Welche Rasse könnte gut passen?

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Mr Carrot

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Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?

Ja ich hatte bereits Hunde zusammen mit meinen Eltern. Insgesamt sind es 4 die bei uns lebten/jetzt noch leben.

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)

Am liebsten einen Welpen oder maximal einen Junghund da ich gerne einen Therapiehund hätte und ein Erwachsener Hund aus dem Tierheim da weiß ich nicht wie der bei Kindern reagiert oder was er erlebt hat

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?

Ich bin da nicht wählerisch aber ein Welpe bekommt man eher von einem Züchter denke ich. Aber ich habe auch gute Erfahrungen mit Tiere in Not gemacht einem Tierschutzverein. Von Tierheimen habe ich irgendwie nur gehört das die unrealistische Anforderungen stellen.

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)

Schutz und Wachtrieb möchte ich eher nicht haben da ich damit nicht wirklich umzugehen weiß. Hüte und Jagdtrieb sind für mich in Ordnung aber wenn es geht nicht so stark ausgeprägt aber wofür gibt es Training?
Fremden und Kindern sollte der Hund aufgeschlossen und freundlich begegnen. Vielleicht nicht ganz so gesprächig aber man kann das ja auch erziehen. Mitarbeit mit Menschen ist sehr gewünscht aber ein wenig eigenbrödlerisch kann er auch gerne sein.

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?

Am liebsten sind mir Hunde in Bereich 40-60 cm Schulterhöhe. Gerne auch Größer aber nicht kleiner als 37cm Schulterhöhe. Fell und Aussehen sind mir relativ egal solange es keine Gesundheitlichen Probleme dadurch gibt (Beispiel Mops oder Bulldogge). Am liebsten mag ich aber leicht braunes Fell mit weiß.


Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)

Momentan lebe ich noch bei meinen Eltern im ersten Stock. Das sind aber wenige Treppen die der Hund bewältigen müsste. Es gibt einen Garten mit Teich und in der Nähe Feldwege zum spazieren gehen sowie mit dem Auto nicht weit entfernt andere Gassieorte.
Wenn ich eine eigene Wohnung habe achte ich darauf, dass es eine Haltungserlaubnis für Haustiere gibt (was leider schwer ist).

Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?

Ledig, keine Kinder und Stolz drauf.

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?

Es gibt momentan zwei Hamster aber die Deckel der Gehege sind schwer und der Hund würde sie nicht auf bekommen. Dann gibt es noch die Teichfische. In einem eigenen Haushalt würde ich gerne noch Meerschweinchen dazu halten.

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?

Ich bin berufstätig aber ich kann den Hund mit auf die Arbeit nehmen wenn er alt genug ist und die Patienten das ok geben.

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?

Ich arbeite nach Terminen deshalb ist das unterschiedlich. Aber es sind, unter der Woche wenn er zuhause ist, bestimmt 4 Stunden. Am Wochenende dementsprechend mehr.

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
(Diese Frage dient in erster Linie als Denkanstoß, da man einen Rassehund mit Stammbaum nicht für 300 Euro bekommt. Muss also nicht zwangsläufig beantwortet werden.)

Ich rechne tatsächlich schon mit der Richtung 1.000 Euro und habe auch das Geld dafür vorhanden.

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?

Da Bonny in der Hundeschule ist kann ich mir auch regelmäßigen Besuch vorstellen vorallem da der Hund ja auch eine Ausbildung erhalten soll zum Therapiehund.

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?

Zusammen auch mal auf der Couch kuscheln, spazieren gehen, schwimmen vielleicht auch und um ein Pferd kümmern.

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)

Ich weiß nicht ob Therapiehund zählt aber das auf jeden Fall, Sowas wie Schnüffelfährten oder arbeiten mit dem Kong. Agility is eher nichts für mich als Person aber ich würde es versuchen wenn mein Hund Freude dran hat. Ansonsten nehme ich gerne Vorschläge entgegen und lerne gerne neues.

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?

Kommt auf die Termine an. Am Anfang definitiv 6 Stunden bzw. 8 (sollte er kommen wenn meine Eltern da sind dann ist das auch möglich das ich um 12 arbeiten fahre und um 15:30 schon wieder jemand zuhause ist).

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?

Ferien bzw. Urlaub nur mit Hund oder dann bei meinen Eltern untergebracht.

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?

