Labradoodle 5 Monate zieht ein

Diskutiere Labradoodle 5 Monate zieht ein im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Morgen, ich bin neu hier, also habt Nachsicht mit mir, falls es nicht korrekt war, ein neues Thema zu eröffnen. Wie oben schon zu erlesen...
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RedDelicious

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Guten Morgen,

ich bin neu hier, also habt Nachsicht mit mir, falls es nicht korrekt war, ein neues Thema zu eröffnen.

Wie oben schon zu erlesen ist, zieht heute ein Labradoodle bei uns ein. Kurz zum jetzigen Umfeld. Wir wohnen in einer 145 qm großen Erdgeschosswohnung mit einem riesen großen Garten. Es leben bereits ein 3-jähriger BKH Kater und eine 4-jährige BKH Katze bei uns.
Wir haben 4 Töchter im Alter von 11, 9, 7 und 2 Jahren.
Mein Mann geht Vollzeit arbeiten, ich Teilzeit 4 Std. täglich.
Ich habe nun ab heute bis zum 16.10.2022 frei.

Ich erhoffe mir von diesem Thread, generelle Erfahrungsberichte zu erhaschen, eventuelle Tipps zu erhalten was den Start für den Labradoodle vereinfacht - es ist übrigens ein Weibchen und wurde als Labradoodle F1 inseriert. Insgesamt waren es 11 Welpen.
Mein Schwiegervater hat vor 3 Tagen von der gleichen Züchterstelle einen Rüden geholt und wir holen nun die Schwester. Geboren wurden sie am 01.04.2022 und die Schwangerschaft wurde von Anfang an von einem Tierarzt begleitet.
Wenn sich hier sogar einer mit diesem Mischling auskennt, dann würde ich mich über Tipps worauf so zu achten ist echt freuen.

Was fressen Labradoodle, Empfehlungen? Wie oft und wie lange sollte man raus usw.

Ich hoffe ich werde hier nicht mit Steinen beworfen für eventuell "dämliche" Fragen, aber ich möchte einfach von Anfang an alles richtig machen, damit wir mit der neuen Hündin ein schönes Leben haben werden und sie mit uns.
 
Nienor

Nienor

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Hey

Im Grunde sind Labradoodle auch nur Hunde und sollten mit einem hochwertigen Futter ernährt werden.
Am besten gebt ihr für die Zeit der Eingewöhnung das gleiche Futter wie der Vorbesitzer und stellt dann langsam um.

Warum war der Welpe denn so lang beim "Züchter"?
Was wurde mit den Tieren in der Zeit trainiert? Was kennt sie alles schon?
Wie sieht es mit der Stubenreinheit aus? Gab es da überhaupt Training?
Davon hängt nämlich ab, ob ihr jetzt nach jedem Fressen, Spielen, Schlafen raus müsst oder ob der Hund schon etwas einhalten kann.
Wie lang du raus musst / darfst, zeigt dir den Hund. Wirkt er müde oder überdreht, wars zu viel. Am besten langsam rantasten und vorsichtig steigern. Wars mal zu viel, macht ein paar Tage weniger.

Und auch eine wichtige Frage: Was passiert mit dem Hund nach dem 16. Oktober? In 2.5 Wochen werdet ihr den Hund nicht soweit haben, dass er 4 Stunden allein sein kann.
 
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A-Fritz

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Hallo RedDelicious,
erstaunlich wie lange die Welpen bei dem Züchter waren , mit jetzt fast 6 Monaten sollten junge Hunde schon einigermaßen erzogen sein .
Sie sollten stubenrein sein , einige Kommandos kennen , z.B. auf ihren Nahmen hören, kommen wenn sie gerufen werden ,
an der Leine gehen, nicht mehr unkontrolliert ihre Zähne an Mensch, oder Hunden einsetzen und schon eine Weile alleine bleiben.

Ich hoffe , dass diese jungen Hunde bisher nicht überwiegend sich selbst überlassen geblieben waren und auch eine gewisse Erziehung,
wie Sozialisierung erfahren konnten , sonst hättest Du noch eine zusätzliche Arbeit zu leisten , die bestimmt viel Zeit benötigen kann .
Eine gute, passende Sozialisierung ist schon wichtig , wenn ein Hund in einer Familie, mit Kindern in so unterschiedlichem Alter hinein kommt,
genauso sollten auch gewisse Kommandos für den Hund keine Probleme machen , sonst kann es leicht zu Schwierigkeiten kommen.
Auch mit Katzen sollte der Hund auskommen können , damit ein friedliches zusammenleben gelingen kann .

