Kater überfahren, was nun?

Diskutiere Kater überfahren, was nun? im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; Wir, eine dreiköpfige Familie mit 11 jähriger Tochter, haben im Oktober 2019 eine junge Katzendame mit 12 Wochen bei uns einziehen lassen. Für uns...
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Liban

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Wir, eine dreiköpfige Familie mit 11 jähriger Tochter, haben im Oktober 2019 eine junge Katzendame mit 12 Wochen bei uns einziehen lassen.
Für uns war klar das unsere Katze Freigang hat.
Wir wohnen auf einem sehr großen Grundstück am Waldrand mit viel Baumbestand, einer kleinen Schlucht und einem kleinen Bach, eigentlich ein Paradies.
Wenn nicht an einer Seite des Grundstückes eine stark befahrene Straße wäre.
Nach dem unsere Katzendame bei uns Einzug erhalten hatte und sich alles super entwickelt hatte haben wir beschlossen uns eine weitere Katze zu holen.
Im März 2020 hat dann Kater Charlie im Alter von 10 Wochen bei uns Einzug genommen.
Nach einer kurzen Zeit haben sich die beiden auch super aneinander gewöhnt, sprich die zwei sind sehr gut miteinander ausgekommen, haben zusammen gespielt, gekuschelt sich geputzt.
Leider wurde unsere Katzendame Miezi im Mai 2020 überfahren.
Die Trauer war groß, aber wie es der Zufall wollte hatten Bekannte von uns junge Katzen und da wir unseren Charlie nicht alleine lassen wollten nahm Jimmy im Juni 2020 bei uns Einzug.
Charlie und Jimmy wurden in kürzester Zeit die besten Kumpels, den beiden zuzusehen war einfach nur schön. Aber auch wir haben Jimmy mit seiner charmanten, neugierigen aber auch frechen Art in unser Herz geschlossen.
Die beiden Kater lagen vom Alter auch nur drei Monate auseinander.
Charlie ist ein sehr vorsichtiger Kater und wir haben ihn auch nie in der nähe der Straße gesehen, Jimmy war aber hingegen schon mal öfters in der nähe der Straße und überquerte sie auc.
Am vergangen Sonntag wurde ihm das dann leider zum Verhängnis, er wurde auch überfahren.
Wir waren uns immer dem Risiko bewusst, gerade bei Jimmy, aber hofften das er sich der Gefahr mit der Zeit nicht mehr aussetzt.
Jimmy fehlt uns, es ist schrecklich.
Charlie merkt man auch an das er seinen Kumpel vermisst.
Eigentlich möchte ich sowas nicht nochmal erleben, meine überfahrene Katze von der Straße zu holen und sie beerdigen zu müssen.
Wir fragen uns jetzt ob wir es nochmal mit einer zweiten Katze versuchen sollen? In ca. 4 Wochen könnten wir auch einen jungen Kater mit 12 Wochen haben, Charlie ist jetzt gute 2,5 Jahre jung.
 
Cerridwen

Cerridwen

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Hallo,
Da hattet ihr ja einige schmerzliche Verluste in sehr kurzer Zeit. Das tut mir sehr Leid für euch.
Vielleicht ist der gewaltsame Tod mehrerer Jungkatzen für euch ein Anhaltspunkt, um zu überlegen, wie ihr das zukünftig verhindern wollt. Möglich wäre ein gesicherter Freigang für eure Katzen. Hierfür müsste man schauen, welche örtlichen und baulichen Möglichkeiten sich auftun. Es wäre der Kompromiss aus Freigang für die Katzen und größtmöglicher Sicherheit für ihr Leben.
Wenn ich noch eine weitere Anregung einbringen darf: Ich lese immer wieder die Empfehlung, dass man, wenn schon eine Jungkatze einzieht, ihr einen gleichaltrigen Spielgefährten an die Seite stellt, z.B. ein Geschwisterchen. Der Alterssprung von 12 Wochen zu 2,5 Jahren macht eine Menge aus, sodass beide Kater daraus Nachteile haben werden: der Jungspund ist noch ein Kind und wird Charlie gehörig auf die Nerven gehen, der in diesem Flegelalter garantiert anderes im Sinn hat, als ein Katzenkind zu bespaßen. Wenn ihr auch nur die kleinste Möglichkeit habt, zwei Katzenkinder zu adoptieren, und/oder einen gleichaltrigen, charakterlich passenden Jungkater für Charlie, wäre das besser, als ein neues junges Kätzchen alleine zu Charlie zu setzen. Falls es Katzenkinder werden, achtet bitte auf das korrekte Abgabealter. 10 Wochen ist deutlich zu jung. 12-14 Wochen wären für die Entwicklung der Zwerge deutlich besser.
 
