesstraining machen so dass ich mit den beiden regelmäßig auf kleine Erkundungstouren gehen kann (2-3 Mal die Woche für 1-2 Stunden). Raus lassen kann ich die beiden leider nicht da ich mitten in der Stadt und direkt an einer viel befahrenen Hauptstraße wohne.
Wie ist da so eure Erfahrung mit, ich weiß dass die ideale Größe einer Wohnung für 2 Katzen 50-60qm beträgt aber wie gesagt, ich möchte mit der Höhe arbeiten und denke das ist so ganz gut machbar :)
Von der Vorbesitzerin habe ich als Tipp auch gesagt bekommen dass sie immer die Zimmertür zum Schlafzimmer zugemacht hat da eine der beiden Katzen stresspinkler ist. Heißt ein Zimmer pro Wohnung fiel für die beiden eh immer weg.
Eine Freundin hat ebenfalls zwei Katzen auf ca. der gleichen Größe und kommt auch ohne Höhe Möbel klar. Teilt gerne eure Erfahrungen!
 
  • #1
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Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Dieser vermittelt jungen Katzen-Erstbesitzern die Basics der Katzenhaltung - ohne erhobenen Zeigefinger und mit witzigen Fotos. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
SoylentGreen

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Hi,

auch wenn du so eine Antwort sicherlich nicht hören möchtest: Ich finde, dass eine 27qm-Wohnung viel zu klein für junge agile Katzen ist. Das gleicht ja einer Tierheimhaltung.
Wo willst du da drei Toiletten unterbringen? Es pinkelt ja bereits schon eine daneben...
Das wird ziemlich fies riechen...
Wo sollen die Tiere einfach mal toben/rennen? Da hilft auch kein Leinenausgang. Katzen sind meiner Meinung nach sowieso keine Tiere, die man an die Leine nehmen sollte. Die wollen spielen, jagen und rennen, haben einen starken eigenen Willen. Da störst du sie doch nur dabei, wenn du in 2m Entfernung am anderen Ende der Leine hängst.

Willst du denn da in der kleinen Wohnung für immer wohnen bleiben? Vermutlich nicht. Katzen sind Gewohnheitstiere, die nicht öfter als unbedingt nötig umziehen sollten.
Wie dein Notnagel für die Tiere aussieht, hast du dir ja vermutlich überlegt und ich hoffe, dass du nicht knapp kalkuliert und gespart hast. Tierarztbehandlungen sind mitunter sehr teuer.
Und unterwegs willst du gar nicht? Frei reisen oder mal über das Wochenende weg? Bist doch jung und ungebunden...

Alles in allem finde ich deine Situation wahnsinnig unpassend für die Anschaffung von Katzen.
 
Audrey

Audrey

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Hi,

es kommt auch arg auf den Schnitt Deiner Wohnung an. Aber im Grunde bin ich bei SoylentGreen. Ich war damals in einer ganz ähnlichen Situation wie Du, erste eigene Wohnung, Katzenhaltung wäre erlaubt gewesen - aber dann hab ich mir diese Wohnung (trotz ihrer 48 qm) genauer angeschaut und hab selber festgestellt: das ist nichts. Die war total ungünstig geschnitten.
2 Jahre später bin ich dann in eine 70 qm-Wohnung umgezogen, und kurz drauf wollte ein Freund 2 Katzen vermitteln. Und so konnte ich mir endlich meinen Traum erfüllen - und ich bin sehr froh, dass ich gewartet habe.

Wir haben hier auch keine hohen Kratzmöbel (aber dafür viel Platz) - und meine Katzen kommen damit gut klar. Allerdings sind sie jetzt auch 9 und 18 Jahre alt. Mit 3 Jahren haben sie das damals ausgiebigst genutzt, als ich noch hohe Möbel hatte. Kommt halt auch sehr auf die Katzen an, das kann man nicht pauschalisieren.

Spazieren gehen mit Katzen - da bin ich auch kein Freund von. Du machst Dich zum Sklaven Deiner Katzen. Sie bestimmen, wann man geht, und wie lang man geht. An einer viel befahrenen Straße ist das eh gar nichts - was wenn sie sich mal befreien und auf die Straße rennen? Denn doch, das kommt auch mit dem besten Geschirr vor.
 