Die Kosten sind definitiv gedeckt und ich denke für chronische Erkrankungen kommt es drauf an aber meine Eltern würden mich bestimmt unterstützen.

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?

Wie ich mir das Leben mit dem Hund vorstelle. Sagen wir mal er ist ausgebildet und wir leben noch bei meinen Eltern: Es wird um 5:40 aufgestanden und dann geht es erstmal raus in den Garten Geschäft erledigen. Es gibt Frühstück für die Menschen und danach würde ich mit ihm eine kleine Runde auf dem Feldweg gehen bis es zur Arbeit geht wo er mit darf. Mittags wird dann noch ein Spaziergang gemacht (oder kurz raus wenn es dringend ist). Abends wäre dann noch ein Spaziergang angesagt der je nach Uhrzeit auch länger sein kann (ganz lange dann am Wochenende), Abendessen für Hund und Mensch und dann kuscheln und etwas entspannen bis es ins Bett geht.
Am Wochenende ist dann natürlich mehr Zeit da und die würde auch genutzt werden.


Was mir noch wichtig ist: Die Rasse sollte nicht gerade vor Rassenrisikokrankheiten triefen.

Ich glaube das wäre es... Vielleicht habt ihr noch Fragen dann stellt sie gerne:)
 
  • #1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
blackdobermann

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Warum brauchst du einen Therapiehund?
Ich hätte erwartet dass du in diese Richtung mit dem Hund dann auch arbeitest. Aber du arbeitest nicht in dem Bereich wo ein Therapiehund eingesetzt werden kann? Und der Hund bleibt daher zu Hause. Das verstehe ich nicht ganz.
 
Mr Carrot

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Am Anfang bis er alt genug ist muss er zuhause bleiben. Ich arbeite als Logopädin also würde er sobald er die Ausbildung hat mit mir auf die Arbeit kommen, davor auch hin und wieder wenn es funktioniert zum Umgebung kennen lernen.
 
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A-Fritz

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Hallo,
für die Aufgabe als Therapiehund, sollte ein Hund vorbereitet und sozialisiert werden, gut gehorchen , ausgeglichen , spielfreudig
duldsam und Menschen bezogen sein . Es werden die unterschiedlichsten Hunde dazu eingesetzt , egal ob groß , oder klein .
Es gibt wohl Hunderassen , welche geeigneter für diesen Einsatz währen , aber es kommt vor allem auf den individuellen Charakter des einzelnen Hundes an , ob er für solche Aufgaben gewachsen ist .

Ich habe mit einem meiner Hunde eine Besuchshundeausbildung gemacht , ein Therapiehund ist es nur dann ,
wenn der Hundehalter auch ein Therapiehund ist.
Der Einsatz bei einer Therapie, oder Besuchseinsatz, kann für den Hund sehr anstrengend werden ,
manche Hunde sind manchmal nicht lange einsatzbereit .
Die Ausbildung beschäftigt sich darum auch damit ,immer rechtzeitig zu erkennen , wann der Einsatz für den Hund zu einer Überforderung wird . Hunde sind unterschiedlich belastbar und sollten rechtzeitig eine Pause bekommen , oder die Therapie kann auch nicht weiter mit dem Hund durchgeführt werden .
 
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A-Fritz

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Wie meinst du das?

Nur wenn ein Hund, mit einem ausgebildeten Therapeuten bei seiner tiergestützten Arbeit Verwendung findet ,
ist es ein Therapiehund , sonst ist diese Bezeichnung unzulässig.
Wenn Hunde bei Besuche in Sozialeineinrichtungen , wie Schulen , Kitas, Alten und Pflegeheimen usw., mit Personen anderer Berufe ,
oder ehrenamtlichen Personen arbeiten , sind solche Hunde - Besuchshunde .
Es gibt auch noch die tiergestützten Aktivitäten in der Pädagogik , von Lehrern , oder Erziehern , dann sind dieses Schulhunde .
Assistenzhunde, sind speziell ausgebildete Hunde bei besondere Aufgaben für die Hilfe bestimmter Menschen , z.B. Blindenhunde .
 
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A-Fritz

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Am Anfang bis er alt genug ist muss er zuhause bleiben. Ich arbeite als Logopädin also würde er sobald er die Ausbildung hat mit mir auf die Arbeit kommen, davor auch hin und wieder wenn es funktioniert zum Umgebung kennen lernen.
Am Anfang bis er alt genug ist muss er zuhause bleiben. Dieses wäre nicht gut für den Hund .