Ich hoffe , Du wirst uns berichten , wie sich die Kleine Hündin bei euch so benimmt ?
Mein Eindruck ist , dass Du noch nicht so große Hundeerfahrungen hast , darum wäre es gut , wenn Du Dir in einem Hundeverein
die nötigen Hilfen geben lässt , um so einem noch sehr stürmischen Hund, die nötige Erziehung geben kannst .

O, ich sehe gerade , dass auch Nienor die gleichen Dinge aufgefallen sind , aber daran erkennst Du , wie auffällig
es ist , wenn ein Züchter seine "Welpen" erst so spät ab gibt und welche Probleme daraus entstehen können , wenn darum ein Hund
sich wahrscheinlich noch nicht an die neuen Gegebenheiten angepasst haben kann .
 
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RedDelicious

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Hallo ihr beiden, erst einmal vielen lieben Dank für eure Antworten.
Es ist so, dass die Nachfrage beim Züchter nicht mehr gegeben war, er hat somit die zwei „letzten“ den Rüden von Schwiegerpapa und unsere Hündin für günstiger verkauft. Uns ist die Anzeige dann später aufgefallen. Der Rüde von Schwiegerpapa ist definitiv stubenrein. Das haben wir die Tage die er hier ist schon festgestellt. Er hat auch schon ausgiebig mit den Kids gespielt und geschmust. Ich denke bei der Hündin wird es auch so sein. Die Züchter sind auch mit den Welpen spazieren gegangen etc. Der Rüde macht einen wirklich tollen Eindruck.
Wenn mein Urlaub vorbei ist, bringe ich die Hündin jeden Morgen vor der Arbeit zu meinen Schwiegereltern wo dann quasi ihr Bruder auf sie wartet. Schwiegereltern sind beide Rentner, also daheim. Wir haben jetzt getreidefreies Trockenfutter für den Hund geholt von Instinct Woodlands.
Ich werde euch morgen berichten wie die Ankunft war. Wir sind schon total aufgeregt.
 
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Rheinkiesel

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Noch eine Ergänzung zu meinen Vorrednern: sorge bitte dafür, daß der junge Hund genug Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten hat, wo er für die Kinder tabu ist. Besonders bei der Kleinsten mußt Du darauf achten, daß sie den Hund nicht bedrängt, wenn er im Körbchen liegt/schläft. Ein so kleines Kind versteht das noch nicht, deswegen müssen die Erwachsenen da aufpassen.
Zur Fütterung: ein gesunder Hund muß nicht getreidefrei ernährt werden. Im Gegenteil: laut der Tierkardiologie der Ludwig-Maximilian-Universität München scheint es einen Zusammenhang zu geben zwischen getreidefreier Ernährung und bestimmten Herzerkrankungen.

LG,Rheinkiesel
 
Nienor

Nienor

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Apropos Kinder: Die Buchreihe "VersteHen, StaUnen, TraiNieren, EntDecken" ist super geeignet, um den Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund altersgerecht zu vermitteln.
 
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RedDelicious

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Ja, das mit den Ruhezeiten für Tier und Mensch wird hier von Anfang an direkt umgesetzt und stets drauf geachtet. Die Jüngste geht schon in den Kindergarten und somit hat die Hündin die Kurze nicht non stop an sich kleben. Aber ich weiß was gemeint ist. Ich möchte der Hündin ja auch nicht zu viel Reizüberflutung antun.
Das mit dem Futter ist wirklich gut zu wissen, ich habe meist immer davon gelesen „bloß getreidefrei“ aber scheinbar ist das auch kein Muss?!
Wie seht ihr das generell mit den Futtermarken? Kann es nicht auch irgendwann ein Futter aus dem Aldi oder Lidl sein? Die schneiden doch auch immer gut ab. Wir wollen übrigens kein Nassfutter geben, ist diese Entscheidung empfehlenswert? Oder einfach nur Ansichtssache?
 
blackdobermann

blackdobermann

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Zu dem Nassfutter. Warum soll es nicht sein?
Nassfutter kommt nach dem BARF am nächsten der natürlichen Ernährung. Hoher Fleischanteil (bitte auf Muskelfleisch achten, das ist hochwertig für den Hund. Nur billiger Abfall wie Euter usw ist nicht hundegerecht)
Dann der Flüssigkeitsanteil ist viel höher. Der Hund muss weniger trinken.
Feuchtfutter hat viele Vorteile.
Trockenfutter ist für den Halter meist einfach nur praktisch im lagern und geruchsarm.


Ich würde auch nicht zu sehr auf "Stiftung Warentest" bauen.