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Miauzgenau

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Da störst du sie doch nur dabei, wenn du in 2m Entfernung am anderen Ende der Leine hängst.

schade dass hier so viele gegen einen Leinenauslauf sind, aber muss gestehen ich habe nichts anderes erwartet 😅 persönlich empfinde ich das als einen guten Kompromiss wenn man in der Stadt wohnt aber ich denke da geht es jedem anders :)

Willst du denn da in der kleinen Wohnung für immer wohnen bleiben? Vermutlich nicht. Katzen sind Gewohnheitstiere, die nicht öfter als unbedingt nötig umziehen sollten.


Natürlich nicht, aber ich habe auch nicht vor in den nächsten 12 Monaten umzuziehen.


Wie dein Notnagel für die Tiere aussieht, hast du dir ja vermutlich überlegt und ich hoffe, dass du nicht knapp kalkuliert und gespart hast. Tierarztbehandlungen sind mitunter sehr teuer.

Budget ist vorhanden und Versicherung ist auch das erste was gemacht wird. Kompletter Anfänger bin ich jetzt auch nicht was Tiere angeht.

Und unterwegs willst du gar nicht? Frei reisen oder mal über das Wochenende weg? Bist doch jung und ungebunden...

Sorry aber ich finde diese Aussage echt unpassend, vor allem in Hinsicht meiner Frage. Wie jemand sein Leben lebt, selbst wenn man nicht verreist, ist doch jedem seins? o_O wenn ich dauernd reisen würde würde ich mir wohl auch kein Tier anschaffen o_ô scheint mir alles ein bisschen paradox

Finde man kann es auch sachlicher schreiben ohne mit Negativtät um sich zu werfen "gleicht Tierheimhaltung" finde ich mehr als ungerecht und ich denke das ist dir selbst auch klar, dass du die Wohnung als nicht ausreichend empfindest verstehe ich auch so.

Trotz allem danke für deinen Input
 
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Miauzgenau

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2 Jahre später bin ich dann in eine 70 qm-Wohnung umgezogen

Muss ehrlich gestehen dass ich mir glaube keine Wohnung mit mehr als 50qm holen würde alleine, finde es daher schwierig mit Größe zu pauschalisieren wie du es auch schon gesagt hast :) warum ich diesen Post gemacht habe ist eigentlich um Katzenhalter mit kleinen Wohnungen anzuziehen die dann ihr pro und contra nennen, genau wegen dem pauschalisieren (da alle anderen das leider nur bedingt einschätzen können, mich eingeschlossen)

Spazieren gehen mit Katzen - da bin ich auch kein Freund von

Schade, ich finde es ist auf jeden Fall einen Versuch wert. In der Stadt hat man oft leider nicht wirklich eine Wahl ob man Katzen rauslässt oder nicht.

Danke für deinen Input!
 
Shiria

Shiria

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Hallo Miauz :),

Dann schildere ich dir mal meine Erfahrungen. Ich habe damals in meiner 30qm 1 Zimmerwohnung kurzzeitig (ca. 4 Monate) eine junge Pflegekatze gehabt. Selma war 1-2 Jahre alt und Leukose positiv, daher war von Anfang an klar, dass sie nicht raus darf. Lediglich mein Balkon stand ihr zur Verfügung. Sie durfte auf alle Schränke und Regale und hatte natürlich auch Kratzmöglichkeiten. Ich habe sie mehrmals täglich bespasst, mit Spielzeug werfen, Katzenangel etc.
Ich war zu dem Zeitpunkt arbeitslos und daher den ganzen Tag zu Hause.
Aus heutiger Erfahrung würde ich das nicht nochmal machen und auch jdem davon abraten junge Katzen in eine so kleine Wohnung zu nehmen. Die Wohnung selbst war gut geschnitten, so das es eine relativ lange "Rennfläche" gab und einen Balkon gabs auch. Selma war total unausgelastet, da selbst das "lange Stück" nicht wirklich lang war. Trotz Beschäftigung (Spielen, Fummelbrett, Klickern...) hat man gemerkt, dass ihr langweilig ist und sie mehr Bewegung haben wollte. Den Balkon hat sie geliebt und mehr als einmal versucht auszubrechen. Ebenso hat sie liebend gerne aus den bodentiefen Fenstern geschaut. Im neuen zu Hause mit deutlich mehr Platz und größerem Balkon ist sie sichtbar aufgeblüht.