Besonders für einen Hund der in besondere Aufgaben hinein wachsen soll ,
wäre es von Vorteil, schon vom Welpen-alter an eine entsprechende Sozialisierung zu erfahren .
Die Ausbildung eines Hundes, beginnt nicht erst von einem bestimmten Alter an,
dieses trifft besonders auch für einen zukünftigen Therapiehund zu .
Da Du keine eigenen Kinder hast , aber Deine Arbeit als Logopädin wohl auch Kinder betrifft ,
wäre es z.B. besonders angebracht , den Hund auch schon frühzeitig an Kinder zu gewöhnen, wie überhaupt
allgemein an den freundlichen Umgang mit fremden Menschen , die ihn auch berühren und mit ihm spielen sollen.
 
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Cerridwen

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Mich irritierte nur, dass der Hundehalter ein Hund sein müsse. Da hast du dich wahrscheinlich vertippt.
 
Mr Carrot

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Dieses wäre nicht gut für den Hund .
Ah okay. Dachte der sollte am Anfang halt auch mal alleine zuhause bleiben damit er es auch lernt mal alleine sein zu können.
Meine Kollegin hat ja auch einen Therapiehund da kann sie mir bestimmt Tipps geben aber ich hatte mir eher noch erhofft, dass du vielleicht eine oder zwei Rassen nennst und erklärst warum die passen würden😅
 
Nienor

Nienor

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Therapiehunde sollten gelassen sein, auch wenn es trubelig - alles, was auf schnelle Reaktionen gezüchtet wurde (wie Hüte- und viele Jagdhunde, insbesondere aus Arbeitslinien), sind da meist ungeeignet. Es kommt aber immer auf das jeweilige Individuum an. Man sollte auch schauen, wie der Hund eingesetzt werden soll. Wenn er nur durch seine Anwesenheit wirken soll, dann ist ein ruhig daliegender Hund ideal, wie man es von verschiedenen Bauerhofhunden kennt, die viel rumliegen und beobachten. Da muss man nur schauen, wie es mit dem Wachen ist - jeden anbellen, der das Zimmer betritt, ist auch nicht ideal. Andererseits gibt es auch Settings, da soll der Hund mit den Klienten interagieren, vielleicht Dinge apportieren o.ä. da wäre dann ein etwas weniger ruhiges Temperament vorteilhaft.

Ansonsten bist du recht frei. Ein Hund darf eh nur wenige Stunden die Woche in den Einsatz - die restliche Zeit ist er Familienhund und muss daher zu dir und deinem Leben passen.

Was ich mir gut vorstellen könnte wäre der Pudel oder der Lagotto. Durch das lockige Fell hast du auch bezüglich Hygiene etwas weniger Probleme als bei einer Fellschleuder wie dem Labbi. Sie haben zudem ein positives Image, was dir bei der Arbeit mit Klienten auch hilft.

Was machst du eigentlich, wenn sich der Hund nicht als Therapiehund eignet? Da du ja einen Welpen möchtest, ist das eine Wundertüte, die sich trotz bester Sozialisierung und Aufzucht auch anders entwickeln kann, als man sich das wünscht.
Bei einem im Charakter gefestigten Hund, den du zusammen mit einem guten Hundetrainer aussuchst, stehen die Chancen viel besser, dass er sich dann auch für das eignet, was du dir vorstellst. Guten Tierheimen kommt es sehr entgegen, wenn man nicht die Katze im Sack übernimmt und dann wieder zurückbringt, weil es nicht passt.
 
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A-Fritz

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Therapiehundestaffel - Google Suche

Wenn man sich Bilder von Therapie - Besuchshunde- Staffeln betrachtet , sind dabei die verschiedensten Hunderassen zusehen ,
die sich für diesen Zweck als geeignet zeigen . Häufig sind aber unter den größeren Hunden Labrador Retriever und Golden Retriever
vertreten , die allgemein als sehr unkompliziert und maschinenbezogen gelten .