Lies dich in Ruhe durch die Inhaltsangaben. "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" oder "Getreide und pfl. Nebenerzeugnisse" sind zu ungenaue Angaben. Lass dich damit nicht abfertigen. Manchmal muß man suchen...
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Getreide ist ja nicht gleich Getreide.

Wir haben Anfangs auch Trockenfutter gefüttert, dann auf halb Trockenfutter und halb Nassfutter (also das eine morgens, das andere abends). Inzwischen sind wir bei hochwertigem Nassfutter und Flocken (Kartoffelflocken, Gemüseflocken etc.) und kommen damit gut klar.
Wir haben festgestellt, dass bei der aktuellen Fütterung viel weniger Output ist. Bei Trockenfutter und auch bei der Mischfütterung musste er mehrmals am Tag. Jetzt sind wir bei 1x, manchmal 2x, am Tag.

Ich habe mich mit dem Nassfutter von div. Läden beschäftigt und vom günstigsten braucht der Hund das Zeug Dosenweise. Unserer hat 30 kg und bräuchte vom billigen in der Regel 1,6 kg am Tag, das sind 2 große Dosen. Ganz zu schweigen von dem, was dann wieder raus kommt.
Das, was wir jetzt haben und das andere, was wir zukünftig füttern möchten (aktuell lassen wir eins liefern, aber ich möchte Lokal kaufen und nicht von der Lieferung abhängig sein, und dem Paketboten nicht alle paar Wochen mehrere Kilo Pakete zumuten) ist viel Nährstoffreicher. Da braucht er, in Kombi mit den Flocken, 1 große Dose auf 2 Tage.
 
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A-Fritz

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Natürlich sollten Hunde keine Mangelernährung bekommen und gut ernährt werden ,
aber dieses ist , wie auch die Frage der richtigen Ernährungsweise für Menschen, manchmal zu einer Art Religionsersatz geworden .
Bis auf einige Hunde mit individuellen Problemen bei der Futterverwertung , können Hunde sehr vielseitige, unterschiedliche Kost vertragen .
Diese Tiere sind ursprünglich weltweit überall auf der Welt von den Resten ihrer menschlichen Halter ernährt worden und
somit auch an die weltweit unterschiedlichsten Nahrungsmittel angepasst .
Auch haben die Hunde , anders wie ihre noch wilden wölfischen Vorfahren aller Hunderassen die Fähigkeit bekommen,
auch Getreide zu verdauen .
Ich denke , Du solltest selber herausfindenden, was individuell für deinen Hund am besten ist und ob Du selber das Futter für deinen Hund zubereiten magst , das Futter kochst , es roh verfüttern möchtest , besondere Rezepture verwendest , oder Dich für ein bestimmtes Fertigfutter entscheiden möchtest, ob aus der Dose ,oder als Trockenfutter .
 
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RedDelicious

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Ich danke euch für eure Antworten. Ich denke wir werden, was das Fressen betrifft einfach mal ausprobieren was ihr so schmeckt.
Sie ist übrigens gut angekommen, hat auch schon Bekanntschaft mit den Katzen gemacht. Zuerst war sie ängstlich und zurückhaltend als sie zum ersten Mal eine Katze sah und diese gefaucht hat und nun fing sie an die Katze anzubellen. Durch ein konsequentes Nein, hört sie aber sofort auf und alle gewöhnen sich gerade aneinander, das der eine dem anderen nichts will. Sie beobachten sich jetzt nur. Unsere Katze verlässt schon einmal nicht den Raum wo sich die Hündin aufhält, das finde ich schon einmal gut.
Die Nacht war auch ruhig, sie hat es ausgehalten und ich bin morgens direkt mit ihr raus.
Eine große Runde und ein Besuch bei ihrem Bruder hat sie auch schon hinter sich. Die beiden haben so toll miteinander getobt und freuten sich riesig übereinander.
Jetzt geht es langsam los mit Kommandos üben. Ich denke das werden wir in den Abendstunden machen wenn die Kids alle im Bett sind.
 
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Rheinkiesel

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Jetzt geht es langsam los mit Kommandos üben.
Laß ihr Zeit, sich einzugewöhnen. Daß sie "Sitz" und "Platz" lernt, ist erstmal gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist jetzt, daß sie eine gute Bindung und Vertrauen zu Euch aufbaut. Zeig ihr Eure Welt, Euren Alltag. Gerade, wenn sie etwas ängstlich ist, mußt Du ihr vermitteln, daß sie sich auf Dich verlassen kann, daß Du sie schützt.