Meine zweiten jungen Pflegekatzen waren Elli und Abby, die ich für etwa 6 Monate betreut habe. Bei Beginn waren sie etwa 6 Monate alt. Mittlerweile war ich in eine größere Wohnung gezogen - 2 Zimmer, ca. 45qm. Auch hier durften sie überall rauf, es gab 3 Kratzbäume, Regale etc. Sie waren definitiv ausgelasteter wie Selma und wirkten auch zufriedener. Beschäftigung war die selbe wie bei Selma, aber sie hatten etwas mehr Platz zum rennen (der ausführlich benutzt wurde) und haben sich natürlich auch miteinander beschäftigt. Ihre große Federangel haben sie geliebt, so dass ich oft gewünscht habe ich hätte mehr Platz um sie vernünftig zu "schwingen". Aus dem Fenster geschaut wurde natürlich auch in aller Regelmäßigkeit. Einen Balkon gabs nicht und krankheitsbedingt durften die 2 während dieser Zeit nicht raus. Im neuen zu Hause haben sie mehr Platz und einen Balkon - und sie lieben es.

Also meine Erfahrung mit jungen Katzen und wenig Platz - ich würde es nicht nochmal machen, zumindest nicht auf Dauer. Mit Abby und Elli war es deutlich besser wie bei Selma, aber auch da hatte ich immer mal wieder das Gefühl, dass ihnen etwas mehr Platz fehlt.

Selma, Abby und Elli waren aber auch die einzigen Jungkatzen die ich betreut habe (abseits von Flaschenbabys bis zur 6 Woche). Ansonsten gebe ich vor allem älteren Katzen (12+) ein zu Hause, seit ich hier wohne, die vorher auch nur Wohnungshaltung kannten. Da habe ich keine Probleme mit dem Platzangebot. Selbst wenn sie noch sopielen, so wie Miyu und Bumi derzeit, tun sie das bei weitem nicht mehr in dem Ausmaß wie die Jungspunde und sind auch wirken zufriedener.

Zum Spazieren gehen mit Leine: Der Meine Coon meiner Eltern durfte Anfangs nur mit Leine raus, bzw war mit Schleppleine im Garten unterwegs. Nicht wegen einer STrasse, sondern aus sorge, dass ihn jemand mitnimmt. Das Geschirr hat ihn in seiner Bewegung nach Eingewöhnung nicht gestört. Das hat ihn natürlich nicht daran gehindert es sich auszuziehen, so schnell konnte man teilweise gar nicht schauen. Simba hatte sehr schnell raus, wie er sich bewegen muss um das Geschirr abzustreifen, obwohl es schon ein gutes Geschirr war. Mittlerweile ist er normaler Freigänger und bleibt von sich aus im Garten.
Ansonsten bekomme ich nur die Erfahrungsberichte durch die Arbeit mit. Und die allermeisten sprechen dagegen. An das Geschirr gewöhnen sie sich recht schnell, aber das rausgehen an der Leine selbst liegt den meisten Katzen nicht... Mehr wie einmal hatten wir Fundkatzen, die an der Leine rausgingen. ("Ich weiss gar nicht wie sie da so schnell rauskommen konnte."). Sei es weil sie sich erschrecken oder einfach keine Lust auf Leine haben.
Wenn das an der Strasse passiert... selbst wenn man irgendwo hinfährt wo es ruhig ist, ist es wieder eine unbekannte Umgebung für die Katzen im Fall dass sie sich doch losmachen.

Lass die beiden auf jeden Fall chippen und registrieren, sod as sie im Fall der Fälle zu dir zurück kommen.

Liebe Grüße,
Shiria
 
Keisuke

Keisuke

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Hey,

also ich habe schon 3 Katzen an Geschirr und Leine gewöhnt, damals auch weil ich so dachte wie du ;)

Allerdings ist es eben nicht so, dass man da mit ihnen eine schöne Erkundungstour im Park machen kann, die Katzen streifen durch die Gegend und man läuft daneben her oder so..... eher so, dass ich mit dem Kopf im Gebüsch war und z.B. den Kater erstmal aus der Leine wickeln musste. 😅 Eine Freundin hatte ihren älteren Kater später mit Leine im Garten, das ging wohl meistens ganz gut. Aber eben nur im Garten, bekannter Ort für ihn, der Kater war schon 12 Jahre alt und sie musste sich trotzdem öfter ausm Gebüsch wuseln.

Auch sind Katzen eben reviertiere und die meisten finden neue Umgebungen erstmal sehr gruselig und gar nicht spannend - wenn dann so eine panische Katze an der Leine hängt, kann das ziemlich gefährlich werden. Sei es, die Katze schlüpft raus oder verheddert sich ungünstig irgendwo....