Ich hatte ein Kooikerhondje , den ich schon als Welpen für diese Aufgabe erzogen habe . Eine kleine Hündin , welche ich von Anfang an immer mitgenommen habe , wenn ich als Märchenerzähler unterschiedliche Einrichtungen besucht habe.
Natürlich hatte gerade ein Welpe dort auch besondere Anziehungskraft .
Um Problemen vorzubeugen , habe ich mit ihr dann eine offizielle Ausbildung als Therapie - Besuchshund gemacht .
Neben diesem , habe ich mit der Hündin auch ein normales Training in einem Hundeverein besucht ,
mit Welpen - Gruppe, Hundesport , Begleithundeprüfung , usw. Leider verstarb diese Hündin aber vorzeitig , schon mit 8,5 Jahren.

Nun habe ich, seit 4 Jahren eine Mini -Australian- Shepherd Hündin , welche ich auch schon als Welpen ,problemlos zu einem
wöchentlichen Treffen mit geistig behinderte Menschen mitgenommen habe . Sie hat ein besonders anhängliches Wesen ,
spielt gerne, wie häufig mit meinen Enkelkindern, welche in zwischen 5,7,10 Jahre alt sind und ist auch sonst sehr Menschen bezogen .
Ein Training mit ihr, in dem Hundeverein , habe ich Corona bedingt aber vernachlässigt und auch eine offizielle Ausbildung als anerkannter Therapie - Besuchshund, habe ich bisher nicht mit diesem Hund gemacht . Ich denke aber , diese Hündin hat auch alle Voraussetzungen dazu.

Die These, dass es besser wäre statt eines Welpen , schon einen erwachsenen Hund , eventuell aus einem Tierheim für solche Aufgaben zu suchen ,
halte ich für sehr gewagt . Da zu müsste man schon sehr lange suchen und probieren , ob so ein Hund auch tatsächlich alle Aufgaben erfüllen kann .
 
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Mr Carrot

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Das habe ich noch nie gehört. Was ist das für eine Rasse?

Was machst du eigentlich, wenn sich der Hund nicht als Therapiehund eignet?
Der darf trotzdem bleiben bis an sein Lebensende und darf vermutlich auch hin und wieder mit in die Praxis wenn er zu lange alleine wäre.


Bei einem im Charakter gefestigten Hund, den du zusammen mit einem guten Hundetrainer aussuchst, stehen die Chancen viel besser, dass er sich dann auch für das eignet, was du dir vorstellst
Hmmm daran habe ich gar nicht gedacht. Ich bin da halt eher vorsichtig aber das klingt auch nach einer guten Idee sollte der Welpe nicht klappen.

Von dem habe ich noch nie gehört. Wie sind die denn so drauf?
 
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A-Fritz

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Hallo Sarah ,
obwohl Du schreibst , dass Du mit Hunden aufgewachsen bist , scheint mir Dein Wissen über Hunde noch ausbaufähig ,
dieses wäre dann wohl auch Dein erster eigener Hund ?

Wichtig ist nicht nur , dass der Hund gute Eigenschaften mitbringt , sondern es kommt auch auf eine gute Teamfähigkeit
von Hund und Halter an und auf das uneingeschränkte, gegenseitige Vertrauen zwischen Beiden .

Hunde sind sehr soziale Tiere , die gesellig leben , die Fähigkeit alleine zubleiben , ist für junge Hunde meist noch ein gesondertes Kapitel ,
für das ein extra Training notwendig ist und nur langsam aufgebaut werden sollte .
 
Mr Carrot

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Ja ich bin mit Hunden aufgewachsen aber ich habe halt viel von meinen Eltern gelernt und übernommen. Und wieso sagst du das ich nicht viel Ahnung von Hunden habe? Erstens kann man alles lernen und zweitens hatte ich immer Unterstützung von meinen Eltern besonders meiner Mutter. Das jeder Hund ein Individuum ist weiß ich. Ich habe mich halt nie aktiv mit den Rassen beschäftigt außer jetzt als wir wirklich "Rassehunde" bekommen hatten.
 
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Rheinkiesel

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Ich hätte spontan auch an Kooikerhondje gedacht. 🙂
Aber Du hast weiter oben geschrieben, daß der Hund zu Anfang 6 - 8 Stunden allein bleiben müßte. Das ist definitiv zu lange, besonders für einen jungen Hund. Das Alleinbleiben ist für das Rudeltier Hund schwer, er kann es lernen, aber es braucht Zeit und Geduld.
Mehr als 3 - 4 Stunden sollte man keinem Hund zumuten.