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Liban

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Hallo,
Da hattet ihr ja einige schmerzliche Verluste in sehr kurzer Zeit. Das tut mir sehr Leid für euch.
Vielleicht ist der gewaltsame Tod mehrerer Jungkatzen für euch ein Anhaltspunkt, um zu überlegen, wie ihr das zukünftig verhindern wollt. Möglich wäre ein gesicherter Freigang für eure Katzen. Hierfür müsste man schauen, welche örtlichen und baulichen Möglichkeiten sich auftun. Es wäre der Kompromiss aus Freigang für die Katzen und größtmöglicher Sicherheit für ihr Leben.
Wenn ich noch eine weitere Anregung einbringen darf: Ich lese immer wieder die Empfehlung, dass man, wenn schon eine Jungkatze einzieht, ihr einen gleichaltrigen Spielgefährten an die Seite stellt, z.B. ein Geschwisterchen. Der Alterssprung von 12 Wochen zu 2,5 Jahren macht eine Menge aus, sodass beide Kater daraus Nachteile haben werden: der Jungspund ist noch ein Kind und wird Charlie gehörig auf die Nerven gehen, der in diesem Flegelalter garantiert anderes im Sinn hat, als ein Katzenkind zu bespaßen. Wenn ihr auch nur die kleinste Möglichkeit habt, zwei Katzenkinder zu adoptieren, und/oder einen gleichaltrigen, charakterlich passenden Jungkater für Charlie, wäre das besser, als ein neues junges Kätzchen alleine zu Charlie zu setzen. Falls es Katzenkinder werden, achtet bitte auf das korrekte Abgabealter. 10 Wochen ist deutlich zu jung. 12-14 Wochen wären für die Entwicklung der Zwerge deutlich besser.
Vielen Dank für deine Antwort.
Das ein Kitten wahrscheinlich nicht der richtige neue Partner für Charlie ist haben wir uns fast gedacht, vielen Dank für die Bestätigung.
Leider können wir unseren Garten nicht so ausbruchssicher umbauen wie es notwendig ist.
Die frage wird wahrscheinlich sein wie unser Charlie mit der neuen Situation zurecht kommt und wir ihn dann doch ohne Katzenkumpel bei uns lassen
 
fusselbuerste

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Unser Garten ist auch nicht sicher für meine Fellnasen, deshalb haben wir unseren Fellnasen zu liebe ein Katzenfreilaufgehege am Haus aufgestellt. Dazu ein kleiner Gang und alle Fellnasen haben gesicherten Freilauf. Unser haus wurde nicht beschädigt und die Mietzen sind geschützt. Übrigends kommt es immer auf das Tier an mit wem man es vergesellschaftet.
Meine beiden Großen waren 10 Jahre als Leon kam und Leon war knapp 2 als Benschy mit 3 monaten zu uns kam.
 
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Unser Garten ist auch nicht sicher für meine Fellnasen, deshalb haben wir unseren Fellnasen zu liebe ein Katzenfreilaufgehege am Haus aufgestellt. Dazu ein kleiner Gang und alle Fellnasen haben gesicherten Freilauf. Unser haus wurde nicht beschädigt und die Mietzen sind geschützt. Übrigends kommt es immer auf das Tier an mit wem man es vergesellschaftet.
Meine beiden Großen waren 10 Jahre als Leon kam und Leon war knapp 2 als Benschy mit 3 monaten zu uns kam.
Das mit einem Freilaugehege ist eine sehr gute Idee.
Eigentlich ist es wie bei uns Menschen sicher spielt das Alter auch eine Rolle aber das ist nicht ausschlaggebend ob man sich gut riechen kann.
 
fusselbuerste

fusselbuerste

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Ich höre immer auf mein Bauchgefühl!
Allerdings muß ich gestehen das die beiden Maine Coons durch den(Hauskater) dermaßen viel Schutzinstinkt gezeigt haben
das meine Hunde ab Einzug des Kleinen( mit 3 Monaten ) nicht mehr ins Katzenzimmer durften.
Obwohl die Coonies immer mit den Hunden zusammen im Haus waren haben die Stinker meine Hunde verdroschen sobald die nur in die Nähe vom Katzenzimmer kamen.
Solange der Draht dazwischen ist kann ich alle am Gitter füttern.
Tiere sind merkwürdig!
 
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