Getreidefreie Ernährung macht beim Hund wie auch beim Menschen nur dann Sinn, wenn eine Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) vorliegt. Das ist aber nur sehr selten der Fall.
Wichtig bei der Deklaration der Futterarten ist die Reihenfolge der Inhaltsstoffe: sie werden immer entsprechend dem prozentualen Gehalt angegeben. Ich würde darauf achten, daß Fleich an erster Stelle steht, Getreide erst an zweiter. Dann ist Fleisch der Hauptbestandteil.

LG,Rheinkiesel
 
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RedDelicious

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Guten Morgen Ihr Lieben,

mal ein kurzes Update, unsere Hündin Maya ist wirklich super lieb. Wir gehen viel raus, sie macht aktuell 2x täglich ihr Geschäft, allerdings weicher Stuhlgang, das ist denke ich noch normal?
Abends weiß sie schon wo ihr Platz ist und dort bleibt sie bis morgens brav liegen. Es sei denn sie hört Nachts irgendein Geräusch, dann springt sie auf knurrt und bellt auch mal, versuche sie dann direkt zu beruhigen.
Ansonsten ist sie wirklich pflegeleicht. Sie übt gerade am Kinderwagen zu laufen. Sie läuft noch viel hin und her. Es ist scheinbar alles sehr aufregend da draußen. Ich vermute Stadtverkehr kannte sie vorher noch nicht. Sie wollte am liebsten einem Auto hinterher rennen welches daher sauste.
Falls wer noch Tipps für mich hat was das Gassi gehen betrifft immer her damit. Ich bin für alles dankbar.
Was haltet ihr von so Kauutensilien? Womit die länger beschäftigt sind? Kann man sowas täglich geben?
 
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Rheinkiesel

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Grundsätzlich mußt Du bedenken, daß Kauknochen auch Kalorien haben. Schon aus diesem Grund sollte man sie eher sparsam geben.
Es kommt auch darauf an, was für Kauartikel man verwendet.
Von Rinder- oder Schweineohren kann ich nur dringend abraten, ich weiß von zwei Hunden, die daran erstickt sind! Obwohl die Besitzer dabei waren und die Hunde sofort zum TA gebracht haben. Das eingespeichelte, aufgeweichte Material wird durch die Atemversuche des Hundes quasi in den Kehlkopfbereich eingesaugt, mit bloßen Fingern ist das unmöglich zu entfernen.
Industriell hergestellte Kauartikel enthalten oft sehr viele Chemikalien, wie Weichmacher, künstliche Lock- oder Farbstoffe.
Am besten ist noch getrockneter Pansen oder Rinder-Lunge. Aber auch hier bitte den Hund nicht ohne Aufsicht kauen lassen. Es gibt Schlinger, die größere Stücke schlucken, das kann im schlimmsten Fall auch mal zum Darmverschluß führen.

Als Alternative gut geeignet ist ein Kong, den man z.B. mit Hundeleberwurst füllen kann. Der Hund ist dann längere Zeit damit beschäftigt, die Delikatesse aus dem Kong herauszulecken. Achte aber bitte darauf, daß der Kong ausreichend groß ist, kleinere könnten ebenfalls verschluckt werden.

Beim Gassigehen würde ich nach Möglichkeit belebte Straßen erstmal meiden. Such Dir ruhige Gegenden, wo nicht so viele Eindrücke auf sie einstürmen.
Wenn das organisatorisch machbar ist, würde ich an den ersten Tagen mit dem Hund allein rausgehen, damit Du Dich ganz auf sie konzentrieren kannst.
Sie ist erst wenige Tage bei Euch, kennt anscheinend Straßenverkehr nicht, und dann soll sie an einer befahrenen Straße gleich am Kinderwagen laufen? Das könnte sie überfordern.

LG,Rheinkiesel
 
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RedDelicious

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Ich danke dir für deine ausführliche Antwort. Vielleicht hast du tatsächlich Recht und das am Kinderwagen laufen verunsichert sie. Ich werde es mal direkt abändern und jemand anderes übernimmt den Kinderwagen. Ich dachte, je eher man damit anfängt umso besser.
 
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Rheinkiesel

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Ich dachte, je eher man damit anfängt umso besser.
Nicht unbedingt. Wichtig ist jetzt, ihr erstmal Zeit zu lassen, damit sie ihr neues Leben kennenlernt und sie nicht zu überfordern. Am besten gehst du erstmal allein mit ihr spazieren, dann kannst Du auch am besten erkennen, wo sie Probleme oder Schwierigkeiten hat bzw. woran Du mit ihr arbeiten mußt.
Du mußt sie ja auch erst kennenlernen: wie verhält sie sich gegenüber anderen Hunden, Spaziergängern, Radfahrern, Joggern? Hat sie Jagdtrieb? usw.
Das ist schwierig, wenn Du gleichzeitig auf die Kinder achten mußt.