LG,Rheinkiesel
 
Mr Carrot

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Da ich momentan noch bei meinen Eltern wohne wären da zwei weitere Hunde die es auch gewöhnt sind so lange alleine zu bleiben (verschlafen die Zeit zu 80%). Es kann sein das er einen normalen Arbeitstag daheim sein muss wenn ich keine lange Pause habe. Meine Mutter könnte runter kommen von der Arbeit und den Kleinen rauslassen etc. Aber vermutlich auch nicht immer.
 
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A-Fritz

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Wenn ein Welpe erzogen ,sozialisiert und stubenrein werden soll , kann es nicht genügen , wenn sich nur alle paar Stunden
mal jemand um ihn gekümmert kann , auch wenn der Hund ständig in Gesellschaft anderer Hunde ist .
Auch ein erwachsener Hund , der sich noch ein leben soll und eine Menschen bezogene Erziehung braucht , kann nicht nur alleine sein .

Ich denke , Du solltest vorläufig auf noch auf einen eigenen Hund verzichten , besonders , wenn es ein Therapiehund werden soll .
 
Mr Carrot

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Es geht hier immer noch um Vorschläge für Rassen, nicht darum ob direkt morgen (überspitzt) ein Welpe oder Tierheimhund einzieht. Das ich mir Urlaub nehme (oder Urlaub habe) wenn der Hund kommt ist für mich selbstverständlich aber solange ich ihn nicht direkt mit auf die Arbeit holen kann muss der Hund auch lernen alleine zu sein.
Also bitte. Bleib beim Thema ja?
 
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Rheinkiesel

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Mr Carrot,
ich finde es toll, daß Du Dir vor der Anschaffung so viele Gedanken machst, das tun leider längst nicht alle (die Folgen erlebt man im Tierschutz fast täglich ☹️).
Es sind ja auch schon ein paar Rassen genannt worden. Mir würde noch Labrador oder Golden Retriever einfallen, Appenzeller oder Berner Sennenhund evtl. auch.

Aber manchmal ergeben sich aus den Posts andere Faktoren, die in den Augen erfahrener Tierhalter wichtig und dem "Neuling" möglicherweise nicht so bewußt sind.
Deswegen nimm bitte den Hinweis auf das "Alleinbleiben müssen" nicht übel, auch wenn es nicht Deine Frage war.
Ich lebe seit über 50 Jahren mit Hunden zusammen (seit ca. 30 Jahren im "Doppelpack"), außerdem biete ich ehrenamtlich für unseren Tierschutzverein eine Hundeberatung an. Aus meiner langen Erfahrung mit Hunden möchte ich Dir eindringlich ans Herz legen, den Hinweis auf das lange Alleinsein ernst zu nehmen.
Hunde sind Rudeltiere, sie brauchen den Kontakt zu ihrer Bezugsperson, um glücklich zu sein. Das heißt nicht, daß der Hund gar nicht allein bleiben kann, er kann und muß das lernen. Aber erstens dauert das (wie lange, kann man nicht vorhersagen, jeder Hund ist da anders, und der Hund bestimmt immer das Lerntempo; in 2 oder 3 Wochen Urlaub ist das keinesfalls zu schaffen), und zweitens sollte die Zeit das Alleinbleibens begrenzt sein. Man sollte keinem Hund zumuten, regelmäßig länger als 3 - 4 Stunden allein zu bleiben, auch wenn er andere Hunde als Gesellschaft hat.
Es gibt Hunde, die das scheinbar tolerieren und die Zeit notgedrungen schlafend oder dösend verbringen. Diese Hunde leiden stumm! Andere zerlegen die Wohnung oder bellen stundenlang, sie versuchen, den Streß, den das Alleinsein verursacht, dadurch irgendwie abzubauen.
Ich möchte betonen, daß es keine Lösung darstellt, wenn jemand ab und zu kommt und den Hund rausläßt! Das Entscheidende ist der Kontakt zur Bezugsperson, und das möchtest Du ja für Deinen Hund sein.
Aus Deinem Fragekatalog, den Du zu Anfang gepostet hast (finde ich übrigens prima, habe ich noch nie erlebt, daß jemand das macht! 👍) schließe ich, daß Du Deinem Hund ein glückliches Leben bereiten willst. Deswegen mache Dir zu diesem Punkt bitte nochmal intensiv Gedanken.

LG,Rheinkiesel
 
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