Ich denke, den meisten Katzen tut man damit einfach keinen Gefallen. Es mag welche geben, aber die meisten sind dann auch schon im Kätzchenalter angefangen, sind sehr stark auf ihre Menschen bezogen oder ähnliches.
Du wirst ihnen also nicht einfach die Leine anziehen und losstiefeln können, wenn sie das nicht schon kennen und gemacht haben. Oder wie hast du dir das Ganze so vorgestellt? Also Ablauf der Spaziergänge, Training dafür etc?

Ich finde die Wohnung jetzt auch nicht gerade ideal. Ich merke einfach an unseren Katzen, dass sie es genießen, auch mal "Vollgas" geben zu können auf einer etwas längeren Strecke, wir haben einen recht langen Flur.
Aber schön, dass du in die Höhe und so weiter bauen möchtest :)

Ich weiß ja nicht, wie die Wohnung geschnitten ist, aber falls es nur ein großer Raum ist, wäre es vielleicht auch cool für die Katzen, Raumtrenner einzufügen. Katzen streifen gern mal durch ihr Revier und checken alles ab - was natürlich nicht geht, wenn man alles aus einer Ecke schon im Blick hat.
Hast du auch schon einen guten Platz für 2-3 Klos?
Wäre es möglich, ein Fenster einzunetzen um den Katzen einen Frischlufplatz anzubieten?

LG
 
M

Miauzgenau

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Hallo Miauz :),

Dann schildere ich dir mal meine Erfahrungen. Ich habe damals in meiner 30qm 1 Zimmerwohnung kurzzeitig (ca. 4 Monate) eine junge Pflegekatze gehabt. Selma war 1-2 Jahre alt und Leukose positiv, daher war von Anfang an klar, dass sie nicht raus darf. Lediglich mein Balkon stand ihr zur Verfügung. Sie durfte auf alle Schränke und Regale und hatte natürlich auch Kratzmöglichkeiten. Ich habe sie mehrmals täglich bespasst, mit Spielzeug werfen, Katzenangel etc.
Ich war zu dem Zeitpunkt arbeitslos und daher den ganzen Tag zu Hause.
Aus heutiger Erfahrung würde ich das nicht nochmal machen und auch jdem davon abraten junge Katzen in eine so kleine Wohnung zu nehmen. Die Wohnung selbst war gut geschnitten, so das es eine relativ lange "Rennfläche" gab und einen Balkon gabs auch. Selma war total unausgelastet, da selbst das "lange Stück" nicht wirklich lang war. Trotz Beschäftigung (Spielen, Fummelbrett, Klickern...) hat man gemerkt, dass ihr langweilig ist und sie mehr Bewegung haben wollte. Den Balkon hat sie geliebt und mehr als einmal versucht auszubrechen. Ebenso hat sie liebend gerne aus den bodentiefen Fenstern geschaut. Im neuen zu Hause mit deutlich mehr Platz und größerem Balkon ist sie sichtbar aufgeblüht.

Meine zweiten jungen Pflegekatzen waren Elli und Abby, die ich für etwa 6 Monate betreut habe. Bei Beginn waren sie etwa 6 Monate alt. Mittlerweile war ich in eine größere Wohnung gezogen - 2 Zimmer, ca. 45qm. Auch hier durften sie überall rauf, es gab 3 Kratzbäume, Regale etc. Sie waren definitiv ausgelasteter wie Selma und wirkten auch zufriedener. Beschäftigung war die selbe wie bei Selma, aber sie hatten etwas mehr Platz zum rennen (der ausführlich benutzt wurde) und haben sich natürlich auch miteinander beschäftigt. Ihre große Federangel haben sie geliebt, so dass ich oft gewünscht habe ich hätte mehr Platz um sie vernünftig zu "schwingen". Aus dem Fenster geschaut wurde natürlich auch in aller Regelmäßigkeit. Einen Balkon gabs nicht und krankheitsbedingt durften die 2 während dieser Zeit nicht raus. Im neuen zu Hause haben sie mehr Platz und einen Balkon - und sie lieben es.

Also meine Erfahrung mit jungen Katzen und wenig Platz - ich würde es nicht nochmal machen, zumindest nicht auf Dauer. Mit Abby und Elli war es deutlich besser wie bei Selma, aber auch da hatte ich immer mal wieder das Gefühl, dass ihnen etwas mehr Platz fehlt.