LG,Rheinkiesel
 
Cerridwen

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Ich dachte, je eher man damit anfängt umso besser.
Das wäre Sache der Züchter gewesen, die Welpen an so viele Reize und Situationen wie möglich zu gewöhnen. Leider wurde die Prägephase anscheinend nicht ausreichend genutzt und deine Hündin kennt einige Dinge nicht, die sie leicht hätte kennenlernen können. Stadt, Autos, Kinderwagen - das sind alles Reize, an die man Welpen gewöhnen sollte. Wieso der Züchter das versäumt hat, kann man nur vermuten. Wenn du aber schreibst, dass sie nur mit der Rappelbande Gassi gegangen sind, habe ich da so eine Vermutung.

Die Zeit von Prägung und Sozialisierung ist bei deiner Hündin abgelaufen. Sie ist jetzt ein halbes Jahr alt und lerntechnisch müsst ihr, bei Null anfangend, mit ihr umgehen wie mit einem normalen Junghund, will heißen: schrittweiser Aufbau von Kommandos, schrittweise Gewöhnung an Situationen. Mit "je früher desto besser" wirst du die Kleine massiv überfordern und riskierst womöglich noch, dass sie manchen Reiz mit Angst und Unsicherheit verknüpft. Hunde sind wie Menschen, wenn es ums Lernen geht: Sie lernen immer. Du kannst beeinflussen, WAS.
 
Nienor

Nienor

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Ich werde es mal direkt abändern und jemand anderes übernimmt den Kinderwagen. Ich dachte, je eher man damit anfängt umso besser.
Sie muss lernen, dass es Kinderwagen gibt und das der auch mal mitkommt. Keine Frage.
Aber das ruhige Laufen am Kinderwagen ist hohe Kür. Das muss man langsam aufbauen, nachdem der Hund leinenführig ist. Und dann erst kleine Strecken, später längere. Die Hunde müssen sich beim Laufen am Kinderwagen enorm zurücknehmen, oft ist die Leine auch sehr kurz. Das kann so ein Junghund noch gar nicht. Schon gar nicht, wenn er Befindlichkeiten mit seiner Umwelt hat.
 
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RedDelicious

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Vielen lieben Dank, das hilft mir enorm viel weiter!
Könnt ihr mir sagen wie so Stuhlgang bei Welpen ist?
Bisher ist er stets sehr weich gewesen bei ihr? Liegt es einfach an der Futterumstellung?
 
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A-Fritz

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Vielen lieben Dank, das hilft mir enorm viel weiter!
Könnt ihr mir sagen wie so Stuhlgang bei Welpen ist?
Bisher ist er stets sehr weich gewesen bei ihr? Liegt es einfach an der Futterumstellung?
Natürlich wird sich die Art vom Stuhlgang, immer entsprechend der vorher verdauten Nahrung entwickeln
und kann auch etwas über den den Zustand der Gesundheit verraten , so wie durch Endoparasiten beeinflusst werden.
Manchmal ist es darum auch nötig bei Hunden eine regelmäßige Entwurmung durchzuführen, damit so ein steigender Parasitenbefall verhindert werden kann . Besonders bei jungen Hunden kann so ein Befall gesundheitliche Probleme auslösen .

Aber gerade bei der Frage der Entwurmung sind die Meinungen bei Hundehaltern sehr kontrovers .
Hier gibt es Halter , welche nur alternative Produkte ohne Chemikalien verwenden , oder überhaupt nur nach einer positiv,
auf Parasiten getesteten Kotprobe die Entwurmung vornehmen würden . Andere glauben, eine regelmäßige Gabe von Wurmmitteln
sei das Beste . Es gibt Situationen, bei starkem Parasitenbefall , da wird eine monatliche Wurmkur empfohlen .
Therapiehunde sollen alle 3 Monate behandelt werden , Anderen genügt es , wenn sie ihre Hunde 1-2 x im Jahr dieses Prozedur unterziehen .

Also, bei der Frage der Bekämpfung von Parasiten muss jeder Hundehalter selber beurteilen , was das Beste für seinen Hund sein könnte ,
aber man sollte auch berücksichtigen , dass es hier auch Wege der Übertragung vom Tier, auf den Menschen geben kann .
 
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