Selma, Abby und Elli waren aber auch die einzigen Jungkatzen die ich betreut habe (abseits von Flaschenbabys bis zur 6 Woche). Ansonsten gebe ich vor allem älteren Katzen (12+) ein zu Hause, seit ich hier wohne, die vorher auch nur Wohnungshaltung kannten. Da habe ich keine Probleme mit dem Platzangebot. Selbst wenn sie noch sopielen, so wie Miyu und Bumi derzeit, tun sie das bei weitem nicht mehr in dem Ausmaß wie die Jungspunde und sind auch wirken zufriedener.

Zum Spazieren gehen mit Leine: Der Meine Coon meiner Eltern durfte Anfangs nur mit Leine raus, bzw war mit Schleppleine im Garten unterwegs. Nicht wegen einer STrasse, sondern aus sorge, dass ihn jemand mitnimmt. Das Geschirr hat ihn in seiner Bewegung nach Eingewöhnung nicht gestört. Das hat ihn natürlich nicht daran gehindert es sich auszuziehen, so schnell konnte man teilweise gar nicht schauen. Simba hatte sehr schnell raus, wie er sich bewegen muss um das Geschirr abzustreifen, obwohl es schon ein gutes Geschirr war. Mittlerweile ist er normaler Freigänger und bleibt von sich aus im Garten.
Ansonsten bekomme ich nur die Erfahrungsberichte durch die Arbeit mit. Und die allermeisten sprechen dagegen. An das Geschirr gewöhnen sie sich recht schnell, aber das rausgehen an der Leine selbst liegt den meisten Katzen nicht... Mehr wie einmal hatten wir Fundkatzen, die an der Leine rausgingen. ("Ich weiss gar nicht wie sie da so schnell rauskommen konnte."). Sei es weil sie sich erschrecken oder einfach keine Lust auf Leine haben.
Wenn das an der Strasse passiert... selbst wenn man irgendwo hinfährt wo es ruhig ist, ist es wieder eine unbekannte Umgebung für die Katzen im Fall dass sie sich doch losmachen.

Lass die beiden auf jeden Fall chippen und registrieren, sod as sie im Fall der Fälle zu dir zurück kommen.

Liebe Grüße,
Shiria

Danke für deinen Input :)
 
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Oder wie hast du dir das Ganze so vorgestellt? Also Ablauf der Spaziergänge, Training dafür etc?

Keine sorge, mir ist schon klar dass das gewöhnungsbedürftig für Katzen ist und man ganz viel üben muss (erstmal Zuhause) und dann mit kleinen Spaziergängen anfängt etc. - ich habe nicht vor die beiden direkt raus zu zerren, das ist ja auch nicht der Sinn der Sache

Hast du auch schon einen guten Platz für 2-3 Klos?

Ich denke ich hab zwei ganz gute Ecken gefunden für die Klos :)

Wäre es möglich, ein Fenster einzunetzen um den Katzen einen Frischlufplatz anzubieten?

Meinst du im Sinne von Katzennetz statt Fliegengitter so dass ich es auch Mal ganz aufmachen könnte für die beiden? Ich denke das sollte möglich sein, danke auf jeden Fall für den Tipp und deinen Input! :)
 
Audrey

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Also nochmal zu den Leinen-Spaziergängen: ich / wir sag/en das ja nicht, um es Dir madig zu machen oder Dich zu ärgern. Ich weiß das halt nur durch eine gute Bekannte - sie hatte auch 2 Katzen, die mit Leine raus durften. Und oh doch, ja, den Katzen hat's gefallen (sie hat aber auch in einer sehr grünen, ruhigen Wohnsiedlung gewohnt). Den Katzen hat's sogar so gut gefallen, dass sie und ihr Mann (er war Amerikaner - also die mußten allein wegen der Familie fahren) nur getrennt auf Urlaub fahren konnten, weil ja immer wer zum "Katzen Gassi führen" da sein mußte - einem Sitter kann man das nicht zumuten. Natürlich kannst Du auch nicht mit 2 Katzen gleichzeitig Gassi gehen - das kannst abhaken. Nun liegt die Katze dann aber gern mal 2 Stunden unter (oder noch besser: auf) einem Baum und schaut sich die Gegend an - und so kann ein Katzen-Gassi-Gang gut mal 3 Stunden dauern. Das dann natürlich mal 2... ich hatte ganz leise auch schonmal mit dem Gedanken gespielt, aber mich hat das für ein Leben lang abgeschreckt.

Es gibt auch katzensichere Fliegengitter (sehr gut, dass Du da nicht an die handelsüblichen denkst, denn die halten Katzen tatsächlich nicht aus), die kosten zwar natürlich mehr, aber dann hättest Du buchstäblich 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen, sozusagen.
 
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